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4. November 2021

Veganer Apfel-Birnen-Strudel mit Pinienkernen und Apfelzimtsauce nach Bernd Siefert {REZENSION süss und vegan}

Darf ich vorstellen: ein veganer Apfel-Birnen-Strudel!
Ist jetzt nicht so, dass ich dem vegan-Hype verfallen bin. Aber ich bin Bernd Sieferts Rezepten verfallen. Seitdem ich ihn kenne! Also seit drei Jahren ca. Bisher: alles lecker! TOP!
Sein Buch "Süss und vegan" musste dann auch sein, denn der Gute weiß einfach mal, wie man zu backen hat! Und bei jedem Rezept gibt es ein i-Tüpfelchen, dass dann doch nochmal den Unterschied zum guten alten Rezept von Omma macht.
Aber damit Omma nicht ganz beleidigt ist, nehmen wir wenigstens eine weiße Tischdecke und richten alles schön spießig an. Tadaaa: der VEGANE APFEL-BIRNEN-STRUDEL!


Apfelbirnenstrudel mit Pinienkernen und Apfelzimtsauce

  • Strudelteig: 170g Weizenmehl Typ 405 / 1 Prise Salz / 3 EL Sonnenblumenöl und etwas zum Bestreichen / 1 TL heller Essig

    • Alle Zutaten glatt verkneten, dünn mit Öl bestreichen und 30 Minuten ruhen lassen.
     
  •  Semmelbrösel: 100g vegane Margarine (Raumtemperatur) / 100g vegane Semmelbrösel / 5 EL Sonnenblumenöl
    • Semmelbrösel: Margarine aufschlagen, mit Semmelbröseln und Öl zu Streuseln kneten.
  •  Füllung: 1 Vanilleschote / 300g Äpfel / 300g Birnen / Saft und Schale einer Bio-Zitrone / 1 Prise Zimtpulver / 60g geröstete Pinienkerne / 50g Rohrzucker / 20g vegane Margarine
    • Obst in Scheiben schneiden, Vanillemark aus der Schote kratzen und alles bis auf die Margarine mischen.
      Teig dünnstmöglich (auf einem Küchentuch) ausrollen, Ränder abschneiden, Margarine zerlassen und Teig damit bestreichen. Danach mit den Bröeln bestreuen. Füllung auf dem oberen Drittel verteilen und den Strudel aufrollen.
      Auf ein mit Backpapier belegtes Blech rollen und bei 200°C 30 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
  •  Apfelzimtsauce: 200g Schmandersatz aus Soja / 200g Apfelmus / 100ml Sojacreme / Schale und Saft einer halben Bio-Zitrone / 1 Vanilleschote / 1/4 TL Zimtpulver / 2 EL Calvados / 45g Rohrzucker
    • Alle Zutaten zu einer glatten Sauce mixen und kalt zum Strudel servieren.
Man kann den Strudel auch lauwarm, frisch aus dem Ofen servieren. Dazu passt dann auch ein veganes Vanilleeis. Lecker!

Aus dem Buch vegan und süss - die besten veganen Kuchen, Torten, Desserts und Cookies von Bernd Siefert 
erschienen im Mattaes-Verlag

Preis: 24,95€
Seiten: 160
1. Auflage 2015
Hardcover, 275 x 200mm
ISBN: 978-3-87515-404-7

http://www.matthaes.de/essen-geniessen/backen/vegan-suess,978-3-87515-404-7.html


Bernd Siefert ist Weltmeister der Konditoren und hat nun ein Buch für uns bereitgestellt, bei dem auch Veganer ganz in den Genuss seiner Backkünste kommen können. Keine Butter, keine Eier werdet ihr in den Zutatenlisten finden und trotzdem leckere Kuchen, Torten, Cookies oder Desserts backen können.
Gerade vegane Backrezepte sind sehr beliebt, weil es einfach noch nicht allzu viele davon gibt, die wirklich überzeugen können. Endlich haben wir eine gute Sammlung von Rezepten, von denen ich euch versichern kann, dass auch Naschkatzen ganz auf ihre Kosten kommen, auch wenn sie noch nicht so vertraut mit der veganen Küche sind.
Mehr als 60 Rezepte werden im Buch vorgestellt. Für einen Konditorenweltmeister erwarten wir knifflige Sachen. Die auszuprobieren macht Spaß! Aber auch einfache Backereien stehen bereit.
Alles wird anschaulich erläutert und es gibt Tipps für passende Saucen und Co., die man noch zusätzlich servieren kann.
Tipps, mit welchen Produkten sich tierische Zutaten ersetzen lassen, gibt uns Bernd Siefert hier auch, sodass wir selbst unsere traditionellen Familienrezepte veganisieren können.
Ansonsten nehmen wir eben einfach seine: vom Apfelbirnenstrudel, Mandelsandkekse, Creme Brûlée und Kokosmilchreis mit Sauerkirschen und Mango bis hin zur Zitronentarte mit Blaubeeren – wir müssen auf nichts verzichten.

Eine Buchvorschau und mehr Infos gibt`s [hier].




28. April 2021

Patisserie artisanale depuis 1938: Financiers noisette

Frankreich... Ich liebe dieses Land. Vielleicht geht es euch auch so. Paris, Bordeaux, Nizza, Toulouse,... Mir geht es gar nicht mal so sehr darum, dass man dort so leckere Dinge findet. Aber die machen Frankreich natürlich auch aus.
Wer zuerst an Schnecken und Froschschenkel, Leberpastete und Nizzasalat denkt, liegt zwar nicht falsch, aber viel toller sind natürlich noch die süßen Gebäcke, die in den Auslagen der vielen kleinen patisseries, also Bäckereien/ Konditoreien glänzen. Obwohl die Franzosen mit ihrem kurzen Schwarzen und einem Croissant zufrieden sind, findet man noch so viel mehr... pain au chocolat, Brioche, Baba au rhum, Tarte au citron,...
Neben Madeleines und Cannelés mag ich am allerliebsten Financiers.
Diese kleine Leckerei eignet sich gut als Häppchen, man kann sie also schön einem Buffet beisteuern, bei Feiern, auf Arbeit oder einfach nur bei einer gemütlichen Kaffeerunde mit Freunden.
 

Financiers kommen aus Frankreich und waren ursprünglich rund. Später waren es wohl die Schweizer, die sie so gebacken haben, dass die Form einem Goldbarren gleicht, was auch zum Namen passt. Für die „Financiers“, also die Finanzleute, wurden diese Kuchen nämlich damals gebacken. Damit sich die feinen Herren ihre Hände nicht beschmutzen, waren die Kuchen auch nur so klein. Eigentlich sind sie aus geriebenen Mandeln gemacht. Bei mir gibt es aber heute Financiers noisette, also mit Haselnüssen.
Mmmmhhh, ein Kakao oder Käffchen dazu und fertig!



Nun zu meinem Rezept:

Ihr braucht:
·         4 Eiweiß
·         150g Zucker
·         125g beurre noisette (Butter, im Topf geschmolzen, bis sie braun wird und nussig riecht)
·         50g Mehl
·         50g gemahlene Haselnüsse oder Pralin
·         etwas Vanilleessenz (oder ersetzt etwas Zucker durch Vanillezucker)
·         einige ganze Haselnüsse

Los geht`s:

Vorbereitung:
1.       Die Butter zubereiten und etwas abkühlen lassen. Eventuell sich absetzende Flocken abschöpfen.
2.       Die Nüsse im Ofen bei 160°C etwas anrösten, bis es in der Küche duftet (ca. 10 Minuten).
3.       Den Ofen auf 210°C vorheizen.

Weiter geht`s:
4.       Den Zucker mit abgekühlten Nüssen und dem Mehl vermischen. Am Schluss die Vanilleessenz zugeben.
5.       Nun nach und nach das Eiweiß unterrühren. Danach vorsichtig die Butter dazugeben und alles zu einem glatten Teig rühren.
Backen:
6.       Den Teig vorsichtig in die Financier-Form (oder eine andere kleine Kuchenform) geben und nach Belieben in jede Mulde zwei halbe Haselnüsse draufgeben.
7.       Für 10-15 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten, die Tür öffnen, aber die Financiers noch weitere 5 Minuten im Ofen lassen.

14. Januar 2020

Der ALLROUNDER: Kokosöl - nicht nur für die Küche

Weißt du eigentlich, dass der Prinz von Fidschi sich in einen Aal verwandelt hat, um seine Geliebte Sina bei ihrem täglichen Bad beobachten zu können?
Sina ließ ihm dem Kopf abhacken und trotzdem machte der Prinz ihr noch ein letztes Geschenk:
am Ort, wo sein Kopf begraben wird, soll eine Palme wachsen, deren Früchte mit ihrem Saft den Durst und das Fleisch den Hunger stillt.
 
Nach dieser Legende entstand die Pflanze der Kokosnuss.
Ihr gepresstes Fleisch ist das Kokosöl, was eine Vielfalt an Wirkstoffen hat, die gut für den menschlichen Körper sind.
Wir können Kokosöl äußerlich anwenden, indem wir Haut und Haare damit verwöhnen. Es kann aber auch innerlich genutzt werden und hilft unseren Organismus zu entgiften. Das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt, der Stoffwechsel angekurbelt, Beschwerden gelindert und neurodegenerative Krankheiten (wie Alzheimer oder Parkinson) verlangsamt.
 
Da der Einsatz von Kokosöl in der letzten Zeit ansteigt, ist es interessant, sich damit auseinanderzusetzen. Fette sind für unseren Organismus wichtig und werden immer noch viel zu oft verpönt.
 
Ich möchte euch nicht überreden nun plötzlich riesige Mengen an Kokosöl zu uns zu nehmen. Es geht darum, das Öl in den Alltag einzubinden, so also beim Kochen, Braten, Backen aber auch pur zu verwenden. Sogar Tee und Kaffee kann man Kokosöl zugeben. Aufgrund der Inhaltsstoffe und Herstellungsart gibt es auch viele Gerichte der Paleo-Kost, also der Steinzeitküche, die damit zuzubereiten sind.
 

Wagt euch an Kokosöl einfach mal  heran und guckt euch viele verschiedene Verwendungsmöglichkeiten an, die Spaß machen ausprobiert zu werden. Hat man einmal den guten Effekt bemerkt, wird man wahrscheinlich nicht aufhören, Kokosöl dauerhaft in sein Leben einzubringen.

27. März 2018

Gönn deinen Geschmacksknospen Tonkahühnchen in Kokos-Honig-Minzsauce

Ich liebe Küchenexperimente, das wisst ihr ja sicher! Scheinbar ganz unpassende Zutaten zusammenzuschmeißen und mal zu schauen, was dabei herauskommt bzw. so lange herumzuexperimentieren, bis es lecker wird.
Bei meinem Blaubeerhühnchen mit Schokolade, Zimt und Minze, habt ihr das ja sicher schon mitbekommen, genauso wie bei den Vanille-Garnelen.
 
Weiter in Planung ist noch einiges mit Vanille und Tonkabohne. Den ersten Schritt und damit mein erstes Gericht mit Tonkabohne habe ich am Wochenende gestartet.
Gleich mal vorab: Ich war und bin noch immer total begeistert von diesem Gericht! Wieder Hühnchen, wieder süß, aber meiner Meinung nach toppt das nochmal das Blaubeerhühnchen!!! Um einiges!

Dieses Gericht ist "einfach nur" göttlich!!! Perfekt! Ungewohnt, aber dafür umso leckerer! Deshalb habe ich es auch gleich nochmal nachgekocht. Diesmal mit Mango statt Kaki.



Tonkahühnchen mit Kaki in süßer Minzsauce


Dazu gab`s Reis und etwas Rucolasalat.

Das brauchst du dazu:

300g Hühnerbrustfilet
knapp 1/2 Dose Kokosmilch
2 Kakis (Sharon)
etwas Tonkabohnenabrieb
4-5 Stiele Minze
Haselnussöl
1 Zwiebel, gewürfelt
Ahornsirup oder/ und Honig (insgesamt ca. 1 TL)
Salz, Pfeffer
n. Bel. Zitronensaft

Alternativ geht auch anderes Öl, aber das nussige Aroma bietet schon einen tollen Geschmack. Generell haben mich Öle von BioPlanète noch nicht enttäuscht. Also, wenn du doch mit Haselnussöl kochen wollt, dann bekommst du es dort im Onlineshop. Ich habe dieses hier genommen, aber es gibt auch noch die geröstete Variante. Mmmhhh! auch schon ein Rezept mit Mohnöl von BioPlanète vorgestellt. Das findest du hier: Mohn-Tomatensauce.

Durch das nussige Aroma bin ich darauf gekommen, das nächste Mal vielleicht noch Cashewkerne mit hinzuzugeben.

So kochst du:

Das Fleisch im Haselnussöl anbraten und herausnehmen.
In der gleichen Pfanne die Zwiebelwürfel anschwitzen und mit der Kokosmilch ablöschen.
Kakis schneiden und in die Pfanne geben.
Tonkabohnenabrieb und gehackte Minze einrühren.
Fleisch wieder zugeben.
Mit Salz, Pfeffer, Ahornsirup und eventuell etwas Zitrone abschmecken.

18. Januar 2015

Wildreissalat mit Rotwein, Oliven und Rosinen

 
Ich mag keinen Salat. Ekelhaft!
 
Nagut, doch, ich find Salat lecker! Aber nur "Normalosalat". Keinen Fleisch- oder Käsesalat, Nudelsalat eigentlich auch nicht und schon gar nicht Reissalat.
Pfui, bei letzterem muss ich immer wieder an die kalte Pampe aus ungewürzten Reiskörnern mit geschmacklosen Apfel- und Irgendwasstücken denken, die man mir im Sommerurlaub mal in Frankreich vorgesetzt hat! Als ob 36°C im Schatten nicht schon reichen, da wird die Laune mit so einem Fraß nun wirklich auch nicht besser! Danke Harald!
 
 
Es gibt ein Rezept für Reissalat, das würde ich sogar wieder kochen. Hab ich sogar schon. Ab und an und zu Weihnachten gibt es diese Variante. Warum gerade die mir schmeckt? Ich weiß es nicht. Vielleicht liegt es auch an den dunklen Reiskörnern, vielleicht an der tollen Kombi aus fruchtig (Rotwein und Rosinen) mit pikant (Kreuzkümmel und Oliven). Jedenfalls mag ich den Salat auch nur lauwarm.
Auch wieder komisch. Also dass ich überhaupt mal was lauwarmes gut finde.
 
 
 
Entscheidet selbst ob kalt oder lau, aber probiert den Salat durchaus mal.

 

Dazu braucht ihr (nach GU-Rezept):

  • 150 g Wildreismischung
  • Pfeffer, Salz, Kreuzkümmelpulver
  • 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen
  • 300 ml fruchtiger Rotwein 
  • 50 g Rosinen
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 4 Tomaten (klappt auch gut mit Paprika)
  • n. Bel. 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Weißweinessig
  • n. Bel. 2 TL Rohrohrzucker
  • 50 g schwarze Olivenringe             

  1. Reis wie auf der Packung beschrieben kochen. Gewürfelte Zwiebel und Knobi im Wein aufkochen und Pfeffer dazu geben. Nach 10 Minuten abgießen und 100ml aufbewahren. Darin die Rosinen einweichen.
  2. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Tomaten halbieren und das Fruchtfleisch (keine Kerne und Stielansätze) würfeln. Pinienkerne ohne zusätzliches Fett in einer beschichteten Pfanne anrösten.
  3. Rosinen abtropfen lassen, Weinmischung auffangen und mit Öl, Essig, Zucker und 1/2 Tl Kreuzkümmel würzen. Mit Salz abschmecken. Alle Zutaten mit dem etwas abgekühlten Reis mischen und für ca. 10 Minuten ziehen lassen.
  4. Abschmecken und Servieren.   


UND? 
...
GUT ODER?

16. Januar 2015

LOW FAT Kaninchen toskanische Art

 
MMmmhh, da ist er wieder, der Appetit auf ein ordentliches Stück Fleisch. Hat ja nicht lange gedauert nach Weihnachten!
Nunja, "ein ordentliches Stück Fleisch" bedeutet bei mir eigentlich Steak. Schönes Rinderfilet gut gewürzt und medium-rare.
So ein kleines Hoppelhäschen ist aber auch nicht ganz zu verachten (wir müssen ja jetzt nicht gleich an Bambis Freund Klopfer denken) und bis Ostern gibt es dann auch wieder welche, die unsere Geschenke verstecken. Versprochen!
 
Eigentlich haben Kaninchen sehr helles Fleisch. Es ist total zart und ähnelt geschmacklich Hühnchen (außerdem sieht es auch fast so aus). Ich mag lieber Wildkaninchen mit einem kräftigeren Geschmack und dunklerem Fleisch.
Leider bin ich dieses Mal nicht an Wildkaninchen gekommen. Nungut, somit wurde es eine fettarme Variante - ist doch auch was!


Zutaten und Zubereitung für 3-4 Personen:

  • ein kleines küchenfertiges Kaninchen (vom Metzger in ca. 8 Teile zerlegt) oder drei Keulen
  • Olivenöl, ggf. Butter, Salz, Pfeffer
  • 1-2 Knoblauchzehen, in Scheiben
  • 100ml Weißwein
  • 1-2 Dosen gestückelte Tomaten (optional 500g Tomaten überbrüht, abgezogen und entkernt)
  • 1 geh. TL italienische Kräuter (fertig gemischt oder was ihr so da habt und mögt. Bei mir war das ein Mix aus Basilikum, Majoran, Oregano und Estragon)
  • 2 EL Pinienkerne nach Belieben
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  1. Fleisch säubern, salzen, pfeffern und in Öl und Butter kräftig anbraten.
  2. Knoblauch und Weißwein zufügen und aufkochen lassen. Mit Tomaten ablöschen.
  3. Kräuter unterrühren und ca. 45 Minuten zugedeckt schmoren lassen.
  4. Pinienkerne ohne extra Fett anrösten (nehmt eine beschichtete Pfanne), Petersilie ohne Stiel hacken und mit beidem das Kaninchen anrichten.

Zeit: etwas mehr als eine Stunde
Kcal: 390 p.P
was dazu passt: Kartoffelbrei

22. Dezember 2014

Tipps mit Schwipps: Drei Haselnüsse für AschenBRÖSEL

Na, wer von euch gehört zu den heimlichen jedes-Jahr-Drei Haselnüsse für Aschenbrödel-Guckern?

Und wer kann es schon nicht mehr sehen (oder hören; wenn man mal an das typische Lied davon denkt)?

Heute komme ich mit Haselnuss von Fräulein BRÖSEL im Gepäck. Wenn ihr die noch nicht kennt, dann passt aber mal ganz genau auf (gerade auch die wahrscheinlich unterzähligen Männer, die hier gerade lesen!):

Fräulein Brösel will uns wegführen von den alkoholischen Industriebränden und die Frucht erklären, die im Schnaps nie verlorengeht.
Frucht: nämlich solche wie die aus ihren anderen Schnapssorten: Marille, Vogelbeere, Johannisbeere, die ihr alle -genauso wie die Haselnuss- bei geileweine.de ergattern könnt.



Die Nüsse dieses Schnapses stammen aus der östlichen Steiermark. Im heißen Sommer voll ausgereift, finden sie ihren Weg über das Einlegen in Alkohol und dem anschließenden Brennen in das Fläschchen.

Ich habe diesen Schnaps probiert. Der Geruch ist richtig klasse. Ich würde mir fast wünschen, dass ich ein Parfum davon hätte, um ihn jeden Tag an mir zu tragen. Richtige, leckere Haselnuss, von der man schon eine geschmackliche Kombination mit Schokolade erahnt. Man denkt sofort an Ferrero Küsschen und möchte nur noch endlich den ersten Schluck nehmen.
Auch dieser ist ganz im Zeichen der Haselnuss. Der Schnaps schmeckt, getreu seines klaren Aussehens, eher etwas stärker, als man vielleicht vom Geruch her erahnt hätte. Vielleicht hätte ich es mir weichcremiger am Gaumen vorgestellt, eher in die Richtung Haselnuss-Baileys oder Frangelico. Wenn man das nun aber weiß und die nächten Schluck mit diesem Wissen trinkt, hat man viel Freude an dem Fläschchen, was sich ganz sicher auch zum Mixen prima eignet! Ob einem das aber nicht zu schade ist, muss jeder selbst wissen.

19. Dezember 2014

Weintipp der Woche: VIN SANTO und apulische Cantuccini

Wenn man einige Male in Italien war, bekommt man mit, dass es ein ganz familiäres Land ist. Ihr kennt es ja, die Italiener essen gern und ausgiebig lange zusammen. Ist das Frühstück vielleicht nicht allzu üppig, gibt es am Abend mehrere Gänge, die ohn Blick auf die Uhr, genüsslich verbracht werden. Viele Verwandte, gutes Essen, ausgelassene Stimmung!

Das verleitet doch dazu, seine Urlaube nicht nur im All inclusive-Hotel am Strand zu verbringen, sondern auch mal einige Tage bei einer Gastfamilie zu buchen! Lasst euch von der Nonna bekochen und rundum verwöhnen! So nehmt ihr auch kulinarische Raffinessen mit und lernt Landestypisches kennen, was ihr möglicherweise sonst nicht kennengerlernt hättet.

Was es nicht unbedingt in den Sterne-Hotels der Toscana geben wird, ihr aber vielleicht auch ohne Verwandschaft in Italien kennen dürftet, sind Cantuccini. Klar, die Teilchen kennen fast alle (manche werden vielleicht Biscotti [zwei Mal gebacken] dazu sagen. Aber schon ein paar Leute weniger wissen, dass man zu ihnen gerne Vin Santo trinkt.






Vin Santo ist ein italienischer Süß- bzw. Dessertwein aus der Toskana. Seine Farbe ist klasse, wie Bernstein! Sein Geschmack natürlich Süß, aber nicht zu aufdringlich, eher so, wie man auch Äpfeln und Feigen eine Süße zuschreibt, die man aber zum Beispiel nicht mit Zucker in Verbindung bringen würde. Man hat im Nachgeschmack das Gefühl, es wäre Honig ein Bestandteil.

Genau dieser Flasche, also dem Vin Santo Santa Christina, der auf traditionelle Art aus luftgetrockneten Trauben von Trebbiano und Malvasia entsteht, schreibt man zusätzlich noch Aromen von gerösteten Nüssen und Heu zu. Das habe ich gemerkt, weiß aber nicht ganz genau, ob das daran lag, dass ich es vorher gelesen habe oder ob ich es vielleicht auch selbst herausgefunden hätte:)

Diesen Likörwein genießt man in kleinen Mengen. Eben so, wie einen Aperitif oder Schnaps. Jedenfalls nicht wie Merlot oder Burgunder :)



Santa Cristina Vin Santo della Valdichiana DOC 2008 – empfohlener EVP: 22,95 Euro

-gefunden bei Weinland ARIANE ABAYAN.

Wenn Cantuccini nicht für euch sind, empfehle ich euch Vin Santo trotzdem. Entweder pur oder zu  Süßem, sowie Eiscreme, dunkler Schokolade oder Früchten (getrocknet sowie frisch). Man kann ihn aber auch wirklich gut zu pikantem Käse genießen.
Probiert es doch mal aus: Eine Käseplatte mit Feigen und Weintrauben... beträufelt mit Schoko-Balsamessig und dazu den Vin Santo. Mmmmhhh!


Nun aber zum Rezept für die Cantuccini:

Apulische (italienische) Cantuccini

200g Zucker
2 Eier
200g Mehl
200g Mandeln
etwas Mehl

  1. Vorbereitungen: Vorheizen auf 180°C (Umluft 160°C), Backblech auslegen.
  2. Zucker und Eier schaumig schlagen, Mehl untermischen, Mandeln einarbeiten.
  3. Zwei lange Stränge aus dem Teig formen (ca. 5cm breit), mit genügend Abstand aufs Blech legen.
  4. 20 Minuten backen, dann 10 Minuten abkühlen lassen und den Ofen ausschalten.
  5. Die Mandelbrote in 1,5cm breite Stücke schneiden. Mit den Schnittflächen aufs Blech geben und in den Ofen (der bleibt aus!) schieben, bis dieser vollständig kalt ist.

Die Cantuccini sollt ihr backen, bis sie bernsteinfarben sind - genau passend zum Vin Santo.
Da sie bei mir diesmal allerdings doch ziemlich weiß aussehen, mache ich mit ihnen gleich mal bei der derzeitigen Blogparade von Küchenatlas mit.

KüchenAtlas-Blogparade: Weiß wie der Schnee

7. Dezember 2014

Genial einfach. Einfach genial. Luxus-Stulle.

Ein Stullchen. Ein Snack. Ein Genuss. Zucchini-Haselnuss-Brot mit eingemachter Curry-Zucchini, Tomaten und Käse. Genial einfach. Einfach genial. 
 
 
Hier sieht man nochmal das Brot ganz toll. Das hab ich nämlich selbst gebacken. Ja, da bin ich schon ein bisschen stolz drauf, weil Brot nämlich nicht wirklich ganz so oft bei mir gelingt. Sonst gäbe es hier auch sicher noch ein paar mehr Brotrezepte als Ciabatta und mein aller liebstes Lieblingsrezept für Baguette. Oder das Cornbread. Solche Weizenmehlsachen kriege ich immer gut hin, nur Vollkornbrote, geschweige denn Sauerteigbrote zu backen ist mir irgendwie nicht so in die Wiege gelegt worden. Das Federweißerbrot und Malzbrot sind gut geworden, das wars dann aber auch schon in der Schwarzbrotkategorie. Das Cornbread muss man wohl eher zu den fluffigen, hellen Brotkreationen zählen.

 

Meine bisherige Top 3 

  1. Baguette à la tradition francaise
  2. Ciabatta mit Vanille und Schalotten
  3. Oliven-Ciabatta
 
 
 
 
 
Das Rezept für die süßsaure Curry-Zucchini aus dem Glas:

Du brauchst:

1,4kg große grüne und gelbe Zucchini, geschält, längs geviertelt, 
grobe Kerne entfernt, in Scheiben gehobelt
1 rote oder gelbe Paprika, halbiert, entkernt, fein geschnitten
1-2 große Zwiebeln, halbiert, in feine Streifen geschnitten
1 El Salz
250ml Weißweinessig
200g Zucker
1 El Madras-Curry
1 El mildes Currypulver
Pfeffer


So geht`s:

Zu den vorbereiteten Zucchini, Paprika und Zwiebeln das Salz geben und mischen, dann ca. eine halbe Stunde ziehen lassen.

Ca. 250ml Flüssigkeit aus dem Gemüse pressen und in einem Topf auffangen. Essig, Zucker, Curry und Pfeffer zufügen und aufkochen. Das abgetropfte Gemüse dazugeben und aufkochen. Nach ca. 10 Minuten heiß in sterile Gläser füllen, verschließen und 15 Minuten auf den Kopf stellen.
 
 
 
Zum Aufbrauchen könnt ihr euch gut ein Jahr Zeit lassen (bis zur nächsten Zucchinisaison), aber das werdet ihr auch eher schaffen ;)


Das Rezept für das Haselnuss-Zucchini-Brot

Zutaten

600 g Weizenmehl Type 505
400g Vollkornweizenmehl
250 g Zucchini, gerieben
200 g Walnüsse, gehackt
20 g frische Hefe
1 EL Agavendicksaft
1 EL Salz
600 ml Wasser

Zubereitung

Die Hefe und Agavendicksaft im Wasser auflösen und stehen lassen bis sich Bläschen bilden. Alle Zutaten ohne Walnüsse zu einem geschmeidigen Teig vermengen und danach die Walnüsse einarbeiten. Teig eine Stunde (lieber länger) gehen lassen.
Hat der der Teig seine Größe etwa verdoppelt, in eine gefettete und gemehlte Kastenform geben und nochmals eine Stunde gehen lassen. Die Oberfläche mit einem Messer einritzen und bei 200°C mindestens eine Stunde backen. Stellt am besten eine Schale Wasser mit in den Ofen für optimale Knusprigkeit.

Eine Stunde backen und danach 30 Minuten im Ofen lassen. Das Brot soll hohl klingen, wenn man dagegenklopft.




Ich habe die Rezepte, wie ihr bei den [KLICKS] seht, von zwei verschiedenen Blogs. Irgendwie cool, dass man die Sachen, die man sich mal abgespeichert hat, dann manchmal auch genial miteinander kombinieren kann. Das Brot ist von Suppentopf (danke) und die Zucchini von Paprika meets Kardamom (danke Anikó!).

 

11. November 2014

EINKAUFSTIPP: Onlineshop-Vorstellung und lecker Kuchen nach NIGEL SLATER

Nigel Slater macht ja immer ganz verdammt leckere Kuchen. Von denen, die ich bisher probiert habe, finde ich den Victoria-Blechkuchen unschlagbar!
Der ist schnell gemacht und trotz seiner Einfachheit besonders. Ich glaube das machen die Mandelblättchen und vor allem die Himbeeren.







Ich zeige euch gleich mal das Rezept:

Victoria-Blechkuchen

  • 225g Butter
  • 225g brauner Zucker
  • 4 Eier
  • 150g Mehl
  • 6g Backpulver
  • 75g gemahlene Mandeln
  • 200g Himbeeren (TK erlaubt)
  • 3 EL Mandelblättchen
  • etwas Demerara- oder einfacher Rohrzucker
für eine Form mit etwa den Maßen 20x22x4 (das werden 9-12 Portionen)
Backofen auf 180°C vorgeheizt

Mixe Butter, Backpulver und Zucker ordentlich schaumig und gebe die Eier nach und nach dazu.
Nun Mehl und Mandeln mit einem großen Löffel untermischen.
Himbeeren vorsichtig unterziehen.

Teig in die Form geben und glatt streichen. Mit Mandelblättchen bestreuen und ab in den Ofen.

Nach der Stäbchenprobe den Kuchen aus dem Ofen nehmen. Das ist wohl so nach 40 Minuten. Gleich danach mit dem Rohrzucker betreuen.

 
 
 
 
 



Der Kuchen platziert sich hier auf meinem schönen neuen Fissler-Schneidebrett. Ich liebe dieses Brett wegen seiner Holzoptik und der tollen Größe! Bei 30x40 cm kann man schon ordentlich damit arbeiten.
Und wie ihr seht, benutze ich es eben auch einfach als Servierunterlage, weil ich eben das Buchenholz top finde.
Es arbeitet sich sehr gut damit, weil es rutschfeste Füße hat. Ein Muss!





Das Brett habe ich bei design3000 gefunden. Es kostet 67,50€. Das klingt sicher viel, allerdings achte ich bei solchen Arbeitsmaterialien in der Küche immer vordergründig auf die Qualität - und die ist hier gesichert.

Maße: Länge 40 cm, Breite 30 cm, Höhe 3 cm
Gewicht: 2.6 kg
Kategorie: Schneidebretter
Marke: Fissler
Farbe: braun
Material: Edelstahl 18/10; Buchenholz
Serie: Passion

Wer seine Versandkosten (nagut, ab 30€ Einkaufspreis zahlt ihr eh keine mehr;)  noch ausnutzen will, kann ja noch für sich oder andere nach Weihnachtsgeschenken stöbern. Vielleicht tragt ihr ja bald auch so gern wie ich welche von den Snö of Sweden - Ohrringen ;)


30. September 2014

Noch ne Pflaume (nein, ich mein keine Klopfer;) ZWETSCHKENFLECK mit HASELNUSS-Streusel

Noch ne Pflaume. Diesmal aus dem Sacher. Muss ja auch endlich mal sein ein Rezept von dem Wiener Restaurant nachzubacken, was nicht die allseits bekannte und beliebte Sachertorte (um deren Rezeptur sich viele noch streiten) ist.
 
 
Das Rezept, was ich mir dabei herausgesucht habe, sieht aus wie ein einfacher Pflaumenstreuselkuchen, hat aber so viel mehr in sich! Er ist richtig raffiniert. Es liegt sehr viel kulinarisches Gefühl in der Zusammenstellung. Wahrscheinlich liegt es nicht zuletzt daran, dass dies der Lieblingskuchen von Sacher-Direktor Reiner Heilmann ist.
 

 


 
 
Wien kann als Welthauptstadt der süßen Kulinarik bezeichnet werden. Dabei ist das Hotel Sacher absolut erwähnenswert. Franz Sacher kreierte ja 1832 die berühmte klassische Spezialität: die Sachertorte. Mittlerweile sind die Sacher-Patissiers wahre Künstler im Zubereiten der Altwiener Mehlspeisen und zeitgemäßen Desserts.
Das Standardwerk dieser österreichischen Genüsse ist das Buch "Süsses aus dem Sacher". Lange Zeit stand es auf meiner "Must have"-Liste, bis ich es mir endlich gegönnt habe.

Hieraus habe ich auch das heutige Rezept, welches ich nun nicht mehr "Pflaumenstreuselkuchen" nennen kann, sondern original wienerisch als "Zwetschkenfleck mit Haselnuss-Streusel" vorstelle.
 

Zwetschkenfleck mit Haselnuss-Streusel

Teig
  • 300g glattes Mehl
  • 25g Hefe oder 1/2 Pckg. Trockenhefe
  • Prise Salz
  • 3 Eigelb
  • 2 TL Vanillezucker
  • 30g Zucker
  • 100ml Milch
  • 4cl Rum (oder Pflaumenlikör)
Streusel
  • 120g glattes Mehl
  • 100g Zucker
  • 100g Butter
  • 60g Marzipan
  • 60g geröstete, geriebene Haselnüsse
  • Salz
  • 2 TL Vanillezucker
  • Prise Zimt
20-25 geviertelte, entsteinte, kleine Zwetschken
150g Zwetschken- oder Marillenmarmelade
Puderzucker n. Bel.
 
  1. Milch leicht erwärmen, Hefe hineinbröseln und verrühren. Restliche Zutaten (Butter zum Schluss) zufügen und glatt kneten. Dann zugedeckt 40 Minuten gehen lassen, nochmals durchkneten und erneut 30 Minuten zugedeckt (mit einem Geschirrtuch) gehen lassen.
  2. Streuselzutaten im kalten Zustand gut verkneten, zu einer Rolle geformt in Folie wickeln und eine Stunde kalt stellen. Danach ca. 6 mm dick ausrollen und auf ein Backblech (40x35) legen.
  3. Teig mit Marmelade bestreichen und mit Zwetschken (Schnittseite oben) in großzügigem Abstand belegen. Leicht andrücken.
  4. Streusel mit einer Gemüseraspel grob darüberreieben und 20 Minuten rasten lassen.
  5. Bei 190°C Umlugt 30-40 Minuten goldbraun backen.
  6. Noch warm mit Puderzucker bestäubt servieren.
Tipp: übrig gebliebene Streusel lassen sich gut einfrieren.

7. September 2014

Le Cookie {REZENSION}

Habt ihr schonmal Cookies gebacken und sie am gleichen Abend restlos aufgegessen? Ich jetzt schon. Krass.
Wer das Rezept will, der liest einfach weiter oder kauft sich folgendes Buch: Le Cookie.






Ich war mir nicht sicher, welches Rezept ich nachbacken soll. Also hab ich einfach gleich mal das erste genommen. Die Autoren schreiben auch, dass sie das Buch damit beginnen mussten, weil es ein MUST-DO-Rezept ist. Lecker ist es echt! So lecker sogar, dass der Teig schon zur Hälfte weg sein wird, bevor die Cookies noch in den Ofen wandern. Somit stimmen also die Angaben der Zutaten nicht. Man braucht für soundsoviele Cookies doppelt so viel ;P


Was habe ich benutzt?
  • 100g Butter
  • 80g Zucker
  • 35g Rohrohrzucker
  • 1TL Vanilleextrakt
  • 1 Ei
  • 1TL Sahne
  • 160g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • gehackte dunkle Schokolade, 130g
  • gehackte Walnüsse, 55g
Erst die Butter schaumig rühren, dann mit den Zuckersorten cremig mischen. Vanille, Ei und Sahne untermischen, dann die trockenen Zutaten dazusieben und vermengen. Schokolade und Nüsse unterheben.
Teig 30 Minuten kalt stellen, danach ggf. als Rolle formen und Cookies in 1cm Scheiben abschneiden oder als Kleckse auf das Blech geben (dann werden sie optisch eher laissez-faire).
Bei vorgeheizten 170°C 15 Minuten backen.

Nachdem die Cookies so geil schmecken, gebe ich dem Buch noch ne mega Chance mehr. Auf den ersten Blick fand ich es nämlich nicht so toll. Ein kleines Buch mit nicht sooo vielen Rezepten (ich steh da eher auf Wälzer) und komisch, da französische Leckereien auf amerikanisch gemünzt werden). Nunja, lecker isses! Und das sind ja dann wohl auch die anderen Rezepte, also die anderen Cookiesorten, Macarons, Whoopies und und und.
Optisch ist es ja auch eigentlich toll. Super Fotos, echt schick in Szene gesetzt. Hm, ich werde einfach mal berichten, wenn ich mir im Klaren darüber bin, was ich von dem Buch halte. Oder ihr schaut es euch schonmal selber an.
Viel Spaß dabei.
Ihr findet es beim Thorbecke-Verlag.
 
 
 
 

Le Cookie
12,99€
1. Auflage 2014
Format 19 x 19 cm
64 Seiten
mit zahlreichen Farbfotos
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-0448-5

13. Juli 2014

Einfach und schnell: Weinbergpfirsich-Mandeltarte

Mmmmhh, ich liebe diese Weinbergpfirsiche!!!





Mandeltarte mit Weinbergpfirsichen

für eine Tarteform
 
1 Rolle Blätterteig
100 g gemahlene Mandeln
2 Eier
3 EL Milch
3 EL Zucker
3 reife Bergpfirsiche, entkernt und in Scheiben

Backofen auf 180° C vorheizen. Die Form fetten und den Blätterteig hineinlegen. Man kann auch einfach Backpapier auf ein Blech legen und die Tarte von Hand formen.
Mandeln mit Eiern, Zucker und Milch zu einer Masse verrühren. Je nach Konsistenz mit der Milchmenge variieren.
Die Mandelmasse kommt auf den Teig und die Pfirsiche darauf.
Gebacken wird ca. 20 Minuten, bis der Blätterteig durch ist und die Masse fest. 


Schmeckt am besten warm. Die ganz verrückten hauen noch einen Klatsch geschlagene Sahne oder Créme fraîche drauf.

Frohes Schlemmen, eure TONI

11. Juli 2014

von Maissalat und Rote Bete-Aufstrich aka "Törtchen violette avec une salade de mais"

Mais. Kann sein, muss aber nicht!
Es sei denn wir reden von kleinen Maiskölbchen, die sind unschlagbar. Tun wir aber nicht!
Mais. Schnöder, stupider, kleinkörniger Mais. Aus der Dose. Nichtmal am Kolben.
Nichts könnte mich daran reizen. Ich würde ihn nur wegen der Farbe in einem Chili o.ä. verwenden.

Wieso bin ich also gerade absolut vernarrt in diesen Maissalat?

Maissalat mit Feta

kleine Version (trotzdem als Beilage für 4 oder für 2 Hungrige)

1 gelbe Paprika
1 kleine Dose Mais
1/2 Stück Feta
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 kleine rote Zwiebel, gehackt
gutes Olivenöl
hellen Essig (z.B. Balsamico oder Apfelessig)
Salz, Pfeffer
je 1/2 TL Chilipulver, Paprikapulver, eine Prise Currypulver
je 1/2 TL Oregano, Thymian, Majoran, Basilikum, n. Bel. Rosmarin

Viel ist nicht zu tun: einfach alles mischen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass Paprika und Feta in Maisgröße geschnitten werden, das gibt dem Salat seine Besonderheit.




Ah oui.... das Törtchen!
Erinnert ihr euch an die Vorstellung der Degustabox? Schaut doch nochmal auf meinem Blog nach oder seht sie euch auf degustabox.com/de an. Da war doch das tolle fit for fun-Vollkornbrot mit der Folsäure drin. Ja, das habe ich verwendet. Ich habe mit Dessertringen Kreise ausgestochen und diese dann abwechselnd mit dem Rote Bete-Aufstrich wieder in die Ringe hinein geschichtet. 

Hier das Rezept. Ich könnte mir vorstellen das nächste mal den Meerettich wegzulassen und ihn als Häubchen auf das Törtchen zu geben, damit es optisch mehr hermacht.



Rote Bete-Auftstrich

2 Kugeln Rote Bete, da hatte ich die verschweißten
eine kleine Handvoll (oder 100g) Sonnenblumenkerne
1 Zwiebel, gehackt
50 ml neutrales Öl oder eine Mischung aus Sojaöl und Olivenöl
1-2 TL Zitronensaft
etwas Salz und Pfeffer
1/2 TL Meerettich (oder nach Abschmecken mehr)
eventuell 1 EL Ahornsirup zum Süßen

Die Rote Bete kleinschneiden und mit Sonnenblumenkernen und der Zwiebel mixen. Restliche Zutaten ebenfalls untermixen und mit Meerettich und Salz und Pfeffer abschmecken.

Weil mich der Maissalat so umhaut, obwohl er so einfach erscheint, möchte ich ihn bei Ina einreichen.




Frohes Schlemmen, eure TONI

7. Juli 2014

Macadamianut Blondies mit weißer Schokolade und Aufstrich von Zuegg {VERLOSUNG}



Gestern war Tag des Kusses. Was ich dazu gebacken habe, möchte ich euch heute vorstellen. Es sind kleine Küchlein geworden, die Macadamiakerne enthalten. Ich habe mich gleich in die Kombination von weißer Schokolade und diesen leicht salzigen Nüssen verliebt. Wer von euch könnte da widerstehen?




Erinnert ihr euch noch an das Unternehmen Zuegg? Ich habe euch erst neulich einige Fruchtaufstriche vorgestellt [klick] und in der Zwischenzeit noch vier weitere Sorten ausprobiert. Es waren Himbeer, Waldfrucht, Brombeer und Pfirsich! Ich mag Pfirsich in Form von Aufstrich sehr gern. Ansonsten esse ich eigentlich nur Bergpfirsiche und die aus Opa`s Garten. Welche aus der Dose oder im Gebäck, geschweige denn getrocknete schmecken mir nicht. Die Aufstrichvariante hatte es also nicht leicht, denn sie musste sich mir großen Erwartungen messen. Es gelang ihr aber auf den Punkt! So muss ein Pfirsichaufstrich sein und der Tag kann nach einem schönen Frühstück starten!

Die anderen Sorten sind auch super. Brombeer mag ich zum Beispiel ganz besonders. Aber ich möchte noch etwas weiter auf Pfirsich eingehen, denn diese Sorte habe ich für die Macadamia-Schokoküchlein verwendet.

Diese Aufstrichlinie von Zuegg heißt "Cremosa" und hat demzufolge eine cremige Konsitenz. Soll heißen; keine Stückchen, sondern fein püriert. Ich liebe es Croissants in solche Fruchtpürees zu dippen. Lecker (dafür nehmt ihr am besten Himbeer)!

Das Ideale an einem stückchenfreien Pfirsichaufstrich ist, dass er sich super gut zum Apricotieren eignet.
Apricotieren ist das Abglänzen eines fertigen Gebäcks (meist Kuchen) mit Aprikosengelee. Ich mache das bei einigen Kuchen, die noch eine Schokoschicht bekommen sollen. Es kommt also einfach vor der Schokoschicht die Marmeladenschicht darüber. So ist der Kuchen eben und der Schokoüberzug wird gleichmäßig. Je nach Lust und Laune nehme ich dann auch gern mal Johannisbeergelee, zum Beispiel bei Sachertorten.
Nunja und mit Pfirsich schmeckt es eben auch super gut, gerade da ich Aprikosengelee nicht mag und es meist auch Stücke enthält. Keine Stücke, glatte Ebene, gelungener Überzug.


Hier das Rezept für die Blondies, die in Küchleinform doch schicker aussehen als vom Blech, oder?

für 12 mittelgroße

Macadamianut Blondies

100g weiße Schokolade, gehackt
100g Butter
je 50g Zucker und Rohrohrrzucker, 1 EL Vanillezucker
2 Eier
150g Mehl
1/2 Packung Backpulver
100g Macadamiakerne, grob gehackt
Cremosaaufstrich Pfirsich von Zuegg
30-50g gehobelte Mandeln
ca. 2-3 TL Puderzucker
Den Backofen auf 180°C vorheizen und je 2 Förmchen in eine Minisandwichkreis- oder Muffinform geben.
Butter und Schokolade in einem kleinen Topf erhitzen und kurz abkühlen lassen.
Eier und Zucker verrühen.
Mehl und Backpulver seperat vermengen und am besten noch sieben.
Jetzt die Schokobutter und Eimasse miteinander verrühren, danach Mehl und Nüsse unterheben.
Den Teig in die Formen füllen und je nach Größe und Backofenbeschaffenheit bei Umluft 15-20 Minuten backen (bei mir war es etwas länger).

Mandeln ohne Fett in einer Pfanne goldbraun erhitzen, dabei stets dabei bleiben und umrühren.
Den Fruchtaufstrich erhitzen und auf die halbwegs ausgekühlten Küchlein streichen. Gleich einige der Mandelblättchen darüberstreuen und mit Puderzucker bestäuben.
 


Die Cremosa-Aufstriche von Zuegg werden ausschließlich aus bio-zertifizierten Früchten und Rohrzucker sowie Pektin hergestellt. Ich finde diese Nähe zur Frucht, wie sie bei Zuegg generell vorherrscht super! Seit 1890 gibt es das Unternehmen, also länger als ich Aufstriche essen kann, allerdings lässt sich das bei diesem Geschmack schnell aufholen.

Habt ihr auch Lust auf die Macadamia-Schokoküchlein und die Aufstriche bekommen? Gut so, dann schaut  mal auf meiner Facebookseite vorbei, denn ich verlose dort 3x1 Aufstrich eurer Wahl der Sorten Himbeer, Waldfrucht, Brombeer oder Pfirsich Cremosa von Zuegg.


Frohes Schlemmen, eure TONI

6. Juni 2014

VERLOSUNG und REZEPT ich bin entZUEGGT von neuen Fruchtaufstrichen






 





Erdbeertorte mit Giottocreme





Creme

200g Crème fraîche
  2 Stangen Giotto
150g Haselnussjoghurt
2 Pck. Sahnefest
200ml Sahne

Belag
 
  ausreichend Erdbeeren
1 Pck. Tortenguss
250ml Wasser
  2EL Vanillezucker
Die Cremezutaten vermischen und dabei die Giotto mit einer Gabel kleindrücken.
Die Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und halbieren.
Den Tortenboden auf die gewünschte Unterlage setzen und die Creme einfüllen und glatt streichen. Die Erdbeeren dicht an dicht darauf platzieren.
Den Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten und esslöffelweise von der Mitte aus auf den Erdbeeren verteilen (oder nach Belieben einfach nur darübersprenkeln).
Vor dem Servieren ca. eine Stunde kühl stellen.




Eine ähnliche Torte hat neulich jemand verbloggt. Das hat mich inspiriert und ich hab mir ein bisschen was davon abgeguckt (falls die betreffende Bloggerin das gerade liest, melde dich doch bei mir, dann verlinke ich dich gerne noch:)

Und nachdem ich die Torte als zwei kleine Törtchen gemacht habe, hab ich noch ne Idee für euch. Vielleicht pinselt ihr unter die Creme noch etwas Erdbeermarmelade. Ich hätte da ne super Sorte zu empfehlen, nämlich von ZUEGG



Diese Sorte ist aus der Linie "Unser Bestes aus der Frucht". Was ich daran besonders toll finde ist, dass keinerlei Kristallzucker aber auch keine künstlichen Süßstoffe, Konservierungs-, Farb- und Aromastoffe darin enthalten sind. Sowas findet man ja nicht alle Tage! Und es schmeckt so gut! Mmmhh!



Weiterhin gibt es noch passend zum Sommer die Fruchtaufstriche Zitrone und Williams Birne. Total erfrischend und mit intensiven Fruchtgeschmack. Damit wird geworben und das stimmt auch! Lecker-schmecker! Zitrone ist vielleicht nicht so ganz mein Ding, wenn es pur auf`s Brötchen kommt. Aber damit zu Backen stelle ich mir gut vor! Geeignet sind die drei Aufstriche auch zum Kochen und für die Zubereitung von Desserts, Eiscreme oder Sorbets. Fallen euch da nicht auch gleich viele Ideen ein? Zitroneneis, marmoriertes Erdbeereis oder auch mal eine Kombination der verschiedenen Sorten?




Was würdet ihr damit machen? Huscht doch mal schnell zu Facebook, beantwortet mir dort diese Frage und gewinnt mit etwas Glück einmal alle drei Sorten.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook. Jeder darf nur ein Mal teilnehmen. Die Gewinner werden unter allen Kommentaren ausgelost und danach kontaktiert um die Adresse zu erfahren, die dann ZUEGG bekommt, um euch die Sorten zuzuschicken. Geteilt werden darf sehr gerne.

Ausgelost wird am 8. Juni, 18 Uhr. Bis dahin könnt ihr also noch mitmachen. Vergesst nicht eine Mailadresse als Kontakt anzugeben.



Frohes Schlemmen, eure TONI
 
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