6. Juli 2014

Was ist "typisch" Kartoffelsalat? Das jedenfalls nicht. Aber es ist lecker!

Mmmmhh..., jetzt habe ich den zweiten Kartoffelsalat meines Lebens gekocht und der ist auch nicht zu verachten. Ich finde die zusätzlichen Zutaten toll. Sie sind eher ungewöhnlich finde ich, zumindest sind es keine Gewürzgürkchen sondern Weißkohlblätter, Erbsenschoten (oder Erbsen), Radieschen und Eier. Geschmacklich bleibe ich aber noch Feuer und Flamme für meinen Southwest Potatoe Salad. Ich denke das Optimum erreicht man wohl, wenn man das Dressing Southwest verwendet und die zusätzlichen Gemüsesorten von diesem hier beifügt.

Dieser Salad ist cremiger, eher in Richtung "typischer" Mayo-Kartoffelsalat. Damit hat er aber super zu unserem Vorhaben gepasst: Kartoffelsalat mit Würstchen (bei uns Eberswalder). Ja, die Kombi geht eben nicht nur an Weihnachten (zumal ich sie da auch verachte - sorry!).

Untypischer "typischer Kartoffelsalat mit Mayo"


10 relativ große Kartoffeln
1 EL Butter 
1 mittelgroße rote Zwiebel (ca. 40g), fein gehackt
130g Naturjoghurt (meiner hatte 1,5% Fett)
100g gute Mayonnaise (meine hatte 50% Fett)
2 EL Apfelessig
2 EL Zucker
Kräutersalz
2 (mittel-)große Blätter Weißkohl, gehackt
1 kleine Tasse frische oder TK-Erbsen
8-10 Radieschen, gehackt
2 Eier, hartgekocht

Wie ich`s gemacht habe:

Einfach mal wieder pi mal Daumen Kartoffeln gekocht. Ca. 10 Stück relativ große, schätze ich. Diesmal habe ich sie aber vorher schon mundgerecht geschnitten und so gekocht (aber wieder ohne sie vorher zu schälen).
Dressing vorbereiten: Mayo, Joghurt, Apfelessig, Zucker und Salz vermischen und die Zwiebel untergeben. Bis zur weiteren Verwendung kühl stellen.
Als die Kartoffeln gar waren, habe ich gleich das Wasser abgegossen und zu den noch warmen Kartoffeln die Butter gegeben. Diese schmilzt schnell und kann dann untergemischt werden.
Jetzt kommt das Dressing unter die Kartoffeln.
Gemüse und Eier hinzugeben und ebenfalls unterheben.
Abschmecken und gegebenenfalls mit Salz und/ oder Essig nachwürzen.

Varianten:
  • Kräuter- oder Chilibutter verwenden
  •  Erbsen durch kleingeschnittene Zuckerschoten ersetzen
  • rote Zwiebel durch Schalotte ersetzen
  •  Mayo durch Sour Cream ersetzen
  • mit gehackter Petersilie oder Basilikum bestreuen


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Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

Frohes Schlemmen, eure TONI

4. Juli 2014

Schnell gemacht: Thunfischsteak vom Grill mit Kirschtomaten-Salsa

Ich finde Grillabende toll, ich finde Thunfisch toll! Von einer Kombination brauch ich wohl gar nicht sprechen! Also habe ich endlich mal Thunfischfilets gegrillt. Ich mag das, wenn der Fisch innen noch roh ist und nur eine kleine Schicht außen herum gar wird. (Leider habe ich kein Foto vom Anschnitt)
Und falls ihr euch fragt: Ja, ich esse auch liebend gerne Sushi! Generell kann ich von Fisch und Meeresfrüchten nicht genug bekommen!
Heute gibt es also ein BBQ-Rezept, was mal etwas Abwechslung in marinierte Schweinenacken-Grillereien bringt.

Ich verspreche: Nachmachen lohnt sich und schnell geht`s auch!




Thunfischsteak vom Grill mit Kirschtomaten-Salsa

für Zwei

  • Thunfischfilets à 150g
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 El Olivenöl
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • einige angezupfte Blättchen Oregano (ca. 1 El, alternativ Thymian)
  • je 1/2 Tl Paprikapulver edelsüß und geräuchert
  • 125g Kirschtomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 milder, langer, roter Chili (ohne Kerne und gehackt)
  • 1 EL Rotweinessig
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
Für die Salsa zunächst die Tomaten vierteln (längere Datteltomaten ggf. achteln), die Zwiebeln in Ringe schneiden und beides mit den restlichen Zutaten vermengen.

Thunfisch für 30 Minuten im Kühlschrank marinieren. Dafür Zitronensaft, Öl, Knoblauch und Gewürze vermischen und über den Fisch (in einer Schale, kein Metall!) geben. Mit Folie abdecken.

Ist der Grill richtig heiß, den Fisch von beiden Seiten 2 Minuten auf den Rost legen (medium, nach Belieben länger oder kürzer).

Serviert wird mit der Salsa und eventuell Zitronenspalten.



Frohes Schlemmen, eure TONI

3. Juli 2014

Pochiertes Huhn auf Ingwer-Sesam-Reis

Heute zeige ich euch ein tolles sommerliches Rezept. Sommerküche bedeutet nicht fleischlos und reine Salatkost. Auch in dieser Jahreszeit sollte es abwechslungsreich bleiben. Vertraut auf euren Appetit, denn euer Körper stellt ihn eigentlich von allein so um, dass wahrscheinlich eher "leichtes" Essen gewünscht wird.

Wenn man bei leichter Küche an Fleischgerichte denkt (Fisch und Meeresfrüchte lassen wir hier mal außen vor), kommt man sehr schnell auf Hühnchen. Auch ich habe heute nichts anderes als Hühnchen im Gepäck, allerdings auf eine andere Art als das schnelle "Hühnerbrustfilet würzen und in Öl braten". Trotzdem ist die Variante nicht zeitaufwändiger.

Das Ergebnis ist ein sehr zartes Stück Fleisch auf asiatisch angehauchtem Reis. Das Gericht ist eher leicht-frisch als deftig schmeckend. Ich habe es draußen in der Sonne gegessen und fand es wiederholungswürdig.


POCHIERTES HUHN auf INGWER-SESAM-REIS

für Zwei
  • 1 EL Erdnussöl 
  • 1 kleine Schalotte oder Zwiebel, gehackt
  • 2 zerdrückte kleine Knoblauchzehen
  • 1TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 Tasse Reis
  • 400ml Hühnerbrühe
  • 250-300g Hühnerbrustfilet
  • 2 Frühlingszwiebeln in Ringen
  • 1 gehackte lange rote milde Chili, vielleicht einen Rest Paprika oder gelber Chili
  • Sojasauce 
Die Schalotte im heißen Öl andünsten. Damit sie volles Aroma entfalten und weich werden kann, ihr 5 Minuten Zeit geben. Danach Knoblauch und Ingwer bei nicht allzuhoher Hitze für 2 Minuten hinzugeben.
Den Reis dazugeben und mit der Brühe übergießen, dann aufkochen. Jetzt das Fleisch nebeneinander auf den Reis legen und den Herd auf kleine Flamme stellen. Mit Deckel 8-10 Minuten gar ziehen lassen und auf keinen Fall zwischendurch den Deckel hochheben.

Das Hühnerfleisch sollte gar, der Reis gerade weich sein. Den Herd ausschalten, Deckel weiterhin drauf lassen und 5 Minuten stehen lassen.

Mit Sojasauce abschmecken bzw. servieren und mit Frühlingszwiebeln und Chili garnieren.






Frohes Schlemmen, eure TONI

2. Juli 2014

Die neue Degustabox - ein Blick hinein

Der Juni ging so schnell rum. Das habe ich aber auch erst gestern gemerkt, als mir jemand verklickerte, dass schon Juli ist. Aber was Gutes hat`s ja: die neue Degustabox ist eingetroffen. Jippie! Was in der letzten drin war, könnt ihr hier nochmal sehen. Nun aber zur neuen:



Hier seht ihr Cilia-Teefilter. Ich kenne sie schon, wir benutzen sie nur, daher gar nicht schlimm, dass dieses Produkt für mich neu ist, denn unsere neigen sich schon fast wieder dem Ende. Wir haben dazu einen Filterbeutelhalter, ich find das ganz gut, so braucht man die Beutel nicht knoten oder Angst haben, dass Krümel in den Tee kommen. Der Halter hängt ganz gelassen über der Tasse. Das Degusta-Team macht sich aber immer Gedanken, was in die Box kommt und somit gibt`s gleich noch Grüntee "Asien Cocktail" von Tee-Maass. Ich dachte erst schon: gut, Teefilter sind ja toll, aber ohne Tee?! Ja, der kam dann halt noch hinterher. Und wenn ihr wüsstet, wie der duftet...! Mit diesen zwei Produkten bin ich schonmal total zufrieden. Vielleicht hat das Degustateam es ja geahnt: ich sitze krankgeschrieben zu Hause und muss viel Tee trinken! Da kommt mir das doch gelegen. Und obwohl Sommer ist: ich glaube, dass der Tee auch super als Eistee schmeckt.


Da haben wir wieder was neues für die Naschkatzen: Brownies und Bahlsen Life Cranberrykekse aus Weizenvollkornmehl, das wird mein Frühstück morgen;)


Oh ja, ihr seht es schon: Vodka <3 10="" ab="" aber="" alkohol="" amafrozen="" auch="" bin="" br="" brigens.="" das="" denke="" der="" die="" ein="" eis="" en.="" energy.="" es="" f="" gar="" gefrierfach="" gefrierzeit="" genie="" gespannt="" gibt="" ich="" ins="" ist="" kein="" kenne="" lemon.="" lemon="" mich="" mlich="" n="" nach="" nicht.="" nicht="" noch="" nur="" r="" richtige="" schon="" shot="" sondern="" sorte="" und="" vodka="" wahl.="" wohl="">
 

Süß sehen sie aus, oder? Praktische Gewürze in kleinen bunten Päckchen von Spizecompany. Ich finde sie auch ideal als Geschenk, gerade dur Nicht-Foodblogger, weil tolle Gewürze dabei sind, mit denen vielleicht nicht jeder so vertraut ist. Galgant zum Beispiel. Oder auch Bockshornklee (gut für die orientalische Küche!). Rezeptideen gibt`s übrigens auch unter spizecompany (oder ihr gebt das entsprechende Gewürz einfach auf meinem Blog in die Suche ein und werdet vielleicht auch hier fündig).


Zum Abendbrot gibt`s Vollkorn balance. Das passt ja, dass ich das Brot mit Folsäure bekommen habe, denn meine liebe Frauenärztin meinte doch erst neulich zu mir, dass ich das jetzt nehmen soll.... ;) Mit dem Brot habe ich auch schon eine super Rezeptidee, die ich euch sicher in den kommenden Tagen vorstellen werde, also seid gespannt!


Jaaaa, noch mehr Getränke, das find ich gut. Ich bin ja Fassbrause verfallen und mal gespannt, wie diese hier schmeckt. Obwohl ich Waldmeister gar nicht leiden kann, ist es gerade diese grüne Flasche, die mich am meisten reizt. Aber auch Rhabarber klingt spannend, da liebe ich ja die Fruchtschorlen schon. Und Zitrone? Naja, die wird auf jeden Fall schmecken, da kann man gar nichts falsch machen;)

Frohes Schlemmen, eure TONI

1. Juli 2014

BBQ: neue Produkte und ein Rezept für Pizzarolle

Heute lasse ich mal ein paar Bilder sprechen. Am Wochenende wurde nämlich mal wieder gegrillt. Trotz Schlechtwetterankündigung! Grillen kann man auch bei unter 28Grad! Und was auf den Rost kam, das zeige ich euch jetzt. Ich durfte nämlich für Bofrost einige ihrer neuen Produkte testen.

 
Mmmhh..., diese Hähnchenfilets "BBQ-Honig" waren wirklich super zart und geschmeckt haben sie auch allen. Die Marinade ist sehr fein und hat lustigerweise gerade den Skeptikern geschmeckt, die das Wort BBQ schon abgeschreckt hatte. In der 500g-Packung sind 9-11 Stück. auf dem Bild wirkt das Fleisch sehr groß, stattdessen sind es aber Ministücke, was ich super finde, denn bei uns gibt es beim Grillen immer eine große Abwechslung und mit kleinen Stücken kann man von jedem was probieren, ohne dass man zu schnell satt wird;) Außerdem haben kleine Stücke noch den Vorteil, dass im Verhältnis viel Marinade am Fleisch ist.
Vor dem Grillen wird das Fleisch aufgetaut.


Die Grillschale mit Rosmarinkartoffeln hat bei mir auch hoch gepunktet. In den Packungen sind zwei Schalen von 300g. Hier gibt es wieder ein Sternchen für die Portionierung. Nicht übertrieben viel und dafür in zwei Schalen aufgeteilt. Die Kartöffelchen sind total klein und niedlich, sie erinnern mich an kleine Klößchen. Geschmacklich ist das Gemüse auch wirklich der Hit. Ich hatte zuvor Bedenken, weil auf der Bofrostseite bei diesem Produkt einige Kundenbewertungen von zu viel Fettgehalt/ Butter gesprochen hatten und ich sowas allein vom Geschmack her nicht leiden kann. War aber genau richtig! Auch Rosmarin war nicht zu viel drin. Vielleicht stört das den ein oder anderen, der wirklich stark schmeckende Rosmarinkartoffeln erwartet, aber nachdem ich mich mal an Rosmarinkartoffelchips überfuttert hatte, mag ich den Geschmack eigentlich gar nicht. Auch in Restaurants lasse ich daher immer die Finger davon. Diese Schale würde ich aber zu jedem Grillfest wieder bestellen. Es ist mir ja auch wichtig, nicht nur Fleisch und Toastbrot anzubieten. Und farblich sieht`s doch auch total schick aus, oder?
Die Grillschale kann gleich vom Tiefkühler auf den Rost. Deckel abgezogen und am Rand gemütlich vor sich hin warm werden lassen. Allerdings dauert das ganze 30 Minuten, daher vielleicht doch schon vorher antauen lassen oder zumindest gleich als erstes mit auf den Grill geben. Neben den Kartoffeln und der Paprika habe ich besonders die roten Zwiebeln gemocht. Davon wird gleich abgeguckt und die Idee bei den nächsten Rezepten verarbeitet.


 Vielleicht könnt ihr hier eher erkennen, welche Größe die Hühnchenfilet-Medaillons haben.


Die hier finde ich ja total süß. Das ist eine super Idee, die bei allen Gästen gut ankommt. Tomatenbutter in Tomatenform. Der Mantel ist eine Tomatenzubereitung (ich hätte sie am liebsten von allen Butterstückchen geknabbert, so lecker fand ich die), der Stiel Basilikumbutter und das Innere die Tomatenbutter. Diese besteht aus echter Butter mit Tomaten, Gewürzen, Tomatenmark und Basilikum. Das einzige, was ich bei unserem Grillabend nicht bedacht hatte, war, dass das Brot diesmal eine Pizzarolle war und somit schon gefüllt. Dazu brauchte man die Butter also nicht. Und auch das Hühnchenfleisch war ja schon gut mariniert, sodass wir auch da keine Tomatenbutter drauf schmelzen lassen wollten.

Dabei kann ich euch aber gleich mal das Rezept für die Pizzarolle verraten. Es macht sich gut zur Resteverwertung. Auch nur aus diesem Grund habe ich es gebacken, sonst hätte es nämlich noch kleine vegetarische Grill-Piadina gegeben. Diese hatte ich auch von Bofrost. Wieder ein Minisnack, aber dafür 12 Stück in einer Packung. Zwiebel, Paprika, Kräuter und leckerer Mozzarella bieten die Füllung. 


Grill-Piadina Verdura

Pizzarolle
(ein ähnliches Rezept findet ihr hier: Pizzabaguette)

Teig
500g Mehl
300ml lauwarme Milch
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
eine Prise Zucker


Füllung
Tomatensauce
Reibekäse (am liebsten Mozzarella)
Reste, die ihr noch da habt, z.B.
Rucola
Schinkenwürfel (ich habe sie zuvor ausgelassen und mit Zwiebeln angebraten)

Die Hefe mit Salz und Zucker in der Milch auflösen. Eine Vertiefung in das Mehl machen und das Hefegemisch hineinhießen. Von außen immer mehr Mehl einarbeiten und so einen geschmeidigen Teig kneten. Diesen abgedeckt 30Minuten bis 2 Stunden gehen lassen, danach ausrollen, mit Sauce bestreichen und restlichen Zutaten belegen. Aufrollen.
Bei 200°C im Ofen vorbacken. Die Backzeit richtet sich nach der Dicke der Rolle. Bei mir brauchte sie knapp eine Stunde, da sie wirklich sehr groß war. Kontrolliert immer mal zwischendurch.



 Wenn ihr die Rolle noch auf dem Grill warm werden lassen wollt, bedenkt, dass sie euch nicht vorher schon zu dunkel wird. Meine sah am Schluss sehr rustikal aus. Wir nannten sie liebevoll "den Knüppel".



Da uns mit dem letzten Bissen dann doch der Regen überraschte, gingen wir ins Haus. Der Grill war gut genutzt und alles weggeputzt, aber es gab noch ein Dessert. Durch die Hektik habe ich ganz vergessen ein Foto davon zu schießen, aber ihr könnt es euch hier ansehen. Zum Dessert haben wir Fußball gesehen, was genau gepasst hat, denn à la brasil war es ein Caipirinha-Dessert mit echtem Pitú (den mag ich ja so gern:) und somit alkoholisch. Stellt es euch wie eine Mousse mit einem Kern aus Limettenpower vor (ich hatte sie ein, zwei Stunden vor dem Grillen aus dem Tiefkühlfach genommen und in den Kühlschrank gestellt, so dass sie immernoch kalt und erfrischend war). Ich fand es lecker, aber muss zugeben, dass es nicht mein Lieblingsdessert werden wird.
Dafür aber vielleicht folgendes, denn das geht immer und auch gerade dann, wenn beim Grillen dann doch mal wieder über 20 Grad sind: Milchshake! Davon gibt es auch welchen bei Bofrost. Genauergesagt haben sie drei Sorten im Angebot. Vanille, Schoko und Café. Am liebsten hätte ich ja Café getestet, aber Vanille ist auch ganz lecker. Und zwar gerade, weil man damit so viel experimentieren kann: wenn ihr den "normalen" Milchshake haben wollt, gießt ihr einfach das Vanilleeis in dem Becher mit Milch auf, lasst es kurz stehen, bis ihr umrühren könnt und fertig. Variante zwei ist genial, darauf hat mich die liebe Ansprechpartnerin von Bofrost gebracht: verwende statt Milch einfach kalten, gekochten Kaffee. Voilá, schon hatte ich ja meinen Eiscafé bzw. Cafémilchshake. An die Idee musste ich wieder denken, als ich mich so auf den Shake gefreut hatte, aber der Kühlschrank keine Milch mehr für mich übrig hatte. Jetzt versteht ihr sicher auch, warum ich dann gar nichts mehr gegen das Vanilleprodukt einzuwenden hatte. Und da ja in einer Packung gleich vier Portionen sind, konnte ich außer der Cafévariante noch folgende probieren.



Nein, das ist kein Erdbeermilchshake. Naja, eigentlich schon. Ich habe nur einen Teil mit Milch aufgegossen und dann noch einen guten Schuss Erdbeerlimes zugefügt (mein Rezept für den Likör findet ihr hier). Mmmhh, lecker. Vor allem dürft ihr diesen alkoholischen Milchshake ohne Reue trinken, denn ihr müsst ja danach nicht mehr Auto fahren. Das finde ich auch so schön an den Shakes. Sie schmecken wie vom Milchshakemann persönlich, aber können ganz einfach und spontan zu Hause selbst gemacht werden.
Und noch ein Tipp von mir (auch für die Männer, die meinen, Milchshakes sind was für Frauen): das Eis schmeckt auch ungeshaked als Eisbecher super gut.
Wie gesagt, vier Becher sind in der Packung, vier Varianten habe ich euch vorgestellt. Also: kein Grund zum Teilen:)

Hier möchte ich mich nochmal bei Bofrost dafür bedanken, dass ich die Produkte testen durfte. Vor allem auch für den netten Service, der mir Ideen gegeben hat, jederzeit ansprechbar war und auch ohne Probleme meine Sonderwünsche für die Lieferung mitgemacht hat.
Wenn ihr also Kunden von Bofrost werden wollt, dann könnt ihr euch da wirklich gut aufgehoben fühlen.

Frohes Schlemmen, eure TONI

25. Juni 2014

Plan für`s Wochenende: TOMATEN {Rezension}

Eigentlich wollte ich ja warten, bis ich euch ein nachgekochtes Rezept aus meinem Tomatenkochbuch mit Foto präsentieren kann. Nungut, kann ich zwar noch nicht, aber warten will ich auch nicht mehr.

Stattdessen berichte ich euch mal von meinen Plänen für`s Wochenende: Den Sommer kochen! Joar, welchen Sommer fragt ihr wohl, wenn es euch auch so geht, dass vor dem Fenster gerade eine tief hängende graue, prall gefüllte Regenwetterwolke herumdümpelt. Ich weiß doch auch nicht, wo die wärmenden, frohsinnig machenden Sonnenstrahlen im Moment geblieben sind. Aber trotzdem können wir doch unseren Gaumen mit Sommer erfeuen.

Ich habe ein Rezept entdeckt, dass super sommerlich klingt. Und ich bin ja fast sicher, dass es ss auch auf jeden Fall schmeckt. Ich mache nämlich eine sommerliche Tomaten-Pfirsich-Suppe mit Minze und gebratenen Calamari.
Maaaann, das ist doch genau mein Ding. Wie das schon klingt! Also erstmal LIEBE ich ja solche Kombinationen: Tomate-Pfirsich. Gemüse-Obst. Herrlich! Nicht, dass ich Tomate schonmal mit Pfirsich kombiniert hätte, aber durch Experimentierereien mit Tomaten-Melonen-Salat oder Tomaten-Melonen-Suppe bin ich von Vornherein schon überhaupt begeistert. Auch habe ich Pfirsich schon gegrillt mit Ziegenkäse und Chorizo auf Salat gegessen. Sehr lecker;)

Gegrillter Bergpfirsichsalat  (oh, es war doch Mozzarella;)

Du grillst einfach den Pfirsich, den du zuvor in Scheiben geschnitten hast, marinierst etwas Feld- und Rucolasalat mit deinem Lieblings-Olivenöl-Balsamico-Dressing und gibst noch Büffelmozzarella (Tipp: schmeckt super, wenn man sie zuvor 2 Stunden in Olivenöl mit Salz, Pfeffer, Chili mariniert.) und kurz angebratene Chorizo hinzu. Mit etwas Honig beträufeln.



Na und dann noch Calamari mit Minze! Calamari wollte ich schon so lange mal wieder machen. Mit Minze stelle ich mir das toll vor! Selbst wäre ich da garantiert nicht drauf gekommen.

Das ist sowieso bei diesem Buch ein großes Plus: Es sind Gerichte, auf die man so schnell selbst nicht kommen würde. Und dabei muss ich sagen, dass ich das bei einem Tomatenkochbuch aber denken würde. Tomaten... was soll da schon noch Neues kommen? Antwort: Sehr viel!

Die Standards sind natürlich auch dabei. Aber nicht 0-8-15. Sauce Bolognese, Tomatensauce, Ketchup und Co bekommt ihr neu interpretiert serviert, z.b. mit Chili und Ingwer. Selbst der Insalata Caprese mit Bärlauchpesto kommt so gepimpt daher. Nicht, wie schon bekannt, in einfachen Scheiben, sondern mit der Mozzarellakugel mehr oder weniger IN einer ganzen Tomate.

Es wird nicht nur gekocht, sondern auch gebacken. Tomaten-Ciabatta. Lecker! Ich find ja Ciabatta und Co. sowieso toll! Dann eben diesmal gerne mit Tomaten statt Oliven im Brot. Oder vielleicht eine Kombination?

Vor dem Rezeptteil findet man eine kleine Übersicht zu aller Art Tomaten. Nicht zu wenig Info, aber auch nicht so, dass man erschlagen wird. Kurzum: Genau richtig. Ein Bild zu jeder Sorte, ein kurzer Text und schon weiß man Bescheid. Die Rezepte haben dann übrigens auch nahezu alle eine eigene Seite und ein grooooßes Bild. Und das sieht immer sooo lecker aus!

Gibt`s auch Süßes? Hm, das interessiert mich ja nicht so. Also zumindest nicht so das typische Süße (die Suppe ist da ja was anderes;)... gleich nochmal nachsehen...: Ja, Ein Kapitel heißt sogar "Süß und Süffig". Wartet, ich blätter mal schnell hin: Ui, gar nicht mal so unspannend: "Topfencreme mit Kompott von Johannisbeertomaten, Vanilleeis und Kürbiskernöl." "Sommerlicher Tomaten-Melonen-Prosecco". Da haben wir ja die Kombination endlich. Auf der letzten Seite;) 
Ach ja, die Seiten: Es sind 128.

Wundert euch nicht, dass Angaben zu mitessenden Personen manchmal fehlen. Auf der ersten Seite findet ihr die Erklärung: alle sind grundsätzlich erstmal für 4 Portionen ausgelegt.

 http://www.loewenzahn.at/page.cfm?vpath=themen/buchdetail&titnr=2544

Natürlich koch ich! Tomaten
Vielfalt die glücklich macht 
Autor: Yvonne Schwarzinger
Verlag: Löwenzahn
Seiten: 128
ISBN: 978-3-7066-2544-9
Preis: 17,95€

Gefüllte Zucchiniblüten mit getrockneten Tomaten und Balsamicoglace... mmmhhh... rosa gebratener Lammrücken mit Ratatouille und Erdäpfelgratin... wie lecker. Vielleicht nehme ich das verregnete Wetter doch zum Anlass für Gerichte mit wärmendem, herbstlichen Touch?

Toll, dass es so ein Buch gibt, was sich vorrangig Tomaten widmet. Nicht nur Rohkost-Rezepte, sondern vielseitige Verwendungsformen der Frucht werden hier vorgestellt und einem schmackhaft gemacht. Die Rezepte sind ausgefallen, aber schnell und einfach umsetzbar. Da Tomaten im Sommer sehr günstig zu haben sind, ist dieses Buch nahezu ein Muss für die Küche und denjenigen, der Tomaten liebt, sie aber nicht immer auf die gleiche Weise (roh, als Salat oder in Tomatensauce zu Pasta) verputzen will.

Frohes Schlemmen, eure TONI

24. Juni 2014

Chorizohäppchen zum BBQ ... für Griller und Grillerin

Wenn Fleisch gegrillt wird, dann muss es saulecker sein. Oder es ist eben Chorizo. Chorizo geht immer. Diese scharfe Salami schmeckt hervorragend. Und wenn sie gebraten oder gegrillt wird, schmeckt es noch mehr nach Mehr:)




Die Kombination mit Halloumi finde ich super. Ich esse es gern beim Grillen als Häppchen oder bereite es als Fingerfood für Parties vor (dann aus der Pfanne). Meiner Meinung nach passt es am besten, wenn der Spieß ganz klein ist (Häppchen eben). So kann man noch viele andere gegrillte Leckereien verspeisen und ist nicht nach einem Spieß schon satt.

Den Halloumi habe ich gewürfelt. Auf dem Bild seht ihr wie groß die Stückchen geworden sind (vielleicht 2x2cm?). Ich habe sie in Olivenöl mit etwas Oregano und einer zerdrückten Knoblauchzehe mariniert. Den Knoblauch habe ich dieses Mal mit Absicht nicht gepresst, denn er soll nur sein Aroma an das Öl und somit den Käse abgeben.
Die Chorizo habe ich ebenfalls in mundgerechte Stücke geschnitten und vorerst angebraten.
Beides wurde dann abwechselnd auf einen kleinen Holzspieß gesteckt und später nochmal auf den Grill gelegt.

Lässt sich doch super schnell machen und kann auch schon Stunden zuvor vorbereitet werden.


Frohes Schlemmen, eure TONI
 
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