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26. Januar 2023

Chili nach Jamie Oliver

Mmmhh, mir liegt noch dieser verführerische Geschmack des zart zerfallenden Fleisches auf der Zunge. Ein wahrhafter Genuss!
Gerichte von Jamie Oliver gelingen bei mir bisher geschmacklich immer! Ich muss zugeben, dass ich nicht zu den Köchen gehöre, die überwiegend nach seinen Rezepten kochen. Es ist vielmehr eine Seltenheit, wenn ich mal ein Gericht von Jamie koche, was aber nicht daran liegt, dass ich sie nicht mag. Ich bin einfach der Typ, der, wenn er denn überhaupt nachkocht, die Inspiration von überall her nimmt. Mal Rezepte von Blogs, mal aus Zeitschriften, mal aus Büchern oder von Bekannten. Ich besitze nicht mal ein einziges Jamie-Buch. Aber das macht nichts, ein paar Ideen von hier und da habe ich nämlich doch. Und eine durfte sich heute beweisen:
CHILI CON JAMIE

nunja, nach heute bei meiner Familie einfach nur: CHILI

Ich finde allerdings, dass bei Chili immer die Assoziation zu Hackfleisch naheliegend ist. Dabei bin ich gar nicht der Hackfleisch-Fan. Und bei Chili kann es ruhig auch "richtiges" (tut mir leid, liebe Hackfleischliebhaber) Fleisch sein.
Vielleicht sollte man es dann eher FEUERTOPF CON CARNE nennen. Ja, das finde ich gut:) Vor allem, weil da dann auch nicht zwingend Kidneybohnen drin vorkommen müssen. Klar, diesmal waren sie drin. Zumindest für meine Familie und für das Foto hier auf dem Blog. Ich hab mir allerdings mal wieder eine Extrawurst gemacht: ohne die Bohnen halt.
Ich esse die schon, also wenn es sein muss. Ich würde sie jetzt nicht herauspicken, aber wenn ich sie nicht reintun muss, dann lass ich es eben. Und heute war ich ja der Koch:)
Außerdem geht das ja auch einfach. Die Bohnen kommen zum Schluss rein (weil ich die Dosenvariante gewählt habe, das stört mich bei Bohnen genauso wenig wie bei gehackten Tomaten), da ist das Fleisch schon lecker gegart und kann in einem kleinen seperaten Topf ohne Bohnen, nur mit Paprika, für die Toni weiterköcheln.
Ja, so gefällt mir das.



Damit das Foto ein bisschen Farbe bekommt, wollte ich euch heute mal etwas veräppeln. Normalerweise pimpe ich die Fotos nicht extra für den Blog sondern fotografiere das Essen so, wie es auf den Tisch kommt. Ich hab das auch bei anderen Blogs schon gesehen und finde die Gerichte dort meistens viel ansprechender, als wenn man merkt, dass ein ganzer Shootingtable aufgebaut wurde.
Na jedenfalls habe ich geschaut, was gerade Grünes noch in der Küche herumliegt und habe die letzten kümmerlichen Blättchen vom Minztopf gefunden. Die dürft ihr jetzt also auf dem Bild bestaunen. Allerdings habe ich diese dann zum Essen nicht herausgefischt. Und ich muss sagen: auf die Chilikopie von Jamie schreibe ich mir erstmal den Zusatz: Lecker auch mit Minze.

Ach ja, was auch noch in das Rezept muss: ein fetter Kringel um die saure Sahne. Normalerweise lasse ich sowas gerne weg. Der Klecks irgendwas in Suppe und Co war für mich einfach immer überflüssig und nur zur Deko da.
Weil wieder Gäste mit am Tisch saßen, hatte ich trotzdem saure Sahne auf dem Tisch. Einen kleinen Happs davon habe ich auch probiert... und war begeistert. Die Sahne ist DAS i-Tüpfelchen, der Kick, das ausschlaggebende Geschmacksintensivum!
Also Leute: Sahne kaufen, sonst gibt`s von mir Kochverbot!

So, genug gelabert, oder? Ihr wollt bestimmt das Rezept oder habt schon lange heruntergescrollt. Gibt auch nichts mehr zu sagen, außer vielleicht, dass ich ein klein wenig das Rezept abgeändert habe. Aber nur ein klein wenig. Die Zutaten sind grob halbiert, weil ich nicht für 10-12 Personen, sondern für 5-6 gekocht habe. Und getrocknete Chili hatte ich nur die kleinen da und nicht, wie Jamie vielleicht gemeint hat, die großen. Der Rest dürfte aber original Jamiestyle sein.

YAY, ich koche das auch ganz bald wieder! Unser Gast hat mich sogar auch schon nach dem Rezept gefragt, hihi:) Das bekommt er  natürlich nur unter dem Namen:

FIRE POT AS TONI DOES

750g Rinderbrust, pariert und in 2,5cm-Stücken
500ml heißer Kaffee + ggf. 100ml zum Nachgießen (Jamie nimmt ca. die Hälfte)
2 kleine getrocknete Chilischoten
Olivenöl
1 TL Kreuzkümmel, geräucherte Paprika, getrockneter Oregano
1 Lorbeerblatt
1 rote Zwiebel, gewürfelt
2 frische Chili (gelb und rot)
1/2 Zimtstange
4 Knoblauchzehen in Scheiben
Salz, Pfeffer
2 Dosen gehackte Tomaten
1 TL Tomatenmark (das lässt Jamie weg)
2 TL Rohrohrzucker (oder Melasse)
3 Paprikaschoten (keine grüne), in mundgerechten Streifen (ich hatte rote Spitzpaprika)
400-600g Kidneybohnen (Dose)

n.Bel. Minzblätter
saure Sahne zum Servieren (meist ist sie stichfest, also rührt sie vielleicht vorher)

 
  1. Das Fleisch nochmals gründlich von restlichem Fett und Sehnen befreien.
  2. Kaffee kochen und getrocknete Chilischoten darin einweichen.
  3. In einem großen Topf einen guten Schuss Olivenöl, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Oregano, Lorbeerblatt und Zwiebel ca. zehn Minuten anschwitzen. Die Zwiebeln sollen weich werden.
  4. Die Hälfte der gehackten und entkernten frischen Chilischoten, die eingeweichten Schoten, Zimtstange, Knoblauch, ausreichend Salz und Pfeffer und einen Schuss Kaffee zufügen.
  5. Restlichen Kaffee, Tomaten und Zucker unterrühren.
  6. Fleisch zugeben und ca. 3 Stunden garen lassen. Ab und zu umrühren und nochmal kräftig salzen und pfeffern.
  7. Das Fleisch mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dann Bohnen und Paprika zugeben. 30min ohne Deckel weitergaren. Das Fleisch soll vollständig zerfallen. Es ist nun sehr zart.
  8. Abschmecken und ggf. den Rest Chili beigeben.
  9. Mit der sauren Sahne servieren und eventuell ein kaltes Bier, Reis, Fladenbrot oder Kartoffeln und grünen Salat dazu genießen.
  10. Eventuell mit Minze garnieren.



13. März 2021

Grill doch mal wieder: ungewöhnliche Guacamole zum Dippen, Streichen, Füllen, Löffeln;)

Schon lange suche ich das perfekte Rezept für Guacamole. Ich weiß genau, wo ich die perfekte Guacamole essen kann, aber die kleine Bar macht die wohl auch nicht selbst, sondern kauft die extra fruchtige Guacamole irgendwo ein.
Als ich neulich Avocado günstig in die Finger bekam, wollte ich den ersten Versuch starten, meine eigene Guacamole zu kreieren. Fruchtig sollte sie sein. Da hatte ich doch mal irgendwo was gelesen... Guacamole mit Kiwi. Hmmm... von der Farbe her passt das ja schonmal.
Der Geschmack war nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte. Also gut war es, aber ich suche noch weiter. Ich würde behaupten das Rezept ist etwas für experimentierfreudige Avocadoliebhaber, aber einen, der Avocado nicht mag, kann man damit sicher nicht bekehren (was aber DIE Guacamole aus der Bar auf jeden Fall kann).




Die Guacamole ist eine Salsa aus der mexikanischen Küche. Ahuacamolli bedeutet so viel wie „Avocadosauce", woher wahrscheinlich der Name kommt. Meist nimmt man keinen Pfeffer zur Zubereitung. Ich habe aber welchen benutzt.




Kiwi-Minz-Guacamole

  • 1 sehr reife Avocado (wenn ihr sie in die Hand nehmt, müsst ihr das Gefühl wie bei einer matschigen Banane haben)
  • 2 Kiwi (die mit dem helleren, gelblichen Fruchtfleisch)
  • 1 Stängel Minze, davon die Blätter
  • etwas Zitronensaft, damit sich die Guacamole später nicht verfärbt
  • Salz, Pfeffer
  • n. Bel. etwas Paprikapulver, Chili und eine halbe gepresste Knoblauchzehe
Einfach alles pürieren und nochmal mit den Gewürzen abschmecken.


Frohes Schlemmen, eure TONI

24. November 2019

Kartoffelsalat "Southwest"... lauwarm ganz vorzüglich!

Ich mag ihn nicht, den Kartoffelsalat. Nagut, DEN Kartoffelsalat mag ich schon. Jetzt. Generell mochte ich sowas aber noch nie. Komische Erfindung.
Liegt wohl auch daran, dass es im Grunde nur zwei Arten gibt: ölig oder majo-nig. Beides schmeckt NICHT!
Warum schreibe ich das hier? Vielleicht weil ich Lust habe Mails und Kommentare zu bekommen, was mir denn einfällt, Kartoffelsalat sei total lecker, ich habe wohl noch nicht das richtige Rezept gefunden... bla, bla.
Das wäre vielleicht mal eine Variante zu erfahren, wie viele Leser meinen Blog wirklich verfolgen. Manchmal bekommt man ja die Krise: Post für Post und kein mikriges kleines Kommentarchen (außer diese nervigen anonymen, die ständig ihre eigenen Seiten bewerben wollen und worunter IHR jetzt leiden müsst, weil ich daher die Captcher-Abfrage aktiviert habe! Sorry!)!



Zurück zum Salat: Joar, also so super finde ich Kartoffelsalat nicht, aber es tummeln sich immer mehr in meiner Bloglovin und Co-Leseliste, weil manche eben doch ein bisschen (wir wollen es ja nicht gleich übertreiben und in totale Euphorie ausbrechen!) interessant aussehen. Hmm,... könnte ich ja auch ein Kartoffelsalat-Blogevent machen, nach dem Motto "Überzeugt mich! Präsentiert mir das Kartoffelsalatrezept!". Gut, dieses Event brauche ich nun auch nicht mehr machen. Macht Julia nämlich schon. Anstatt ich mich aber dort belese (das werde ich zwar tun, aber erst nach Ablauf, wenn alle Beiträge vorgestellt werden), gebe ich meinen eigenen Senf Kartoffelsalat dazu.








Ja, wie jetzt??? Ich denk du machst und magst keine!
Eben deshalb! Man muss ja schließlich nicht immer das machen, was man will! Nee, ich wachse an meinen "Aufgaben", so!

Ich wundere mich übrigens selbst, dass mein Kartoffelsalat gar keine meiner heiß geliebten Gürkchen abbekommen hat. Komisch, hab ich irgendwie vergessen (sorry meine kleinen Cornichons!). 
Ich traue es mich gar nicht zu sagen, aber mein Kartoffelsalat war... psssssst!.... lecker! Oh ja, und wie lecker der war! Lobestiraden von Muddi (schärfste Kritikerin!), Papa, der besseren Hälfte, Schwiegermuddi...! Gut, dass ich ausreichend hatte, aber die nächste Bestellung steht schon an! Gut so, da ess ich doch gerne mit. 

.... Ich und Kartoffelsalat.... wer`s glaubt...



Hier kommt er, the one and only Kordoffl-Soload Southwest
Warum ich den so nenne? Weil ich gerade ne Macke hab und weil mich die ungeschälten Kartoffeln an Southwest erinnern. Durch die lässt sich der Salat übrigens super schnell zubereiten. Kein ewiges Gefriemel, um die Schale abzubekommen.
Joar, ich wollte ja die letzten Tage mal Kartoffelsalate machen. So 4 oder 5, falls ich ja nun vielleicht wirklich bisher einfach nicht das richtige Rezept verkosten durfte. Jetzt ist nur die Frage, ob ich es trotzdem noch durchziehe weiterzukochen und zu -schnibbeln, wenn ich doch scheinbar schon den Gott unter den Kartoffelsalaten (bitte zählt nicht, wie oft ich in diesem Post schon das Wort "Kartoffelsalat" verwendet habe!) gefunden habe!
Noch dazu enthält dieser Salat etwas total abscheuliches (meine Meinung, es sei denn, ich hab ne eklige Phase, in der ich bei komischen Sachen reinhaue, ohne schwanger zu sein): Mayonnaise! Uuuuhhrrr!
Die bringt`s aber, trust me, it`s not the typische Mayo-Kartoffelsalat!

  • möglichst kleine Kartoffeln, festkochend (na toll, hier hab ich mal wieder pi-mal-Daumen garbeitet und kann euch keine Menge oder Grammzahl sagen. Ich tippe auf 12 kleine bis wirklich-kleine Kartoffeln, die sich im Topf nicht überlagert haben, sondern alle auf den Boden gepasst haben [Was ne Angabe!] Ich hatte aber auch einige große, die ich dann klein geschnitten habe, halt bloß in Stücke, nicht in Scheiben, wie bei den Standard-Kartoffelsalaten) am besten nehmt ihr Speisefrühkartoffeln, Drillinge oder kleine rote Kartoffeln (wie heißt die Sorte?)
  • ne kleine Handvoll Baconwürfel (ich hatte Katenschinkenwürfel) 
  • ne kleine Handvoll geriebenen Cheddarkäse (alternativ Mozzarella)
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 lange, relativ milde, rote Chili
  • 1 EL Chilibutter
  • richtig gute Mayo, schätzungsweise 4-5 EL (ich hatte die vom Restaurant zur gelben Möwe, ihr wisst schon, dem "großen M", keine Ahnung wie hochwertig die ist, aber ich find se lecker (zu Pommes (Mc Cain!!!) in meiner ekligen Phase, versteht sich;)
  • genausoviel oder etwas mehr Sour Cream (die Sorte, die ihr auch zu Backkartoffeln essen würdet)
  • 1/2 TL Paprikagewürz (ich glaube ich hatte rosenscharf, gern darf es aber auch geräuchertes sein)
  • 1/2 TL Cajun-Gewürz (oder einfach weglassen)
  • einige Umdrehungen frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Salz
  • 1 TL Zitronensaft, Weißweinessig oder andere Säure (bei mir war es Karpernflüssigkeit und etwas Zitrone)
erklärt sich ja fast von allein:
Kartoffeln in heißem Salzwasser kochen. Nicht fragen wie lange, sondern nachprüfen, denn meine Kartoffeln sind vielleicht kleiner oder größer als eure und meine Wunschbissfestigkeit anders als eure. Wasser abgießen, Kartoffeln beiseite stellen, damit sie etwas abkühlen können (fangt bloß nicht an sie abzuschrecken, das ist dann ähnlich wie bei Nudeln, die Sauce haftet dann nicht mehr so schön daran und die Konsistenz wird komisch.)
Chilibutter in einer Pfanne zerlassen, Bacon darin anbraten (jaja, kalorienbewusste Esser lassen den Bacon ohne weiteres Fett aus!)
Zwiebeln mit Grün in Ringe schneiden, Chili klein hacken
Restliche Zutaten und Chili zu einer Salatcreme mischen. Entweder mit oder ohne Käse. Den am besten zum lauwarmen Bacon geben, dann die Kartoffeln gleich hinzu, oder andersherum und den Kladderadatsch in den Kartoffeltopf. Deckel drauf, Salatcreme hinzu und ordentlich, aber vorsichtig durchschütteln.
Mit Frühlingszwiebelringen betreut servieren.


Nix durchziehen lassen: Schmeckt auch schon lauwarm total lecker.




Frohes Schlemmen, eure TONI

Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

26. September 2015

Bubble up Pizza - ein Blitzrezept

Was geht schneller als Pizza? Bubble up-Pizza!




Dafür braucht es nur:

  • 3 Dosen "Sonntags-Brötchen" (à 4 Stück, Kühlregal)
  • 1 Dose (4oog) scharfe stückige Tomaten
  • Salz, Pfeffer 
  • 1 TL Chiliflocken oder Tabasco n. Bel. 
  • 150 g geriebener Gruyère und Parmesan (oder beliebig anderer Käse) 

  • Die Dosen aufknacken (ich liebe das!) und die Brötchen halbieren. In eine leicht gefetteten Tarteform o.ä. nebeneinanderlegen und die Tomaten darübergeben. Salzen, pfeffern, Chili streuen und ordentlich Käse obendrauf.
    Im Ofen backen, ca. 20 Minuten bei 175°C Umluft.

    5. Februar 2015

    Karibisches Meeresfrüchtecurry aus dem LEON-Kochbuch

    Eigentlich hieß es Meeresfrüchtecurry im Leon-Kochbuch. Aber warum? Geht man da nicht von Garnelen, Muscheln und Tintenfisch aus? Aber mit Seelachsfilet war es auch lecker. Und wer weiß, vielleicht wäre ich ohne die Bezeichnung gar nicht dazu gekommen, mir das mal genauer anzusehen und nachzukochen.
    Als dann der Fisch hier im Kühlschrank lag, wusste ich aber gleich, was daraus gemacht wird.



    Karibisches Meerescurry

     leicht abgewandelt nach LEON
    • 250- 350g weißes Seelachsfilet
    • 1 EL Pflanzenöl
    • 1 Schalotte
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 Dose gehackte Tomaten (400g) ich habe eine halbe genommen und den Rest durch diee Tomatennudelsauce ersetzt
    • 1-2 TL Tamarindenmark
    • 1 TL Senfkörner (möglichst schwarze)
    • 1 TL Korianderkörner
    • 1 TL Kreuzkümmel
    • 2 Pimentkörner
    • 1/4 TL Chiliflakes
    • 2 Kaffir-Limettenblätter
    • Saft 1/2 Zitrone
    • 1 TL Zucker
    • 1/2 TL Meersalz

    • n. Bel. 1 Tropfen Hot Pepper Sauce
    • n. Bel. etwas Kokoscreme oder Joghurt
    • ggf. Paprika und Koriander zur Dekoration und Reis zum Servieren
    1. Gewürze ohne Fett anrosten, danach zerstoßen.
    2. Schalotte und Knobi in Öl andünsten, dann die Gewürze wieder zufügen, mit Dosentomaten ablöschen und den Fisch, Zitronenblätter und -saft zugeben und so lange köcheln lassen, bis der Fisch weiß wird und zerfällt.
    3. Würzen, abschmecken und nicht vergessen den Reis rechtzeitig zu kochen.

    Variante: zusätzlich Zitronengras verwenden.

    2. Oktober 2014

    Herbst ist toll, Sommerkräuter selten: mein Tipp für frische Kräuter und GEMISCHTE PILZPFANNE NACH ART DER SILA-HOCHEBENE

    Herbst ist doch irgendwie toll! Gerade, wenn es so ein goldener ist wie dieses Jahr! Ich finde es super! Buntes Laub, bronzeschimmernde Sonnenstrahlen und farbenfrohe Weinreben! Herrlich!
     
    Der Herbst hat aber auch die kälteempfindlichen Kräuter aus dem Garten verschwinden lassen. Die meisten kochen zwar sowieso gerne mit dem, was die Jahreszeiten hergeben (überprüft das mal bei euch, man macht es ganz unbewusst), aber Basilikum, Petersilie und Schnittlauch kann man dann doch schon manchmal vermissen. Dann geht man eben in die Kaufhalle und holt sich einen kleinen Kräutertopf.
    Tja, denkste! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwierig es ab und an ist, gerade Basilikum und Minze zu bekommen. Aber wie mache ich dann meinen Hugo und Mojito ohne Minze? Oder meine Caprese ohne Basilikum?
    Wirklich, ich bin schon öfter so lange durch die Stadt gelaufen und überall waren diese Kräuter nicht geliefert oder eben ausverkauft (ich wohne momentan ja nicht mehr in Berlin, da sähe es ja vielleicht noch anders aus).
     
    Die Lösung habe ich neulich mit Spiceboxx entdeckt und wollte sie denjenigen unter euch, die auch in einem kleinen kräuterfreien Nest wohnen, einfach mal vorstellen. Klickt also mal hier, wenn ihr frische Kräutertöpfe mit knackigen, grünen Blättern direkt zu euch nach Hause geliefert haben wollt.

    Ich habe von meinen Kräutern auch Fotos gemacht - allerdings ohne eine Speicherkarte in der Kamera zu haben:) Deshalb müsst ihr euch jetzt mit den Pilzpfannen-Fotos begnügen. Dafür gibt's aber auch gleich das Rezept mit dazu.
     


     
     
     



    Gemischte Pilzpfanne nach Art der Sila-Hochebene

    das Rezept nach "La cucina" vom Callwey-Verlag
     
    • 500g Champignons (gerne auch gemischt mit Pfifferlingen und/ oder Steinpilzen)
    • 3 EL Olivenöl
    • 1 Knoblauchzehe
    • 200g Tomaten
    • 1/2 rote Chilischote
    • 1 Prise getrockneter Oregano
    • frisches Basilikum, gezupft
    • 1EL frische, fein gehackte Petersilie
    • Salz
    • n. Bel. saure Sahne (als Dip)
    Pilze putzen und nach Belieben klein schneiden (ich habe sie im ganzen gelassen und nur einige halbiert). Öl erhitzen und den Knoblauch (in Scheiben) anschwitzen. Nun die Pilze hinzugeben. Nach 10 Minuten die Tomaten dazugeben, nach weiteren 5 Minuten etwas andrücken (ich habe einen Kartoffelstampfer dazu genommen) und mit den restlichen Zutaten würzen. Dabei erst ganz am Schluss mit Salz abschmecken.
     
    Varianten: mit Rotwein oder Marsala ablöschen.
    Eventuell mit Parmesan bestreuen, aber ich finde Saure Sahne als Dip dazu viel besser!
     
    Dazu passt: Pasta, Reis oder frisches, noch warmes Baguette, mmmhh! Auch sehr lecker auf Salat (z.B. eine Feldsalat-Rucola-Mischung).
     
     
     
     

    18. September 2014

    #antifoodwastechallenge

    Nachdem man als erstes nicht so begeistert war, weil man Kürbis im vergangenen Jahr mit dem Siegel "MAG ICH NICHT" abgestempelt hatte, beginnt es im Kopf unbemerkt zu rattern. Dieses Gedenke kommt irgendwann richtig in die Gänge. Daraufhin sprudeln Ideen nur so heraus. Das endet irgendwann damit, dass viel zu viele Eingebungen dazu geführt haben, haargenau die gleichen Zutaten noch ein, zwei Mal zu kaufen, um eben auch die anderen Gerichte zu testen.
    Vielleicht sollte man sich an der Stelle wieder bewusst machen: ICH MAG KÜRBIS NICHT! Aber probieren wir doch erst einmal den Geschmack des Kürbisgerichts (jetzt nennen wir es schon "Kürbisgericht" . Als ob das Ding da auch noch die Hauptrolle spielen muss!) Eigentlich könnte man einfach ein paar Kürbisstückchen raspeln, kross ausbacken und als Topping über das restliche Gericht steuen. Fertig. Und gut drumrumgewunden.
    Es wird sich zeigen, ob gebratene Merguez mit Kürbis-Tomaten-Chutney oder mit Thymian parfümiertes Kürbis-Ricotta-Püree an Merguez mit Tomatensauce noch folgen. Oder eine stinknormale Kürbissuppe mit einer Merguez-Einlage gepimpt wird.





     
    Sicher ist schon jetzt jedenfalls, dass so eine Challenge Spaß macht. Noch dazu eine, die einen guten Zweck verfolgt.
    #AntiFoodWaste! sprich: wir werfen nichts weg! Ich bemühe mich, die Zutaten, die ich von Marleyspoon zugeschickt bekommen habe in ein leckeres Gericht zu verwandeln und nominiere auch gleich den Nächsten, der eben das dann auch tun darf.
    Ich bin schon gespannt, was in ihrem Paket sein wird und was sie daraus macht. Ob es etwas ist, was ich auch damit gemacht hätte.
     
    Was ich letztendlich gekocht habe:
     

    Tomaten-Merguez-Pfanne mit weichem Aprikosenkürbis

     
    • 3 kleine Merguez
    • 250g Datteltomaten
    • 72%ige dunkle Schokolade
    • 2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 1 kleine Chilischote
    • einige Zweiglein Thymian
    • etwas Öl, Salz und Pfeffer
    • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
    • 2 EL Ricotta
    • 1-2 EL Parmesan
    • 1 Limette, in 5 Scheiben
    • einige Zweiglein Thymian
    • Olivenöl
    • Rosmarinsalz, Cayennepfeffer, etwas gehackte Chilischote
    • 5 getrocknete Aprikosen
    Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Auf die Limettenscheiben je einen Thymianzweig legen und dann anbraten.
    Den Kürbis aushöhlen, sein Fleisch zerkleinert auf einem mit Öl beträufeltem Backblech mit Rosmarinsalz und Pfeffer mischen. Limettenscheiben darauflegen und 20 Minuten bei 200°C im Ofen backen.
    Danach mit mit Ricotta, Parmesan und klein gehackten Aprikosen mischen. Abschmecken (jetzt ggf. noch Cayennepfeffer und Chili beigeben) und wieder in den Kürbis füllen.
    Mit den Limettenscheiben und einigen Zweigen Thymian garnieren.
     

     
     
    Während der Kürbis im Ofen ist, die gehackten Schalotten im Limettenöl andünsten. Wenn sie weich zu werden scheinen, die Knoblauchzehe in Scheiben zufügen. Gehackte Chilischote (nach Belieben viel) ebenfalls. Nun die Tomaten mit einem spitzen Messer kurz einstechen und in die heiße Pfanne geben. 2-4 EL Wasser zufügen und einige Minuten köcheln lassen. Tomaten andrücken, ggf. nochmals einige EL Wasser und dann den Thymian dazugeben. Lassen sich die Tomaten gut zerquetschen, wird das Brät aus der Merguez gekrümelt und mit in die Pfanne gegeben. Nach wenigen Minuten (ca. 2-3) ist die Tomaten-Merguez-Pfanne fertig, muss nur nochmal abgeschmeckt werden und mit etwas von der dunklen Schokolade (geraspelt) bestreut werden.
     

    4. Juli 2014

    Schnell gemacht: Thunfischsteak vom Grill mit Kirschtomaten-Salsa

    Ich finde Grillabende toll, ich finde Thunfisch toll! Von einer Kombination brauch ich wohl gar nicht sprechen! Also habe ich endlich mal Thunfischfilets gegrillt. Ich mag das, wenn der Fisch innen noch roh ist und nur eine kleine Schicht außen herum gar wird. (Leider habe ich kein Foto vom Anschnitt)
    Und falls ihr euch fragt: Ja, ich esse auch liebend gerne Sushi! Generell kann ich von Fisch und Meeresfrüchten nicht genug bekommen!
    Heute gibt es also ein BBQ-Rezept, was mal etwas Abwechslung in marinierte Schweinenacken-Grillereien bringt.

    Ich verspreche: Nachmachen lohnt sich und schnell geht`s auch!




    Thunfischsteak vom Grill mit Kirschtomaten-Salsa

    für Zwei

    • Thunfischfilets à 150g
    • Saft einer halben Zitrone
    • 1 El Olivenöl
    • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
    • einige angezupfte Blättchen Oregano (ca. 1 El, alternativ Thymian)
    • je 1/2 Tl Paprikapulver edelsüß und geräuchert
    • 125g Kirschtomaten
    • 2 Frühlingszwiebeln
    • 1 milder, langer, roter Chili (ohne Kerne und gehackt)
    • 1 EL Rotweinessig
    • Salz und Pfeffer aus der Mühle
    Für die Salsa zunächst die Tomaten vierteln (längere Datteltomaten ggf. achteln), die Zwiebeln in Ringe schneiden und beides mit den restlichen Zutaten vermengen.

    Thunfisch für 30 Minuten im Kühlschrank marinieren. Dafür Zitronensaft, Öl, Knoblauch und Gewürze vermischen und über den Fisch (in einer Schale, kein Metall!) geben. Mit Folie abdecken.

    Ist der Grill richtig heiß, den Fisch von beiden Seiten 2 Minuten auf den Rost legen (medium, nach Belieben länger oder kürzer).

    Serviert wird mit der Salsa und eventuell Zitronenspalten.



    Frohes Schlemmen, eure TONI

    3. Juli 2014

    Pochiertes Huhn auf Ingwer-Sesam-Reis

    Heute zeige ich euch ein tolles sommerliches Rezept. Sommerküche bedeutet nicht fleischlos und reine Salatkost. Auch in dieser Jahreszeit sollte es abwechslungsreich bleiben. Vertraut auf euren Appetit, denn euer Körper stellt ihn eigentlich von allein so um, dass wahrscheinlich eher "leichtes" Essen gewünscht wird.

    Wenn man bei leichter Küche an Fleischgerichte denkt (Fisch und Meeresfrüchte lassen wir hier mal außen vor), kommt man sehr schnell auf Hühnchen. Auch ich habe heute nichts anderes als Hühnchen im Gepäck, allerdings auf eine andere Art als das schnelle "Hühnerbrustfilet würzen und in Öl braten". Trotzdem ist die Variante nicht zeitaufwändiger.

    Das Ergebnis ist ein sehr zartes Stück Fleisch auf asiatisch angehauchtem Reis. Das Gericht ist eher leicht-frisch als deftig schmeckend. Ich habe es draußen in der Sonne gegessen und fand es wiederholungswürdig.


    POCHIERTES HUHN auf INGWER-SESAM-REIS

    für Zwei
    • 1 EL Erdnussöl 
    • 1 kleine Schalotte oder Zwiebel, gehackt
    • 2 zerdrückte kleine Knoblauchzehen
    • 1TL frisch geriebener Ingwer
    • 1 Tasse Reis
    • 400ml Hühnerbrühe
    • 250-300g Hühnerbrustfilet
    • 2 Frühlingszwiebeln in Ringen
    • 1 gehackte lange rote milde Chili, vielleicht einen Rest Paprika oder gelber Chili
    • Sojasauce 
    Die Schalotte im heißen Öl andünsten. Damit sie volles Aroma entfalten und weich werden kann, ihr 5 Minuten Zeit geben. Danach Knoblauch und Ingwer bei nicht allzuhoher Hitze für 2 Minuten hinzugeben.
    Den Reis dazugeben und mit der Brühe übergießen, dann aufkochen. Jetzt das Fleisch nebeneinander auf den Reis legen und den Herd auf kleine Flamme stellen. Mit Deckel 8-10 Minuten gar ziehen lassen und auf keinen Fall zwischendurch den Deckel hochheben.

    Das Hühnerfleisch sollte gar, der Reis gerade weich sein. Den Herd ausschalten, Deckel weiterhin drauf lassen und 5 Minuten stehen lassen.

    Mit Sojasauce abschmecken bzw. servieren und mit Frühlingszwiebeln und Chili garnieren.






    Frohes Schlemmen, eure TONI

    25. Juni 2014

    Plan für`s Wochenende: TOMATEN {Rezension}

    Eigentlich wollte ich ja warten, bis ich euch ein nachgekochtes Rezept aus meinem Tomatenkochbuch mit Foto präsentieren kann. Nungut, kann ich zwar noch nicht, aber warten will ich auch nicht mehr.

    Stattdessen berichte ich euch mal von meinen Plänen für`s Wochenende: Den Sommer kochen! Joar, welchen Sommer fragt ihr wohl, wenn es euch auch so geht, dass vor dem Fenster gerade eine tief hängende graue, prall gefüllte Regenwetterwolke herumdümpelt. Ich weiß doch auch nicht, wo die wärmenden, frohsinnig machenden Sonnenstrahlen im Moment geblieben sind. Aber trotzdem können wir doch unseren Gaumen mit Sommer erfeuen.

    Ich habe ein Rezept entdeckt, dass super sommerlich klingt. Und ich bin ja fast sicher, dass es ss auch auf jeden Fall schmeckt. Ich mache nämlich eine sommerliche Tomaten-Pfirsich-Suppe mit Minze und gebratenen Calamari.
    Maaaann, das ist doch genau mein Ding. Wie das schon klingt! Also erstmal LIEBE ich ja solche Kombinationen: Tomate-Pfirsich. Gemüse-Obst. Herrlich! Nicht, dass ich Tomate schonmal mit Pfirsich kombiniert hätte, aber durch Experimentierereien mit Tomaten-Melonen-Salat oder Tomaten-Melonen-Suppe bin ich von Vornherein schon überhaupt begeistert. Auch habe ich Pfirsich schon gegrillt mit Ziegenkäse und Chorizo auf Salat gegessen. Sehr lecker;)

    Gegrillter Bergpfirsichsalat  (oh, es war doch Mozzarella;)

    Du grillst einfach den Pfirsich, den du zuvor in Scheiben geschnitten hast, marinierst etwas Feld- und Rucolasalat mit deinem Lieblings-Olivenöl-Balsamico-Dressing und gibst noch Büffelmozzarella (Tipp: schmeckt super, wenn man sie zuvor 2 Stunden in Olivenöl mit Salz, Pfeffer, Chili mariniert.) und kurz angebratene Chorizo hinzu. Mit etwas Honig beträufeln.



    Na und dann noch Calamari mit Minze! Calamari wollte ich schon so lange mal wieder machen. Mit Minze stelle ich mir das toll vor! Selbst wäre ich da garantiert nicht drauf gekommen.

    Das ist sowieso bei diesem Buch ein großes Plus: Es sind Gerichte, auf die man so schnell selbst nicht kommen würde. Und dabei muss ich sagen, dass ich das bei einem Tomatenkochbuch aber denken würde. Tomaten... was soll da schon noch Neues kommen? Antwort: Sehr viel!

    Die Standards sind natürlich auch dabei. Aber nicht 0-8-15. Sauce Bolognese, Tomatensauce, Ketchup und Co bekommt ihr neu interpretiert serviert, z.b. mit Chili und Ingwer. Selbst der Insalata Caprese mit Bärlauchpesto kommt so gepimpt daher. Nicht, wie schon bekannt, in einfachen Scheiben, sondern mit der Mozzarellakugel mehr oder weniger IN einer ganzen Tomate.

    Es wird nicht nur gekocht, sondern auch gebacken. Tomaten-Ciabatta. Lecker! Ich find ja Ciabatta und Co. sowieso toll! Dann eben diesmal gerne mit Tomaten statt Oliven im Brot. Oder vielleicht eine Kombination?

    Vor dem Rezeptteil findet man eine kleine Übersicht zu aller Art Tomaten. Nicht zu wenig Info, aber auch nicht so, dass man erschlagen wird. Kurzum: Genau richtig. Ein Bild zu jeder Sorte, ein kurzer Text und schon weiß man Bescheid. Die Rezepte haben dann übrigens auch nahezu alle eine eigene Seite und ein grooooßes Bild. Und das sieht immer sooo lecker aus!

    Gibt`s auch Süßes? Hm, das interessiert mich ja nicht so. Also zumindest nicht so das typische Süße (die Suppe ist da ja was anderes;)... gleich nochmal nachsehen...: Ja, Ein Kapitel heißt sogar "Süß und Süffig". Wartet, ich blätter mal schnell hin: Ui, gar nicht mal so unspannend: "Topfencreme mit Kompott von Johannisbeertomaten, Vanilleeis und Kürbiskernöl." "Sommerlicher Tomaten-Melonen-Prosecco". Da haben wir ja die Kombination endlich. Auf der letzten Seite;) 
    Ach ja, die Seiten: Es sind 128.

    Wundert euch nicht, dass Angaben zu mitessenden Personen manchmal fehlen. Auf der ersten Seite findet ihr die Erklärung: alle sind grundsätzlich erstmal für 4 Portionen ausgelegt.

     http://www.loewenzahn.at/page.cfm?vpath=themen/buchdetail&titnr=2544

    Natürlich koch ich! Tomaten
    Vielfalt die glücklich macht 
    Autor: Yvonne Schwarzinger
    Verlag: Löwenzahn
    Seiten: 128
    ISBN: 978-3-7066-2544-9
    Preis: 17,95€

    Gefüllte Zucchiniblüten mit getrockneten Tomaten und Balsamicoglace... mmmhhh... rosa gebratener Lammrücken mit Ratatouille und Erdäpfelgratin... wie lecker. Vielleicht nehme ich das verregnete Wetter doch zum Anlass für Gerichte mit wärmendem, herbstlichen Touch?

    Toll, dass es so ein Buch gibt, was sich vorrangig Tomaten widmet. Nicht nur Rohkost-Rezepte, sondern vielseitige Verwendungsformen der Frucht werden hier vorgestellt und einem schmackhaft gemacht. Die Rezepte sind ausgefallen, aber schnell und einfach umsetzbar. Da Tomaten im Sommer sehr günstig zu haben sind, ist dieses Buch nahezu ein Muss für die Küche und denjenigen, der Tomaten liebt, sie aber nicht immer auf die gleiche Weise (roh, als Salat oder in Tomatensauce zu Pasta) verputzen will.

    Frohes Schlemmen, eure TONI

    18. Juni 2014

    sommerlich leckerer Glasnudelsalat mit Krabben

    Da kaufe ich extra helle Sojasauce und dann ist die braun! Warum dass denn? Heißt "hell" denn einfach nur sowas wie "light"? Oder habe ich einfach Pech gehabt? Erklärt mir das mal bitte jemand? Manche Gerichte brauchen nunmal Sojasauce (meiner Meinung nach), aber sehen schrecklich aus, wenn sie dadurch gleich so dunkel werden. Da dachte ich, ich hab die Lösung mit der hellen Sojasauce und dann... Naja, zum Glück wurde der Salat nicht sooo dunkel. Aber trotzdem. Bäh, ich bin bockig!


    GLASNUDELSALAT mit Krabben


     ...perfekt für den leichten Sommergenuss und natürlich als Beilage beim Grillen...
     
    eine große Handvoll Krabben
      1 kleine Knoblauchzehe, gewürfelt oder gepresst (beim Pressen kann die Schale dran bleiben, denn sie geht nicht durch die Presse durch)
    1 halbdaumengroßes Stück Ingwer, gerieben
    1-2 EL asiatische süß-scharfe Chilisauce (die, die man sonst immer zu Hühnchen isst)
    1 frische rote Chilischote, gehackt aber ohne Kerne
    1 EL Kokosöl (wer den Karibic-Touch nicht möchte, nimmt normales)
    1 EL Kokosblütenzucker (s. o.)
    je 2 El helle Sojasauce u. Reisessig
    ca. 100 g Glasnudeln (Es gibt auch vorgeschnittene)
    Saft einer Limette
    1 große Karotte, 1 rote Paprika und ½ Gurke,geschält und in Juliennestreifen geschnippelt
    etwas geh. Petersilie/ Koriander/ (Thai-) Basilikum, frisch
    Salz, Pfeffer



    Die Glasnudeln 3-5 Minuten in gekochtem Wasser ziehen lassen, danach abtropfen lassen (Glasnudeln sind keine Reisnudeln! Aber die dürften auch lecker dazu schmecken;)
    Krabben, wenn gefroren, auftauen lassen.
    Alle weiteren Zutaten bis auf Gurke und Karotte zu einem Dressing mischen. Knoblauch gegebenenfalls kurz in Öl anbraten, ohne dass er dunkel wird.
    Das Gemüse mit den Glasnudeln mischen, Dressing untergeben und mit den frischen Kräutern bestreuen.

    Kokosblütenzucker und -öl sind von Tropicai. Das habe ich euch hier schon vorgestellt.


    Frohes Schlemmen, eure TONI

    16. Juni 2014

    yummilicious zur WM: Mangocurry brasil

    BRASILIEN - das gerade wohl am häufigsten verwendete Wort nach "Fußball". Die Welt ist im Fußballfieber. Ausnahmslos!



    Wer an dieser Stelle ein Oh Gott, ich kann es nicht mehr hören! von sich gibt, der gehört wohl zu denen, die es absolut gar nicht juckt, dass um uns herum gerade WM-time ist oder, im anderen Extrem, bald eine Krise bekommt, wenn weiterhin kein anderes Thema mehr angeschnitten wird. 

    Und jetzt will man mal nichts davon wissen, stöbert ein bisschen im Internet und findet es schon wieder: Beitrag und noch ein Beitrag mit dem Anfangswort "Brasilien". Und das auf einem FOOD-Blog! Hat man denn nirgendwo mehr seine Ruhe?
    Selbst beim Abendspaziergang kann man nicht ausspannen, weil aus jedem zweiten geöffneten Fenster ein "Toooor" gebrüllt wird.



    Tja, liebe Fußballverweigerer, selbst auf meinem Blog habt ihr seit gestern keine WM-freie Zone mehr. Aber es gibt doch was Positives, glaubt mir! Die Kaufhallen und Co. boomen nur so vor special Brasilien-Angeboten! Da haben wir günstige Mangos, Limetten, Pitù und und und. Das ist doch mal was anderes als die sonst üblichen Langweiler-Bratwürste, marinierten Steaks und Toastbrotscheiben. Sogar Käse mit Kokosmilchanteil darf Dank der WM auf unseren Käseplatten landen. Na, wenn das mal nicht eine kleine Entschädigung ist!

    Habt ihr auch schon bei Mango und Limetten zugeschlagen? Na dann legt doch mit mir gemeinsam los und kocht euch erstmal ein sauleckeres Curry. Ich habe ein Rezept entdeckt (klick) und mich davon inspirieren lassen. Brasilianisch? Na klar, Mango muss da auch noch rein. 

     

    Curry brasil (4 Portionen)


    300 g Garnelen, frisch oder aufgetaut
    1 große Mango (mit Kern ca. 500g)

    1 Knoblauchzehe
    2 El Kokosöl (oder normales)
    2 rote Paprika
    1 rote, frische Chilischote
    1 kleine Zwiebel
    1 EL Gemüsebrühepulver (oder Salz und Pfeffer)
    knapp 1 Dose Kokosmilch
    knapp 1 Dose gestückelte Tomaten (+ggf. 1 EL Tomatenmark)
    1 El Kokosblütenzucker
    wenn vorhanden 1 EL gelbe Currypaste oder/ und Currypulver
    1/2 Bund Frühlingszwiebeln
    Saft einer halben Limette
    Chilipulver n. Bel. oder Paprika rosenscharf
    evtl. frischer Koriander



    Die Zwiebel im Öl fünf bis zehn Minuten dünsten. Je mehr Zeit man sich lässt, desto geschmacksintensiver wird das Ergebnis. Die Chili kleingehackt und Paprika in mundgerechten Stücken zufügen und nach einer Minute die gehackte oder gepresste Knoblauchzehe dazugeben. Damit sie keinen bitteren Geschmack abgibt, sollte sie nicht dunkel gebraten werden. Etwas salzen und pfeffern, lieber weniger als mehr.  Mit Kokosmilch und Tomaten ablöschen, gegebenenfalls die Gemüsebrühe einrühren und den Zucker sowie die Gewürze dazugeben. Nun so lange wie möglich köcheln lassen. Kurz vor Schluss die Frühlingszwiebel, Garnelen und den Limettensaft zufügen. Die Garnelen dürften nicht länger als eine Minute brauchen, um perfekt zu sein, quasi genau dann, wenn sie gerade rundum rosa sind. Abschmecken und gegebenenfalls mehr Limettensaft zufügen. Ist die Limette unbehandelt, kann gerne auch die Schale in das Curry gerieben werden.
    Koriander unterrühren mit vielleicht mit Reis servieren.

    Ist zwar nicht so original, aber mit Nudeln schmeckts auch:) 



    Wer hat`s entdeckt? Tja.... Kokoszucker und Kokosöl bekommt man nun doch nicht allzu leicht. Auch nicht bei der WM. Aber ich verrate euch mal meine geheime Bezugsquelle, von der ich absolut begeistert und überzeugt bin. Also auch von den weiteren Produkten, die es dort zu erstehen gibt und von den Rezeptvorschlägen, die sich auf der Onlineseite tummeln. Schaut unbedingt mal rein bei Tropicai.


    Der Kokosblütenzucker ist ohne Zusatzstoffe, nicht raffiniert, nicht gebleicht, nachhaltig, traditionell hergestellt und unterstützt dabei Kleinbauern. Das sind Punkte, die mich immer wieder bei Tropicai überzeugen. Außerdem schmeckt der Zucker wirklich gut. Probiert doch mal eine Crème brûlée- Kruste damit aus, dann wisst ihr, was ich meine.
    Wenn Kokosblütensirup karamelisiert, bilden sich die feinen Zuckerkristalle für unseren Bio-Kokosblütenzucker. Er ist leicht löslich und zeichnet sich durch eine vollmundige Karamellnote und seinen hohen Anteil an Kalium und Zink aus.




    Zum Öl sagt Tropicai selbst:

    "Tropicai Virgin Coconut Oil  –  reines Bio-Kokosnussöl / Kokosöl wird:
    • nicht raffiniert
    • nicht gebleicht
    • nicht gehärtet
    • nicht desodoriert
    Unser Virgin Coconut Oil (VCO) ist ein reines Naturprodukt und wird durch schonende Kaltpressung gewonnen.
    Sein feines Aroma von frischen, reifen Bio-Kokosnüssen macht es perfekt für die asiatische Küche und verleiht auch heimischen Gerichten einen Hauch Exotic. Bio-Kokosöl, auch Bio-Kokosfett genannt, ist ideal für genussvolles Kochen und Backen von süßen, würzigen, veganen und ketogenen Delikatessen."

    Frohes Schlemmen, eure TONI

    Waffeln mit Guacamole als schneller Snack zur WM

    Guacamole - sowas von widerlich, noch bis vor Kurzem!!! Dann hatte ich in meiner super Bar ja die Nachos bestellt. Meine Güte, Salsa war dabei, dann lass ich die grüne Pampe halt liegen. Aber nicht ohne vorher zu probieren.
    Das mache ich übrigens immer! Ich will nicht, dass mir ein bestimmter Geschmack entgeht. Auch wenn es absolut nicht mein Ding ist. Aber ich muss IMMER wissen, wie etwas schmeckt.
    Diese Guacamole war/ ist ungelogen der Himmel auf Erden! Leider kann man sie nicht so einfach in Deutschland kaufen, denn sie ist durch bestimmte Kontakte der Bar original von Mexiko nach Deutschland gekommen. Schade, aber ich habe beim Großmarkt schon eine ähnlich gute gefunden. 


    Der Besitzer der Bar hat mir dann auch noch verraten, wie er immer seine Guacamole selber macht. Gut, eigentlich findet man da auch viele ähnliche Varianten im Internet. Aber manche hauen auch einfach unsinniges Zeug mit hinein, was sicher lecker schmeckt, aber nur eine Beigabe (!) zur eigentlichen Guacamole ist. Ich habe also schon was von Cocktailtomaten oder Eiern in der Avocadocreme gehört. Oder aber auch Kiwi, wie ich es ja selber auch schon gemacht habe. Ihr erinnert euch?



    Hin und her, ne Guacamole zu machen ist eigentlich gar nicht schwer (oh, das sollte jetzt eigentlich gar kein Reim werden;)
    Ihr nehmt einfach 2 richtig schön reife Hass-Avocados. Das sind die, die man eigentlich standardmäßig zu kaufen kriegt. Eine reicht eigentlich auch, wenn ihr nur zu zweit ne Tüte Nachos verdrücken wollt. Das Fleisch der Avocados zerdrückt  ihr mit der Gabel möglichst fein. Einen Mixer braucht man meiner Meinung nach nicht unbedingt, aber auch ich habe diesmal die total stückfreie Variante gemacht und am Ende also doch zum Mixer gegriffen. Der hat nämlich auch gleich noch die Knoblauchzehe und die halbe lange frische rote Chili zerkleinert. Salz und Pfeffer für die Würze zugefügt und Olivenöl (vielleicht habt ihr ja auch Avocadoöl, das ist echt zu empfehlen und gibts bei Bio planète.) in einem feinen Strahl so lange untergerührt, bis die gewünschte Konsistenz erreicht war. Das war bei mir ca nur 1 EL Öl schätze ich. Nach Belieben gehackten Koriander untermischen.


    http://www.bioplanete.com/Bio-Avocadool
    "Die Avocado-Früchte werden von eigenständig arbeitenden Bio-Kleinproduzenten Zentral- und West-Kenias geerntet. Für unser Avocadoöl wird dann das Fruchtfleisch einmal schonend kalt gepresst. So bleiben die wertvollen Nährstoffe der Avocado voll erhalten.

    Avocadoöl ist ein Öl für alles und jeden. Mit seinem milden Geschmack nach frischen Avocados unterstreicht es den Eigengeschmack der Zutaten beim Backen & Braten. Mit einem einzigartig hohen Rauchpunkt von 250° C ist Avocadoöl ideal zum scharfen Anbraten von Fleisch, zum Frittieren von Gemüse und zur Zubereitung von asiatischen Gerichten im Wok. Vinaigrettes und Dips lassen sich gut verfeinern."

    Was ist aber auf dem Foto noch zu sehen? Erinnert ihr euch an die Degustabox vom Mai, wo immer viele Leckereien drin sind, die man meist vorher nicht kannte oder zumindest noch nicht probiert hat? Und das zu nem super Preis. Ihr könnt das nochmal hier nachlesen, da habe ich die Box vorgestellt und auch die Karotten-Pastinaken-Waffeln von Erdbär. Die sind super zum Dippen in Guacamole:) Über die Box könnt ihr euch übrigens auch direkt auf www.degustabox.com informieren.

    Frohes Schlemmen, eure TONI

    1. Mai 2014

    spießige Häppchen (weil ich nicht weiß, wie sie heißen)

    Also, jetzt mal Butter bei die Fische: ich erlaube mir die Gewinnspielkette mal kurz zu unterbrechen, um euch mit einem Rezept zu versorgen. Super für Geburtstag als Fingerfood. Und zum Grillen. Oder, wie ich es gemacht habe, einfach mal so. Zwischendurch. Und zum Abendessen. Und zum auf Arbeit-mitnehmen. Und überhaupt.
    Also, worum gehts? Um Spießer... äääähh.... Spießchen.

    Wovon ich rede? Davon:


    Das sind leckere Tortillas, oder wie auch immer man sie nennt. Leckeres Zeugs eben. (Geht es euch auch so, dass das alles voll verwirrend ist: der Unterschied zwischen Tortilla, Taco, Wrap (nagut, das krieg ich noch hin), Enchilada und was es auch sonst immernoch gibt?)







     Sagt man nicht immer, der Koch kann bestimmen, was es ist? Also gut, ich habe "gekocht", also darf ich mir aussuchen, wie wir es nennen: Ööööhmmm... Tortillahäppchen? Joar, find ich gut. Tortillahäppchen!






    Wie macht ihr die Tortillaspießer?

    Ihr kauft erstmal ein:
    und zwar:


    • Tortillafladen (normale Größe)
    • ne Dose Thunfisch
    • ne Dose Kidneybohnen
    • ne Dose Mais
    • n paar Salatblätter
    • deine Lieblingssauce (Mayo, Frischkäse, Tomatensugo oder sonstwas)
    • eventuell Tomatenmark, Knobi und 4 EL Speisestärke) 
    bei den Dosen gehen angefangene Dosen auch:)

    How to do:

    Die Fladen erstmal kurz in der Microwave erwärmen (dadurch werden sie etwas biegsamer). Mit deiner Lieblingssauce bestreichen und dann mittig mit dem Dosenmix belegen. Wenn ihr Salatblätter verwendet, dann haut die gleich auf die Sauce, damit sie sich am Ende gut mit einrollen lassen.
    Rollt den Fladen auf. Schneidet die Rolle in 2cm - Röllchen und steckt einen Spieß oder halt einfach nen Zahnstocher in das Röllchenteil.
    Jo und dann seid ihr schon einfach fertig, wenn ihr eure eigenen Dips wie Guacamole, selbstgemachten Rhabarber-Ketchup oder Rhabarber-Chutney benutzt. Darin tunkt ihr einfach das Häppchen und genießt es.

    Einfach, oder?

    Die Füllung könnt ihr natürlich variieren. Ich denke da an Aivar, Frischkäse, Schmelzkäse, Cornichons und whatever.

    Als Gewürze empfehle ich Salz und Pfeffer, Paprika und nach Belieben Chili.


    Wie passen, dass Nina ein spießiges Blogevent am Start hat. Hier reiche ich meinen Beitrag gleich mal ein.

    Blog-Event: Für Spießer!

    Außerdem freut sich sicher auch Tina darüber:

    ”Pimp

    Frohes Schlemmen, eure TONI

    20. April 2014

    Vom Orangenspargel zum Salat, der aber auch ohne Orange schmeckt

    Ich habe meinen Orangenspargel gestern nicht komplett aufgegessen. Nein, ich habe extra mehr gemacht (musste mich aber dann ziemlich zusammenreißen, dass nicht trotzdem alles im Bauch landet:), damit ich heute noch was für den Salat habe.
    Der Salat geht natürlich auch mit "normal" gegartem Spargel.





    Spargelsalat

    vorgegarten Spargel (ca. 500g, ungekocht)
    Paprikaantipasti
    1/2 fein gehackte oder gepresste Knoblauchzehe nach Belieben
    in Chiliöl eingelegte grüne Oliven, in Ringe geschnitten
    Sonnenblumen- oder Pinienkerne nach Belieben
    Orangenöldressing wie bei  KoKi-Salat

    Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und aus allen Zutaten einen Salat mischen.


    Das Paprikaantipasti macht ihr einfach so:
    je eine rote, grüne und gelbe Paprika im Ofen unter dem Grill fast schwarz bräunen (es bilden sich meistens Bläschen), etwas erkalten lassen und die Schale abziehen. In Knoblauch-Chili-Öl (einfach alles zusammenmixen) einlegen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


    Liebe Tina, ich hoffe dir gefällt mein Salatrezept auch!

    http://tinastausendschoen.blogspot.de/2014/03/blogevent-ach-du-dickes-ei.html


    Frohes Schlemmen, eure TONI
     
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