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28. September 2014

Lieblingsrezept der Woche: fernöstlicher Eiersalat

Ich habe euch lange genug warten lassen. Ich lüfte endlich das Geheimnis, was ich mit den Taiwanesischen Tee-Eiern angestellt habe: Wie sollte es anders sein, es ist ein Eiersalat draus geworden. Ein saumäßig leckerer! Ich gehe soweit zu sagen, dass das mein Lieblingseiersalat ist (mag vielleicht daran liegen, dass ich Eiersalat eigentlich gar nicht ausstehen kann).

 

Fernöstlicher Eiersalat (aus taiwanesischen Tee-Eiern)

Geschmack: umami, kräuterwürzig, erdig
Zeitaufwand: 20 Minuten
Anzahl Portionen: 4
 
asiatische Variante des amerikanischen Eiersalates
 
passt als: Salatbeilage, Füllung für Wraps, Brotaufstich, Dip
 
  • 8 taiwanesische Tee-Eier
  • 115g beste Mayo (z.B. Salatmayonnaise von Sylter)
  • 2 EL Sirarcha-Sauce (o.a. scharfe, rote Sauce)
  • 4 EL Stangensellerie, klein gewürfelt
  • 4 EL rote Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 TL gehackter Thymian, frisch
  • 3 EL gehackter frischer Koriander
  • 3 EL Frühlingszwiebelringe
  • 2 EL Reisessig
Eier grob hacken und vorsichtig mit den restlichen Zutaten vermengen.
 

11. Juli 2014

von Maissalat und Rote Bete-Aufstrich aka "Törtchen violette avec une salade de mais"

Mais. Kann sein, muss aber nicht!
Es sei denn wir reden von kleinen Maiskölbchen, die sind unschlagbar. Tun wir aber nicht!
Mais. Schnöder, stupider, kleinkörniger Mais. Aus der Dose. Nichtmal am Kolben.
Nichts könnte mich daran reizen. Ich würde ihn nur wegen der Farbe in einem Chili o.ä. verwenden.

Wieso bin ich also gerade absolut vernarrt in diesen Maissalat?

Maissalat mit Feta

kleine Version (trotzdem als Beilage für 4 oder für 2 Hungrige)

1 gelbe Paprika
1 kleine Dose Mais
1/2 Stück Feta
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 kleine rote Zwiebel, gehackt
gutes Olivenöl
hellen Essig (z.B. Balsamico oder Apfelessig)
Salz, Pfeffer
je 1/2 TL Chilipulver, Paprikapulver, eine Prise Currypulver
je 1/2 TL Oregano, Thymian, Majoran, Basilikum, n. Bel. Rosmarin

Viel ist nicht zu tun: einfach alles mischen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass Paprika und Feta in Maisgröße geschnitten werden, das gibt dem Salat seine Besonderheit.




Ah oui.... das Törtchen!
Erinnert ihr euch an die Vorstellung der Degustabox? Schaut doch nochmal auf meinem Blog nach oder seht sie euch auf degustabox.com/de an. Da war doch das tolle fit for fun-Vollkornbrot mit der Folsäure drin. Ja, das habe ich verwendet. Ich habe mit Dessertringen Kreise ausgestochen und diese dann abwechselnd mit dem Rote Bete-Aufstrich wieder in die Ringe hinein geschichtet. 

Hier das Rezept. Ich könnte mir vorstellen das nächste mal den Meerettich wegzulassen und ihn als Häubchen auf das Törtchen zu geben, damit es optisch mehr hermacht.



Rote Bete-Auftstrich

2 Kugeln Rote Bete, da hatte ich die verschweißten
eine kleine Handvoll (oder 100g) Sonnenblumenkerne
1 Zwiebel, gehackt
50 ml neutrales Öl oder eine Mischung aus Sojaöl und Olivenöl
1-2 TL Zitronensaft
etwas Salz und Pfeffer
1/2 TL Meerettich (oder nach Abschmecken mehr)
eventuell 1 EL Ahornsirup zum Süßen

Die Rote Bete kleinschneiden und mit Sonnenblumenkernen und der Zwiebel mixen. Restliche Zutaten ebenfalls untermixen und mit Meerettich und Salz und Pfeffer abschmecken.

Weil mich der Maissalat so umhaut, obwohl er so einfach erscheint, möchte ich ihn bei Ina einreichen.




Frohes Schlemmen, eure TONI

16. Juni 2014

Waffeln mit Guacamole als schneller Snack zur WM

Guacamole - sowas von widerlich, noch bis vor Kurzem!!! Dann hatte ich in meiner super Bar ja die Nachos bestellt. Meine Güte, Salsa war dabei, dann lass ich die grüne Pampe halt liegen. Aber nicht ohne vorher zu probieren.
Das mache ich übrigens immer! Ich will nicht, dass mir ein bestimmter Geschmack entgeht. Auch wenn es absolut nicht mein Ding ist. Aber ich muss IMMER wissen, wie etwas schmeckt.
Diese Guacamole war/ ist ungelogen der Himmel auf Erden! Leider kann man sie nicht so einfach in Deutschland kaufen, denn sie ist durch bestimmte Kontakte der Bar original von Mexiko nach Deutschland gekommen. Schade, aber ich habe beim Großmarkt schon eine ähnlich gute gefunden. 


Der Besitzer der Bar hat mir dann auch noch verraten, wie er immer seine Guacamole selber macht. Gut, eigentlich findet man da auch viele ähnliche Varianten im Internet. Aber manche hauen auch einfach unsinniges Zeug mit hinein, was sicher lecker schmeckt, aber nur eine Beigabe (!) zur eigentlichen Guacamole ist. Ich habe also schon was von Cocktailtomaten oder Eiern in der Avocadocreme gehört. Oder aber auch Kiwi, wie ich es ja selber auch schon gemacht habe. Ihr erinnert euch?



Hin und her, ne Guacamole zu machen ist eigentlich gar nicht schwer (oh, das sollte jetzt eigentlich gar kein Reim werden;)
Ihr nehmt einfach 2 richtig schön reife Hass-Avocados. Das sind die, die man eigentlich standardmäßig zu kaufen kriegt. Eine reicht eigentlich auch, wenn ihr nur zu zweit ne Tüte Nachos verdrücken wollt. Das Fleisch der Avocados zerdrückt  ihr mit der Gabel möglichst fein. Einen Mixer braucht man meiner Meinung nach nicht unbedingt, aber auch ich habe diesmal die total stückfreie Variante gemacht und am Ende also doch zum Mixer gegriffen. Der hat nämlich auch gleich noch die Knoblauchzehe und die halbe lange frische rote Chili zerkleinert. Salz und Pfeffer für die Würze zugefügt und Olivenöl (vielleicht habt ihr ja auch Avocadoöl, das ist echt zu empfehlen und gibts bei Bio planète.) in einem feinen Strahl so lange untergerührt, bis die gewünschte Konsistenz erreicht war. Das war bei mir ca nur 1 EL Öl schätze ich. Nach Belieben gehackten Koriander untermischen.


http://www.bioplanete.com/Bio-Avocadool
"Die Avocado-Früchte werden von eigenständig arbeitenden Bio-Kleinproduzenten Zentral- und West-Kenias geerntet. Für unser Avocadoöl wird dann das Fruchtfleisch einmal schonend kalt gepresst. So bleiben die wertvollen Nährstoffe der Avocado voll erhalten.

Avocadoöl ist ein Öl für alles und jeden. Mit seinem milden Geschmack nach frischen Avocados unterstreicht es den Eigengeschmack der Zutaten beim Backen & Braten. Mit einem einzigartig hohen Rauchpunkt von 250° C ist Avocadoöl ideal zum scharfen Anbraten von Fleisch, zum Frittieren von Gemüse und zur Zubereitung von asiatischen Gerichten im Wok. Vinaigrettes und Dips lassen sich gut verfeinern."

Was ist aber auf dem Foto noch zu sehen? Erinnert ihr euch an die Degustabox vom Mai, wo immer viele Leckereien drin sind, die man meist vorher nicht kannte oder zumindest noch nicht probiert hat? Und das zu nem super Preis. Ihr könnt das nochmal hier nachlesen, da habe ich die Box vorgestellt und auch die Karotten-Pastinaken-Waffeln von Erdbär. Die sind super zum Dippen in Guacamole:) Über die Box könnt ihr euch übrigens auch direkt auf www.degustabox.com informieren.

Frohes Schlemmen, eure TONI

18. Mai 2014

HAMMERREZEPT für CURRYSAUCE ***ORIGINAL*** und was zum Grillen sonst nicht fehlen sollte

Es ist gerademal Mai. Es ist auch nicht sonderlich warm für Mai. Es ist aber durchaus Grillwetter. Keine Ausreden für Niemanden! Nehmt euch die Blechschale, heizt sie an und grillt was das Zeug hält! Eckel`s Küche macht`s vor (siehe Banner unten), wir machen`s nach!
Alles klar soweit? Dann kann`s ja losgehen...

Mann, mann, wie oft ich dieses Jahr schon gegrillt habe! Ehrlich! Es scheint, als müsste ich das einzige Mal grillen (?) von letztem Jahr irgendwie wieder gutmachen. Oder wohl eher das Grillen der ganzen vergangenen Jahre! In meinem Leben kommt da nämlich nicht allzu viel zusammen. Seit wann gibt es eigentlich den Grillhype? Ich glaube kaum, dass meine Eltern früher fern des Küchenherds Essen zubereitet haben. Bei mir ist dieser Hype auf jeden Fall erst jetzt ausgebrochen. Schon komisch, wie Änderungen im Leben, Beruf und Co. sich auch auf die Essgewohnheiten und Geschmäcker übertragen.
Grillen ist toll! Wer hätte gedacht, dass ich das mal sage? Ich definitiv nicht!
Möglicherweise rührt das aber auch daher, dass ich im Großen und Ganzen Fleisch sehr gerne mag, aber es bei mir auch gut und gerne mal ohne gehen kann. Und gerade das typische Grillfleisch ist nunmal nichts für mich.
So, wer jetzt schon Luft geholt hat, um mir zu sagen, dass man durchaus vegetarisch grillen kann, der hat ja auch recht. Allerdings sind mir Tomaten-Feta-Päckchen auf Dauer zu langweilig. Genauso wie Champis oder Maiskolben. Neue Ideen müssen her!
Und neue Ideen bekommt ihr, falls es euch wie mir geht, zum Beispiel aus dem Buch "Grill it! Vegetarisch" vom Hoelker Verlag. Es bietet 80 tolle Rezepte und hat die Einteilungen:
Einführung/ Grillgeräte/ Dips und Co/ Fingerfood/ Hauptspeisen/ Beilagen und Salate/ Brote/ Register

https://shop.coppenrath.de/produkt/333882/grill-it-vegetarisch/


Vegetarisch Grillen: völlig neu, gesund und anders
80 international inspirierte Rezepte zum Genießen
Salate, Marinaden, Brote und vieles mehr...
184 Seiten
Größe: ca. 19 x 23 cm
Hardcover mit Struckturprägung und Spotlack, 4-fbg., innen 4-fbg.
17,95€

Bei mir darf das Buch ganz klar in keiner BBQ-Saison mehr fehlen, denn es ist ausgesprochen vielseitig, obwohl es "nur" vegetarisch ist. Schon jetzt beim Erzählen bekomme ich wieder Appetit.


Hier stelle ich euch kurz vor, welche Rezepte mir am besten gefallen:

 



 
Das sind auf jedenfall die Pilze mit Manchego-Rarebit. Wer keine Pilze mag, nimmt einfach Toast, auch lecker:)

Das soll es aber hier noch nicht gewesen sein mit dem Post, denn noch etwas möchte ich euch ans Herz legen, womit eure Grillparty zum absoluten kulinarischen Erlebnis wird: die Salze von Falksalt. Wer sie noch nicht kennt, sollte sich unbedingt mal durch diese Gourmetlinie klicken. "Kein Sternekoch in Kopenhagen oder Stockholm, der nicht mit Falksalt kocht, kein Feinkostgeschäft, das Falksalt nicht im Sortiment hat, denn jeder kennt und liebt die vielfältigen Salze. Falksalt ist mittlerweile in über 20 Ländern verbreitet. Und nun auch endlich in Deutschland!"



Falksalt ist kein kleinkrümeliges Salz, sondern ein Finishing-Salz. Ihr zerreibt es also mit euren Fingern über dem gebratenen Stück Fleisch, dem Salat oder anderem Essen. Dabei könnt ihr zwischen verschiedenen Geschmacksrichtungen wählen, denn dem Salz sind Kräuter, Gewürze oder Frucht untergehoben. Diese wurden aber so beigegeben, dass die Kristallstruktur der Flocken trotzdem noch erhalten bleibt. Man kann das auch gut auf den Bildern erkennen.

Falksalt verspriche hohe Qualität sowie intensiven und gleichzeitig milden Geschmack. Das Anschaffen lohnt sich meiner Meinung nach. Und nicht nur für das Grillen (für das ich euch "Chili" und "Chipotle" für Fleisch, aber auch "Citron" für Fisch und Meeresfrüchte sehr empfehlen kann).

Für mich das absolute Highlight: Das Knistern im Mund. Man merkt das Salz. Und zwar nicht nur am Geschmack.

Auf der Seite findet ihr (hier) weiterhin noch Inspirationen, um Rezepte zu verfeinern. Wie wäre es zum Beispiel die Bärlauchbutter auch in der Zeit herzustellen, in der es kein Bärlauch gibt? Nehmt dafür einfach Falksalt "Wild Garlic".



Falksalt FingerSalz ist ein Finishing-Salz – es wird mit den Fingern über den Speisen zerrieben. Die ausgesuchten Kräuter-, Gewürz- oder Fruchtbeigaben werden bei Falksalt mit großer Sorgfalt untergehoben, um die Kristallstruktur nicht zu zerstören. Ergebnis ist ein Salz von höchster Qualität – natürlich rein, großflockig, intensiv und zugleich mild im Geschmack. Falksalt FingerSalze sind für den bewussten Genießer gemacht, der die Natur und ein Stück Tradition zurück auf dem Teller haben möchte.


Zu guter Letzt verrate ich euch noch ein Rezept, dass bei mir nicht mehr fehlen darf (deshalb wurden auch gleich Gläser über Gläser davon eingekocht). Es handelt sich um CURRYSAUCE. Der ein oder andere Leser weiß ja vielleicht noch, dass ich neulich schon eine Currywurstsauce verbloggt hatte, der aber noch der gewisse Schliff fehlte. Von einem treuen Leser wurde ich dann auf ein Rezept aufmerksam gemacht, dass sich als HAMMER-CURRYSAUCENREZEPT herausgestellt hat.
Leute, verbrennt all eure Currysaucenkochbücher, haut die gekauften Currysaucen weg und vertraut auf dieses einzig wahre Rezept, was allein wegen der genialen Zutatenzusammenstellung einfach nur grandios ist!
Danke, Peter!

LAST BUT NOT LEAST: das Hammerrezept für Currysauce, adaptiert von hier

Ein großes Glas Pflaumen öffnen und 150ml Saft auffangen. Diesen mit 350ml (oder 0,33l, wenn ihr gerade eine Dose habt)Cola aufgießen. Erhitzen, die Hälfte der Pflaumen hineingeben und köcheln lassen, bis nur noch ungefähe ein Fünftel der Masse übrig ist. Pürieren und mit
500ml Ketchup, 2 EL Worchestersauce, dem Saft einer halben Zitrone, 2 EL süßem Currypulver und 1 EL sehr scharfem Currypulver erneut aufkochen. Mit Zimt und Salz geschmacklich abrunden und fertig.


http://backenmachtfroh.blogspot.de/2014/05/hammerrezept-fur-currysauce-original.html


 
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