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18. März 2016

Diäten funktionieren nicht und sie ruinieren unsere Gesundheit {REZENSION}

Es gibt ja Personen, die sind ganz gegen Diäten.
Man hält sie eh nicht durch, ...
man soll sich wohlfühlen wie man ist, ...
man umgeht wichtige Vitamine,...
 
Vielleicht ist man aber auch gegen eine Diät, weil man sie einfach nicht braucht
 
DAS ENDE ALLER DIÄTEN - das neue Buch von Dr. Joel Fuhrmann.
 
Oh ja, ein Doktor, das klingt doch schon mal vertrauenswürdig.. Der Untertitel "Nährstoffreich abnehmen ohne Hungern" verspricht mal wieder das, was bei vielen Abnehmversuchen gepriesen wird: trotzdem satt werden.
 
Nehmen wir uns das Buch mal genauer unter die Lupe.
Die Kapiteleinteilungen sind interessant:
  • Toxischer Hunger
  • Diätmythen entlarvt
  • Das Ende aller Diäten
  • Nutritarier-Bootcamp
  • Der Plan
  • Rezepte
  • Anhang
Rezepte sind also nur ein Teil des Buches. Damit ist es kein reines Kochbuch, sondern eher ein Ratgeber und eine Handreichung zum erfolgreichen Abnehmen. Doch was soll hieran erfolgversprechender sein als bei einer Diät?
 
Dr. Fuhrmann geht davon aus, dass Diäten nicht funktionieren. Dass es eine Art Jojo-Effekt gibt, die Kilos, die man möglicherweise abnimmt, ganz schnell wieder auf der Waage sind und vielleicht sogar noch ein paar mehr Kilo mitbringen.
Nur 2% schaffen es, mit Hilfe von Diäten erfolgreich abzunehmen. Hm. Ist ja nicht gerade viel. Wenn ich schon beim Lotto nicht gewinne, warum sollte mir das Glück dann hold sein und mich zum Diät-Spitzenreiter machen?

Da ständige Gewichtsschwankungen ungesund sind - und die gibt es ja nun mal zwangsläufig, wenn ich eine Diät nach der nächsten ausprobiere -, will dieses Buch die Diäten als allererstes verbannen.
Danach geht es auf die Nutritarier-Ernährungsweise ein. Damit kann man quasi nicht übergewichtig werden, weil man isst, um echten Hunger zu stillen. Meist sind es bei uns sonst nur Ess-Süchte.
Auf diese Süchte wird sich in einem weiteren Kapitel bezogen. Hier geht es um den toxischen Hunger. Wir nehmen zwar viele Kalorien auf mit dem ganzen Fastfood-Kram und Co., aber meist nicht mit den ausreichenden Mengen an schützenden Nährstoffen. Somit werden unsere Zellen verstopft (oxidativer Stress genannt). Das führt wiederum zur Anreicherung toxischer Metaboliten, die zwischen den Mahlzeiten physische Entzugserscheinungen verursachen können, toxischen Hunger.
 
Für wen das jetzt schon alles logisch und interessant klingt und wer sich demnach weiter mit dem Buch beschäftigen will, um vielleicht seine Traumfigur zu erreichen, findet es im Unimedica- Verlag.
 
Eine Leseprobe und weitere Infos gibt es [hier].
 
Das Ende aller Diäten, Joel Fuhrman
 
erschienen 2016
416 Seiten, geb.
Gewicht: 1085g
ISBN: 978-3-944125-70-1
9783944125701

Best.-Nr. 17716
 

23. Februar 2016

Vegane Salate, für die man kein Veganer sein muss

Was sagt ein Titel aus, der neben SALAT SAMURAI die Worte "100 ultimative, besonders herzhafte, schnell zubereitete Salate für die man nicht vegan sein muss, um sie zu lieben" trägt?
 
Boar, ganz schön viel Text und ganz schön von sich selbst überzeugt. Dann wollen wir doch mal schauen, was das Buch an Versprechen hält.
 
Terry Hope Romeros Buch sieht erstmal schön aus. Es hat einen dunklen Hintergrund und ist mit farbenfrohen kleinen Bildchen bestückt, die leckere Salate zeigen.
 
Witzig finde ich die Widmung: Für alle hungrigen 16-jährigen Veganer auf der Welt egal, wie alt sie sind. 
Aber jetzt doch mal die Frage: Ist das Buch nun für Veganer oder nicht?
Sagen wir es so: in diesem Buch kommt kein Rezept vor, was tierische Zutaten verwenden lässt. Keine Joghurt-Dressings, kein Fleisch oder Ei. Aber für alles einen guten geschmacksähnlichen Ersatz. Es gibt sogar Ranch-Dressing, was eben mit Cashewkern-Sauce und Misopaste statt mit Mayo gemacht ist. Auch könnt ihr Salat mit Kokosspeck, Tempeh-Salami oder Seitan-Schnitzel.
 
http://www.narayana-verlag.de/advanced_search_result.php?search_area=all&keywords=salat+samurai&queryFromSuggest=false&suchen=Suche
 
 
Ich muss ehrlich sagen, für mich ist das Buch nichts. Ich finde die Rezepte wirklich abwechslungsreich und toll anzusehen. Auch super, dass es so viele Salate sind. Ein ganzes Buch nur mit Salaten ist klasse! Bei einigen Gerichten bekommt man sogar das Gefühl, es sind Hauptgerichte, da auch Nudeln und Fleisch(ersatz) benutzt werden. Also man kann wirklich davon satt werden, es sind keine reinen Beilagen.
Ich denke aber, dass wirklich nur Veganer so richtig Spaß an den Rezepten haben. Alle anderen wird wahrscheinlich stören, dass sie so viele ungewohnte Zutaten kaufen müssen: Misopaste, Cashewkerne zum Pürieren, Mandelmus, Medjool-Datteln, Hanfsamen, Tofu, Mohnsamen, rauchige Sriracha-Pekanüsse und und und.
Wer aus irgendeinem Grund auf bestimmte Lebensmittel verzichten MUSS oder WILL, dem sei das Buch wirklich ans Herz gelegt. Man erweitert seinen Kochhorizont ungemein. Auch kann man Dressing, Tofu und Co. gut Tage im Voraus zubereiten und ist umso schneller vor der Mahlzeit.
 
Ich nehme ca. 10 Rezepte aus dem Buch mit und werde sie ausprobieren. Allerdings bleibe ich bei meinen eigenen Dressingrezepten, aber das kann ja auch jeder selbst entscheiden, wie er es macht.
 
Das Buch besteht aus zwei Teilen:
1. The spin: Der Codex des Salat Samurai. Hierbei geht es um Salatsaisons, den Umgang mit dem Buch, das Pressen von Tofu, die Verwendung der einzelnen Zutaten und den "mobilen Salat".
2. Teil zwei umfasst die Rezepte. Zuerst cremige Dressings und Vinaigretten, Beilagensalate  und deftige Salat-Toppings. Danach kommen die Salatrezepte. Diese sind dann eingeteilt in die Jahreszeiten, beginnend mit Frühling. Dabei beziehen sich die Rezepte auf saisonal erhältliche Zutaten und auch auf die Frische oder das Warme, was man entsprechend essen möchte.
"Süss und Herzhaft" schließt sich mit Müsli und Co. als einzelnes Kapitel an, Danksagungen, Index und Bezugsquellen beenden das Buch.
 
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