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4. November 2021

Veganer Apfel-Birnen-Strudel mit Pinienkernen und Apfelzimtsauce nach Bernd Siefert {REZENSION süss und vegan}

Darf ich vorstellen: ein veganer Apfel-Birnen-Strudel!
Ist jetzt nicht so, dass ich dem vegan-Hype verfallen bin. Aber ich bin Bernd Sieferts Rezepten verfallen. Seitdem ich ihn kenne! Also seit drei Jahren ca. Bisher: alles lecker! TOP!
Sein Buch "Süss und vegan" musste dann auch sein, denn der Gute weiß einfach mal, wie man zu backen hat! Und bei jedem Rezept gibt es ein i-Tüpfelchen, dass dann doch nochmal den Unterschied zum guten alten Rezept von Omma macht.
Aber damit Omma nicht ganz beleidigt ist, nehmen wir wenigstens eine weiße Tischdecke und richten alles schön spießig an. Tadaaa: der VEGANE APFEL-BIRNEN-STRUDEL!


Apfelbirnenstrudel mit Pinienkernen und Apfelzimtsauce

  • Strudelteig: 170g Weizenmehl Typ 405 / 1 Prise Salz / 3 EL Sonnenblumenöl und etwas zum Bestreichen / 1 TL heller Essig

    • Alle Zutaten glatt verkneten, dünn mit Öl bestreichen und 30 Minuten ruhen lassen.
     
  •  Semmelbrösel: 100g vegane Margarine (Raumtemperatur) / 100g vegane Semmelbrösel / 5 EL Sonnenblumenöl
    • Semmelbrösel: Margarine aufschlagen, mit Semmelbröseln und Öl zu Streuseln kneten.
  •  Füllung: 1 Vanilleschote / 300g Äpfel / 300g Birnen / Saft und Schale einer Bio-Zitrone / 1 Prise Zimtpulver / 60g geröstete Pinienkerne / 50g Rohrzucker / 20g vegane Margarine
    • Obst in Scheiben schneiden, Vanillemark aus der Schote kratzen und alles bis auf die Margarine mischen.
      Teig dünnstmöglich (auf einem Küchentuch) ausrollen, Ränder abschneiden, Margarine zerlassen und Teig damit bestreichen. Danach mit den Bröeln bestreuen. Füllung auf dem oberen Drittel verteilen und den Strudel aufrollen.
      Auf ein mit Backpapier belegtes Blech rollen und bei 200°C 30 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
  •  Apfelzimtsauce: 200g Schmandersatz aus Soja / 200g Apfelmus / 100ml Sojacreme / Schale und Saft einer halben Bio-Zitrone / 1 Vanilleschote / 1/4 TL Zimtpulver / 2 EL Calvados / 45g Rohrzucker
    • Alle Zutaten zu einer glatten Sauce mixen und kalt zum Strudel servieren.
Man kann den Strudel auch lauwarm, frisch aus dem Ofen servieren. Dazu passt dann auch ein veganes Vanilleeis. Lecker!

Aus dem Buch vegan und süss - die besten veganen Kuchen, Torten, Desserts und Cookies von Bernd Siefert 
erschienen im Mattaes-Verlag

Preis: 24,95€
Seiten: 160
1. Auflage 2015
Hardcover, 275 x 200mm
ISBN: 978-3-87515-404-7

http://www.matthaes.de/essen-geniessen/backen/vegan-suess,978-3-87515-404-7.html


Bernd Siefert ist Weltmeister der Konditoren und hat nun ein Buch für uns bereitgestellt, bei dem auch Veganer ganz in den Genuss seiner Backkünste kommen können. Keine Butter, keine Eier werdet ihr in den Zutatenlisten finden und trotzdem leckere Kuchen, Torten, Cookies oder Desserts backen können.
Gerade vegane Backrezepte sind sehr beliebt, weil es einfach noch nicht allzu viele davon gibt, die wirklich überzeugen können. Endlich haben wir eine gute Sammlung von Rezepten, von denen ich euch versichern kann, dass auch Naschkatzen ganz auf ihre Kosten kommen, auch wenn sie noch nicht so vertraut mit der veganen Küche sind.
Mehr als 60 Rezepte werden im Buch vorgestellt. Für einen Konditorenweltmeister erwarten wir knifflige Sachen. Die auszuprobieren macht Spaß! Aber auch einfache Backereien stehen bereit.
Alles wird anschaulich erläutert und es gibt Tipps für passende Saucen und Co., die man noch zusätzlich servieren kann.
Tipps, mit welchen Produkten sich tierische Zutaten ersetzen lassen, gibt uns Bernd Siefert hier auch, sodass wir selbst unsere traditionellen Familienrezepte veganisieren können.
Ansonsten nehmen wir eben einfach seine: vom Apfelbirnenstrudel, Mandelsandkekse, Creme Brûlée und Kokosmilchreis mit Sauerkirschen und Mango bis hin zur Zitronentarte mit Blaubeeren – wir müssen auf nichts verzichten.

Eine Buchvorschau und mehr Infos gibt`s [hier].




28. April 2021

Patisserie artisanale depuis 1938: Financiers noisette

Frankreich... Ich liebe dieses Land. Vielleicht geht es euch auch so. Paris, Bordeaux, Nizza, Toulouse,... Mir geht es gar nicht mal so sehr darum, dass man dort so leckere Dinge findet. Aber die machen Frankreich natürlich auch aus.
Wer zuerst an Schnecken und Froschschenkel, Leberpastete und Nizzasalat denkt, liegt zwar nicht falsch, aber viel toller sind natürlich noch die süßen Gebäcke, die in den Auslagen der vielen kleinen patisseries, also Bäckereien/ Konditoreien glänzen. Obwohl die Franzosen mit ihrem kurzen Schwarzen und einem Croissant zufrieden sind, findet man noch so viel mehr... pain au chocolat, Brioche, Baba au rhum, Tarte au citron,...
Neben Madeleines und Cannelés mag ich am allerliebsten Financiers.
Diese kleine Leckerei eignet sich gut als Häppchen, man kann sie also schön einem Buffet beisteuern, bei Feiern, auf Arbeit oder einfach nur bei einer gemütlichen Kaffeerunde mit Freunden.
 

Financiers kommen aus Frankreich und waren ursprünglich rund. Später waren es wohl die Schweizer, die sie so gebacken haben, dass die Form einem Goldbarren gleicht, was auch zum Namen passt. Für die „Financiers“, also die Finanzleute, wurden diese Kuchen nämlich damals gebacken. Damit sich die feinen Herren ihre Hände nicht beschmutzen, waren die Kuchen auch nur so klein. Eigentlich sind sie aus geriebenen Mandeln gemacht. Bei mir gibt es aber heute Financiers noisette, also mit Haselnüssen.
Mmmmhhh, ein Kakao oder Käffchen dazu und fertig!



Nun zu meinem Rezept:

Ihr braucht:
·         4 Eiweiß
·         150g Zucker
·         125g beurre noisette (Butter, im Topf geschmolzen, bis sie braun wird und nussig riecht)
·         50g Mehl
·         50g gemahlene Haselnüsse oder Pralin
·         etwas Vanilleessenz (oder ersetzt etwas Zucker durch Vanillezucker)
·         einige ganze Haselnüsse

Los geht`s:

Vorbereitung:
1.       Die Butter zubereiten und etwas abkühlen lassen. Eventuell sich absetzende Flocken abschöpfen.
2.       Die Nüsse im Ofen bei 160°C etwas anrösten, bis es in der Küche duftet (ca. 10 Minuten).
3.       Den Ofen auf 210°C vorheizen.

Weiter geht`s:
4.       Den Zucker mit abgekühlten Nüssen und dem Mehl vermischen. Am Schluss die Vanilleessenz zugeben.
5.       Nun nach und nach das Eiweiß unterrühren. Danach vorsichtig die Butter dazugeben und alles zu einem glatten Teig rühren.
Backen:
6.       Den Teig vorsichtig in die Financier-Form (oder eine andere kleine Kuchenform) geben und nach Belieben in jede Mulde zwei halbe Haselnüsse draufgeben.
7.       Für 10-15 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten, die Tür öffnen, aber die Financiers noch weitere 5 Minuten im Ofen lassen.

25. Oktober 2016

Adventskalender sind nur was für Kinder? BRANDNOOZ beweist das Gegenteil

Ich knuspere gerade leckere gebrannte Seeberger- Kürbiskerne, die mich in Weihnachtsstimmung versetzen, auch wenn es keine Mandeln sind.
 
Wie kommt es, dass die Leute immer mehr abdrehen, wenn es Herbst wird? Ich meine diesen Hang nach Gemütlichkeit, der sich immer weiter steigert, so dass man sich schon im Oktober (und da ist man wohl schon einer der letzten) mit der Weihnachtsdeko beschäftigt und die Shoppingmalls danach abgrast.



 
Ein bisschen sehe ich das ja ein, wenn man auf das Thema Adventskalender schaut. Den macht man ja bekanntlich für die Kinder, aber Jahr für Jahr gibt es immer mehr Erwachsene, die sich entweder gegenseitig Kalender schenken oder sich gar selbst einen zulegen. Warum auch nicht, haben wir uns nicht alle ein bisschen was verdient?
 
Jedenfalls muss der Kalender ja schon geplant sein bevor der Dezember beginnt. Wenn ich euch also heute mit diesem Thema konfrontiere, seit nachsichtig! Und vielleicht kann ich euch ja ein bisschen anstecken:)
 
Wer keinen Kalender selbst basteln möchte, aber trotzdem einen haben oder verschenken will, der wird eben einfach einen kaufen. So "einfach" ist das aber gar nicht, denn wir wollen einen, der gut durchdacht ist und bei dem wir auch an nahezu jedem Türchen Freude haben.
Zum Schenken eignet sich daher immer gut eine Leckereien-Vielfalt. Am besten ist es dann, wenn die Türchen noch nicht alle bekannt sind, wenn man also auch mal auf Süßigkeiten, Knabbereien, Leckerbissen stößt, die einem komplett unbekannt sind. So bleibt nicht nur die Freude beim Öffnen sondern auch beim Kosten.
 
Ich muss gestehen, ich habe seit heute den Brandnooz-Adventskalender. Das ist ja erstmal gar nicht schlimm, aber wie soll man es aushalten noch über einen Monat zu warten, bis man das erste Türchen öffnet? Könnt ihr das? Seid ihr so stark und wollt euch die Überraschung bis zum Schluss aufheben?
 
Jeden Tag ein Türchen. Das kann ich. Aber bis Dezember erstmal kein Türchen, obwohl der Kalender direkt im Flur steht? Das kann ich nicht. Daher habe ich schon eins geöffnet (wer jetzt clever kombiniert, der weiß auch schon, was sich hinter Türchen Nummer 1 verbirgt:)
 

 
 
In dem Kalender stecken für 24 Tage genussvolle Leckereien. Aber nicht nur deswegen ist er der "großartigste" Adventskalender aller Zeiten, sondern weil er bei 93cm Höhe auch 57cm breit und 9,5 cm tief ist. Das lässt erahnen, dass bei den Geschenken nicht geknausert wurde. Du hast also nicht nur ein Gummibärchen sondern eine ganze Tüte drin, nicht nur ein Bonbon, sondern mehrere.
 
Damit alles ganz bleibt (gerade weil auch Getränke den Kalender füllen), sind die einzelnen Türchen brandnooz-typisch mit Holzwolle gepolstert. Ebenso brandnooz-typisch ist, dass die Produkte alle original von bekannten Lebensmittelherstellern sind. Damit erwarten uns sehr gute Marken wie Krüger,Männer und viele mehr.
 
Ich habe zu dem Kalender nur positive Kritik zu verbreiten und finde es super, dass brandnooz einen anbietet. Er ist von seinen Inhalten für jedermann gedacht, kann also auch mit der ganzen Familie geteilt werden.

3. Dezember 2015

Mein Weißwein des Jahres! MASI

Weißwein wird immer kalt genossen.
Immer?
Nö!
Weißwein macht sich auch unglaublich gut als Glühwein. Vorausgesetzt natürlich, dass ihr den richtigen Wein dafür habt! Aber da macht euch mal keine Sorgen, dafür habt ihr ja mich!
[hoffentlich werde ich jetzt nicht gelüncht, denn Weinkenner verpönen das ja meist, ihren guten Wein zu Glühwein zu machen]
 
Und was macht sich besser, als ein Weißwein, der euch schon so extrem gut schmeckt?
 
Na siehste!
 
Also ich halte ja nichts von diesen sentimentalen Jahresrückblicken à la: dieses Jahr habe ich den tollsten Urlaub da und da gehabt, das schönste Schaukelpferd dort gekauft und den Lieblingsduft im Allgäu gefunden... ihr wisst schon, was ich meine.
Ich kann euch aber sagen, dass 2015 für mich auf jeden Fall gebracht hat, dass ich einen Weißwein gefunden habe, der ganz und gar auf meiner Linie ist. Es ist wirklich schwer, einen zu finden, bei dem ich nichts auszusetzen habe oder wenigstens ein "naja, aber..." loswerde.
 
Nun ja, dieser Wein. Also wirklich: DIESER Wein, ... der macht`s einfach.

Und auch als Glühwein ist er toll!
Dabei habe ich einfache Glühwein-Gewürz-Teebeutel ausprobiert, aber auch die Streuglühweingewürz und Honig (das ist besser als Zucker, glaubt es mir!)-Variante.
 
Dieser Weißwein ist so elegant und trotzdem ein Allrounder.
Ideal!
Kauf ihn bei Weinland Ariana Abayan, hier.
 
 

Masianco - Pinot Grigio e Verduzzo delle Venezie IGT 2014


Der Wein kommt aus Italien, genauer gesagt aus dem Anbaugebiet Venetien.

Die Rebsorten, die hier Verwendung finden sind zu 75% Pinot Grigio und 25% Verduzzo.
Es ist ein Weißwein, der deutlich nach reifen, Birnen schmeckt. Exotische gelbe Früchte kommen einem direkt in den Sinn, wenn man diesen fruchtig-frischen Wein genießt. Meiner Meinung nach sollte man ihn nicht zu kalt trinken. Der Serviervorschlag liegt bei 8°C, doch bei 10°C finde ich ihn selbst besser. Ich trinke ihn gern als Aperitif, wenn es nicht ein Glühwein ist. Gut passt er auch zu Fisch, gerne Sushi und leichter Küche. Das Säureverhältnis gefällt mir gut. Es ist ausgewogen und insgesamt verleiht es dem Wein einen langanhaltenden Abklang. Intensive Fülle am Gaumen.
Dieser Wein hat einen Alkoholgehalt von 13.18 %, Restzucker: 3.90 g/l, Säure: 5.73 g/l.

 
Interessant ist die Herstellung des Weines. Im August wird der Pinot Grigio geerntet und 25 Tage vergoren.
Der Verduzzo folgt im September, reift drei Wochen Überreifung auf Plateaux für eine höhere Fruchtkonzentration.
Vor der Assemblage beider Rebsorten und der 45tägigen Lagerung in der Flasche, wird die Gärung des Verduzzo in Edelstahltanks, dann im Holz gewährleistet. Der Pinot Grigio reift 3 Monate in Edelstahltanks.

 
 

26. November 2015

Brandnooz-Box November

Meine brandnooz-Box

vom November ist da!
Getreu dem Motto: "Vitamin G: Genuss und gute Laune"
bringt sie wieder einige interessante Produkte direkt zu mir nach Hause.
 

Das Prinzip der Box ist ja, dass du neue Produkte kennenlernst, aber vorher nicht weißt, welche zu dir nach Hause kommen. Dafür liegt der Warenwert aber immer über dem Preis, den du bezahlst. Als Einzelbox für 12,99€ oder auch im Abo. Besondere Boxen, die es dann einmalig gibt, kannst du extra noch bestellen. Schau doch einfach mal bei brandnooz vorbei. Als "Noozie" kommst du auch an Deals ran, bei denen du in deinem Supermarkt um die Ecke Produkte kaufen kannst und bei brandnooz Cashback erhältst. Da sind immer andere Produkte dabei. Die jetzige Auswahl findest du [hier].
Das „Soft Taco Kit“ von Old El Paso Stand ‘N Stuff ist auch dabei. Das hatte ich jetzt zum Beispiel in der aktuellen Box. Damit kann man ziemlich unkompliziert tolle Snacks zaubern. Salsa und Würzmischung ist mit bei den Tacos dabei. Somit müsst ihr nur noch bissl Salat schnippeln, Hackfleisch, Tomaten, vielleicht ein paar Chilibohnen und was euch sonst noch einfällt zugeben. Mexiko-Feeling garantiert.

Wem Italienkulinarik lieber ist als mexikanische, der kann sich ja über das Risotto hermachen. Das geht mindestens genauso einfach. Und noch dazu super schnell. In 8 Minuten ist das Risotto fertig gekocht - und wer öfter mal Risotto kocht, der weiß, dass das wirklich Rekordzeiten sind! Risotto braucht sonst viel länger, brennt gerne mal an und wird ab und an nicht so cremig, wie man es gerne hätte. Vorportioniert und in Kochbeuteln - da kann doch gar nichts mehr schief gehen! Also keine Ausrede auch für alle Männer Kochfaulen ;)



Wenn der Bekochte dann satt und zufrieden ist, wird er umso mehr überrascht sein, dass es noch ein Schmankerln gibt: Ragusa Friends Pralinen. Zwei Schichten helle Schokolade und ordentlich Praliné-Creme. Dazwischen knackige Haselnüsse. Total lecker in der stylishen Vinatge-Verpackung! Ein Jammer für jeden, der eine Nussallergie hat! Dem bleiben aber dann noch die Vollkornkekse von Leibniz. Minis, die ebenso lecker knackig sind wie ihr großes Original. Sie sind wiederverschließbar, aber wollen wir denn überhaupt aufhören?


Schon Mama sagte immer: Man muss viel trinken! Ob sie damit auch Bier gemeint hat? Dieses hier vielleicht. 3% Alkohol bringt es zwar mit sich, ist aber mal eine interessante Neuvariante von Bier. Ein Mischgetränk auf der Basis von Tequila-Bier mit Limettenflavour. Ich bin gespannt, wie es schmecken wird, bisher habe ich es noch nicht geöffnet.
Ti habe ich auch noch nicht geöffnet. Das ist ein Erfrischungstee in Bio-Qualität. Vielleicht kennt ihr die Linie schon. Jetzt gibt es eine neue Sorte: Schwarzer Tee mit Heidelbeere und Granatapfel. Ich bin gespannt. Generell war ich von Ti jetzt noch nicht so begeistert. Vielleicht kriegt mich ja die neue Sorte dazu, meine Meinung zu ändern.


Vom Nooz-Magazin war auch wieder eine aktuelle Ausgabe in der Box. Viele tolle Rezepte und noch mehr Vorstellungen von neuen Produkten, die sich gerade so im Handel tummeln.
Neu ist momentan auch die Sorte "Olive" der Natural-Chips von Lorenz. Die Chips bestehen nicht nur aus Kartoffelmehl, wie manche Stapelchips. Sie sind aus Kartoffelscheiben, was ich super finde. Leider enttäuscht mich der Geschmack der Chips. Mir gefällt er so gar nicht. Die angefangene Tüte habe ich gleich weitergegeben, aber keiner war so wirklich begeistert davon. Ich habe sie echt nicht "runtergekriegt", andere haben sie dann doch noch gegessen. "Sommer, Sonne, Mittelmeer" konnte ich wirklich nicht schmecken - sorry, aber dieses Produkt ist durchgefallen.
 
Der Rest der Box war aber toll. Auch die Auswahl wieder. Natural Valley Crunchy Riegel gab es gleich in zwei Sorten. Oats&Honey und Canadian Maple Syrup. Ein hoher Anteil von über 54% Vollkorn bringt uns wieder auf Trap und hält als Snack lange vor. Geschmacklich, wie man sich einen Vollkornriegel vorstellt. Ein bisschen trocken, ansonsten aber echt gut.
 
Jetzt hätte ich fast die Sprühsahne vergessen. Sahnewunder Schoko von Hochland. Hm, dazu kann ich nicht viel sagen. Ich mag keine Sahne und von Sprühsahne bin ich auch nicht wirklich angetan. Hätte meiner Meinung nach nicht in der Box sein müssen. Ich glaube die kriegt ihren Einsatz als Mitbringsel bei irgendeiner Kollegen-Kuchenparty oder so.
 
 
Bei Brandnooz könnt ihr auch Boxen für andere Leute bestellen. Gerade für Weihnachten wäre es doch eine tolle Idee, ein Abo oder eine Einzelbox zu verschenken. Ich bin jedenfalls so überzeugt von dem ganzen Unternehmen, dass ich voll und ganz dahinter stehe, euch das zu empfehlen.
 
Und jetzt noch eine Idee für die Taco kit- Füllung
 










 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


 
 
Maissalat mit Feta

kleine Version (trotzdem als Beilage für 4 oder für 2 Hungrige)

1 gelbe Paprika
1 kleine Dose Mais
1/2 Stück Feta
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 kleine rote Zwiebel, gehackt
gutes Olivenöl
hellen Essig (z.B. Balsamico oder Apfelessig)
Salz, Pfeffer
je 1/2 TL Chilipulver, Paprikapulver, eine Prise Currypulver
je 1/2 TL Oregano, Thymian, Majoran, Basilikum, n. Bel. Rosmarin

Viel ist nicht zu tun: einfach alles mischen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass Paprika und Feta in Maisgröße geschnitten werden, das gibt dem Salat seine Besonderheit.

19. November 2015

Gewinne einen Gutschein von Casa-di-falcone

Kommt es euch auch noch gar nicht so vor wie Weihnachten? Gut, ist es ja auch noch nicht, aber hier und da werden schon die Riesenräder rausgepackt und aufgebaut und so langsam trinkt man den ersten oder zweiten Glühwein und bald steht man auf dem Weihnachtsmarkt und nascht gebrannte Mandeln.
 
Gut, aber habt ihr schon Geschenke? Viele, die ich kenne, haben jetzt schon vieles besorgt, weil sie einfach keine Lust auf solche Last Minute-Aktionen haben. Wenn ihr auch noch Ideen braucht, schaut euch mal bei Casa-di-Falcone um, da gibt es tolle Ideen für Geschenke und für die Kreativen unter euch auch tolle Ideen, mit denen ihr eure Geschenke schick verpacken könnt.
 
Ich möchte dieses Jahr ein selbstgebasteltes Rezeptbuch verschenken. Und zwar eines in Form eines Kalenders. Das heißt 24 Rezepte, denn ich möchte pro Monat ein Back- und ein Kochrezept drauf packen.
Dafür brauche ich eure Hilfe, denn mir fehlt noch genau ein Monat. Das heißt, ich suche
 
Ein Backrezept
und
Ein Kochrezept
 
http://www.casa-di-falcone.de/
 
 
Schickt mir eure Vorschläge, am besten mit Foto und Monatsvorschlag auf backenmachtfroh@gmail.com
Ich lose am Ende der Woche aus, welche Rezepte es in meinen Kalender schaffen.
Die Gewinner bekommen natürlich auch einen Preis. Nämlich jeweils einen 20€ Gutschein, den casa-di-Falcone für euch bereitstellt.
(Einen für das Sieger-Kochrezept und einen für das Sieger-Backrezept)
 
Ich freue mich. Einsendeschluss ist Sonntag, der 22.11.2015, 18 Uhr.
 

+++++ GEWINNSPIEL GESCHLOSSEN +++++

Gewonnen haben Frau Lehrerin und Annabel Seiden. Ich werde die Rezepte nachkochen und dann mit Foto für euch bloggen. Freut euch auf ganz kreative Ideen!

18. Januar 2015

Wildreissalat mit Rotwein, Oliven und Rosinen

 
Ich mag keinen Salat. Ekelhaft!
 
Nagut, doch, ich find Salat lecker! Aber nur "Normalosalat". Keinen Fleisch- oder Käsesalat, Nudelsalat eigentlich auch nicht und schon gar nicht Reissalat.
Pfui, bei letzterem muss ich immer wieder an die kalte Pampe aus ungewürzten Reiskörnern mit geschmacklosen Apfel- und Irgendwasstücken denken, die man mir im Sommerurlaub mal in Frankreich vorgesetzt hat! Als ob 36°C im Schatten nicht schon reichen, da wird die Laune mit so einem Fraß nun wirklich auch nicht besser! Danke Harald!
 
 
Es gibt ein Rezept für Reissalat, das würde ich sogar wieder kochen. Hab ich sogar schon. Ab und an und zu Weihnachten gibt es diese Variante. Warum gerade die mir schmeckt? Ich weiß es nicht. Vielleicht liegt es auch an den dunklen Reiskörnern, vielleicht an der tollen Kombi aus fruchtig (Rotwein und Rosinen) mit pikant (Kreuzkümmel und Oliven). Jedenfalls mag ich den Salat auch nur lauwarm.
Auch wieder komisch. Also dass ich überhaupt mal was lauwarmes gut finde.
 
 
 
Entscheidet selbst ob kalt oder lau, aber probiert den Salat durchaus mal.

 

Dazu braucht ihr (nach GU-Rezept):

  • 150 g Wildreismischung
  • Pfeffer, Salz, Kreuzkümmelpulver
  • 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen
  • 300 ml fruchtiger Rotwein 
  • 50 g Rosinen
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 4 Tomaten (klappt auch gut mit Paprika)
  • n. Bel. 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Weißweinessig
  • n. Bel. 2 TL Rohrohrzucker
  • 50 g schwarze Olivenringe             

  1. Reis wie auf der Packung beschrieben kochen. Gewürfelte Zwiebel und Knobi im Wein aufkochen und Pfeffer dazu geben. Nach 10 Minuten abgießen und 100ml aufbewahren. Darin die Rosinen einweichen.
  2. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Tomaten halbieren und das Fruchtfleisch (keine Kerne und Stielansätze) würfeln. Pinienkerne ohne zusätzliches Fett in einer beschichteten Pfanne anrösten.
  3. Rosinen abtropfen lassen, Weinmischung auffangen und mit Öl, Essig, Zucker und 1/2 Tl Kreuzkümmel würzen. Mit Salz abschmecken. Alle Zutaten mit dem etwas abgekühlten Reis mischen und für ca. 10 Minuten ziehen lassen.
  4. Abschmecken und Servieren.   


UND? 
...
GUT ODER?

7. Januar 2015

Maibowle und Martinsgans {REZENSION}

Wahrscheinlich interessiert euch gerade kein Kochbuch zum Thema  "Martinsgans", oder? Aber wie wäre es mit Maibowle? Schon eher? Na dann lohnt sich der Blick in das folgende Kochbuch ja vielleicht doch.

http://www.thorbecke.de/maibowle-und-martinsgans-p-1695.html

Ira König
Maibowle und Martinsgans
Kulinarische Bräuche neu  entdeckt
1. Auflage 2012
Format 16 x 21 cm
88 Seiten
14,90 €
ISBN: 978-3-7995-0721-9

                                                                                                                                                                  
 
In diesem Buch findet ihr Rezepte zu kulinarischen Bräuchen. Ihr entdeckt beispielsweise den Dreikönigskuchen, Martinsgans, Osterlamm oder weihnachtliche Spekulatius (die ich ja selbst ohne Weihnachten gerne nasche).
Wie ihr jetzt schon merkt, ist vieles traditionell angelegt und orientiert sich am Kirchenjahr und Überlieferungen.
Zum heutigen Monat, genauer zum gestrigen Tag, dem 6. Januar gibt es auch einen Eintrag. Ein Kuchen wird gebacken, in dem man eine Mandel versteckt.
Zur Fastenzeit gibt es eine spezielle Suppe.


Mit 88 Seiten ist es ein kleines süßes Buch. Sicher hätte man noch ein paar Rezepte mehr finden können, aber ich sehe es positiv, dass sich auf deutsche Traditionen bezogen wird und man dadurch seiner Heimat näher kommt bzw. noch etwas über sie erfährt, was man zuvor nur mal nebenbei mitbekommen hat und nicht genau zuordnen konnte. 

Auch wenn ich selbst an Ostern meist nur Alltagsküche verspeise, kann ich mir durchaus vorstellen, an einigen der vorgestellten traditionellen Daten auch mal das passende Rezept dazu zu probieren. Ich bin gespannt, was die Rezepte geschmacklich können, aber beim Thorbecke-Verlag hatte ich mit Kochbüchern eigentlich noch keinen Fehlgriff.
 
Also ran an Topf, Bräter und Ofen!

6. Januar 2015

Degustabox-Unboxing

Keine Ahnung welche lange Reise meine Degustabox auf sich nehmen musste, aber Ende letzter Woche trudelte sie doch endlich bei mir ein. Man ist gar nicht mehr richtig auf Weihnachten eingestellt, aber freut sich trotzdem gleich mit dem Spruch "Frohe Weihnachten" begrüßt zu werden;)
 
 
 
 
Zu finden war in der Box jeweils eine Tüte der neuen Em Eukal Gummidrops in den Sorten  “Anis-Fenchel”, “Eukalyptus-Mentol” und “Ingwer-Orange”. Ich mag ja nun gar keine Drops, also wurden die gleich mal weiterverschenkt. Durch die Sorten ging das nur an Erwachsene. Zumindest glaube ich nicht, dass diese Geschmacksrichtungen was für Kinder wären.
Kostenpunkt: je 1,85€ pro Tüte.

Biozentrale  – Milchreis mit Vanillegeschmack (1,99€)
Wenige  Minuten ohne großes Gepansche. Einfach mit 500ml Milch zubereiten,  kurz quellen lassen und genießen. Die Vanillenote ist nicht zu dominant, aber merkbar. Stelle ich mir gut mit diesem Apfelmus oder der Kirschsauce vor.
 
 
Als nächstes Produkt hielt ich die Capri-Sonne Freezies in der Hand. Für 1,99€ bekommt man 5 Sticks von diesem Eis von Capri-Sonne. Es gibt die Sorten Orange, Cola-Mix und Kirsche. Ich habe die  Sorte Kirsche bekommen, aber noch nicht probiert. Momentan ist bei mir eben noch eher Glühweinstimmung statt Eiszeit:)




Das Marzipanherz von der Odenwälder Marzipankonditorei (für 3,25€ ) passt dann schon eher in die kalte Jahreszeit bzw. Weihnachtszeit. Gerade, weil ich als Marzipanhasser in diesem Advent irgendwie Gefallen an Marzipan gefunden habe (zumindest an einigen Marken), bin ich schon gespannt, wie mir dieses Herz wohl schmecken wird. Vielleicht verschenke ich es aber auch. Aber nur, weil es so hübsch aussieht und die Autschrift "von Herzen" trägt.

CHIPS! Ideal für Silvester! Welche? Die Lay’s – Deep Ridged Chips Natural (Kostenpunkt 1,79€).

Ohne viel Geschmacksverstärkerklimbim, in cooler Riffelform wirklich zu empfehlen. Schmecken auch Schokoholics - ich ziehe Schoki jedenfalls immer vor, aber die gab es ja auch noch in der Box. Und zwar mit

Lindor-Kugeln von Lindt ( 0,99€)
 Lindt ist lecker! Lindor zwar nicht so mein Favorit, aber das mag an meiner Völlerei vor einigen Jahren liegen, als ich Weihnachten mir ohne Ende die kleinen roten Kügelchen in den Mund gestopft habe - bloß der Schwester keine einzige mehr gönnen! :) Die Lindorkugeln sind zartschmelzend. Wahrscheinlich das schmelzigste Lindt-Produkt!

Cilia- Teefilter (2,99€) benutzen wir sowieso immer. Umso besser, den Vorrat wieder aufgefüllt zu haben und auch mal die größere Variante zu testen. Sonst nutzen wir immer die kleinen, da wir ein Teebeutelhalter dafür haben. Der spannt den Filter auf und man kann super gut den losen Tee einfüllen. Diese Beutel hier kann man aber zuknoten, war auch nicht zu verachten ist. Gerade, wenn man ihn auch mal benutzt um Gewürze  in einer Suppe mitzukochen oder Glühwein zu machen.




















Rauch – Happy Day  “Pink Guave”(1,89€) kannte ich zwar auch schon, ist aber nicht schlimm, weil es super leckerer Saft ist! Ich liebe diese Sorte! Ideal für Cocktails und damit auch wieder passend zu Silvester gewesen!



Knusper Flocken von Zetti
KNUSPERFLOCKEN!!! Yay, die kaufen wir auch so oft. Typisch Ossi ;) Sie bestehen aus Roggenvollkornknäckebrot und sind von Vollmilchschokolade umhüllt. Mittlerweile gibt es sie aber auch mit weißer oder dunkler Schokolade. Das Original ist aber immernoch ungeschlagen.

Mit einem Wert von 20,44€ eine gelungene Box.



22. Dezember 2014

Tipps mit Schwipps: Drei Haselnüsse für AschenBRÖSEL

Na, wer von euch gehört zu den heimlichen jedes-Jahr-Drei Haselnüsse für Aschenbrödel-Guckern?

Und wer kann es schon nicht mehr sehen (oder hören; wenn man mal an das typische Lied davon denkt)?

Heute komme ich mit Haselnuss von Fräulein BRÖSEL im Gepäck. Wenn ihr die noch nicht kennt, dann passt aber mal ganz genau auf (gerade auch die wahrscheinlich unterzähligen Männer, die hier gerade lesen!):

Fräulein Brösel will uns wegführen von den alkoholischen Industriebränden und die Frucht erklären, die im Schnaps nie verlorengeht.
Frucht: nämlich solche wie die aus ihren anderen Schnapssorten: Marille, Vogelbeere, Johannisbeere, die ihr alle -genauso wie die Haselnuss- bei geileweine.de ergattern könnt.



Die Nüsse dieses Schnapses stammen aus der östlichen Steiermark. Im heißen Sommer voll ausgereift, finden sie ihren Weg über das Einlegen in Alkohol und dem anschließenden Brennen in das Fläschchen.

Ich habe diesen Schnaps probiert. Der Geruch ist richtig klasse. Ich würde mir fast wünschen, dass ich ein Parfum davon hätte, um ihn jeden Tag an mir zu tragen. Richtige, leckere Haselnuss, von der man schon eine geschmackliche Kombination mit Schokolade erahnt. Man denkt sofort an Ferrero Küsschen und möchte nur noch endlich den ersten Schluck nehmen.
Auch dieser ist ganz im Zeichen der Haselnuss. Der Schnaps schmeckt, getreu seines klaren Aussehens, eher etwas stärker, als man vielleicht vom Geruch her erahnt hätte. Vielleicht hätte ich es mir weichcremiger am Gaumen vorgestellt, eher in die Richtung Haselnuss-Baileys oder Frangelico. Wenn man das nun aber weiß und die nächten Schluck mit diesem Wissen trinkt, hat man viel Freude an dem Fläschchen, was sich ganz sicher auch zum Mixen prima eignet! Ob einem das aber nicht zu schade ist, muss jeder selbst wissen.

19. Dezember 2014

Weintipp der Woche: VIN SANTO und apulische Cantuccini

Wenn man einige Male in Italien war, bekommt man mit, dass es ein ganz familiäres Land ist. Ihr kennt es ja, die Italiener essen gern und ausgiebig lange zusammen. Ist das Frühstück vielleicht nicht allzu üppig, gibt es am Abend mehrere Gänge, die ohn Blick auf die Uhr, genüsslich verbracht werden. Viele Verwandte, gutes Essen, ausgelassene Stimmung!

Das verleitet doch dazu, seine Urlaube nicht nur im All inclusive-Hotel am Strand zu verbringen, sondern auch mal einige Tage bei einer Gastfamilie zu buchen! Lasst euch von der Nonna bekochen und rundum verwöhnen! So nehmt ihr auch kulinarische Raffinessen mit und lernt Landestypisches kennen, was ihr möglicherweise sonst nicht kennengerlernt hättet.

Was es nicht unbedingt in den Sterne-Hotels der Toscana geben wird, ihr aber vielleicht auch ohne Verwandschaft in Italien kennen dürftet, sind Cantuccini. Klar, die Teilchen kennen fast alle (manche werden vielleicht Biscotti [zwei Mal gebacken] dazu sagen. Aber schon ein paar Leute weniger wissen, dass man zu ihnen gerne Vin Santo trinkt.






Vin Santo ist ein italienischer Süß- bzw. Dessertwein aus der Toskana. Seine Farbe ist klasse, wie Bernstein! Sein Geschmack natürlich Süß, aber nicht zu aufdringlich, eher so, wie man auch Äpfeln und Feigen eine Süße zuschreibt, die man aber zum Beispiel nicht mit Zucker in Verbindung bringen würde. Man hat im Nachgeschmack das Gefühl, es wäre Honig ein Bestandteil.

Genau dieser Flasche, also dem Vin Santo Santa Christina, der auf traditionelle Art aus luftgetrockneten Trauben von Trebbiano und Malvasia entsteht, schreibt man zusätzlich noch Aromen von gerösteten Nüssen und Heu zu. Das habe ich gemerkt, weiß aber nicht ganz genau, ob das daran lag, dass ich es vorher gelesen habe oder ob ich es vielleicht auch selbst herausgefunden hätte:)

Diesen Likörwein genießt man in kleinen Mengen. Eben so, wie einen Aperitif oder Schnaps. Jedenfalls nicht wie Merlot oder Burgunder :)



Santa Cristina Vin Santo della Valdichiana DOC 2008 – empfohlener EVP: 22,95 Euro

-gefunden bei Weinland ARIANE ABAYAN.

Wenn Cantuccini nicht für euch sind, empfehle ich euch Vin Santo trotzdem. Entweder pur oder zu  Süßem, sowie Eiscreme, dunkler Schokolade oder Früchten (getrocknet sowie frisch). Man kann ihn aber auch wirklich gut zu pikantem Käse genießen.
Probiert es doch mal aus: Eine Käseplatte mit Feigen und Weintrauben... beträufelt mit Schoko-Balsamessig und dazu den Vin Santo. Mmmmhhh!


Nun aber zum Rezept für die Cantuccini:

Apulische (italienische) Cantuccini

200g Zucker
2 Eier
200g Mehl
200g Mandeln
etwas Mehl

  1. Vorbereitungen: Vorheizen auf 180°C (Umluft 160°C), Backblech auslegen.
  2. Zucker und Eier schaumig schlagen, Mehl untermischen, Mandeln einarbeiten.
  3. Zwei lange Stränge aus dem Teig formen (ca. 5cm breit), mit genügend Abstand aufs Blech legen.
  4. 20 Minuten backen, dann 10 Minuten abkühlen lassen und den Ofen ausschalten.
  5. Die Mandelbrote in 1,5cm breite Stücke schneiden. Mit den Schnittflächen aufs Blech geben und in den Ofen (der bleibt aus!) schieben, bis dieser vollständig kalt ist.

Die Cantuccini sollt ihr backen, bis sie bernsteinfarben sind - genau passend zum Vin Santo.
Da sie bei mir diesmal allerdings doch ziemlich weiß aussehen, mache ich mit ihnen gleich mal bei der derzeitigen Blogparade von Küchenatlas mit.

KüchenAtlas-Blogparade: Weiß wie der Schnee

8. Dezember 2014

Ich habe es getan: Ottolenghi `s gerösteter Rosenkohlsalat mit Sternanis, Zimt und Pomelo UND Fruchtsauce zu Ofengemüse

Ich habe es getan.
Ich habe mich vielen Bloggern angeschlossen.
Ich habe gekocht.
Salat.
Mit Rosenkohl.
Salat gekocht. Geht das?
Rosenkohl. Schmeckt das?



 
 
 
Es schmeckt. Mit Sternanis, Zimt und Pomeloscheiben zumindest. Lauwarm oder kalt. Lecker.
 
Ungewohnt. Aber lecker!
 
Eine Kreation aus "Vegetarische Köstlichkeiten" von Yotam Ottolenghi. Nachdem ich es bei chilirosen und dann noch einmal bei Dinner um Acht gesehen habe, hat es mich dann doch beim Anblick der Pomelo, die da im Gemüse- und Obstregal vor mir lag, in den Fingern gejuckt.
 

Hier ist das Rezept, was ich hier mal nach Dinner um Acht zitiere:
 
Rosenkohlsalat mit Pomelo, Zimt und Sternanis

für Zwei

50 g Zucker (ich: 30g)
1 Zimtstange
3 Sternanis (ich: 1-2)
2 EL Zitronensaft (ich: Limettensaft)
½ Pomelo
300g Rosenkohl, geputzt
125 g Schalotten (ich: rote Zwiebeln)
40 ml Olivenöl (ich: etwas weniger)
etwas Koriandergrün (ich: Petersilie)
Salz, Pfeffer

Den Zucker, die Zimtstange und den Sternanis in einem kleinen Topf mit 50 ml Wasser vermengen und zum Sieden bringen. 1 Minute köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vom Herd nehmen, 1 EL Zitronensaft unterrühren und auskühlen lassen.
Die Pomelo schälen (es darf keine weiße Haut mehr zu sehen sein) und filetieren. Die Filets in dem abgekühlten Sirup mindestens eine Stunde ziehen lassen.
Den Ofen auf 220° vorheizen.
In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen und den Rosenkohl und die geschälten Schalotten etwa 2 Minuten darin blanchieren. Unter fließend kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen und trocken tupfen.
Den Rosenkohl halbieren, die Schalotten vierteln. In einer ofenfesten Form mit 2 EL Öl, etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer vermengen.
Etwa 20 min im Ofen rösten, bis der Rosenkohl goldbraun ist.
Herausnehmen, abkühlen lassen und mit den marinierten Pomelofilets vermengen. Aus 1 EL des Sirups, dem restlichen Olivenöl, dem restlichen Zitronensaft und einer guten Prise Salz ein Dressing rühren und dieses behutsam unter den Salat heben. Je nach Geschmack mit noch etwas Sirup nachwürzen.
Mit den Korianderblättchen servieren.
 
 
 
 
 
Ich habe aber gleich das ganze Netz Rosenkohl (500g) in den Ofen gegeben und mit dem restlichen gerösteten Rosenkohl noch eine fruchtige Sauce dazu gemacht, nach dem Rezept von Obst, Sushi und Kekse [KLICK]: auch super lecker!
 
 
Ofengerösteter Rosenkohl mit fruchtiger Sauce und Feta
 
Dazu

200ml Fruchtsaft (Apfel, (sauer-)Kirsch, gemischte Säfte.. alles was gefällt)
1-2 EL brauner Zucker
½ TL Chiliflocken


in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und so lange köcheln lassen, bis der Saft sirupartig eingekocht ist. Das dann über den Rosenkohl geben und  ½ Feta darüber zerbröseln.


Rosenkohl ist eben doch interessanter, als man immer denkt! Gerade aus dem Ofen. Geröstet. Mmmmmhhhhh!

24. November 2014

Veganes Menü an Weihnachten? {REZENSION}

An Weihnachten gehört für die meisten die Gans oder Ente zwingend zum Menü. Knusprig, hübsch platziert neben saftigem Apfelrotkohl und halbseidenen Klößen.
Auch bei uns findet sich dieses Gericht mindestens ein Mal in der Adventszeit.
 
Fleisch muss aber nicht immer auf der Speisekarte stehen. Man kann auch raffinierte Menüs zaubern, wenn man rein vegan kocht. Das glaubt ihr nicht? Dann geht es euch wie mir.
 
Klar kann man irgendwie vegane Vorspeisen, Hauptgänge und Desserts zubereiten. Sicher schmecken die dann auch lecker. Aber gibt es da denn viele Mögilchkeiten? Einige Ideen hätte ich ja, aber die wären nach zwei, drei Gerichten aufgebraucht. Und dann?
 

Dann kann ich mir das neu erschienene Buch von tibits & Hiltl vornehmen: Vegan Love Story.
 
http://www.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-815-6/Rolf_Hiltl_Vegan_Love_Story.html
 
 
Die Einteilung erfolgt ziemlich klassisch in: ein kulinarischer Kosmos; Vorspeisen, Apéro und Suppen; Salate; Warme Gerichte; Desserts; Frühstück und Drinks; Grundrezepte; tibits und Hiltl: ein Porträt; Rezeptverzeichnis.
Die Gerichte sind reich und schmackhaft bebildert, sodass einem schon beim Durchblättern der Zahn tropft.
 
Einige meiner Lieblingsgerichte sind: Okra-Antipasto, asiatischer Glasnudelsalat, Karotten-Dattel-Mezze und aus der Kategorie der Desserts: der Gewürz-Schokokuchen.
Den Schokokuchen habe ich ca. zehn Minuten nach dem Durchblättern des Buches gebacken. Das ist der Vorteil an veganem Gebäck: da bei mir gerne mal Eier und Butter im Kühlschrank fehlen, kann man sich auch mit Pflanzenöl und einem geschickten veganen Rezept behelfen.
 
Bildrechte: Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag


 
Der Kuchen war wirklich total gut im Geschmack. Die Konsistenz hätte aber ruhig etwas fluffiger sein können. Man muss sich also schon auf einen klebrigen Kuchen eingestellt haben, um sein Schokoglück in vollen Zügen genießen zu können. Eine Vanillesoße dazu wäre auch noch toll gewesen. Vielleicht habt ihr ja ein veganes Rezept für eine Soße oder ihr verwendet einfach die Indische Chai-Teecreme, für die ihr im Buch auch eine Anleitung bekommt.
 


Das Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Punkten, da es viele Gerichte hat, die mich ansprechen, obwohl ich nicht zu den Veganern zähle, aber bei den Gerichten absolut nichts vermisse. Mir wäre vielleicht gar nicht auf den ersten Blick aufgefallen, dass es eine rein vegane Rezeptsammlung ist, wäre da nicht der Titel.


Ein bisschen Stöbern könnt ihr noch bei dem Blick ins Buch.

Vegan Love Story
tibits & Hiltl
AT-Verlag
260 Seiten
Hardcover mit Ausschnitt
ISBN 978-3-03800-815-6
20,5 x 27,1 cm
erschienen im Oktober 2014
Preis 49,00 € 

3. November 2014

Küchenatlas-Blogparade: Festliches Menü

Der ein oder andere wird ja schon von der Küchenatlas-Blogparade "festliches Menü" gehört haben. Bei der wollte ich sofort mitmachen, weil ich bei einem 91. Geburtstag ein tolles Drei-Gang-Menü geplant hatte.
  
http://blog.kuechen-atlas.de/blogparade-festliches-menue/
 

Wenn ich schon so einen festlichen Anlass habe, möchte ich auch, dass das Drumherum passt. Das heißt, der Tisch soll schön dekoriert sein, es soll vielleicht schöne Musik im Hintergrund laufen, das Essen soll schmecken und natürlich soll es auch schön aussehen. Dazu gehört nicht nur, dass man das Fleisch nicht zerfläddert serviert, sondern auch, dass das Geschirr entsprechend festlich aussieht. Nichts oll Zusammengewürfeltes, vielleicht noch mit Sprung oder abgefressenem Rand!
 
Wie genial, dass Villeroy und Boch uns für diesen Anlass bis zu drei Geschirrteile zur Verfügung gestellt hat! Von der Linie Artesano Provencal Verdure mit Blumenmuster durften dann also auf unserer Geburtstagstafel zwei tolle Schüsseln mit duftenden Köstlichkeiten antreten.
 
Ein schöner Geburtstag, ausgelassene Gespräche und eine grandiose Stimmung machten den Abend zu einem tollen Erlebnis! Ich fotografierte und fotografierte die Gerichte, weil ich ja wusste, dass ich zu der Blogparade einen Beitrag für euch schreiben wollte.
 
Beim Erstellen des Posts dann der Schreck!
 
Keine Fotos auf der Kamera!!!
Ich hatte die ganze Zeit geknipst, ohne eine Speicherkarte in meiner geliebten Canon zu haben! Die unauffällige Meldung auf dem Display habe ich nicht bemerkt (ich bin ja ein Durch-den-Sucher-Gucker-Fotograf) und somit blieb am Ende nichts übrig (außer dem Abwasch, den ich dann vielleicht nochmal fotografieren hätte können!).
 
Was glaubt ihr, wie ich mich geärgert habe!
Stundenlang! Wegen euch - aber auch wegen mir - ich koche ja nicht alle Tage so haute cuisine und dann will ich meine Rezepte auch mit Foto archivieren!!!
 
Aber jetzt mal ehrlich: Man macht sich immer so viel Stress! Vor dem festlichen Menü und - wie man sieht auch noch nach dem festlichen Menü. Wenn man Pech hat sogar noch währenddessen, weil man ja jeden Mitessenden hervorragend bewirten will, keine ausgetrunkenen Gläser leer lassen möchte, für Saucen-Nachschub sorgen und einfach erreichen will, dass sich jeder rundum wohl fühlt.
 
Warum denn in Gottes Namen?
Man ist am Ende der Einzige, der das ganze Fest nicht wirklich genießen kann, weil man kaum selbst zum Essen kommt, da man nur dabei ist Nachzuschenken, Extrawünschen hinterherzuhechten und alles warmzuhalten.
Dabei sollte es meiner Meinung nach so sein, dass auch der Gastgeber gern in der Runde SITZEN kann und die Chance hat abzuschalten. Zumal es ja oftmals auch das Geburtstagskind selber ist und demzufolge ja die Feierlichkeit sogar für denjenigen selbst ist.
 
Ich habe mir selber so einen Stress gemacht (und den gibt es auch wenn die Planung noch so gut ist!)! Am Ende konnte ich mich nicht richtig entspannen (auch wegen der vielen Knipserei) und Fotos sind dabei noch nicht mal entstanden!
 
An diesem Punkt frustriert wie ich war stand für mich fest: SO NICHT NOCHMAL!
 
Insofern gut, dass ich diesen Monat eine stressige Bewirtung durchgemacht habe, denn ich habe daraus gelernt.
Meine Advents- und Weihnachtszeit wird dieses Jahr besinnlich. Wirklich BESINNLICH!
 
Natürlich werde ich besondere Gerichte kochen, Neues, was keiner kennt, etwas, was vielleicht lange schmoren muss oder absolute Aufmerksamkeit benötigt.
Ich werde auch Gäste einladen und dafür sorgen, dass sie sich wohl fühlen.
Aber ich werde mich selbst NICHT MEHR STRESSEN!
 
Stresst euch auch nicht.
Jedenfalls nicht zu sehr.
 
 
Ein festliches Rezept soll aber dennoch nicht fehlen. Ich bin für eine Mango-Mousse!
 


 

Mangomousse

 
  • 2 Blätter Gelatine
  • 200g Mangopüree
  • 2 EL Zitronensaft
  • 50g (1) Ei, getrennt
  • 50g Sahne (mind. 30% Fett)
  • 70g Zucker
Gelatine in kaltem Wasser kurz (siehe Packung) einweichen. Mangopüree mit Zitronensaft vermischen und aufkochen. Dann vom Herd nehmen und die ausgedrückte Gelatine in der Masse auflösen.
Das Eigelb mit 3 EL Zucker mischen und mit dem Püree aufschlagen. Nun im Eiswasserbad kalt rühren (dabei soll jedoch kein Wasser an das Püree kommen).
Den restlichen Zucker mit dem Eiweiß zu Schnee schlagen und separat auch die Sahne steif schlagen. Beides unter das Mangopüree ziehen und kalt stellen.
 
Tipp: Möchtet ihr einzelne Portionen anbieten, füllt die Mousse vor dem Fest-werden in einzelne Portionsgläser oder Tassen, die ihr zuvor kalt ausspült.
 
Schmeckt übrigens auch mit Rhabarbersirup sehr lecker!
 
 
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