Posts mit dem Label Schmorgericht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schmorgericht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

4. Januar 2020

Minestrone mit Reis aus dem Weight Watchers Erfolgsprinzip mit 7 Smart Points

Hier habe ich für euch mal einen alten Beitrag herausgekramt. Damals habe ich von Weight watchers geschrieben. Jetzt heißt das doch WW. Wisst ihr, ob die da auch ein neues Konzept haben oder bleibt alles beim alten?

Es gibt ein neues Weight watchers Kochbuch.
Ich will euch gar nicht das ganze Konzept hinter Weight Watchers erklären, so genau kenne ich das auch nicht. Und im Endeffekt werdet ihr euch ja nur für das Buch interessieren, wenn ihr einfach tolle Rezepte einer ausgewogenen Ernährung kennenlernen wollt oder aber das Konzept schon längt kennt. Der Beginn des Buches erklärt das Erfolgsrezept des smarten Abnehmens ja auch nochmal.
 
Mir geht es bei dem Buch um die Rezepte. Die Gerichte sehen schon auf den Fotos total toll aus. Eingeteilt sind sie in die Kategorien
  • Suppen und Eintöpfe
  • Fleisch und Fisch
  • Kartoffeln, Reis und Pasta
  • Gemüse und Salat
  • Snacks und Aufstriche
  • Süße Speisen und Kuchen
Ihr seht schon: das Essen ist nicht auf Verzicht ausgerichtet. Es folgt dem ganz eigenen Smart Points-Plan und daher finden sich diese Punkte auch zu jedem Rezept (ein Foto hat übrigens auch fast jedes Gericht. Das finde ich wichtig, um zu erkennen, dass es wirklich lecker sein kann). Leider gibt es hier keine Kalorienangaben - wer also nicht nach dem Weight Watchers Prinzip kochen will, könnte das hier vermissen. Wir können es nur erahnen: die Champignonsuppe zum Beispiel hat 0 smart Points, wird also nicht so reinhauen. Zubereitungs- und Garzeit sind ebenfalls immer angegeben.
 
Weil ich hier wie gesagt mehr Wert auf die Rezepte an sich lege, werde ich euch mal ein Gericht vorstellen, was mir gut gefällt. Vorher aber noch die Anmerkung, dass es coolerweise zwei Register gibt. Eins ist alphabetisch und eins ist nach Smart Points geordnet.
 
Ich musste natürlich mein Lieblingsessen auch mal in Variante "Weight Watcher" ausprobieren:
 


 

Minestrone mit Reis

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Scheiben roher Schinken
  • 100g festkochende Kartoffeln
  • 1 Karotte
  • 1/2 Aubergine
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Stange Lauch
  • 1 TL Olivenöl
  • 200ml Gemüsebrühe (1TL Instantpulver)
  • 200g geschälte Tomaten (Konserve)
  • 1 EL trockener Reis
  • 1 TL italienische Kräuter
  • 2 EL weiße Bohnen (Konserve)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
Zubereitung:
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Schinken in feine Würfel schneiden, Kartoffeln und Karotte schälen. Aubergine und Zucchini waschen. Kartoffeln und Gemüse ebenfalls würfeln. Lauch waschen und in Ringe schneiden.
  2. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Schinken darin anbraten. Kartoffeln und Gemüse zugeben und mit andünsten. Gemüsebrühe und Tomaten angießen, Reis und Kräuter zugeben und alles zugedeckt ca. 15 Minuten garen.
  3. Bohnen zum Eintopf geben und kurz erhitzen. Minestrone mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und servieren.
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Garzeit: ca 20 Minuten
 
7 SmartPoints

15. Dezember 2019

Ratatouille und ein Buch zu dem sogar Jamie Oliver meint "Was für ein Vergnügen"

Da hatte ich doch hier das neue Buch von Horst Lichter vorgestellt und die Frikadellen gebraten. Die gab es natürlich nicht ohne Beilage.
Ich habe mich für Ratatouille entschieden. Dieses Gericht fasziniert mich immer wieder. Es schmeckt einfach köstlich. Es gibt aber so viele verschiedene Arten es zuzubereiten. Nahezu JEDER kocht es auf eine andere Art und Weise. Dabei bleibt aber immer eines gleich. Das sind die Gemüsesorten Zucchini, Aubergine, Paprika und Tomate.
Ich habe aber auch schon eine grüne Ratatouille gekocht, die findet ihr hier [klick].

Warme Ratatouille

Zutaten für 4
  • 2 Auberginen, in Würfel geschnitten
  • 2 Zucchini , in Würfel geschnitten
  • 4EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, in Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und gehackt
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 2 rote Paprikaschoten, Kerne entfernt und grob gehackt
  • 4 große Tomaten, geschält, Samen entfernt oder 1 Dose geschälte Tomaten à 400g
  • Salz und Pfeffer
  • 1 große Handvoll frisch gehackter Koriander
Auberginen und Zucchini salzen und 1 Stunde in ein Sieb geben, dann abspülen und trockentupfen.
1 EL Öl in der Pfanne erhitzen und Gemüse anbräunen. Beiseite stellen.

Rest Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Koriandersamen 4 Minuten anschwitzen.
Paprika zufügen und bei schwacher Hitze noch einmal 10 Minuten garen. Tomaten dazugeben und 15 Minuten weiterköcheln lassen. Am Schluss die Zucchini und Auberginen zugeben und abschmecken.

Mit Koriander bestreuen und warm servieren.
                      
                                                                               
 
Das Rezept habe ich aus meinem Buch "Verführerisch - Rezepte für jede Jahreszeit" von Sophie Dahl. Das Buch ist im Bloomsbury Berlin -Verlag erschienen und brandneu. Es ist super toll bebildert und hat Rezepte zu allen Jahreszeiten. Danach ist es auch gegliedert und fängt - passend für jetzt- mit Herbst an. Jedes Kapitel unterteilt sich nochmal in Frühstück, Mittagessen, Abendessen und ganz am Ende gibt es ein großes Kapitel "Dessert".
Zu jedem Kapitel gibt es eine mehrseitige Anekdote von Sophie, sodass man einen Einblick in ihr Leben und ihre Kochgewohnheiten bekommt.
 
 
So sah meine Ratatouille aus
 



 
 

22. Februar 2016

Wie viel Pasta isst du im Jahr? Jetzt vielleicht noch mehr, denn du sparst ordentlich Abwasch mit der One-Pot-Pasta

Was geht schneller als Nudeln kochen?
"Gar nichts" sagt der eine. "Dosenravioli warm machen" der andere.
 
Wenn es schnell gehen und auch schmecken soll, machen wir gerne mal Spaghetti, Fusilli oder Penne Rigate. Klar, schmeckt ja auch lecker und lässt sich vielseitig mit verschiedenen Saucen variieren.
Schon lange ist es kein reines Studentenessen mehr oder nur lecker, wenn man in Italien Urlaub macht.
Überlegt mal selbst, wie viele Pastagerichte ihr wohl im letzten Jahr verspeist habt. Mich würde das ja mal interessieren. Also, wie viele waren es?
 
Mit dem Buch "Pasta und Sauce aus einem Topf", greift Emilie Perrin die Pastamode auf, die sich schon im letzten Jahr herausgebildet hat. Die One-Pot-Pasta.
Was das bedeutet?
Es ist ganz einfach: In einem Topf werden Pasta und Gemüsesorten wie Zwiebeln, Tomate, Zucchini, Pilze und dergleichen gegart. Man braucht nur einen Topf und muss die richtige Menge Wasser zufügen.
Dabei spart man zugleich noch Strom und Abwasch. Es geht außerdem super schnell, sodass man keine lange Zeit in der Küche verbringen muss und auch beim Abwasch ratz fatz fertig ist.
Da bleibt mehr Zeit zum Essen:)
 
http://www.randomhouse.de/Buch/Pasta-&-Sauce-aus-1-Topf/Emilie-Perrin/Bassermann-Inspiration/e496772.rhd
 
€ 9,99 [D]   
Gebundenes Buch, Pappband
   ISBN: 978-3-572-08215-5            
               Erschienen: 22.02.2016                    
 
Das Buch bringt viele verschiedene Nudelgerichte mit, die alle ansprechend fotografiert sind, sodass sich Foto und Rezept eine Doppelseite teilen. Es gibt unterschiedliche Nudelsorten, die Verwendung finden, was eine Abwechslung deutlich macht. Auch Reisnudeln mit Garnelen stehen auf der Tagesordnung. Sollte dein Geschmack aber gerade eher deftig sein, machst du Nudeln nach Paella-Art oder Pasta mit Räuchertofu, Pilzen und Lauch. Ein Kinderspezial findet ihr auch: Dabei braucht ihr Zwiebeln, Siedewürstchen, Hörnchennudeln, Schlagsahne, Ketchup und Käse.
 
Es sind schon interessante Kombinationen dabei, die man auch so selten gesehen hat, die sich aber bestens dafür eignen, in einem Topf gekocht zu werden.
 
Im Anschluss an die Rezepte werden auf einer Doppelseite die Mengen mit deren Entsprechungen angegeben, sodass ihr also Zutaten abwiegen könnt, ohne eine Waage benutzen zu müssen. Es soll eben ganzheitlich einfach und unkompliziert bleiben.
 
Tipps der Autorin helfen euch beim Kochen:
  • Wassermenge richtig berechnen
  • Gewürze und Co. für das richtige Aroma verwenden
  • schnell garendes Gemüse verwenden
  • kleine Pastasorten garen schneller, Spaghetti verklebt leicht
  • Der Topfboden sollte dick, der Rand hoch sein
  • Pasta soll nicht zu lange garen
Ihr braucht nur noch einen großen Topf und los geht's!

Mehr Infos zum Buch und eine Leseprobe gibt`s beim Klick auf das Bild.

19. Oktober 2015

Horst Lichters Frikadellen und sein neues Buch "Die Lust am Kochen"

Na dann wollen wir mal, bin ja mal gespannt, was Opa Lichter da wieder so zusammengestellt hat in seinem neuen Buch, aber er ist ja Superkoch, obwohl er ordentlich in Buttertöpfe und Fettnäpfchen greift. Kalorienarm wird`s also nicht werden. Eher ordentliche Hausmannskost wie bei Omma. Herzhaft, saftig und hüftintensiv.

Soweit meine Vorurteile.

Im Endeffekt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ehrlich. Ich war in dem Moment eigentlich total unmotiviert mich überhaupt mit Kochrezepten zu befassen, aber hier klebten die Seiten irgendwie an meiner Hand. Jedes Rezept klingt total yummy, da musste ich doch wissen, ob das nächste auch wieder so gut ist oder ob es tatsächlich noch ein Gericht geben sollte, mit dem ich nichts anfangen konnte.

Die Einleitung war sicherlich auch etwas Schuld daran, dass mich Horsti für sein Buch interessiert hat. Er schreibt von seiner Leidenschaft zu kochen nicht so, wie jeder andere, der ein Buch anfängt sondern erzählt, dass er immer weniger kocht und dass er mit diesem Buch wieder anfängt, seine Leidenschaft zum Kochen zu suchen bzw. finden.
Das machte ihn sympathisch, da auch ich momentan sehr viel seltener koche und das auch ab und an mit Unlust.
Wo war die Leidenschaft geblieben? Lag es an der fehlenden Zeit? Lieber wenige einzelne Tage nutzen, aber dann so richtig in die Vollen gehen?

Das Buch hat es für mich schon beim Durchblättern gebracht. Es hat irgendwie meine Lust wieder geweckt und so habe ich auch gleich einen Tag später Horst Lichters Frikadellen nachgekocht. Lecker!

Horst Lichters Frikadellen

  • ein altbackenes Brötchen
  • 150ml lauwarme Milch
  • ordentlich Salz und Pfeffer
  • 500g Kalbs- oder Rinderhackfleisch
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Ei
  • 2 Zweige Rosmarin, 1 Zweig Thymian
  • 25g Butter
  • Butterschmalz zum Braten
  • 1-2 TL Senf
  1. Das Brötchen ohne Rinde kleinwürfeln und in der Milch aufweichen.
  2. Knoblauch und Zwiebeln fein hacken und in der ausgelassenen Butter 5 min andünsten. Abkühlen lassen.
  3. Restlicht Zutaten bis auf das Butterschmalz vermischen und die Zwiebelmischung unterkneten.
  4. Die Masse zu Bällchen formen (bei mir kamen 7 Frikadellen heraus).
  5. Viel Butterschmalz auslassen, die Kräuter hineinlegen und Bällchen im heißen Fett braten. Je Seite 8 Minuten.
Horst Lichter`s Variante hat noch den Clou, dass er Cheddar mit in die Frikadellen formt. Er hat insgesamt 6 Frikadellen herausbekommen, seine waren also ein bisschen größer.

Wenn euch die anderen Rezepte noch interessieren, empfehle ich euch wirklich wärmstens das neue Buch "Die Lust am Kochen" von ihm.

http://www.gu.de/buecher/graefe-und-unzer/graefe-und-unzer/931327-die-lust-am-kochen/

ISBN: 9783833845406
192 Seiten, Hardcover
Preis: 19,99€
 
 
 

 
 
 






27. September 2015

Irisches Bierfleisch... die Zeit der Schmorgerichte rückt näher

Seid nicht gleich abgeschreckt vom Kochen mit Alkohol. Es ist eine Variante von Gulasch. Den kocht ihr ja auch mit Rotwein. Heute gibt es ein Schmorgericht mit Bier. Wirklich lecker, sage ich euch. Es macht sich super mit Schwarzbier, doch heute habe ich irisches Bier, nämlich Kilkenny, genutzt. Es ist nicht so schwer, aber trotzdem sehr intensiv im Geschmack. Etwas malzig ist es auch und so passt auch gut die zweite, unalkoholische, Biersorte dazu, nämlich Malzbier. Eine Kindheitserinnerung:) Das Bier bringt schöne Röstaromen zutage und verliert seinen leicht herben Geschmack beim Kochen. Heraus kommt ein leckeres Gericht, worauf sich alle stürzen werden.





Ein herbstliches Rezept, was in mein Repertoire aufgenommen wurde, weil es so lecker ist und jeder in der kalten Jahreszeit wieder danach schreit.
Schmorgerichte sind sowieso sehr schmackhaft, wenn man sich richtig Zeit dafür nimmt. Eigentlich ist es aber nicht aufwendig, da man ja nicht die ganze Zeit arbeiten muss, sondern das Gericht sich selbst fertig kocht.
Man kann es Stunden und Tage später essen und meist schmeckt es dann, durchgezogen und aufgewärmt, noch viel besser.
Eignet sich ja auch super zum Vorbereiten und gemeinsamen Essen mit Freunden, Familie und Bekannten.
Dazu passt zum Beispiel ein Kartoffel-Möhren-Stampf oder etwas mit Kürbis, wem`s gefällt.

  • 1 kg Rinderbraten (Schulterstücke)
  • neutrales Öl, etwas Butter
  • 1 Bund frisches Suppengemüse, klein geschnitten
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL brauner Zucker
  • ggf. 1 Scheibe dunkles Brot
  • 1 Bouquet garni oder 2 TL getrocknete mediterrane Kräutermischung
  • 400 ml Kalbsfond
  • 4 mittelgroße weiße Zwiebeln, in feinen Streifen
  • 1/2 Liter Malzbier
  • 1/2 Liter rotes irisches Bier (ich hatte Kilkenny)
  • etwas Balsamico, milder Wein- oder Champagneressig, Butter

Im Schmortopf erhitzt ihr etwas Öl und gebt dann das Gemüse und Tomatenmark dazu, bis es leicht Farbe kriegt. Alles wird mit ca. einer Tasse Rotbier abgelöscht. Lasst es einige Zeit einkochen und gebt dann eine Tasse Malzbier zum Ablöschen hinzu. Nach kurzer Zeit dann den Balsamicoessig. Das gleiche nochmal mit dem Fond machen und auf kleiner Flamme einköcheln lassen.
 
Das ist das, was Schmorgerichte besonders macht. Immer nur mit kleinen Mengen ablöschen, dafür mehrere Male. Der aromatische Bodensatz wird so immer wieder geschmacklich im Essen aufgenommen. 

Das Fleisch würfeln, ca. 5 x 5 cm. In einem Bräter in Butter anbraten, pfeffern und salzen. Dann herausnehmen und im abgesetzten Bratensaft die Zwiebeln  anbraten. Den Zucker und den Rest der Biere dazugießen, Kräuter dazu, ggf. die Scheibe Brot fein zerkrümelt dazu, den Senf unterrühren, die Fleischstücke zurück in die Brühe legen und mindestens 3 Stunden bei niedriger Temperatur schmoren lassen. Je länger desto besser.

Den Sud nach dem Schmoren auffangen und zusammen mit etwas Balsamicoessig einkochen lassen. Bestenfalls habt ihr am Ende ca. 100ml sirupartige Brühe heraus. Diesen Sud dann wieder zum Fleisch geben, abschmecken (ggf. salzen, pfeffern).

Als Getränk passt natürlich irisches Bier dazu. Für die Kleinen gibt`s dann Malzbier (Karamalz ist das leckerste!)
 
design by copypastelove and shaybay designs.