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1. Februar 2023

Schoko-Kirsch-Käsekuchen mit feiner Kaffeenote

Wenn ich jetzt schon dabei war euch die letzten Tage zu zeigen, was ich alles für Rezepte von anderen Bloggern nachgekocht und nachgebacken habe, zeig ich euch heute gleich noch eins. Letzte Woche gesehen, am Sonntag gebacken und nach zwei Stunden verputzt (gut, ich hatte Helfer:)
Wovon ich rede? Von Ann-Katrins Schoko-Kaffee-Kirsch-Käsekuchen


Der Kaffee im Teig hat mich neugierig gemacht und dazu gebracht nicht lange zu fackeln, sondern den Kuchen sofort zu backen. Ich hatte auch alles da. Man braucht ja auch nicht sonst wie besondere Sachen. Hat man Kirschen und etwas Quark da, hat man schon gewonnen.
Ich kenne einige Rezepte mit Kaffee, habe aber bisher nur Mr. Beans Coffee Mess und super chocolate Brownies verbloggt. Warum eigentlich? Jedenfalls ist meist richtiger, also flüssiger Kaffee die Zutat. Bei diesem Kirschkuchen kommt aber gleich das Pulver in den Teig. So schmeckt man dann doch den Kaffee heraus, was ich gut finde. Nächstes Mal gerne auch noch ein Löffel mehr:)


Zutaten (für eine 26cm-Form oder, wenn der Kuchen richtig hoch werden soll 23cm-Form)
für den Schoko-Kaffee-Teig:

100 g Zartbitterschokolade (90 geht auch, wenn man naschen will:)
100 g Butter
3 Eier
80 g Zucker
1 TL Espressopulver (oder 10 g lösliches Cappucino-Pulver)
100 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Käsekuchen-Masse:
250 g Quark
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillzucker
1 Ei
10 g Mehl

Außerdem:
1 Glas Sauerkirschen

Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen, dann kurz abkühlen lassen. Eier und Zucker cremig rühren und zur Buttermischung geben. Espressopulver, Mehl und Backpulver unterrühren. 
 
Alle Zutaten für die Füllung vermischen.

Die Kirschen abtropfen lassen - evtl. mit etwas Küchenpapier trocken tupfen. Damit sie im Kuchen nicht nach unten sinken, in Puderzucker (oder Saftstopp oder Mehl) wälzen.
 
Die Backform einfetten und 2/3 des Schokoladenteiges hinein füllen. Die Quarkmasse darauf geben. Dann wieder den restlichen Schokoteig und alles mit einer Gabel marmorieren. Die Kirschen oben drauf verteilen.
Den Kuchen bei 175° ca. 40 Minuten backen. 

1. November 2019

Dresdner Eierschecke ohne Boden

Ich wusste gar nicht, dass mir Eierschecke schmeckt.
 
 
Das ist ein Rezept für so`ne Eierschecke ohne Boden. Ich hab in meinem Rezeptebuch (die, wo man früher noch mit Hand reingeschreiben hat und da deshalb nur die super Rezepte reinkamen) auch noch andere Rezepte für Kuchen ohne Boden. Zum Beispiel Käsekuchen ohne Boden.
Mögt ihr lieber mit oder ohne Boden? Vielleicht kommt es ja auch immer drauf an, was das für Teig ist. Mürbeteig finde ich ja eigentlich lecker bei Cheesecakes und Co.
 
Aber wie es manchmal so ist, will man was leckeres essen, ohne lange zu backen. Es soll schnell gehen. Und manchmal hat man eben auch einfach nicht alle Zutaten im Haus. Dann entscheidet man sich eben einfach nur für den "Belag" und lässt das lange Geknete von Mehl, Butter, Eiern und Zucker einfach weg und nimmt schnell den Handmixer, rührt Quark und Co zusammen, gibt das Ganze in den Ofen und genießt nach einiger Zeit den lauwarmen Kuchen (ausgekühlt schmeckt er auch, aber er ist ja groß genug zum einen Teil warm, einen kalt verspeisen).
 
Bei der Eierschecke schlägt man Eiweiß auf, das finde ich ja auch immer schon aufwändig genug, wenn ich nicht die Zeit für lange Kuchenarbeit habe. Wie genau die Eierschecke gemacht wird, lest ihr hier.
 

Dresdner Eierschecke ohne Boden

 
Für die Quarkmasse:
 
500g Quark
1 Ei
125g Zucker
etwas Zitronenabrieb
1 Pck. Vanillepudding und die entsprechende Menge Milch und Zucker zum Kochen
 
Für die Eierschecke:
 
5 Eier
130g Butter
150g Zucker
1 Pck. Vanillepudding
 
  1. Zuerst wird ein Päckchen Pudding nach Packungsanleitung gekocht und zum Abkühlen beiseite gestellt.
  2. Alles für die Quarkmasse verrühren und in eine gefettete Springform geben.
  3. Eier trennen und das Eiweiß aufheben. Die Eigelbe mit Butter und Zucker schaumig schlagen und löffelweise unter den abgekühlten Pudding rühren.
  4. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Puddingmasse heben. Anschließend die Eiermasse auf die Quarkmasse geben.
  5. Im vorgeheiztem Backofen bei 200°C 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 160° herunterdrehen und in ca. 50 Minuten fertigbacken lassen. Da die Eierschecke relativ schnell dunkel wird, die Form nach ca. 20 Minuten mit Alufolie abdecken.

Den fertigen Kuchen abkühlen lassen und kurz vorm Servieren mit Zucker bestreuen.

 
 
Das Rezept lag schon so lange ausgedruckt in meinem Ordner herum und endlich habe ich es dann mal ausprobiert. Ich fand die Eierschecke so sehr lecker, dass es zu einem der wenigen Rezepte geworden ist, die ich immer wieder mal mache. Danke deshalb an Alice im kulinarischen Wunderland dafür, von der ich das Rezept hier einfach mal zitiert habe.

8. April 2016

Cheese & Cake - Was will man mehr? {REZENSION}

Jetzt verstehe ich erstmal, warum das Buch so komisch "Cheese & Cake" heißt. Beim Reinblättern wurde es mir klar. Es ist nämlich nicht nur ein Buch mit Cheesecake-Rezepten, aber natürlich sind da auch viele Käsekuchenrezepte enthalten.
Wir haben es hier aber auch mit Rezepten für Desserts im Glas, herzhafte Kuchen und Käsecremes zu tun. Cupcakes mit Cremehäubchen, Muffins mit Topfenfüllung, Quarkstriezel, Topfenstudel und und und.
 
Ich denke mal, dass man erstmal ein Cheesecake-Fan sein muss, um überhaupt in das Buch hineinzublättern und sich dafür zu interessieren, denn zunächst weiß man ja gar nicht, was einen erwartet.
Die Käsekuchen sind schön modern. Sie decken verschiedene traditionelle Varianten unterschiedlichster Herkunft ab: Natürlich darf der New York Cheesecake und der russische Zupfkuchen nicht fehlen. Wer sich aber schon genauer mit Käsekuchen beschäftigt hat, kennt auch den schwedischen und korsischen. Auch die bekannte Himbeer-Charlotte und der Croque-en-bouche aus Frankreich müssen dabei sein.
Weniger bekannt sind wahrscheinlich der brasilianische Limetten-Baiser-Kuchen, der Flao aus Ibiza, der mit Minze und Anis trafitionell zu Ostern gebacken wird, aber sicher auch sonst lecker schmeckt. Italien ist auch vertreten: mit der Crostata di Ricotta mit Pinienkernen und der Cassata Siciliana.
Es sind noch viele weitere Rezepte, die ich natürlich nicht alle aufzählen werde.
 
Cheese
Margit Proebst, Jo Kirchherr
Cheese & Cake
80 außergewöhnliche Rezepte von Cupcakes bis Törtchen
    
Preis: 19,99 €
160 Seiten, ca. 100 Abbildungen
Format 19,2 x 28,5 cm,
Klappenbroschur mit Fadenheftung
ISBN-13: 978-3-86244-968-2
 
 
Alles in allem ist die Auswahl top und die Bilder sehr ansprechend. Wie immer bei dieser Bücherreihe hat ein Rezept den Platz einer ganzen Seite und rechts auf der Nebenseite findet ihr ein Großbild des Kuchens. Ich finde das toll, weil man so eine Vorstellung hat, wie der Kuchen mal werden wird, wie er aussieht, welche Konsistenz er haben wird und ob es das Geeignete für die Gelegenheit ist.
Das einzige, was ich bemängel ist, dass ich ein Bild glaube schon einmal in einem anderen Buch gesehen zu haben. Wahrscheinlich war es das Buch "Törtchen und Tartelettes" der gleichen Reihe, aber ich finde solche Dopplungen sollten nicht sein, auch wenn es thematisch passt. Leidenschaftliche Büchersammler haben dadurch aber irgendwie einen Nachteil.
 
Weitere tolle Rezepte habe ich gefunden, die ich daher gerne backen möchte, weil sie total kreativ sind, ich auf die Kombinationen nicht gekommen wäre: Gewürzcheesecake mit Portweinpflaumen, Maracuja-Joghurt-Torte, Campari-Orangen-Cheesecake oder Ingwer-Grüntee-Cheesecake mit Blaubeersorbet. Bekannt aber lecker: White-Chocolate-Cheesecake mit Johannisbeeren. Der ist super als Auftakt zum Sommer und kommt garantiert bei jedem Kuchenliebhaber super an.
 
Eigentlich hat das Buch nur zwei, drei Rezepte, die ich nicht ausprobieren würde: Bananen-Zitronen-Torte (die Kombination klingt mir nicht so toll und Banane mag ich sowieso nicht) und Latte-Macchiato-Cheesecake, weil ich Kaffee nur als Kaffee, also in flüssiger Form mag. Nunja und Kürbiskäsekuchen mit Birnen klingt super originell, aber Kürbiskerne und Kürbis an sich möchte ich nicht gerne im Kuchen haben - ist ja aber Geschmackssache.
 
 

10. Mai 2014

Habt ihr schon von der Käsekuchendiät gehört? UND.. Wer sagt, den perfekten Käsekuchen gibt`s nicht, der lügt!

Ich weiß nicht, ob ihr die Eilmeldung vor einigen Tagen gesehen habt: TONI entdeckt Unmögliches: Das perfekte Käsekuchenrezept!
1a-Geschmack!
Minimale Kalorien!
Perketionskonsistenz!
Einfach zu backen!
Ohne Wasserbad und anderes Klimbim!
Simply...

The incredible Käsekuchen!!!




Ich habe ja schon viele Käsekuchen ausprobiert, aber ich bin sicher, dass das noch nichtmal annähernd so viele waren, wie manch anderer versucht hat. Man liest so oft, dass es kein perfektes Käsekuchenrezept gibt. Manchmal soll es das von Oma sein. Meine Oma macht aber Quarkkuchen - ich ziehe da neuerdings einen Unterschied. Quarkkuchen schmeckt mir generell besser als Käsekuchen, glaub ich zumindest.


Dieses Rezept hier finde ich grandios. Und dabei bin ich nur durch Zufall darauf gekommen. Irgendwo habe ich gelesen, dass eine Bloggerin ihren Käsekuchen mit Marzipan vollgepumpt hatte. Mein riesen Marzipanvorrat musste eh mal endlich weg, also hab ich die Idee doch gleich übernommen. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob es am Marzipan liegt, dass der Kuchen so gut ist- ich glaube es eher nicht, aber er hat dadurch jedenfalls eine gute Kalorienbilanz!
Wer jetzt denkt, dass ich wohl total am Rad drehe neuerdings, dem sei es erklärt: Ein Stück Kuchen (kcal unbekannt) = eine Tagesmahlzeit, da man danach so pappsatt ist, dass definitiv Nichts (!) mehr in euch hineingehen wird. Ist doch ne super Diät, oder?


Ich war total erstaunt, als ich gegen Ende der Backzeit in den Ofen gesehen habe: der Kuchen hatte sich nicht dunkel gefärbt, hatte keinen Riss (ok, einen Miniriss, den hätte man aber noch verhindern können) und sah ebenmäßig gleich aus. Perfekt! Zusatzbonus: der Kuchenboden matschte nicht durch, war nicht zu dünn und nicht zu dick. Wie das geht? Ich verrate es euch:


Das Rezept: incredible Käsekuchen "Marzipan"

65g Butter
250g Butterkekse (ich hatte Galettes, die machen sich dafür am Besten)

Die Butter weich werden lassen und die Kekse in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zu Mehl verdreschen. Beides vermengen, eventuell kurz kalt stellen und dann in eine 26er oder 28er Form drücken. Keine Ausraster bekommen (vonwegen: ich hätte doch mehr Teig machen sollen), irgendwann ist der ganze Teig in der Form verteilt. Kurz kühl stellen.

Für 15-20 Minuten bei 180°C Ober-/ Unterhitze backen, danach auskühlen lassen.

200g Marzipan in der Mikrowelle bei geringer Wattzahl erhitzen, bis es formbar und weich wird (alternativ raspeln)
750g Frischkäse dazugeben und mixen (alternativ pürieren).
150g Zucker dazumixen.
4 Eier
200g saure Sahne
1 EL Stärke unterrühren und darauf vertrauen, dass das Rezept gelingt, auch wenn dir der Teig zu flüssig erscheint. Den Teig auf den Boden geben und den Kuchen für 50 Minuten in den Ofen schieben. Ober-/ Unterhitze, 180°C.





Ähnliche Rezepte:

http://backenmachtfroh.blogspot.de/2013/07/milchmadchenkuchen-mit-walnussen-und.html
http://backenmachtfroh.blogspot.de/2014/01/zum-niederknien-baileys-chocolate-chip.htmlhttp://backenmachtfroh.blogspot.de/2013/06/es-gibt-ihn-den-perfekten-cheesecake.htmlhttp://backenmachtfroh.blogspot.de/2013/05/du-denkst-du-magst-keinen-rhabarber-oh.html




Frohes Schlemmen, eure TONI

14. August 2013

Was haben ein kaputter PC und ein Geburtstag gemeinsam? Oder: Himbeer-Frischkäse-Torte



Ich liebe Himbeeren! Hat sie das gewusst? Der Tortenständer ist toll! Wo hat sie ihn her? Der Kuchen sieht lecker aus! Hat sie noch was da? Sooo viele Fragen, aber heute überlasse ich das Zepter mal jemand anderem, Andrea, die heute gastposten darf, weil ich ihren Blog (super Fotos!) so toll finde.

Was haben ein kaputter PC und ein Geburtstag gemeinsam?


Stimmt! Gar nix, denn mit einem PC, der den Geist aufgegeben hat, kann man keinen Geburtstagspost schreiben!

Manno! Und ich hatte mich so darauf gefreut! Hallo erst einmal, ich bin Andrea von ZimtkeksundApfeltarte. Und dies sollte eigentlich ein Geburtstagspost für die liebe Tonia werden, die mich gefragt hatte, ob ich das nicht übernehmen möchte… Klar wollte ich! Mit Freuden! Und dann macht mir mein dusseliger PC einen Strich durch die Rechnung, indem er in den Streik tritt. Naja, jetzt gibt es halt einen nachträglichen Geburtstagspost und den Geburtstagskuchen habe ich natürlich auch mitgebracht. Ich hatte für Tonia eine köstliche Himbeer-Frischkäsetorte gemacht, die super easy-peasy zusammengerührt ist und nicht mal einen Backofen benötigt! Genau das Richtige für Menschen mit gutem Geschmack und wenig Zeit! Hier kommt das Rezept für Euch!




Für eine 24 cm Form benötigt Ihr:

Öl für die Tortenplatte

100 g Vollkorncookies

50 g Butter

125 g Himbeeren

4 Blatt weiße Gelantine

200 g Doppelrahmfrischkäse

200 g Magerquark

80 g Zucker

3 EL Orangensaft

200 g Schlagsahne

3 EL Mandelblättchen




Zubereitung

Zunächst müsst Ihr eine Tortenplatte mit etwas Öl bestreichen, einen Tortenring oder den Rand einer Springform (maximal 24 cm) daraufsetzen. Die Cookies in einen Gefrierbeutel geben. Beutel verschließen und mit einer Teigrolle darüberfahren, bis die Kekse fein zerbröselt sind. Nun müsst Ihr die Butter schmelzen und mit den Keksbröseln vermischen, anschließend das Ganze im Tortenring zu einem Boden andrücken. Für eine halbe Stunde kalt stellen.

Himbeeren verlesen. Die Gelantine in kaltem Wasser einweichen. Frischkäse mit dem Handrührer aufschlagen. Quark, Zucker und Orangensaft einrühren. Gelantine ausdrücken und bei milder Hitze auflösen. Erst drei Löffel von der Frischkäsecreme unterrühren, dann die Gelantinemischung unter die restliche Frischkäsecreme rühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Nun dürft Ihr das Ganze auf dem Cookie-Boden verteilen und dann die Himbeeren daraufsetzen. Für mindestens zwei Stunden kalt stellen.

Torte vorsichtig aus dem Ring lösen, die Mandelplättchen leicht anrösten und den Tortenrand damit verzieren. Ich wünsche einen guten Appetit!




So, Ihr Lieben, das war mein Ich-wünsch-Dir-nachträglich-alles-Glück-der-Welt-Geburtstagspost. Ich hoffe, es hat Euch und vor allem der lieben Tonia gefallen! Lasst es Euch gut gehen!



Ich wünsch‘ Euch was!

Andrea



13. Juli 2013

Milchmädchenkuchen mit Walnüssen und Stachelbeeren


Folgende Situation: Ich wollte früher auch schon immer zu jeder Gelegenheit etwas backen. Ab und zu gab es dann den Auftrag an Papa: "Kannst du mir bitte Mandeln für den Kuchen mitbringen?" Irgendwann wusste ich schon, dass ich da vorsichtig anfragen muss. Eier, Zucker, Mehl... alles kein Problem. Aber Mandeln? Haselnüsse? Schwierig... Er will nämlich immer Walnüsse. Wo es nur geht. Immer und egal welcher Kuchen. Dass Macarons aber mit Mandeln gemacht werden interessiert ihn nicht:) Ein Wunder, dass ich mir damals keine Allergie ausgedacht habe, um meine Mandeln zu bekommen. Hier kommt der Kompromiss, den wir geschlossen haben: ein Käsekuchen mit einer Walnuss-Mandel-Decke.


Milchmädchenkuchen mit Walnüssen und Stachelbeeren (20cm-Form)

  • 250 g Stachelbeeren
  • 150 g Butter
  • 70 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 500 g Quark
  • 1/2 Tube Milchmädchen-Kondensmilch
  • 2 TL Speisestärke
  • 2 EL Mehl
  • 40g gehobelte Mandeln
  • 50g gehackte Walnüsse
  • 75 g Schlagsahne
  • 2 TL Honig
  • 50g Zucker
  1. Stachelbeeren waschen und trocken tupfen. 
  2. Die Form mit Backpapier auslegen, den Rand buttern und bemehlen. 
  3. Butter, Zucker, Vanillezucker und ein Ei schaumig rühren. Restliche Eier nach und nach untermischen. 
  4. Quark, Kondensmilch und Speisestärke ebenfalls unterrühren.
  5. Die trockenen Beeren im restlichen Mehl wenden und vorsichtig unter die Quarkmasse heben.
  6. In die Form füllen und bei 160°C Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten backen (dabei den Kuchen nach 20 Minuten aus dem Ofen holen, er fällt etwas zusammen, dann kann er wieder rein).
  7. Sahne, Honig und Zucker aufkochen. Drei Minuten sprudeln lassen und anschließend die Nüsse untergeben.
  8. Nussmischung auf dem gebackenen Kuchen verteilen und nochmal für ca. 10 Minuten bei gleicher Temperatur backen. Ab und zu nachsehen, dass sie Nüsse nicht verbrennen.







Heute stehe auch ich total auf Walnüsse. Macarons bestehen bei mir zwar immer noch aus Mandeln, aber Walnüsse kommen genauso oft auf den Tisch. Und zwar das ganze Jahr hindurch.




24. Juni 2013

Es gibt ihn - den perfekten Cheesecake



Ich war skeptisch, aber es gibt DAS Käsekuchenrezept überhaupt!
Wer hätte gedacht, dass es ein Rezept mit Oma`s Quarkkuchen aufnehmen könnte? Ich nicht. Aber sei beruhigt, Oma, deiner bleibt einfach der beste Quark-, meiner der beste Käsekuchen. (Vorher habe ich das nicht großartig unterschieden, jetzt mache ich`s:)
Bei mir lag da schon eine Weile ein abgeschriebenes Rezept herum, dass ich unbedingt gerne mal ausprobieren wollte. Das ist irgendwie komisch, weil ich mir eigentlich sicher war, dass dieser Kuchen nicht schmecken würde. Ich habe schon einmal einen Kuchen mit Frischkäse gemacht. Einen ohne Backen (ja, ja, dass das was anderes ist, weiß ich jetzt auch:) -  und der war grauenhaft! Frischkäse war seitdem bei mir als Backzutat verboten. Gut, als es dann aber diese Mega-Sparpacks zu kaufen gab, viel mir das Rezept wieder ein. Wenn der Frischkäse jetzt kaum noch was kostet, kann ich mich da ja mal ranmachen. Da ist es dann nur halb so schlimm, wenn ihn keiner essen will. Gesagt, getan. Letzte Woche gab es ihn dann, den perfekten, den einzig wahren: Käsekuchen.


 
Der Kuchen ist irgendwie fluffig, aber nicht luftig. Geht das?

Zutaten für eine 28cm-Form:

Füllung

70g Zucker
70g Butter
700g Philadelphia (Frischkäse, Fettstufe)
27g Mehl
27g Speisestärke
1 Prise Salz
Saft und Abrieb von einer kleinen Bio-Orange und -Zitrone
1,5 Vanilleschoten (Mark)
3-4 Eier (genauer: 200g)
2 Eiweiß (genauer: 150g)
215g Zucker

Boden

150g Galettes (die Kekse, nicht die Pfannkuchen:)
75g splittrige Waffelröllchen (wenn ihr`s findet Pailleté-Feuilletine)
80g zerlassene Butter
15g brauner Zucker
Saft und Abrieb von einer halben Zitrone
1 Prise Salz

Wie ich`s gemacht habe:

  1. Für den Boden Kekse und Waffelröllchen zerkleinern und mit den restlichen Bodenzutaten mischen. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und als Boden andrücken (ich habe es vorher ausgerollt, somit wurden die gröberen Kekskrümel noch platt gedrückt. Damit beim Rollen nichts klebt, habe ich Backpapier auf den Teig gelegt). 30 Minuten kühl stellen.
  2. Butter und Zucker cremig schlagen und den Frischkäse flockenweise dazugeben.
    Mehl und Speisestärke sieben und mit Z, O, Vanille und Salz unterrühren.
  3. Die Eier nun nach und nach dazugeben und den Ofen schon mal auf Höchststufe stellen (Umluft).
  4. Eiweiß aufschlagen und den Zucker nach und nach hinzugeben. Am Ende entsteht eine eher cremige Masse. Die wird wenn die Bodenwartezeit rum ist unter die Käsemasse gezogen und auf den Boden gegeben.
  5. Kuchen in den Ofen schieben und die Hitze auf 160°C herunterdrehen. Jetzt braucht der Kuchen noch ca. 50 Minuten. Nach 8 Minuten habe ich ihn kurz herausgeholt und am Rand mit einem Messer eingestochen (damit er nicht aufplatzt). Wenn ihr Zeit habt, lasst den Kuchen nach dem Backen noch im Ofen bis dieser ausgekühlt ist (dann bekommt der Kuchen keinen Kälteschock und bleibt frei von Rissen).

    Wenn ihr nicht wollt, dass der Kuchen dunkel wird, dann deckt ihn nach 20 Minuten mit Alufolie ab.

Das linke Bild ist eher eine Tarte au fromage, die Zutaten oben sind aber für einen hohen Kuchen (s. rechts). Ich habe nämlich gleich zwei Varianten gemacht:)

Ich mag ja Käsekuchen sehr gern, wenn er noch lauwarm ist (das ist er auch nach dem im-Ofen-lassen-bis-dieser-ausgekühlt-ist noch). Wer da einen anderen Geschmack hat, der isst ihn am besten nachdem er noch 2 Tage im Kühlschrank war. Er wird dadurch etwas fester, aber gewinnt an Geschmack.

Übrigens habe ich gelesen, dass der echte NY-Cheesecake mit Philadelphia-Frischkäse gemacht wird. Ist ja eigentlich komisch, warum er dann nicht Philadelphia-Cheesecake heißt. Aber Philadelphia (der Käse) kommt aus Chester (Staat New York) und wurde nur so genannt, weil Philadelphia (die Stadt) für ihre Käsetradition berühmt war.
Es gibt aber neben dem New Yorker Style auch Philadelphia-style Cheesecake. Der ist noch reicher an Geschmack und überfluffig. Leider findet man das Rezept nicht leicht, weil google einen dann gerne zu Philadelphia-Käse-Kuchen schickt. Wenn ihr wollt mache ich mich aber gerne für euch auf die Suche nach einem Rezept.




27. Mai 2013

Du denkst du magst keinen Rhabarber? Oh doch! Rhabarber-Erdbeer-Käsekuchen mit Eierlikörhauch




Jetzt fahre ich ein paar Tage weg und habe noch Rhabarber und Eier da, die sich so lange sicher nicht mehr halten. Durch die Eier wird schonmal keine Marmelade draus gemacht, also wohl eher Kuchen... Irgendwie habe ich meine Ideen dann auf zwei Rezepte einschränken können. Die Frage war nun also: Gibt es Rührkuchen oder Käsekuchen? Das Rührkuchenrezept fand ich ja interessanter. Eigentlich finde ich Rührkuchen immer etwas uninteressant, aber der hier... Naja, der Mann im Hause entscheidet, wenn Frau sich nicht sicher ist. Und es gibt................: Käsekuchen.
Ich sage euch: ich bin ja so unendlich froh, dass ich den gemacht habe!!! So eine göttlich schmeckende Köstlichkeit!!! Wer weiß, ob ich in dieser Saison noch einmal mit Rhabarber gebacken hätte? Und nächstes Jahr hätte ich das Rezept schon längst vergessen.

Ich möchte es euch nicht vorenthalten, probiert es aus!

Die Zutaten sind:

Mürbteig:
  • 250g Mehl
  • 200g weiche Butter
  • 100g Puderzucker
  • Salz
  • 2 Eigelb


Füllung:
  • 500g Rhabarber (geschält)
  • 200g Erdbeeren 
  • eventuell 1 EL Saftstopp
  • 2 EL Zucker
  • 3 EL Wasser
  • eine Prise Salz
  • 4 Eier
  • 180g Zucker
  • 2 TL Vanilleessenz
  • 1 EL Vanillezucker
  • 220g Mascarpone
  • 600g Quark (Magerstufe geht hier auch)
  • 4 EL Verpoorten-Eierlikör
  • 3 EL Mehl
  • eventuell Puderzucker zum Bestäuben
Für die praktischen Einkäufer: 500g Quark und 250g Mascarpone.

  1. Geschälten Rhabarber und gewaschene Erdbeeren getrennt würfeln. Den Rhabarber mit Zucker und Wasser kurz  aufkochen, dann durch ein Sieb abtropfen und erkalten lassen.
  2. Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbteig herstellen, diesen 30 Minuten kühl stellen und dann in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26-28cm) mit Rand legen. (Ich hatte noch einen Teil Mürbteig im Tiefkühlfach. Wenn ihr öfter backt, könntet ihr auch mehr machen und den Rest einfrieren. Das hält sich Monate.) 
  3. Teig 8 Minuten vorbacken (bei 175°C Umluft, sonst 200°C).
  4. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker und der Vanilleessenz schaumig rühren.
  5. Mascarpone, Quark, Mehl und Eierlikör unterrühren.
  6. Rhabarber mit Erdbeeren und Saftstopp mischen und auf den Kuchenboden geben. Die Quarkmasse danach drauf verteilen und den Kuchen ca. 50 Minuten backen. Danach in der Form erkalten lassen.
  7. Zur Dekoration mit essbaren Blüten und Puderzucker bestreuen.
Blogevent Mai
Mit diesem Rezept nehme ich beim Blogevent von Ofenlieblinge teil.


1. Mai 2013

Omas Zupfkuchen in minziger Neuauflage

Es gab ihn nicht immer, aber wenn, dann war er auch ratzfatz wieder weg. Omas Zupfkuchen.
Von Zupfkuchen habe ich eine ganz klare Vorstellung. Ich mag ihn eigentlich lieber, wenn der Teig oben nicht streuselig ist, sondern weicher. So kann man auch schöne Bildchen ausstechen und oben drauf legen. Original ist er aber streuslig, also heute auch.
Jetzt aber zum Besonderen. Ich habe mich von Bernd Sieferts Idee überzeugen lassen und Minze unter den Teig gegeben. Macht das bloß nach!







Und zwar so: 

für die Füllung:                                       
  • 750g Quark     
  • 125g weiche Butter    
  • 4 Eigelb  (Eiweiß eventuell aufheben)          
  • 250g Zucker                                                                      
  • Mark einer Vanilleschote                                                   
  • 1x Vanillepuddingpulver                                                    
  • ½ Packung Backpulver                                                         
  • etwas Zitronensaft und Salz                                          
für den Teig:
  • 250g Mehl
  • 125g Rohrzucker
  • 125g Butter
  • 2 TL Vanillezucker
  • ½ Packung Backpulver
  • 2 Eigelb
  • 2 EL Kakaopulver
  • eine Prise Salz 
und (!) 30g Minzblätter (lasst euch nicht täuschen, das ist verdammt viel, mein kleiner Minztopf hat nur für den halben Kuchen gereicht!) Wenn ihr dann noch welche zur Dekoration nehmen wollt, dann rechnet mit der doppelten Menge.


Teigherstellung:
Mehl und Backpulver sieben. Die Minze fein hacken und mit den restliche Zutaten schaumig rühren. Jetzt mit der Mehlmischung verkneten und danach in Folie gewickelt ca. 30 Minuten kalt stellen.
******warten*******
Eine 28er Springform fetten.
Von dem Teig ca. ein Drittel beiseitelegen und den Rest passend für die Form ausrollen. Teig in die Form geben und einen Rand hochziehen (manchmal klappt es besser, wenn man sich den Rand vorher zurechtschneidet und dann nur noch reinbastelt).

Den Ofen auf 190°C Umluft vorheizen.

Für die Füllung Butter, Eigelb, Zucker, Vanillemark und Puddingpulver schaumig rühren. Den Quark dazugeben und vermischen. Danach Backpulver, Salz und Zitronensaft unterrühren.
Wer die Füllung etwas fluffiger mag, schlägt das Eiweiß und hebt den Eischnee zum Schluss noch vorsichtig unter die Masse.
Den restlichen Kakaoteig nur noch auf den Kuchen zupfen (nicht zu große Stücke, damit sie nicht im Teig versinken) und dann alles 40 Minuten backen. 















Fazit: Dass ich den Kuchen total lecker fand, hab ich ja schon gesagt. Ich hatte überlegt die Minze vielleicht in die Füllung zu bringen, aber das wäre optisch wohl nicht so gut.

Wer hat von euch schonmal so kleine Experimente gewagt und wie haben sie euch dann geschmeckt?
 
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