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11. Februar 2023

Schnelles Indian Curry ohne Currypaste

Curry esse ich gerne, obwohl dabei so gut wie nie Kartoffeln mit im Spiel sind. Heute durften sie mal mit rein.
Bei mir sind Currys meist ohne Currypaste, denn man kann die Gewürze auch ganz einfach selber zusammenmatschen.
Heute ist das Curry indisch,  statt wie meistens Thai. Yummy!



  • 5 gekochte Kartoffeln
  • eine kleine Zucchini
  • eine rote Paprika
  • nach Belieben 1 Apfel
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 TL Senfkörner
  • 1-2 Nelken
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • Pfeffer, Salz, etwas Paprikapulver nach Belieben
  • ggf. Yokos Tofugewürz
  • Butter (oder Ghee) und Erdnussöl zum Braten
  • 150ml Kokosnussmilch
  • 150ml Wasser
  • 1-2 EL Tomatenmark (oder Harissa, für die, die es schärfer mögen)
  • nach Belieben Koriander zum Servieren
  1. Butter zerlassen und Senfkörner hineingeben. Wenn sie aufploppen, gehackte Zwiebel  und zerbröselte Chili zugeben. Gehackte (oder gedrückte) Knobizehe zufügen, Nelke, Kurkuma, Zimt und geriebenen Ingwer dann auch.
  2. Kartoffeln in der Paste anbraten und nach und nach beliebiges Gemüse und gestückelten Apfel zufügen. Sollte es nicht mehr bruzzeln, Erdnussöl nachgießen. Nach einigen Minuten die restlichen Zutaten zugeben und einköcheln lassen.
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15. Dezember 2019

Ratatouille und ein Buch zu dem sogar Jamie Oliver meint "Was für ein Vergnügen"

Da hatte ich doch hier das neue Buch von Horst Lichter vorgestellt und die Frikadellen gebraten. Die gab es natürlich nicht ohne Beilage.
Ich habe mich für Ratatouille entschieden. Dieses Gericht fasziniert mich immer wieder. Es schmeckt einfach köstlich. Es gibt aber so viele verschiedene Arten es zuzubereiten. Nahezu JEDER kocht es auf eine andere Art und Weise. Dabei bleibt aber immer eines gleich. Das sind die Gemüsesorten Zucchini, Aubergine, Paprika und Tomate.
Ich habe aber auch schon eine grüne Ratatouille gekocht, die findet ihr hier [klick].

Warme Ratatouille

Zutaten für 4
  • 2 Auberginen, in Würfel geschnitten
  • 2 Zucchini , in Würfel geschnitten
  • 4EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, in Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und gehackt
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 2 rote Paprikaschoten, Kerne entfernt und grob gehackt
  • 4 große Tomaten, geschält, Samen entfernt oder 1 Dose geschälte Tomaten à 400g
  • Salz und Pfeffer
  • 1 große Handvoll frisch gehackter Koriander
Auberginen und Zucchini salzen und 1 Stunde in ein Sieb geben, dann abspülen und trockentupfen.
1 EL Öl in der Pfanne erhitzen und Gemüse anbräunen. Beiseite stellen.

Rest Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Koriandersamen 4 Minuten anschwitzen.
Paprika zufügen und bei schwacher Hitze noch einmal 10 Minuten garen. Tomaten dazugeben und 15 Minuten weiterköcheln lassen. Am Schluss die Zucchini und Auberginen zugeben und abschmecken.

Mit Koriander bestreuen und warm servieren.
                      
                                                                               
 
Das Rezept habe ich aus meinem Buch "Verführerisch - Rezepte für jede Jahreszeit" von Sophie Dahl. Das Buch ist im Bloomsbury Berlin -Verlag erschienen und brandneu. Es ist super toll bebildert und hat Rezepte zu allen Jahreszeiten. Danach ist es auch gegliedert und fängt - passend für jetzt- mit Herbst an. Jedes Kapitel unterteilt sich nochmal in Frühstück, Mittagessen, Abendessen und ganz am Ende gibt es ein großes Kapitel "Dessert".
Zu jedem Kapitel gibt es eine mehrseitige Anekdote von Sophie, sodass man einen Einblick in ihr Leben und ihre Kochgewohnheiten bekommt.
 
 
So sah meine Ratatouille aus
 



 
 

9. März 2016

Tomaten gegen Rezeptvergesslichkeit {Rezension}

Da macht man einmal ein super Gericht, aber merkt sich das Rezept nicht genau.

Vielleicht war es so...

Zutaten für ne kleine Tarte oder 24 Tartelettes:
150g Mehl
1 Prise Salz
75g Butter
3 Eigelb
200g Crème fraiche oder saure Sahne
Salz und frischer schwarzer Pfeffer
2EL frisch gehackte Estragonblätter
100g weicher Ziegenkäse, klein geschnitten
24 Mini-Eiertomaten

Zubereitung:
Mehl, Salz und Butter vermischen. Ein Eigelb und 1 EL kaltes Wasser mit verarbeiten. Teig in Folie 30 Minuten kalt stellen.
Backofen auf 200°C vorheizen
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form(en) damit auskleiden.
Für die Füllung die Sahne und Eigelbe verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Estragon würzen.
Käse auf dem Boden verteilen und halbierte Tomaten mit der Hautseite nach unten hineinsetzen. Ein wenig von der Sahnemischung hineingießen und im Ofen 30 Minuten lang backen, bis die Füllung aufgegangen und goldgelb ist.
Gegebenenfalls mit Estragonblättchen garnieren und dann servieren.



 
 
Kennt ihr diese Situation mit dem vergessenen Rezept eigentlich? Das ist doch sowas von blöd, wenn man nur noch ungefähr weiß, was reinkam, aber nicht mehr genau in welchen Anteilen. Mir ging es mit einigen Rezepten so. Da ist mir was sehr gut gelungen und ich wollte es ja noch aufschreiben... leider habe ich es immer weiter herausgezögert und am Ende das Aufschreiben vergessen.
 
Jetzt habe ich aber ein Rezept im neuen TOMATE-Buch gefunden, das dem schon sehr nahe kommen würde. Das ist total super und ich werde mich bald daran machen, viele Gerichte aus dem Buch zu kochen, denn das Buch hat meine volle Begeisterung!
 
Ich habe es mir eigentlich größer vorgestellt. Und dicker. Einen richtigen Wälzer. Die Seiten sind sehr fest und stabil, was ich gut finde, aber auch wieder anders erwartet habe.
Die mini Enttäuschung hat sich aber so schnell wieder gelegt, als ich reingeblättert habe.
 
Preis: 19,99€
1. Auflage 2016
Format 19 x 24 cm
160 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-0682-3
Das sind die Kapitel:
  • Einführung
  • Kleine Happen
  • Suppen und Salate
  • Geflügel, Fleisch und Fisch
  • Gemüsegerichte
  • Reis und Nudelgerichte
  • Brote und Gebäck
  • Saucen, Salsas und Eingemachtes
  • Register
  • Danksagung
Mich überzeugen die Gerichte so sehr. Alle sind mit einem passenden Foto bebildert, was dermaßen ansprechend aussieht, sodass man am liebsten ins Buch beißen würde.
Alle Gerichte haben natürlich Tomaten als Zutat. Mal ganz dominierend, mal als Unterstreichung der anderen Aromen, wie zum Beispiel im Garnelencocktail "Bloody Mary".
 
Es sind nicht ausschließlich Gemüsegerichte, was man ja bei dem Titel durchaus denken könnte. Aber schon auf den ersten Seiten finden sich Kombinationen mit Fisch (Garnelen, Makrelen, Thunfisch), Brot und Reis mit Chorizo, Ente und und und.
 
Eine Suppe und Eiertomaten-Tartelettes sind die Gerichte, die vielleicht denen nahe kommen, bei denen ich damals die Rezepte vergessen habe. Vielleicht passen Foto und folgendes Rezept ja doch einigermaßen zusammen.
 
 
 
 
 

 


Das Buch habe ich mir eigentlich größer vorgestellt. Au

10. Mai 2015

Mango-Gazpacho aus Hiltl`s Kochbuch "VEGAN LOVE"

Im Tiefkühler hatte ich noch Mangopüree. Das gibt es im Asia-Laden. Eigentlich hält es sich sehr lange, aber wenn man eine Packung angefangen und einen Rest übrig hat, ist einfrieren eine gute Lösung.
Braucht man dann aber wieder Platz für neue Einfrierereien, dann könnte man statt dem Standard Mango-Lassi doch auch mal etwas herzhaftes damit zaubern.
Diese Mango-Gazpacho schmeckt erfrischend und bietet sich auch fernab des Sommers an, den abendlichen Salat einmal durch etwas anderes gesundes zu ersetzen.


 

Mango-Gazpacho aus Hiltl`s Kochbuch "VEGAN LOVE STORY"

für 4 Personen
 
geht auch als green (oder orange;) Smoothie durch...
  • 1 kleine grüne Chilischote (frisch) oder einige getrocknete Chiliflakes
  • 1/2 Schalotte (die ist im Geschmack nicht so dominant wie eine Zwiebel)
  • 1/2 Gurke
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 6 EL Apfelessig
  • 110g Ketchup
  • 6 EL Olivenöl
  • 250g Mangopüree
  • Salz, Pfeffer
  • n.Bel. Tabasco oder Worcestersauce (sprich: Wustersoße;)
  • 1 EL Avocadoöl (Original: reines Olivenöl)
  • ggf. Koriander oder Basilikum zum Servieren
  • ggf. eine Mango in Würfel geschnitten als Einlage
Alles kleinschnippeln und pürieren. Das war`s. Vielleicht noch Kräuter drüberstreuen und Einlage untergeben.

Hast du jetzt den Mango-Jiiiiiiieeeper?
Spargel mit Mango und Lachs




Mango-Tiramisù


Mango-Aperol-Bowle

M&M-Suppe 

Michelles Mangolassi 

 
 
 

5. Mai 2015

Asiagemüse und Mie-Nudeln und GEWINNER der Weinaktion

Ein zusammengewürfeltes Rezept, was wirklich sehr lecker war. Hoffentlich kommt ihr mit meiner Kurzbeschreibung zum Kochen zurecht, aber so ungefähr sieht es auch immer aus, wenn ich mir was für mich selbst notiere. Nur, dass dann sogar meist keine Mengenangaben dabei sind, weil ich die auch gern pi-mal-Daumen mache.

Ich stelle mir das Gericht auch richtig gut zu Glasnudeln oder Udon-Nudeln vor. Sicherlich gehen auch Spaghetti, aber es ist ja eher asiatisch statt italienisch angehaucht, wie ich finde.


 
 





BLANCHIEREN (2 Minütchen in heißes Wasser schmeißen)

50g Rotkraut in Streifen schneiden
einige Brokkoliröschen säubern
2 Möhren mit dem Sparschäler in "Bandnudeln" schälen

ANBRATEN

ggf. etwas Zwiebel und Knoblauch
6 halbierte Kirschtomaten
5 nach Belieben geschnittene Maiskölbchen
1/2 kleine Zucchini in Halbmondscheibchen

... am Ende der Garzeit noch eine Handvoll Erbsen dazuschmeißen.
Salzen, pfeffern, paprikatisieren.



ABLÖSCHEN mit 200ml Kokosmilch. Einen Teelöffel gelbe Currypaste und 1-2 EL Erdnussbutter darin auflösen. Sojasauce und etwas Zitronensaft einrühren (notfalls Worcestersauce benutzen).


ALLES ZUSAMMENMISCHEN UND ZU MIENUDELN (nach Packungsanleitung zubereiten) SERVIEREN.

Gegebenenfalls mit frischem Koriander garniert servieren.



Und jetzt noch zur Gewinnerin des Rosé-Weinpakets vom Club of wine.

Random.org hat sich für INA vom Blog BROTZEITLIEBE entschieden. Lass es dir gut schmecken und melde dich bitte auf backenmachtfroh@gmail.com, um mir deine Adresse mitzuteilen.

5. Februar 2015

Karibisches Meeresfrüchtecurry aus dem LEON-Kochbuch

Eigentlich hieß es Meeresfrüchtecurry im Leon-Kochbuch. Aber warum? Geht man da nicht von Garnelen, Muscheln und Tintenfisch aus? Aber mit Seelachsfilet war es auch lecker. Und wer weiß, vielleicht wäre ich ohne die Bezeichnung gar nicht dazu gekommen, mir das mal genauer anzusehen und nachzukochen.
Als dann der Fisch hier im Kühlschrank lag, wusste ich aber gleich, was daraus gemacht wird.



Karibisches Meerescurry

 leicht abgewandelt nach LEON
  • 250- 350g weißes Seelachsfilet
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400g) ich habe eine halbe genommen und den Rest durch diee Tomatennudelsauce ersetzt
  • 1-2 TL Tamarindenmark
  • 1 TL Senfkörner (möglichst schwarze)
  • 1 TL Korianderkörner
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 Pimentkörner
  • 1/4 TL Chiliflakes
  • 2 Kaffir-Limettenblätter
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Meersalz

  • n. Bel. 1 Tropfen Hot Pepper Sauce
  • n. Bel. etwas Kokoscreme oder Joghurt
  • ggf. Paprika und Koriander zur Dekoration und Reis zum Servieren
  1. Gewürze ohne Fett anrosten, danach zerstoßen.
  2. Schalotte und Knobi in Öl andünsten, dann die Gewürze wieder zufügen, mit Dosentomaten ablöschen und den Fisch, Zitronenblätter und -saft zugeben und so lange köcheln lassen, bis der Fisch weiß wird und zerfällt.
  3. Würzen, abschmecken und nicht vergessen den Reis rechtzeitig zu kochen.

Variante: zusätzlich Zitronengras verwenden.

18. Januar 2015

Wildreissalat mit Rotwein, Oliven und Rosinen

 
Ich mag keinen Salat. Ekelhaft!
 
Nagut, doch, ich find Salat lecker! Aber nur "Normalosalat". Keinen Fleisch- oder Käsesalat, Nudelsalat eigentlich auch nicht und schon gar nicht Reissalat.
Pfui, bei letzterem muss ich immer wieder an die kalte Pampe aus ungewürzten Reiskörnern mit geschmacklosen Apfel- und Irgendwasstücken denken, die man mir im Sommerurlaub mal in Frankreich vorgesetzt hat! Als ob 36°C im Schatten nicht schon reichen, da wird die Laune mit so einem Fraß nun wirklich auch nicht besser! Danke Harald!
 
 
Es gibt ein Rezept für Reissalat, das würde ich sogar wieder kochen. Hab ich sogar schon. Ab und an und zu Weihnachten gibt es diese Variante. Warum gerade die mir schmeckt? Ich weiß es nicht. Vielleicht liegt es auch an den dunklen Reiskörnern, vielleicht an der tollen Kombi aus fruchtig (Rotwein und Rosinen) mit pikant (Kreuzkümmel und Oliven). Jedenfalls mag ich den Salat auch nur lauwarm.
Auch wieder komisch. Also dass ich überhaupt mal was lauwarmes gut finde.
 
 
 
Entscheidet selbst ob kalt oder lau, aber probiert den Salat durchaus mal.

 

Dazu braucht ihr (nach GU-Rezept):

  • 150 g Wildreismischung
  • Pfeffer, Salz, Kreuzkümmelpulver
  • 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen
  • 300 ml fruchtiger Rotwein 
  • 50 g Rosinen
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 4 Tomaten (klappt auch gut mit Paprika)
  • n. Bel. 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Weißweinessig
  • n. Bel. 2 TL Rohrohrzucker
  • 50 g schwarze Olivenringe             

  1. Reis wie auf der Packung beschrieben kochen. Gewürfelte Zwiebel und Knobi im Wein aufkochen und Pfeffer dazu geben. Nach 10 Minuten abgießen und 100ml aufbewahren. Darin die Rosinen einweichen.
  2. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Tomaten halbieren und das Fruchtfleisch (keine Kerne und Stielansätze) würfeln. Pinienkerne ohne zusätzliches Fett in einer beschichteten Pfanne anrösten.
  3. Rosinen abtropfen lassen, Weinmischung auffangen und mit Öl, Essig, Zucker und 1/2 Tl Kreuzkümmel würzen. Mit Salz abschmecken. Alle Zutaten mit dem etwas abgekühlten Reis mischen und für ca. 10 Minuten ziehen lassen.
  4. Abschmecken und Servieren.   


UND? 
...
GUT ODER?

16. Januar 2015

LOW FAT Kaninchen toskanische Art

 
MMmmhh, da ist er wieder, der Appetit auf ein ordentliches Stück Fleisch. Hat ja nicht lange gedauert nach Weihnachten!
Nunja, "ein ordentliches Stück Fleisch" bedeutet bei mir eigentlich Steak. Schönes Rinderfilet gut gewürzt und medium-rare.
So ein kleines Hoppelhäschen ist aber auch nicht ganz zu verachten (wir müssen ja jetzt nicht gleich an Bambis Freund Klopfer denken) und bis Ostern gibt es dann auch wieder welche, die unsere Geschenke verstecken. Versprochen!
 
Eigentlich haben Kaninchen sehr helles Fleisch. Es ist total zart und ähnelt geschmacklich Hühnchen (außerdem sieht es auch fast so aus). Ich mag lieber Wildkaninchen mit einem kräftigeren Geschmack und dunklerem Fleisch.
Leider bin ich dieses Mal nicht an Wildkaninchen gekommen. Nungut, somit wurde es eine fettarme Variante - ist doch auch was!


Zutaten und Zubereitung für 3-4 Personen:

  • ein kleines küchenfertiges Kaninchen (vom Metzger in ca. 8 Teile zerlegt) oder drei Keulen
  • Olivenöl, ggf. Butter, Salz, Pfeffer
  • 1-2 Knoblauchzehen, in Scheiben
  • 100ml Weißwein
  • 1-2 Dosen gestückelte Tomaten (optional 500g Tomaten überbrüht, abgezogen und entkernt)
  • 1 geh. TL italienische Kräuter (fertig gemischt oder was ihr so da habt und mögt. Bei mir war das ein Mix aus Basilikum, Majoran, Oregano und Estragon)
  • 2 EL Pinienkerne nach Belieben
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  1. Fleisch säubern, salzen, pfeffern und in Öl und Butter kräftig anbraten.
  2. Knoblauch und Weißwein zufügen und aufkochen lassen. Mit Tomaten ablöschen.
  3. Kräuter unterrühren und ca. 45 Minuten zugedeckt schmoren lassen.
  4. Pinienkerne ohne extra Fett anrösten (nehmt eine beschichtete Pfanne), Petersilie ohne Stiel hacken und mit beidem das Kaninchen anrichten.

Zeit: etwas mehr als eine Stunde
Kcal: 390 p.P
was dazu passt: Kartoffelbrei

8. Dezember 2014

Ich habe es getan: Ottolenghi `s gerösteter Rosenkohlsalat mit Sternanis, Zimt und Pomelo UND Fruchtsauce zu Ofengemüse

Ich habe es getan.
Ich habe mich vielen Bloggern angeschlossen.
Ich habe gekocht.
Salat.
Mit Rosenkohl.
Salat gekocht. Geht das?
Rosenkohl. Schmeckt das?



 
 
 
Es schmeckt. Mit Sternanis, Zimt und Pomeloscheiben zumindest. Lauwarm oder kalt. Lecker.
 
Ungewohnt. Aber lecker!
 
Eine Kreation aus "Vegetarische Köstlichkeiten" von Yotam Ottolenghi. Nachdem ich es bei chilirosen und dann noch einmal bei Dinner um Acht gesehen habe, hat es mich dann doch beim Anblick der Pomelo, die da im Gemüse- und Obstregal vor mir lag, in den Fingern gejuckt.
 

Hier ist das Rezept, was ich hier mal nach Dinner um Acht zitiere:
 
Rosenkohlsalat mit Pomelo, Zimt und Sternanis

für Zwei

50 g Zucker (ich: 30g)
1 Zimtstange
3 Sternanis (ich: 1-2)
2 EL Zitronensaft (ich: Limettensaft)
½ Pomelo
300g Rosenkohl, geputzt
125 g Schalotten (ich: rote Zwiebeln)
40 ml Olivenöl (ich: etwas weniger)
etwas Koriandergrün (ich: Petersilie)
Salz, Pfeffer

Den Zucker, die Zimtstange und den Sternanis in einem kleinen Topf mit 50 ml Wasser vermengen und zum Sieden bringen. 1 Minute köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vom Herd nehmen, 1 EL Zitronensaft unterrühren und auskühlen lassen.
Die Pomelo schälen (es darf keine weiße Haut mehr zu sehen sein) und filetieren. Die Filets in dem abgekühlten Sirup mindestens eine Stunde ziehen lassen.
Den Ofen auf 220° vorheizen.
In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen und den Rosenkohl und die geschälten Schalotten etwa 2 Minuten darin blanchieren. Unter fließend kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen und trocken tupfen.
Den Rosenkohl halbieren, die Schalotten vierteln. In einer ofenfesten Form mit 2 EL Öl, etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer vermengen.
Etwa 20 min im Ofen rösten, bis der Rosenkohl goldbraun ist.
Herausnehmen, abkühlen lassen und mit den marinierten Pomelofilets vermengen. Aus 1 EL des Sirups, dem restlichen Olivenöl, dem restlichen Zitronensaft und einer guten Prise Salz ein Dressing rühren und dieses behutsam unter den Salat heben. Je nach Geschmack mit noch etwas Sirup nachwürzen.
Mit den Korianderblättchen servieren.
 
 
 
 
 
Ich habe aber gleich das ganze Netz Rosenkohl (500g) in den Ofen gegeben und mit dem restlichen gerösteten Rosenkohl noch eine fruchtige Sauce dazu gemacht, nach dem Rezept von Obst, Sushi und Kekse [KLICK]: auch super lecker!
 
 
Ofengerösteter Rosenkohl mit fruchtiger Sauce und Feta
 
Dazu

200ml Fruchtsaft (Apfel, (sauer-)Kirsch, gemischte Säfte.. alles was gefällt)
1-2 EL brauner Zucker
½ TL Chiliflocken


in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und so lange köcheln lassen, bis der Saft sirupartig eingekocht ist. Das dann über den Rosenkohl geben und  ½ Feta darüber zerbröseln.


Rosenkohl ist eben doch interessanter, als man immer denkt! Gerade aus dem Ofen. Geröstet. Mmmmmhhhhh!

20. Oktober 2014

Gewürztipps gesucht

22 Grad im Schatten. Und das am 19. Oktober! Das dachte ich mir gestern, als ich langsam einschlafend in der warmen, warmen Sonne lag. So unbequem die Bank auch sein mag, so schön war es doch nach meinem Prosecco-Eisbecher in den goldenen Nachmittagsstrahlen!
 
Für einen Prosecco-Eisbecher gebt ihr einfach zwei Kugeln Eis eurer Wahl in ein großes Cocktailglas. Ich hatte dabei Joghurt und Himbeer. Das alles einfach nur noch aufgießen mit Prosecco und mit Weintrauben und einer Zitronenscheibe garnieren. Bissl löffeln, bissl schlüfen, lecker!
 
Eis finde ich gerade im Herbst total toll! Woran das wohl liegt? Vielleicht daran, dass die Schlangen vor  den Eisdielen nicht mehr so lang sind?  Dass langsam die Wintersorten eintrudeln (After eight, Nougat, Eierlikör, Zimt, Amadeus...) - wahrscheinlich ist das nicht der Grund, denn ich bin der Joghurt, Yoghurette, Quark-Mango oder auch mal Cookie-Fan) ? Oder, dass genau dieser Herbst so schön golden ist und ich gerne meine freie Zeit dafür nutze, einen Milchkaffee in den Sonnenstrahlen zu genießen und danach ein Eis die perfekte Ergänzung ist.
 
 
 
Zu Hause habe ich dann beim Kochen gemerkt, dass ich sooo viele Gewürze habe! Drei Kartons und eine kleine Schrankregaltür voll! Das ist viel zu viel! Vor allem, weil ich ja jetzt mitbekommen habe, dass auch Gewürze schneller als gedacht ihr Aroma verlieren. Das heißt, dass man sich nicht allzu lange Zeit mit dem Aufbrauchen lassen sollte.
Auch, wenn man, wie ich, gerne Gewürze verwendet und daher auch viele verschiedene besitzt, weil man ja auch nicht nur die Standard-Dinger nehmen will, kann man nicht ewig so unnötig viele Kartons davon horten. Denn es ist, wie es ist: auch wenn man so viele Sorten besitzt, nimmt man manche dann doch eher selten. Also: es wird Zeit, Gewürze aufzubrauchen.
Demnach gibt es nun auf meinem Blog wohl in der kommenden Zeit Gerichte, die ungewöhnliche Gewürze benötigen sowie Rezepte, die ihr eigentlich "normal" kennt, die ich aber mit meinem Döschen-Depot etwas aufpeppen werde.
 
Was genau, habe ich mir noch nicht überlegt. Ich habe also noch nicht losgekocht, geknipst und probiert, sondern will euch Stück für Stück einfach selbst Teil daran haben lassen.
 
Gerade vielleicht, weil ihr sicher ein paar außergewöhnliche Rezepte für mich parat habt.
Lasst es mich wissen: Schlagt mir Rezepte oder einfach nur Kombinationen vor, egal mit welchem Gewürz - denn ihr könnt euch fast sicher sein: ich habe dieses Gewürz da! Und das, genau wie die anderen, muss auch endlich mal aufgebraucht werden.
 
Kommentare sind herzlich erwünscht!!! Jetzt, hier und jederzeit!

Gewinnerin des Casa di Falcone Gutscheins ist ürbrigens Theresia. Herzlichen Glückwunsch, die Mail ist schon raus.

2. Oktober 2014

Herbst ist toll, Sommerkräuter selten: mein Tipp für frische Kräuter und GEMISCHTE PILZPFANNE NACH ART DER SILA-HOCHEBENE

Herbst ist doch irgendwie toll! Gerade, wenn es so ein goldener ist wie dieses Jahr! Ich finde es super! Buntes Laub, bronzeschimmernde Sonnenstrahlen und farbenfrohe Weinreben! Herrlich!
 
Der Herbst hat aber auch die kälteempfindlichen Kräuter aus dem Garten verschwinden lassen. Die meisten kochen zwar sowieso gerne mit dem, was die Jahreszeiten hergeben (überprüft das mal bei euch, man macht es ganz unbewusst), aber Basilikum, Petersilie und Schnittlauch kann man dann doch schon manchmal vermissen. Dann geht man eben in die Kaufhalle und holt sich einen kleinen Kräutertopf.
Tja, denkste! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwierig es ab und an ist, gerade Basilikum und Minze zu bekommen. Aber wie mache ich dann meinen Hugo und Mojito ohne Minze? Oder meine Caprese ohne Basilikum?
Wirklich, ich bin schon öfter so lange durch die Stadt gelaufen und überall waren diese Kräuter nicht geliefert oder eben ausverkauft (ich wohne momentan ja nicht mehr in Berlin, da sähe es ja vielleicht noch anders aus).
 
Die Lösung habe ich neulich mit Spiceboxx entdeckt und wollte sie denjenigen unter euch, die auch in einem kleinen kräuterfreien Nest wohnen, einfach mal vorstellen. Klickt also mal hier, wenn ihr frische Kräutertöpfe mit knackigen, grünen Blättern direkt zu euch nach Hause geliefert haben wollt.

Ich habe von meinen Kräutern auch Fotos gemacht - allerdings ohne eine Speicherkarte in der Kamera zu haben:) Deshalb müsst ihr euch jetzt mit den Pilzpfannen-Fotos begnügen. Dafür gibt's aber auch gleich das Rezept mit dazu.
 


 
 
 



Gemischte Pilzpfanne nach Art der Sila-Hochebene

das Rezept nach "La cucina" vom Callwey-Verlag
 
  • 500g Champignons (gerne auch gemischt mit Pfifferlingen und/ oder Steinpilzen)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200g Tomaten
  • 1/2 rote Chilischote
  • 1 Prise getrockneter Oregano
  • frisches Basilikum, gezupft
  • 1EL frische, fein gehackte Petersilie
  • Salz
  • n. Bel. saure Sahne (als Dip)
Pilze putzen und nach Belieben klein schneiden (ich habe sie im ganzen gelassen und nur einige halbiert). Öl erhitzen und den Knoblauch (in Scheiben) anschwitzen. Nun die Pilze hinzugeben. Nach 10 Minuten die Tomaten dazugeben, nach weiteren 5 Minuten etwas andrücken (ich habe einen Kartoffelstampfer dazu genommen) und mit den restlichen Zutaten würzen. Dabei erst ganz am Schluss mit Salz abschmecken.
 
Varianten: mit Rotwein oder Marsala ablöschen.
Eventuell mit Parmesan bestreuen, aber ich finde Saure Sahne als Dip dazu viel besser!
 
Dazu passt: Pasta, Reis oder frisches, noch warmes Baguette, mmmhh! Auch sehr lecker auf Salat (z.B. eine Feldsalat-Rucola-Mischung).
 
 
 
 

24. September 2014

MUST try: Taiwanesische Tee-Eier

Eiersuppe oder wie ich dieses Dingens nennen soll, hatte ich ja nun mal gar nicht vor zu kochen. Ich wollte nen besonderen Eiersalat ausprobieren und schon loslegen, als...
... das Kochbuch mich wieder zu dem Suppenrezept schickte.
Achso, schnallte ich, der Salat wird also aus diesen speziellen Eiern gemacht. Das dauert dann natürlich etwas länger bis ich den Salat habe, aber was solls, fangen wir mal an.
 
Kennt ihr eigentlich auch solche Bücher, mit denen man einfach nichts anfangen kann?
Kochbuch? Klar, immer her damit!
Aber manchmal ist eben auch eins dabei, was einen irgendwie gar nicht anspricht. Bei mir war es so bei Angelo Sosa`s Buch "Geschmack entscheidet". Ich habe dem Buch aber irgendwann nochmal eine zweite Chance gegeben. Es stand immer so unscheinbar ganz links außen im Regal und, wer weiß was mich dazu angetrieben hat, irgendwann habe ich es einfach nochmal durchgeblättert. Nachdem zunächst kein einziger Klebezettel auch nur irgendeine Seite schmückte, ist es jetzt ein buntes Wirrwarr. Hat sich mein Geschmack geändert? Hatte ich einfach an dem Tag damals keinen Appetit?
Der Eiersalat war jedenfalls köstlich, die Tee-Eier irgendwie auch. Sehr sogar, das hätte ich nie gedacht. Ich wollte sie auch gar nicht probieren, aber ich sage euch; an dem Duft kommt keiner vorbei ohne wenigstens eine kleine Kostprobe nehmen zu wollen, die am Ende hundertprozentig doch bei einem vollen Teller (oder leeren Topf) endet.



Taiwanesische Tee-Eier


Portionen: 12
Zubereitung: ca. 1 Stunde
Geschmack: umami, salzig, rauchig
Haltbarkeit: ca. 2 Wochen im Kühlschrank
 
 
  • 12 große Eier
  • 115 g durchwachsener Räucherspeck (oder Schinkenwürfel)
  • 4 Kardamomkapseln
  • 2 Stück Sternanis (optional)
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 920 ml Wasser
  • 60ml leichte Sojasauce
  • frische Korianderblätter
  • gehackte Frühlingszwiebeln
  1. Eier kochen. 7 Minuten, dann abschrecken und pellen.
  2. Im selben Topf den Speck ohne Öl anbraten, Gewürze kurz mitdünsten, bis alles duftet.
  3. Wasser, Sojasauce und Eier dazugeben und alles aufkochen. Nach einer halben Stunde auf kleiner Flamme die Eier herausnehmen und die Flüssigkeit durch ein Sieb abseihen.
  4. Eier mit der Brühe (eine Tasse je Ei) servieren und mit Koriander und Frühlingszwiebeln garnieren. [Genug Eier für den Eiersalat aufheben, auch wenn`s schwerfällt.]
 
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