Posts mit dem Label Käse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Käse werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

1. März 2023

Gegrillt und gefüllt: Champignons vom Grill

Gegrillte Champignons mit Ziegenkäse-Creme





Nunja, eigentlich ist es immer die Ziegenkäsecreme, aber auf diesen Bildchen hat sich eine einfachere Frischkäsecreme geschlichen. Auch nicht schlecht. Nehmt einfach was da ist:)



Für 9 Champignons oder 6 Riesenchampignons nehmt ihr:

  • Champignons
  • 1-2 Lauchzwiebeln
  • 100g Ziegenfrischkäse (oder normalen, oder Kräuter-)
  • 1 EL Öl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Salz 
  • einige rosa Pfefferbeeren (ca. 2 TL)
Champignons putzen, Stiele entfernen (die könnt ihr z.B. noch auf irgendwelche Gemüse-Grillspieße packen) und die Zwiebeln in Ringe schneiden.
Zwiebelringe, Frischkäse, Öl, Salz und Paprika zu einer Paste rühren.
Käsemasse in die Champignons füllen, Pfefferbeeren darauf drapieren und für 15 Minuten auf den Grill legen. Vielleicht noch die Unterseite mit etwas Öl bepinseln.


(geht auch im Ofen;)




Frohes Schlemmen, eure TONI

6. März 2018

Gnocchi in Zitronen-Mascarpone-Tomatensauce

Gnocchi mit Zitronen-Mascarpone-Soße

ein Rezept von Hello Fresh
Zutaten für 4 Personen:
  • 1000 g Gnocchi aus dem Kühlregal
  • 250 g Mascarpone
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Cocktail-Tomaten
  • 50 g Parmesan
  • 1 EL Olivenöl
  • frisches Basilikum
  • Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:
Tomaten halbieren und in Öl mit dem gehackten Knoblauch erhitzen. Für 2-3 Minuten schmoren lassen.
Nebenbei die Gnocchi nach Packungsanweisung 2 Minuten im kochenden Wasser garen, 150ml vom Kochwasser auffangen und den Rest abgießen.
Das Kochwasser, Mascarpone, Zitronenabrieb, Zitronensaft und einen Teil des geriebenen Parmesans in die Pfanne geben und unterrühren.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken, die Gnocchi zugeben und in der Soße erwärmen.
Mit restlichem Parmesan und dem gehacktem Basilikum bestreut servieren.


8. April 2016

Cheese & Cake - Was will man mehr? {REZENSION}

Jetzt verstehe ich erstmal, warum das Buch so komisch "Cheese & Cake" heißt. Beim Reinblättern wurde es mir klar. Es ist nämlich nicht nur ein Buch mit Cheesecake-Rezepten, aber natürlich sind da auch viele Käsekuchenrezepte enthalten.
Wir haben es hier aber auch mit Rezepten für Desserts im Glas, herzhafte Kuchen und Käsecremes zu tun. Cupcakes mit Cremehäubchen, Muffins mit Topfenfüllung, Quarkstriezel, Topfenstudel und und und.
 
Ich denke mal, dass man erstmal ein Cheesecake-Fan sein muss, um überhaupt in das Buch hineinzublättern und sich dafür zu interessieren, denn zunächst weiß man ja gar nicht, was einen erwartet.
Die Käsekuchen sind schön modern. Sie decken verschiedene traditionelle Varianten unterschiedlichster Herkunft ab: Natürlich darf der New York Cheesecake und der russische Zupfkuchen nicht fehlen. Wer sich aber schon genauer mit Käsekuchen beschäftigt hat, kennt auch den schwedischen und korsischen. Auch die bekannte Himbeer-Charlotte und der Croque-en-bouche aus Frankreich müssen dabei sein.
Weniger bekannt sind wahrscheinlich der brasilianische Limetten-Baiser-Kuchen, der Flao aus Ibiza, der mit Minze und Anis trafitionell zu Ostern gebacken wird, aber sicher auch sonst lecker schmeckt. Italien ist auch vertreten: mit der Crostata di Ricotta mit Pinienkernen und der Cassata Siciliana.
Es sind noch viele weitere Rezepte, die ich natürlich nicht alle aufzählen werde.
 
Cheese
Margit Proebst, Jo Kirchherr
Cheese & Cake
80 außergewöhnliche Rezepte von Cupcakes bis Törtchen
    
Preis: 19,99 €
160 Seiten, ca. 100 Abbildungen
Format 19,2 x 28,5 cm,
Klappenbroschur mit Fadenheftung
ISBN-13: 978-3-86244-968-2
 
 
Alles in allem ist die Auswahl top und die Bilder sehr ansprechend. Wie immer bei dieser Bücherreihe hat ein Rezept den Platz einer ganzen Seite und rechts auf der Nebenseite findet ihr ein Großbild des Kuchens. Ich finde das toll, weil man so eine Vorstellung hat, wie der Kuchen mal werden wird, wie er aussieht, welche Konsistenz er haben wird und ob es das Geeignete für die Gelegenheit ist.
Das einzige, was ich bemängel ist, dass ich ein Bild glaube schon einmal in einem anderen Buch gesehen zu haben. Wahrscheinlich war es das Buch "Törtchen und Tartelettes" der gleichen Reihe, aber ich finde solche Dopplungen sollten nicht sein, auch wenn es thematisch passt. Leidenschaftliche Büchersammler haben dadurch aber irgendwie einen Nachteil.
 
Weitere tolle Rezepte habe ich gefunden, die ich daher gerne backen möchte, weil sie total kreativ sind, ich auf die Kombinationen nicht gekommen wäre: Gewürzcheesecake mit Portweinpflaumen, Maracuja-Joghurt-Torte, Campari-Orangen-Cheesecake oder Ingwer-Grüntee-Cheesecake mit Blaubeersorbet. Bekannt aber lecker: White-Chocolate-Cheesecake mit Johannisbeeren. Der ist super als Auftakt zum Sommer und kommt garantiert bei jedem Kuchenliebhaber super an.
 
Eigentlich hat das Buch nur zwei, drei Rezepte, die ich nicht ausprobieren würde: Bananen-Zitronen-Torte (die Kombination klingt mir nicht so toll und Banane mag ich sowieso nicht) und Latte-Macchiato-Cheesecake, weil ich Kaffee nur als Kaffee, also in flüssiger Form mag. Nunja und Kürbiskäsekuchen mit Birnen klingt super originell, aber Kürbiskerne und Kürbis an sich möchte ich nicht gerne im Kuchen haben - ist ja aber Geschmackssache.
 
 

15. März 2016

Rote Beete Salat mit Big Flavour

Rote Beete Salat mache ich ja wirklich gerne. Es ist immer eine ganz schöne Sauerei, denn ihr wisst ja, dass die Farbe echt hartnäckig sein kann. Selbst auf dem Teller sieht das dann manchmal nach ner ordentlichen Schlacht aus, weshalb ihr vielleicht lieber kein weißes Geschirr wählt.

Das Bild verrät mich: ich war diesmal etwas faul und habe die Rote Beete einfach gleich aus dem Glas verwendet. Das ging schneller, als sie noch zu schälen, vierteln und anzugaren. Insgesamt nehmt ihr für vier Personen ca. 500-600g gekochte Rote Beete und 125g Fetakäse. Ich finde Käse vom Schaf oder gerne auch mal Ziege hier viel passender als den Kuh-Käse, den ihr vielleicht auch als Hirtenkäse kennt (warum eigentlich, hat ein Hirte nicht immer Schafe?). Außerdem lässt er sich viel einfacher zerkrümeln.
 
Hier nochmal alle Zutaten auf einen Blick:
  • 500-600g gekochte Rote Beete in Stückchen oder Vierteln
  • 125g Feta
  • 1 kleines Bund Estragon (gerne auch mal Koriander)
  • 4 bunte Snackpaprika, klein gewürfelt
  • nach Belieben eine halbe Chilischote (entkernt und klein geschnitten)
  • Balsam- oder Malzessig
  • natives Olivenöl extra
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

 
 
Ich habe bisher immer Balsamico bianco verwendet und Koriander statt Estragon. Beides schmeckt aber sehr lecker und ich könnte es mir auch in Kombination vorstellen. Eine Chilischote habe ich sonst nicht genommen, dafür aber klein geschnittene Snackpaprika.
 
Zubereitung:
 
Beim Anrichten mach ich mir da nicht so eine große Platte. Alles kommt zusammen auf den Teller. Für die Optik aber Feta und Rote Beete vorher nicht mischen, sondern Feta nur drüberkrümeln, genau wie die Kräuter. Essig und Öl am Ende drüberträufeln.
That`s it. 
 
So habe ich den Salat standardmäßig immer gern gegessen und zubereitet. Jetzt habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich eine abgewandelte Form im neuen Buch "BIG FLAVOUR" vom Knesebeck-Verlag gefunden habe.
Dazu braucht ihr noch 2 unbehandelte Orangen und lasst die Snackpaprika weg. Von den Orangen werden Zesten gerissen (das bedeutet, dass ihr die Schale nehmt, aber nicht reibt sondern kleine Fäden davon abmacht). Außerdem schneidet ihr vom Fruchtfleisch die weiße Innenhaut ab und nehmt dünne Scheiben Orange für den Salat.
Einen Tipp hat das Buch auch noch zum Anrichten: Auf dem Teller erst ein Drittel der Beete, dann der Orange verteilen und mit Feta, Estragon und Chili bestreuen. So fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Abschließend die Orangenzesten darüberstreuen.
 
Gerade wer skeptisch gegenüber dieses Salates ist, sollte ihn probieren. Die süße der Orange mit dem leicht sauren Anteil passt zur Anisschärfe des Estragon hervorragend. Dazu noch das Salzige vom Feta ... perfekt abgerundet.
Da ihr hoffentlich frische Kräuter benutzt, solltet ihr das Öl erst am Ende auf den Salat geben, damit es nicht welken lässt.
 
Chris Honor, Laura Washburn Hutton
Big Flavour
Moderne Rezepte mit Aroma & Biss
erscheint am 13.04.2016
Preis: 29,95€
20.0 x 25.0 cm, gebunden
224 Seiten mit 160 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-86873-844-5
 
Das Buch gefällt mir ja sowieso total gut. Es sind Gerichte drin, die genau meinen Geschmack wiederspiegeln. Viel Gemüse, aber nicht ausschließlich. Auch Fleisch, aber dann auch abwechslungsreich: es gibt auch Wachtelrezepte, Kalbsleber, Lammkarree.. Naschereien dürfen natürlich auch nicht fehlen.
 
Laura Washburn Hutton und Chris Honor haben es dafür in folgende Kapitel eingeteilt:
  • Einführung
  • Salate
  • Brunch
  • Suppen
  • Hauptgerichte
  • Gebäck
  • Extras
  • Register
223 Seiten purer Genuss, tolle Farbbilder zu jedem Gericht, welches für seine Einzigartigkeit eine ganze Seite zugeschrieben bekommt.
Die Rezeptnamen sind auch von schlichter Einfachheit geprägt, was es gut möglich macht, sich das Endergebnis vorzustellen. So heißt dieser Salat einfach "ORANGE, ROTE BEETE, FETA, ESTRAGON, CHILISCHOTE".

9. März 2016

Tomaten gegen Rezeptvergesslichkeit {Rezension}

Da macht man einmal ein super Gericht, aber merkt sich das Rezept nicht genau.

Vielleicht war es so...

Zutaten für ne kleine Tarte oder 24 Tartelettes:
150g Mehl
1 Prise Salz
75g Butter
3 Eigelb
200g Crème fraiche oder saure Sahne
Salz und frischer schwarzer Pfeffer
2EL frisch gehackte Estragonblätter
100g weicher Ziegenkäse, klein geschnitten
24 Mini-Eiertomaten

Zubereitung:
Mehl, Salz und Butter vermischen. Ein Eigelb und 1 EL kaltes Wasser mit verarbeiten. Teig in Folie 30 Minuten kalt stellen.
Backofen auf 200°C vorheizen
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form(en) damit auskleiden.
Für die Füllung die Sahne und Eigelbe verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Estragon würzen.
Käse auf dem Boden verteilen und halbierte Tomaten mit der Hautseite nach unten hineinsetzen. Ein wenig von der Sahnemischung hineingießen und im Ofen 30 Minuten lang backen, bis die Füllung aufgegangen und goldgelb ist.
Gegebenenfalls mit Estragonblättchen garnieren und dann servieren.



 
 
Kennt ihr diese Situation mit dem vergessenen Rezept eigentlich? Das ist doch sowas von blöd, wenn man nur noch ungefähr weiß, was reinkam, aber nicht mehr genau in welchen Anteilen. Mir ging es mit einigen Rezepten so. Da ist mir was sehr gut gelungen und ich wollte es ja noch aufschreiben... leider habe ich es immer weiter herausgezögert und am Ende das Aufschreiben vergessen.
 
Jetzt habe ich aber ein Rezept im neuen TOMATE-Buch gefunden, das dem schon sehr nahe kommen würde. Das ist total super und ich werde mich bald daran machen, viele Gerichte aus dem Buch zu kochen, denn das Buch hat meine volle Begeisterung!
 
Ich habe es mir eigentlich größer vorgestellt. Und dicker. Einen richtigen Wälzer. Die Seiten sind sehr fest und stabil, was ich gut finde, aber auch wieder anders erwartet habe.
Die mini Enttäuschung hat sich aber so schnell wieder gelegt, als ich reingeblättert habe.
 
Preis: 19,99€
1. Auflage 2016
Format 19 x 24 cm
160 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-0682-3
Das sind die Kapitel:
  • Einführung
  • Kleine Happen
  • Suppen und Salate
  • Geflügel, Fleisch und Fisch
  • Gemüsegerichte
  • Reis und Nudelgerichte
  • Brote und Gebäck
  • Saucen, Salsas und Eingemachtes
  • Register
  • Danksagung
Mich überzeugen die Gerichte so sehr. Alle sind mit einem passenden Foto bebildert, was dermaßen ansprechend aussieht, sodass man am liebsten ins Buch beißen würde.
Alle Gerichte haben natürlich Tomaten als Zutat. Mal ganz dominierend, mal als Unterstreichung der anderen Aromen, wie zum Beispiel im Garnelencocktail "Bloody Mary".
 
Es sind nicht ausschließlich Gemüsegerichte, was man ja bei dem Titel durchaus denken könnte. Aber schon auf den ersten Seiten finden sich Kombinationen mit Fisch (Garnelen, Makrelen, Thunfisch), Brot und Reis mit Chorizo, Ente und und und.
 
Eine Suppe und Eiertomaten-Tartelettes sind die Gerichte, die vielleicht denen nahe kommen, bei denen ich damals die Rezepte vergessen habe. Vielleicht passen Foto und folgendes Rezept ja doch einigermaßen zusammen.
 
 
 
 
 

 


Das Buch habe ich mir eigentlich größer vorgestellt. Au

19. Oktober 2015

Horst Lichters Frikadellen und sein neues Buch "Die Lust am Kochen"

Na dann wollen wir mal, bin ja mal gespannt, was Opa Lichter da wieder so zusammengestellt hat in seinem neuen Buch, aber er ist ja Superkoch, obwohl er ordentlich in Buttertöpfe und Fettnäpfchen greift. Kalorienarm wird`s also nicht werden. Eher ordentliche Hausmannskost wie bei Omma. Herzhaft, saftig und hüftintensiv.

Soweit meine Vorurteile.

Im Endeffekt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ehrlich. Ich war in dem Moment eigentlich total unmotiviert mich überhaupt mit Kochrezepten zu befassen, aber hier klebten die Seiten irgendwie an meiner Hand. Jedes Rezept klingt total yummy, da musste ich doch wissen, ob das nächste auch wieder so gut ist oder ob es tatsächlich noch ein Gericht geben sollte, mit dem ich nichts anfangen konnte.

Die Einleitung war sicherlich auch etwas Schuld daran, dass mich Horsti für sein Buch interessiert hat. Er schreibt von seiner Leidenschaft zu kochen nicht so, wie jeder andere, der ein Buch anfängt sondern erzählt, dass er immer weniger kocht und dass er mit diesem Buch wieder anfängt, seine Leidenschaft zum Kochen zu suchen bzw. finden.
Das machte ihn sympathisch, da auch ich momentan sehr viel seltener koche und das auch ab und an mit Unlust.
Wo war die Leidenschaft geblieben? Lag es an der fehlenden Zeit? Lieber wenige einzelne Tage nutzen, aber dann so richtig in die Vollen gehen?

Das Buch hat es für mich schon beim Durchblättern gebracht. Es hat irgendwie meine Lust wieder geweckt und so habe ich auch gleich einen Tag später Horst Lichters Frikadellen nachgekocht. Lecker!

Horst Lichters Frikadellen

  • ein altbackenes Brötchen
  • 150ml lauwarme Milch
  • ordentlich Salz und Pfeffer
  • 500g Kalbs- oder Rinderhackfleisch
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Ei
  • 2 Zweige Rosmarin, 1 Zweig Thymian
  • 25g Butter
  • Butterschmalz zum Braten
  • 1-2 TL Senf
  1. Das Brötchen ohne Rinde kleinwürfeln und in der Milch aufweichen.
  2. Knoblauch und Zwiebeln fein hacken und in der ausgelassenen Butter 5 min andünsten. Abkühlen lassen.
  3. Restlicht Zutaten bis auf das Butterschmalz vermischen und die Zwiebelmischung unterkneten.
  4. Die Masse zu Bällchen formen (bei mir kamen 7 Frikadellen heraus).
  5. Viel Butterschmalz auslassen, die Kräuter hineinlegen und Bällchen im heißen Fett braten. Je Seite 8 Minuten.
Horst Lichter`s Variante hat noch den Clou, dass er Cheddar mit in die Frikadellen formt. Er hat insgesamt 6 Frikadellen herausbekommen, seine waren also ein bisschen größer.

Wenn euch die anderen Rezepte noch interessieren, empfehle ich euch wirklich wärmstens das neue Buch "Die Lust am Kochen" von ihm.

http://www.gu.de/buecher/graefe-und-unzer/graefe-und-unzer/931327-die-lust-am-kochen/

ISBN: 9783833845406
192 Seiten, Hardcover
Preis: 19,99€
 
 
 

 
 
 






8. Mai 2015

New Yorker Nudelsalat

Na, habt ihr denn schon den Grill angeschmissen und ein ordentliches BBQ veranstaltet? Bei uns ist es so: der Mann mag es nicht zu grillen, ich liebe nur den Geruch, aber nicht das Standard-Essen. Gemüsekreationen sind den anderen zu aufwändig, die wollen nur Toastbrot und Bratwürste. Die Beilagen, also Salate und Getränke sind bei allen willkommen. Daher gibt es dann meistens ein Beilagen-Dinner - ohne Grillen :)
Aber mit Lagerfeuer.

Ein Rezept, was sich das letzte Jahr so bewährt hat, dass es sogar zur Nachbarschaftsfeier zubereitet wurde, möchte ich euch jetzt vorstellen (Danke liebe Wolkenfee für das Rezept). Es ist ein Nudelsalat, wie ich ihn gerne hab. Also schon mal ohne Mayonnaise oder anderes weißes, undefinierbares Schleimzeug (ein Frevel, wer jetzt abwegige Gedanken hat!).
Die Zutaten, die der Nudel Pepp geben sind hier auch nicht so standardisiert. Also was ganz neues und besonderes, der New Yorker Nudelsalat.

Das Originalrezept hat es mit haufenweise Öl und a lot of Parmesan echt in sich, aber man muss es ja auch nicht so sehr übertreiben und kann die Mengen etwas reduzieren. Das habe ich jedenfalls gemacht und am Ende sah es dann so aus:

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 




New Yorker Nudelsalat


400 g Nudelsalatnudeln (also Penne, Farfalle oder Spirelli) in Salzwasser ca. 8min angaren, dann Röschen eines Brokkoli zugeben und beides bissfest garen. Das Wasser abgießen und in eine Schüssel geben. 4 in Röllchen geschnittene Frühlingszwiebeln, 2 Zehen gedrückten Knoblauch und 1 klein gewürfelte rote Paprikaschote (am besten geschält) untermischen.
Als Geschmackspepp kommt 1/2 Bund gehackter Schnittlauch und 1/2 Bund Basilikum dazu.
4-5 getrocknete in Öl eingelegte Tomaten runden alles ab.
Das Dressing besteht aus 1 TL Dijonsenf, 1 EL Tomatenöl der eingelegten Tomaten (den ich aber gerne weglasse, da ja eh noch einiges an den Tomaten klebte), 4 EL Balsamicoessig (I`m lovin` it), 10 EL Olivenöl (whaaaat? Ich nehme 2-3;), Salz, Pfeffer und Zucker.
50 g geriebenen Parmesan untermischen und durchziehen lassen. Vor dem Anrichten abschmecken und nochmals 50 g geriebenen Parmesan darüber streuen (oder auch nicht).



29. Oktober 2014

Spinatquiche aus dem Kochbuch ROCKTHEKITCHEN von Sylvia`s gleichnamigem Foodblog

Bei Twitter und Co hatte ich ja schon kurz berichtet, dass ich das Buch zum Blog rockthekitchen habe.
 
Das Buch ist eingeteilt in
  • Breakfast
  • Lunch
  • Teatime
  • Dinner
  • Everytime
Die Kategorie "Everytime" gefällt mir dabei besonders gut, denn hier findet man auch Rezepte, die nicht zwanghaft in irgendein anderes Kapitel gequetscht wurden, sondern ihren eigenen, verdienten Platz bekommen haben: Mohnpesto, Limetten-Thunfisch-Aioli und Dulce-de-Leche-Likör zum Beispiel.
 
Außerdem gibt es zu  den Rezepten immer ein kleines Symbol, an dem man sofort erkennt, ob das zubereitete Gericht vegetarisch, vegan, gluten- oder laktosefrei ist.
 
Ich habe ein Rezept ausprobiert, dass ich euch gerne vorstellen möchte, weil es wirklich lecker geschmeckt hat.
 
Bei der Quiche macht man laut Rezept eigentlich einen Teig selbst. Ich habe aber Filoteig verwendet, weil ich den gerade da hatte und die festen Quichteige nicht so gern habe. Da die Füllung ziemlich viel wird, habe ich mich dann aber für zwei kleine flachere Tartes entschieden, damit brauchte ich nämlich keine Form, sondern konnte einfach frei Hand losbacken.





SPINATQUICHE mit Camembert und getrockneten Tomaten

  • 500g Blattspinat, gehackt und ausgedrückt
  • 1 weiße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Rapsöl
  • 3 Eier
  • 200g Schmand
  • 25g Parmesan, frisch gerieben
  • 10 getrocknete Tomaten
  • 1 Camembert (ca. 150g)
  • Muskatnuss
  • Cayennepfeffer
  • Salz
  • Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch klein hacken und in Öl glasig dünsten. Spinat für zwei Minuten zugeben, salzen, pfeffern und Muskatnuss beifügen, dann etwas abkühlen lassen.

Eier, Schmand und Parmesan vermengen. Salzen, pfeffern und mit Cayenne würzen.

Mit der Spinatmischung vermengen.

Die Masse in den geformten Teig geben, mit Camembertstücken und den Tomaten belegen und je nach Größe 30-45 Minuten bei 200°C backen.




Erschienen ist es bei der Styria-Verlagsgruppe und ist dort für 24,99€ zu erhalten.

18. August 2014

vegetarische Bohnenpfanne griechischer Art mit Feta

Schon eine Ewigkeit verfolge ich voller Spannung die vegetarische Weltreise von meinem geliebten Tomätchen-Blog. Schlimm genug, dass ich da noch nicht mitgemacht habe. Bei mir ist es aber momentan mit Kochen nicht so prall. Kaum Appetit, kaum Leute die mitessen... wie auch immer. Ich kreiere momentan keine geplanten 5-Sterne-Menüs, sondern schaue spontan, was Kühlschrank, Keller und Garten hergeben und koche mir innerhalb 15 bis 20 Minuten das, worauf ich Lust habe. Und das muss nicht immer aus Fleisch, Beilage und Gemüse bestehen. Ich liebe es im Gegenteil, mir ein bisschen grünes Gemüse warm zu machen, zu würzen und mit leckerer Tomatensauce zu verputzen. Sowas wird hier dann auch gar nicht verbloggt, weil es einfach "nur" mal eben schnell geschnippelt und gekocht wird. Und weil es eben ja meist nur als Beilage durchgehen würde.
Warum aber eigentlich? Wenn ich es doch so lecker finde, könnten ja andere auch Gefallen daran finden.
Vegetarische Weltreise - Griechenland

Vielleicht musste die vegetarische Weltreise erstmal nach Griechenland gehen, damit eines meiner Rezepte da irgendwo Unterschlupf finden kann und auch mal auf meinem Blog Erwähnung findet. 
 
 
 
 

Griechische Bohnenpfanne


Zwei gute Handvoll grüner Bohnen kochen (am besten mit Bohnenkraut und ggf. etwas gestückelt). Und zwar in sprudelnd kochendem Salzwasser für 4-7 Minuten. Die Bohnen sollen noch gut Biss haben, denn sie werden später in der Tomatensauce weiter erwärmt.
Öl erhitzen und eine halbe gehackte Zwiebel sowie eine Knoblauchzehe (ihr entscheidet: angedrückt oder gehackt) darin andünsten. Etwas Tomatenmark zufügen und kurz anrösten. Nun die Bohnen mit etwas Bohnenwasser in die Pfanne geben. Einen Zweig Thymian und/ oder Oregano zufügen. Ein, zwei Minütchen warten und dann mit 2-3 EL Balsamicoessig ablöschen. Nun die gehackten Dosentomaten über die Bohnen gießen. Salzen, Pfeffern und abschmecken. Einen Streifen Fetakäse unterrühren und nochmals abschmecken. Ggf. mit Balsamicocreme nachwürzen (zur Not auch ein bisschen Gemüsebrühepulver verwenden). Nach Belieben weitere Fetakrümel über die Bohnen geben und servieren.
Optional: gut mit Fetakäse bedecken und im Ofen bei 200°C für einige Minuten überbacken.
 



13. August 2014

California dreamin' : Rote Goldene Bete Carpaccio mit Trüffelöl und Champagner-Vinaigrette an Feldsalat und Ziegenkäse

Auf einen kalifornischen Markt würde es mich ja auch mal ziehen. Diese Farben, dieses Angebot! Kein Wunder, dass auch die Küche Kaliforniens von frischen Zutaten aus regionalem Anbau lebt! Gerne würde ich mich einmal in das Getümmel beim Farmer`s Market begeben. Das ist ja der Markt. Total eindrucksvoll! Entlang der Santa Barbara Street leuchten die Farben von Kräutern, Avocados, Kürbissen oder Meeresfrüchten was das Zeug hält! Einkaufen, probieren und Zubereitungstipps der freundlichen Farmer ergattern, das stelle ich mir gut vor!

In Kalifornien gibt es die Goldene Bete, ähnlich der englischen "Burpee`s Golden". Beide sind in Deutschland nicht so leicht zu bekommen. Wahrscheinlicher ist dann schon die italienische Chioggia-Bete (tonda di chioggia). Sie hat eine leuchtend rote Schale und ihr Inneres zeigt weiße Ringe auf rotem Fleisch. Na, ihr kennt ja die rote Bete.
 
Ich habe diesmal beide bekommen. Der Weg in den Großmarkt hat sich also gelohnt!
Beim Carpaccio sah das dann abwechselnd angeordnet natürlich super aus! Und geschmeckt hat es auch!
 


Damit der Geschmack richtig hervorkommt und die Farbe erhalten bleibt, nehmt ihr Bete-Knollen, die ihr im Ofen selbst gart. Bei 180°C auf einem mit Alufolie ausgelegten Backblech. Vorher gut abwaschen, abtupfen, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz würzen. Je nach Knollengröße 50 bis 60 Minuten im Ofen lassen.
 
 
 
Mit den fertigen Knollen geht es dann weiter:
 

Zweifarbiges Rote Bete Carpaccio
mit Feldsalat und Ziegenkäse

Den Käse krümelig hacken, Salat waschen und trocken schleudern.
Die abgekühlten Bete schälen, in dünne Scheiben schneiden und anrichten.
 
Für die Vinaigrette Schalotte, Senf und Essig vermischen, nach und nach den Sekt und einige Tropfen Trüffelöl unterrühren. Salzen und pfeffern und anschließend Olivenöl und einen Teil Schnittlauch zufügen.
 
Die Vinaigrette vorsichtig (eventuell mit einem Pinsel) über der Bete verteilen. Ziegenkäse und restlichen Schnittlauch darauf verteilen.
Feldsalat mit der restlichen Vinaigrette locker vermischen und auf oder neben der Roten und Goldenen Bete anrichten.
 
Eventuell mit essbaren Blüten garnieren.
 
Zutatenliste:
  • je 2 Knollen (200g) Rote und Goldene Bete
  • 2 EL Olivenöl
  • grobes Meersalz
  • 125g Ziegenkäse
  • 100g Feldsalat
  • essbare Blüten
  • 1 kleine Schalotte, abgezogen und fein gehackt
  • 1/4 Bund Schnittlauch
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 1/2 EL Dijon-Senf
  • 4 EL Champagner oder Sekt
  • etwas weißes Trüffelöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 6-8 EL Olivenöl

 
 
Das Rezept ist aus dem Buch "California -  Die neue Genussküche der amerikanischen Riviera" vom Kosmos-Verlag. Das Buch habe ich sehr ins Herz geschlossen. Es zeigt eine kulinarische Reise entlang Santa Barbaras, Carpinteria, der Santa Rita Hills und des Santa Ynez Valley. Neben 140 Rezepten gibt es viele Informationen und nützliche Erklärungen zu Produkten und Zubereitungsarten.
Auch einzelne schön bebilderte Seiten zeigen Winzer und Farmer beim Anbau, auf Märkten, bei Festen und Barbecues. Man bekommt einen Eindruck von der Besonderheit der Genusskultur Kaliforniens.
 
 
 
224 Seiten
242 Farbfotos
laminierter Pappband mit Schutzumschlag
285 x 242 mm (LxB)
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-440-12244-0
Art.-Nr.: 12244
Preis: 29,95€
Einen Blick ins Buch gibt es hier.
 
 
Frohes Schlemmen, eure TONI

6. August 2014

Wahre Worte II und Tipps und Tricks rund ums PIZZABACKEN

Liebe Leser, danke für euer gutes Zureden, die lieben Kommentare und hilfreichen Ideen zu meinem Post vor einigen Tagen. Ich glaubt gar nicht, wie gut es tut sowas zu lesen! Ich werde auch noch auf die einzelnen Kommentare und Nachrichten antworten.
Ihr habt mir einige Ideen gegeben, die ich umsetzen möchte, zum Beispiel in Kochkurse zu gehen. Nicht, um das Kochen zu lernen, sondern um Leute um mich herum zu haben, die Spaß am Essen und Kochen haben.
Auch regelmäßige Kochabende, auf die man sich schon vorher freuen kann, sind eine gute Idee. Leider kenne ich nur wenige Leute, die dazu Lust hätten, aber irgendwo kriege ich schon jemanden ran;)
Vielleich liegt da auch ein Problem von mir. Ich koche gerne. Aber ich koche ja nicht unbedingt nur für mich. Wenn aber nun mal die Bekochten mit Spiegelei-Ketchup-Sandwich zufrieden sind und andere ausgefallenere Dinge gar nicht mögen oder sogar nicht einmal probieren wollen, dann will ich für mich selber auch nix besonderes machen. Alleine essen ist kacke (sorry!). Großen Appetit auf Sandwich tagein tagaus habe ich aber auch nicht. Hm.
Wenigstens habe ich ein paar Sushiverbündete gefunden, denn den Appetit auf Sushi habe ich noch nicht verloren;) [Kennt ihr eigentlich Leute, die Sushi nur ein bisschen mögen? Irgendwie gibt es nur die, die es lieben und die, die es nicht essen.]
Zurück zu eurer Idee mit den Kochabenden. Vor zwei Tagen haben wir zu dritt einen Pizzaabend gemacht. Es hat stundenlang geregnet, keiner wollte vor die Tür, es wurde überlegt einen Film zu sehen und die Hand zuckte schon fast zum Pizzaservicezettel, als wir uns doch dazu entschlossen selbst Pizza zu backen.
Das gemeinsame Zutatenschnippeln, belegen und vor dem Ofen warten hat mir irgendwie Spaß gemacht, sodass ich auch mehr als ein paar Häppchen vertilgt habe.
 
 
Ich fand es auch toll, dass wir mal etwas anderes ausprobiert haben. Keine Standard-Zu-Hause-Pizza, bei der einfach alles Beliebte geschichtet wird und am Ende die Lage Käse drüber kommt, sondern ein Versuch in die italienische Richtung zu gehen. Und damit das auch noch besser gelingt, habe ich meinen neuen Pizzastein ausprobiert.
Und jetzt muss ich doch echt mal Werbung machen. Die Pizza ist so grandios geworden, dass ich jedem von euch rate, sich einen Pizzastein zuzulegen. Es lohnt sich wirklich! Es bringt irgendwie das italienische Urlaubsflair in die heimische Küche. Die Pizza bekommt ihren typischen, unverwechselbaren Geschmack.
Unsere Öfen können ja meist nur auf maximal 250°C erhitzt werden. In Steinöfen sieht das schon ganz anders aus. Dort ist richtig Feuer angesagt und der Stein speichert die Hitze von 350-400°C grandios. Da sich aber nicht jeder Pizzaliebhaber einen Steinofen zulegen wird, ist so ein kleiner Pizzastein eine tolle Erfindung. Er speichert ebenfalls die Hitze des Ofens. Deshalb: Stein auf ein Rost (mittlere Schiene) in den Ofen legen und diesen 25-40 Minuten vorheizen.
 
 
 
Ich hatte zunächst überlegt mir einen Pizzastein von Tchibo zu kaufen, den gibt es ja zur Zeit dort im Sortiment. Da ich aber nicht wusste, wie gut dieser sein würde, weil Tchibo ja nun nicht ganz so auf Pizzasteine spezialisiert ist, habe ich mich weiter umgesehen. Fündig und glücklich würde ich bei pizzasteinversand.de "Pizza wie vom Italiener zu Hause zubereiten" ist wirklich keine Übertreibung. Schaut euch mal auf der Seite um, da gibt es auch noch Rezepte und Infos.
Gerade das gefällt mir auch super. Also dass man wirklich dahintersteigen kann, warum man was wie macht. Und eben, wieso der Pizzastein die bessere Lösung für italienische Pizza zu Hause ist. Ein paar Tipps und Tricks will ich euch jetzt schon verraten.
 
 

Backen mit dem Pizzastein
  • nehmt einen Pizzastein, denn er kann die Feuchtigkeit vom Pizzateig absorbieren (im Gegensatz zum Backblech). Die Pizza wird damit nach innen hin nicht labbschig oder gar nicht durchgebacken. Das funktioniert, weil der Pizzastein aus dem gleichen Material ist, wie die Steinbacköfen, die zum Beispiel euer Lieblingsitaliener hat.
  • durch den Pizzastein bzw. die Hitze ist die Pizza schneller gar (5-7 Minuten reichen aus), der Belag trocknet nicht aus und somit verbrennen die Geschmacksaromen nicht.
Ausreden zählen nicht. Ich habe auch zu lange gebraucht um mich zu einem Pizzastein durchzuringen, aber der Geschmack belohnt einen und so viel kostet er ja nun auch nicht. Zwei Pizzalieferungen weniger und ihr habt das Geld schon wieder rein. Für 22,50€ könnt ihr hier einen guten Stein ergattern.

Die perfekte Pizza
  • verwende für den Teig Mehl vom Typ "00". Dieses kaufst du im Italienurlaub, bei Pizzasteinversand.de oder im Großhandel. Da der Gluten- und Proteinanteil hier sehr hoch ist, wird der Teig elastischer. Somit kann man ihn dünner hinbekommen.
  • Mozzarella immer gut auspressen (durch ein Mulltuch am besten). So kann die Flüssigkeit nicht beim Backen austreten und die Pizza matschig werden lassen. Büffelmozzarella schmeckt (mir) am besten!
  • Bleiben wir beim Käse: gib ihn authentischer Weise auf die Pizzasauce aber unter den Belag. Warum solltest du das Gemüse damit bedecken, du hast doch hochwertige Zutaten gekauft und bis kein Gammel-Lieferdienst, der was zu vertuschen hat. Die Pizza sieht so viel bunter und schöner aus. Das Auge isst mit!
  • Gib leicht verbrennbare Zutaten erst nach dem Backvorgang auf die Pizza, damit sie nicht bitter werden. Rucola oder Basilikum zum Beispiel. Eventuell dann nochmal eine halbe Minute in den Ofen, viel länger aber nicht.
  • Auch Olivenöl wird ab 190°C bitter, also erst nach dem Backen auf die Pizza träufeln oder einfach weglassen (ich muss kein Olivenöl drauf haben. Obwohl... Basilikum- oder Trüffelöl... das könnte vielleicht was werden;)
  • Keine Teigroller benutzen sondern die Pizza von Hand formen. Ansonsten zerstört man die Hefekulturen und drückt das Kohlendioxid heraus. Der Teig kann also nicht mehr seine schönen Bläschen bekommen. Also: mit den Fingerspitzen den Teig von Innen nach Außen ausformen.
Jetzt fehlt nur ein edler Tropfen für den Gaumen, nicht wahr? Da zeige ich euch jetzt mal meine neuste Entdeckung. Ideal witzig, wie ich finde und eine super Geschenkidee für Loriot-Fans.


    Die LORIOT-Weine sind abgezapft, originalverkork(s)t und wieder erhältlich. WOHLSEIN!
Lange Zeit gab es die Oberföhringer Vogelspinne, den Klöbener Krötenpfuhl und das Hupfheimer Jungferngärtchen nur in diesem Video. Nun, 2013, wurde er zum Leben erweckt. Endlich können wir ebenfalls diese Gaumenschmeichler verköstigen. Je Flasche 9,90€ inklusive einer guten Tat, denn mit dem Kauf spendet ihr für einen guten Zweck. Der Erlös kommt der ehrenamtlichen Arbeit des Bremer Roten Kreuzes zu Gute. Ebenso wird die Werkstatt für Behinderte Menschen des DRK-Sozialwerkes Bernkastel-Wittlich unterstützt.
 
 
 
Ihr kommt in den Genuss von Riesling (trocken) der Mosel, 11,5% vol. sowie Spätburgunder Dornfelder (trocken) der Mosel , 13,5% vol. Wollt ihr mehr über die deutschen Qualitätsweine erfahren, dann schaut doch mal auf dieser Seite, also bei Pahlgruber und Söhne (logisch!) nach. Zum Bestellen geht es gleich hier entlang.

Eine gute Sache, ein guter Tropfen, eine gute Idee.

Frohes Schlemmen, eure TONI

5. August 2014

Fencheltarte oder Miniquiche mit Crevetten

Ich schreibe gerade an einem Post. Damit ich euch aber nicht ganz vernachlässige, kommt hier ein Rezept, dass schon eine Weile in der Warteschleife steht. Kurz und bündig, ohne viele Worte, außer "super lecker" und "nein, das sind keine Marshmallows" ;) Die Bubbles sehen aber fast so aus, oder? Ich hatte da solche Mini-Schafs (oder Ziegen?)käse-Feta-Kügelchen.
 
Endlich hatte ich mal was mit Fenchel gemacht. Irgendwie ist der gar nicht so schlecht, wenn man ihn gut zubereitet. Das erinnert mich an den Fencheltee, den es immer bei Uroma gab. (Nicht zu verwechseln mit Fenchel-Anis-Kümmel! Widerlich, wie kann man sowas trinken? Warum gibt es sowas überhaupt? Mein Vater findet das sogar lecker! Also ehrlich... !)
 
 
Fencheltarte mit Crevetten und Ziegenkäse

Zutaten für den Teig
  • 250 g Mehl
  • 100 g weiche Butter + etwas zum Fetten der Formen
  • schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 TL Salz
  • 2 Eier
Zutaten für den Belag
  • etwas Olivenöl
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 1 Fenchelknolle
  • 100 g Spinat, aufgetaut oder frisch
  • 200 kleine Krabben/ Crevetten
  • optional: 75 g Ziegenfrischkäse oder Fetakäse
  • 3 Eier
  • 100 g Schmand oder saure Sahne
  • 50 ml Milch
  • etwas Salz
Den Teig zubereiten. Dabei erst die trockenen Zutaten vermischen und dann die flüssigen einarbeiten. Es entsteht ein Teig, ähnlich einem Mürbteig.
Tarteform fetten.
Den Teig ausrollen und in die Form legen. Überschüssige Ränder abschneiden.
Den Teig in der Form kühl stellen.
 
Den Fenchel kleinwürfeln (ggf. Fenchelgrün aufheben), die Zwiebeln in Streifen schneiden. Beides in Öl für 15 Minuten garen. Salzen.
Eier, Schmand und Milch vermischen. Gegebenenfalls Fenchelgrün hinzufügen.
Spinat (ausgedrückt) und Crevetten unterrühren.

Teig mit dem Belag füllen. Ziegenkäse darüberbröseln.
Bei vorgeheizten 160°C Umluft ca. 40 Minuten backen.


 
 
Frohes Schlemmen, eure TONI


27. Juli 2014

BBQ ist nicht dasselbe wie Grillen: Wassermelonensalat und Texas BBQ {REZENSION}

Ich muss sagen, ich hatte schon gar keinen Bock mehr, das Buch zu rezensieren. Ewig wartete ich drauf, der Erscheinungstermin verschob sich immer mehr und ich rechnete schon gar nicht mehr damit, es irgendwann in den Händen zu halten.
Jetzt gibt es das Buch endlich. "Texas BBQ" vom Hädecke-Verlag. Gespannt habe ich hineingeblättert. Dieses Buch unterscheidet sich, wie ich finde, sehr von anderen. Es ist keine reine Rezeptsammlung, sondern zeigt an vielen Stellen Tipps, Tricks aber auch Einstellungen und Lebensart des Autors, Jonas Cramby. Das macht das ganze Buch authentisch und interessant. Oftmals blättere ich uninteressiert zu den Rezepten weiter, aber dieses Buch schaffte es irgendwie, mich genauer damit zu beschäftigen. 
Es geht um das BBQ. Nicht um das Grillen. Um es drastischer auszudrücken: um das amerikanische BBQ, nicht das deutsche oder europäische (sofern es sowas überhaupt geben mag).
Durch einige Dokumentationen, hat man die Lebensart im Süden Amerikas schon kennenlernen können. Man stellt sich einen graubärtigen 60jährigen Trucker vor, der mit seinen von der Sonne braungebranntmarkten, tattoowierten Armen vom Campingstuhl aufsteht, sein Bier beiseite stellt und in Ruhe das saftige große Stück Rinderfleisch umdreht, was vor einem Tag noch freilebend, gleich nebenan da grüne Gras genoss.
American BBQ, da denke ich, diese Leute dort nehmen sich den gesamten Sonntag Zeit, um gemeinsam zu sitzen (sie kommen ja auch immer total gastfreundlich daher), Freude zu haben, Bier zu trinken und irgendwann, nach einiger Zeit gemeinsam das fertige perfekte Essen zu genießen.

Ich beneide jeden, der sowas schonmal erleben durfte, ich finde es klingt und sieht immer total toll aus. Fern von Alltagsgedanken, fern vom deutschen Stress für das Essen nur 10 Minuten zu haben und höchstens eine halbe Stunde am Grill zu stehen.


In dem Buch kommt genau dieses feeling rüber. Es wird vorgeschlagen, sich einen Campingstuhl zu kaufen, sich ein Bier zu genehmigen und einfach sitzen zu bleiben, da man ja auf das Fleisch aufpassen muss. 
Die andere Seite des langsamen Grillens, bei dem der Grill mindestes drei Stunden vor dem Essen angeschmissen wird, ist der Genuss. Durch das langsame Garen bleiben die Fleischstücke saftig und butterweich. Hinzu kommt noch das unverwechselbare Raucharoma.

Das Buch ist etwas für richtige Grill BBQ-Liebhaber und meiner Meinung nach nichts für welche, die einfach nur schnell ein neues, gutes Rezept suchen. Sicher könnt ihr die Rezepte auch benutzen, wenn ihr sie schnell zubereitet. Original ist das dann aber nicht. Im Buch ist weiterhin angegeben, welche Grills (ja ich weiß, dafür gibt es ein besseres Wort) man am geeignetsten nimmt, aber auch, dass die Zubereitung im Ofen funktioniert, da dann eben nur das gewisse Flair fehlt.

Ich finde es toll, wenn man sich den ganzen bzw. halben Tag Zeit nimmt für solch ein BBQ. Leider klappt das auch nur, wenn andere mitmachen und da kenne ich kaum welche. Die meisten sind die schnell, schnell-Leute, die dann erst kommen, wenn das Essen bereits auf dem Tisch steht. Schade eigentlich, mir gefällt der Texas-Stil.

Aus dem Buch habe ich schon einige Tipps mitgenommen. Wie man Rubs (das sind die Gewürzmischungen zum Einreiben des Fleisches, nicht zu verwechseln mit Marinaden, die in diesem Buch eher beiseite gelassen werden) am besten selbst herstellt, seine eigene Kombination findet, was man wie macht, wie viel Zeit das Fleisch braucht, welche Temperatur vorherrschen muss usw.


Gleich am ersten Tag habe ich aus dem Buch etwas ausprobiert. Ihr könnt euch denken, dass ich so spontan kein BBQ auf die Reihe bekommen habe, allerdings einen schönen Salat. Ich bin durch die Burger und die dafür selbst eingelegten Gurken darauf gekommen, weil ich bei den eingelegten Pickles auch ein Rezept für Melonenpickles gefunden habe. Dazu gab es einige Seiten weiter ein Verwendungsvorschlag mit Salat.


Ich habe so einen Salat schonmal gemacht, dachte ich. Es ist der, der auch ab und an von Bloggern vorgestellt wird. Melone und Feta. Nichts, wofür man ein Rezept bräuchte, es sei denn das Dressing ist besonders umwerfend.
Nunja, schaut euch dieses Rezept aus "Texas BBQ" einfach mal an. 

Texas BBQ
Jonas Cramby
Hädecke-Verlag
Preis: 29,90 €
ISBN 978-3-7750-0664-4
Seiten: 144
Abblildungen: 141
Inhaltsangabe
Was ist BBQ?
BBQ-Basics: Technik und Zubehör, Holz, Grillzeit und -temperatur Rezepte
Das Beste aus der Mitte
Das Beste aus dem Osten
Das Beste aus dem Westen
Beilagen und Saucen
BBQ-Roadtrip durch Texas
Rezeptverzeichnis






Pickled Watermelon Salad

für die Pickles
1/2 Melone dünn schälen, sodass das Weiß noch erhalten bleibt. Dann in 3-4cm Stücke schneiden
je 200ml Cidre oder Apfelessig und Wasser zusammen mit 180g Zucker, einem 2 Lorbeerblättern, einer Zimtstange, 8 Pfefferkörnern und 1 EL Salz aufkochen. Die Melonenstückchen 1 Minute mit erwärmen.
der Salat

Die eingelegten Wassermelonenstücke mit gleich viel uneingelegten (diese ohne Schale) auf einem Teller anrichten. Je Teller eine halbe kleine rote Zwiebel in Ringe schneiden und darüber verteilen. Etwas Fetakäse (gerne marinierter) nach Belieben darüberbröseln. Salz und Pfeffer aus der Mühle über den Salat geben, mit einigen Spritzern bestem Olivenöl beträufeln und mit Minzblättchen garnieren.

Laut Originalrezept noch zu verwenden: 1/2 Fenchelknolle, gehobelt, eine Jalapeno sowie Saft einer Limette


Frohes Schlemmen, eure TONI
 
design by copypastelove and shaybay designs.