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11. Februar 2023

Schnelles Indian Curry ohne Currypaste

Curry esse ich gerne, obwohl dabei so gut wie nie Kartoffeln mit im Spiel sind. Heute durften sie mal mit rein.
Bei mir sind Currys meist ohne Currypaste, denn man kann die Gewürze auch ganz einfach selber zusammenmatschen.
Heute ist das Curry indisch,  statt wie meistens Thai. Yummy!



  • 5 gekochte Kartoffeln
  • eine kleine Zucchini
  • eine rote Paprika
  • nach Belieben 1 Apfel
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 TL Senfkörner
  • 1-2 Nelken
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • Pfeffer, Salz, etwas Paprikapulver nach Belieben
  • ggf. Yokos Tofugewürz
  • Butter (oder Ghee) und Erdnussöl zum Braten
  • 150ml Kokosnussmilch
  • 150ml Wasser
  • 1-2 EL Tomatenmark (oder Harissa, für die, die es schärfer mögen)
  • nach Belieben Koriander zum Servieren
  1. Butter zerlassen und Senfkörner hineingeben. Wenn sie aufploppen, gehackte Zwiebel  und zerbröselte Chili zugeben. Gehackte (oder gedrückte) Knobizehe zufügen, Nelke, Kurkuma, Zimt und geriebenen Ingwer dann auch.
  2. Kartoffeln in der Paste anbraten und nach und nach beliebiges Gemüse und gestückelten Apfel zufügen. Sollte es nicht mehr bruzzeln, Erdnussöl nachgießen. Nach einigen Minuten die restlichen Zutaten zugeben und einköcheln lassen.
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11. Oktober 2016

Erst langweilig, dann doch immer interessanter: Brühe und mehr

Da sitze ich krank zu Hause und wie auf Befehl kommt das Buch "Brühe und mehr" per Post geliefert. Von außen verspricht es gar keinen Spaß: ein graues Buch mit ein paar wässrigen Suppenschüsseln. Auch beim ersten Hineinblättern wird es nicht besser: bis Seite 27 eine Einführung zur Suppe. Welche Knochen und Gemüsesorten wähle ich, wie ist die Geschichte der Brühe und und und. Sicherlich hilfreich für Anfänger, aber langsam frage ich mich, auf welcher Seite denn endlich die Rezepte beginnen werden?
Auf Seite 28. Na das geht ja noch. Aber auch hier sind Brühen vorgestellt, die ohne viele Fotos noch immer nicht meine Kochlust entfachen. Andererseits bräuchte ich von Brühen nun auch nicht sonderlich viele Bilder. Ich weiß ja, wie sowas aussieht. Brühe aus einem ganzen Huhn, aus Hühnerknochen, aus Truthahnknochen, aus gerösteten Rinderknochen... so große Unterschiede wird es da in der Optik nicht geben. Brühe und Fond, Brühe und Fond... nun ja, da habe ich wenigstens mal ein Sammelband der unterschiedlichen Varianten, auf dass ich im Fall der Fälle zurückgreifen kann. Aber jetzt jeden Tag ein "Gericht" daraus zu kochen ist nun wirklich nicht meine Motivation.
Seite 56: endlich kommt das Geflügel-Kapitel. Und es geht los.. mit: Brühe! Wo bleibt das im Titel versprochene "mehr"? Juhu, es gibt ein Rezept für langsam gegartes Salz-Pfeffer-Hähnchen. So langsam wird es: es gesellen sich Reis, Erbsen und Parmesan hinzu. Seite 70 startet mit einer Hühnersuppen-Kur. Viele verschiedene Rezepte für Hühnersuppen werden vorgestellt und klingen gar nicht mal so schlecht, da sich die verschiedenen Kulturen hier finden. So haben wir aufgegriffen, was die Suppen in den verschiedenen Regionen so heilsam und lecker macht: Knoblauch in Frankreich, Chili und Limetten in Mexiko, Nudeln bei uns Deutschen und Lauch in Belgien. Die Chinesen nutzen übrigens Ingwer, Schalotten und Sternanis. Probiert doch mal so ein Rezept aus. Zumindest wenn man mal krank ist, fühlt man sich durch so eine Suppe schneller wieder gesund, denn sie hilft nicht nur gegen Erkältungen, weil man sich es einbildet. Nein, das ist kein Mythos: wissenschaftlich ist nachgewiesen, dass Hühnersuppe heilt. Das liegt an entzündungshemmenden Aminosäuren, die gegen eine Erkältung helfen. Schnupfen wird vorgebeugt, weil die Arbeit der Flimmerhärchen in der Nase und den Atemwegen in ihrer Funktion unterstützt werden.
Nach und nach gefällt mir das Buch immer besser und zu dieser Jahreszeit passt es ja auch ganz gut. Am besten gefällt mir übrigens das Gericht der Rosa-Garnelen-Chowder.
 
Jennifer McGruther
Brühe & mehr
Gesundheit aus dem Suppentopf19,95 €18.9 x 22.9 cm, gebunden, 192 Seiten mit 100 farbigen Abbildungen
Übersetzt von: Linde Wiesner
ISBN 978-3-95728-016-9
 
Klick für mehr Infos [hier].

1. Oktober 2016

UMAMI - Die Entdeckung des perfekten Geschmacks {Rezension}

Das Buch in wenigen Worten.


http://edition.fackeltraeger-verlag.de/produkt-details/umami-9783771646653/show/


Es bietet wirklich den perfekten Geschmack.


Die Rezepte sind...

vielseitig.

einfacher als gedacht.

wirkungsvoll.

Aromabomben.
 
 
Es ist kein Buch mit Rezepten bei denen für jeden was dabei ist. Denn: jedes Rezept ist für jeden.
Ich muss nicht lange suchen. Ich kann irgendeine Seite aufschlagen und loskochen. Es trifft sicher meinen Geschmack.
Und wenn ihr das anders seht, dann geht ihr eben nach der Anleitung zu Beginn des Buches, indem ihr mit eurem unschlüssigen Appetit dahin geleitet werdet, genau zu wissen, was ihr kochen könnt, damit ihr zufrieden und satt seit.
Umami trifft auf jeden Fall euren Geschmack. Denn Umami ist nicht nur einfach der fünfte Geschmackssinn sondern geht
  • frisch und anregend
  • weich und wärmend
  • kräftig und klar
  • vollmundig und gewagt
  • süss und aufregend
und dann gibt es ja auch noch die
  • Umami-Grundrezepte, mit denen ihr euch austoben könnt.

Fazit: Ihr könnt wirklich in jeder Stimmung zu Umami finden.

5. Mai 2015

Asiagemüse und Mie-Nudeln und GEWINNER der Weinaktion

Ein zusammengewürfeltes Rezept, was wirklich sehr lecker war. Hoffentlich kommt ihr mit meiner Kurzbeschreibung zum Kochen zurecht, aber so ungefähr sieht es auch immer aus, wenn ich mir was für mich selbst notiere. Nur, dass dann sogar meist keine Mengenangaben dabei sind, weil ich die auch gern pi-mal-Daumen mache.

Ich stelle mir das Gericht auch richtig gut zu Glasnudeln oder Udon-Nudeln vor. Sicherlich gehen auch Spaghetti, aber es ist ja eher asiatisch statt italienisch angehaucht, wie ich finde.


 
 





BLANCHIEREN (2 Minütchen in heißes Wasser schmeißen)

50g Rotkraut in Streifen schneiden
einige Brokkoliröschen säubern
2 Möhren mit dem Sparschäler in "Bandnudeln" schälen

ANBRATEN

ggf. etwas Zwiebel und Knoblauch
6 halbierte Kirschtomaten
5 nach Belieben geschnittene Maiskölbchen
1/2 kleine Zucchini in Halbmondscheibchen

... am Ende der Garzeit noch eine Handvoll Erbsen dazuschmeißen.
Salzen, pfeffern, paprikatisieren.



ABLÖSCHEN mit 200ml Kokosmilch. Einen Teelöffel gelbe Currypaste und 1-2 EL Erdnussbutter darin auflösen. Sojasauce und etwas Zitronensaft einrühren (notfalls Worcestersauce benutzen).


ALLES ZUSAMMENMISCHEN UND ZU MIENUDELN (nach Packungsanleitung zubereiten) SERVIEREN.

Gegebenenfalls mit frischem Koriander garniert servieren.



Und jetzt noch zur Gewinnerin des Rosé-Weinpakets vom Club of wine.

Random.org hat sich für INA vom Blog BROTZEITLIEBE entschieden. Lass es dir gut schmecken und melde dich bitte auf backenmachtfroh@gmail.com, um mir deine Adresse mitzuteilen.

28. September 2014

Lieblingsrezept der Woche: fernöstlicher Eiersalat

Ich habe euch lange genug warten lassen. Ich lüfte endlich das Geheimnis, was ich mit den Taiwanesischen Tee-Eiern angestellt habe: Wie sollte es anders sein, es ist ein Eiersalat draus geworden. Ein saumäßig leckerer! Ich gehe soweit zu sagen, dass das mein Lieblingseiersalat ist (mag vielleicht daran liegen, dass ich Eiersalat eigentlich gar nicht ausstehen kann).

 

Fernöstlicher Eiersalat (aus taiwanesischen Tee-Eiern)

Geschmack: umami, kräuterwürzig, erdig
Zeitaufwand: 20 Minuten
Anzahl Portionen: 4
 
asiatische Variante des amerikanischen Eiersalates
 
passt als: Salatbeilage, Füllung für Wraps, Brotaufstich, Dip
 
  • 8 taiwanesische Tee-Eier
  • 115g beste Mayo (z.B. Salatmayonnaise von Sylter)
  • 2 EL Sirarcha-Sauce (o.a. scharfe, rote Sauce)
  • 4 EL Stangensellerie, klein gewürfelt
  • 4 EL rote Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 TL gehackter Thymian, frisch
  • 3 EL gehackter frischer Koriander
  • 3 EL Frühlingszwiebelringe
  • 2 EL Reisessig
Eier grob hacken und vorsichtig mit den restlichen Zutaten vermengen.
 

24. September 2014

MUST try: Taiwanesische Tee-Eier

Eiersuppe oder wie ich dieses Dingens nennen soll, hatte ich ja nun mal gar nicht vor zu kochen. Ich wollte nen besonderen Eiersalat ausprobieren und schon loslegen, als...
... das Kochbuch mich wieder zu dem Suppenrezept schickte.
Achso, schnallte ich, der Salat wird also aus diesen speziellen Eiern gemacht. Das dauert dann natürlich etwas länger bis ich den Salat habe, aber was solls, fangen wir mal an.
 
Kennt ihr eigentlich auch solche Bücher, mit denen man einfach nichts anfangen kann?
Kochbuch? Klar, immer her damit!
Aber manchmal ist eben auch eins dabei, was einen irgendwie gar nicht anspricht. Bei mir war es so bei Angelo Sosa`s Buch "Geschmack entscheidet". Ich habe dem Buch aber irgendwann nochmal eine zweite Chance gegeben. Es stand immer so unscheinbar ganz links außen im Regal und, wer weiß was mich dazu angetrieben hat, irgendwann habe ich es einfach nochmal durchgeblättert. Nachdem zunächst kein einziger Klebezettel auch nur irgendeine Seite schmückte, ist es jetzt ein buntes Wirrwarr. Hat sich mein Geschmack geändert? Hatte ich einfach an dem Tag damals keinen Appetit?
Der Eiersalat war jedenfalls köstlich, die Tee-Eier irgendwie auch. Sehr sogar, das hätte ich nie gedacht. Ich wollte sie auch gar nicht probieren, aber ich sage euch; an dem Duft kommt keiner vorbei ohne wenigstens eine kleine Kostprobe nehmen zu wollen, die am Ende hundertprozentig doch bei einem vollen Teller (oder leeren Topf) endet.



Taiwanesische Tee-Eier


Portionen: 12
Zubereitung: ca. 1 Stunde
Geschmack: umami, salzig, rauchig
Haltbarkeit: ca. 2 Wochen im Kühlschrank
 
 
  • 12 große Eier
  • 115 g durchwachsener Räucherspeck (oder Schinkenwürfel)
  • 4 Kardamomkapseln
  • 2 Stück Sternanis (optional)
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 920 ml Wasser
  • 60ml leichte Sojasauce
  • frische Korianderblätter
  • gehackte Frühlingszwiebeln
  1. Eier kochen. 7 Minuten, dann abschrecken und pellen.
  2. Im selben Topf den Speck ohne Öl anbraten, Gewürze kurz mitdünsten, bis alles duftet.
  3. Wasser, Sojasauce und Eier dazugeben und alles aufkochen. Nach einer halben Stunde auf kleiner Flamme die Eier herausnehmen und die Flüssigkeit durch ein Sieb abseihen.
  4. Eier mit der Brühe (eine Tasse je Ei) servieren und mit Koriander und Frühlingszwiebeln garnieren. [Genug Eier für den Eiersalat aufheben, auch wenn`s schwerfällt.]

11. September 2014

Wassermelonennudeln oder: Udon-Nudeln mit Wassermelonen-Eistee und BUCHTIPP

Ist für euch die Wassermelonenzeit schon beendet? Also für mich noch nicht so ganz. Ich stehe einfach total auf das Zeug und momentan schmecken die großen Früchte auch immer noch ganz süß. Bevor ihr ganz in herbstliche Gefilde steuert, zeige ich euch heute noch ein interessantes Rezept von Angelo Sosa. Ihr findet es auch in seinem Buch "Geschmack entscheidet".
 
Zuerst bereitet man einen Wassermelonen-Eistee zu. Das klingt ja noch ganz normal. Aber der wird nicht nur einfach so zum Nudelgericht gereicht. Nein, er bildet mit den Nudeln erst das Gericht. Er ist quasi die Sauce dafür. Klingt interessant, oder? Probiert`s doch mal.

 

 

Wassermelonennudeln

...für den Wassermelonen-Eistee
 
650g kernarme Wassermelone mit etwas Zitronengraspulver oder 1 frischen Stängel, einem 5cm gehacktem Ingwerstück, 1EL Meersalz, 3EL Zucker, 3EL Limettensaft, 1 gehackten roten Thai-Chili und 60ml Wasser pürieren. 30 Minuten ziehen lassen, sieben und 1 Stunde kühlen.
 
 
Die Nudeln (Menge für vier Personen) nach Anweisung zubereiten (in heißem Wasser ziehen lassen), ca. 2 Minuten bis sie gerade weich sind. Abkühlen lassen, ggf. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Nudeln auf Suppenschälchen verteilen und den kalten Wassermelonentee darüber gießen.
 
Garnieren könnt ihr mit Frühlingszwiebeln und Koriander.

 

 

Was jetzt eigentlich gar nicht hierher passt, mir aber gerade auffällt...

 
...ist, dass ich das Rezept ziemlich so aufgeschrieben habe, wie Rezepte immer in mein selbstgeschriebenes Rezeptebuch wandern. So eins schreibe ich nämlich trotz Blog noch. Da kommen dann nur die super-Rezepte rein - und die, die mir andere aufschreiben.
Jedenfalls fasse ich mich da immer sehr kurz. Warum auch lange rumschreiben´und jedes logische Bisschen erwähnen? Mal ehrlich... ihr wisst doch, dass ihr von der Wassermelone nur das Fruchtfleisch nehmen sollt, oder? Und dass auch der Ingwer geschält sein soll, die Frühlingszwiebel in Scheibchen, der Koriander ohne Wurzel....
In vielen Kochbüchern gibt es viel zu viel Blabla zur Zubereitung.
Mir ist jetzt ein Buch in die Hände gekommen, was von mir hätte sein können. Nungut, ich hab vielleicht nicht die Begabung so schicke Layouts selber hinzubekommen, aber "Ein Fest im Grünen" von Erin Gleeson ist zumindest so geschrieben, wie ich es mag. Es hat sogar keine extra Liste für Zutaten und dann einen Text für die Zubereitung. Nein, beides ist vermischt. Das bietet sich auch an, da erstmal jedes Rezept eine eigene Seite hat und somit Platz ist, den Zutaten im Verlauf des Texts wenigstens eine eigene Zeile zu geben. Weiterhin sind die Rezepte auch nicht kompliziert.
 
Es macht auch Spaß, sich das Buch einfach nur anzuschauen. Gebt es vielleicht mal eurem Schatz oder der kleinen Prinzessin/ dem kleinen Prinzen und lasst sie staunen und sich etwas schickes raussuchen.
Vorspeise, Salate, Hauptgerichte, Süßes... und alles vegetarisch! Aber das fällt dem Mann im Hause beim Durchblättern sicher nicht einmal auf, weil ihm einfach nur das Wasser im Mund zusammenläuft, wenn er die tollen Fotos sieht.
 
Erin Gleeson lebt in der Natur. In den Wäldern von Nordkalifornien und zeigt dies auch auf ihren Fotos. Sie vermitteln eine solche naturbezogene Ruhe, dass das Bestaunen wie ein eigener Urlaub wirkt. Das Blättern in dem Buch beruhigt einen irgendwie. Trotzdem ist es bunt und farbenfroh, aber es ist nicht schrill.
 
Fazit:
Super Optik,  einfacher "Schwierigkeits"grad, anders als erwartet und super gut.
 
http://www.knesebeck-verlag.de/neuheiten/illustrierte-buecher/genuss-und-kochen/detailansicht-genuss-und-kochen/article/ein-fest-im-gruenen/index.html
 
Ein Fest im Grünen
Vegetarische Köstlichkeiten bunt & gesund

27,9 x 20,3 cm, gebunden
240 Seiten, mit 200 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-86873-728-8
29,95 €
Knesebeck-Verlag

 


3. Juli 2014

Pochiertes Huhn auf Ingwer-Sesam-Reis

Heute zeige ich euch ein tolles sommerliches Rezept. Sommerküche bedeutet nicht fleischlos und reine Salatkost. Auch in dieser Jahreszeit sollte es abwechslungsreich bleiben. Vertraut auf euren Appetit, denn euer Körper stellt ihn eigentlich von allein so um, dass wahrscheinlich eher "leichtes" Essen gewünscht wird.

Wenn man bei leichter Küche an Fleischgerichte denkt (Fisch und Meeresfrüchte lassen wir hier mal außen vor), kommt man sehr schnell auf Hühnchen. Auch ich habe heute nichts anderes als Hühnchen im Gepäck, allerdings auf eine andere Art als das schnelle "Hühnerbrustfilet würzen und in Öl braten". Trotzdem ist die Variante nicht zeitaufwändiger.

Das Ergebnis ist ein sehr zartes Stück Fleisch auf asiatisch angehauchtem Reis. Das Gericht ist eher leicht-frisch als deftig schmeckend. Ich habe es draußen in der Sonne gegessen und fand es wiederholungswürdig.


POCHIERTES HUHN auf INGWER-SESAM-REIS

für Zwei
  • 1 EL Erdnussöl 
  • 1 kleine Schalotte oder Zwiebel, gehackt
  • 2 zerdrückte kleine Knoblauchzehen
  • 1TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 Tasse Reis
  • 400ml Hühnerbrühe
  • 250-300g Hühnerbrustfilet
  • 2 Frühlingszwiebeln in Ringen
  • 1 gehackte lange rote milde Chili, vielleicht einen Rest Paprika oder gelber Chili
  • Sojasauce 
Die Schalotte im heißen Öl andünsten. Damit sie volles Aroma entfalten und weich werden kann, ihr 5 Minuten Zeit geben. Danach Knoblauch und Ingwer bei nicht allzuhoher Hitze für 2 Minuten hinzugeben.
Den Reis dazugeben und mit der Brühe übergießen, dann aufkochen. Jetzt das Fleisch nebeneinander auf den Reis legen und den Herd auf kleine Flamme stellen. Mit Deckel 8-10 Minuten gar ziehen lassen und auf keinen Fall zwischendurch den Deckel hochheben.

Das Hühnerfleisch sollte gar, der Reis gerade weich sein. Den Herd ausschalten, Deckel weiterhin drauf lassen und 5 Minuten stehen lassen.

Mit Sojasauce abschmecken bzw. servieren und mit Frühlingszwiebeln und Chili garnieren.






Frohes Schlemmen, eure TONI

18. Juni 2014

sommerlich leckerer Glasnudelsalat mit Krabben

Da kaufe ich extra helle Sojasauce und dann ist die braun! Warum dass denn? Heißt "hell" denn einfach nur sowas wie "light"? Oder habe ich einfach Pech gehabt? Erklärt mir das mal bitte jemand? Manche Gerichte brauchen nunmal Sojasauce (meiner Meinung nach), aber sehen schrecklich aus, wenn sie dadurch gleich so dunkel werden. Da dachte ich, ich hab die Lösung mit der hellen Sojasauce und dann... Naja, zum Glück wurde der Salat nicht sooo dunkel. Aber trotzdem. Bäh, ich bin bockig!


GLASNUDELSALAT mit Krabben


 ...perfekt für den leichten Sommergenuss und natürlich als Beilage beim Grillen...
 
eine große Handvoll Krabben
  1 kleine Knoblauchzehe, gewürfelt oder gepresst (beim Pressen kann die Schale dran bleiben, denn sie geht nicht durch die Presse durch)
1 halbdaumengroßes Stück Ingwer, gerieben
1-2 EL asiatische süß-scharfe Chilisauce (die, die man sonst immer zu Hühnchen isst)
1 frische rote Chilischote, gehackt aber ohne Kerne
1 EL Kokosöl (wer den Karibic-Touch nicht möchte, nimmt normales)
1 EL Kokosblütenzucker (s. o.)
je 2 El helle Sojasauce u. Reisessig
ca. 100 g Glasnudeln (Es gibt auch vorgeschnittene)
Saft einer Limette
1 große Karotte, 1 rote Paprika und ½ Gurke,geschält und in Juliennestreifen geschnippelt
etwas geh. Petersilie/ Koriander/ (Thai-) Basilikum, frisch
Salz, Pfeffer



Die Glasnudeln 3-5 Minuten in gekochtem Wasser ziehen lassen, danach abtropfen lassen (Glasnudeln sind keine Reisnudeln! Aber die dürften auch lecker dazu schmecken;)
Krabben, wenn gefroren, auftauen lassen.
Alle weiteren Zutaten bis auf Gurke und Karotte zu einem Dressing mischen. Knoblauch gegebenenfalls kurz in Öl anbraten, ohne dass er dunkel wird.
Das Gemüse mit den Glasnudeln mischen, Dressing untergeben und mit den frischen Kräutern bestreuen.

Kokosblütenzucker und -öl sind von Tropicai. Das habe ich euch hier schon vorgestellt.


Frohes Schlemmen, eure TONI

16. Juni 2014

yummilicious zur WM: Mangocurry brasil

BRASILIEN - das gerade wohl am häufigsten verwendete Wort nach "Fußball". Die Welt ist im Fußballfieber. Ausnahmslos!



Wer an dieser Stelle ein Oh Gott, ich kann es nicht mehr hören! von sich gibt, der gehört wohl zu denen, die es absolut gar nicht juckt, dass um uns herum gerade WM-time ist oder, im anderen Extrem, bald eine Krise bekommt, wenn weiterhin kein anderes Thema mehr angeschnitten wird. 

Und jetzt will man mal nichts davon wissen, stöbert ein bisschen im Internet und findet es schon wieder: Beitrag und noch ein Beitrag mit dem Anfangswort "Brasilien". Und das auf einem FOOD-Blog! Hat man denn nirgendwo mehr seine Ruhe?
Selbst beim Abendspaziergang kann man nicht ausspannen, weil aus jedem zweiten geöffneten Fenster ein "Toooor" gebrüllt wird.



Tja, liebe Fußballverweigerer, selbst auf meinem Blog habt ihr seit gestern keine WM-freie Zone mehr. Aber es gibt doch was Positives, glaubt mir! Die Kaufhallen und Co. boomen nur so vor special Brasilien-Angeboten! Da haben wir günstige Mangos, Limetten, Pitù und und und. Das ist doch mal was anderes als die sonst üblichen Langweiler-Bratwürste, marinierten Steaks und Toastbrotscheiben. Sogar Käse mit Kokosmilchanteil darf Dank der WM auf unseren Käseplatten landen. Na, wenn das mal nicht eine kleine Entschädigung ist!

Habt ihr auch schon bei Mango und Limetten zugeschlagen? Na dann legt doch mit mir gemeinsam los und kocht euch erstmal ein sauleckeres Curry. Ich habe ein Rezept entdeckt (klick) und mich davon inspirieren lassen. Brasilianisch? Na klar, Mango muss da auch noch rein. 

 

Curry brasil (4 Portionen)


300 g Garnelen, frisch oder aufgetaut
1 große Mango (mit Kern ca. 500g)

1 Knoblauchzehe
2 El Kokosöl (oder normales)
2 rote Paprika
1 rote, frische Chilischote
1 kleine Zwiebel
1 EL Gemüsebrühepulver (oder Salz und Pfeffer)
knapp 1 Dose Kokosmilch
knapp 1 Dose gestückelte Tomaten (+ggf. 1 EL Tomatenmark)
1 El Kokosblütenzucker
wenn vorhanden 1 EL gelbe Currypaste oder/ und Currypulver
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
Saft einer halben Limette
Chilipulver n. Bel. oder Paprika rosenscharf
evtl. frischer Koriander



Die Zwiebel im Öl fünf bis zehn Minuten dünsten. Je mehr Zeit man sich lässt, desto geschmacksintensiver wird das Ergebnis. Die Chili kleingehackt und Paprika in mundgerechten Stücken zufügen und nach einer Minute die gehackte oder gepresste Knoblauchzehe dazugeben. Damit sie keinen bitteren Geschmack abgibt, sollte sie nicht dunkel gebraten werden. Etwas salzen und pfeffern, lieber weniger als mehr.  Mit Kokosmilch und Tomaten ablöschen, gegebenenfalls die Gemüsebrühe einrühren und den Zucker sowie die Gewürze dazugeben. Nun so lange wie möglich köcheln lassen. Kurz vor Schluss die Frühlingszwiebel, Garnelen und den Limettensaft zufügen. Die Garnelen dürften nicht länger als eine Minute brauchen, um perfekt zu sein, quasi genau dann, wenn sie gerade rundum rosa sind. Abschmecken und gegebenenfalls mehr Limettensaft zufügen. Ist die Limette unbehandelt, kann gerne auch die Schale in das Curry gerieben werden.
Koriander unterrühren mit vielleicht mit Reis servieren.

Ist zwar nicht so original, aber mit Nudeln schmeckts auch:) 



Wer hat`s entdeckt? Tja.... Kokoszucker und Kokosöl bekommt man nun doch nicht allzu leicht. Auch nicht bei der WM. Aber ich verrate euch mal meine geheime Bezugsquelle, von der ich absolut begeistert und überzeugt bin. Also auch von den weiteren Produkten, die es dort zu erstehen gibt und von den Rezeptvorschlägen, die sich auf der Onlineseite tummeln. Schaut unbedingt mal rein bei Tropicai.


Der Kokosblütenzucker ist ohne Zusatzstoffe, nicht raffiniert, nicht gebleicht, nachhaltig, traditionell hergestellt und unterstützt dabei Kleinbauern. Das sind Punkte, die mich immer wieder bei Tropicai überzeugen. Außerdem schmeckt der Zucker wirklich gut. Probiert doch mal eine Crème brûlée- Kruste damit aus, dann wisst ihr, was ich meine.
Wenn Kokosblütensirup karamelisiert, bilden sich die feinen Zuckerkristalle für unseren Bio-Kokosblütenzucker. Er ist leicht löslich und zeichnet sich durch eine vollmundige Karamellnote und seinen hohen Anteil an Kalium und Zink aus.




Zum Öl sagt Tropicai selbst:

"Tropicai Virgin Coconut Oil  –  reines Bio-Kokosnussöl / Kokosöl wird:
  • nicht raffiniert
  • nicht gebleicht
  • nicht gehärtet
  • nicht desodoriert
Unser Virgin Coconut Oil (VCO) ist ein reines Naturprodukt und wird durch schonende Kaltpressung gewonnen.
Sein feines Aroma von frischen, reifen Bio-Kokosnüssen macht es perfekt für die asiatische Küche und verleiht auch heimischen Gerichten einen Hauch Exotic. Bio-Kokosöl, auch Bio-Kokosfett genannt, ist ideal für genussvolles Kochen und Backen von süßen, würzigen, veganen und ketogenen Delikatessen."

Frohes Schlemmen, eure TONI

9. Juni 2014

Spargellasagne Asia-Salbei

Ich wollte Spargellasagne machen. Hatte ich mal irgendwo gelesen, fand ich gut (bis auf die Béchamelsauce) und hatte mir die Zutaten besorgt. 
Wie immer: kurz davor kam die Überlegung, ob ne Spargel-Lachs-Lasagne nicht besser wäre. Also noch Lachs kaufen? Aber was ist dann mit dem Putenbrustfilet?
Ach manno. 
Plötzlich hatte ich gar keine Lust mehr. Weder auf das eine, noch auf das andere.
Koch ich halt den Spargel einfach normal.
Oder nee, das Fleisch...
Am Ende wurde einfach was zusammengemischt. Mal sehen, vielleicht schmeckts ja?
Marinade war vom Mittag noch übrig (probiert das mal: Lachs in der Marinade einlegen, dann braten, Asiagemüse in der Pfanne erhitzen und die Marinade reingießen und nur noch abbinden. Lecker! Und braucht keine Zitrone!), Sahnereste von der Giotto-Erdbeertorte gestern und Käse von den Kochereien meiner Schwester.
Am Ende entstand ein Gericht, was sogar die härteste Kritikerin (Frau Mama) mit großem Lob überschüttete. YES! (das sage ich dann immer voller Triumph zu mir selbst;)



So und jetzt macht das erstmal nach:

SPARGELLASAGNE ASIA-SALBEI

500g Spargel in mundgerechte Stücke schneiden und ca. 6-8 Minuten lang in Salzwasser mit einer Prise Zucker kochen. Wasser abgießen, die Stangen mit Currypulver würzen. Marinade zufügen sowie 100ml Sahne und aufkochen. Spargelstückchen mit der Gabel zerdrücken.

Putenbrustfilet in Öl (ich habe mir Trüffelöl gegönnt) rundherum anbraten, mit Salz, Pfeffer und Cajun Dust (Feuerstreuer von Pepperworld) und/ oder Brathendelgewürz von Sonnentor oder einem scharfen Gewürz deiner Wahl würzen. Je nach Gewürz noch Salz zufügen oder nicht.
Es macht nichts, wenn das Fleisch innen noch etwas rosa ist. 
Das Fleisch in kleine Streifen schneiden. Es darf auch etwas zerfasern.

Petersilie und zwei riesen Salbeiblätter klein hacken.

Lasagneplatten mit rot-scharfem Frischkäse (der, der dir am besten schmeckt) bestreichen.

Schichten: Spargelsauce, Lasagneplatte, Kräuter, Fleisch und alles wieder von vorn, bis die gesamten Bestandteile aufgebracht sind. Am Ende mit Gouda oder anderem Streukäse (ja, diesmal kein Parmesan;) bestreuen. (Ich habe auch eine Ecke mit "geschältem" Brie belegt)

Falls die Lasagne zu "trocken" erscheint, noch etwas Sahne-Wassermischung am Rand nachgießen. (Alternativ vorgekochte Lasagneplatten verwenden.)

Bei 220°C ca. 25 Minuten backen.

Hier nochmal alle Zutaten (man braucht nichtmal ne Zwiebel):

500g Spargel
300-400g Putenbrustfilet
100ml Asiamarinade
Salz, Pfeffer, Zucker, Wasser
100ml Sahne
1 EL Öl (auf Olivenölbasis)
passendes Hühnchengewürz deiner Wahl
Kräuter deiner Wahl: Petersilie, Salbei
Frischkäse deiner Wahl
einige Lasagneplatten
Streukäse nach gusto

Die Angaben sind bisschen pi mal Daumen, traut euch einfach und nehmt nicht bei jedem Gericht die Angaben auf`s Gramm genau!




Ich fand`s echt lecker und gerade der Salbeigeschmack, den man merkte, aber der nicht aufdringlich war, hat mir super gefallen!


 ASIAMARINADE orange style


100ml Orangensaft
1/2 Päckchen Finesse Orangenschalenaroma oder abgeriebene Orangenschale (unbehandelt natürlich!)
45 ml dunkle Sojasauce
2 angedrückte Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer, gerieben
etwas Pfeffer
75ml Gemüsebrühe
optional: 5 EL Dosenmandarinensaft (und beim Gemüse 8 Dosenmandarinen, bei der Lasagne aber rauslassen)
50ml Weißweinessig
2 gestrichene EL Zucker

Frohes Schlemmen, eure TONI

24. März 2014

Versaute Pute

Heute gibt es wieder einen Abendpost mit dem Gericht, das heute auf dem Tisch gelandet ist. Ich fand es wieder echt lecker und möchte es euch deshalb nicht vorenthalten.


Die Zutaten, die ihr braucht:
  • 3TL Ketchup
  • 2TL Sojasauce
  • 2TL Fischsauce
  • 3TL brauner Zucker
  • 3 TL Reis- oder Weißweinessig
  • 3EL Wasser
  • n. Bel. Chili
  • 250g Putenbrustfiletin mundgerechte Stücke geschnitten
  • 3EL Mehl
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, gerieben (ca. 3 TL)
  • Sesamöl (alternativ: Erdnussöl)
So macht ihr euch die versaute Pute:
  1. Rühre Zucker, Ketchup, Essig, Sojasauce, Wasser und Fischsauce zusammen.
  2. Mehliere die Pute und brate sie in Öl an.
  3. Nimm die Pute aus der Pfanne, gib eventuell Öl nach und brate die Zwiebel an. Gebe den Ingwer hinzu und rühre dann das Saucengemisch ein.
  4. Misch die Pute wieder unter und serviere das Gericht mit Reis. Oder ohne:)
Also ich finde das echt lecker. Am besten gefällt mir, dass man den Ingwer schön schmeckt, aber genau so, dass es auch nicht zu viel ist. Sonst gibt man ihn ja gerne hinzu, schmeckt ihn aber nicht wirklich mehr raus.
Ich habe auch erst überlegt, ob Koriander vielleicht zum Fleisch passt, aber durch den frischen Ingwergeschmack ist das wirklich gar nicht nötig. Ich muss sagen, ich bin froh, dass ich das Rezept in abgewandelter Form bei Sarah gefunden habe. Sarah, hast du den Ingwer eigentlich auch gerieben? Ganze Stücken wären mir zu krass gewesen glaube ich, weil man da ja dann direkt draufbeißen könnte.


Frohes Schlemmen, eure TONI
 
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