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6. März 2018

Gnocchi in Zitronen-Mascarpone-Tomatensauce

Gnocchi mit Zitronen-Mascarpone-Soße

ein Rezept von Hello Fresh
Zutaten für 4 Personen:
  • 1000 g Gnocchi aus dem Kühlregal
  • 250 g Mascarpone
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Cocktail-Tomaten
  • 50 g Parmesan
  • 1 EL Olivenöl
  • frisches Basilikum
  • Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:
Tomaten halbieren und in Öl mit dem gehackten Knoblauch erhitzen. Für 2-3 Minuten schmoren lassen.
Nebenbei die Gnocchi nach Packungsanweisung 2 Minuten im kochenden Wasser garen, 150ml vom Kochwasser auffangen und den Rest abgießen.
Das Kochwasser, Mascarpone, Zitronenabrieb, Zitronensaft und einen Teil des geriebenen Parmesans in die Pfanne geben und unterrühren.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken, die Gnocchi zugeben und in der Soße erwärmen.
Mit restlichem Parmesan und dem gehacktem Basilikum bestreut servieren.


16. Oktober 2016

Idealer Begleiter zu Meeresgerichten: Masi Weißwein

 
 
Vom Weinland Ariane Abayan habe ich bisher immer gute Weine erhalten.
1984 wurde diese GmbH gegründet und hat sich seitdem einen guten Namen in Deutschland gemacht. Mir gefällt die Auswahl an Weinen. Sie stammen von Weingütern aus Italien, Spanien, Frankreich, Neuseeland und Südafrika aber auch aus Argentinien und Chile. Die Vielfalt steht nicht still sondern wird immer weiter ausgebaut. So findet ihr also ebenso Klassiker wie auch Neuzugänge.
 
Warum gerade dieses Unternehmen?
Mehr Infos

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Weinproduzenten und Ariane Abayan wird die Stabilität des Preises ermöglicht. Weiterhin gibt es aber auch hin und wieder Events, bei denen wir als Kunden teilnehmen können. Eine gute Kundenbeziehung zeichnet meiner Meinung nach ein Unternehmen wesentlich aus. Hat man Fragen o.ä. kann man sich immer an den Vertrieb wenden, das kann ich aus erster Hand sagen. Leider konnte ich wegen eigenen Terminen bisher noch an keiner Verkostungsparty oder Messeveranstaltung teilnehmen, doch das werde ich definitiv noch machen! Toll ist es nämlich, neben der Verkostung, dass man die Möglichkeit bekommt, die Winzer persönlich kennenzulernen.
 
Bisher kann ich euch also erstmal nicht vom Winzer berichten, dafür aber von seinem Wein, dem Levarie Soave Classico DOC 2015.
 
Woher kennste den den?
Dieser aus Italien stammende Wein wird in Venetien angebaut. Ich bin durch den Erzeuger auf ihn gestoßen.
Von dem Tal "Vaio dei Masi" habe ich von italienbegeisterten Bekannten schon einmal gehört. Seit langer Zeit ist dieses Tal im Besitz der Familie Boscaini, einer Winzerfamilie.
Beschäftigt man sich näher damit, stößt man auf die Masi Technik Gruppe. Sie sichert die Modernisierung alter Rebsorten, womit die Weine traditionell bleiben, aber den heutigen Ansprüchen der Hochwertigkeit entsprechen. Dabei bleiben die Rebsorten in dem Gebiet, wo sie ursprünglich entstanden.
 
 
Warum der Wein?
Eigentlich war mir einfach nur nach Weißwein. Ich hatte geplant "Irgendwas aus dem Meer" zu essen. Was genau wusste ich sogar noch gar nicht. Durch die Eingrenzung "weiß" und "Masi" kam ich schnell auf eine Auswahl und entschied mich für diese Flasche. Bei der Beschreibung wusste ich dann genauer, was es dazu geben sollte: Austern.
Meistens sucht man ja ein Gericht aus und entscheidet daraufhin welchen Wein man trinkt oder anbietet. Aber warum? Wenn ihr Weinliebhaber seid, entscheidet es doch mal andersherum! Bei mir hat es jedenfalls gut funktioniert, denn die Kombination mit den Austern hat super harmoniert!
 
 
Warum zu diesem Gericht?
Wahrscheinlich bin ich irgendwie darauf gekommen, weil ich im Kopf die Insel Mazzorbo in der Lagune von Venedig hatte. Insel, Meer, Italien, Urlaubsfeeling.. da dauerte es nicht lange, bis sich der Muschelgeruch und -Geschmack in meine Nase gesetzt hatte.
Gepasst hat der Geschmack. Ich denke es liegt an dem hohen Säuregehalt, der den Wein in Kombination mit der kühlen Trinktemperatur (empfohlen werden 11 Grad, bei mir waren es 10) ich sehr erfrischend daherkommen lässt. Die Rebsorten sind 85% Garganega und 15% Trebbiano, der Wein ist somit hellgelb. Einen grünlichen Rand konnte ich sogar auch erkennen. Mehr als das Aussehen punktet bei mir der Duft. Blumig, aber nicht aufdringlich und erinnert an Birnen und Quitten. Dadurch glaubt man auch diese Früchte zu schmecken. Ob noch andere Früchte zu schmecken sind? Jedenfalls sind es helle, intensive Aromen. Dieses Zusammenspiel fasziniert mich, da ich Birne zwar sehr süß finde, aber Säure und zitroniges Gefühl diesen Geschmack wieder abmildern und somit ideal zu salzigen Meeresspeisen machen.
 


Fazit: Das Weinland Ariane Abayan hat mich wieder überzeugt. Mit Masi habe ich zu einem ausgewählten Klassiker gegriffen, wobei der Wein dennoch überrascht.




 


23. September 2016

Du denkst es ist nur Pasta? Weit gefehlt!

Pastabücher können mich schon lange nicht mehr begeistern. Ich wage zu behaupten, ich bin kreativ genug, um mir selbst außergewöhnliche Rezepte auszudenken und gut zu kochen. Bücher, in denen solche Rezepte vorgestellt werden sind doch immer gleich. Da ist zwar auch was außergewöhnliches zu finden, aber im Großen und Ganzen unterscheiden sie sich kaum und bieten immer dasselbe.

Jetzt ist es tatsächlich so, dass ich diese Gedanken ein wenig zurücknehmen muss. Ich habe wirklich ein Kochbuch gefunden, was mir tatsächlich gefällt. Und es ist ein Pastabuch. Das Team von "essen & trinken" hat "Sonntags Pasta" herausgebracht, was tatsächlich die Nudelgerichte in den Vordergrund stellt. Absolut sonntagstaugliche Gerichte werden reich bebildert vorgestellt, klingen lecker, schmecken gut und machen Lust zum Kochen, weil sie gekonnt Zutaten kombinieren, die den besonderen Pfiff verleihen. Die Fotos sprechen einen total an und lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Dabei gibt es Einteilungen in den Kategorien

Fleisch, Geflügel und Wild
Fisch & Meeresfrüchte
vegetarisch

Das ist übersichtlich und bringt es genau auf den Punkt. Wer meint bei diesem Buch die Standardgerichte zu finden, der sei eines besseren belehrt: wirklich besondere Varianten sind vertreten, wie
Steak-Tagliatelle mit Rauke
weiße Bolognese
Fettuccine mit Morcheln und Perlhuhnbrust

Dabei ist die Pasta nicht immer italienisch zubereitet. Es sind außerdem asiatische, deutsche u.a. Varianten vertreten.

Unerwartet ausgefallen und richtig gut. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.


für 20€ über Edition Fackelträger zu erhalten
[klick] für einen Blick ins Buch und weitere Infos

7. April 2016

Ein ausgezeichneter Merlot

Heute wurde ich nach einem Tipp für Rotwein gefragt. Ich trinke ja weniger die Weine, die ich schon einmal hatte, auch wenn sie noch so gut waren. Für mich muss es immer etwas Neues sein. Ich probiere gerne aus, bin neugierig.
Das allerdings auch nur für mich selbst. Wenn ich irgendwo eingeladen bin und eine Flasche Wein zum Essen mitbringe, dann will ich schon sicher sein, dass ich auch etwas ordentliches dabei habe.
 
Sowas "Ordentliches" habe ich neulich mit einer mir unbekannten Flasche Merlot auf dem Tisch gehabt. Biancoforti dei Bordonaro
Das war natürlich auch der Wein, den ich dann auch gleich als Tipp weitergegeben habe.
 
Die Reaktion darauf war allerdings nicht so begeisterungsvoll:
Ich weiß nicht. Ich finde reine Merlots oft ziemlich "schwierig". Da fehlt mir eigentlich immer die Tiefe. Dann doch lieber klassische Cuvées mit Merlot und Cabernet.
 
Hier werden viele kopfnickend zustimmen. Merlot ist nicht gerade der Wein, der unter Liebhabern der beliebteste ist. Oft wird er als Anfängerwein abgetan.
 
Dieser hier hat diese Einschätzung aber nicht verdient. Der Merlot ist einfach top. Mit 13,5% Alkohol liefert er ein rundes Geschmackserlebnis eines vollmundigen Rotweins mit weichen Tanninen.
Der verströmende Duft erinnert an scharze Johannisbeeren und lässt den mediterranen Stil erahnen. Dunkle und rote Beeren sind auch im Geschmack wiederzufinden. Dunkelrote Kirschen mit balsamartigen Anklängen und etwas Rinde schmeckt man heraus.
Ein sehr weicher Geschmack, der mit minimal herben Zügen genau meinen Geschmack trifft.
 
Dieser Wein macht sich ideal, um ihn pur zu genießen. Er muss nicht unbedingt ein Gericht begleiten. Sollte er dies, zeigt sich Pasta mit Lamm- oder Wildfleischbolognese als sehr geeignet.


20. März 2016

"Trockener" Wein???? Na weil auch die Trauben trocken und schrumpelig sind. +++ Amarone, ein besonderer Rotwein...

Was machen unzählige Holzkisten voller Rosinen im italienischen Valpolicella?
 
Soll da nicht der gute Wein herkommen?
Sind das hier einfach nur die Restbestände, die das "Wein-Aufnahmeverfahren" nicht bestanden haben?
 
 

http://www.zeit.de/lebensart/essen-trinken/2013-04/weinkolumne-amarone-vinitaly


 
Meine Freundin Katja trinkt gerne Wein. Ihr kommt aber nur roter ins Glas. Je trockener und schwerer er ist, desto besser.
 
Ich konnte ihr mit einem Amarone eine große Freude machen.
 

Was ist ein Amarone?


Als Amarone bezeichnet man einen Rotwein aus Italien [DOCG], der aus getrockneten Trauben gekeltert wird. Dabei werden typische Rebsorten des Gebietes Valpolicella verwendet. Das sind Corvina, Corvione Veronese, Rondinella und Molinara.
 
Bei der Flasche, die ich gewählt habe handelt es sich um 75% Corvina und Corvinone, 25% Rondinella. Auch hier wurden, die generell bei AMARONE, gute Trauben unter mehrfachem Wenden bis zu vier Monaten getrocknet. Ihr könnt euch vorstellen, dass am Ende kleine Rosinen entstehen. Die einzelnen Beeren schrumpfen dabei also auch auf ca. ein Drittel. Weniger Gewicht haben sie dann natürlich auch. Erst nach diesem Appassimento, wie man es nennt, werden sie gekeltert. Es dauert 120 Tage und beginnt im September, wenn die Trauben noch schön prall und saftig geerntet werden.
Hätte man das gedacht? Winzer nehmen doch intuitiv frische Trauben gleich für ihren Wein, anstatt sie erstmal schrumpeln zu lassen.

Geschmack

Warum stehen so viele auf einen AMARONE? Schon beim Öffnen der Flasche werdet ihr das bemerken: der Duft verströmt sehr viel Fruchtigkeit. Diese zeigt sich auch im hocharomatischen Geschmack. Man kann ihn als "dunkel und süß" bezeichnen, denn er erinnert an dunkle Schokolade, frische Pflaumen und getrocknetes Obst. Die Süße erhält der Wein durch das Appassimento. Dadurch ist der Zuckergehalt des Most höher und man bekommt die hohen Prozente. 14 bis 16 haben Amarone im Allgemeinen.
 
Der Wein reift zwei, bis sechs Jahre, dann sind seine Facetten harmonisch ausgeprägt, sodass er dann zur Spezialität Venetiens zählen kann.
Ein Wein mit einer so hohen Qualität ist meist etwas kostspielig, lohnt sich aber - zumindest, was ich von der probierten Flasche sagen kann. Dafür bekommt ihr einen Wein aus Trauben bester Qualität, der durch ein aufwändiges Verfahren hergestellt wurde.
Laut der "Zeit" wird in Mumbai für eine Flasche Amarone 200 Euro auf den Tisch gelegt.
 
Da sich Geschmäcker ja bekanntlich unterscheiden, sollte man gerade aufgrund des Preises, erstmal eine Kostprobe kaufen.
Durch Katja bin ich an diesen Wein herangekommen, doch davor waren mir so schwere Weine mit hohen Prozenten nichts. Vielleicht kann man sie mit dem Wort "bitter" ("amaro") beschreiben, aber das trifft es auch nicht ganz.
 
Wer Weinkenner ist oder werden will, kommt an dem Wein der "großen Drei" Weine Italiens nicht herum.
 
Kurzübersicht:
  • Amarone bedeutet "bitter"
  • hoher alkoholgehalt reicht von 15-17%
  • sehr intensives Aroma
  • durch die Herstellung konzentrierte Gerbstoffe, Fruchtsäure, Aromen
  • Anbaugebiet Venetien, Italien
Wir hatten den Wein zu Weihnachten, was geschmacklich ziemlich passend ist, denn viele bezeichnen den Weingeschmack auch als "Dominostein".
 
 
Wein ist nicht gleich Wein und Amarone ist auch nicht immer gleich Amarone. Ich kann euch also nicht die Rundum-Empfehlung geben, aber ich kann euch verraten, welchen wir getrunken haben und für den kann ich klar sagen: Daumen nach oben.
 
Es ist der "Le Origini Amarone della Valpolicella Classico". Ihr bekommt ihn bei Weinland Ariane Abayan [Bezugsquelle]
 
Nicht nur, dass dieser Amarone unter strenger Beachtung der ursprünglichen Tradition steht und ebenso fruchtigen Duft verströmt, wie es über Amarone gesagt wir. Der Geschmack ist so warm und tief (passend zu Weihnachten, aber sicher auch toll mit dem ersten kühlen Windhauch an Sommerabenden im Garten, wenn die Sonne untergegangen ist und die Grillen kurz vorm Zirpen sind), man schmeckt Bitterschokolade und mediterrane Gewürze heraus.
Die Wildkirsche, die man eben erst nur gerochen hat, findet man nun auch im Geschmack wieder.
 
 
 
 

 Le Origini Amarone della Valpolicella DOC Classico Riserva 2009
Beschreibung:
Er entsteht unter strenger Beachtung der ursprünglichen Tradition und verwöhnt mit einem reichen Duftkaleidoskop aus Wildkirschen, Konfitüre, reifen Birnen, Vanille, Lakritz und Zedernholz und überzeugt durch seinen warmen Geschmack mit wunderschönen Kakao- und Würznuancen.
Serviertemperatur: 16.00
Analysewerte: Alkoholgehalt: 16.20 %
vorher öffnen: 2-3 Std.
 
lagerungsfähig bis (mind.): ca. 10 Jahre
 
Herstellung:
Der Amarone wurde 12 Monate in traditionellen 750-l-Fässern, anschließend 36 Monate in 40- und 80-hl-Fässern ausgebaut.
Auszeichnungen:
 
Gambero Rosso: 2 rote Gläser 2014 (Jg. 08), 2 rote Gläser 2015 (Jg. 09)
Parker Punkte - Wine Advocate: 91 Pkt. (Jg. 08), 90 Pkt. (Jg. 09)
AIS: 4 Trauben Bibenda 2014/2015 (Jg. 08 u. 09)
Wine Enthusiast: 90 Pkt. (Jg. 08)
winereview online: 92 Pkt. (Jg. 08)
Guia ai Vini Doctor Wine: 94 Pkt. 2015 (Jg. 09)
 
Flaschengrösse: 6 / 0,75l
Allergene: Sulfite
 

9. März 2016

Tomaten gegen Rezeptvergesslichkeit {Rezension}

Da macht man einmal ein super Gericht, aber merkt sich das Rezept nicht genau.

Vielleicht war es so...

Zutaten für ne kleine Tarte oder 24 Tartelettes:
150g Mehl
1 Prise Salz
75g Butter
3 Eigelb
200g Crème fraiche oder saure Sahne
Salz und frischer schwarzer Pfeffer
2EL frisch gehackte Estragonblätter
100g weicher Ziegenkäse, klein geschnitten
24 Mini-Eiertomaten

Zubereitung:
Mehl, Salz und Butter vermischen. Ein Eigelb und 1 EL kaltes Wasser mit verarbeiten. Teig in Folie 30 Minuten kalt stellen.
Backofen auf 200°C vorheizen
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form(en) damit auskleiden.
Für die Füllung die Sahne und Eigelbe verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Estragon würzen.
Käse auf dem Boden verteilen und halbierte Tomaten mit der Hautseite nach unten hineinsetzen. Ein wenig von der Sahnemischung hineingießen und im Ofen 30 Minuten lang backen, bis die Füllung aufgegangen und goldgelb ist.
Gegebenenfalls mit Estragonblättchen garnieren und dann servieren.



 
 
Kennt ihr diese Situation mit dem vergessenen Rezept eigentlich? Das ist doch sowas von blöd, wenn man nur noch ungefähr weiß, was reinkam, aber nicht mehr genau in welchen Anteilen. Mir ging es mit einigen Rezepten so. Da ist mir was sehr gut gelungen und ich wollte es ja noch aufschreiben... leider habe ich es immer weiter herausgezögert und am Ende das Aufschreiben vergessen.
 
Jetzt habe ich aber ein Rezept im neuen TOMATE-Buch gefunden, das dem schon sehr nahe kommen würde. Das ist total super und ich werde mich bald daran machen, viele Gerichte aus dem Buch zu kochen, denn das Buch hat meine volle Begeisterung!
 
Ich habe es mir eigentlich größer vorgestellt. Und dicker. Einen richtigen Wälzer. Die Seiten sind sehr fest und stabil, was ich gut finde, aber auch wieder anders erwartet habe.
Die mini Enttäuschung hat sich aber so schnell wieder gelegt, als ich reingeblättert habe.
 
Preis: 19,99€
1. Auflage 2016
Format 19 x 24 cm
160 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-0682-3
Das sind die Kapitel:
  • Einführung
  • Kleine Happen
  • Suppen und Salate
  • Geflügel, Fleisch und Fisch
  • Gemüsegerichte
  • Reis und Nudelgerichte
  • Brote und Gebäck
  • Saucen, Salsas und Eingemachtes
  • Register
  • Danksagung
Mich überzeugen die Gerichte so sehr. Alle sind mit einem passenden Foto bebildert, was dermaßen ansprechend aussieht, sodass man am liebsten ins Buch beißen würde.
Alle Gerichte haben natürlich Tomaten als Zutat. Mal ganz dominierend, mal als Unterstreichung der anderen Aromen, wie zum Beispiel im Garnelencocktail "Bloody Mary".
 
Es sind nicht ausschließlich Gemüsegerichte, was man ja bei dem Titel durchaus denken könnte. Aber schon auf den ersten Seiten finden sich Kombinationen mit Fisch (Garnelen, Makrelen, Thunfisch), Brot und Reis mit Chorizo, Ente und und und.
 
Eine Suppe und Eiertomaten-Tartelettes sind die Gerichte, die vielleicht denen nahe kommen, bei denen ich damals die Rezepte vergessen habe. Vielleicht passen Foto und folgendes Rezept ja doch einigermaßen zusammen.
 
 
 
 
 

 


Das Buch habe ich mir eigentlich größer vorgestellt. Au

29. Februar 2016

Blattsalat, klassisches Hausdressing und ein Gläschen Weißwein

Beim Durchstöbern alter Fotos habe ich bemerkt, dass ich euch noch gar nicht den Weißwein "Mandorlo" vorgestellt habe. Der ist wieder aus dem Hause Abayan - naja, zumindest könnt ihr ihn [da] bestellen. Die Winzer sind allerdings aus Italien: Frattoria Montellori stehen für guten Wein aus der Toskana. Dieser Mandorlo Toscana IGT 2014 ist ein Weißwein aus den Rebsorten Chardonnay (50%), Sauvignon (25%) und Viognier (25%).
 
Von Viognier habe ich noch nicht oft etwas gehört. Den müsste man mal pur probieren, um ihn bei derartigen Kompositionen gezielt herausschmecken zu können. 
 
Optisch ist die Flaschenaufmachung eher schlicht. Früher, als ich mich noch vom Etikett zum Verkauf verführen ließ und weniger auf die Rebsorten und Anbaugebiete geachtet habe, hätte ich mich garantiert nicht dafür entschieden: weiß und flaschengrün teilen sich den Hintergrund und ein kleines Bäumchen ziert die Flasche. Einfach und ohne Umschweife. Eigentlich ja gut, um sich einfach auf den Flascheninhalt konzentrieren zu können.
Dieser zeigt sich im Glas hell und vielleicht schon ein bisschen goldfarben. Die Farbe passt zum Duft und dem geschmacklichen Anklang von Vanille.
Trocken, vollmundig und mit 13,50% Alkoholgehalt wird dieser Wein ein idealer Begleiter zu leichten Gerichten. Meine Wahl fiel auf Salat und Weinbergschnecken in Kräuterbutter. Andere Meinungen halten ihn auch für passend zu Krustentieren wie Hummer oder Garnelen.



Ein guter Wein für kleines Geld. Er verspricht ein tolles Geschmackserlebnis und liegt in einer Preisklasse von 7-8 Euro.
Fattoria Montellori kann sich auf den Gründer berufen. Dieser hatte eine generelle Leidenschaft für  weiße Weinsorten. Trotzdem es heute überwiegend Rotweine sind, die produziert werden, gehört dieses Weingut in Italien nicht zu den vielen, die sich spezialisiert haben. Hier gibt es also noch weißen und roten Wein.
Ein einfacher Blattsalat mit kleinen Karotten- und Rettichstreifen, leichte Marinade und Weißwein
 
Klassisches Salatdressing
Für 4:8 EL Weißweinessig (Balsamico bianco)
4 EL Wasser
1 TL Salz
1 Prise brauner Zucker
8 EL Olivenöl extra Vergine
Zubereitung:
Alle Zutaten bis auf das Öl verrühren, sodass sich Zucker und Salz auflösen. (Dazu kann man auch ein sauberes Glas mit Schraubverschluss nutzen und die Zutaten darin schütteln).
Anschließend das Öl nach und nach unterrühren.

Abgedeckt (oder in dem verschlossenen Glas) hält sich das Dressing bis zu fünf Tage im Kühlschrank.

Salat putzen, waschen und abtropfen lassen. In eine Schüssel geben und Dressing untermischen. Nach Belieben Zwiebeln und Kräuter darüber streuen.
 
 

22. Februar 2016

Wie viel Pasta isst du im Jahr? Jetzt vielleicht noch mehr, denn du sparst ordentlich Abwasch mit der One-Pot-Pasta

Was geht schneller als Nudeln kochen?
"Gar nichts" sagt der eine. "Dosenravioli warm machen" der andere.
 
Wenn es schnell gehen und auch schmecken soll, machen wir gerne mal Spaghetti, Fusilli oder Penne Rigate. Klar, schmeckt ja auch lecker und lässt sich vielseitig mit verschiedenen Saucen variieren.
Schon lange ist es kein reines Studentenessen mehr oder nur lecker, wenn man in Italien Urlaub macht.
Überlegt mal selbst, wie viele Pastagerichte ihr wohl im letzten Jahr verspeist habt. Mich würde das ja mal interessieren. Also, wie viele waren es?
 
Mit dem Buch "Pasta und Sauce aus einem Topf", greift Emilie Perrin die Pastamode auf, die sich schon im letzten Jahr herausgebildet hat. Die One-Pot-Pasta.
Was das bedeutet?
Es ist ganz einfach: In einem Topf werden Pasta und Gemüsesorten wie Zwiebeln, Tomate, Zucchini, Pilze und dergleichen gegart. Man braucht nur einen Topf und muss die richtige Menge Wasser zufügen.
Dabei spart man zugleich noch Strom und Abwasch. Es geht außerdem super schnell, sodass man keine lange Zeit in der Küche verbringen muss und auch beim Abwasch ratz fatz fertig ist.
Da bleibt mehr Zeit zum Essen:)
 
http://www.randomhouse.de/Buch/Pasta-&-Sauce-aus-1-Topf/Emilie-Perrin/Bassermann-Inspiration/e496772.rhd
 
€ 9,99 [D]   
Gebundenes Buch, Pappband
   ISBN: 978-3-572-08215-5            
               Erschienen: 22.02.2016                    
 
Das Buch bringt viele verschiedene Nudelgerichte mit, die alle ansprechend fotografiert sind, sodass sich Foto und Rezept eine Doppelseite teilen. Es gibt unterschiedliche Nudelsorten, die Verwendung finden, was eine Abwechslung deutlich macht. Auch Reisnudeln mit Garnelen stehen auf der Tagesordnung. Sollte dein Geschmack aber gerade eher deftig sein, machst du Nudeln nach Paella-Art oder Pasta mit Räuchertofu, Pilzen und Lauch. Ein Kinderspezial findet ihr auch: Dabei braucht ihr Zwiebeln, Siedewürstchen, Hörnchennudeln, Schlagsahne, Ketchup und Käse.
 
Es sind schon interessante Kombinationen dabei, die man auch so selten gesehen hat, die sich aber bestens dafür eignen, in einem Topf gekocht zu werden.
 
Im Anschluss an die Rezepte werden auf einer Doppelseite die Mengen mit deren Entsprechungen angegeben, sodass ihr also Zutaten abwiegen könnt, ohne eine Waage benutzen zu müssen. Es soll eben ganzheitlich einfach und unkompliziert bleiben.
 
Tipps der Autorin helfen euch beim Kochen:
  • Wassermenge richtig berechnen
  • Gewürze und Co. für das richtige Aroma verwenden
  • schnell garendes Gemüse verwenden
  • kleine Pastasorten garen schneller, Spaghetti verklebt leicht
  • Der Topfboden sollte dick, der Rand hoch sein
  • Pasta soll nicht zu lange garen
Ihr braucht nur noch einen großen Topf und los geht's!

Mehr Infos zum Buch und eine Leseprobe gibt`s beim Klick auf das Bild.

3. Dezember 2015

Mein Weißwein des Jahres! MASI

Weißwein wird immer kalt genossen.
Immer?
Nö!
Weißwein macht sich auch unglaublich gut als Glühwein. Vorausgesetzt natürlich, dass ihr den richtigen Wein dafür habt! Aber da macht euch mal keine Sorgen, dafür habt ihr ja mich!
[hoffentlich werde ich jetzt nicht gelüncht, denn Weinkenner verpönen das ja meist, ihren guten Wein zu Glühwein zu machen]
 
Und was macht sich besser, als ein Weißwein, der euch schon so extrem gut schmeckt?
 
Na siehste!
 
Also ich halte ja nichts von diesen sentimentalen Jahresrückblicken à la: dieses Jahr habe ich den tollsten Urlaub da und da gehabt, das schönste Schaukelpferd dort gekauft und den Lieblingsduft im Allgäu gefunden... ihr wisst schon, was ich meine.
Ich kann euch aber sagen, dass 2015 für mich auf jeden Fall gebracht hat, dass ich einen Weißwein gefunden habe, der ganz und gar auf meiner Linie ist. Es ist wirklich schwer, einen zu finden, bei dem ich nichts auszusetzen habe oder wenigstens ein "naja, aber..." loswerde.
 
Nun ja, dieser Wein. Also wirklich: DIESER Wein, ... der macht`s einfach.

Und auch als Glühwein ist er toll!
Dabei habe ich einfache Glühwein-Gewürz-Teebeutel ausprobiert, aber auch die Streuglühweingewürz und Honig (das ist besser als Zucker, glaubt es mir!)-Variante.
 
Dieser Weißwein ist so elegant und trotzdem ein Allrounder.
Ideal!
Kauf ihn bei Weinland Ariana Abayan, hier.
 
 

Masianco - Pinot Grigio e Verduzzo delle Venezie IGT 2014


Der Wein kommt aus Italien, genauer gesagt aus dem Anbaugebiet Venetien.

Die Rebsorten, die hier Verwendung finden sind zu 75% Pinot Grigio und 25% Verduzzo.
Es ist ein Weißwein, der deutlich nach reifen, Birnen schmeckt. Exotische gelbe Früchte kommen einem direkt in den Sinn, wenn man diesen fruchtig-frischen Wein genießt. Meiner Meinung nach sollte man ihn nicht zu kalt trinken. Der Serviervorschlag liegt bei 8°C, doch bei 10°C finde ich ihn selbst besser. Ich trinke ihn gern als Aperitif, wenn es nicht ein Glühwein ist. Gut passt er auch zu Fisch, gerne Sushi und leichter Küche. Das Säureverhältnis gefällt mir gut. Es ist ausgewogen und insgesamt verleiht es dem Wein einen langanhaltenden Abklang. Intensive Fülle am Gaumen.
Dieser Wein hat einen Alkoholgehalt von 13.18 %, Restzucker: 3.90 g/l, Säure: 5.73 g/l.

 
Interessant ist die Herstellung des Weines. Im August wird der Pinot Grigio geerntet und 25 Tage vergoren.
Der Verduzzo folgt im September, reift drei Wochen Überreifung auf Plateaux für eine höhere Fruchtkonzentration.
Vor der Assemblage beider Rebsorten und der 45tägigen Lagerung in der Flasche, wird die Gärung des Verduzzo in Edelstahltanks, dann im Holz gewährleistet. Der Pinot Grigio reift 3 Monate in Edelstahltanks.

 
 

26. September 2015

Bubble up Pizza - ein Blitzrezept

Was geht schneller als Pizza? Bubble up-Pizza!




Dafür braucht es nur:

  • 3 Dosen "Sonntags-Brötchen" (à 4 Stück, Kühlregal)
  • 1 Dose (4oog) scharfe stückige Tomaten
  • Salz, Pfeffer 
  • 1 TL Chiliflocken oder Tabasco n. Bel. 
  • 150 g geriebener Gruyère und Parmesan (oder beliebig anderer Käse) 

  • Die Dosen aufknacken (ich liebe das!) und die Brötchen halbieren. In eine leicht gefetteten Tarteform o.ä. nebeneinanderlegen und die Tomaten darübergeben. Salzen, pfeffern, Chili streuen und ordentlich Käse obendrauf.
    Im Ofen backen, ca. 20 Minuten bei 175°C Umluft.

    15. Juni 2015

    Toskana - Das Kochbuch {Rezension}

    Wie stellst du dir die Toskana vor? Ich meine, klar, vielleicht warst du ja auch schon mal dort. Dann sag mir doch, welche fünf Wörter dir zuerst dazu einfallen.

    Rosmarin? Olivenbäume? Sonne? mittelalterliche Städtchen? bunte Pflanzen?

    Ein Feeling kann man selten so gut beschreiben wie mit dem einen Wort: Toskana. Und man kann so eine Region ebenso selten ganz authentisch auf ein paar Seiten abbilden, wie in

    Toskana - Das Kochbuch

    Toskana – Das Kochbuch – Der Silberlöffel

    ISBN: 9783944297156
    Erscheint am 15 Juni 2015
    Verlag: Phaidon bei Edel
    Einband:  Hardcover mit zwei Lesebändchen
    150 4farbige Abbildungen
    Seiten: 272
    Größe: 18 x 27 cm
    Gewicht: 1362 g
    Sprache: Deutsch
    Preis: 29,95€

    50 Rezepte, ganz toskana-nah finden sich in diesem Buch zusammen. Von Antipasti bis zum Dolce können wir uns mit diesem Buch in die wahre Schönheit der Region träumen, kochen und essen!

    Neben den Rezepten lassen uns ansprechende Fotos das Wasser im Mund zusammenlaufen, den Glanz der Toskana fühlen und die Eigenheiten erspüren.

    Ein Buch, in dem sehr viel Liebe steckt, vom Anfang bis zum Ende, von Massa-Carrara bis Arezzo in zehn Kapiteln.

    Wir erfahren weiterhin, welche Feste und Märkte zu bestimmten Monaten empfehlenswert sind, so kann man im September beispielsweise das Spanferkel-Fest in Arezzo besuchen.

    Um nicht den Überblick zu verlieren, finden wir sogar eine Navigation auf der Landkarte, die uns verrät, wo sich denn Pisa, Livorno und Grosseto überhaupt befinden. Ganz schön spannend, quasi mit den Autoren zusammen durch Italien zu streifen.
    Ein Beispiel dazu möchte ich euch vom ursprünglich kleinen Fischerort der ligurischen Küste vorstellen:
    "Armut und Wohlstand lebten hier Seite an Seite [...] ein Essen für die Ärmsten der Armen: Poröses Sedimentgestein wurde vom Meeresboden gesammelt und mit etwas Gemüse in Salzwasser zu einer Brühe gekcht. Die Flüssigkeit wurde dann sorgfätig abgeseiht, um Sandpartikel zu entfernen, mit pastina (kleinen Suppennudeln) zu einer Minestra (Nudelsuppe) verarbeitet und mit dem traditionellen Spritzer Olivenöl angerundet."
    Wahnsinn, was damals so gegessen wurde und sich die Leute ausgedacht haben, um mit etwas Geschmack aus ihren einfachen "Zutaten" etwas köstliches herzustellen. Wir reden hier von Brodo di sasso (Steinbrühe), dem Gegensatz zu den Gerichten der wohlhabenden Bevölkerung, die Austern verspeiste.
     
    Meiner Meinung nach ist das Buch rundum gelungen und bietet genau das Urlaubsfeeling, bei dem es sich ohne Hektik relaxen lässt, was ja auch zum Kochen passt, denn das wird auch nur dann inspirierend, wenn man sich dabei Zeit lässt.
    Die Bilder sind herrlich, die Rezepte ideal und authentisch (was ich liebe!) und vor allem lernt man was von der Kultur.
    Alle, die nicht nur nach Rezepten suchen, um schnibbeldischnapp ein Essen nach dem anderen zubereiten, sondern auch an der Kultur interessiert und vielleicht ja sogar Toskana-Fan sind, denen lege ich das Buch wärmstens ans Herz!
     
    Punkteskala: 4 von 5

    15. März 2015

    5:2 Diät: ein Rezept für grüne Bohnen {Buchvorstellung}


    Man will viel zu oft nur die besonderen Rezepte verbloggen. Die anderen sind ja so normal, dass man sie auch gar nicht erst fotografiert. Das kocht man ja eh so oft, das kann man ja immer noch mal knipsen. Außerdem sieht es ja auch gar nicht so besonders toll aus.

    Aber ist es nicht gerade auch das, was man in den Weiten des www sucht? Alltagstaugliche Rezepte? Auch einfach mal eine Inspiration, eine Anregung, was man kochen könnte. Da reicht schon manchmal nur das Bild und die Bezeichnung – man braucht nicht immer das ganze Rezept. Warum auch, wenn es einfach ist?

    Tolle Inspirationen hätte ich auch gerne mal in einem Kochbuch. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich Kochbücher uninspirierend finde. Quatsch! Ich will damit nur sagen, dass…

    Wartet, ich zeige es euch an einem Beispiel…


    So, diese Bohnen sehen nun wirklich nicht höchst anspruchsvoll fotografiert aus. Aber ich glaube, jeder, der nicht ganz und gar eine Abneigung gegen dieses grüne Gemüse hat, wird mir glauben, dass das Gericht sehr lecker geschmeckt hat. Ich misch mir gerne mal sowas zusammen. Bisschen Gemüse, bisschen Tomaten, schick gewürzt, fertig! Abwandlungen gibt es dann mit anderem Gemüse, anderen Gewürzen (mal asiatisch statt italienisch z.B.), Parmesan oder Schafskäse als Beigabe und und und. Bohnen müssen eben nicht nur Bohnen bleiben.

    Das beweist übrigens auch das Buch 5:2 Die Diät. Das ist ein Buch, was ich verschenken wollte und es dann aber selber behalten musste, als ich es einmal durchgeblättert habe. Sowas meine ich, sowas suche ich: schnelle einfache Rezepte. Meinetwegen nur lecker angemachtes Gemüse. Ohne Fleisch, ohne Nudeln oder Kartoffeln. Die kann ich mir immernoch selber dazu kochen.

    Spinat auf indische Art. Gerne nachgekocht. Mache ich selber so oft, aber ein paar Kniffe bei Würzen gucke ich mir doch gerne nochmal irgendwo ab.

    Leckerer Thai Salat, Jakobsmuscheln (ich liebe sie!) mit Pesto, Sommersuppe, Wintersuppe, Minestrone… ihr findet alles, was das Herz begehrt! Und vor allem: dieses Buch ist auch noch auf eine Diät abgestimmt! Denkt man gar nicht. Diät bedeutet doch Verzicht, Hungern, Blattsalat knabbern. So nicht! Dieses Buch bezieht sich auf die 5:2 Diät, einem Ernährungsplan, der vorsieht, 5 Tage in der Woche normal zu essen und 2 Tage Kalorien zu reduzieren. Für alle Tage gibt es im Buch Rezepte und die Kalorienangaben fehlen dabei auch nicht. Es gibt zu den Gerichten gerne Tipps, vegetarische Varianten, Männervarianten oder Möglichkeiten noch mehr Kalorien einzusparen. Nur bei den Fastenfreien Tagen stehen keine Kalorienangaben. Denn hier wollen wir ja nicht darauf achten sondern einfach nur das Essen, wonach uns ist.

    Das Rezept der grünen Bohnen zählt zu den „Fastentagen“. Insgesamt zählt es 126 Kalorien pro Person. Zubereiten dauert 10 Minuten, Kochen 20.

    Man braucht:

    ·        150g grüne Bohnen                      47 Kalorien

    ·        ½ Zwiebel (50g)                             14

    ·        8 Kirschtomaten (100g)               18

    ·        3 Stängel Petersilie                       2

    ·        1 TL Olivenöl                                  45

    ·        Salz, Pfeffer aus der Mühle

    Insgesamt 126 Kalorien. Glutenfrei.

     

    Die Bohnen 10 Minuten in Salzwasser kochen, dann trocken weiterverwenden. Zwiebel hacken, Tomaten klein und Petersilie fein scheiden. Öl in einer Pfanne erhitzen, Bohnen, Tomaten, Zwiebeln darin 10 Minuten kochen lassen, ab und zu umrühren. Salzen, pfeffern und mit Petersilie bestreut servieren.

    Version: Für eine vollständigere Mahlzeit ein Hühnerbrustfilet (120g = 144 kcal) 15 Minuten dämpfen und hinzufügen (insgesamt dann 270 kcal).

    Im Buch findet ihr noch eine Anmerkung der Autorin: „So koche ich: Es mag nicht unbedingt gut für die Gesundheit sein, aber wenn man das Gemüse ein kleines bisschen anbrennen lässt, schmeckt es leicht angekohlt. Ich mag die köstlichen Röstnoten, die es dann entwickelt.“
     


    http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.at-verlag.ch%2FLivedaten%2Fhires%2F9783038008552.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.at-verlag.ch%2Fbuch%2F978-3-03800-855-2%2FDelphine_De_Montalier_5_2_Die_Diaet.html&h=1036&w=850&tbnid=haEtci8-M0q1pM%3A&zoom=1&docid=dTgId1D_WF907M&ei=_2QFVa_gJ8b2OozqgPAK&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=350&page=1&start=0&ndsp=37&ved=0CCAQrQMwAA
    Zum Reinblättern und für ein paar Infos zum Buch, einfach hier klicken.

    ISBN: 978-3-03800-855-2
    Einband: Broschiert
    Umfang: 208 Seiten
    Gewicht: 778 g
    Format: 20.5 cm x 25 cm
    Lieferbar in 3-5 Arbeitstagen
    19,90 EUR
    erschienen im AT-Verlag

    9. März 2015

    Roter oder Weißer zum Fisch? {Weintipp der Woche}

    Ich stehe ja total auf Tintenfisch und wollte schon so lange einmal gefüllte Tintenfischtuben machen, dass es wirklich an der Zeit war. Vielleicht nehme ich mir sogar ein Beispiel an mir selber und probiere dieses Jahr auch endlich mal gefüllte Zucchiniblüten aus. Zunächst war ich aber schon einmal sehr glücklich mit meinem Spontangericht.


    Dafür habe ich je Tube das Brät einer Salsiccia (grobe, italienische Fenchelbratwurst) herausgekratzt und mit Salz, Pfeffer und etwas Basilikum gemischt. Außerdem kam noch nach Belieben fein gehackt etwas Lauch mit dazu. Das alles wurde dann in die Tube gestopft (also wirklich richtig schön prall. Es geht immer noch mehr rein, als man glaubt!) und von allen Seiten in wenig(!) Olivenöl gebraten. 
    Spinat habe ich auch noch dazu gemacht. Der bestand aus einem Teil frischem Spinat, etwas TK-Blattspinat und noch einigen Büscheln Feldsalat. Das wurde zu gedünsteten Zwiebeln und gebratenen Champignons geschmissen. Ein paar Kirschtomaten hinzu und den Tintenfisch nochmal reingelegt. Köcheln lassen, würzen und abschmecken.




    Und hier noch eine Tube vor ihrem Anschnitt. Schick dekoriert mit Basilikum.



    Was gab es dazu? Natürlich ein schönes Glas Weißwein für die Dame und Rotwein für den Herren. Im Endeffekt haben beide von beidem probiert (ja, das macht man während eines Ganges zwar eher nicht, aber man musste doch testen, was hier passender ist. Weißer, wegen des Fisches oder roter aufgrund der herzhaften Salsiccia). Hier musste zum einen El Circo Cabernet Sauvignon dran glauben. Zum anderen gab es.

    Mein Favorit: der Weißwein. Gar nicht unbedingt wegen der Stimmigkeit mit dem Gericht. Viel eher auch als hervorragender alleinstehender Wein. Die Säure ist nicht zu dominant, was mir bei Weißweinen sehr wichtig ist. Es ist also nicht der typische spritzige Sommerwein, sondern durchaus ein Essensbegleiter, der zu warmen Speisen passt.
    Blüten, Zitrusaroma und tropische Früchte kann man gut erkennen.

    Die Domaine Horgelus erzielte in den letzten Jahren einen Erfolg mit leichten trockenen Wei­nen, die zu einem richtig guten Preis-/Qualitätsverhältnis zu bekommen sind.
    Der Winzer Yoan Le Menn erklärt das Anliegen, Frucht und Lebendigkeit der Aromen zu erhalten. So werden während der Lese schon ab 3 Uhr morgens bis in den frühen Vormittag die Trauben geerntet, um die Frische der Weine durch die kühlen Tempe­raturen zu erhalten: "Unser Ziel sind fruchtige, lebendige und unkomplizierte Weine für jeden Anlass.“

    Mit dem Horgelus Blanc, der ein Traubenverhältnis von 75% Colombard und 25% Sauvignon Blanc hat, ist das auf jeden Fall gelungen.


     

    Mehr Info`s zum Wein bekommt ihr bei Ludwig-von-kapff.de.


    Gegen Rotwein habe ich generell gar nichts! Gerade Cabernet Sauvignon ist eine Sorte, mit der ich bisher immer richtig lag. Das dürft ihr euch auch gerne für eventuelle Einladungen von Freunden merken: mit dieser Sorte seid ihr immer auf der richtigen Seite!
    Wahrscheinlich habe ich aber durch meine Liebe zu Cabernet eine besonders hohe Erwartungshaltung, sodass mir dieser Wein ein wenig zu unspektakulär daherkommt. Tannine sind nicht allzu stark, das sehe ich ihm positiv an. 
    Optisch verblüfft mich eine dunkle, dennoch beerig-rote Farbe. Von seinem Duft erwartet man vielleicht etwas mehr Frucht, als sie sich tatsächlich am Gaumen abzeichnet. Den Duft von Blaubeeren und Eukalyptus hätte ich selbst zwar nicht so wahrgenommen, kann ihn aber nach dem Wissen "dass es so sein soll;)" durchaus nachvollziehen. Außerdem ist dies der erste Wein, der in seiner Beschreibung Feinwürzigkeit und dezente Röstnoten verspricht, die ich auch wirklich erkennen kann. 


     
    Für 6,95 € ein Wein, bei dem man nichts falsch machen kann, den ich dennoch nicht unbedingt noch einmal trinken müsste.

    Hier sind noch einige Fakten zusammengefasst, die man auch hier bei Ludwig-von-Kapff finden kann, wo ihr auch gleich diesen (oder andere) Weine bestellen könnt.

    LAND
    Spanien
    REGION
    Cariñena
    REBSORTE
    Cabernet Sauvignon
    FARBE
    Rot
    BEURTEILUNG
    komplexes, feinwürziges Bukett mit Duft von Blaubeeren, Eukalyptus und dezenten Röstnoten. Warme reife Tannine und langes Finale mit üppiger Frucht und feinen Gewürznoten.
    GENUSSREIFE
    2018
    INHALT
    0,75 l
    ALKOHOLGEHALT
    13,00 %
    RESTZUCKER
    4,60 g/l
    GESAMTSÄURE
    5,40 g/l
    TRINKTEMPERATUR
    16-18 °C
    ALLERGENE
    Sulfite
    ANSCHRIFT PRODUZENT
    Grandes Vinos y Vinedos SA
    Ctra. Valencia km 45,7
    E-50400 Carinena


    "El Circo Cabernet Sauvignon ist die Hommage an eines der ältesten und traditionsreichsten Weinbaugebiete Spaniens - die Region Cariñena. Hier, am Unterlauf des Ebro, wird das trocken - heiße Klima durch die kühlenden Winde Mistrals Cierzo gemildert. Auf Höhen von bis zu 700m bieten diese Voraussetzungen der Cabernet Sauvignon-Traube die idealen Reifebedingungen, um einen überaus eleganten und charaktervollen Wein hervorzubringen."
    Das Vollreife Rebgut für den El Circo Cabernet Sauvignon stammt von über 40 Jahre alten Rebstöcken. Der Wein entsteht durch zweimonatigen Ausbau in Eichenholzfässern.
     
    Wer sich für die Weine interessiert, kann beide bei Ludwig-von-Kapff.de erwerben.
     
     

    10. Februar 2015

    Manchmal sind Drehverschlüsse besser {Weintipp zum Valentinstag}

    Valentinstag steht vor der Tür und ich bin froh, dass mir dieses Jahr nicht an jeder Ecke rote Herzchen und Blümchen in pink entgegenschreien. Auch die Blogger scheinen sich bisher damit zurückzuhalten, aber wer weiß... vielleicht planen sie das ja alles erst für Samstag. Denn da ist er dann, der Tag der Verliebten: der VALENTINSTAG. Von den einen geliebt, von den anderen gehasst. Was ihr damit macht, überlasse ich euch:
     
    Alle Verliebten nehmen den folgenden Weintipp als Anregung für ein Geschenk oder zur Bereicherung eines romantischen Abends.
     
    Die anderen gönnen sich die Flasche eben allein. Am nächsten Tag ist Sonntag und die meisten können ausschlafen. Also: immer her mit dem Stoff!
     
     
     
    Aber nicht so einfach hinterkippen, denn das Tröpfchen ist wirklich edel und verdient es genussvoll getrunken zu werden:
    Eine tolle tiefrot-pink Farbe, ein süßlicher Geschmack, ein schöner Aperitif oder Essensabschluss.
     
    Wenn ich beim Italiener zur Abrundung sonst auch gern Amaretto oder Ramazotti trinke. Hätte er diesen körperreichen Moscato im Angebot, bräuchte ich gar nicht lange nachdenken und überlegen, was ich wähle.
    Mich erinnert der Geschmack sehr an Vin Santo, nur scheint der Moscato hier die weibliche Variante davon zu sein. Ein bisschen blumiger, vielleicht auch süßer und möglicherweise mehr von Frauen favorisiert. Schon beim Öffnen steigt einem ein floraler, rot-beeriger Geruch in die Nase, der sich vom Vin Santo entscheidet.
     
    Wenn du dich für Vin Santo interessierst und eine gute Flasche suchst, schau doch mal hier: [klick].
     
     
     
     
     
    Die Familie Felluga, die seit 150 Jahren Wein anbaut, gründete in den 50er Jahren die Firma "Marco Felluga". 100 Hektar misst das Weingut, auf dem nun Sohn Roberto die Leitung inne hat. Die Leidenschaft, die er in den Weinanbau steckt, schmeckt man bei seinen Produktionen.
     
    Ein guter Tropfen hat so manchmal auch seinen Preis. Hier sind wir bei einem empfohlenen EVP von 26,50 €. Das ist eine preisliche Höhe, die ich nicht täglich investieren könnte. Allerdings ist es die 0,5Liter Flasche durchaus trotzdem wert. Dann holt man sie eben nur zu ganz besonderen Anlässen aus dem Keller. Aber dann weiß man auch, was man hat: Genuss!
     
     
     
     
     
    Eine Kleinigkeit hat mich allerdings ein bisschen gestört. Das Herausdrehen des Korkens erwies sich nämlich als höchst schwierig. Das mag der ein oder andere möglicherweise auf den Öffner schieben (der bessere ist erst vor kurzer Zeit hopps gegangen), allerdings hatte ich mit ihm noch nie Probleme.

    Wie auch immer, ich bekam den Korken nicht heraus, ohne dass eine große Bröselei den Tisch übersähte. Meine Freude auf den Wein konnte dadurch zwar nicht getrübt werden (im Gegenteil, ich wollte einfach endlich, endlich an diesen verflixten Flascheninhalt... so  langsam kam ich mir vor wie jemand auf Entzug... hätte es länger nicht funktioniert, hätte ich möglicherweise die Flasche am Hals geköpft, wozu mir allerdings noch das passende Schwert fehlt).

    Leider ließ es sich nicht vermeiden, dass die Korkenbrösel auch ihren Weg in den Wein fanden. Aber sehen wir es von der Seite: TROTZ Korkzugabe bin ich so sehr begeistert gewesen, dass ich "Marco Felluga" ab sofort in hohen Tönen lobe und jedem zuraten kann, der vor hat, sich eine solche Flasche einmal zu gönnen.
    Vielleicht ja sogar wirklich noch am Valentinstag. Das Weinland Ariane Abayan kann bei einer heutigen Bestellung sicher noch fix ein Paket auf den Weg schicken.
    Und optisch ist es doch wirklich passend. Schick und rosa, ohne kitschig zu wirken!

    Und nun noch ein paar Schnappschüsse zu meinem abendlichen Flaschenkampf.








    
     
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