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1. März 2023

Gegrillt und gefüllt: Champignons vom Grill

Gegrillte Champignons mit Ziegenkäse-Creme





Nunja, eigentlich ist es immer die Ziegenkäsecreme, aber auf diesen Bildchen hat sich eine einfachere Frischkäsecreme geschlichen. Auch nicht schlecht. Nehmt einfach was da ist:)



Für 9 Champignons oder 6 Riesenchampignons nehmt ihr:

  • Champignons
  • 1-2 Lauchzwiebeln
  • 100g Ziegenfrischkäse (oder normalen, oder Kräuter-)
  • 1 EL Öl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Salz 
  • einige rosa Pfefferbeeren (ca. 2 TL)
Champignons putzen, Stiele entfernen (die könnt ihr z.B. noch auf irgendwelche Gemüse-Grillspieße packen) und die Zwiebeln in Ringe schneiden.
Zwiebelringe, Frischkäse, Öl, Salz und Paprika zu einer Paste rühren.
Käsemasse in die Champignons füllen, Pfefferbeeren darauf drapieren und für 15 Minuten auf den Grill legen. Vielleicht noch die Unterseite mit etwas Öl bepinseln.


(geht auch im Ofen;)




Frohes Schlemmen, eure TONI

11. Februar 2023

Schnelles Indian Curry ohne Currypaste

Curry esse ich gerne, obwohl dabei so gut wie nie Kartoffeln mit im Spiel sind. Heute durften sie mal mit rein.
Bei mir sind Currys meist ohne Currypaste, denn man kann die Gewürze auch ganz einfach selber zusammenmatschen.
Heute ist das Curry indisch,  statt wie meistens Thai. Yummy!



  • 5 gekochte Kartoffeln
  • eine kleine Zucchini
  • eine rote Paprika
  • nach Belieben 1 Apfel
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 TL Senfkörner
  • 1-2 Nelken
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • Pfeffer, Salz, etwas Paprikapulver nach Belieben
  • ggf. Yokos Tofugewürz
  • Butter (oder Ghee) und Erdnussöl zum Braten
  • 150ml Kokosnussmilch
  • 150ml Wasser
  • 1-2 EL Tomatenmark (oder Harissa, für die, die es schärfer mögen)
  • nach Belieben Koriander zum Servieren
  1. Butter zerlassen und Senfkörner hineingeben. Wenn sie aufploppen, gehackte Zwiebel  und zerbröselte Chili zugeben. Gehackte (oder gedrückte) Knobizehe zufügen, Nelke, Kurkuma, Zimt und geriebenen Ingwer dann auch.
  2. Kartoffeln in der Paste anbraten und nach und nach beliebiges Gemüse und gestückelten Apfel zufügen. Sollte es nicht mehr bruzzeln, Erdnussöl nachgießen. Nach einigen Minuten die restlichen Zutaten zugeben und einköcheln lassen.
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Gemüsecurry mit Garnelen
Mangocurry brasil

26. Januar 2023

Chili nach Jamie Oliver

Mmmhh, mir liegt noch dieser verführerische Geschmack des zart zerfallenden Fleisches auf der Zunge. Ein wahrhafter Genuss!
Gerichte von Jamie Oliver gelingen bei mir bisher geschmacklich immer! Ich muss zugeben, dass ich nicht zu den Köchen gehöre, die überwiegend nach seinen Rezepten kochen. Es ist vielmehr eine Seltenheit, wenn ich mal ein Gericht von Jamie koche, was aber nicht daran liegt, dass ich sie nicht mag. Ich bin einfach der Typ, der, wenn er denn überhaupt nachkocht, die Inspiration von überall her nimmt. Mal Rezepte von Blogs, mal aus Zeitschriften, mal aus Büchern oder von Bekannten. Ich besitze nicht mal ein einziges Jamie-Buch. Aber das macht nichts, ein paar Ideen von hier und da habe ich nämlich doch. Und eine durfte sich heute beweisen:
CHILI CON JAMIE

nunja, nach heute bei meiner Familie einfach nur: CHILI

Ich finde allerdings, dass bei Chili immer die Assoziation zu Hackfleisch naheliegend ist. Dabei bin ich gar nicht der Hackfleisch-Fan. Und bei Chili kann es ruhig auch "richtiges" (tut mir leid, liebe Hackfleischliebhaber) Fleisch sein.
Vielleicht sollte man es dann eher FEUERTOPF CON CARNE nennen. Ja, das finde ich gut:) Vor allem, weil da dann auch nicht zwingend Kidneybohnen drin vorkommen müssen. Klar, diesmal waren sie drin. Zumindest für meine Familie und für das Foto hier auf dem Blog. Ich hab mir allerdings mal wieder eine Extrawurst gemacht: ohne die Bohnen halt.
Ich esse die schon, also wenn es sein muss. Ich würde sie jetzt nicht herauspicken, aber wenn ich sie nicht reintun muss, dann lass ich es eben. Und heute war ich ja der Koch:)
Außerdem geht das ja auch einfach. Die Bohnen kommen zum Schluss rein (weil ich die Dosenvariante gewählt habe, das stört mich bei Bohnen genauso wenig wie bei gehackten Tomaten), da ist das Fleisch schon lecker gegart und kann in einem kleinen seperaten Topf ohne Bohnen, nur mit Paprika, für die Toni weiterköcheln.
Ja, so gefällt mir das.



Damit das Foto ein bisschen Farbe bekommt, wollte ich euch heute mal etwas veräppeln. Normalerweise pimpe ich die Fotos nicht extra für den Blog sondern fotografiere das Essen so, wie es auf den Tisch kommt. Ich hab das auch bei anderen Blogs schon gesehen und finde die Gerichte dort meistens viel ansprechender, als wenn man merkt, dass ein ganzer Shootingtable aufgebaut wurde.
Na jedenfalls habe ich geschaut, was gerade Grünes noch in der Küche herumliegt und habe die letzten kümmerlichen Blättchen vom Minztopf gefunden. Die dürft ihr jetzt also auf dem Bild bestaunen. Allerdings habe ich diese dann zum Essen nicht herausgefischt. Und ich muss sagen: auf die Chilikopie von Jamie schreibe ich mir erstmal den Zusatz: Lecker auch mit Minze.

Ach ja, was auch noch in das Rezept muss: ein fetter Kringel um die saure Sahne. Normalerweise lasse ich sowas gerne weg. Der Klecks irgendwas in Suppe und Co war für mich einfach immer überflüssig und nur zur Deko da.
Weil wieder Gäste mit am Tisch saßen, hatte ich trotzdem saure Sahne auf dem Tisch. Einen kleinen Happs davon habe ich auch probiert... und war begeistert. Die Sahne ist DAS i-Tüpfelchen, der Kick, das ausschlaggebende Geschmacksintensivum!
Also Leute: Sahne kaufen, sonst gibt`s von mir Kochverbot!

So, genug gelabert, oder? Ihr wollt bestimmt das Rezept oder habt schon lange heruntergescrollt. Gibt auch nichts mehr zu sagen, außer vielleicht, dass ich ein klein wenig das Rezept abgeändert habe. Aber nur ein klein wenig. Die Zutaten sind grob halbiert, weil ich nicht für 10-12 Personen, sondern für 5-6 gekocht habe. Und getrocknete Chili hatte ich nur die kleinen da und nicht, wie Jamie vielleicht gemeint hat, die großen. Der Rest dürfte aber original Jamiestyle sein.

YAY, ich koche das auch ganz bald wieder! Unser Gast hat mich sogar auch schon nach dem Rezept gefragt, hihi:) Das bekommt er  natürlich nur unter dem Namen:

FIRE POT AS TONI DOES

750g Rinderbrust, pariert und in 2,5cm-Stücken
500ml heißer Kaffee + ggf. 100ml zum Nachgießen (Jamie nimmt ca. die Hälfte)
2 kleine getrocknete Chilischoten
Olivenöl
1 TL Kreuzkümmel, geräucherte Paprika, getrockneter Oregano
1 Lorbeerblatt
1 rote Zwiebel, gewürfelt
2 frische Chili (gelb und rot)
1/2 Zimtstange
4 Knoblauchzehen in Scheiben
Salz, Pfeffer
2 Dosen gehackte Tomaten
1 TL Tomatenmark (das lässt Jamie weg)
2 TL Rohrohrzucker (oder Melasse)
3 Paprikaschoten (keine grüne), in mundgerechten Streifen (ich hatte rote Spitzpaprika)
400-600g Kidneybohnen (Dose)

n.Bel. Minzblätter
saure Sahne zum Servieren (meist ist sie stichfest, also rührt sie vielleicht vorher)

 
  1. Das Fleisch nochmals gründlich von restlichem Fett und Sehnen befreien.
  2. Kaffee kochen und getrocknete Chilischoten darin einweichen.
  3. In einem großen Topf einen guten Schuss Olivenöl, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Oregano, Lorbeerblatt und Zwiebel ca. zehn Minuten anschwitzen. Die Zwiebeln sollen weich werden.
  4. Die Hälfte der gehackten und entkernten frischen Chilischoten, die eingeweichten Schoten, Zimtstange, Knoblauch, ausreichend Salz und Pfeffer und einen Schuss Kaffee zufügen.
  5. Restlichen Kaffee, Tomaten und Zucker unterrühren.
  6. Fleisch zugeben und ca. 3 Stunden garen lassen. Ab und zu umrühren und nochmal kräftig salzen und pfeffern.
  7. Das Fleisch mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dann Bohnen und Paprika zugeben. 30min ohne Deckel weitergaren. Das Fleisch soll vollständig zerfallen. Es ist nun sehr zart.
  8. Abschmecken und ggf. den Rest Chili beigeben.
  9. Mit der sauren Sahne servieren und eventuell ein kaltes Bier, Reis, Fladenbrot oder Kartoffeln und grünen Salat dazu genießen.
  10. Eventuell mit Minze garnieren.



13. März 2021

Grill doch mal wieder: ungewöhnliche Guacamole zum Dippen, Streichen, Füllen, Löffeln;)

Schon lange suche ich das perfekte Rezept für Guacamole. Ich weiß genau, wo ich die perfekte Guacamole essen kann, aber die kleine Bar macht die wohl auch nicht selbst, sondern kauft die extra fruchtige Guacamole irgendwo ein.
Als ich neulich Avocado günstig in die Finger bekam, wollte ich den ersten Versuch starten, meine eigene Guacamole zu kreieren. Fruchtig sollte sie sein. Da hatte ich doch mal irgendwo was gelesen... Guacamole mit Kiwi. Hmmm... von der Farbe her passt das ja schonmal.
Der Geschmack war nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte. Also gut war es, aber ich suche noch weiter. Ich würde behaupten das Rezept ist etwas für experimentierfreudige Avocadoliebhaber, aber einen, der Avocado nicht mag, kann man damit sicher nicht bekehren (was aber DIE Guacamole aus der Bar auf jeden Fall kann).




Die Guacamole ist eine Salsa aus der mexikanischen Küche. Ahuacamolli bedeutet so viel wie „Avocadosauce", woher wahrscheinlich der Name kommt. Meist nimmt man keinen Pfeffer zur Zubereitung. Ich habe aber welchen benutzt.




Kiwi-Minz-Guacamole

  • 1 sehr reife Avocado (wenn ihr sie in die Hand nehmt, müsst ihr das Gefühl wie bei einer matschigen Banane haben)
  • 2 Kiwi (die mit dem helleren, gelblichen Fruchtfleisch)
  • 1 Stängel Minze, davon die Blätter
  • etwas Zitronensaft, damit sich die Guacamole später nicht verfärbt
  • Salz, Pfeffer
  • n. Bel. etwas Paprikapulver, Chili und eine halbe gepresste Knoblauchzehe
Einfach alles pürieren und nochmal mit den Gewürzen abschmecken.


Frohes Schlemmen, eure TONI

4. Januar 2020

Minestrone mit Reis aus dem Weight Watchers Erfolgsprinzip mit 7 Smart Points

Hier habe ich für euch mal einen alten Beitrag herausgekramt. Damals habe ich von Weight watchers geschrieben. Jetzt heißt das doch WW. Wisst ihr, ob die da auch ein neues Konzept haben oder bleibt alles beim alten?

Es gibt ein neues Weight watchers Kochbuch.
Ich will euch gar nicht das ganze Konzept hinter Weight Watchers erklären, so genau kenne ich das auch nicht. Und im Endeffekt werdet ihr euch ja nur für das Buch interessieren, wenn ihr einfach tolle Rezepte einer ausgewogenen Ernährung kennenlernen wollt oder aber das Konzept schon längt kennt. Der Beginn des Buches erklärt das Erfolgsrezept des smarten Abnehmens ja auch nochmal.
 
Mir geht es bei dem Buch um die Rezepte. Die Gerichte sehen schon auf den Fotos total toll aus. Eingeteilt sind sie in die Kategorien
  • Suppen und Eintöpfe
  • Fleisch und Fisch
  • Kartoffeln, Reis und Pasta
  • Gemüse und Salat
  • Snacks und Aufstriche
  • Süße Speisen und Kuchen
Ihr seht schon: das Essen ist nicht auf Verzicht ausgerichtet. Es folgt dem ganz eigenen Smart Points-Plan und daher finden sich diese Punkte auch zu jedem Rezept (ein Foto hat übrigens auch fast jedes Gericht. Das finde ich wichtig, um zu erkennen, dass es wirklich lecker sein kann). Leider gibt es hier keine Kalorienangaben - wer also nicht nach dem Weight Watchers Prinzip kochen will, könnte das hier vermissen. Wir können es nur erahnen: die Champignonsuppe zum Beispiel hat 0 smart Points, wird also nicht so reinhauen. Zubereitungs- und Garzeit sind ebenfalls immer angegeben.
 
Weil ich hier wie gesagt mehr Wert auf die Rezepte an sich lege, werde ich euch mal ein Gericht vorstellen, was mir gut gefällt. Vorher aber noch die Anmerkung, dass es coolerweise zwei Register gibt. Eins ist alphabetisch und eins ist nach Smart Points geordnet.
 
Ich musste natürlich mein Lieblingsessen auch mal in Variante "Weight Watcher" ausprobieren:
 


 

Minestrone mit Reis

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Scheiben roher Schinken
  • 100g festkochende Kartoffeln
  • 1 Karotte
  • 1/2 Aubergine
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Stange Lauch
  • 1 TL Olivenöl
  • 200ml Gemüsebrühe (1TL Instantpulver)
  • 200g geschälte Tomaten (Konserve)
  • 1 EL trockener Reis
  • 1 TL italienische Kräuter
  • 2 EL weiße Bohnen (Konserve)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
Zubereitung:
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Schinken in feine Würfel schneiden, Kartoffeln und Karotte schälen. Aubergine und Zucchini waschen. Kartoffeln und Gemüse ebenfalls würfeln. Lauch waschen und in Ringe schneiden.
  2. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Schinken darin anbraten. Kartoffeln und Gemüse zugeben und mit andünsten. Gemüsebrühe und Tomaten angießen, Reis und Kräuter zugeben und alles zugedeckt ca. 15 Minuten garen.
  3. Bohnen zum Eintopf geben und kurz erhitzen. Minestrone mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und servieren.
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Garzeit: ca 20 Minuten
 
7 SmartPoints

15. Dezember 2019

Ratatouille und ein Buch zu dem sogar Jamie Oliver meint "Was für ein Vergnügen"

Da hatte ich doch hier das neue Buch von Horst Lichter vorgestellt und die Frikadellen gebraten. Die gab es natürlich nicht ohne Beilage.
Ich habe mich für Ratatouille entschieden. Dieses Gericht fasziniert mich immer wieder. Es schmeckt einfach köstlich. Es gibt aber so viele verschiedene Arten es zuzubereiten. Nahezu JEDER kocht es auf eine andere Art und Weise. Dabei bleibt aber immer eines gleich. Das sind die Gemüsesorten Zucchini, Aubergine, Paprika und Tomate.
Ich habe aber auch schon eine grüne Ratatouille gekocht, die findet ihr hier [klick].

Warme Ratatouille

Zutaten für 4
  • 2 Auberginen, in Würfel geschnitten
  • 2 Zucchini , in Würfel geschnitten
  • 4EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, in Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und gehackt
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 2 rote Paprikaschoten, Kerne entfernt und grob gehackt
  • 4 große Tomaten, geschält, Samen entfernt oder 1 Dose geschälte Tomaten à 400g
  • Salz und Pfeffer
  • 1 große Handvoll frisch gehackter Koriander
Auberginen und Zucchini salzen und 1 Stunde in ein Sieb geben, dann abspülen und trockentupfen.
1 EL Öl in der Pfanne erhitzen und Gemüse anbräunen. Beiseite stellen.

Rest Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Koriandersamen 4 Minuten anschwitzen.
Paprika zufügen und bei schwacher Hitze noch einmal 10 Minuten garen. Tomaten dazugeben und 15 Minuten weiterköcheln lassen. Am Schluss die Zucchini und Auberginen zugeben und abschmecken.

Mit Koriander bestreuen und warm servieren.
                      
                                                                               
 
Das Rezept habe ich aus meinem Buch "Verführerisch - Rezepte für jede Jahreszeit" von Sophie Dahl. Das Buch ist im Bloomsbury Berlin -Verlag erschienen und brandneu. Es ist super toll bebildert und hat Rezepte zu allen Jahreszeiten. Danach ist es auch gegliedert und fängt - passend für jetzt- mit Herbst an. Jedes Kapitel unterteilt sich nochmal in Frühstück, Mittagessen, Abendessen und ganz am Ende gibt es ein großes Kapitel "Dessert".
Zu jedem Kapitel gibt es eine mehrseitige Anekdote von Sophie, sodass man einen Einblick in ihr Leben und ihre Kochgewohnheiten bekommt.
 
 
So sah meine Ratatouille aus
 



 
 

24. November 2019

Kartoffelsalat "Southwest"... lauwarm ganz vorzüglich!

Ich mag ihn nicht, den Kartoffelsalat. Nagut, DEN Kartoffelsalat mag ich schon. Jetzt. Generell mochte ich sowas aber noch nie. Komische Erfindung.
Liegt wohl auch daran, dass es im Grunde nur zwei Arten gibt: ölig oder majo-nig. Beides schmeckt NICHT!
Warum schreibe ich das hier? Vielleicht weil ich Lust habe Mails und Kommentare zu bekommen, was mir denn einfällt, Kartoffelsalat sei total lecker, ich habe wohl noch nicht das richtige Rezept gefunden... bla, bla.
Das wäre vielleicht mal eine Variante zu erfahren, wie viele Leser meinen Blog wirklich verfolgen. Manchmal bekommt man ja die Krise: Post für Post und kein mikriges kleines Kommentarchen (außer diese nervigen anonymen, die ständig ihre eigenen Seiten bewerben wollen und worunter IHR jetzt leiden müsst, weil ich daher die Captcher-Abfrage aktiviert habe! Sorry!)!



Zurück zum Salat: Joar, also so super finde ich Kartoffelsalat nicht, aber es tummeln sich immer mehr in meiner Bloglovin und Co-Leseliste, weil manche eben doch ein bisschen (wir wollen es ja nicht gleich übertreiben und in totale Euphorie ausbrechen!) interessant aussehen. Hmm,... könnte ich ja auch ein Kartoffelsalat-Blogevent machen, nach dem Motto "Überzeugt mich! Präsentiert mir das Kartoffelsalatrezept!". Gut, dieses Event brauche ich nun auch nicht mehr machen. Macht Julia nämlich schon. Anstatt ich mich aber dort belese (das werde ich zwar tun, aber erst nach Ablauf, wenn alle Beiträge vorgestellt werden), gebe ich meinen eigenen Senf Kartoffelsalat dazu.








Ja, wie jetzt??? Ich denk du machst und magst keine!
Eben deshalb! Man muss ja schließlich nicht immer das machen, was man will! Nee, ich wachse an meinen "Aufgaben", so!

Ich wundere mich übrigens selbst, dass mein Kartoffelsalat gar keine meiner heiß geliebten Gürkchen abbekommen hat. Komisch, hab ich irgendwie vergessen (sorry meine kleinen Cornichons!). 
Ich traue es mich gar nicht zu sagen, aber mein Kartoffelsalat war... psssssst!.... lecker! Oh ja, und wie lecker der war! Lobestiraden von Muddi (schärfste Kritikerin!), Papa, der besseren Hälfte, Schwiegermuddi...! Gut, dass ich ausreichend hatte, aber die nächste Bestellung steht schon an! Gut so, da ess ich doch gerne mit. 

.... Ich und Kartoffelsalat.... wer`s glaubt...



Hier kommt er, the one and only Kordoffl-Soload Southwest
Warum ich den so nenne? Weil ich gerade ne Macke hab und weil mich die ungeschälten Kartoffeln an Southwest erinnern. Durch die lässt sich der Salat übrigens super schnell zubereiten. Kein ewiges Gefriemel, um die Schale abzubekommen.
Joar, ich wollte ja die letzten Tage mal Kartoffelsalate machen. So 4 oder 5, falls ich ja nun vielleicht wirklich bisher einfach nicht das richtige Rezept verkosten durfte. Jetzt ist nur die Frage, ob ich es trotzdem noch durchziehe weiterzukochen und zu -schnibbeln, wenn ich doch scheinbar schon den Gott unter den Kartoffelsalaten (bitte zählt nicht, wie oft ich in diesem Post schon das Wort "Kartoffelsalat" verwendet habe!) gefunden habe!
Noch dazu enthält dieser Salat etwas total abscheuliches (meine Meinung, es sei denn, ich hab ne eklige Phase, in der ich bei komischen Sachen reinhaue, ohne schwanger zu sein): Mayonnaise! Uuuuhhrrr!
Die bringt`s aber, trust me, it`s not the typische Mayo-Kartoffelsalat!

  • möglichst kleine Kartoffeln, festkochend (na toll, hier hab ich mal wieder pi-mal-Daumen garbeitet und kann euch keine Menge oder Grammzahl sagen. Ich tippe auf 12 kleine bis wirklich-kleine Kartoffeln, die sich im Topf nicht überlagert haben, sondern alle auf den Boden gepasst haben [Was ne Angabe!] Ich hatte aber auch einige große, die ich dann klein geschnitten habe, halt bloß in Stücke, nicht in Scheiben, wie bei den Standard-Kartoffelsalaten) am besten nehmt ihr Speisefrühkartoffeln, Drillinge oder kleine rote Kartoffeln (wie heißt die Sorte?)
  • ne kleine Handvoll Baconwürfel (ich hatte Katenschinkenwürfel) 
  • ne kleine Handvoll geriebenen Cheddarkäse (alternativ Mozzarella)
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 lange, relativ milde, rote Chili
  • 1 EL Chilibutter
  • richtig gute Mayo, schätzungsweise 4-5 EL (ich hatte die vom Restaurant zur gelben Möwe, ihr wisst schon, dem "großen M", keine Ahnung wie hochwertig die ist, aber ich find se lecker (zu Pommes (Mc Cain!!!) in meiner ekligen Phase, versteht sich;)
  • genausoviel oder etwas mehr Sour Cream (die Sorte, die ihr auch zu Backkartoffeln essen würdet)
  • 1/2 TL Paprikagewürz (ich glaube ich hatte rosenscharf, gern darf es aber auch geräuchertes sein)
  • 1/2 TL Cajun-Gewürz (oder einfach weglassen)
  • einige Umdrehungen frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Salz
  • 1 TL Zitronensaft, Weißweinessig oder andere Säure (bei mir war es Karpernflüssigkeit und etwas Zitrone)
erklärt sich ja fast von allein:
Kartoffeln in heißem Salzwasser kochen. Nicht fragen wie lange, sondern nachprüfen, denn meine Kartoffeln sind vielleicht kleiner oder größer als eure und meine Wunschbissfestigkeit anders als eure. Wasser abgießen, Kartoffeln beiseite stellen, damit sie etwas abkühlen können (fangt bloß nicht an sie abzuschrecken, das ist dann ähnlich wie bei Nudeln, die Sauce haftet dann nicht mehr so schön daran und die Konsistenz wird komisch.)
Chilibutter in einer Pfanne zerlassen, Bacon darin anbraten (jaja, kalorienbewusste Esser lassen den Bacon ohne weiteres Fett aus!)
Zwiebeln mit Grün in Ringe schneiden, Chili klein hacken
Restliche Zutaten und Chili zu einer Salatcreme mischen. Entweder mit oder ohne Käse. Den am besten zum lauwarmen Bacon geben, dann die Kartoffeln gleich hinzu, oder andersherum und den Kladderadatsch in den Kartoffeltopf. Deckel drauf, Salatcreme hinzu und ordentlich, aber vorsichtig durchschütteln.
Mit Frühlingszwiebelringen betreut servieren.


Nix durchziehen lassen: Schmeckt auch schon lauwarm total lecker.




Frohes Schlemmen, eure TONI

Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

6. März 2018

Gnocchi in Zitronen-Mascarpone-Tomatensauce

Gnocchi mit Zitronen-Mascarpone-Soße

ein Rezept von Hello Fresh
Zutaten für 4 Personen:
  • 1000 g Gnocchi aus dem Kühlregal
  • 250 g Mascarpone
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Cocktail-Tomaten
  • 50 g Parmesan
  • 1 EL Olivenöl
  • frisches Basilikum
  • Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:
Tomaten halbieren und in Öl mit dem gehackten Knoblauch erhitzen. Für 2-3 Minuten schmoren lassen.
Nebenbei die Gnocchi nach Packungsanweisung 2 Minuten im kochenden Wasser garen, 150ml vom Kochwasser auffangen und den Rest abgießen.
Das Kochwasser, Mascarpone, Zitronenabrieb, Zitronensaft und einen Teil des geriebenen Parmesans in die Pfanne geben und unterrühren.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken, die Gnocchi zugeben und in der Soße erwärmen.
Mit restlichem Parmesan und dem gehacktem Basilikum bestreut servieren.


5. März 2018

Chili con pollo und die Frage was richtiges Chili con carne ist

Sonntag.
Muss es da bei euch immer was besonderes geben?  Immer etwas mit Fleisch?
Bei mir nicht unbedingt. Manchmal darf es auch gut und gerne Resteverwertung sein. Für alle diejenigen, die ihren Anteil Fleisch irgendwie doch brauchen, habe ich ein etwas anderes Chili für euch. Nein, jetzt kommt kein Rezept, indem Hackfleisch durch Sojageschnetzeltes ersetzt wird. Aber so ganz, wie ihr Chili con carne vermutlich kennt, wird es auch nicht.

... eine ideale Alternative zu Chili con Carne mit Hackfleisch. Für alle, die das krümelige graue Bröselfleisch nicht mögen und alle, die so oder so auf Chili stehen.

Mit Mais oder ohne? Reis dazu oder als Eintopf? Hackfleisch, Hühnchen oder vegetarisch (Ich hab es auch schonmal mit Fisch versucht, hihi)? Bohnen ja oder nein? Nur Kidneybohnen oder auch Chilibohnen?

Wie mögt ihr Chili con Carne eigentlich am liebsten? Esst ihr Reis dazu? Bei mir war der Reis bis vor kurzer Zeit nicht von einem Chili wegzudenken. Komisch, wer das Chili sozusagen als Eintopf gegessen hat. Dem konnte ich nichts abgewinnen. Für mich war es immer eher eine Sauce mit Fleisch. Und die brauchte eine Beilage. Nämlich Reis, der sich dann schön mit der Sauce vollsaugt. Nach langem Gemäkel von einien Mitessern, habe ich den Reis auch mal weggelassen... Hm, gar nicht mal so schlecht. Seitdem bin ich auch zum Chili-Eintopf-Esser geworden.

Dieses Rezept kann ich nur himmelhoch loben. Ich habe es von Jule (Danke dir;). Es ist zwar schon ne Weile her, aber weil ich es bald wieder machen will, ist mir eingefallen, dass ich euch das Rezept doch auch nicht vorenthalten kann. Hier kommt es, aber versprecht mir auch, dass ihr es nachkocht. Es lohnt sich!


Zutaten:

  • 1 kleine Möhre, geraspelt
  • 1 kleines Stück Sellerie, geraspelt
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 rote Chilischote, entkernt und fein gehakt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 guten Schuss Rotwein
  • etwas Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer 
  • 3 rote Spitzpaprika
  • 1 Dose Chilibohnen
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1Pkt. passierte Tomaten
  • Paprika de da Vera
  • Piment d'Espelette
  • Paprika, edelsüß
  • Paprika, rosenscharf
  • Chilipulver
  • 400g Hähnchenbrustfilet
Zubereitung:

Erst die Zwiebel, dann das Gemüse in Öl anbraten. Die Chilischote und das Tomatenmark zugeben und kurz anschwitzen.
Mit Rotwein ablöschen. Lorbeerblatt und Knoblauch zufügen, salzen, pfeffern.
Etwas einkochen lassen und dann etwas Brühe zugießen und Temperatur reduzieren.
30 Min köcheln lassen und immer wieder etwas Brühe nachgießen, sodass das Gemüse leicht bedeckt ist.
Die Paprika in dünne Ringe schneiden und nach Ablauf der Kochzeit zum Chili geben.
Weitere 30 min köcheln lassen.
Passierte Tomaten hinzugeben und mit Paprika, Piment d'Espelette und Chilipulver würzen.
Nach dem Abschmecken weitere 10 min köcheln lassen.
Bohnen in einem Sieb abtropfen, Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden und beides zum Chili geben.
Wieder 10 Min sanft köcheln lassen.
Vor dem Servieren erneut abschmecken.

23. April 2016

Urlaub auf dem Tisch: Das Beste vom Bodensee {Rezension}

Der Bodensee... Wer schon einmal da war wird von Landschaft, Personen und Kulinarik begeistert sein. Wer sogar dort wohnt, will sicher nicht mehr weg. Das geht auch einigen nach einem Urlaub dort so. Unter meinen Bekannten sind sogar einige, die nach mehreren Tagen Bodensee-Urlaub auch ihren Lebensort dorthin verlagert haben.
 
Bald steht dann auch der Besuch dort an.




Vergesst den Alltagsstress. Hier ist man fernab von Trubel und kann wunderbar ausspannen. Es gibt so viele Erholungsorte und Heilbäder in der Gegend, sodass zu jeder Jahreszeit ein Urlaub lohnenswert ist.



Regionales vom Bodensee

Wer Bekannte in der Region hat, kennt sicher die Spezialitäten und wurde hoffentlich schon einmal ordentlich bewirtet. Ansonsten kennt ihr vielleicht die regionale Küche aus den zahlreichen Lokalen rund um den See. Es ist wahrhaft eine Spitzenküche, die angeboten wird: frische, regionale Produkte sind Priorität der Köche rund um den Bodensee. Die Region bietet ja auch richtig viele leckere Lebensmittel. Vor allem der fangfrische Fisch aus dem Bodensee und der Wein der Region sind sehr weit verbreitet bekannt. Doch ebenfalls gehören Obst, Eier und Milch der naheliegenden Höfe rund um den See dazu. Und auch das frische Gemüse von der Reichenau, speziell die Höri-Zwiebel, sind sehr beliebt.
Wie so oft will man ja auch nach den freien Tagen noch im Urlaubsfeeling bleiben. Da nimmt man sich dann gerne eine Flasche Wein mit und schaut sich hier und da nach Rezepten um, damit man zu Hause vielleicht die Gerichte selbst zubereiten kann.






Copyright: Südverlag GmbH

Wenn man dann dieses Bild in einem Kochbuch findet, spürt man schon die Authentizität der Gerichte, denn es spiegelt das frische Gemüse wieder, genauso wie die Landschaft der Region.
Das Buch findet ihr auch tatsächlich in einem Kochbuch, was neu auf dem Markt ist und unsere Bodensee-Thematik aufgreift. Es ist allerdings nicht das einzige, was sich mit dem Bodensee auseinandersetzt.


Heute stelle ich euch nämlich gleich zwei neue Kochbücher vor, die die Reihe von "Das Beste vom Bodensee" fortsetzen, nämlich "Fisch" und "Vegetarisch".

http://www.suedverlag.de/UnsereBuecher/regionalia.aspx?TIT=90010&Name=

http://www.suedverlag.de/UnsereBuecher/regionalia.aspx?TIT=90011&Name=
Christiane Leesker
Vanessa JansenDas Beste vom Bodensee - Vegetarisch
978-3-87800-094-5
Das Beste vom Bodensee - Fisch
978-3-87800-093-8


Preis: € 16,-
Format: Hardcover 16 x 22,5 cm
Seitenzahl: 64
Erscheinungsdatum: 04-2016


Beide Bücher sind mit 62 Seiten eher dünn, enthalten aber trotzdem vielseitig und mit tollen Rezepten. Mir gefällt es, dass sich nun spezialisiert wird auf die verschiedenen Küchen. Trotzdem bleibt das Typische des Bodensees bestehen.
Mit vielen bunten, farbenfrohen Fotos ist jedes Buch reich bebildert. Hier springt einem spürbar der Frühling an. Ich mag Bücher, die gleich beim Durchblättern die Lust wecken, loszukochen. Gezeigt werden die Zutaten, die fertigen Gerichte und Landschaftsbilder der Region und zwar nicht nur winzig, sondern gleich über ganze Seiten. Ehrlichgesagt möchte ich nicht nur gleich kochen sondern auch in den Urlaub an den Bodensee fahren. Solange das nicht klappt, begnüge ich mich mit Blättern, Klebezettel auf die verschiedenen Gerichte verteilen, kochen und natürlich essen.

Aus dem Buch "Vegetarisch" nehme ich mir folgende Gerichte für den nächsten Monat vor:
  • Reichenauer Gemüsegulasch mit Rosmarinspitzle
  • Rahmsuppe mit Spinat und Wildkräutern
  • Panini mit Birne und Tellhanger Brie, dazu Höribülle-Chutney
  • Eierschwämmli-Ravioli mit Zitronenbasilikum und Sbrinz
  • Kräuter-Pfannkuchen [das ist das Rezept von dem Titelfoto]
  • Spinatknödel mit Bergkäse überbacken
  • Reichenauer Gemüse-Lasagne
Das Buch "Fisch" reizt mich mit:
  • Hechtleber auf Rührei mit Kürbiskernöl
  • Felchenaufstrich nach Fischerart
  • Mooser Fischtopf mit Rouille und Croutons
  • Felchen mit dreierlei Blumenkohl und Kapern
  • Felchenfilet mit Holunder-Balsamico auf Zucchini-Fenchel-Kirschtomaten-Gemüse

29. Februar 2016

Blattsalat, klassisches Hausdressing und ein Gläschen Weißwein

Beim Durchstöbern alter Fotos habe ich bemerkt, dass ich euch noch gar nicht den Weißwein "Mandorlo" vorgestellt habe. Der ist wieder aus dem Hause Abayan - naja, zumindest könnt ihr ihn [da] bestellen. Die Winzer sind allerdings aus Italien: Frattoria Montellori stehen für guten Wein aus der Toskana. Dieser Mandorlo Toscana IGT 2014 ist ein Weißwein aus den Rebsorten Chardonnay (50%), Sauvignon (25%) und Viognier (25%).
 
Von Viognier habe ich noch nicht oft etwas gehört. Den müsste man mal pur probieren, um ihn bei derartigen Kompositionen gezielt herausschmecken zu können. 
 
Optisch ist die Flaschenaufmachung eher schlicht. Früher, als ich mich noch vom Etikett zum Verkauf verführen ließ und weniger auf die Rebsorten und Anbaugebiete geachtet habe, hätte ich mich garantiert nicht dafür entschieden: weiß und flaschengrün teilen sich den Hintergrund und ein kleines Bäumchen ziert die Flasche. Einfach und ohne Umschweife. Eigentlich ja gut, um sich einfach auf den Flascheninhalt konzentrieren zu können.
Dieser zeigt sich im Glas hell und vielleicht schon ein bisschen goldfarben. Die Farbe passt zum Duft und dem geschmacklichen Anklang von Vanille.
Trocken, vollmundig und mit 13,50% Alkoholgehalt wird dieser Wein ein idealer Begleiter zu leichten Gerichten. Meine Wahl fiel auf Salat und Weinbergschnecken in Kräuterbutter. Andere Meinungen halten ihn auch für passend zu Krustentieren wie Hummer oder Garnelen.



Ein guter Wein für kleines Geld. Er verspricht ein tolles Geschmackserlebnis und liegt in einer Preisklasse von 7-8 Euro.
Fattoria Montellori kann sich auf den Gründer berufen. Dieser hatte eine generelle Leidenschaft für  weiße Weinsorten. Trotzdem es heute überwiegend Rotweine sind, die produziert werden, gehört dieses Weingut in Italien nicht zu den vielen, die sich spezialisiert haben. Hier gibt es also noch weißen und roten Wein.
Ein einfacher Blattsalat mit kleinen Karotten- und Rettichstreifen, leichte Marinade und Weißwein
 
Klassisches Salatdressing
Für 4:8 EL Weißweinessig (Balsamico bianco)
4 EL Wasser
1 TL Salz
1 Prise brauner Zucker
8 EL Olivenöl extra Vergine
Zubereitung:
Alle Zutaten bis auf das Öl verrühren, sodass sich Zucker und Salz auflösen. (Dazu kann man auch ein sauberes Glas mit Schraubverschluss nutzen und die Zutaten darin schütteln).
Anschließend das Öl nach und nach unterrühren.

Abgedeckt (oder in dem verschlossenen Glas) hält sich das Dressing bis zu fünf Tage im Kühlschrank.

Salat putzen, waschen und abtropfen lassen. In eine Schüssel geben und Dressing untermischen. Nach Belieben Zwiebeln und Kräuter darüber streuen.
 
 

23. Februar 2016

Vegane Salate, für die man kein Veganer sein muss

Was sagt ein Titel aus, der neben SALAT SAMURAI die Worte "100 ultimative, besonders herzhafte, schnell zubereitete Salate für die man nicht vegan sein muss, um sie zu lieben" trägt?
 
Boar, ganz schön viel Text und ganz schön von sich selbst überzeugt. Dann wollen wir doch mal schauen, was das Buch an Versprechen hält.
 
Terry Hope Romeros Buch sieht erstmal schön aus. Es hat einen dunklen Hintergrund und ist mit farbenfrohen kleinen Bildchen bestückt, die leckere Salate zeigen.
 
Witzig finde ich die Widmung: Für alle hungrigen 16-jährigen Veganer auf der Welt egal, wie alt sie sind. 
Aber jetzt doch mal die Frage: Ist das Buch nun für Veganer oder nicht?
Sagen wir es so: in diesem Buch kommt kein Rezept vor, was tierische Zutaten verwenden lässt. Keine Joghurt-Dressings, kein Fleisch oder Ei. Aber für alles einen guten geschmacksähnlichen Ersatz. Es gibt sogar Ranch-Dressing, was eben mit Cashewkern-Sauce und Misopaste statt mit Mayo gemacht ist. Auch könnt ihr Salat mit Kokosspeck, Tempeh-Salami oder Seitan-Schnitzel.
 
http://www.narayana-verlag.de/advanced_search_result.php?search_area=all&keywords=salat+samurai&queryFromSuggest=false&suchen=Suche
 
 
Ich muss ehrlich sagen, für mich ist das Buch nichts. Ich finde die Rezepte wirklich abwechslungsreich und toll anzusehen. Auch super, dass es so viele Salate sind. Ein ganzes Buch nur mit Salaten ist klasse! Bei einigen Gerichten bekommt man sogar das Gefühl, es sind Hauptgerichte, da auch Nudeln und Fleisch(ersatz) benutzt werden. Also man kann wirklich davon satt werden, es sind keine reinen Beilagen.
Ich denke aber, dass wirklich nur Veganer so richtig Spaß an den Rezepten haben. Alle anderen wird wahrscheinlich stören, dass sie so viele ungewohnte Zutaten kaufen müssen: Misopaste, Cashewkerne zum Pürieren, Mandelmus, Medjool-Datteln, Hanfsamen, Tofu, Mohnsamen, rauchige Sriracha-Pekanüsse und und und.
Wer aus irgendeinem Grund auf bestimmte Lebensmittel verzichten MUSS oder WILL, dem sei das Buch wirklich ans Herz gelegt. Man erweitert seinen Kochhorizont ungemein. Auch kann man Dressing, Tofu und Co. gut Tage im Voraus zubereiten und ist umso schneller vor der Mahlzeit.
 
Ich nehme ca. 10 Rezepte aus dem Buch mit und werde sie ausprobieren. Allerdings bleibe ich bei meinen eigenen Dressingrezepten, aber das kann ja auch jeder selbst entscheiden, wie er es macht.
 
Das Buch besteht aus zwei Teilen:
1. The spin: Der Codex des Salat Samurai. Hierbei geht es um Salatsaisons, den Umgang mit dem Buch, das Pressen von Tofu, die Verwendung der einzelnen Zutaten und den "mobilen Salat".
2. Teil zwei umfasst die Rezepte. Zuerst cremige Dressings und Vinaigretten, Beilagensalate  und deftige Salat-Toppings. Danach kommen die Salatrezepte. Diese sind dann eingeteilt in die Jahreszeiten, beginnend mit Frühling. Dabei beziehen sich die Rezepte auf saisonal erhältliche Zutaten und auch auf die Frische oder das Warme, was man entsprechend essen möchte.
"Süss und Herzhaft" schließt sich mit Müsli und Co. als einzelnes Kapitel an, Danksagungen, Index und Bezugsquellen beenden das Buch.

24. Oktober 2015

Coole Cool-Box von Brandnooz

Herbstzeit. Es wird kühl und zwar auch bei den Boxen von bandnooz. Und auf meinem Teller.
ABER
nicht in meinem Gemüt. Ich kämpfe für den Sommer und koche daher ein Süppchen, was sich lecker kalt verzehren lässt und daher auch eine tolle Vorspeise ist.
 
 

Radieschensuppe

Dazu braucht ihr für zwei Personen
 
1 Bund Radieschen
eine kleine Zwiebel oder Schalotte, gewürfelt
1 EL Butterr
1 EL Mehl
250ml Gemüsebrühe
50 ml Sahne, z.B. von Bärenmarke Sahne zum Kochen
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Dill n.Bel.
 



               
Als erstes die Radieschen säubern und raspeln (5 Blätter aufheben, waschen und kleinhacken). In einem Topf die Butter zerlassen und Zwiebel darin glasig dünsten. Etwas mehr als die Hälfte der Radieschen mit dünsten. Dann Mehl darüberstäuben und umrühren. Anschließend die Gemüsebrühe zugeben, einmal aufkochen und kurz köcheln lassen.
               
Die Radieschenblätter und restliche Radieschenraspel in die Suppe geben. Jetzt kann die Sahne dazugegossen werden. Alles wird soweit püriert, wie man es mag. Ich hatte noch etwas Biss drin lassen wollen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Anrichten mit Radieschenraspeln und essbaren Blüten und Dill.
 
 
 
Die Cool-Box von brandnooz konnte mich ja total begeistern. Da war so viel tolles drin, das hätte ich nicht vermutet. Ich dachte eher da kommt was, das man in den Kühlschrank stellt und bei Bedarf mal herausholt, wie Meerettich oder so:)
Umso besser.
Zum Beispiel der frische Landrahm von Rotkäppchen war dabei. Den kenne ich schon und habe mich trotzdem gefreut, dass ich ihn bekommen habe, weil ich den einfach mal saulecker finde. Mit Kräutern genauso wie pur. Gerade für mich, weil ich gerne statt Butter Frischkäse unter die Käsescheibe lege, super gut.

 Die Sahne zum Kochen von Bärenmarke kann man vielleicht hier und da mal gebrauchen. Ich habe mich entschieden damit eine Radieschensuppe zu machen. Mit dem Quark wurde dafür ein Quarkkuchen gebacken, den ich euch hier schon gezeigt habe.
Das Grieß Dessert, den Schoko Crossies- Joghurt und das Dessert von Nestlé "Die Weisse" habe ich sofort verputzt. War ja auch was lecker:)


Grill und Pfannenkäse von GAZI kenne ich. Ich mag das Knirschen von solchem Käse überhaupt nicht. Kennt ihr das? Das quietscht dann immer so im Mund.
DIe Snack-Kartoffeln waren lecker zusammen mit der Guacamole. Diese ist übrigens der Oberknaller! Probiert die unbedingt mal und kauft sie, sobald ihr sie in die Finger bekommt!
 
Grünländer Käse ist mein Lieblingskäse, aber die Sorte "bunte Paprika" hat mir nicht so gefallen.
Der kleine Sekt von Jules Mumm in der Sorte Rosé ist super! Wenn ihr die kleine Flasche nicht verschenken wollt, ist das ein ideales Getränk, wenn man sich selbst mal feiern will und allein zu Hause ist:)

Leeeeecker, noch was Süßes! Milchschnitte. Wir kennen sie, wie lieben sie. Was soll ich dazu noch sagen.



 Knoblauchecken kann man auch immer mal einfach und schnell in den Ofen schieben. Dauert nicht lange und ist ein leckerer Snack. Ideal, wenn unerwartet Besuch kommt. Dazu passt die Guacamole auch besonders lecker, könnte ich mir vorstellen.



 

19. August 2015

Gurken-Bohnen-Salat als Saunasnack

In der Therme Bad "irgendwas" in Sachsen konnte ich richtig gut die Seele baumeln lassen. Bei einem Wechsel von Dampfsauna und Holzraum-Sauna (wie heißt denn die "normale" Sauna?!? ;), war ich auch gern im Freibereich draußen. Irgendwann knurrt einem dann aber doch der Magen, aber wenn man schon einen auf "gesund" macht, dann stopft man sich keine Pommes rein, sondern geht ganz brav zum Salatbuffet. Das hätte ich aber wohl auch so gemacht, denn lecker sah es wirklich aus. Und vor allem war reichlich viel Auswahl vorhanden.
Über eine Salatvariation habe ich gestaunt: Gurken-Bohnen-Salat. Sonst bin ich ja gerne mal diejenige, die solche Sprüche wie "Was, das kennst du nicht?" drauf hat, aber bei nem simplen Gurken-Bohnen-Salat, der scheinbar gut bekannt ist, war auch ich mal erstaunt. 
Wieso bin ich da noch nicht drauf gekommen?
Jedenfalls habe ich den natürlich sofort probiert und er war so lecker, dass ich, zu Hause angekommen, gleich an die neue Mission gegangen bin, selber ein Rezept dafür zu erstellen.


Also Bohnen, Gurke... Salz und Pfeffer ist auch klar. Etwas Weißweinessig oder Apfelessig. Zwiebeln auf jeden Fall auch. Joar, so schwer ist das gar nicht. Aber die Komination,.. auf die muss man erstmal kommen;)






Zutaten

400g grüne Gartenbohnen
1 Salatgurke
1 Zwiebel 
1 EL Olivenöl
4 EL Weißweinessig oder Apfelessig
n. Bel. etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer 



Zubereitung

Bohnen bis zur gewünschten Festigkeit in Salzwasser garen, Gurke schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Nach Belieben die Kerne entfernen. Alle Zutaten für die Marinade vermischen. Die Zwiebel klein hacken. Alles vermischen und abgekühlt servieren.















      
 
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