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1. März 2023

Gegrillt und gefüllt: Champignons vom Grill

Gegrillte Champignons mit Ziegenkäse-Creme





Nunja, eigentlich ist es immer die Ziegenkäsecreme, aber auf diesen Bildchen hat sich eine einfachere Frischkäsecreme geschlichen. Auch nicht schlecht. Nehmt einfach was da ist:)



Für 9 Champignons oder 6 Riesenchampignons nehmt ihr:

  • Champignons
  • 1-2 Lauchzwiebeln
  • 100g Ziegenfrischkäse (oder normalen, oder Kräuter-)
  • 1 EL Öl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Salz 
  • einige rosa Pfefferbeeren (ca. 2 TL)
Champignons putzen, Stiele entfernen (die könnt ihr z.B. noch auf irgendwelche Gemüse-Grillspieße packen) und die Zwiebeln in Ringe schneiden.
Zwiebelringe, Frischkäse, Öl, Salz und Paprika zu einer Paste rühren.
Käsemasse in die Champignons füllen, Pfefferbeeren darauf drapieren und für 15 Minuten auf den Grill legen. Vielleicht noch die Unterseite mit etwas Öl bepinseln.


(geht auch im Ofen;)




Frohes Schlemmen, eure TONI

13. März 2021

Grill doch mal wieder: ungewöhnliche Guacamole zum Dippen, Streichen, Füllen, Löffeln;)

Schon lange suche ich das perfekte Rezept für Guacamole. Ich weiß genau, wo ich die perfekte Guacamole essen kann, aber die kleine Bar macht die wohl auch nicht selbst, sondern kauft die extra fruchtige Guacamole irgendwo ein.
Als ich neulich Avocado günstig in die Finger bekam, wollte ich den ersten Versuch starten, meine eigene Guacamole zu kreieren. Fruchtig sollte sie sein. Da hatte ich doch mal irgendwo was gelesen... Guacamole mit Kiwi. Hmmm... von der Farbe her passt das ja schonmal.
Der Geschmack war nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte. Also gut war es, aber ich suche noch weiter. Ich würde behaupten das Rezept ist etwas für experimentierfreudige Avocadoliebhaber, aber einen, der Avocado nicht mag, kann man damit sicher nicht bekehren (was aber DIE Guacamole aus der Bar auf jeden Fall kann).




Die Guacamole ist eine Salsa aus der mexikanischen Küche. Ahuacamolli bedeutet so viel wie „Avocadosauce", woher wahrscheinlich der Name kommt. Meist nimmt man keinen Pfeffer zur Zubereitung. Ich habe aber welchen benutzt.




Kiwi-Minz-Guacamole

  • 1 sehr reife Avocado (wenn ihr sie in die Hand nehmt, müsst ihr das Gefühl wie bei einer matschigen Banane haben)
  • 2 Kiwi (die mit dem helleren, gelblichen Fruchtfleisch)
  • 1 Stängel Minze, davon die Blätter
  • etwas Zitronensaft, damit sich die Guacamole später nicht verfärbt
  • Salz, Pfeffer
  • n. Bel. etwas Paprikapulver, Chili und eine halbe gepresste Knoblauchzehe
Einfach alles pürieren und nochmal mit den Gewürzen abschmecken.


Frohes Schlemmen, eure TONI

24. November 2019

Kartoffelsalat "Southwest"... lauwarm ganz vorzüglich!

Ich mag ihn nicht, den Kartoffelsalat. Nagut, DEN Kartoffelsalat mag ich schon. Jetzt. Generell mochte ich sowas aber noch nie. Komische Erfindung.
Liegt wohl auch daran, dass es im Grunde nur zwei Arten gibt: ölig oder majo-nig. Beides schmeckt NICHT!
Warum schreibe ich das hier? Vielleicht weil ich Lust habe Mails und Kommentare zu bekommen, was mir denn einfällt, Kartoffelsalat sei total lecker, ich habe wohl noch nicht das richtige Rezept gefunden... bla, bla.
Das wäre vielleicht mal eine Variante zu erfahren, wie viele Leser meinen Blog wirklich verfolgen. Manchmal bekommt man ja die Krise: Post für Post und kein mikriges kleines Kommentarchen (außer diese nervigen anonymen, die ständig ihre eigenen Seiten bewerben wollen und worunter IHR jetzt leiden müsst, weil ich daher die Captcher-Abfrage aktiviert habe! Sorry!)!



Zurück zum Salat: Joar, also so super finde ich Kartoffelsalat nicht, aber es tummeln sich immer mehr in meiner Bloglovin und Co-Leseliste, weil manche eben doch ein bisschen (wir wollen es ja nicht gleich übertreiben und in totale Euphorie ausbrechen!) interessant aussehen. Hmm,... könnte ich ja auch ein Kartoffelsalat-Blogevent machen, nach dem Motto "Überzeugt mich! Präsentiert mir das Kartoffelsalatrezept!". Gut, dieses Event brauche ich nun auch nicht mehr machen. Macht Julia nämlich schon. Anstatt ich mich aber dort belese (das werde ich zwar tun, aber erst nach Ablauf, wenn alle Beiträge vorgestellt werden), gebe ich meinen eigenen Senf Kartoffelsalat dazu.








Ja, wie jetzt??? Ich denk du machst und magst keine!
Eben deshalb! Man muss ja schließlich nicht immer das machen, was man will! Nee, ich wachse an meinen "Aufgaben", so!

Ich wundere mich übrigens selbst, dass mein Kartoffelsalat gar keine meiner heiß geliebten Gürkchen abbekommen hat. Komisch, hab ich irgendwie vergessen (sorry meine kleinen Cornichons!). 
Ich traue es mich gar nicht zu sagen, aber mein Kartoffelsalat war... psssssst!.... lecker! Oh ja, und wie lecker der war! Lobestiraden von Muddi (schärfste Kritikerin!), Papa, der besseren Hälfte, Schwiegermuddi...! Gut, dass ich ausreichend hatte, aber die nächste Bestellung steht schon an! Gut so, da ess ich doch gerne mit. 

.... Ich und Kartoffelsalat.... wer`s glaubt...



Hier kommt er, the one and only Kordoffl-Soload Southwest
Warum ich den so nenne? Weil ich gerade ne Macke hab und weil mich die ungeschälten Kartoffeln an Southwest erinnern. Durch die lässt sich der Salat übrigens super schnell zubereiten. Kein ewiges Gefriemel, um die Schale abzubekommen.
Joar, ich wollte ja die letzten Tage mal Kartoffelsalate machen. So 4 oder 5, falls ich ja nun vielleicht wirklich bisher einfach nicht das richtige Rezept verkosten durfte. Jetzt ist nur die Frage, ob ich es trotzdem noch durchziehe weiterzukochen und zu -schnibbeln, wenn ich doch scheinbar schon den Gott unter den Kartoffelsalaten (bitte zählt nicht, wie oft ich in diesem Post schon das Wort "Kartoffelsalat" verwendet habe!) gefunden habe!
Noch dazu enthält dieser Salat etwas total abscheuliches (meine Meinung, es sei denn, ich hab ne eklige Phase, in der ich bei komischen Sachen reinhaue, ohne schwanger zu sein): Mayonnaise! Uuuuhhrrr!
Die bringt`s aber, trust me, it`s not the typische Mayo-Kartoffelsalat!

  • möglichst kleine Kartoffeln, festkochend (na toll, hier hab ich mal wieder pi-mal-Daumen garbeitet und kann euch keine Menge oder Grammzahl sagen. Ich tippe auf 12 kleine bis wirklich-kleine Kartoffeln, die sich im Topf nicht überlagert haben, sondern alle auf den Boden gepasst haben [Was ne Angabe!] Ich hatte aber auch einige große, die ich dann klein geschnitten habe, halt bloß in Stücke, nicht in Scheiben, wie bei den Standard-Kartoffelsalaten) am besten nehmt ihr Speisefrühkartoffeln, Drillinge oder kleine rote Kartoffeln (wie heißt die Sorte?)
  • ne kleine Handvoll Baconwürfel (ich hatte Katenschinkenwürfel) 
  • ne kleine Handvoll geriebenen Cheddarkäse (alternativ Mozzarella)
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 lange, relativ milde, rote Chili
  • 1 EL Chilibutter
  • richtig gute Mayo, schätzungsweise 4-5 EL (ich hatte die vom Restaurant zur gelben Möwe, ihr wisst schon, dem "großen M", keine Ahnung wie hochwertig die ist, aber ich find se lecker (zu Pommes (Mc Cain!!!) in meiner ekligen Phase, versteht sich;)
  • genausoviel oder etwas mehr Sour Cream (die Sorte, die ihr auch zu Backkartoffeln essen würdet)
  • 1/2 TL Paprikagewürz (ich glaube ich hatte rosenscharf, gern darf es aber auch geräuchertes sein)
  • 1/2 TL Cajun-Gewürz (oder einfach weglassen)
  • einige Umdrehungen frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Salz
  • 1 TL Zitronensaft, Weißweinessig oder andere Säure (bei mir war es Karpernflüssigkeit und etwas Zitrone)
erklärt sich ja fast von allein:
Kartoffeln in heißem Salzwasser kochen. Nicht fragen wie lange, sondern nachprüfen, denn meine Kartoffeln sind vielleicht kleiner oder größer als eure und meine Wunschbissfestigkeit anders als eure. Wasser abgießen, Kartoffeln beiseite stellen, damit sie etwas abkühlen können (fangt bloß nicht an sie abzuschrecken, das ist dann ähnlich wie bei Nudeln, die Sauce haftet dann nicht mehr so schön daran und die Konsistenz wird komisch.)
Chilibutter in einer Pfanne zerlassen, Bacon darin anbraten (jaja, kalorienbewusste Esser lassen den Bacon ohne weiteres Fett aus!)
Zwiebeln mit Grün in Ringe schneiden, Chili klein hacken
Restliche Zutaten und Chili zu einer Salatcreme mischen. Entweder mit oder ohne Käse. Den am besten zum lauwarmen Bacon geben, dann die Kartoffeln gleich hinzu, oder andersherum und den Kladderadatsch in den Kartoffeltopf. Deckel drauf, Salatcreme hinzu und ordentlich, aber vorsichtig durchschütteln.
Mit Frühlingszwiebelringen betreut servieren.


Nix durchziehen lassen: Schmeckt auch schon lauwarm total lecker.




Frohes Schlemmen, eure TONI

Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

8. Mai 2015

New Yorker Nudelsalat

Na, habt ihr denn schon den Grill angeschmissen und ein ordentliches BBQ veranstaltet? Bei uns ist es so: der Mann mag es nicht zu grillen, ich liebe nur den Geruch, aber nicht das Standard-Essen. Gemüsekreationen sind den anderen zu aufwändig, die wollen nur Toastbrot und Bratwürste. Die Beilagen, also Salate und Getränke sind bei allen willkommen. Daher gibt es dann meistens ein Beilagen-Dinner - ohne Grillen :)
Aber mit Lagerfeuer.

Ein Rezept, was sich das letzte Jahr so bewährt hat, dass es sogar zur Nachbarschaftsfeier zubereitet wurde, möchte ich euch jetzt vorstellen (Danke liebe Wolkenfee für das Rezept). Es ist ein Nudelsalat, wie ich ihn gerne hab. Also schon mal ohne Mayonnaise oder anderes weißes, undefinierbares Schleimzeug (ein Frevel, wer jetzt abwegige Gedanken hat!).
Die Zutaten, die der Nudel Pepp geben sind hier auch nicht so standardisiert. Also was ganz neues und besonderes, der New Yorker Nudelsalat.

Das Originalrezept hat es mit haufenweise Öl und a lot of Parmesan echt in sich, aber man muss es ja auch nicht so sehr übertreiben und kann die Mengen etwas reduzieren. Das habe ich jedenfalls gemacht und am Ende sah es dann so aus:

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 




New Yorker Nudelsalat


400 g Nudelsalatnudeln (also Penne, Farfalle oder Spirelli) in Salzwasser ca. 8min angaren, dann Röschen eines Brokkoli zugeben und beides bissfest garen. Das Wasser abgießen und in eine Schüssel geben. 4 in Röllchen geschnittene Frühlingszwiebeln, 2 Zehen gedrückten Knoblauch und 1 klein gewürfelte rote Paprikaschote (am besten geschält) untermischen.
Als Geschmackspepp kommt 1/2 Bund gehackter Schnittlauch und 1/2 Bund Basilikum dazu.
4-5 getrocknete in Öl eingelegte Tomaten runden alles ab.
Das Dressing besteht aus 1 TL Dijonsenf, 1 EL Tomatenöl der eingelegten Tomaten (den ich aber gerne weglasse, da ja eh noch einiges an den Tomaten klebte), 4 EL Balsamicoessig (I`m lovin` it), 10 EL Olivenöl (whaaaat? Ich nehme 2-3;), Salz, Pfeffer und Zucker.
50 g geriebenen Parmesan untermischen und durchziehen lassen. Vor dem Anrichten abschmecken und nochmals 50 g geriebenen Parmesan darüber streuen (oder auch nicht).



2. September 2014

Sponsored Video UND: Lust auf Steak? Ich schenke dir die Perfektion {geiles GIVE AWAY}

Wie macht man das perfekte Steak?
Ihr bekommt von mir jetzt nicht das scharf Anbraten, so und so viel Minuten von der und der Seite, in Folie bei soviel Grad in den Ofen für ..  bis dann.
Nee, heute machen wir es uns mal schön einfach. Und das Ergebnis wird nicht weniger gut. Nein, es wird genau so, wie wir es haben wollen.
Ein schön saftiges Steak, nicht zur Schuhsohle durchgebraten, nicht zum hundert Mal kauen, nein!
 
Bei Fleisch mit guter Qualität (und das ist meist nicht gerade das billigste, man sollte es sich schon etwas kosten lassen und von der Herkunft wissen) braucht es nicht viel. Gerade mal Salz und Pfeffer oder beides in einer guten Fertigmischung. und schon kann man auch ohne diverse Saucen einen tollen Geschmack erreichen. Natürlich gehört aber noch Garpunkt und Temperatur dazu.
 
Die meisten mögen ihr Steak medium, aber auch für alle anderen habe ich die Lösung! Das STEAK CHAMP.
Ganz einfach gesagt ist es ein kleines Stäbchen, eine Art Thermometer, was man mittig in das Fleisch sticht. Dieses hat die Kontrolle über die Kerntemperatur des Steaks und blinkt uns rechtzeitig an, wenn das Fleisch so ist, wie wir es von der Hitze nehmen sollen. Dann berechnet es die Zeit, die die Wärme nachzieht und sagt uns dann wieder durch ein Blinken, wann es servierfertig ist.
  


















Ich kannte das vorher gar nicht und durfte freundlicher Weise eines davon testen. Ich hätte mich wohl eigentlich für medium-rare entschieden, aber da ich ja meistens nicht nur für mich koche, habe ich dann doch medium genommen.
Das Ergebnis? Schaut selbst! Ich habe das Temperaturmessgerät schon ziemlich oft ausprobiert und immer hat es super funktioniert. Bei dickerem Fleisch, genauso wie bei etwas dünnerem.
Damit es perfekt gelingt hier ein paar Tipps.
 

Welche Faktoren beeinflussen mein Fleisch?

 
perfektes Steak | perfekte Steaks | gutes Fleisch

Ein perfektes Steak zubereiten – So funktioniert es

  1. Gutes Fleisch kaufen, circa 4 cm dick.
  2. Das Steak eine Stunde vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank nehmen.
  3. Steak mit etwas Öl einreiben und leicht salzen.
  4. Etwas Öl oder Fett in die Pfanne, bzw. den Grillrost leicht einölen.
  5. SteakChamp auswählen, aktivieren und in das Fleisch stecken.
  6. Beide Seiten des Steaks circa 2 Minuten mit hoher Hitze anbraten bzw. grillen.
  7. Hitze deutlich verringern (Herd: halbe Umdrehung, Grill ca. 130 bis 170°C) und bei mittlerer Hitze langsam weitergaren. Steak alle 2 bis 3 Minuten wenden, dann wird es schön gleichmäßig gar.
  8. Bei Doppelblitz-Signal des SteakChamp das Steak vom Feuer nehmen und ruhen lassen bis Doppelblitz-Signal endet. Jetzt ist Ihr Steak perfekt.
  9. SteakChamp entfernen, Meersalz und Pfeffer drüber, fertig!


Noch Fragen? Hier findest du ein Video mit der genauen Anleitung.
 
Die Wahl hat man zwischen SteakChamps für die Garstufen rare, medium-rare, medium und well-done.

Das Team von SteakChamp lässt mich so ein SteakChamp verlosen. Vielen Dank dafür!
  • Ihr müsst mir lediglich bis zum 7.9.2014, 18 Uhr, verraten welche Garstufe ihr wählen würdet .
  • Zusatzlose gibt es beim Teilen des Gewinnspielposts bei Facebook oder Twitter (das wird auch wirklich nachgeprüft!),das gebt ihr bitte im Kommentar mit an.
  • Es gibt natürlich wie immer keine Barauszahlung.
  • Vergesst nicht eure Mailadresse o.ä. zur Erreichbarkeit anzugeben.
  • Der Gewinner wird am Montag, 8.9.2014 benachrichtigt, hat eine Woche Zeit um sich mit seiner Adresse bei mir zu melden, welche an das Team von SteakChamp weitergeleitet wird, damit euch das SteakChamp zugesandt werden kann.
Außerdem möchte ich gerne wissen, welches Video euch von den zweien am meisten gefällt. Ich habe heute eine Mail mit den beiden bekommen und finde sie unglaublich süß!






31. Juli 2014

Auf dem Grill: Pigwings, Süßkartoffel-BBQ-Pü und Coleslaw/ Krautsalat {Vorstellung DON MARCOs}

Kennt ihr das Grillen auf einer Zedernholzplanke? Ihr müsst sie euch wie ein kleines Holzbrett vorstellen, was man (nachdem man es für mindestens zwei Stunden in Wasser einweicht) auf den Grill legen kann und darauf das Essen zubereitet. Man hat es sich bei den Indianern abgeguckt, die auf diese Weise Fisch über offenem Feuer grillten.
Das hat den Vorteil, dass man scheinbar ungrillbare Sachen nun doch grillen kann. Zum Beispiel Lachsfilet. Das ist so feinfaserig, dass es durch den Rost rutschen würde. Und in Alufolie sammelt sich leider immer der ganze Saft. Wenden kann man es schon gar nicht, ohne dass es zerfällt. Weiterhin gibt die Planke einen tollen Geschmack ab. Wahnsinn, was man damit erreichen kann! Ich hätte es nicht gedacht, muss ich ganz ehrlich sagen.
 


Ich habe das erste mal mit einer Rotzederplanke gegrillt. Diese habe ich bei Don Marco`s gefunden. Einer Seite, bei der es auch tolle Rezepte zu bestaunen gibt. Mein Dankeschön an dieser Stelle für Peter, der mir bei Facebook immer mit Tipps aushilft und mich somit auf die Seite aufmerksam gemacht hat (eigentlich wegen des Gewürz, aber dazu weiter unten)!

Wie benutzt man eine Holzplanke beim Grillen?

Die Platte solltest du erstmal wässern. Beschwere sie am besten, damit sie untertaucht und du dir sicher sein kannst, dass sie überall Wasser ziehen kann. Rechne dafür mit mindestens zwei Stunden.
Ist die Planke vollgesaugt, verbrennt sie nicht und verhindert das Austrocknen des Grillguts.

Nun zum Grillvorgang. Richtet euch zwei Zonen ein. Eine sogenannte direkte und eine indirekte Hitzequelle. Beim einfachen Zwei-Zonen-Grillen häuft ihr dazu einfach die Grillkohle auf der einen Seite und lasst die andere frei.
Die Planke kommt kurz, d.h. knapp eine Minute in die direkte Hitzezone. Es fängt leicht an zu rauchen und knistern. Danach kommt die Planke in die indirekte Zone (bei Gasgrills 175°-260° einhalten). Einige bevorzugen hier die Variante, die auch in Webers Grillbüchern zu finden ist, nämlich die Platte umzudrehen. Wenn es euch aber ausreicht, nur etwas rauchigen Geschmack am Grillgut zu haben, dann benutzt ihr eben einfach nicht die angeröstete, sondern die bisherige Oberseite.
Die Planke könntet ihr jetzt noch mit gutem Olivenöl einpinseln.
Das Grillgut wird daraufgelegt und der Deckel des Grills geschlossen. Gibt es keinen Grilldeckel, so tut es auch eine umgedrehte hitzebeständige Schüssel oder ein Stück Alufolie.

Je nach Grillgut dauert der Vorgang nur 5 bis 25 Minuten.

Vorteil: der Grill bleibt sauber;)

Die Planke am Ende mit einer Bürste und heißem Wasser gut säubern (keinesfalls in den Geschirrspüler geben!). Danach gut trocknen lassen. Je nach Stärke kann sie ca. 5 Mal wiederverwendet werden.

Warum Rotzeder?

Zunächst habe ich die Rotzederplanke gewählt, weil ich am meisten darüber gehört habe. Jetzt bin ich einfach nur begeistert vom Geschmack, der durch sie abgegeben wird! Es ist, wenn man es genau nimmt, ein Zypressengewächs aus den USA bzw. Kanada. Der "Tree of Life", wie er auch manchmal genannt wird.
Keine Angst vor einem unangenehmen Nebengeschmack! Das Holz ist nämlich frei von Harzen, hat dafür aber enthaltene Öle, die schon vor dem Essen einen aromatischen Duft verbreiten, welcher auch dem Gericht eine besondere Note verleiht.  Außerdem hat es eine solche Zellstruktur, dass es gut isolierend ist. Das Garen ist schonend, weil das Grillgut nie heißer werden kann als das Holz.

für 14,95€ bekommt ihr ein 2er Set Planken bei Don Marco`s.

Welche Planken gibt es noch?

Ich finde die Rotzedernholzplanke top. Aber ihr kennt mich ja. Erstmal alles probieren, um dann seinen Favoriten auszuwählen. Bei Don Marco`s gibt es auch noch die Hickory Planke. Scheinbar eignet sie sich aufgrund ihres Aromas am besten für Schwein und Rind.
Bei Don Marco`s könnt ihr beruhigt kaufen. Sie verwenden für die Holzplanken ausschließlich von Hand sortierte und ausgesuchte Hölzer aus kontrollierter Forstwirtschaft, die in aufwendiger Handarbeit getrocknet, gehobelt und zusätzlich geschliffen werden.
 

Ein Rezeptbeispiel

Ich habe beim Plankengrillen gleich mal den Vorteil genutzt, dass nichts durch den Rost rutschen kann und mich für ein Kartoffelpüree entschieden. BBQ-Style habe ich Süßkartoffel genommen und Mais untergemischt. Ich habe für zwei Personen gekocht und eine Kartoffel genommen. Sie war vor dem Schälen knapp ein halbes Kilo schwer.
Die Süßkartoffel braucht gar nicht viel Tamtam. Einfach zuvor in Salzwasser (und Kartoffeln brauchen richtig ordentlich viel Salz, also nicht nur einmal den Salzstreuer umdrehen und fertig) garen, dann zwei Schluck warme Milch dazu und am besten mit den Händen durchkneten, den Mais (nach Belieben, bei mir war es 1/3 einer kleinen Dose) untermischen und abschmecken. Gegebenenfalls Sieglindes Erdäpfelgewürz von Sonnentor zufügen.
Als Brei oder mit Parmesan in Bällchen geformt auf der Zedernholzpanke erwärmen.

Dazu gab es Hühnerflügel.
Diese habe ich über Nacht mariniert. Für 4 Flügel nehmt ihr ein 330ml Bier (ich wollte Starkbier nehmen, hatte aber nur Lübzer Pils) und löst darin 100-120g Salz auf. Fleisch etwas einritzen, damit die Flüssigkeit eindringen kann.
Das Fleisch aus der Marinade nehmen und trocken werden lassen (im Kühlschrank und idealerweise für 4 Stunden, die Zeit nehme ich mir aber auch nicht immer).
Wenn es trocken ist, mit dem Rub einreiben. Ich habe einen tollen gefunden, nämlich auch bei Don Marco`s: Pigwing.
Das Produkt enthält keine tierischen Bestandteile und ist Vegetarisch und glutenfrei (allergene Zutaten: Sojabestandteile, Milch und Milchbestandteile, Sesam).
Ich musste unbedingt wissen was das ist und danach musste ich es natürlich unbedingt haben. Also Pigwing ist ein Rub für Geflügel. Dieses bekommt einen rauchigen Baconbeigeschmack. Das ist mal eine Alternative zum Umwickeln mit Serranoschinken. Ich finde die Idee genial und geschmeckt hat es auch klasse!
 

Das Gericht sollte ein Coleslaw abrunden. So viele hatte ich schon gegessen, so wenige zubereitet (gar keinen). Manche waren super, an manchen wurde rumgekritelt. Natürlich war meiner der beste:) Nagut, ich gebe es zu, es ist nicht "meiner", sondern Saschas. Danke für das tolle Rezept, dass bei mir standardeinziehen wird (eine große Schüssel gemacht und zwei Tage später gleich noch eine machen müssen, das will was heißen).


Zutaten (6 Personen):
  • 500 g Weißkohl
  • 60 ml Sahne
  • 60 ml Apfelessig
  • 2 Eier
  • 1 Möhre
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL Senfpulver (Alternative gemahlene Senfkörner)
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

Weißkohl und Möhre klein raspeln und in eine Schüssel geben.

Essig, Zucker, Mehl, Senfpulver und etwas Salz in einem Topf mischen, dann aufkochen und rühren. Butter und Sahne ebenfalls unterrühren.  Separat die Eier mit 2 EL der heißen Flüssigkeit verschlagen. Dann ebenfalls in den Topf geben und weiterrühren, bis die Flüssigkeit anfängt einzudicken.

Sauce zum Salat geben, (gegebenenfalls nachsalzen) und diesen kühl durchziehen lassen.

Frohes Schlemmen, eure TONI

27. Juli 2014

BBQ ist nicht dasselbe wie Grillen: Wassermelonensalat und Texas BBQ {REZENSION}

Ich muss sagen, ich hatte schon gar keinen Bock mehr, das Buch zu rezensieren. Ewig wartete ich drauf, der Erscheinungstermin verschob sich immer mehr und ich rechnete schon gar nicht mehr damit, es irgendwann in den Händen zu halten.
Jetzt gibt es das Buch endlich. "Texas BBQ" vom Hädecke-Verlag. Gespannt habe ich hineingeblättert. Dieses Buch unterscheidet sich, wie ich finde, sehr von anderen. Es ist keine reine Rezeptsammlung, sondern zeigt an vielen Stellen Tipps, Tricks aber auch Einstellungen und Lebensart des Autors, Jonas Cramby. Das macht das ganze Buch authentisch und interessant. Oftmals blättere ich uninteressiert zu den Rezepten weiter, aber dieses Buch schaffte es irgendwie, mich genauer damit zu beschäftigen. 
Es geht um das BBQ. Nicht um das Grillen. Um es drastischer auszudrücken: um das amerikanische BBQ, nicht das deutsche oder europäische (sofern es sowas überhaupt geben mag).
Durch einige Dokumentationen, hat man die Lebensart im Süden Amerikas schon kennenlernen können. Man stellt sich einen graubärtigen 60jährigen Trucker vor, der mit seinen von der Sonne braungebranntmarkten, tattoowierten Armen vom Campingstuhl aufsteht, sein Bier beiseite stellt und in Ruhe das saftige große Stück Rinderfleisch umdreht, was vor einem Tag noch freilebend, gleich nebenan da grüne Gras genoss.
American BBQ, da denke ich, diese Leute dort nehmen sich den gesamten Sonntag Zeit, um gemeinsam zu sitzen (sie kommen ja auch immer total gastfreundlich daher), Freude zu haben, Bier zu trinken und irgendwann, nach einiger Zeit gemeinsam das fertige perfekte Essen zu genießen.

Ich beneide jeden, der sowas schonmal erleben durfte, ich finde es klingt und sieht immer total toll aus. Fern von Alltagsgedanken, fern vom deutschen Stress für das Essen nur 10 Minuten zu haben und höchstens eine halbe Stunde am Grill zu stehen.


In dem Buch kommt genau dieses feeling rüber. Es wird vorgeschlagen, sich einen Campingstuhl zu kaufen, sich ein Bier zu genehmigen und einfach sitzen zu bleiben, da man ja auf das Fleisch aufpassen muss. 
Die andere Seite des langsamen Grillens, bei dem der Grill mindestes drei Stunden vor dem Essen angeschmissen wird, ist der Genuss. Durch das langsame Garen bleiben die Fleischstücke saftig und butterweich. Hinzu kommt noch das unverwechselbare Raucharoma.

Das Buch ist etwas für richtige Grill BBQ-Liebhaber und meiner Meinung nach nichts für welche, die einfach nur schnell ein neues, gutes Rezept suchen. Sicher könnt ihr die Rezepte auch benutzen, wenn ihr sie schnell zubereitet. Original ist das dann aber nicht. Im Buch ist weiterhin angegeben, welche Grills (ja ich weiß, dafür gibt es ein besseres Wort) man am geeignetsten nimmt, aber auch, dass die Zubereitung im Ofen funktioniert, da dann eben nur das gewisse Flair fehlt.

Ich finde es toll, wenn man sich den ganzen bzw. halben Tag Zeit nimmt für solch ein BBQ. Leider klappt das auch nur, wenn andere mitmachen und da kenne ich kaum welche. Die meisten sind die schnell, schnell-Leute, die dann erst kommen, wenn das Essen bereits auf dem Tisch steht. Schade eigentlich, mir gefällt der Texas-Stil.

Aus dem Buch habe ich schon einige Tipps mitgenommen. Wie man Rubs (das sind die Gewürzmischungen zum Einreiben des Fleisches, nicht zu verwechseln mit Marinaden, die in diesem Buch eher beiseite gelassen werden) am besten selbst herstellt, seine eigene Kombination findet, was man wie macht, wie viel Zeit das Fleisch braucht, welche Temperatur vorherrschen muss usw.


Gleich am ersten Tag habe ich aus dem Buch etwas ausprobiert. Ihr könnt euch denken, dass ich so spontan kein BBQ auf die Reihe bekommen habe, allerdings einen schönen Salat. Ich bin durch die Burger und die dafür selbst eingelegten Gurken darauf gekommen, weil ich bei den eingelegten Pickles auch ein Rezept für Melonenpickles gefunden habe. Dazu gab es einige Seiten weiter ein Verwendungsvorschlag mit Salat.


Ich habe so einen Salat schonmal gemacht, dachte ich. Es ist der, der auch ab und an von Bloggern vorgestellt wird. Melone und Feta. Nichts, wofür man ein Rezept bräuchte, es sei denn das Dressing ist besonders umwerfend.
Nunja, schaut euch dieses Rezept aus "Texas BBQ" einfach mal an. 

Texas BBQ
Jonas Cramby
Hädecke-Verlag
Preis: 29,90 €
ISBN 978-3-7750-0664-4
Seiten: 144
Abblildungen: 141
Inhaltsangabe
Was ist BBQ?
BBQ-Basics: Technik und Zubehör, Holz, Grillzeit und -temperatur Rezepte
Das Beste aus der Mitte
Das Beste aus dem Osten
Das Beste aus dem Westen
Beilagen und Saucen
BBQ-Roadtrip durch Texas
Rezeptverzeichnis






Pickled Watermelon Salad

für die Pickles
1/2 Melone dünn schälen, sodass das Weiß noch erhalten bleibt. Dann in 3-4cm Stücke schneiden
je 200ml Cidre oder Apfelessig und Wasser zusammen mit 180g Zucker, einem 2 Lorbeerblättern, einer Zimtstange, 8 Pfefferkörnern und 1 EL Salz aufkochen. Die Melonenstückchen 1 Minute mit erwärmen.
der Salat

Die eingelegten Wassermelonenstücke mit gleich viel uneingelegten (diese ohne Schale) auf einem Teller anrichten. Je Teller eine halbe kleine rote Zwiebel in Ringe schneiden und darüber verteilen. Etwas Fetakäse (gerne marinierter) nach Belieben darüberbröseln. Salz und Pfeffer aus der Mühle über den Salat geben, mit einigen Spritzern bestem Olivenöl beträufeln und mit Minzblättchen garnieren.

Laut Originalrezept noch zu verwenden: 1/2 Fenchelknolle, gehobelt, eine Jalapeno sowie Saft einer Limette


Frohes Schlemmen, eure TONI

24. Juli 2014

Grillen NUR im Sommer? Austro Grill {REZENSION}

Alle Welt grillt. Ihr auch? Ich habe ja schon in einem vorherigen Post erwähnt, dass ich diese tolle Sache erst dieses Jahr für mich entdeckt habe. Ich denke, ich habe schon gut was aufgeholt (Pilze mit Käsecremefüllung, Thunfischsteak mit Kirschtomatensalsa, Chorizohäppchen mit Halloumi), allerdings kannte ich ja kaum irgendwelche BBQ-Bücher oder BBQ-Zubehör, weil ich mich einfach nicht mit diesem Thema beschäftigt habe. Zedernplanke, Pellets, Raucharoma... alles neu für mich.
Daher bin ich auch erst jetzt auf ein tolles Buch gestoßen, was schon etwas älter ist (von 2011), aber nichts desto trotz super Rezepte und Anleitungen enthält.
 
Was mir als erstes daran aufgefallen ist: Es geht um ganzjähriges Grillen. Warum sollte man nur im Sommer grillen, fragen sich die Autoren. Und das frage ich mich auch, also war schon einmal mehr klar, dass das Buch in meinen Besitz muss. Glücklicherweise hatte der Löwenzahnverlag noch welche da.
Klar grille ich im Sommer vielleicht mal eher, weil dadurch die Küche kalt bleiben kann und zu den heißen Temperaturen nicht zusätzlich noch mehr Hitze ins Haus kommt.
 
Ich will aber auch an kälteren Tagen grillen. Nicht alleine schon deswegen, weil ich jetzt einfach so unzählig viele Rezepte kenne, die ich sonst gar nicht alle schaffen würde. Ich finde es toll, wenn einige davon berichten, dass sie beispielsweise Silvester mal nicht raclettet oder fondued haben, sondern schön gegrillt.
 
Ich glaube das will ich dieses Jahr auch machen: Silvestergrillen. Aber bis dahin ist ja noch Zeit und ich will euch hier jetzt ja auch nicht in den Winter schicken. Mich interessiert trotzdem, was ihr für eine Meinung dazu habt. Ist Grillen nur was für den Sommer? Nutzt ihr den Sommer dann auch richtig dafür? Und was macht ihr am liebsten; die Männer das Fleisch, was auf den Grill kommt, die Frauen "nur" Salate, die den Tisch bereichern und das Essen ausgewogen machen?
 
Austro Grill ist jedenfalls für beide der Fraktionen. Neben richtig lecker aussehenden Steaks und Beilagen vom Grill, gibt es auch die ungegrillte Variante. Also eben Kartoffelsalat und Co.
 
Ja, das klingt langweilig sagt ihr jetzt bestimmt. Kartoffelsalat kann ich mal eben googlen und finde ... wartet... 3.500.000 Einträge. Joar, aber ich könnte mir sogar vorstellen, dass bei diesen vielen Googleeinträgen nicht ein einziger Kartoffelsalat so wie der aus dem Buch ist. Der ist besonders. Und deswegen steht der schon gleich mal auf meiner Liste und sicherlich auch bald auf meinem Blog. Kein son typisches Ding. Weder Mayo-, noch Ölvariante. Nee, mit Paprikasalsa. Und für die gibt es auch ein Rezept. Mmmmhhh!
 
Lasst euch einfach gesagt sein, dass es sich wirklich lohnt, dieses Buch zu Hause zu haben und es rund ums Jahr zu nutzen (da haben wir es wieder, esst ihr nicht fast alle Kartoffelsalat zu Weihnachten?).
Austro Grill

Austro Grill

Autoren: Toni Mörwald, Renate Wagner-Wittula, Jörg Wörther
ISBN: 978-3-7066-2486-2
Umfang: 288 Seiten
Preis: 24,95 €

viele köstliche Rezepte mit österreichischer Note
unterschiedliche Fleischsorten, Gemüse, Süßes
Marinaden, Gewürzmischungen, Saucen, Dips und Beilagen
Grill-Basics einfach beschrieben

250 Rezepte mit appetitanregenden Fotos



Grillrezepte von mir findet ihr hier.

Frohes Schlemmen, eure TONI

15. Juli 2014

BBQ-Nudelsalat und was KROSSES aus der Mikrowelle (wie das?)


Es ist ja nicht so, dass ich nicht auf anderen Blogs stöbere. Auf einem habe ich neulich was gelesen, was ich erst gar nicht glauben wollte. Da schreibt doch echt Sabine (von der das Rezept ist) etwas von Bacon in der Mikrowelle kross kriegen!
 
Dass man überhaupt etwas in der Mikrowelle kross kriegt, mag ich ja nicht so recht glauben. Ihr habt ja sicher auch schon mal aufgewärmte Pizza gegessen und wisst wovon ich rede. Oder als man mal ein Toast "überbacken" wollte, was natürlich komplett in die Hose gegangen ist.
 
Nunja, Bacon kriegt man kross? Das glaub ich erst, wenn ichs gesehen habe! Also Bacon nebeneinander auf Küchenpapier und das auf einen Teller und ab damit in die Mikrowelle. 800Watt, 2-3 Minuten (lieber weniger und danach immer noch ein klein wenig mehr, falls es nicht genug knusprig ist): Wow, klappt ja! Abgesehen davon, dass die erste Runde etwas zu kross und dunkel geraten ist (wir verwenden jetzt mal nicht das Wort verkohlt) hat es ansonsten bei den nächsten Versuchen gut geklappt (bloß gut war ich so schlau zu Beginn erstmal nur vier kleine Scheiben zu nehmen, sodass noch genug für den Salat blieb). Verbrannt habe ich mir die Finger auch nicht, weil ich ans Abkühlen lassen gedacht habe, als der heiße Bacon aus der Mikrowelle kam.
 
Vom Wohnzimmer her hörte man schon Rufe "Oh, das riecht ja gut, was machst du denn da leckeres?". "Nudelsalat." "Seit wann riecht man den?" Tja, seit heute und seitdem ich weiß, dass selbst für Bacon die Pfanne sauber bleiben kann.
 
Freudestrahlend wegen der neuen Entdeckung wollte ich es gleich anderen berichten. Antwort war "Na logisch geht das". Hm. Falls ihr das auch schon wusstest, dann braucht ihr den Post ja nicht zu lesen.
Sowas ist immer toll, wenn das dann am Ende steht. Wie heute beim iPhone: "Schritt 1: klappen Sie die hintere Abdeckung auf.". Getan und weitergelesen: "Schritt 2: Achten Sie dabei auf Ihre Fingernägel."

 
 

BBQ-Nudelsalat

Zutaten für 4 bis 6 Personen:
  • 250 g kurze Nudeln (z.B. kurze Makkaroni)
  • 2 EL gutes Olivenöl
  • 100 - 200 g Frühstücksbacon in Scheiben
  • 2 gelbe, eine halbe rote Paprikaschote
  • 2 relativ große Pfirsiche
  • 1 Bund Lauchzwiebeln, in Ringen mit Grün
  • 200 g purer Joghurt
  • 100 ml BBQ-Soße nach eurem Geschmack
  • 1 TL Paprikapulver (Rauchpaprika für noch mehr BBQ-Kick)
  • Salz, Pfeffer
  • einige Blättchen Basilikum nach Belieben
Wie man Nudelsalat macht, wisst ihr ja. Nudeln kochen, Rest schnippeln (Bacon vorher anbrutzeln, bis er sich wellt), Dressingzutaten am besten separat mischen und dann alles unter die Nudeln heben. Eventuell mit Basilikum garnieren.



Frohes Schlemmen, eure TONI

12. Juli 2014

Das Geheimnis von Omas Kartoffelsalat

Kartoffelsalat die Dritte.


Man, ich hätte es ja nicht gedacht! Den ersten zubereitet und schon hat mich das Kartoffelsalat-Fieber erwischt! Zufällig habe ich genau in der Zeit mal mein Rezeptebuch herausgekramt, in dem ich vor dem Bloggen meine Lieblingsgerichte notiert habe. Ab und an landen dort auch noch alltagstaugliche Leckereien, die in meine Standardküche Einzug erhalten haben.
Jedenfalls habe ich in diesem Buch im Inhaltsverzeichnis doch tatsächlich das Wort "Kartoffelsalat" gefunden. Ganz ungläubig blätterte ich auf die entsprechende Seite, war ich mir doch 100%ig sicher, noch NIE einen Kartoffelsalat zubereitet zu haben! Das Geheimnis lüftete sich sehr schnell: Über dem Rezept stand "Omas Kartoffelsalat". Ich erinnerte mich: ich habe meine Oma mal nach ihrem Salat gefragt. Sie nannte mir die Zutaten und ich notierte sie. Das Geheimnis vom Salat ist ein ganz bestimmtes Gewürz: Muskatnuss. Ich frage mich, warum ich nicht mal selber darauf gekommen bin, dass man die in einen Kartoffelsalat gibt, denn bei allen möglichen anderen Kartoffelgerichten findet sie ja auch meist ihren Platz (zum Beispiel Kartoffelpüree: gebt da immer etwas Muskat hinein, dann wird`s perfektioniert). Genaue Angaben für die einzelnen Zutaten hatte ich nicht. Ich denke aber, dass auch Oma die nicht haben wird. Generell sind doch die Gerichte, die bei einem Standard geworden sind, sowieso diejenigen, die man pi mal Daumen zubereitet, oder? Weil das nunmal so ist und weil ich das auch gut so finde, lasse ich heute auch die genauen Angaben weg. Ich denke den Salat bekommt ihr auch so richtig lecker hin.





Omas Kartoffelsalat

Kartoffeln (schon am Vortag kochen)
Mayo
etwas Senf
kleine Gürkchen
Eier
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Gut, ich lasse euch nicht ganz im Dunkeln stehen: Ich hatte ca. 10 mittelgroße Kartoffeln, 1 TL Senf, ca. 2-3 EL Mayo (genau so viel, dass das ganze noch leicht zu unmatschig wirkt, aber trotzdem schon schlotzig ist) und 10 wirklich kleine Cornichons.


Mmmmhh, danke Oma, dass du immer so toll kochst und mir dieses Rezept verraten hast.

Kindheitserinnerungen

Passend dazu gibt es bei Sandra ein Event zum Thema "Kindheitserinnerungen". Dazu hat sie einen sehr schönen Post geschrieben, schaut mal bei ihr vorbei.

Frohes Schlemmen, eure TONI

11. Juli 2014

von Maissalat und Rote Bete-Aufstrich aka "Törtchen violette avec une salade de mais"

Mais. Kann sein, muss aber nicht!
Es sei denn wir reden von kleinen Maiskölbchen, die sind unschlagbar. Tun wir aber nicht!
Mais. Schnöder, stupider, kleinkörniger Mais. Aus der Dose. Nichtmal am Kolben.
Nichts könnte mich daran reizen. Ich würde ihn nur wegen der Farbe in einem Chili o.ä. verwenden.

Wieso bin ich also gerade absolut vernarrt in diesen Maissalat?

Maissalat mit Feta

kleine Version (trotzdem als Beilage für 4 oder für 2 Hungrige)

1 gelbe Paprika
1 kleine Dose Mais
1/2 Stück Feta
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 kleine rote Zwiebel, gehackt
gutes Olivenöl
hellen Essig (z.B. Balsamico oder Apfelessig)
Salz, Pfeffer
je 1/2 TL Chilipulver, Paprikapulver, eine Prise Currypulver
je 1/2 TL Oregano, Thymian, Majoran, Basilikum, n. Bel. Rosmarin

Viel ist nicht zu tun: einfach alles mischen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass Paprika und Feta in Maisgröße geschnitten werden, das gibt dem Salat seine Besonderheit.




Ah oui.... das Törtchen!
Erinnert ihr euch an die Vorstellung der Degustabox? Schaut doch nochmal auf meinem Blog nach oder seht sie euch auf degustabox.com/de an. Da war doch das tolle fit for fun-Vollkornbrot mit der Folsäure drin. Ja, das habe ich verwendet. Ich habe mit Dessertringen Kreise ausgestochen und diese dann abwechselnd mit dem Rote Bete-Aufstrich wieder in die Ringe hinein geschichtet. 

Hier das Rezept. Ich könnte mir vorstellen das nächste mal den Meerettich wegzulassen und ihn als Häubchen auf das Törtchen zu geben, damit es optisch mehr hermacht.



Rote Bete-Auftstrich

2 Kugeln Rote Bete, da hatte ich die verschweißten
eine kleine Handvoll (oder 100g) Sonnenblumenkerne
1 Zwiebel, gehackt
50 ml neutrales Öl oder eine Mischung aus Sojaöl und Olivenöl
1-2 TL Zitronensaft
etwas Salz und Pfeffer
1/2 TL Meerettich (oder nach Abschmecken mehr)
eventuell 1 EL Ahornsirup zum Süßen

Die Rote Bete kleinschneiden und mit Sonnenblumenkernen und der Zwiebel mixen. Restliche Zutaten ebenfalls untermixen und mit Meerettich und Salz und Pfeffer abschmecken.

Weil mich der Maissalat so umhaut, obwohl er so einfach erscheint, möchte ich ihn bei Ina einreichen.




Frohes Schlemmen, eure TONI

6. Juli 2014

Was ist "typisch" Kartoffelsalat? Das jedenfalls nicht. Aber es ist lecker!

Mmmmhh..., jetzt habe ich den zweiten Kartoffelsalat meines Lebens gekocht und der ist auch nicht zu verachten. Ich finde die zusätzlichen Zutaten toll. Sie sind eher ungewöhnlich finde ich, zumindest sind es keine Gewürzgürkchen sondern Weißkohlblätter, Erbsenschoten (oder Erbsen), Radieschen und Eier. Geschmacklich bleibe ich aber noch Feuer und Flamme für meinen Southwest Potatoe Salad. Ich denke das Optimum erreicht man wohl, wenn man das Dressing Southwest verwendet und die zusätzlichen Gemüsesorten von diesem hier beifügt.

Dieser Salad ist cremiger, eher in Richtung "typischer" Mayo-Kartoffelsalat. Damit hat er aber super zu unserem Vorhaben gepasst: Kartoffelsalat mit Würstchen (bei uns Eberswalder). Ja, die Kombi geht eben nicht nur an Weihnachten (zumal ich sie da auch verachte - sorry!).

Untypischer "typischer Kartoffelsalat mit Mayo"


10 relativ große Kartoffeln
1 EL Butter 
1 mittelgroße rote Zwiebel (ca. 40g), fein gehackt
130g Naturjoghurt (meiner hatte 1,5% Fett)
100g gute Mayonnaise (meine hatte 50% Fett)
2 EL Apfelessig
2 EL Zucker
Kräutersalz
2 (mittel-)große Blätter Weißkohl, gehackt
1 kleine Tasse frische oder TK-Erbsen
8-10 Radieschen, gehackt
2 Eier, hartgekocht

Wie ich`s gemacht habe:

Einfach mal wieder pi mal Daumen Kartoffeln gekocht. Ca. 10 Stück relativ große, schätze ich. Diesmal habe ich sie aber vorher schon mundgerecht geschnitten und so gekocht (aber wieder ohne sie vorher zu schälen).
Dressing vorbereiten: Mayo, Joghurt, Apfelessig, Zucker und Salz vermischen und die Zwiebel untergeben. Bis zur weiteren Verwendung kühl stellen.
Als die Kartoffeln gar waren, habe ich gleich das Wasser abgegossen und zu den noch warmen Kartoffeln die Butter gegeben. Diese schmilzt schnell und kann dann untergemischt werden.
Jetzt kommt das Dressing unter die Kartoffeln.
Gemüse und Eier hinzugeben und ebenfalls unterheben.
Abschmecken und gegebenenfalls mit Salz und/ oder Essig nachwürzen.

Varianten:
  • Kräuter- oder Chilibutter verwenden
  •  Erbsen durch kleingeschnittene Zuckerschoten ersetzen
  • rote Zwiebel durch Schalotte ersetzen
  •  Mayo durch Sour Cream ersetzen
  • mit gehackter Petersilie oder Basilikum bestreuen


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Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

Frohes Schlemmen, eure TONI

4. Juli 2014

Schnell gemacht: Thunfischsteak vom Grill mit Kirschtomaten-Salsa

Ich finde Grillabende toll, ich finde Thunfisch toll! Von einer Kombination brauch ich wohl gar nicht sprechen! Also habe ich endlich mal Thunfischfilets gegrillt. Ich mag das, wenn der Fisch innen noch roh ist und nur eine kleine Schicht außen herum gar wird. (Leider habe ich kein Foto vom Anschnitt)
Und falls ihr euch fragt: Ja, ich esse auch liebend gerne Sushi! Generell kann ich von Fisch und Meeresfrüchten nicht genug bekommen!
Heute gibt es also ein BBQ-Rezept, was mal etwas Abwechslung in marinierte Schweinenacken-Grillereien bringt.

Ich verspreche: Nachmachen lohnt sich und schnell geht`s auch!




Thunfischsteak vom Grill mit Kirschtomaten-Salsa

für Zwei

  • Thunfischfilets à 150g
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 El Olivenöl
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • einige angezupfte Blättchen Oregano (ca. 1 El, alternativ Thymian)
  • je 1/2 Tl Paprikapulver edelsüß und geräuchert
  • 125g Kirschtomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 milder, langer, roter Chili (ohne Kerne und gehackt)
  • 1 EL Rotweinessig
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
Für die Salsa zunächst die Tomaten vierteln (längere Datteltomaten ggf. achteln), die Zwiebeln in Ringe schneiden und beides mit den restlichen Zutaten vermengen.

Thunfisch für 30 Minuten im Kühlschrank marinieren. Dafür Zitronensaft, Öl, Knoblauch und Gewürze vermischen und über den Fisch (in einer Schale, kein Metall!) geben. Mit Folie abdecken.

Ist der Grill richtig heiß, den Fisch von beiden Seiten 2 Minuten auf den Rost legen (medium, nach Belieben länger oder kürzer).

Serviert wird mit der Salsa und eventuell Zitronenspalten.



Frohes Schlemmen, eure TONI
 
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