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11. Februar 2023

Schnelles Indian Curry ohne Currypaste

Curry esse ich gerne, obwohl dabei so gut wie nie Kartoffeln mit im Spiel sind. Heute durften sie mal mit rein.
Bei mir sind Currys meist ohne Currypaste, denn man kann die Gewürze auch ganz einfach selber zusammenmatschen.
Heute ist das Curry indisch,  statt wie meistens Thai. Yummy!



  • 5 gekochte Kartoffeln
  • eine kleine Zucchini
  • eine rote Paprika
  • nach Belieben 1 Apfel
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 TL Senfkörner
  • 1-2 Nelken
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • Pfeffer, Salz, etwas Paprikapulver nach Belieben
  • ggf. Yokos Tofugewürz
  • Butter (oder Ghee) und Erdnussöl zum Braten
  • 150ml Kokosnussmilch
  • 150ml Wasser
  • 1-2 EL Tomatenmark (oder Harissa, für die, die es schärfer mögen)
  • nach Belieben Koriander zum Servieren
  1. Butter zerlassen und Senfkörner hineingeben. Wenn sie aufploppen, gehackte Zwiebel  und zerbröselte Chili zugeben. Gehackte (oder gedrückte) Knobizehe zufügen, Nelke, Kurkuma, Zimt und geriebenen Ingwer dann auch.
  2. Kartoffeln in der Paste anbraten und nach und nach beliebiges Gemüse und gestückelten Apfel zufügen. Sollte es nicht mehr bruzzeln, Erdnussöl nachgießen. Nach einigen Minuten die restlichen Zutaten zugeben und einköcheln lassen.
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Gemüsecurry mit Garnelen
Mangocurry brasil

26. Januar 2023

Chili nach Jamie Oliver

Mmmhh, mir liegt noch dieser verführerische Geschmack des zart zerfallenden Fleisches auf der Zunge. Ein wahrhafter Genuss!
Gerichte von Jamie Oliver gelingen bei mir bisher geschmacklich immer! Ich muss zugeben, dass ich nicht zu den Köchen gehöre, die überwiegend nach seinen Rezepten kochen. Es ist vielmehr eine Seltenheit, wenn ich mal ein Gericht von Jamie koche, was aber nicht daran liegt, dass ich sie nicht mag. Ich bin einfach der Typ, der, wenn er denn überhaupt nachkocht, die Inspiration von überall her nimmt. Mal Rezepte von Blogs, mal aus Zeitschriften, mal aus Büchern oder von Bekannten. Ich besitze nicht mal ein einziges Jamie-Buch. Aber das macht nichts, ein paar Ideen von hier und da habe ich nämlich doch. Und eine durfte sich heute beweisen:
CHILI CON JAMIE

nunja, nach heute bei meiner Familie einfach nur: CHILI

Ich finde allerdings, dass bei Chili immer die Assoziation zu Hackfleisch naheliegend ist. Dabei bin ich gar nicht der Hackfleisch-Fan. Und bei Chili kann es ruhig auch "richtiges" (tut mir leid, liebe Hackfleischliebhaber) Fleisch sein.
Vielleicht sollte man es dann eher FEUERTOPF CON CARNE nennen. Ja, das finde ich gut:) Vor allem, weil da dann auch nicht zwingend Kidneybohnen drin vorkommen müssen. Klar, diesmal waren sie drin. Zumindest für meine Familie und für das Foto hier auf dem Blog. Ich hab mir allerdings mal wieder eine Extrawurst gemacht: ohne die Bohnen halt.
Ich esse die schon, also wenn es sein muss. Ich würde sie jetzt nicht herauspicken, aber wenn ich sie nicht reintun muss, dann lass ich es eben. Und heute war ich ja der Koch:)
Außerdem geht das ja auch einfach. Die Bohnen kommen zum Schluss rein (weil ich die Dosenvariante gewählt habe, das stört mich bei Bohnen genauso wenig wie bei gehackten Tomaten), da ist das Fleisch schon lecker gegart und kann in einem kleinen seperaten Topf ohne Bohnen, nur mit Paprika, für die Toni weiterköcheln.
Ja, so gefällt mir das.



Damit das Foto ein bisschen Farbe bekommt, wollte ich euch heute mal etwas veräppeln. Normalerweise pimpe ich die Fotos nicht extra für den Blog sondern fotografiere das Essen so, wie es auf den Tisch kommt. Ich hab das auch bei anderen Blogs schon gesehen und finde die Gerichte dort meistens viel ansprechender, als wenn man merkt, dass ein ganzer Shootingtable aufgebaut wurde.
Na jedenfalls habe ich geschaut, was gerade Grünes noch in der Küche herumliegt und habe die letzten kümmerlichen Blättchen vom Minztopf gefunden. Die dürft ihr jetzt also auf dem Bild bestaunen. Allerdings habe ich diese dann zum Essen nicht herausgefischt. Und ich muss sagen: auf die Chilikopie von Jamie schreibe ich mir erstmal den Zusatz: Lecker auch mit Minze.

Ach ja, was auch noch in das Rezept muss: ein fetter Kringel um die saure Sahne. Normalerweise lasse ich sowas gerne weg. Der Klecks irgendwas in Suppe und Co war für mich einfach immer überflüssig und nur zur Deko da.
Weil wieder Gäste mit am Tisch saßen, hatte ich trotzdem saure Sahne auf dem Tisch. Einen kleinen Happs davon habe ich auch probiert... und war begeistert. Die Sahne ist DAS i-Tüpfelchen, der Kick, das ausschlaggebende Geschmacksintensivum!
Also Leute: Sahne kaufen, sonst gibt`s von mir Kochverbot!

So, genug gelabert, oder? Ihr wollt bestimmt das Rezept oder habt schon lange heruntergescrollt. Gibt auch nichts mehr zu sagen, außer vielleicht, dass ich ein klein wenig das Rezept abgeändert habe. Aber nur ein klein wenig. Die Zutaten sind grob halbiert, weil ich nicht für 10-12 Personen, sondern für 5-6 gekocht habe. Und getrocknete Chili hatte ich nur die kleinen da und nicht, wie Jamie vielleicht gemeint hat, die großen. Der Rest dürfte aber original Jamiestyle sein.

YAY, ich koche das auch ganz bald wieder! Unser Gast hat mich sogar auch schon nach dem Rezept gefragt, hihi:) Das bekommt er  natürlich nur unter dem Namen:

FIRE POT AS TONI DOES

750g Rinderbrust, pariert und in 2,5cm-Stücken
500ml heißer Kaffee + ggf. 100ml zum Nachgießen (Jamie nimmt ca. die Hälfte)
2 kleine getrocknete Chilischoten
Olivenöl
1 TL Kreuzkümmel, geräucherte Paprika, getrockneter Oregano
1 Lorbeerblatt
1 rote Zwiebel, gewürfelt
2 frische Chili (gelb und rot)
1/2 Zimtstange
4 Knoblauchzehen in Scheiben
Salz, Pfeffer
2 Dosen gehackte Tomaten
1 TL Tomatenmark (das lässt Jamie weg)
2 TL Rohrohrzucker (oder Melasse)
3 Paprikaschoten (keine grüne), in mundgerechten Streifen (ich hatte rote Spitzpaprika)
400-600g Kidneybohnen (Dose)

n.Bel. Minzblätter
saure Sahne zum Servieren (meist ist sie stichfest, also rührt sie vielleicht vorher)

 
  1. Das Fleisch nochmals gründlich von restlichem Fett und Sehnen befreien.
  2. Kaffee kochen und getrocknete Chilischoten darin einweichen.
  3. In einem großen Topf einen guten Schuss Olivenöl, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Oregano, Lorbeerblatt und Zwiebel ca. zehn Minuten anschwitzen. Die Zwiebeln sollen weich werden.
  4. Die Hälfte der gehackten und entkernten frischen Chilischoten, die eingeweichten Schoten, Zimtstange, Knoblauch, ausreichend Salz und Pfeffer und einen Schuss Kaffee zufügen.
  5. Restlichen Kaffee, Tomaten und Zucker unterrühren.
  6. Fleisch zugeben und ca. 3 Stunden garen lassen. Ab und zu umrühren und nochmal kräftig salzen und pfeffern.
  7. Das Fleisch mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dann Bohnen und Paprika zugeben. 30min ohne Deckel weitergaren. Das Fleisch soll vollständig zerfallen. Es ist nun sehr zart.
  8. Abschmecken und ggf. den Rest Chili beigeben.
  9. Mit der sauren Sahne servieren und eventuell ein kaltes Bier, Reis, Fladenbrot oder Kartoffeln und grünen Salat dazu genießen.
  10. Eventuell mit Minze garnieren.



15. März 2016

Rote Beete Salat mit Big Flavour

Rote Beete Salat mache ich ja wirklich gerne. Es ist immer eine ganz schöne Sauerei, denn ihr wisst ja, dass die Farbe echt hartnäckig sein kann. Selbst auf dem Teller sieht das dann manchmal nach ner ordentlichen Schlacht aus, weshalb ihr vielleicht lieber kein weißes Geschirr wählt.

Das Bild verrät mich: ich war diesmal etwas faul und habe die Rote Beete einfach gleich aus dem Glas verwendet. Das ging schneller, als sie noch zu schälen, vierteln und anzugaren. Insgesamt nehmt ihr für vier Personen ca. 500-600g gekochte Rote Beete und 125g Fetakäse. Ich finde Käse vom Schaf oder gerne auch mal Ziege hier viel passender als den Kuh-Käse, den ihr vielleicht auch als Hirtenkäse kennt (warum eigentlich, hat ein Hirte nicht immer Schafe?). Außerdem lässt er sich viel einfacher zerkrümeln.
 
Hier nochmal alle Zutaten auf einen Blick:
  • 500-600g gekochte Rote Beete in Stückchen oder Vierteln
  • 125g Feta
  • 1 kleines Bund Estragon (gerne auch mal Koriander)
  • 4 bunte Snackpaprika, klein gewürfelt
  • nach Belieben eine halbe Chilischote (entkernt und klein geschnitten)
  • Balsam- oder Malzessig
  • natives Olivenöl extra
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

 
 
Ich habe bisher immer Balsamico bianco verwendet und Koriander statt Estragon. Beides schmeckt aber sehr lecker und ich könnte es mir auch in Kombination vorstellen. Eine Chilischote habe ich sonst nicht genommen, dafür aber klein geschnittene Snackpaprika.
 
Zubereitung:
 
Beim Anrichten mach ich mir da nicht so eine große Platte. Alles kommt zusammen auf den Teller. Für die Optik aber Feta und Rote Beete vorher nicht mischen, sondern Feta nur drüberkrümeln, genau wie die Kräuter. Essig und Öl am Ende drüberträufeln.
That`s it. 
 
So habe ich den Salat standardmäßig immer gern gegessen und zubereitet. Jetzt habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich eine abgewandelte Form im neuen Buch "BIG FLAVOUR" vom Knesebeck-Verlag gefunden habe.
Dazu braucht ihr noch 2 unbehandelte Orangen und lasst die Snackpaprika weg. Von den Orangen werden Zesten gerissen (das bedeutet, dass ihr die Schale nehmt, aber nicht reibt sondern kleine Fäden davon abmacht). Außerdem schneidet ihr vom Fruchtfleisch die weiße Innenhaut ab und nehmt dünne Scheiben Orange für den Salat.
Einen Tipp hat das Buch auch noch zum Anrichten: Auf dem Teller erst ein Drittel der Beete, dann der Orange verteilen und mit Feta, Estragon und Chili bestreuen. So fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Abschließend die Orangenzesten darüberstreuen.
 
Gerade wer skeptisch gegenüber dieses Salates ist, sollte ihn probieren. Die süße der Orange mit dem leicht sauren Anteil passt zur Anisschärfe des Estragon hervorragend. Dazu noch das Salzige vom Feta ... perfekt abgerundet.
Da ihr hoffentlich frische Kräuter benutzt, solltet ihr das Öl erst am Ende auf den Salat geben, damit es nicht welken lässt.
 
Chris Honor, Laura Washburn Hutton
Big Flavour
Moderne Rezepte mit Aroma & Biss
erscheint am 13.04.2016
Preis: 29,95€
20.0 x 25.0 cm, gebunden
224 Seiten mit 160 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-86873-844-5
 
Das Buch gefällt mir ja sowieso total gut. Es sind Gerichte drin, die genau meinen Geschmack wiederspiegeln. Viel Gemüse, aber nicht ausschließlich. Auch Fleisch, aber dann auch abwechslungsreich: es gibt auch Wachtelrezepte, Kalbsleber, Lammkarree.. Naschereien dürfen natürlich auch nicht fehlen.
 
Laura Washburn Hutton und Chris Honor haben es dafür in folgende Kapitel eingeteilt:
  • Einführung
  • Salate
  • Brunch
  • Suppen
  • Hauptgerichte
  • Gebäck
  • Extras
  • Register
223 Seiten purer Genuss, tolle Farbbilder zu jedem Gericht, welches für seine Einzigartigkeit eine ganze Seite zugeschrieben bekommt.
Die Rezeptnamen sind auch von schlichter Einfachheit geprägt, was es gut möglich macht, sich das Endergebnis vorzustellen. So heißt dieser Salat einfach "ORANGE, ROTE BEETE, FETA, ESTRAGON, CHILISCHOTE".

5. Februar 2015

Karibisches Meeresfrüchtecurry aus dem LEON-Kochbuch

Eigentlich hieß es Meeresfrüchtecurry im Leon-Kochbuch. Aber warum? Geht man da nicht von Garnelen, Muscheln und Tintenfisch aus? Aber mit Seelachsfilet war es auch lecker. Und wer weiß, vielleicht wäre ich ohne die Bezeichnung gar nicht dazu gekommen, mir das mal genauer anzusehen und nachzukochen.
Als dann der Fisch hier im Kühlschrank lag, wusste ich aber gleich, was daraus gemacht wird.



Karibisches Meerescurry

 leicht abgewandelt nach LEON
  • 250- 350g weißes Seelachsfilet
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400g) ich habe eine halbe genommen und den Rest durch diee Tomatennudelsauce ersetzt
  • 1-2 TL Tamarindenmark
  • 1 TL Senfkörner (möglichst schwarze)
  • 1 TL Korianderkörner
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 Pimentkörner
  • 1/4 TL Chiliflakes
  • 2 Kaffir-Limettenblätter
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Meersalz

  • n. Bel. 1 Tropfen Hot Pepper Sauce
  • n. Bel. etwas Kokoscreme oder Joghurt
  • ggf. Paprika und Koriander zur Dekoration und Reis zum Servieren
  1. Gewürze ohne Fett anrosten, danach zerstoßen.
  2. Schalotte und Knobi in Öl andünsten, dann die Gewürze wieder zufügen, mit Dosentomaten ablöschen und den Fisch, Zitronenblätter und -saft zugeben und so lange köcheln lassen, bis der Fisch weiß wird und zerfällt.
  3. Würzen, abschmecken und nicht vergessen den Reis rechtzeitig zu kochen.

Variante: zusätzlich Zitronengras verwenden.

18. September 2014

#antifoodwastechallenge

Nachdem man als erstes nicht so begeistert war, weil man Kürbis im vergangenen Jahr mit dem Siegel "MAG ICH NICHT" abgestempelt hatte, beginnt es im Kopf unbemerkt zu rattern. Dieses Gedenke kommt irgendwann richtig in die Gänge. Daraufhin sprudeln Ideen nur so heraus. Das endet irgendwann damit, dass viel zu viele Eingebungen dazu geführt haben, haargenau die gleichen Zutaten noch ein, zwei Mal zu kaufen, um eben auch die anderen Gerichte zu testen.
Vielleicht sollte man sich an der Stelle wieder bewusst machen: ICH MAG KÜRBIS NICHT! Aber probieren wir doch erst einmal den Geschmack des Kürbisgerichts (jetzt nennen wir es schon "Kürbisgericht" . Als ob das Ding da auch noch die Hauptrolle spielen muss!) Eigentlich könnte man einfach ein paar Kürbisstückchen raspeln, kross ausbacken und als Topping über das restliche Gericht steuen. Fertig. Und gut drumrumgewunden.
Es wird sich zeigen, ob gebratene Merguez mit Kürbis-Tomaten-Chutney oder mit Thymian parfümiertes Kürbis-Ricotta-Püree an Merguez mit Tomatensauce noch folgen. Oder eine stinknormale Kürbissuppe mit einer Merguez-Einlage gepimpt wird.





 
Sicher ist schon jetzt jedenfalls, dass so eine Challenge Spaß macht. Noch dazu eine, die einen guten Zweck verfolgt.
#AntiFoodWaste! sprich: wir werfen nichts weg! Ich bemühe mich, die Zutaten, die ich von Marleyspoon zugeschickt bekommen habe in ein leckeres Gericht zu verwandeln und nominiere auch gleich den Nächsten, der eben das dann auch tun darf.
Ich bin schon gespannt, was in ihrem Paket sein wird und was sie daraus macht. Ob es etwas ist, was ich auch damit gemacht hätte.
 
Was ich letztendlich gekocht habe:
 

Tomaten-Merguez-Pfanne mit weichem Aprikosenkürbis

 
  • 3 kleine Merguez
  • 250g Datteltomaten
  • 72%ige dunkle Schokolade
  • 2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 1 kleine Chilischote
  • einige Zweiglein Thymian
  • etwas Öl, Salz und Pfeffer
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 2 EL Ricotta
  • 1-2 EL Parmesan
  • 1 Limette, in 5 Scheiben
  • einige Zweiglein Thymian
  • Olivenöl
  • Rosmarinsalz, Cayennepfeffer, etwas gehackte Chilischote
  • 5 getrocknete Aprikosen
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Auf die Limettenscheiben je einen Thymianzweig legen und dann anbraten.
Den Kürbis aushöhlen, sein Fleisch zerkleinert auf einem mit Öl beträufeltem Backblech mit Rosmarinsalz und Pfeffer mischen. Limettenscheiben darauflegen und 20 Minuten bei 200°C im Ofen backen.
Danach mit mit Ricotta, Parmesan und klein gehackten Aprikosen mischen. Abschmecken (jetzt ggf. noch Cayennepfeffer und Chili beigeben) und wieder in den Kürbis füllen.
Mit den Limettenscheiben und einigen Zweigen Thymian garnieren.
 

 
 
Während der Kürbis im Ofen ist, die gehackten Schalotten im Limettenöl andünsten. Wenn sie weich zu werden scheinen, die Knoblauchzehe in Scheiben zufügen. Gehackte Chilischote (nach Belieben viel) ebenfalls. Nun die Tomaten mit einem spitzen Messer kurz einstechen und in die heiße Pfanne geben. 2-4 EL Wasser zufügen und einige Minuten köcheln lassen. Tomaten andrücken, ggf. nochmals einige EL Wasser und dann den Thymian dazugeben. Lassen sich die Tomaten gut zerquetschen, wird das Brät aus der Merguez gekrümelt und mit in die Pfanne gegeben. Nach wenigen Minuten (ca. 2-3) ist die Tomaten-Merguez-Pfanne fertig, muss nur nochmal abgeschmeckt werden und mit etwas von der dunklen Schokolade (geraspelt) bestreut werden.
 

11. September 2014

Wassermelonennudeln oder: Udon-Nudeln mit Wassermelonen-Eistee und BUCHTIPP

Ist für euch die Wassermelonenzeit schon beendet? Also für mich noch nicht so ganz. Ich stehe einfach total auf das Zeug und momentan schmecken die großen Früchte auch immer noch ganz süß. Bevor ihr ganz in herbstliche Gefilde steuert, zeige ich euch heute noch ein interessantes Rezept von Angelo Sosa. Ihr findet es auch in seinem Buch "Geschmack entscheidet".
 
Zuerst bereitet man einen Wassermelonen-Eistee zu. Das klingt ja noch ganz normal. Aber der wird nicht nur einfach so zum Nudelgericht gereicht. Nein, er bildet mit den Nudeln erst das Gericht. Er ist quasi die Sauce dafür. Klingt interessant, oder? Probiert`s doch mal.

 

 

Wassermelonennudeln

...für den Wassermelonen-Eistee
 
650g kernarme Wassermelone mit etwas Zitronengraspulver oder 1 frischen Stängel, einem 5cm gehacktem Ingwerstück, 1EL Meersalz, 3EL Zucker, 3EL Limettensaft, 1 gehackten roten Thai-Chili und 60ml Wasser pürieren. 30 Minuten ziehen lassen, sieben und 1 Stunde kühlen.
 
 
Die Nudeln (Menge für vier Personen) nach Anweisung zubereiten (in heißem Wasser ziehen lassen), ca. 2 Minuten bis sie gerade weich sind. Abkühlen lassen, ggf. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Nudeln auf Suppenschälchen verteilen und den kalten Wassermelonentee darüber gießen.
 
Garnieren könnt ihr mit Frühlingszwiebeln und Koriander.

 

 

Was jetzt eigentlich gar nicht hierher passt, mir aber gerade auffällt...

 
...ist, dass ich das Rezept ziemlich so aufgeschrieben habe, wie Rezepte immer in mein selbstgeschriebenes Rezeptebuch wandern. So eins schreibe ich nämlich trotz Blog noch. Da kommen dann nur die super-Rezepte rein - und die, die mir andere aufschreiben.
Jedenfalls fasse ich mich da immer sehr kurz. Warum auch lange rumschreiben´und jedes logische Bisschen erwähnen? Mal ehrlich... ihr wisst doch, dass ihr von der Wassermelone nur das Fruchtfleisch nehmen sollt, oder? Und dass auch der Ingwer geschält sein soll, die Frühlingszwiebel in Scheibchen, der Koriander ohne Wurzel....
In vielen Kochbüchern gibt es viel zu viel Blabla zur Zubereitung.
Mir ist jetzt ein Buch in die Hände gekommen, was von mir hätte sein können. Nungut, ich hab vielleicht nicht die Begabung so schicke Layouts selber hinzubekommen, aber "Ein Fest im Grünen" von Erin Gleeson ist zumindest so geschrieben, wie ich es mag. Es hat sogar keine extra Liste für Zutaten und dann einen Text für die Zubereitung. Nein, beides ist vermischt. Das bietet sich auch an, da erstmal jedes Rezept eine eigene Seite hat und somit Platz ist, den Zutaten im Verlauf des Texts wenigstens eine eigene Zeile zu geben. Weiterhin sind die Rezepte auch nicht kompliziert.
 
Es macht auch Spaß, sich das Buch einfach nur anzuschauen. Gebt es vielleicht mal eurem Schatz oder der kleinen Prinzessin/ dem kleinen Prinzen und lasst sie staunen und sich etwas schickes raussuchen.
Vorspeise, Salate, Hauptgerichte, Süßes... und alles vegetarisch! Aber das fällt dem Mann im Hause beim Durchblättern sicher nicht einmal auf, weil ihm einfach nur das Wasser im Mund zusammenläuft, wenn er die tollen Fotos sieht.
 
Erin Gleeson lebt in der Natur. In den Wäldern von Nordkalifornien und zeigt dies auch auf ihren Fotos. Sie vermitteln eine solche naturbezogene Ruhe, dass das Bestaunen wie ein eigener Urlaub wirkt. Das Blättern in dem Buch beruhigt einen irgendwie. Trotzdem ist es bunt und farbenfroh, aber es ist nicht schrill.
 
Fazit:
Super Optik,  einfacher "Schwierigkeits"grad, anders als erwartet und super gut.
 
http://www.knesebeck-verlag.de/neuheiten/illustrierte-buecher/genuss-und-kochen/detailansicht-genuss-und-kochen/article/ein-fest-im-gruenen/index.html
 
Ein Fest im Grünen
Vegetarische Köstlichkeiten bunt & gesund

27,9 x 20,3 cm, gebunden
240 Seiten, mit 200 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-86873-728-8
29,95 €
Knesebeck-Verlag

 


27. Juli 2014

BBQ ist nicht dasselbe wie Grillen: Wassermelonensalat und Texas BBQ {REZENSION}

Ich muss sagen, ich hatte schon gar keinen Bock mehr, das Buch zu rezensieren. Ewig wartete ich drauf, der Erscheinungstermin verschob sich immer mehr und ich rechnete schon gar nicht mehr damit, es irgendwann in den Händen zu halten.
Jetzt gibt es das Buch endlich. "Texas BBQ" vom Hädecke-Verlag. Gespannt habe ich hineingeblättert. Dieses Buch unterscheidet sich, wie ich finde, sehr von anderen. Es ist keine reine Rezeptsammlung, sondern zeigt an vielen Stellen Tipps, Tricks aber auch Einstellungen und Lebensart des Autors, Jonas Cramby. Das macht das ganze Buch authentisch und interessant. Oftmals blättere ich uninteressiert zu den Rezepten weiter, aber dieses Buch schaffte es irgendwie, mich genauer damit zu beschäftigen. 
Es geht um das BBQ. Nicht um das Grillen. Um es drastischer auszudrücken: um das amerikanische BBQ, nicht das deutsche oder europäische (sofern es sowas überhaupt geben mag).
Durch einige Dokumentationen, hat man die Lebensart im Süden Amerikas schon kennenlernen können. Man stellt sich einen graubärtigen 60jährigen Trucker vor, der mit seinen von der Sonne braungebranntmarkten, tattoowierten Armen vom Campingstuhl aufsteht, sein Bier beiseite stellt und in Ruhe das saftige große Stück Rinderfleisch umdreht, was vor einem Tag noch freilebend, gleich nebenan da grüne Gras genoss.
American BBQ, da denke ich, diese Leute dort nehmen sich den gesamten Sonntag Zeit, um gemeinsam zu sitzen (sie kommen ja auch immer total gastfreundlich daher), Freude zu haben, Bier zu trinken und irgendwann, nach einiger Zeit gemeinsam das fertige perfekte Essen zu genießen.

Ich beneide jeden, der sowas schonmal erleben durfte, ich finde es klingt und sieht immer total toll aus. Fern von Alltagsgedanken, fern vom deutschen Stress für das Essen nur 10 Minuten zu haben und höchstens eine halbe Stunde am Grill zu stehen.


In dem Buch kommt genau dieses feeling rüber. Es wird vorgeschlagen, sich einen Campingstuhl zu kaufen, sich ein Bier zu genehmigen und einfach sitzen zu bleiben, da man ja auf das Fleisch aufpassen muss. 
Die andere Seite des langsamen Grillens, bei dem der Grill mindestes drei Stunden vor dem Essen angeschmissen wird, ist der Genuss. Durch das langsame Garen bleiben die Fleischstücke saftig und butterweich. Hinzu kommt noch das unverwechselbare Raucharoma.

Das Buch ist etwas für richtige Grill BBQ-Liebhaber und meiner Meinung nach nichts für welche, die einfach nur schnell ein neues, gutes Rezept suchen. Sicher könnt ihr die Rezepte auch benutzen, wenn ihr sie schnell zubereitet. Original ist das dann aber nicht. Im Buch ist weiterhin angegeben, welche Grills (ja ich weiß, dafür gibt es ein besseres Wort) man am geeignetsten nimmt, aber auch, dass die Zubereitung im Ofen funktioniert, da dann eben nur das gewisse Flair fehlt.

Ich finde es toll, wenn man sich den ganzen bzw. halben Tag Zeit nimmt für solch ein BBQ. Leider klappt das auch nur, wenn andere mitmachen und da kenne ich kaum welche. Die meisten sind die schnell, schnell-Leute, die dann erst kommen, wenn das Essen bereits auf dem Tisch steht. Schade eigentlich, mir gefällt der Texas-Stil.

Aus dem Buch habe ich schon einige Tipps mitgenommen. Wie man Rubs (das sind die Gewürzmischungen zum Einreiben des Fleisches, nicht zu verwechseln mit Marinaden, die in diesem Buch eher beiseite gelassen werden) am besten selbst herstellt, seine eigene Kombination findet, was man wie macht, wie viel Zeit das Fleisch braucht, welche Temperatur vorherrschen muss usw.


Gleich am ersten Tag habe ich aus dem Buch etwas ausprobiert. Ihr könnt euch denken, dass ich so spontan kein BBQ auf die Reihe bekommen habe, allerdings einen schönen Salat. Ich bin durch die Burger und die dafür selbst eingelegten Gurken darauf gekommen, weil ich bei den eingelegten Pickles auch ein Rezept für Melonenpickles gefunden habe. Dazu gab es einige Seiten weiter ein Verwendungsvorschlag mit Salat.


Ich habe so einen Salat schonmal gemacht, dachte ich. Es ist der, der auch ab und an von Bloggern vorgestellt wird. Melone und Feta. Nichts, wofür man ein Rezept bräuchte, es sei denn das Dressing ist besonders umwerfend.
Nunja, schaut euch dieses Rezept aus "Texas BBQ" einfach mal an. 

Texas BBQ
Jonas Cramby
Hädecke-Verlag
Preis: 29,90 €
ISBN 978-3-7750-0664-4
Seiten: 144
Abblildungen: 141
Inhaltsangabe
Was ist BBQ?
BBQ-Basics: Technik und Zubehör, Holz, Grillzeit und -temperatur Rezepte
Das Beste aus der Mitte
Das Beste aus dem Osten
Das Beste aus dem Westen
Beilagen und Saucen
BBQ-Roadtrip durch Texas
Rezeptverzeichnis






Pickled Watermelon Salad

für die Pickles
1/2 Melone dünn schälen, sodass das Weiß noch erhalten bleibt. Dann in 3-4cm Stücke schneiden
je 200ml Cidre oder Apfelessig und Wasser zusammen mit 180g Zucker, einem 2 Lorbeerblättern, einer Zimtstange, 8 Pfefferkörnern und 1 EL Salz aufkochen. Die Melonenstückchen 1 Minute mit erwärmen.
der Salat

Die eingelegten Wassermelonenstücke mit gleich viel uneingelegten (diese ohne Schale) auf einem Teller anrichten. Je Teller eine halbe kleine rote Zwiebel in Ringe schneiden und darüber verteilen. Etwas Fetakäse (gerne marinierter) nach Belieben darüberbröseln. Salz und Pfeffer aus der Mühle über den Salat geben, mit einigen Spritzern bestem Olivenöl beträufeln und mit Minzblättchen garnieren.

Laut Originalrezept noch zu verwenden: 1/2 Fenchelknolle, gehobelt, eine Jalapeno sowie Saft einer Limette


Frohes Schlemmen, eure TONI

15. Juli 2014

BBQ-Nudelsalat und was KROSSES aus der Mikrowelle (wie das?)


Es ist ja nicht so, dass ich nicht auf anderen Blogs stöbere. Auf einem habe ich neulich was gelesen, was ich erst gar nicht glauben wollte. Da schreibt doch echt Sabine (von der das Rezept ist) etwas von Bacon in der Mikrowelle kross kriegen!
 
Dass man überhaupt etwas in der Mikrowelle kross kriegt, mag ich ja nicht so recht glauben. Ihr habt ja sicher auch schon mal aufgewärmte Pizza gegessen und wisst wovon ich rede. Oder als man mal ein Toast "überbacken" wollte, was natürlich komplett in die Hose gegangen ist.
 
Nunja, Bacon kriegt man kross? Das glaub ich erst, wenn ichs gesehen habe! Also Bacon nebeneinander auf Küchenpapier und das auf einen Teller und ab damit in die Mikrowelle. 800Watt, 2-3 Minuten (lieber weniger und danach immer noch ein klein wenig mehr, falls es nicht genug knusprig ist): Wow, klappt ja! Abgesehen davon, dass die erste Runde etwas zu kross und dunkel geraten ist (wir verwenden jetzt mal nicht das Wort verkohlt) hat es ansonsten bei den nächsten Versuchen gut geklappt (bloß gut war ich so schlau zu Beginn erstmal nur vier kleine Scheiben zu nehmen, sodass noch genug für den Salat blieb). Verbrannt habe ich mir die Finger auch nicht, weil ich ans Abkühlen lassen gedacht habe, als der heiße Bacon aus der Mikrowelle kam.
 
Vom Wohnzimmer her hörte man schon Rufe "Oh, das riecht ja gut, was machst du denn da leckeres?". "Nudelsalat." "Seit wann riecht man den?" Tja, seit heute und seitdem ich weiß, dass selbst für Bacon die Pfanne sauber bleiben kann.
 
Freudestrahlend wegen der neuen Entdeckung wollte ich es gleich anderen berichten. Antwort war "Na logisch geht das". Hm. Falls ihr das auch schon wusstest, dann braucht ihr den Post ja nicht zu lesen.
Sowas ist immer toll, wenn das dann am Ende steht. Wie heute beim iPhone: "Schritt 1: klappen Sie die hintere Abdeckung auf.". Getan und weitergelesen: "Schritt 2: Achten Sie dabei auf Ihre Fingernägel."

 
 

BBQ-Nudelsalat

Zutaten für 4 bis 6 Personen:
  • 250 g kurze Nudeln (z.B. kurze Makkaroni)
  • 2 EL gutes Olivenöl
  • 100 - 200 g Frühstücksbacon in Scheiben
  • 2 gelbe, eine halbe rote Paprikaschote
  • 2 relativ große Pfirsiche
  • 1 Bund Lauchzwiebeln, in Ringen mit Grün
  • 200 g purer Joghurt
  • 100 ml BBQ-Soße nach eurem Geschmack
  • 1 TL Paprikapulver (Rauchpaprika für noch mehr BBQ-Kick)
  • Salz, Pfeffer
  • einige Blättchen Basilikum nach Belieben
Wie man Nudelsalat macht, wisst ihr ja. Nudeln kochen, Rest schnippeln (Bacon vorher anbrutzeln, bis er sich wellt), Dressingzutaten am besten separat mischen und dann alles unter die Nudeln heben. Eventuell mit Basilikum garnieren.



Frohes Schlemmen, eure TONI

24. Juni 2014

Chorizohäppchen zum BBQ ... für Griller und Grillerin

Wenn Fleisch gegrillt wird, dann muss es saulecker sein. Oder es ist eben Chorizo. Chorizo geht immer. Diese scharfe Salami schmeckt hervorragend. Und wenn sie gebraten oder gegrillt wird, schmeckt es noch mehr nach Mehr:)




Die Kombination mit Halloumi finde ich super. Ich esse es gern beim Grillen als Häppchen oder bereite es als Fingerfood für Parties vor (dann aus der Pfanne). Meiner Meinung nach passt es am besten, wenn der Spieß ganz klein ist (Häppchen eben). So kann man noch viele andere gegrillte Leckereien verspeisen und ist nicht nach einem Spieß schon satt.

Den Halloumi habe ich gewürfelt. Auf dem Bild seht ihr wie groß die Stückchen geworden sind (vielleicht 2x2cm?). Ich habe sie in Olivenöl mit etwas Oregano und einer zerdrückten Knoblauchzehe mariniert. Den Knoblauch habe ich dieses Mal mit Absicht nicht gepresst, denn er soll nur sein Aroma an das Öl und somit den Käse abgeben.
Die Chorizo habe ich ebenfalls in mundgerechte Stücke geschnitten und vorerst angebraten.
Beides wurde dann abwechselnd auf einen kleinen Holzspieß gesteckt und später nochmal auf den Grill gelegt.

Lässt sich doch super schnell machen und kann auch schon Stunden zuvor vorbereitet werden.


Frohes Schlemmen, eure TONI

18. Juni 2014

sommerlich leckerer Glasnudelsalat mit Krabben

Da kaufe ich extra helle Sojasauce und dann ist die braun! Warum dass denn? Heißt "hell" denn einfach nur sowas wie "light"? Oder habe ich einfach Pech gehabt? Erklärt mir das mal bitte jemand? Manche Gerichte brauchen nunmal Sojasauce (meiner Meinung nach), aber sehen schrecklich aus, wenn sie dadurch gleich so dunkel werden. Da dachte ich, ich hab die Lösung mit der hellen Sojasauce und dann... Naja, zum Glück wurde der Salat nicht sooo dunkel. Aber trotzdem. Bäh, ich bin bockig!


GLASNUDELSALAT mit Krabben


 ...perfekt für den leichten Sommergenuss und natürlich als Beilage beim Grillen...
 
eine große Handvoll Krabben
  1 kleine Knoblauchzehe, gewürfelt oder gepresst (beim Pressen kann die Schale dran bleiben, denn sie geht nicht durch die Presse durch)
1 halbdaumengroßes Stück Ingwer, gerieben
1-2 EL asiatische süß-scharfe Chilisauce (die, die man sonst immer zu Hühnchen isst)
1 frische rote Chilischote, gehackt aber ohne Kerne
1 EL Kokosöl (wer den Karibic-Touch nicht möchte, nimmt normales)
1 EL Kokosblütenzucker (s. o.)
je 2 El helle Sojasauce u. Reisessig
ca. 100 g Glasnudeln (Es gibt auch vorgeschnittene)
Saft einer Limette
1 große Karotte, 1 rote Paprika und ½ Gurke,geschält und in Juliennestreifen geschnippelt
etwas geh. Petersilie/ Koriander/ (Thai-) Basilikum, frisch
Salz, Pfeffer



Die Glasnudeln 3-5 Minuten in gekochtem Wasser ziehen lassen, danach abtropfen lassen (Glasnudeln sind keine Reisnudeln! Aber die dürften auch lecker dazu schmecken;)
Krabben, wenn gefroren, auftauen lassen.
Alle weiteren Zutaten bis auf Gurke und Karotte zu einem Dressing mischen. Knoblauch gegebenenfalls kurz in Öl anbraten, ohne dass er dunkel wird.
Das Gemüse mit den Glasnudeln mischen, Dressing untergeben und mit den frischen Kräutern bestreuen.

Kokosblütenzucker und -öl sind von Tropicai. Das habe ich euch hier schon vorgestellt.


Frohes Schlemmen, eure TONI

16. Juni 2014

yummilicious zur WM: Mangocurry brasil

BRASILIEN - das gerade wohl am häufigsten verwendete Wort nach "Fußball". Die Welt ist im Fußballfieber. Ausnahmslos!



Wer an dieser Stelle ein Oh Gott, ich kann es nicht mehr hören! von sich gibt, der gehört wohl zu denen, die es absolut gar nicht juckt, dass um uns herum gerade WM-time ist oder, im anderen Extrem, bald eine Krise bekommt, wenn weiterhin kein anderes Thema mehr angeschnitten wird. 

Und jetzt will man mal nichts davon wissen, stöbert ein bisschen im Internet und findet es schon wieder: Beitrag und noch ein Beitrag mit dem Anfangswort "Brasilien". Und das auf einem FOOD-Blog! Hat man denn nirgendwo mehr seine Ruhe?
Selbst beim Abendspaziergang kann man nicht ausspannen, weil aus jedem zweiten geöffneten Fenster ein "Toooor" gebrüllt wird.



Tja, liebe Fußballverweigerer, selbst auf meinem Blog habt ihr seit gestern keine WM-freie Zone mehr. Aber es gibt doch was Positives, glaubt mir! Die Kaufhallen und Co. boomen nur so vor special Brasilien-Angeboten! Da haben wir günstige Mangos, Limetten, Pitù und und und. Das ist doch mal was anderes als die sonst üblichen Langweiler-Bratwürste, marinierten Steaks und Toastbrotscheiben. Sogar Käse mit Kokosmilchanteil darf Dank der WM auf unseren Käseplatten landen. Na, wenn das mal nicht eine kleine Entschädigung ist!

Habt ihr auch schon bei Mango und Limetten zugeschlagen? Na dann legt doch mit mir gemeinsam los und kocht euch erstmal ein sauleckeres Curry. Ich habe ein Rezept entdeckt (klick) und mich davon inspirieren lassen. Brasilianisch? Na klar, Mango muss da auch noch rein. 

 

Curry brasil (4 Portionen)


300 g Garnelen, frisch oder aufgetaut
1 große Mango (mit Kern ca. 500g)

1 Knoblauchzehe
2 El Kokosöl (oder normales)
2 rote Paprika
1 rote, frische Chilischote
1 kleine Zwiebel
1 EL Gemüsebrühepulver (oder Salz und Pfeffer)
knapp 1 Dose Kokosmilch
knapp 1 Dose gestückelte Tomaten (+ggf. 1 EL Tomatenmark)
1 El Kokosblütenzucker
wenn vorhanden 1 EL gelbe Currypaste oder/ und Currypulver
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
Saft einer halben Limette
Chilipulver n. Bel. oder Paprika rosenscharf
evtl. frischer Koriander



Die Zwiebel im Öl fünf bis zehn Minuten dünsten. Je mehr Zeit man sich lässt, desto geschmacksintensiver wird das Ergebnis. Die Chili kleingehackt und Paprika in mundgerechten Stücken zufügen und nach einer Minute die gehackte oder gepresste Knoblauchzehe dazugeben. Damit sie keinen bitteren Geschmack abgibt, sollte sie nicht dunkel gebraten werden. Etwas salzen und pfeffern, lieber weniger als mehr.  Mit Kokosmilch und Tomaten ablöschen, gegebenenfalls die Gemüsebrühe einrühren und den Zucker sowie die Gewürze dazugeben. Nun so lange wie möglich köcheln lassen. Kurz vor Schluss die Frühlingszwiebel, Garnelen und den Limettensaft zufügen. Die Garnelen dürften nicht länger als eine Minute brauchen, um perfekt zu sein, quasi genau dann, wenn sie gerade rundum rosa sind. Abschmecken und gegebenenfalls mehr Limettensaft zufügen. Ist die Limette unbehandelt, kann gerne auch die Schale in das Curry gerieben werden.
Koriander unterrühren mit vielleicht mit Reis servieren.

Ist zwar nicht so original, aber mit Nudeln schmeckts auch:) 



Wer hat`s entdeckt? Tja.... Kokoszucker und Kokosöl bekommt man nun doch nicht allzu leicht. Auch nicht bei der WM. Aber ich verrate euch mal meine geheime Bezugsquelle, von der ich absolut begeistert und überzeugt bin. Also auch von den weiteren Produkten, die es dort zu erstehen gibt und von den Rezeptvorschlägen, die sich auf der Onlineseite tummeln. Schaut unbedingt mal rein bei Tropicai.


Der Kokosblütenzucker ist ohne Zusatzstoffe, nicht raffiniert, nicht gebleicht, nachhaltig, traditionell hergestellt und unterstützt dabei Kleinbauern. Das sind Punkte, die mich immer wieder bei Tropicai überzeugen. Außerdem schmeckt der Zucker wirklich gut. Probiert doch mal eine Crème brûlée- Kruste damit aus, dann wisst ihr, was ich meine.
Wenn Kokosblütensirup karamelisiert, bilden sich die feinen Zuckerkristalle für unseren Bio-Kokosblütenzucker. Er ist leicht löslich und zeichnet sich durch eine vollmundige Karamellnote und seinen hohen Anteil an Kalium und Zink aus.




Zum Öl sagt Tropicai selbst:

"Tropicai Virgin Coconut Oil  –  reines Bio-Kokosnussöl / Kokosöl wird:
  • nicht raffiniert
  • nicht gebleicht
  • nicht gehärtet
  • nicht desodoriert
Unser Virgin Coconut Oil (VCO) ist ein reines Naturprodukt und wird durch schonende Kaltpressung gewonnen.
Sein feines Aroma von frischen, reifen Bio-Kokosnüssen macht es perfekt für die asiatische Küche und verleiht auch heimischen Gerichten einen Hauch Exotic. Bio-Kokosöl, auch Bio-Kokosfett genannt, ist ideal für genussvolles Kochen und Backen von süßen, würzigen, veganen und ketogenen Delikatessen."

Frohes Schlemmen, eure TONI

Waffeln mit Guacamole als schneller Snack zur WM

Guacamole - sowas von widerlich, noch bis vor Kurzem!!! Dann hatte ich in meiner super Bar ja die Nachos bestellt. Meine Güte, Salsa war dabei, dann lass ich die grüne Pampe halt liegen. Aber nicht ohne vorher zu probieren.
Das mache ich übrigens immer! Ich will nicht, dass mir ein bestimmter Geschmack entgeht. Auch wenn es absolut nicht mein Ding ist. Aber ich muss IMMER wissen, wie etwas schmeckt.
Diese Guacamole war/ ist ungelogen der Himmel auf Erden! Leider kann man sie nicht so einfach in Deutschland kaufen, denn sie ist durch bestimmte Kontakte der Bar original von Mexiko nach Deutschland gekommen. Schade, aber ich habe beim Großmarkt schon eine ähnlich gute gefunden. 


Der Besitzer der Bar hat mir dann auch noch verraten, wie er immer seine Guacamole selber macht. Gut, eigentlich findet man da auch viele ähnliche Varianten im Internet. Aber manche hauen auch einfach unsinniges Zeug mit hinein, was sicher lecker schmeckt, aber nur eine Beigabe (!) zur eigentlichen Guacamole ist. Ich habe also schon was von Cocktailtomaten oder Eiern in der Avocadocreme gehört. Oder aber auch Kiwi, wie ich es ja selber auch schon gemacht habe. Ihr erinnert euch?



Hin und her, ne Guacamole zu machen ist eigentlich gar nicht schwer (oh, das sollte jetzt eigentlich gar kein Reim werden;)
Ihr nehmt einfach 2 richtig schön reife Hass-Avocados. Das sind die, die man eigentlich standardmäßig zu kaufen kriegt. Eine reicht eigentlich auch, wenn ihr nur zu zweit ne Tüte Nachos verdrücken wollt. Das Fleisch der Avocados zerdrückt  ihr mit der Gabel möglichst fein. Einen Mixer braucht man meiner Meinung nach nicht unbedingt, aber auch ich habe diesmal die total stückfreie Variante gemacht und am Ende also doch zum Mixer gegriffen. Der hat nämlich auch gleich noch die Knoblauchzehe und die halbe lange frische rote Chili zerkleinert. Salz und Pfeffer für die Würze zugefügt und Olivenöl (vielleicht habt ihr ja auch Avocadoöl, das ist echt zu empfehlen und gibts bei Bio planète.) in einem feinen Strahl so lange untergerührt, bis die gewünschte Konsistenz erreicht war. Das war bei mir ca nur 1 EL Öl schätze ich. Nach Belieben gehackten Koriander untermischen.


http://www.bioplanete.com/Bio-Avocadool
"Die Avocado-Früchte werden von eigenständig arbeitenden Bio-Kleinproduzenten Zentral- und West-Kenias geerntet. Für unser Avocadoöl wird dann das Fruchtfleisch einmal schonend kalt gepresst. So bleiben die wertvollen Nährstoffe der Avocado voll erhalten.

Avocadoöl ist ein Öl für alles und jeden. Mit seinem milden Geschmack nach frischen Avocados unterstreicht es den Eigengeschmack der Zutaten beim Backen & Braten. Mit einem einzigartig hohen Rauchpunkt von 250° C ist Avocadoöl ideal zum scharfen Anbraten von Fleisch, zum Frittieren von Gemüse und zur Zubereitung von asiatischen Gerichten im Wok. Vinaigrettes und Dips lassen sich gut verfeinern."

Was ist aber auf dem Foto noch zu sehen? Erinnert ihr euch an die Degustabox vom Mai, wo immer viele Leckereien drin sind, die man meist vorher nicht kannte oder zumindest noch nicht probiert hat? Und das zu nem super Preis. Ihr könnt das nochmal hier nachlesen, da habe ich die Box vorgestellt und auch die Karotten-Pastinaken-Waffeln von Erdbär. Die sind super zum Dippen in Guacamole:) Über die Box könnt ihr euch übrigens auch direkt auf www.degustabox.com informieren.

Frohes Schlemmen, eure TONI

9. Juni 2014

Spargellasagne Asia-Salbei

Ich wollte Spargellasagne machen. Hatte ich mal irgendwo gelesen, fand ich gut (bis auf die Béchamelsauce) und hatte mir die Zutaten besorgt. 
Wie immer: kurz davor kam die Überlegung, ob ne Spargel-Lachs-Lasagne nicht besser wäre. Also noch Lachs kaufen? Aber was ist dann mit dem Putenbrustfilet?
Ach manno. 
Plötzlich hatte ich gar keine Lust mehr. Weder auf das eine, noch auf das andere.
Koch ich halt den Spargel einfach normal.
Oder nee, das Fleisch...
Am Ende wurde einfach was zusammengemischt. Mal sehen, vielleicht schmeckts ja?
Marinade war vom Mittag noch übrig (probiert das mal: Lachs in der Marinade einlegen, dann braten, Asiagemüse in der Pfanne erhitzen und die Marinade reingießen und nur noch abbinden. Lecker! Und braucht keine Zitrone!), Sahnereste von der Giotto-Erdbeertorte gestern und Käse von den Kochereien meiner Schwester.
Am Ende entstand ein Gericht, was sogar die härteste Kritikerin (Frau Mama) mit großem Lob überschüttete. YES! (das sage ich dann immer voller Triumph zu mir selbst;)



So und jetzt macht das erstmal nach:

SPARGELLASAGNE ASIA-SALBEI

500g Spargel in mundgerechte Stücke schneiden und ca. 6-8 Minuten lang in Salzwasser mit einer Prise Zucker kochen. Wasser abgießen, die Stangen mit Currypulver würzen. Marinade zufügen sowie 100ml Sahne und aufkochen. Spargelstückchen mit der Gabel zerdrücken.

Putenbrustfilet in Öl (ich habe mir Trüffelöl gegönnt) rundherum anbraten, mit Salz, Pfeffer und Cajun Dust (Feuerstreuer von Pepperworld) und/ oder Brathendelgewürz von Sonnentor oder einem scharfen Gewürz deiner Wahl würzen. Je nach Gewürz noch Salz zufügen oder nicht.
Es macht nichts, wenn das Fleisch innen noch etwas rosa ist. 
Das Fleisch in kleine Streifen schneiden. Es darf auch etwas zerfasern.

Petersilie und zwei riesen Salbeiblätter klein hacken.

Lasagneplatten mit rot-scharfem Frischkäse (der, der dir am besten schmeckt) bestreichen.

Schichten: Spargelsauce, Lasagneplatte, Kräuter, Fleisch und alles wieder von vorn, bis die gesamten Bestandteile aufgebracht sind. Am Ende mit Gouda oder anderem Streukäse (ja, diesmal kein Parmesan;) bestreuen. (Ich habe auch eine Ecke mit "geschältem" Brie belegt)

Falls die Lasagne zu "trocken" erscheint, noch etwas Sahne-Wassermischung am Rand nachgießen. (Alternativ vorgekochte Lasagneplatten verwenden.)

Bei 220°C ca. 25 Minuten backen.

Hier nochmal alle Zutaten (man braucht nichtmal ne Zwiebel):

500g Spargel
300-400g Putenbrustfilet
100ml Asiamarinade
Salz, Pfeffer, Zucker, Wasser
100ml Sahne
1 EL Öl (auf Olivenölbasis)
passendes Hühnchengewürz deiner Wahl
Kräuter deiner Wahl: Petersilie, Salbei
Frischkäse deiner Wahl
einige Lasagneplatten
Streukäse nach gusto

Die Angaben sind bisschen pi mal Daumen, traut euch einfach und nehmt nicht bei jedem Gericht die Angaben auf`s Gramm genau!




Ich fand`s echt lecker und gerade der Salbeigeschmack, den man merkte, aber der nicht aufdringlich war, hat mir super gefallen!


 ASIAMARINADE orange style


100ml Orangensaft
1/2 Päckchen Finesse Orangenschalenaroma oder abgeriebene Orangenschale (unbehandelt natürlich!)
45 ml dunkle Sojasauce
2 angedrückte Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer, gerieben
etwas Pfeffer
75ml Gemüsebrühe
optional: 5 EL Dosenmandarinensaft (und beim Gemüse 8 Dosenmandarinen, bei der Lasagne aber rauslassen)
50ml Weißweinessig
2 gestrichene EL Zucker

Frohes Schlemmen, eure TONI

19. Mai 2014

Von Schule, Bloggern und gutem Essen. Pizzabaguette. Unkompliziert und lecker!

Erinnert ihr euch noch an den Biounterricht, Matheunterricht, sonstwas, wo man ständig berechnen musste, wie schnell sich Bakterien und Co. vermehren? Exponentielles Wachstum:) Erinnert mich irgendwie an meine Nachkochliste. Jaja, wer kennt sie nicht, die Listen, deren Länge scheinbar immer mehr zunimmt, auch wenn man schon brav immer fleißig alles (versucht) abzuarbeiten.
Neues Rezept gefunden? Gleich hintendran an die Liste und am besten noch mit einem roten Ausrufezeichen markiert.
Würde ich die Liste, wie bei einem Kassenbon schreiben und ausrollen,... mich würde mal interessieren, wie viele Male sie zum Mond und wieder zurück zu führen ist.
Manche Rezepte landen natürlich gar nicht hinten auf der Liste, sondern vorn! Super geil, das muss ich mindestens diese Woche noch schaffen! Nunja, war da aber eben nicht noch der super geile Geheimtipp von diesem einen Blog... und das ultimative Rezept von dem anderen? Ach ja und das neue Buch liegt doch auch mit vielen Klebezetteln neben mir!
Die Rezepte, auf die sich die Erfinder richtig was drauf einbilden können, müssen nicht lang und aufwendig sein. Sie müssen aber auch nicht kurz und alltagstauglich sein. Nein, sie müssen sich einfach gut anhören, ein absolut appetitliches Foto dabeihaben (und da geht es mir um das Essen und nicht das Schi-schi drumherum!). Das sind DIE Rezepte! Die KNALLER, die GANZ GROßEN, die SCHNELLGEKOCHTWERDENDEN!
Wenn es ein Rezept bei mir also schafft, sofort in Angriff genommen zu werden (und dann natürlich auch noch lecker schmeckt und Wiederholungsfaktor hat!), dann: Chapeau!
Und, liebe Ann-Katrin, ich ziehe den Hut! Von dir ist so eins dieser Rezepte!

Pizza-Baguette mit getrockneten Tomaten, Ricotta und Rucola
Für den Teig: 
350 g Mehl
250 ml Wasser, lauwarm
20 g frische Hefe (alternativ: 1 Pck. Trockenhefe, dann nach Packungsanleitung)
1 Tl Salz
Füllung:

125 g Ricotta
etwa 75 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
1 kleines Bund Rucola, grob gehackt oder auch nicht
30 g Parmesan, gerieben
n. Bel. etwas Chilipulver
Mehl und Salz in einer Schüssel mischen und die Hefe in eine Mulde die Mitte geben. Das Wasser auf die Hefe fließen lassen und 1-2 Minuten warten.
Den Teig von innen nach außen glatt verkneten. Möglicherweise brauchst du noch etwas mehr Mehl.
Als Kugel für 1 Stündchen kühl stellen, dann rechteckig ausrollen.
Nun Ricotta auf den Teig streichen, gehackte Tomaten, Rucola und Parmesan gleichmäßig drauf verteilen. Teig von der langen Seite her aufrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 
Im Ofen bei 190°C ca. 20-30 Minuten backen.



Frohes Schlemmen, eure TONI

14. April 2014

Wie wollen wir es nennen? Weißwursteintopf, Weißwurstgulasch, Weißwurstsauce? Oder einfach: lecker!

Erst neulich habe ich doch meine Weißwurstgnocci mit Currywurstsauce gepostet, wisst ihr noch? Schaut mal hier. Mmmhh, da läuft mir doch glatt schonwieder das Wasser im Mund zusammen.
Mittlerweile habe ich die Sauce auch optimiert, aber dazu in einem späteren Post mehr. Jetzt soll es erstmal um die tolle Weißwurst gehen.
Letztes Mal war sie ungebraten, diesmal darf sie ein bisschen Farbe bekommen (findet ihr nicht auch, dass sie nackig immer so albinomäßig aussieht? Erinnert mich immer an Tofuwürste:)
Ich habe einen scharfen Weißwursteintopf gekocht, den ich dann aber nicht als Eintopf, sondern eher als Sauce zu Gnocci gegessen habe. So wie Gulasch (esst ihr Gulasch eigentlich lieber mit Nudeln oder Reis? Oder Kartoffeln?).



Für ungefähr 2-3 Personen als Eintopf oder 3-4 Personen als Sauce braucht ihr:

2 Weißwürste
1 Tl Olivenöl
1 Zwiebel
3 Tomaten
1-2 rote Paprika
1 Dose Pizzatomaten (gehackt)
Paprikapulver (rosenscharf), Salz, Pfeffer, n.Bel. 1 Tl Instantgemüsebrühepulver und Kräuter der Provence
1 Msp. Sambal Oelek

Zwiebel und Tomaten klein hacken, Paprika in mundgerechte Stücke schneiden.
Weißwürste in 1cm-Stücke schneiden und in Öl anbraten, bis sie Farbe annehmen.
Das Gemüse kurz mitbraten.
Würzen und mit den stückigen Tomaten ablöschen.
Alles einmal aufkochen und dann ca. 15 Minuten köcheln lassen.
Wer mag serviert den Weißwursttopf mit etwas Petersilie und eben Gnocci.


Vielleicht erinnert sich der ein oder andere bei diesen Bildern an ähnliche Gerichte:







Frohes Schlemmen, eure TONI
 
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