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2. Februar 2023

Kaffeeklatsch: Macchiato-Cupcakes



Neulich, also gestern^^, habe ich ein Tiramisù gemacht. So richtig gut vertrage ich es nicht, weil ich in letzter Zeit irgendwie unverträglich auf Sahne und Co. und demnach auch auf Mascarpone zu reagieren scheine. In Kombination mit Kaffee umso schlimmer!
Aber deshalb lasse ich mir die Lust an Kaffee doch nicht nehmen! Zumal ich sie erst im letzten Jahr entdeckt habe! Vom Teetrinker zum Kaffeejunkie!
Für zu Hause kaufe ich dann immer ungemahlene Kaffeebohnen. Ich habe keine gigantische elektrische Mühle, aber eine kleine Holzmühle, bei der man noch von Hand dreht. Quietscht etwas, aber tut seine Dienste:) Ich finde ja, das der Kaffee da echt aromatischer ist. Jedenfalls schmeckt er. Muss aber natürlich auch eine gute Sorte sein. Ne gute Sorte (am liebsten African blue) gibt es auch bei Tchibo. Klar, die sind ja auch auf Kaffee spezialisiert. Außerdem veranstalten sie gerade eine Blogparade "Kaffeeklatsch". Ich fand die ja schon immer spannend zu beobachten, jetzt durfte ich auch dabei sein! Was habe ich mir dafür ausgedacht? Das Tiramisù zu fotografieren ist mir ja nicht in den Sinn gekommen! Nun.., ich habe ein paar Macchiato-Cupcakes mitgebracht.

Macchiato-Cupcakes

Teig:240 ml Milch
1 TL Apfelessig (ja, wirklich!  Man schmeckt ihn am Ende nicht, aber ich glaube der tut was für die Fluffigkeit)
50ml Espresso
150 g brauner Zucker
60 ml Öl
2 TL Vanillezucker

12 Tropfen Vanillearoma (leider hatte ich an dem Tag keine eigene Vanilleessenz)
125 g Mehl
25 g Kakaopulver

1 gestrichener TL Natron
1/2 TL Backpulver
 etwas Salz
einige Himbeeren (TK erlaubt :)
 
  1. Backofen auf 180ºC Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Flüssige Zutaten, also Milch, Apfelessig, Zucker, Öl, Vanillezucker und -aroma in die Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren.
  3. Mehl, Kakaopulver, Natron und Backpulver zusammen sieben und mit dem Salz unter den Rest rühren (Stück für Stück).
  4. Nach Lust und Laune in jeden Cupcake 2 oder mehr Himbeeren stecken.
  5. Auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen und 20 Minuten abkühlen lassen.
Topping:Das Topping ist nach Martha Stewart.
 
300ml Sahne aufschlagen und 50ml starken Kaffee mit 3 EL Puderzucker zugeben. So viel Kakaopulver untermixen, bis es den gewünschten Geschmack bzw. die richtige Farbe hat.
Hübsch dekorieren, fertig.
 
(Wenn ihr die Dekoperlen nicht bekommen könnt, kauft einfach einen Joghurt mit der Ecke, esst den Vanillejoghurt auf und nutzt die Perlen für eure Cupcakes).
 




Frohes Schlemmen, eure TONI

1. Februar 2023

Schoko-Kirsch-Käsekuchen mit feiner Kaffeenote

Wenn ich jetzt schon dabei war euch die letzten Tage zu zeigen, was ich alles für Rezepte von anderen Bloggern nachgekocht und nachgebacken habe, zeig ich euch heute gleich noch eins. Letzte Woche gesehen, am Sonntag gebacken und nach zwei Stunden verputzt (gut, ich hatte Helfer:)
Wovon ich rede? Von Ann-Katrins Schoko-Kaffee-Kirsch-Käsekuchen


Der Kaffee im Teig hat mich neugierig gemacht und dazu gebracht nicht lange zu fackeln, sondern den Kuchen sofort zu backen. Ich hatte auch alles da. Man braucht ja auch nicht sonst wie besondere Sachen. Hat man Kirschen und etwas Quark da, hat man schon gewonnen.
Ich kenne einige Rezepte mit Kaffee, habe aber bisher nur Mr. Beans Coffee Mess und super chocolate Brownies verbloggt. Warum eigentlich? Jedenfalls ist meist richtiger, also flüssiger Kaffee die Zutat. Bei diesem Kirschkuchen kommt aber gleich das Pulver in den Teig. So schmeckt man dann doch den Kaffee heraus, was ich gut finde. Nächstes Mal gerne auch noch ein Löffel mehr:)


Zutaten (für eine 26cm-Form oder, wenn der Kuchen richtig hoch werden soll 23cm-Form)
für den Schoko-Kaffee-Teig:

100 g Zartbitterschokolade (90 geht auch, wenn man naschen will:)
100 g Butter
3 Eier
80 g Zucker
1 TL Espressopulver (oder 10 g lösliches Cappucino-Pulver)
100 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Käsekuchen-Masse:
250 g Quark
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillzucker
1 Ei
10 g Mehl

Außerdem:
1 Glas Sauerkirschen

Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen, dann kurz abkühlen lassen. Eier und Zucker cremig rühren und zur Buttermischung geben. Espressopulver, Mehl und Backpulver unterrühren. 
 
Alle Zutaten für die Füllung vermischen.

Die Kirschen abtropfen lassen - evtl. mit etwas Küchenpapier trocken tupfen. Damit sie im Kuchen nicht nach unten sinken, in Puderzucker (oder Saftstopp oder Mehl) wälzen.
 
Die Backform einfetten und 2/3 des Schokoladenteiges hinein füllen. Die Quarkmasse darauf geben. Dann wieder den restlichen Schokoteig und alles mit einer Gabel marmorieren. Die Kirschen oben drauf verteilen.
Den Kuchen bei 175° ca. 40 Minuten backen. 

14. März 2016

Backen ist ebenso eine Sache der Wissenschaft wie der Kreativität

Selten hat ein Kochbuch meinen Anspruch von Wissenschaftlichkeit und Schaffen von Freiräumen so sehr erfüllt.

 
 
Dieses Buch hat jemand geschrieben, der Ahnung hat. Das merkt man ganz klar. Die Naschereien, die man mit den gegebenen Rezepten herstellen kann, sind ohne Zweifel mehr als nur das Rezept der Nachbarin. Es wurde sich nicht mit mittelmäßigem Geschmack abgegeben, sondern getüftelt, um uns das ideale Rezept zu präsentieren.
Dabei bleibt es trotzdem ein Buch für den Alltagsgebrauch und behandelt uns als Hobbybäcker, die eben Spaß an der Sache haben, aber dennoch etwas Gutes auf den Tisch zaubern wollen.
 
Wir bekommen nötige Grundlagen gezeigt aber gleichzeitig die Möglichkeit bzw. die Aufgabe gelassen, unseren eigenen Touch und Esprit einfließen zu lassen und somit dem Gebäck einen individuellen Stempel  zu verpassen.
Dieses Buch vermittelt Freude, baut sie auf und aus. Es verwendet zwar Fachbegriffe, aber versucht das in gemäßigten Bahnen. Der Anspruch liegt hier nicht darin, einen Profi aus uns zu machen, sondern uns das Handwerkszeug zu geben, um zu Hause erfolgreich köstliche Leckereien backen zu können.
 
Das tolle Cover mit den auf dunklem Hintergrund gehaltenen Tartelettes und leutend lila Lavendelblüten, spiegelt den französischen Charme schon von Anfang her an. Das Französische ist authentisch. Von Kleingebäck, Kuchen und Desserts, Tartes und Pasteten, Brand-, Blätterteig und Broten aber auch von Croissant, Brioches bis hin zu Konfitüren und Co. lernen wir aus diesem Buch nicht nur die französischen Bezeichnungen sondern eben auch die Zubereitung.
 
Ein Leseband in orange hilft uns die richtige Seite festzuhalten. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dieses Buch einmal von vorn bis hinten durchzubacken. Dazu geben mir die abgebildeten Fotos Appetit und die nicht abgebildeten (nicht zu jedem Rezept ist ein Foto vorhanden) die Spannung.
 
Die philosophischen -wenn man sie denn so nennen möchte- Kommentare zu jedem Kapitel wecken die Backfreude in mir. "Backen bedeutet für jeden etwas anderes."... "Einige denken dabei vor allem an Brot,.... Andere denken an köstliche Kuchen,.... Für mich hat Backen mit den Gefühlen und Assoziationen zu tun, die es in mir auslöst - "


 
Backen à la française - Jean-Michel Raynaud
Preis: 29,95€
Erschienen am 14.03.2016
21.5 x 27.0 cm, gebunden, 272 Seiten mit 200 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-86873-855-1
 
Fazit: Dieses Buch bekommt von mir ganz klar 4,5 von 5 Sternen.

9. März 2016

{Unboxing}: Das lohnt sich und ist gesund; Die GENUSS Box von Brandnooz: ein voller Erfolg

Das war ja neulich gleich eine doppelte Überraschung: ich hatte schon gar nicht mehr daran gedacht, dass es ja auch dieses Jahr wieder eine Frühjahrs-Genuss Box von Brandnooz gibt.
In frischen Frühlingsgrün strahlte mich also das Paket vor einigen Tagen an, das ich natürlich ganz schnell ausgepackt habe - ich bin bei sowas einfach total neugierig und kann nicht noch selber Spannung aufbauen und es herauszögern.
 
 
Ich habe schon durch die bandnooz Box Februar von der Männersache-Schokolade von Niederegger erfahren. Dieser Riegel hier ist ein Nougat Espresso Shot. Fragt mich nicht, was daran männlich ist - ich würde es auch als Frau verputzen. Da kommt mir doch auch gleich der Gedanke an "Schokolade zum Frühstück". Ist doch mal ne andere Art seinen morgendlichen Kaffee zu sich zu nehmen^^
Das Schöne am Espresso finde ich den Crisp-Crunch, den man beim Zerkauen im Mund spürt.
 

 
 
Ihr dürft aber auch gerne beim Kaffee in flüssiger Form bleiben. Caffè Vergnano Arabica 100% Espresso wird euch schnell überzeugen, weil er recht mild ist und vor allem lange gelagert werden kann, was die geschützte Verpackung ermöglicht. Die Rösterei besteht schon vier Generationen und ist aus dem Piemont - ja, da wo die Kirschen herkommen.
Launch Jan 2016, 6,40€


Gemüse ist ja fast schon mein bevorzugtes Nahrungsmittel. Ja, ja, einige halten mich deshalb sicherlich für verrückt. Was ich aber nicht so mag, ist Pesto. Da rede ich jetzt aber von dem Standard-Basilikumpesto. Das hier ist auch welches. "Patricks Tomate Pesto". Ihr merkt schon, das ist was ganz anderes. Es ist ein Brotaufstrich aus 20 leckeren Gemüsesorten. Ein bisschen stückig, lecker, gesund und Bio. Von Allos und sehr zu empfehlen. Ne gute Leberwurst-Alternative für Veganer;)
 
Für nicht-Veganer jibbet Wuarscht. Picksticks. Ist die bessere BIFI, mit der wir früher bei Klassenfahren immer die ganze Luft im Bus verpestet haben. Der Duft ist vielleicht nicht weniger intensiv, aber der Geschmack dafür mehr. Ne schön würzige ungarische Salami im handlichen Format. Da müssen wir nicht immer son Klopper kaufen, den wir dann wieder schlecht schneiden und essen können. Vom Salamihersteller PICK gibt's in der Box die beiden Sorten "mild" und "pikant".
Launch Sep 2015, 1,79€ je 60g


Jetzt gibt's Saft von Saftwerk. Nämlich Sorte Rote Bete-Ingwer. Muss ja nicht immer Obst sein - Gemüse geht auch. Die Flasche sieht schick aus finde ich. Der Inhalt aber bleibt schlicht: Bio- Naturkost ohne Umschweife, das finde ich gut!
Launch Nov 2015, 1,95€

Schneekoppes Vita Flakes gefallen mir sehr, weil sie glutenfrei sind. Für die armen Allergiker muss ja schließlich auch mal eine Frühstücksalternative gefunden werden und wir nicht-Allergiker können trotzdem lecker mitessen. Ist gesund, knuspert schön knackig und ist vor allem auch laktosefrei (dann eben nur nicht die Laktose-Milch reinkippen:) Ganz unsüß sind die Flakes übrigens nicht. Ich habe mich schon gewundert, weil ja kein Zucker dabei ist: die leichte Süße bekommen sie durch konzentrierten Apfelsaft. Vielleicht schmecken sie ja dann mit Milch auch mit Saft:) Aber probieren will ich das lieber nicht.

Allos, der eben noch fürs Gemüse gelobt wurde, hat auch einen Frucht Snack mit 100% Frucht mitgeschickt. Ein Beerenmix mit Fruchtstückchen. Ist nicht so ganz meins, aber ich stehe generell nicht auf Fruchtriegel. Trotzdem ist es gesund: der Riegel entspricht 5 Portionen Obst oder Gemüse - was man ja am Tag essen soll.
Launch Sep 2015, 1, 29€


Kommen wir zum Körnerzeug: Chia-Samen von Seeberger kann man mal ins Müsli tun oder aber sogar damit backen. Es ist wirklich bei Muffins und Co. möglich, das Ei wegzulassen und durch Chia zu ersetzen. Nährstoffe sind jedenfalls eine Menge drin und so kann man Smoothie und selbstgebackenes Brot gut aufpimpen. 
Launch Okt 2015 3,99€
 
Riso Gallo Venere ist schwarzer Reis. Das habt ihr sicher mal hier und dort gesehen. Ich finde den ja immer ziemlich "bissfest", was mir gar nicht mal so sehr zusagt. Aber stylish sieht er schon aus. Dazu passen gut Garnelen und Currysauce - müsst ihr mal ausprobieren. Das Aroma soll beim Kochen an Sandelholz und frisch gebackenes Brot erinnern... na dann muss ich das doch mal überprüfen.
Launch Juni 2015, 3,49€

 
Juhu, es sind mal wieder Chips von der Parti und zwar gleich zwei Packungen gesunder Kartoffelchips. Und wenn wir hier von Kartoffelchips reden, dann meinen wir Süßkartoffeln und weitere ausgewählte Sorten, die ich noch gar nicht kannte. Die zwei Chipstüten heißen "Furiosas" und "Patagonia", lassen sich gut irgendwohin mitnehmen und dort knuspern. Tika Artesan Chips - für mich eine neue Erfahrung. Aber auf jeden Fall eine leckere.
Launch Aug 2015, 0,99€ je 35g
 
Als Pendant zu Reiswaffeln gibt es jetzt Maiswaffeln mit orientalischen Gewürzen von Allos. Ja, Allos scheint hier klar den Ton bei dieser Box anzugeben. Aber es ist ein leckerer und gesunder Ton. Die Waffeln enthalten Amaranth und sind reich an Ballaststoffen. Pur schmecken sie mir nicht so gut. Einfach zu staubig. Aber mit dem Gemüse-Brotaufstrich zum Beispiel oder was leckerem zum Dippen, sieht es gleich ganz anders aus.
Launch Juni 2015, 1,99€ je 100g


Fazit: Die Box finde ich ja echt klasse. Auch wenn mich manchmal das ganze Getue um gesundes Essen richtig nervt und es mir manchmal gar nicht wirklich gut schmeckt, dann ist das hier eine gelungene Auswahl,  die mich durchaus umstimmen könnte. Eigentlich finde ich hier nichts zu meckern. Die Chiasamen hätten zwar nicht sein müssen, weil sie bei mir nicht wirklich Verwendung finden werden und auch der schwarze Reis ist nicht meins. Aber in der Box lernt man eben neue Sachen kennen und davon die meisten auch lieben. Und wenn eben doch mal was dabei ist, das man nicht mag, dann hat man es sich ja eben "nicht selbst gekauft" und kann es einfach weiterverschenken. Andere freuen sich auch:)
Brandnooz hat fast immer eine super Zusammenstellung, wie ich finde. Auch das Konzept der Boxen gefällt mir; du bekommst immer mehr Warenwert, als du zahlst und du hast eine tolle Überraschung, die du dir selbst gönnst.
Alle weiteren Infos gibt es bei Facebook und [hier].
Außerdem ist noch bei jeder Box das aktuelle Nooz-Magazin dabei. Hier war es das gleiche, wie schon in der Februar Box, daher habe ich es nicht extra nochmal fotografiert.

18. August 2015

Happy Birthday - Schokokuchen, der immer gelingt

In meinem Freundeskreis häufen sich die Geburtstage im Sommer. Diesmal wollte ich einen einfachen Geburtstagskuchen backen, ganz so wie vor der Back-Macke von mir. Simply Rührteig und kein großes PiPaPo. Dafür schön viel Streusel und Perlen. Gern mal ein paar Gummibärchen oder Smarties drüber.




Daher gibt es heute die Erinnerung an den Nie Danebengeh- Geburtstagsschokokuchen. Den habe ich euch schon einmal vorgestellt. Klickt für das Rezept einfach [hier].



6. Januar 2015

Degustabox-Unboxing

Keine Ahnung welche lange Reise meine Degustabox auf sich nehmen musste, aber Ende letzter Woche trudelte sie doch endlich bei mir ein. Man ist gar nicht mehr richtig auf Weihnachten eingestellt, aber freut sich trotzdem gleich mit dem Spruch "Frohe Weihnachten" begrüßt zu werden;)
 
 
 
 
Zu finden war in der Box jeweils eine Tüte der neuen Em Eukal Gummidrops in den Sorten  “Anis-Fenchel”, “Eukalyptus-Mentol” und “Ingwer-Orange”. Ich mag ja nun gar keine Drops, also wurden die gleich mal weiterverschenkt. Durch die Sorten ging das nur an Erwachsene. Zumindest glaube ich nicht, dass diese Geschmacksrichtungen was für Kinder wären.
Kostenpunkt: je 1,85€ pro Tüte.

Biozentrale  – Milchreis mit Vanillegeschmack (1,99€)
Wenige  Minuten ohne großes Gepansche. Einfach mit 500ml Milch zubereiten,  kurz quellen lassen und genießen. Die Vanillenote ist nicht zu dominant, aber merkbar. Stelle ich mir gut mit diesem Apfelmus oder der Kirschsauce vor.
 
 
Als nächstes Produkt hielt ich die Capri-Sonne Freezies in der Hand. Für 1,99€ bekommt man 5 Sticks von diesem Eis von Capri-Sonne. Es gibt die Sorten Orange, Cola-Mix und Kirsche. Ich habe die  Sorte Kirsche bekommen, aber noch nicht probiert. Momentan ist bei mir eben noch eher Glühweinstimmung statt Eiszeit:)




Das Marzipanherz von der Odenwälder Marzipankonditorei (für 3,25€ ) passt dann schon eher in die kalte Jahreszeit bzw. Weihnachtszeit. Gerade, weil ich als Marzipanhasser in diesem Advent irgendwie Gefallen an Marzipan gefunden habe (zumindest an einigen Marken), bin ich schon gespannt, wie mir dieses Herz wohl schmecken wird. Vielleicht verschenke ich es aber auch. Aber nur, weil es so hübsch aussieht und die Autschrift "von Herzen" trägt.

CHIPS! Ideal für Silvester! Welche? Die Lay’s – Deep Ridged Chips Natural (Kostenpunkt 1,79€).

Ohne viel Geschmacksverstärkerklimbim, in cooler Riffelform wirklich zu empfehlen. Schmecken auch Schokoholics - ich ziehe Schoki jedenfalls immer vor, aber die gab es ja auch noch in der Box. Und zwar mit

Lindor-Kugeln von Lindt ( 0,99€)
 Lindt ist lecker! Lindor zwar nicht so mein Favorit, aber das mag an meiner Völlerei vor einigen Jahren liegen, als ich Weihnachten mir ohne Ende die kleinen roten Kügelchen in den Mund gestopft habe - bloß der Schwester keine einzige mehr gönnen! :) Die Lindorkugeln sind zartschmelzend. Wahrscheinlich das schmelzigste Lindt-Produkt!

Cilia- Teefilter (2,99€) benutzen wir sowieso immer. Umso besser, den Vorrat wieder aufgefüllt zu haben und auch mal die größere Variante zu testen. Sonst nutzen wir immer die kleinen, da wir ein Teebeutelhalter dafür haben. Der spannt den Filter auf und man kann super gut den losen Tee einfüllen. Diese Beutel hier kann man aber zuknoten, war auch nicht zu verachten ist. Gerade, wenn man ihn auch mal benutzt um Gewürze  in einer Suppe mitzukochen oder Glühwein zu machen.




















Rauch – Happy Day  “Pink Guave”(1,89€) kannte ich zwar auch schon, ist aber nicht schlimm, weil es super leckerer Saft ist! Ich liebe diese Sorte! Ideal für Cocktails und damit auch wieder passend zu Silvester gewesen!



Knusper Flocken von Zetti
KNUSPERFLOCKEN!!! Yay, die kaufen wir auch so oft. Typisch Ossi ;) Sie bestehen aus Roggenvollkornknäckebrot und sind von Vollmilchschokolade umhüllt. Mittlerweile gibt es sie aber auch mit weißer oder dunkler Schokolade. Das Original ist aber immernoch ungeschlagen.

Mit einem Wert von 20,44€ eine gelungene Box.



24. November 2014

Veganes Menü an Weihnachten? {REZENSION}

An Weihnachten gehört für die meisten die Gans oder Ente zwingend zum Menü. Knusprig, hübsch platziert neben saftigem Apfelrotkohl und halbseidenen Klößen.
Auch bei uns findet sich dieses Gericht mindestens ein Mal in der Adventszeit.
 
Fleisch muss aber nicht immer auf der Speisekarte stehen. Man kann auch raffinierte Menüs zaubern, wenn man rein vegan kocht. Das glaubt ihr nicht? Dann geht es euch wie mir.
 
Klar kann man irgendwie vegane Vorspeisen, Hauptgänge und Desserts zubereiten. Sicher schmecken die dann auch lecker. Aber gibt es da denn viele Mögilchkeiten? Einige Ideen hätte ich ja, aber die wären nach zwei, drei Gerichten aufgebraucht. Und dann?
 

Dann kann ich mir das neu erschienene Buch von tibits & Hiltl vornehmen: Vegan Love Story.
 
http://www.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-815-6/Rolf_Hiltl_Vegan_Love_Story.html
 
 
Die Einteilung erfolgt ziemlich klassisch in: ein kulinarischer Kosmos; Vorspeisen, Apéro und Suppen; Salate; Warme Gerichte; Desserts; Frühstück und Drinks; Grundrezepte; tibits und Hiltl: ein Porträt; Rezeptverzeichnis.
Die Gerichte sind reich und schmackhaft bebildert, sodass einem schon beim Durchblättern der Zahn tropft.
 
Einige meiner Lieblingsgerichte sind: Okra-Antipasto, asiatischer Glasnudelsalat, Karotten-Dattel-Mezze und aus der Kategorie der Desserts: der Gewürz-Schokokuchen.
Den Schokokuchen habe ich ca. zehn Minuten nach dem Durchblättern des Buches gebacken. Das ist der Vorteil an veganem Gebäck: da bei mir gerne mal Eier und Butter im Kühlschrank fehlen, kann man sich auch mit Pflanzenöl und einem geschickten veganen Rezept behelfen.
 
Bildrechte: Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag


 
Der Kuchen war wirklich total gut im Geschmack. Die Konsistenz hätte aber ruhig etwas fluffiger sein können. Man muss sich also schon auf einen klebrigen Kuchen eingestellt haben, um sein Schokoglück in vollen Zügen genießen zu können. Eine Vanillesoße dazu wäre auch noch toll gewesen. Vielleicht habt ihr ja ein veganes Rezept für eine Soße oder ihr verwendet einfach die Indische Chai-Teecreme, für die ihr im Buch auch eine Anleitung bekommt.
 


Das Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Punkten, da es viele Gerichte hat, die mich ansprechen, obwohl ich nicht zu den Veganern zähle, aber bei den Gerichten absolut nichts vermisse. Mir wäre vielleicht gar nicht auf den ersten Blick aufgefallen, dass es eine rein vegane Rezeptsammlung ist, wäre da nicht der Titel.


Ein bisschen Stöbern könnt ihr noch bei dem Blick ins Buch.

Vegan Love Story
tibits & Hiltl
AT-Verlag
260 Seiten
Hardcover mit Ausschnitt
ISBN 978-3-03800-815-6
20,5 x 27,1 cm
erschienen im Oktober 2014
Preis 49,00 € 

13. November 2014

Der "Nie-Danebengeh"-Geburtstagsschokokuchen

Ein Schokogeburtstagskuchen, der immer gelingt? Na dann hab ich doch das richtige Rezept für euch!

Ein lecker Rezept von Bill Granger.





Der "Nie-Danebengeh"-Geburtstagsschokokuchen


Für eine 20x30 Form, also ca. 16 Personen
  • 250g weiche Butter
  • 440g Zucker
  • 4 Eier
  • 250ml Milch
  • 310g Weizenmehl (Typ 405)
  • 5Tl Backpulver
  • 4 EL Kakaopulver
  • 1 TL Vanilleextrakt

  • Schokoglasur und weiße und Vollmilch-Schokoladenraspeln
Ofen auf 180°C vorgeheizt, Form  gefettet und mit Mehl ausgestäubt

Alle Zutaten 8-10 Minuten (ganz schön lange, aber das sagt Bill Granger so^^) rühren, bis die Masse gut vermengt ist.
40-45 Minuten backen, bis die Stäbchenprobe gelingt.
10 Minuten abkühlen lassen.
Nach dem Erkalten mit der Schokoglasur überziehen und die Raspeln darüberstreuen.

Schokoladenglasur

  • 300g Puderzucker
  • 4 EL Kakao
  • 2 EL weiche Butter
Puderzucker und Kakao zusammensieben. Die Butter und 3-4 EL warmes Wasser dazugeben. Rühren, bis alles weich und locker ist. Ggf. etwas Wasser hineingießen.

5. November 2014

Über mein Suchtproblem, was das die Nachbarn angeht und Merci-Schokolade UND {REZENSION}

Ey, manchmal glaube ich, ich bin kaufsüchtig. Nee, jetzt mal im Ernst, was sollen denn die Leute denken?
 
In letzter Zeit hält das Postauto ständig vor meiner Tür und auch der Mann im Hause meint an einigen Tagen sogar schon: "Ich habe mich heute total gewundert, als die Postfrau einfach an uns vorbeigefahren ist. Als ich sie draußen gesehen habe, bin ich schon Richtung Tür gelaufen und dann hat sie uns doch tatsächlich vergessen!"
 
Bloß gut, dass die Pakete und Päckchen nicht immer bei den Nachbarn abgegeben werden. Die müssen ja dann auch noch denken, ich habe meine Kaufgewohnheiten nicht im Griff!
 
Hab ich ja vielleicht auch nicht, aber es gibt ja auch zu viel Tolles!
 
Auf jeden Fall muss ich zugeben, dass es mittlerweile sogar schon so schlimm ist, dass ich der lieben Postbotin doch mal etwas feines backen sollte.
So wie in der alten Merci-Werbung^^ Nur aber gebacken (wer wäre ich denn als Foodbloggerin? Hallo???)
 
Über mein Suchtproblem sollte ich doch mal etwas genauer nachdenken, denn es ist kein typisches Weiber-Shopping, was ich "betreibe".
Wie soll man es bezeichnen? Als Altweiber-Shopping? Oder Hausfrauen-Shopping? Vielleicht als Foodblogger-Shopping!
 
Es sind viele Sachen dabei, die ich euch auch zeigen will: Kochbücher, Geschirr, Weine, Naschereien, Foodboxen...
 
Beginnen wir gleich mal mit dem Paket, was mich heute als erstes anlachte: Post vom Gerstenberg-Verlag. Logisch - Kochbücher! Und zwar diese zwei hier:
 
http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?id=detailansicht&url_ISBN=9783836927857

http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?id=detailansicht&url_ISBN=9783836927918
 
Vergessene Klassiker
 
Das Buch hat mich so brennend interessiert, weil ich einfach mal der totale Liebhaber von Wintergemüse bin und das Cover mich demnach total angesprochen hat. Leckeres, buntes Wurzelgemüse.
Viele fassen sich jetzt vielleicht an den Kopf, weil sie auf dem Bild eher schrumpelige, Normalo- Lebensmittel, beheimatet in Deutschland, sehen.
Als Normalo-Essen würde ich das aber nicht herunterstufen. Und wenn schon, das kann auch lecker sein! Oma hat auch nicht viel anders gekocht und trotzdem hat es immer geschmeckt und ich würde darauf wetten, dass jeder ein Lieblingsrezept von Mama oder Oma hat, was mit solchen regionale Zutaten zubereitet wird.
Da sind wir auch schon am nächsten Punkt: regional.
Dass man regionale Lebensmittel verwendet entpuppt sich immer mehr als Trend. Warum auch nicht? Keine langen Import-Wege, garantierte Frische und das Wissen über die Herkunft und Anbauer.
 
Wer gerne mehr über den "neuen Trend zum Alten" und über verschiedene Gemüsearten (Rote Bete ist nicht gleich Rote Bete) wissen möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Es gibt ausführliche Infos, begleitet von köstlich klingenden Rezepten und so vielen schönen Fotos!
 
Das Buch ist gut strukturiert: Das Gemüse wird ausführlich, aber nicht zu lang (auf einer Seite) vorgestellt:
  • Vergessen-Wiederentdeckt
  • Herkunft
  • Anbau
  • Lagerung
  • Sorten
  • Verwendung
  • Ernährungsphysiologische Eigenschaften
Es folgen die verschiedenen Sorten mit Foto und einem kurzen Infoabschnitt, danach die Rezepte (jeweils ca. zwei Doppelseiten).
 
Die Rezepte klingen lecker und ansprechend. "Gratinierte Kürbisgnocci" sind ein gutes Beispiel dafür, dass das Buch wirklich keine "uralt-Rezeptesammlung" deutscher Rezepte darstellt.
 
Pastinake, Tomate, Topinambur, Speiserübe, Schwarzwurzel, violette Karotte, Rote Bete (klick, klick, klick), (Süß-)Kartoffel, Kürbis (oder hier), Kohlrabi, Sellerie, ...

Fazit: 4 von 5 Punkten.

Vergessene Klassiker
Köstliche Rezepte mit alten Gemüsesorten
Kathleen Paccalet
Yves Paccalet
Barbara Holle (Übers.)
Marc Dantan (Fotos)
144 Seiten, 24 x 28,5 cm
Broschur, reich bebildert
ISBN 978-3-8369-2791-8
EUR (D) 19.95


Süßes Paris

Das Buch ist doch schon von Außen ein Mädchentraum. Ein Paris-Traum! Es erinnert total an die Bezeichnung "Stadt der Liebe" und verspricht, wie ich finde "Rezepte zum Verlieben".
Der Titelzusatz ist ja schon "Verliebt in französische Patisserie und Desserts" - und das bin ich. Verliebt!
Und euch krieg ich auch noch dazu!

Buchdeckel auf: Stadtfotos von Paris! Zum Verlieben schön!
Seite umgeblättert: Ein verschnörkeltes Inhaltsverzeichnis: schick!
Eine Einleitung mit den Worten "I love Paris" - ich kann`s verstehen!

Uns erwartet hier kein reines Rezeptbuch sondern eher ein Buch zum Schmökern! Wie viele Foodblogger schreiben immer vom "sich-gemütlich-machen und den Nachmittag mit dem neuen Kochbuch zu verbringen"? Ich habe es nie so ganz verstanden. Wie können die sich so lange mit einem Buch beschäftigen? Also zumindest bei den Standard-Kochbüchern stehen doch meist nicht viel mehr Informationen als die Rezepte drin. Lesen die Foodblogger die denn alle? Langsames Durchblättern, hier und da mal Hängenbleiben, Fotos bestaunen, sich das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, vielleicht die Zutatenliste genauer unter die Lupe zu nehmen... viel mehr passiert bei mir im Normalfall jedenfalls nicht.

Mit diesem Buch könnte ich Stunden verbringen. Aber auch, weil mich die französische Patisserie und Co. einfach so fasziniert. Ich möchte wissen, wo etwas herkommt, warum es so heißt wie es heißt und schließlich, wie ich es auch so lecker wie in Paris hinbekomme.

Genau das bringt das Buch mit: zwar "nur" 23 Rezepte, aber eben auch Geschichten, die besten Adressen in Paris (kulinarisch gesehen), Geheimtipps und die Vorlieben von und für Kenner und und und.

Ich empfehle es jedem, dem es um mehr geht, als einfach nur Nachzubacken.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
 
Süßes Paris
Verliebt in französische Patisserie und Desserts
Michael Paul
Susanne Schmidt-Wussow (Übers.)
160 Seiten, 20 x 26,5 cm
gebunden, farbig illustriert
ISBN 978-3-8369-2785-7
EUR (D) 24.95

2. November 2014

Schokolade und Waffeln zur Winterzeit - und was ist bei euch Pflicht? {REZENSION}

Was darf bei euch in der Winterzeit nicht fehlen? Bei mir ist es ganz klar: Schokolade. Ich finde sie macht gerade die Weihnachtszeit aus. Welcher Haushalt hat im Dezember nicht auch IMMER etwas schokiges im Hause?
 
Für uns Backwütige ist es mit Schokoweihnachtsmann auspacken und reinbeißen aber nicht getan. Nein, wir brauchen Herausforderungen. Wir müssen die Schokolade verarbeiten, mit ihr experimentieren, aus ihr alles herausholen, neue Leckereien kreieren...
 
Schokowaffeln mit heißen Kirschen. Ganz dick mit Puderzucker bestäubt wäre zum Beispiel eine Leckerei, die ihr bei mir bekommen könntet.
 
 
Diese Waffeln habe ich mit meinem tollen cuisinart Waffeleisen gemacht, was ich von Lakeland (Lakeland gibt`s auch auf Facebook) habe. Ich finde die "normalen" Eisen, die man hier und da kriegt zwar recht niedlich mit der Herz- bzw. Blumenform, aber wollte schon lange Zeit mal ein Waffeleisen für richtige belgische Waffeln haben. Toll viereckig sehen sie irgendwie auch noch professioneller aus, oder?
 

Neben dem Waffelbacken möchte ich dieses Jahr auch wieder meine Pralinenherstellung beginnen. Ich habe mit Pralinen vor zwei Jahren meinen Patisserie- und Küchenwahn begonnen. Und das alles "nur", weil ich am Bahnhof noch schnell ein langweiliges Buch umtauschen wollte, um etwas spannendes auf der Zugfahrt zu lesen zu haben.
Was sollte ich stattdessen für ein Buch kaufen? Ich stöberte bei den Kochzeitschriften, bis es mich doch wieder zum Bücherregal zog, denn da wartete ein kleines Pralinenbüchlein auf seinen neuen Besitzer. Mich.
 
Seitdem habe ich die verschiedensten Kreationen an Pralinen ausgetestet und mir selbst überlegt, dann begann bald die Bloggerei, zur Pralinenherstellung kam das Kuchen- und Muffinbacken und letztendlich meine große Leidenschaft: das Kochen.
Doch neben dem Kochen ist es gerade in der Weihnachtszeit wieder eine Meditation für mich, mit Schokolade zu hantieren.
 
Karamell-Trüffel mit braunem Rum sollen es diesmal werden. Genauso wie Ananas-Canache mit Ingwer, Eclairs mit Kaffeecreme und die klassische heiße Schokolade. Zur Krönung wartet am vierten Advent die Biskuitrolle mit Quarkfüllung und Schokoguss.
 
Meine Anregungen für diese Ideen habe ich mir diesmal aus dem Buch "Schokolade - kleine Geschenke zum Dahinschmelzen" geholt. Das Buch ist von Rafael Pranschke und im Kosmos-Verlag erschienen.
Es umfasst viele verführerisch bebilderte Rezepte, die nach einer 15seitigen Einleitung des Buches (über Schmelzen und Temperieren, Kuvertüre und Schokolade, praktische Helfer und Co.) in folgende Kategorien unterteilt sind.
  • Schnell gemacht: Schoko-Variationen
  • Stück für Stück: das ist das Kapitel zu Pralinen und Co.
  • Klein und fein: hier findet man schokoladiges Minigebäck
  • Besonders edel: Tartes und Torten sowie Kuchen stehen hier im Mittelpunkt
  • Verführerisch: Getränke und Schokosaucen vom Feinsten
  • Süßes Finale: natürlich dürfen auch Eis und Desserts nicht fehlen
Das Buch durchzublättern versetzt einen in Schwärmerei. Man möchte nahezu jedes Rezept auf seine To-Do-Liste setzen, schon bevor man überhaupt seinen Namen gelesen hat, denn die Bilder reichen zur Entscheidung - ausprobieren? ja oder nein?- absolut.
 
Bisher habe ich solche Bücher immer gerne zum Verschenken gekauft. Das macht sich sehr gut, denn eigentlich liebt ja so gut wie jeder Schokolade- und auch wenn der Beschenkte kein Fan davon ist, sich in die Küche zu stellen, sondern lieber seine Tafel aufreißt und die Stückchen pur genießt, wird er es sich vielleicht doch noch mal anders überlegen. Schwierig sind die Arbeitsschritte nämlich nicht. Man muss ja nicht gleich mit einem Pralinenrezept beginnen, bei welchem man auf die Auswahl von Kuvertüre, Temperatur und Ruhezeit achten muss. So eine heiße Schokolade ist jedenfalls schnell gemacht und mit Sicherheit viel leckerer als ein Fertigpulvergetränk.
 
Ich freue mich aber auch, dass ich das Buch nun selber habe, denn irgendwie braucht doch jeder mal eine kleine Schokospritze vom Glück.
 
cover
 
Schokolade
Kleine Geschenke zum Dahinschmelzen     
144 Seiten                           
221 x 195 mm (LxB)
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-440-14405-3
Preis: 14,99€       
       
Einen Blick ins Buch findet ihr hier.
 
 

18. September 2014

Ekel-Kombi

Pfuiteufel, das geht ja mal gar nicht! Also ehrlich, manche Kombinationen sind ja allein schon vom Klang her der pure Graus. Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber bei mir ist das schlichtweg Obst kombiniert mit Schokolade. Vor allem Zitrusfrüchte oder Bananen. Ekelhaft! Bananensplit (ok, den habe ich als Kind selbst gern bestellt), noch schlimmer Geleebananen, diese Geleezitronen und –orangen-Dreiecke, Apfelsinennougat (hatte ich neulich in der leichtgläubigen Annahme, es handle sich um eine ganz normale leckere belgische Meeresfrucht), Orangenkekse mit Schokoüberzug oder was auch immer.

Nunja,…

Es kostet viel Stolz mich zu überwinden, aber ich muss zugeben, dass ich eine Ausnahme machen muss. Und zwar betrifft das die Kombi Schoko-Banane. Ich habe nämlich die Banane-Schoko-N´oats von mymüsli probiert und sie waren tatsächlich nach meinem Geschmack.

 mymuesli.com

Ich glaube das liegt daran, dass die Banane nicht so vordergründig ist. Ein leichter Hauch in einem schönen Schokobad. Hm, daran kann man sich glatt gewöhnen. Bei uns nennen wir die Teile immer „Schmelzflocken“. Ich habe solche Schmelzflocken (ja, wieder die von Kölln bisher;) in meiner Studienzeit lieben gelernt. Irgendwie hat so ein „Haferschleim“ (und sorry, aber es sieht ja nun mal wirklich nicht appetitlich aus) was. Schön sleimy, warm und mit einem Schmatzgeräusch, wenn man den Löffel herauszieht. Ich finds toll. Viel Kauen muss man da nicht, aber das hat doch auch mal was;) 


http://www.mymuesli.com/noats-porridge/400g

Und für alle die, die trotzdem kauen wollen, gibt es ja noch die Variante mit Obst, wie beispielsweise mit Weintrauben, Brombeeren, Äpfeln und Banane ;P

Oder mit Melone, Äpfeln und Kokosraspeln.


 


Statt der 400g Dose könnt ihr auch wieder N`oats to go bekommen. Kleine Portionsbecher von 40g.

Sorry, liebes mymuesli-Team, dass wahrscheinlich bei Blolovin und Co. erstmal der fiese Blogtitel und dann euer Banner erscheint:)
 

#antifoodwastechallenge

Nachdem man als erstes nicht so begeistert war, weil man Kürbis im vergangenen Jahr mit dem Siegel "MAG ICH NICHT" abgestempelt hatte, beginnt es im Kopf unbemerkt zu rattern. Dieses Gedenke kommt irgendwann richtig in die Gänge. Daraufhin sprudeln Ideen nur so heraus. Das endet irgendwann damit, dass viel zu viele Eingebungen dazu geführt haben, haargenau die gleichen Zutaten noch ein, zwei Mal zu kaufen, um eben auch die anderen Gerichte zu testen.
Vielleicht sollte man sich an der Stelle wieder bewusst machen: ICH MAG KÜRBIS NICHT! Aber probieren wir doch erst einmal den Geschmack des Kürbisgerichts (jetzt nennen wir es schon "Kürbisgericht" . Als ob das Ding da auch noch die Hauptrolle spielen muss!) Eigentlich könnte man einfach ein paar Kürbisstückchen raspeln, kross ausbacken und als Topping über das restliche Gericht steuen. Fertig. Und gut drumrumgewunden.
Es wird sich zeigen, ob gebratene Merguez mit Kürbis-Tomaten-Chutney oder mit Thymian parfümiertes Kürbis-Ricotta-Püree an Merguez mit Tomatensauce noch folgen. Oder eine stinknormale Kürbissuppe mit einer Merguez-Einlage gepimpt wird.





 
Sicher ist schon jetzt jedenfalls, dass so eine Challenge Spaß macht. Noch dazu eine, die einen guten Zweck verfolgt.
#AntiFoodWaste! sprich: wir werfen nichts weg! Ich bemühe mich, die Zutaten, die ich von Marleyspoon zugeschickt bekommen habe in ein leckeres Gericht zu verwandeln und nominiere auch gleich den Nächsten, der eben das dann auch tun darf.
Ich bin schon gespannt, was in ihrem Paket sein wird und was sie daraus macht. Ob es etwas ist, was ich auch damit gemacht hätte.
 
Was ich letztendlich gekocht habe:
 

Tomaten-Merguez-Pfanne mit weichem Aprikosenkürbis

 
  • 3 kleine Merguez
  • 250g Datteltomaten
  • 72%ige dunkle Schokolade
  • 2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 1 kleine Chilischote
  • einige Zweiglein Thymian
  • etwas Öl, Salz und Pfeffer
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 2 EL Ricotta
  • 1-2 EL Parmesan
  • 1 Limette, in 5 Scheiben
  • einige Zweiglein Thymian
  • Olivenöl
  • Rosmarinsalz, Cayennepfeffer, etwas gehackte Chilischote
  • 5 getrocknete Aprikosen
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Auf die Limettenscheiben je einen Thymianzweig legen und dann anbraten.
Den Kürbis aushöhlen, sein Fleisch zerkleinert auf einem mit Öl beträufeltem Backblech mit Rosmarinsalz und Pfeffer mischen. Limettenscheiben darauflegen und 20 Minuten bei 200°C im Ofen backen.
Danach mit mit Ricotta, Parmesan und klein gehackten Aprikosen mischen. Abschmecken (jetzt ggf. noch Cayennepfeffer und Chili beigeben) und wieder in den Kürbis füllen.
Mit den Limettenscheiben und einigen Zweigen Thymian garnieren.
 

 
 
Während der Kürbis im Ofen ist, die gehackten Schalotten im Limettenöl andünsten. Wenn sie weich zu werden scheinen, die Knoblauchzehe in Scheiben zufügen. Gehackte Chilischote (nach Belieben viel) ebenfalls. Nun die Tomaten mit einem spitzen Messer kurz einstechen und in die heiße Pfanne geben. 2-4 EL Wasser zufügen und einige Minuten köcheln lassen. Tomaten andrücken, ggf. nochmals einige EL Wasser und dann den Thymian dazugeben. Lassen sich die Tomaten gut zerquetschen, wird das Brät aus der Merguez gekrümelt und mit in die Pfanne gegeben. Nach wenigen Minuten (ca. 2-3) ist die Tomaten-Merguez-Pfanne fertig, muss nur nochmal abgeschmeckt werden und mit etwas von der dunklen Schokolade (geraspelt) bestreut werden.
 

16. September 2014

Ich bin besessen



Mymuesli kannte ich immer nur vom Hörenssagen, sodass es Zeit wurde, auch mal einen Happen davon zu nehmen.  Geht es euch auch so, dass ihr bei neuen Sachen einfach wissen wollt, wie sie schmecken? 

 

Ich habe mich schon richtig auf`s Frühstück am nächsten Morgen gefreut. Klar hätte ich vorher schon naschen können (gerade Crunchy-Müslis machen sich ja dafür immer sehr gut. Ich finde das geht dann auch ohne Milch. Zum Beispiel im Bus: einfach Müsli auf, Mund auf, reingeschoben, lecker!

Diesmal wollte ich mir aber die Vorfreude lassen und habe es tatsächlich durchgezogen zu warten. Als erstes habe ich mich für Schokomüsli entschieden. Ja, das klingt langweilig, weiß ich ja selber, aber irgendwie kommt man doch einfach nicht drumrum, oder? Vor allem, wenn man sein Müsli wie der Großteil der Deutschen mit Milch isst (tut mir leid, aber die Varianten mit Orangensaft oder Tee finde ich absolut widerlich und mit Joghurt bleiben mir die Flocken immer im Hals kleben. Das muss nicht sein!) und die Milch dann so super schokoladig wird. Ja, das hab ich gern!!!
 
Das Schokomüsli von mymuesli hat es dann auch gleich geschafft, zu meinen Lieblingsschokomüslis zu zählen. Das schaffen nur wenige. Genau gesagt gibt es mit mymuesli-Schokomüsli jetzt auch erst zwei. Kölln hat Konkurrenz bekommen, obwohl es doch schon jahrelang unangefochten auf dem Siegertreppchen stand. 

 Schoko CrunchSchokoholic-CrunchySchokoplättchenSchoko-CornflakesChocolate BoonsKakaopulver

 Schoko-Crunch, Schokoholic-Crunchy, Schokoplättchen, Schoko Cornflakes, Chocolate Boons, Kakaopulver... Also da fehlt doch nun wirklich nichts mehr! Und alles ist noch dazu organic quality (klick hier für mehr Informationen).
organic quality

Obwohl ich das nur damals in Schulzeiten gemacht habe, musste ich am Nachmittag gleich noch ein Schüsselchen Schokomüsli essen. Es reizt mich für orgen früh auch schonwieder, aber ich habe noch andere Sorten, ihr werdet sehen. Und diese werde ich mir ganz sicher nicht erst aufheben, bis das Schokomüsli verputzt ist (obwohl das sicherlich in einer Woche zu schaffen wäre. Trotz großer 575g- Packung!)

 

Von den anderen Sorten verrate ich euch mal noch nichts, denn sie werden von mir wahrscheinlich noch raffiniert angerichtet und einzeln vorgestellt. So viel für heute jedenfalls: alle Schokokenner sollten sich mal ne ordentliche Portion mymüsli-Schokomüsli anschaffen. Das sage ich euch als der absolute Schokomüsligourmet. Oder nein: ich befehle es euch!

Gibt`s übrigens auch als Muesli2go. Total super für die Arbeit, die Schule oder einfach für unterwegs. Hält der Milch stand (einfach rein damit und losgelöffelt), knuspert sich aber auch ohne gut;) Ihr wisst ja, falls euch im Bus der Hunger packt. 


 
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