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1. November 2019

Dresdner Eierschecke ohne Boden

Ich wusste gar nicht, dass mir Eierschecke schmeckt.
 
 
Das ist ein Rezept für so`ne Eierschecke ohne Boden. Ich hab in meinem Rezeptebuch (die, wo man früher noch mit Hand reingeschreiben hat und da deshalb nur die super Rezepte reinkamen) auch noch andere Rezepte für Kuchen ohne Boden. Zum Beispiel Käsekuchen ohne Boden.
Mögt ihr lieber mit oder ohne Boden? Vielleicht kommt es ja auch immer drauf an, was das für Teig ist. Mürbeteig finde ich ja eigentlich lecker bei Cheesecakes und Co.
 
Aber wie es manchmal so ist, will man was leckeres essen, ohne lange zu backen. Es soll schnell gehen. Und manchmal hat man eben auch einfach nicht alle Zutaten im Haus. Dann entscheidet man sich eben einfach nur für den "Belag" und lässt das lange Geknete von Mehl, Butter, Eiern und Zucker einfach weg und nimmt schnell den Handmixer, rührt Quark und Co zusammen, gibt das Ganze in den Ofen und genießt nach einiger Zeit den lauwarmen Kuchen (ausgekühlt schmeckt er auch, aber er ist ja groß genug zum einen Teil warm, einen kalt verspeisen).
 
Bei der Eierschecke schlägt man Eiweiß auf, das finde ich ja auch immer schon aufwändig genug, wenn ich nicht die Zeit für lange Kuchenarbeit habe. Wie genau die Eierschecke gemacht wird, lest ihr hier.
 

Dresdner Eierschecke ohne Boden

 
Für die Quarkmasse:
 
500g Quark
1 Ei
125g Zucker
etwas Zitronenabrieb
1 Pck. Vanillepudding und die entsprechende Menge Milch und Zucker zum Kochen
 
Für die Eierschecke:
 
5 Eier
130g Butter
150g Zucker
1 Pck. Vanillepudding
 
  1. Zuerst wird ein Päckchen Pudding nach Packungsanleitung gekocht und zum Abkühlen beiseite gestellt.
  2. Alles für die Quarkmasse verrühren und in eine gefettete Springform geben.
  3. Eier trennen und das Eiweiß aufheben. Die Eigelbe mit Butter und Zucker schaumig schlagen und löffelweise unter den abgekühlten Pudding rühren.
  4. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Puddingmasse heben. Anschließend die Eiermasse auf die Quarkmasse geben.
  5. Im vorgeheiztem Backofen bei 200°C 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 160° herunterdrehen und in ca. 50 Minuten fertigbacken lassen. Da die Eierschecke relativ schnell dunkel wird, die Form nach ca. 20 Minuten mit Alufolie abdecken.

Den fertigen Kuchen abkühlen lassen und kurz vorm Servieren mit Zucker bestreuen.

 
 
Das Rezept lag schon so lange ausgedruckt in meinem Ordner herum und endlich habe ich es dann mal ausprobiert. Ich fand die Eierschecke so sehr lecker, dass es zu einem der wenigen Rezepte geworden ist, die ich immer wieder mal mache. Danke deshalb an Alice im kulinarischen Wunderland dafür, von der ich das Rezept hier einfach mal zitiert habe.

8. April 2016

Cheese & Cake - Was will man mehr? {REZENSION}

Jetzt verstehe ich erstmal, warum das Buch so komisch "Cheese & Cake" heißt. Beim Reinblättern wurde es mir klar. Es ist nämlich nicht nur ein Buch mit Cheesecake-Rezepten, aber natürlich sind da auch viele Käsekuchenrezepte enthalten.
Wir haben es hier aber auch mit Rezepten für Desserts im Glas, herzhafte Kuchen und Käsecremes zu tun. Cupcakes mit Cremehäubchen, Muffins mit Topfenfüllung, Quarkstriezel, Topfenstudel und und und.
 
Ich denke mal, dass man erstmal ein Cheesecake-Fan sein muss, um überhaupt in das Buch hineinzublättern und sich dafür zu interessieren, denn zunächst weiß man ja gar nicht, was einen erwartet.
Die Käsekuchen sind schön modern. Sie decken verschiedene traditionelle Varianten unterschiedlichster Herkunft ab: Natürlich darf der New York Cheesecake und der russische Zupfkuchen nicht fehlen. Wer sich aber schon genauer mit Käsekuchen beschäftigt hat, kennt auch den schwedischen und korsischen. Auch die bekannte Himbeer-Charlotte und der Croque-en-bouche aus Frankreich müssen dabei sein.
Weniger bekannt sind wahrscheinlich der brasilianische Limetten-Baiser-Kuchen, der Flao aus Ibiza, der mit Minze und Anis trafitionell zu Ostern gebacken wird, aber sicher auch sonst lecker schmeckt. Italien ist auch vertreten: mit der Crostata di Ricotta mit Pinienkernen und der Cassata Siciliana.
Es sind noch viele weitere Rezepte, die ich natürlich nicht alle aufzählen werde.
 
Cheese
Margit Proebst, Jo Kirchherr
Cheese & Cake
80 außergewöhnliche Rezepte von Cupcakes bis Törtchen
    
Preis: 19,99 €
160 Seiten, ca. 100 Abbildungen
Format 19,2 x 28,5 cm,
Klappenbroschur mit Fadenheftung
ISBN-13: 978-3-86244-968-2
 
 
Alles in allem ist die Auswahl top und die Bilder sehr ansprechend. Wie immer bei dieser Bücherreihe hat ein Rezept den Platz einer ganzen Seite und rechts auf der Nebenseite findet ihr ein Großbild des Kuchens. Ich finde das toll, weil man so eine Vorstellung hat, wie der Kuchen mal werden wird, wie er aussieht, welche Konsistenz er haben wird und ob es das Geeignete für die Gelegenheit ist.
Das einzige, was ich bemängel ist, dass ich ein Bild glaube schon einmal in einem anderen Buch gesehen zu haben. Wahrscheinlich war es das Buch "Törtchen und Tartelettes" der gleichen Reihe, aber ich finde solche Dopplungen sollten nicht sein, auch wenn es thematisch passt. Leidenschaftliche Büchersammler haben dadurch aber irgendwie einen Nachteil.
 
Weitere tolle Rezepte habe ich gefunden, die ich daher gerne backen möchte, weil sie total kreativ sind, ich auf die Kombinationen nicht gekommen wäre: Gewürzcheesecake mit Portweinpflaumen, Maracuja-Joghurt-Torte, Campari-Orangen-Cheesecake oder Ingwer-Grüntee-Cheesecake mit Blaubeersorbet. Bekannt aber lecker: White-Chocolate-Cheesecake mit Johannisbeeren. Der ist super als Auftakt zum Sommer und kommt garantiert bei jedem Kuchenliebhaber super an.
 
Eigentlich hat das Buch nur zwei, drei Rezepte, die ich nicht ausprobieren würde: Bananen-Zitronen-Torte (die Kombination klingt mir nicht so toll und Banane mag ich sowieso nicht) und Latte-Macchiato-Cheesecake, weil ich Kaffee nur als Kaffee, also in flüssiger Form mag. Nunja und Kürbiskäsekuchen mit Birnen klingt super originell, aber Kürbiskerne und Kürbis an sich möchte ich nicht gerne im Kuchen haben - ist ja aber Geschmackssache.
 
 

17. Oktober 2015

Kompakte Struktur und gebacken mit Quark: Käsekuchen mit Rosinen

Käsekuchen mit Rosinen. Na warte, warte, nicht gleich wegklicken! Kann man ja auch ohne Rosinen backen. Dafür einfach (wer hätte das gedacht!) Rosinen weglassen.
 
Bevor ich hier auf die Referate aufspringe, die es zu Käsekuchen ja immer gibt (blabla, wer liebt ihn nicht, blabla, gibt es das perfekte Rezept, blabla cheesecake,... blabla) gleich mal vorab:
 
natürlich gibt es nicht DAS Käsekuchenrezept! Weil Käsekuchen einfach nur ein Überbegriff ist. Genauso wie Sandkuchen (da gibt es Marmor, Nuss, Zitrone,...) oder Sahnetorte oder Kekse.
 
Neben den fluffigen Käsekuchen, die ich sehr mag und den ungebackenen Käsekuchen, die ich allein schon wegen des Frischkäses nicht mag, ist dieser Käsekuchen hier sehr nach meinem Geschmack.
Es ist eine Variante, bei der die Quarkschicht nicht zu hoch, aber dafür sehr kompakt ist. Daher schmeckt der Kuchen sowohl warm als auch kalt sehr gut.
Ich habe mich daher dazu entschieden, den Kuchen mit Boden zu backen. Hier sollte es ein Mürbeteig werden. Da kann man wählen, welchen man will.
 
Käsekuchen besteht nämlich (meist) aus zwei Komponenten. Boden, manchmal noch eine Fruchtschicht und Quarkmasse. In einigen Fällen gibt es wie beim Zupfkuchen noch Streusel als Topping.
Jedenfalls kann man sich das Rezept aus einzelnen Rezepten zusammenstückeln. Findet ihr einen Käsekuchen, der euch anspricht, möchtet ihn aber ohne Boden, dann lasst ihr einfach den Bodenteig weg. Möchtet ihr eine andere Fruchtschicht, so nehmt ihr eben andere Früchte und wenn ihr keine Rosinen mögt, na dann backt ihr halt ohne Rosinen!
 
Ich probiere mich immer gerne aus, kombiniere den einen Teig mit der anderen Quarkmasse und so weiter. Meist entscheide ich mich für Boden und Quarkmasse (ohne Frischkäse).
 
Wenn ich faul bin oder das Mehl fehlt lasse ich den Boden weg.
 
Wenn ich total motiviert bin, schlage ich sogar das Eiweiß auf, damit der Kuchen hoch und fluffig wird.
 
Wenn ich eine gute Kombination gefunden habe, notiere ich mir das und versuche es bald zu verbloggen. Weitere Varianten, die sich lohnen nachgebacken zu werden, sind also hier auf dem Blog. Zum Beispiel unter

Käsekuchen und Co.
 
Heute kommt nun noch ein Rezept hinzu.
 


 

Kompakter Käsekuchen mit Rosinen

 

Für den Mürbeteig

180 g Mehl
1 Ei
½ Päckchen Backpulver
80 g Zucker
75 g Butter
1 Prise Salz

  

Für die Füllung:

500 g Magerquark
100g Joghurt, pur
1 Pck. Vanillezucker (oder eben selbstgemachten)
100 g Zucker
3 Eier
1 Pck. Vanillepuddingpulver
Rosinen nach Belieben in Rum eingelegt
 
Zubereitung
Den Backofen auf 170 °C Umluft (190 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
Rosinen in Rum oder etwas Wasser einweichen.
 
Bodenzutaten zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu feucht sein und kleben, dann mit etwas Mehl arbeiten. Damit der Teig  sich entspannt, wird er eine viertel bis halbe Stunde in Ruhe gelassen. Das am besten im Kühlschrank.
 
Nun den Teig in eine runde 26cm-Form geben. Dafür ggf. ausrollen. Mit der Gabel einstechen. Kurz im Ofen anbacken (3Min höchstens). Herausnehmen.
 
Quarkmasse zusammenrühren, Rosinen abgetropft untergeben
 
Den  Kuchen nun ca. 50 Minuten backen und dann den Ofen ausschalten, ohne die Tür zu öffnen. Im Ofen runterkühlen lassen.
 
 
 
Schmeckt zimmerwarm, kalt oder aufgewärmt.

14. Juli 2014

Ohne Backen, ohne Kühlschank: Pfannkuchentorte mit GENIALER Kirschsauce


Nein, ich komme jetzt nicht mit Petterson und Findus um die Ecke, sondern NUR mit einer Pfannkuchentorte. Yummy! Endlich habe ich mal eine "gebastelt". Macht sich ja auch ideal im Sommer, weil man den Ofen nicht anschmeißen muss, es aber keine Kühlschranktorte (***uuuhh, Gelatine***) ist.


Für die Torte backt ihr erstmal eine Ladung Pfannkuchen. Ich habe zehn Stück verwendet, weniger würde ich nicht nehmen, mehr durchaus schon. Welches Rezept ihr dafür nutzt, ist euch überlassen. Hier sind ein paar Anregungen:
Buttermilchpancakes mit Vollkornweizenmehl  Crêpes mit Birnen in Fliedersaft  Crêpes mit Himbeeren Hefeplinse mit Hagebuttenmarmelade (sächsisch)
Rhabarber-Pancake-Cookies
Waffeln mit Rum


Wenn die Pfannkuchen übereinander geschichtet werden, kommt dazwischen immer noch eine Schicht Crème oder Marmelade. Ich habe beides abwechselnd genommen. Dabei war die Crème eine Mischung aus einem Becher (150g) Vanillejoghurt (ich hatte Activia) und einem dreiviertel Becher Crème fraîche. Dazu kam ein knnapper Esslöffel Vanillezucker. Ich könnte es mir auch gut mit einem Anteil Quark vorstellen. Statt der Marmelade habe ich Kirschsauce genommen. Ich habe sie neulich spontan gekocht, weil ich so viele Kirschen da hatte und ich liebe sie! "Aus der Not mach eine Tugend." Sie ist toll geworden! Und eigentlich soll es in diesem Post auch gar nicht so sehr um die Torte gehen als um die Sauce. Hier kommt das Rezept.


Leckere Kirschsauce

300 g Sauerkirschen, entsteint
150-200 ml Kirschsaft
1 TL Aromapaste Wiener Mandel (alternativ einen Schuss Amaretto)
3 EL Zucker und das Mark einer halben Vanilleschote (alternativ Vanillezucker)
1 - 2 TL Speisestärke

Stärke mit 1-2 EL Saft anrühren. Alle Zutaten bis auf die Stärke mischen und aufkochen. Gegebenenfalls ausgekratzte Vanilleschote mit in den Topf geben und danach entfernen. Nun die Stärkemischung unterrühren, kurz kochen bzw. binden lassen und in sterile Gläser abfüllen.


Garniert habe ich die Torte mit gemischten Johannisbeeren (rot und weiß). Dabei habe ich auf die oberste Pfannkuchenschicht noch einmal Sauce gegeben.


Frohes Schlemmen, eure TONI

6. Juni 2014

VERLOSUNG und REZEPT ich bin entZUEGGT von neuen Fruchtaufstrichen






 





Erdbeertorte mit Giottocreme





Creme

200g Crème fraîche
  2 Stangen Giotto
150g Haselnussjoghurt
2 Pck. Sahnefest
200ml Sahne

Belag
 
  ausreichend Erdbeeren
1 Pck. Tortenguss
250ml Wasser
  2EL Vanillezucker
Die Cremezutaten vermischen und dabei die Giotto mit einer Gabel kleindrücken.
Die Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und halbieren.
Den Tortenboden auf die gewünschte Unterlage setzen und die Creme einfüllen und glatt streichen. Die Erdbeeren dicht an dicht darauf platzieren.
Den Tortenguss nach Packungsanweisung zubereiten und esslöffelweise von der Mitte aus auf den Erdbeeren verteilen (oder nach Belieben einfach nur darübersprenkeln).
Vor dem Servieren ca. eine Stunde kühl stellen.




Eine ähnliche Torte hat neulich jemand verbloggt. Das hat mich inspiriert und ich hab mir ein bisschen was davon abgeguckt (falls die betreffende Bloggerin das gerade liest, melde dich doch bei mir, dann verlinke ich dich gerne noch:)

Und nachdem ich die Torte als zwei kleine Törtchen gemacht habe, hab ich noch ne Idee für euch. Vielleicht pinselt ihr unter die Creme noch etwas Erdbeermarmelade. Ich hätte da ne super Sorte zu empfehlen, nämlich von ZUEGG



Diese Sorte ist aus der Linie "Unser Bestes aus der Frucht". Was ich daran besonders toll finde ist, dass keinerlei Kristallzucker aber auch keine künstlichen Süßstoffe, Konservierungs-, Farb- und Aromastoffe darin enthalten sind. Sowas findet man ja nicht alle Tage! Und es schmeckt so gut! Mmmhh!



Weiterhin gibt es noch passend zum Sommer die Fruchtaufstriche Zitrone und Williams Birne. Total erfrischend und mit intensiven Fruchtgeschmack. Damit wird geworben und das stimmt auch! Lecker-schmecker! Zitrone ist vielleicht nicht so ganz mein Ding, wenn es pur auf`s Brötchen kommt. Aber damit zu Backen stelle ich mir gut vor! Geeignet sind die drei Aufstriche auch zum Kochen und für die Zubereitung von Desserts, Eiscreme oder Sorbets. Fallen euch da nicht auch gleich viele Ideen ein? Zitroneneis, marmoriertes Erdbeereis oder auch mal eine Kombination der verschiedenen Sorten?




Was würdet ihr damit machen? Huscht doch mal schnell zu Facebook, beantwortet mir dort diese Frage und gewinnt mit etwas Glück einmal alle drei Sorten.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook. Jeder darf nur ein Mal teilnehmen. Die Gewinner werden unter allen Kommentaren ausgelost und danach kontaktiert um die Adresse zu erfahren, die dann ZUEGG bekommt, um euch die Sorten zuzuschicken. Geteilt werden darf sehr gerne.

Ausgelost wird am 8. Juni, 18 Uhr. Bis dahin könnt ihr also noch mitmachen. Vergesst nicht eine Mailadresse als Kontakt anzugeben.



Frohes Schlemmen, eure TONI

6. April 2014

„Zieh mich hoch“ – Tiramisù-Schnittchen mit Kakaoschicht

Einen sonnigen Sonntag euch!



Biskuitmasse:

 2 Eier
1 Prise Salz
125g Zucker
60g Mehl
½ TL Backpulver
  1. Ofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen.
  2. Eiweiß mit Salz und danach 150g Zucker (langsam einrieseln lassen) steif schlagen.
  3. Eigelb mit Vanillemark und Zitrone verrühren.
  4. Mehl und Backpulver zusammensieben und unter die Eigelbmischung heben.
  5. Eiweiß unterheben.
  6. Teig auf einem ausgelegten Backblech möglichst dünn ausstreichen (ansonsten den fertigen Teig später mittig längs durchschneiden).
  7. 10 – 12 Minuten backen (habt ein Auge drauf, damit`s nicht mehr als goldfarben wird).



Tränke:
 
100ml starken Kaffee oder Espresso
(optional gemischt mit 2 EL Amaretto oder Haselnusslikör Frangelico)
  1. Den fertigen Biskuitteig gleichmäßig mit der Mischung beträufeln (Wer hat, nimmt einen Backpinsel).
Cremeschicht:
 
200g Mascarpone
200g Magerquark
n. Bel. 75g Frischkäse
80g Sahne, gut aufgeschlagen und kalt gestellt
4 EL Vanillezucker
2 Blatt Gelatine
  1. Gelatine nach Packungsanweisung einige Minuten in kaltem Wasser einweichen.
    (währendessen die Sahne aufschlagen)
  2. Restliche Cremezutaten glattrühren.
  3. Gelatine bei kleiner Flamme in einen Topf geben. Wenn sie sich aufgelöst hat, den Topf vom Herd nehmen und einen Löffel der Creme unterrühren.
  4. Das jetzt zur restlichen Mascarponecreme geben. Ist alles klümpchenfrei, wird die Sahne untergehoben.
Jetzt geht’s ans Schichten:
 
Biskuitteige in gleichgroße Rechtecke schneiden. Wollt ihr vier Schichten Teig, dann werden es vier Rechtecke. Wer nur drei will, schneidet drei.
Jetzt einfach schichten: Biskuit (getränkte Seite nach oben), Creme, Biskuit, Creme… so viel ihr wollt. Mit einer Cremeschicht abschließen.

Geduldig sein:
 
Klar schmecken unsere Schnittchen auch jetzt schon (das habt ihr sicher schon herausbekommen:)
Zum einfachereren Anschneiden gebt ihr das geschichtete Kunstwerk aber erst mal für eine Stunde in den Kühlschrank (oder in den kalten Keller:), damit die Creme anziehen kann. Dann alles schön an den Seiten begradigen und in Schnittchen oder Würfel schneiden (am besten mit einem scharfen, großen, angefeuchteten (!) Messer).

Dekoration:
 
etwas Kakaopulver (das entölte, also das zum Backen)
Vielleicht legt ihr Schablonen auf, vielleicht auch nicht, ganz wie ihr wollt. Dann wird über die einzelnen Schnittchen das Kakaopulver gesiebt.
Es kann passieren, dass das Pulver nicht nur an der Oberfläche, sondern auch an den Seiten hängenbleibt. Wen das stört, der Schneidet die Stückchen erst ganz am Schluss.
 


Frohes Schlemmen, eure TONI

16. März 2014

Grünes Match(a)-Törtchen mit weißer Schoko und Himbeeren

Neulich fragte mich meine liebe Freundin Daniela, was ich für Erfahrungen mit Matcha Tee hätte. Sie lebt seit einiger Zeit vegan und ist in diesem Zusammenhang öfter auf das grüne japanische Pulver gestoßen. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der weiß vielleicht, dass ich Matcha noch nie großartig erwähnt habe. Aber warum eigentlich? Schließlich habe ich ja zwei Döschen von diesem elendig teuren Tee in Gebrauch.
Heute also ein bisschen was zu Matcha.


Ich muss vorneweg sagen, dass ich zuerst auf Matcha aufmerksam geworden bin, weil es so eine super tolle Farbe hat. Andere hatten vielleicht eher den Grund, dass Matcha sehr gesund sein soll. Es ist beides. Grün und gesund.

Das Wort "Matcha" bedeutet einfach nur "zu pulver gemahlener Tee". Trotzdem ist nicht jeder Pulvertee gleich Matcha! Es ist ein Grüntee (Tencha) von einem Strauch, der einen Monat vor der Ernte dunkel abgedeckt wird. Damit steigert man die Qualität des Tees. Benutzt werden nur die feinen Blattgewebe. Diese werden dann gedämpft, getrocknet und eben zu diesem feinen Pulver gemahlen.
Ursprünglich (im 6. Jahrhundert) trank man diesen Tee in China, später aber vermehrt in Japan, wo er im Buddhismus Kultstatus erlangte. Es gab regelrechte Tee-Zeremonien.

Matcha trinkt man auch nicht einfach so. 1-2 Gramm kommen in eine spezielle Matcha-Schale und werden mit 60-100ml Wasser (je nach gewünschter Stärke) schaumig geschlagen (je fester der Schaum, desto besser). Dafür verwendet man einen Bambusbesen. Das ist wie ein Milchaufschäumer, so kann man sich das vielleicht vorstellen. Er heißt übrigens Cha-sen.
Nehmt nicht 100°C heißes Wasser, sondern nur 80°C warmes und nicht zu hartes Wasser.
M wie Matcha: schlagt den Tee in Form eines M`s auf.

Ich muss zugeben: eine Matcha-Schale habe ich nicht. Aber seit Weihnachten einen Matchabesen:) Wohl der einzige Besen, den man mir hätte schenken dürfen (ich kenne ja jemanden, die hat wirklich einen Staubsauger von ihrem Mann geschenkt bekommen!!!)

Was mir besonders gut schmeckt, ist Matcha in Verbindung mit Milch. Also einen Matcha Latte zum Beispiel: Den Tee schön stark aufgießen und mit 100ml heißer, Voll- oder Cappucchinomilch übergießen. Lecker! Noch etwas Milchschaum drauf und schon ist er fast vollständig weggeschlürft!

Auch lecker ist Matcha in Gebäck. Und da gibt auch die Farbe nochmal einiges her. Ich habe hier ein Rezept für euch im Gepäck, mit dem man schonmal gut angeben kann.

Leider nicht vegan, aber vielleicht bastel ich das für Daniela ja nochmal um:)

Wenn ihr Matcha kauft, achtet darauf, dass euch ein "richtiger" angeboten wird. Weil "Matcha" kein geschützter Begriff ist, bieten Händler manchmal einfach nur Pulvergrüntee an, der dann aber aus dem ganzen Blatt gewonnen ist. Dadurch ist der Geschmack nicht so fein und auch Qualität und Farbe lassen oft zu wünschen übrig.
Eine kleine Richtlinie ist vielleicht die, dass ihr bei 30g mit ca. 15 Euro rechnen solltet. Also 50Ct. pro Gramm. Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte; es gibt auch speziellen Koch-Matchatee.
Übrigens braucht eine der traditionellen Granitsteinmühlen für diese 30g Tee ca. eine Stunde, um ihn zu mahlen.
Wenn ihr ganz auf Nummer sicher gehen wollt, dann kauft doch einfach diesen Tee hier.



Aber hier nun endlich das Rezept:


Matcha-Himbeer-Sahnetorte goes Italia

Boden:
30 g Butter
4 Eier

50 g Zucker
1 Prise Salz
80 g Mehl
2 TL Matchapulver
(z.B. von Teatox)
Himbeer-Schicht:
300 g Himbeeren (TK reicht)
4-5 EL Zucker
2 Blatt Gelatine

Schoko-Sahne-Schicht:
200 g weiße Schokolade (pati-versand.de)
50 ml Vollmilch
6 Blatt Gelatine UPDATE: Vielleicht versucht ihr es auch ohne, dann ist die Konsistenz besser, finde ich
300 g Schlagsahne 


1. Butter schmelzen und abkühlen lassen. Eier, Butter und Salz schaumig schlagen. Den Tee unterrühren. Mehlieren. Butter untermischen.
Bei 200°C 12 Minuten backen. Erkalten lassen.

2. Beeren mit Zucker aufkochen. Gelatine drin auflösen und auf den erkalteten Boden geben. Fest werden lassen.

3. Sahne sehr steif schlagen. Schokolade über dem Wasserbad schmelzen und Milch einrühren. Gelatine einweichen und in der Schokolade auflösen. Schokomischung unter die Sahne heben und auf der Torte verteilen. Einige Stunden kühl stellen.

Leider gibt es den Charlottenblog nicht mehr. Die Mädels haben das Bloggen aufgehört und ich fand den Blog doch so toll! Daher ist nämlich auch die Inspiration für das Rezept.




Tee Challenge

15. Januar 2014

Zebra-Biskuit Tricolore Schokomousse-Torte





Diese Torte gab es bei mir, genauso wie den Baileys Chocolate Chip Cheesecake und die Himbeer-Vanilletarte am ersten Weihnachtsfeiertag. Geschmeckt hat sie mal wieder super. Es war ja nicht das erste Mal, dass ich sie gebacken habe, nur dieses Mal war sie doch wieder anders.
Es ist eine Torte, die aus zwei Biskuitlagen und drei Schokomousseschichten besteht. Diesmal ging Weihnachten in der Küche ja alles drüber und drunter. Also auch bei meiner Moussetorte. Ich hatte am Ende irgendwie nicht genug Mousse... Also war das Verhältnis von Biskuit und Schokofluff fast ausgewogen. Eigentlich gar nicht mal so schlecht, für Leute wie mich, die eigentlich keine Sahnetorten und ähnliches mögen. Irgendwie finde ich die Konsistenz einfach komisch. Man hat was im Mund, aber merkt es kaum, weil es aufgeschlagen und wie Luft ist. Als ob man Wolken essen würde:) Leider sah es dann aber auch nicht mehr so toll aus wie geplant.
Letztes Mal war die Torte perfekt. Wie hier. Aber davon habe ich kein Foto. Blöd! Aber wer kennt sowas nicht?
Was aber geworden und auf den Fotos gut zu sehen ist, ist dieses schöne Muster vom Biskuit. Und wie das geht, will ich euch nun verraten.



Ihr backt seperat einen dunklen und einen hellen Teig in einer 28cm Springform.
Wenn dieser ausgekühlt ist, stecht ihr drei bis vier Ringe aus. Ich habe dazu verschieden große Schüsselchen genommen. Wichtig ist, dass die Ringe möglichst mittig angesetzt werden, also jeder Ring an jeder Stelle gleich breit ist.
Nun setzt ihr aus diesen Ringen wieder zwei Böden zusammen, wobei sich immer ein dunkler und ein heller abwechseln.

Dann heißt es nur noch Boden-Zartbittermousse-Boden-Vollmilchmousse-weiße Schokomousse.



Top sind auch die Schokoschleifen, die eigentlich noch auf der Torte thronen. Die werden gemacht, indem Kuvertüre geschmolzen und auf dünne Backpapierstreifen gestrichen über eine Teigrolle gelegt wird, bis sie fest sind. Dann vorsichtig das Papier abziehen und die Schokobögen auf die Torte setzen, die davor mit Kakaopulver bestäubt wird.

Ich hatte diesmal einfach gerollte Schokoraspeln als Verzierung.

3. November 2013

Schwedische Apfeltorte: nennen wir sie liebevoll Eiersalatkuchen

Laaanges Wochenende. Nagut, für die meisten. Nicht für mich. Trotzdem waren es schöne Tage mit der Familie. Sogar Oma und Opa sind vorbeigekommen. Natürlich zum Kaffeekränzchen. Und was wäre das ohne einen Kuchen?
Aber Toni hat ja vorgesorgt und was schickes gebacken. Allerdings ist sie dabei etwas verzweifelt, denn das tolle Rezept, was sie sich wohl irgendwie abgespeichert (oder auch nicht) hat, war nirgens mehr aufzufinden. Dabei geisterte das neulich im Netz rum und schien perfekt. Und dann auch noch mit 1-1,5kg Äpfeln, was endlich den Vorrat im Keller etwas verkleinern würde.
Nungut, dann musste also ein anderes Rezept ran.... Hatte die werte Frau Mutter nicht neulich von Arbeit so einen super leckeren Apfelkuchen mitgebracht? Da hatte Toni ja gleich nach dem Rezept gebettelt und drei tolle Apfelkuchenrezepte bekommen. Aber das richtige schien nicht dabei zu sein.
Gut, dann halt ein anderes.
Schwedische Apfeltorte.
Eigentlich ist sie mit Sahne (googled das mal), aber die habe ich mal dezent weggelassen (erstmal, weil ich das nicht sonderlich mag und außerdem, weil ich gar keine im Haus hatte. Und es war Feiertag:) Mascarpone wäre auch noch eine Alternative, aber so hatten wir eine vergleichsweise kalorienarme Torte. Auch gut.

Diese Torte wurde von uns liebevoll als "Eiersalatkuchen" bezeichnet. Guckt euch einfach das Foto an, dann wisst ihr warum :)

Boden:
2 Eier
5 EL Zucker
2 EL Öl
2 EL Wasser
7 EL Mehl
1/2 Packung Backpulver

Das Eiweiß schlagen und Eigelb und Zucker seperat schaumig schlagen. Mehl und Backpulver zusammensieben, mit der Zuckermischung verrühren und danach vorsichtig das Eiweiß unterheben.

Den Teig in einer 26cm-Springform (bedeckt gerade so den Boden) bei 200°C 15 Minuten backen.

Belag:
5 große Äpfel
1 Kaffeetasse Zucker oder etwas mehr
2 Eier
5 EL Zitronensaft
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Butter

Die Äpfel raspeln (oder nach Belieben reiben) und mit den restlichen Zutaten aufkochen. Etwas abkühlen lassen und auf den gebackenen Boden verteilen. Dann nur noch kalt stellen und eventuell die Sahne drübergeben.



16. August 2013

Schwesterlicher Gastpost



Heute überlasse ich das Wort wieder jemand anderem. Meiner Schwester.

Meine Schwester lebt für’s Kochen und Backen und wenn jemand Geburtstag hat, kann man sich schon fast darauf verlassen, dass man von ihr einen verdammt leckeren Kuchen, Muffin oder ähnliches bekommt.

Diesmal war sie es, die Geburtstag hatte und da dachte ich mir, es würde sie bestimmt freuen und überraschen, wenn sie mal diejenige wäre, welche einen Kuchen gebacken kriegt.

Also ran an’s Werk: Diesmal allerdings ohne Backen! Bei der Hitze wollte ich nun wirklich nicht auch noch den Ofen anschmeißen… Einfache Lösung: eine Kühlschranktorte!

Ich hatte so etwas noch nie gemacht, aber ich wusste ja dass es angeblich funktionieren soll und somit startete ich das Projekt „Aprikosen-Sekt-Geburtstagstorte“ :)





die Zutaten:

Boden:
-          250g Knuspermüsli
-          200g weiße Kuvertüre

Füllung:
-          1 große Dose Aprikosenhälften (Abtropfgewicht 475g)
-          1 Pck. Vanille-Puddingpulver
-          200ml Sekt
-          50g Zucker

Belag:
-          400g Schlagsahne
-          1 Pck. Vanillin-Zucker
-          2 Pck. Sahnesteif
-          100g Creme Fraiche


Zubereitung:
Genau in der Reihenfolge wie die Zutaten oben aufgelistet sind, habe ich sie auch verwendet. Also angefangen mit dem Boden:

  Das Müsli in einen Gefrierbeutel geben (oder in eine andere beliebige Tüte geben, die man verschließen kann) und dann mit der Teigrolle darüber rollen, so dass die Stücke ein bisschen kleiner werden.

– Jetzt die Kuvertüre grob zerkleinern und in einem Topf, der in einem Wasserbad steht, schmelzen lassen. (Dieses Mal hatte ich sogar die Geduld dafür. Oft nehme ich einfach ein kleines Schälchen mit der Kuvertüre drin und ab damit in die Mikrowelle bei 360°. Nach einer Minute dann nachschauen und je nach Augenmaß weiter einstellen. Klappt bei mir eigentlich auch immer perfekt :D)

Das Ganze (Müsli und Kuvertüre) jetzt verrühren, in die (mit Backpapier ausgelegte) Springform geben und ein wenig am Boden andrücken. Danach ab damit in den Kühlschrank für ungefähr eine Stunde.

Die Füllung:

-       Von den ganzen Aprikosenhälften in der Dose ungefähr fünf oder sechs rausnehmen und zur Seite stellen. Die sind für die Dekoration später gedacht.
Von den restlichen Hälften 50% pürieren und die anderen 50% in kleine Stücke schneiden.
Zu den pürierten Aprikosen den Sekt geben.
Das Puddingpulver mit dem Zucker mischen und mit ein paar Löffeln des Sekt-Pürees glatt rühren. Das restliche Püree aufkochen lassen, dann die Puddingpulver-Püree-Mischung unterrühren und wieder kurz zum Kochen bringen. Jetzt nur noch die Aprikosenstückchen rein und dann den Pudding erkalten lassen. 

Der Belag:

-        Dafür einfach die Sahne zusammen mit Sahnesteif und Vanillinzucker steif schlagen. Danach noch schnell die Creme Fraiche damit verrühren.

Am Besten man macht jetzt erstmal ein bisschen sauber, damit man die Zeit, die der Boden und der Pudding noch erkalten muss ein bisschen ausnutzt und dann kann man sich an die Vollendung des Kunstwerkes wagen:
Den Pudding (am besten aber nochmal umgerührt) auf den Boden verteilen und auf den Pudding die Creme-Fraiche-Sahne verteilen. Ganz wie man will die zur Seite gestellten Aprikosenhälften für die Dekoration einfach ganz darauf verteilen oder auch nochmal einschneiden. Jetzt muss sie nur noch einmal eine Stunde im Kühlschrank bleiben.



 
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