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29. Februar 2016

Blattsalat, klassisches Hausdressing und ein Gläschen Weißwein

Beim Durchstöbern alter Fotos habe ich bemerkt, dass ich euch noch gar nicht den Weißwein "Mandorlo" vorgestellt habe. Der ist wieder aus dem Hause Abayan - naja, zumindest könnt ihr ihn [da] bestellen. Die Winzer sind allerdings aus Italien: Frattoria Montellori stehen für guten Wein aus der Toskana. Dieser Mandorlo Toscana IGT 2014 ist ein Weißwein aus den Rebsorten Chardonnay (50%), Sauvignon (25%) und Viognier (25%).
 
Von Viognier habe ich noch nicht oft etwas gehört. Den müsste man mal pur probieren, um ihn bei derartigen Kompositionen gezielt herausschmecken zu können. 
 
Optisch ist die Flaschenaufmachung eher schlicht. Früher, als ich mich noch vom Etikett zum Verkauf verführen ließ und weniger auf die Rebsorten und Anbaugebiete geachtet habe, hätte ich mich garantiert nicht dafür entschieden: weiß und flaschengrün teilen sich den Hintergrund und ein kleines Bäumchen ziert die Flasche. Einfach und ohne Umschweife. Eigentlich ja gut, um sich einfach auf den Flascheninhalt konzentrieren zu können.
Dieser zeigt sich im Glas hell und vielleicht schon ein bisschen goldfarben. Die Farbe passt zum Duft und dem geschmacklichen Anklang von Vanille.
Trocken, vollmundig und mit 13,50% Alkoholgehalt wird dieser Wein ein idealer Begleiter zu leichten Gerichten. Meine Wahl fiel auf Salat und Weinbergschnecken in Kräuterbutter. Andere Meinungen halten ihn auch für passend zu Krustentieren wie Hummer oder Garnelen.



Ein guter Wein für kleines Geld. Er verspricht ein tolles Geschmackserlebnis und liegt in einer Preisklasse von 7-8 Euro.
Fattoria Montellori kann sich auf den Gründer berufen. Dieser hatte eine generelle Leidenschaft für  weiße Weinsorten. Trotzdem es heute überwiegend Rotweine sind, die produziert werden, gehört dieses Weingut in Italien nicht zu den vielen, die sich spezialisiert haben. Hier gibt es also noch weißen und roten Wein.
Ein einfacher Blattsalat mit kleinen Karotten- und Rettichstreifen, leichte Marinade und Weißwein
 
Klassisches Salatdressing
Für 4:8 EL Weißweinessig (Balsamico bianco)
4 EL Wasser
1 TL Salz
1 Prise brauner Zucker
8 EL Olivenöl extra Vergine
Zubereitung:
Alle Zutaten bis auf das Öl verrühren, sodass sich Zucker und Salz auflösen. (Dazu kann man auch ein sauberes Glas mit Schraubverschluss nutzen und die Zutaten darin schütteln).
Anschließend das Öl nach und nach unterrühren.

Abgedeckt (oder in dem verschlossenen Glas) hält sich das Dressing bis zu fünf Tage im Kühlschrank.

Salat putzen, waschen und abtropfen lassen. In eine Schüssel geben und Dressing untermischen. Nach Belieben Zwiebeln und Kräuter darüber streuen.
 
 

25. Februar 2016

Wie füttere ich mein Kind ganz ohne Schmaddereien? Pfirsisch-Apfel-Smoothie für Klein und Groß

It`s smoothie time

Wie ich jetzt drauf gekommen bin öfter smoothies zuzubereiten, liegt  zum einen am kleinen Schatz, zum anderen an einer grundlegend gesunden Ernährung (und drittens an meinem super tollen neuen Mixer;)
Smoothies schmecken lecker. Manche mögen lieber nur Obstsmoothies, andere trauen sich auch an Gemüse. Ganz gleich was ihr bevorzugt, wenn man sie selber herstellt, weiß man genau was drin ist und kann es individuell anpassen. Auch ist man sicher, dass das Obst und Gemüse frisch ist.
 
Ich bin immer wieder dankbar für kreative Anregungen, die ihr mir per Mail oder im Kommentarfeld oder bei Facebook sendet. Was sind eure liebsten Sorten und welches Rezept muss man unbedingt einmal probieren?
 
Wer Kinder hat, wird wissen, dass nach der reinen Stillzeit irgendwann Brei in den Fokus rückt. Im Regal findet man sie nach den Altersangaben des Kindes sortiert, wobei Joghurt- und Milchprodukte erst für die späten Monate ausgerichtet sind.
Mit dem Ende der Stillzeit hat man als Mutter zwar den Vorteil, nicht hier und da unterwegs sein Kind an die Brust zu nehmen, allerdings wird mit Gläschen und Löffelchen das Füttern auch nicht gerade einfacher. Zumal das Kind ja auch noch einigermaßen ansehnlich und sauber wieder nach Hause gebracht werden soll.
Kinder sind aber nunmal die kleine Raupe Nimmersatt in Person. Und wenn sie Hunger haben, dann haben sie Hunger. Und wenn sie nichts zu Essen bekommen, dann bekommen wir garantiert auch nicht unsere Ruhe beim Treffen mit Freunden, beim Shoppen oder in der Straßenbahn auf dem Weg zum Kinderarzt.
 

Super sind da die QUETSCHIES.

Eine Erfindung, bei denen aus einem wiederverschließbaren Beutel Obstbrei gesogen werden kann und der somit nach dem Essen dreckige Löffel (wo stecke ich sie hin? Au wei, ich habe das Lätzchen vergessen! Nehme ich das ganze Glas wegen dem kleinen Löffelchen Rest jetzt wieder mit?) gar nicht erst mitgenommen werden muss.
Vorteil außerdem: selbst den Mamis und Papis schmeckt`s
Nachteil: die Quetschies kosten Geld. Und zwar nicht gerade wenig, wenn man bedenkt, dass nicht viel Inhalt in den Packungen steckt.
 
Da wären wir beim Aspekt: SELBER MACHEN.
 
Klar, das können wir. Aber eben nur zu Hause. Und wenn wir es für unterwegs vorbereiten? Dann haben wir eben wieder die Schmadderei mit dem Löffel.
 

Aber wozu schreibe ich diesen Post, wenn ich nicht Abhilfe wüsste?


http://www.divata.de/divata-shop/

 
Meine neuste Errungenschaft habe ich von divata.de - Ein Shop von Mamis für Mamis
Da gibt es so viele kreative Ideen, die das Kind betreffen und alle sind super durchdacht und haben das Wohl der beiden Parteien: KIND und ELTERN im Blick.
 
Indra und Nadine stehen hinter dem Shop. Sie versprühen so viel Liebe und Herzblut, dass man am Liebsten mit ihnen befreundet sein möchte, wenn man durch ihre Onlineseite stöbert.
Beide sind selbst mehrfache Mamis und somit kann man sich voll und ganz auf ihre Meinungen verlassen. Sie wissen, was Babys brauchen, sie wissen, was Eltern brauchen. Beides stecken sie zusammen und kreieren tolle innovative Produkte, die vor allem eines sind: ALLTAGSTAUGLICH.
Erst dann geht ein Produkt auch wirklich auf den Markt, wenn beide vollkommen davon überzeugt sind. Wenn sie genug daran herumgefeilt, verbessert und optimiert haben. So dass wir uns einfach nur zurücklehnen brauchen.
 
Was aber haben sie jetzt mit meinem Smoothie zu tun?
 
Nadine und Indra haben auch Gefallen an dem Quetschie-Gedanken gefunden. Füttern ohne Kleckern lautet die Devise. Und sie sind jetzt so weit gegangen, dass sie die Quetschies wiederverwendbar machen.



ungefüllt wirken sie größer, haben aber mit Inhalt dann die Form der bekannten Quetschies



 
In jeden Quetschbeutel passen 170ml
    •  die optimale Portion für`s Kind und nicht zu groß, um umsonst viel zu schleppen.
Jeder Beutel ist wiederverschließbar, ganz einfach zu reinigen und somit ständig erneut benutzbar.
    • so tut man was für die Umwelt und spart Geld
Jeder Quetschie gibt damit die Chance, ihn selbst zu befüllen
    • wir können uns kreativ austoben, Rezepte erfinden, einen Mami- und einen Babyquetschbeutel individuell füllen, ungeliebte Zusätze umgehen
Für viele sicher eine große Frage: Woraus besteht der Beutel bzw. besteht er nicht? Und: ist er spülmaschinen-geeignet?
  • giftfrei und lebensmittelgeeignet: Toll, der Beutel ist BPA, PVC und Phthalat-frei!
  • Ich muss sagen, ich habe es nicht vermutet und bin daher umso begeisterter: Der Quetschbeutel IST für die Spülmaschine geeignet und hat auch nichts gegen Reinigung mit Spülmittel. UND DARÜBER HINAUS ist er sogar noch für`s Tiefkühlfach!
Ich weiß absolut nichts dran zu meckern. Mit 10,95€ stimmt auch der Preis für 4 Beutel!
An alle Mütter, deren Babys beim Umstieg auf Brei den Löffel verweigern: das ist eure Lösung! Ab dem 8. Monat werden sie empfohlen und darüber hinaus kann sie natürlich jedes Kind und jeder Erwachsene nutzen.
 
Noch ein Wort zu den kreativen Erfindern: Ich finde es absolut klasse, wenn man sich auf einer Seite ganz authentisch präsentiert. Die Seite an sich ist super übersichtlich aufgebaut. Die Preise sind fair, die Produkte innovativ und durchdacht. Tipps gibt es am Rande immer wieder und das nicht nur, um das Produkt zu lobpreisen. Zum Beispiel schreiben die beiden über die Quetschbeutel, dassden Zähnen und kommenden Zähnen zuliebe darauf aufgepasst werden sollte, das Kind nicht am Quetschie Dauernuckeln zu lassen.
 
Wenn wir jetzt unseren Quetschie haben, den wir bei divata.de bequem online bestellen können (VORSICHT! WENN IHR EUCH AUF DIE SEITE BEGEBT, DANN MÜSST IHR EUCH BEWUSST SEIN, DASS IHR MEHR ZEIT EINPLANEN MÜSST, DENN AM STÖBERN KOMMT KEINER VORBEI!), brauchen wir ja nur noch kreative Ideen für Smoothies, mit denen wir den Quetschbeutel befüllen können. Wie wäre es da mit einem Obstsmoothie aus
 
in die Glasflasche kommen jetzt nur noch die Reste rein, verzehrt wird aus den Quetschies

PFIRSICH und APFEL

 
Zutaten für 4 Portionen (2 Erwachsene, 2 Kinder):
  • 2 Äpfel
  • 2 Pfirsiche
  • 1/2 Zitrone
  • ggf. Apfelsaft und eine Zimtstange
  • ein nussgroßes Stück Ingwer
  • zwei Handvoll kernloser Weintrauben
 
Zubereitung               
  • Die Haut der Pfirsiche abziehen. Dazu am besten vorher einritzen und mit heißem Wasser überbrühen. Das Fruchtfleisch anschließend vom Kern schneiden und grob würfeln. Die Äpfel vom Kerngehäuse befreien und gestückelt mit etwas Wasser aufkochen bis sie weich sind. Danach durch ein grobes Sieb passieren und somit von der Schale befreien.
    • Für Erwachsene: Die Äpfel mit Zimt  und Apfelsaft statt Wasser aufkochen. Nach Belieben Ingwer schälen, fein würfeln und mit kernlosen Weintrauben fein pürieren.
  • Das vorbereitete Obst und ein bisschen Zitronensaft in einen hohen Becher geben, dann mit dem Mixstab pürieren. Anschließend kann die gewünschte Konsistenz noch mit stillem Mineralwasser (zur Zubereitung von Babynahrung in jeder guten Drogerie erhältlich) hergestellt werden.
    • Ich mag es eher so fest wie Mus.
    • Apfelmus sollte man jedenfalls nicht benutzen, wenn Babys mitessen sollen, denn dort befinden sich Zusätze und auch Zucker, die man bei der eigenen Herstellung umgehen kann.
Es ist so herrlich einfach einen guten und leckeren Smoothie zuzubereiten. Natürlich nehme ich auch gerne mal gekaufte. Unterwegs habe ich ja auch nicht immer einen Mixer im Gepäck;) Auf jeden Fall achte ich dabei immer auf die Zutaten. Reines Obst sollte es sein. Nix weiter dabei. Gern mag ich auch Smoothies mit Spinat, Grünkohl oder auch Brokkoli- und ich versichere euch: wenn man es richtig macht, schmeckt man auch nichts von dem "Ekelgemüse":)
 
Wichtig ist mir nur, dass ihr eure Kinder nicht zu früh an Zuckerzeug gewöhnt, wo es eigentlich auch mit purer natürlicher Süße funktioniert.




24. Oktober 2015

Coole Cool-Box von Brandnooz

Herbstzeit. Es wird kühl und zwar auch bei den Boxen von bandnooz. Und auf meinem Teller.
ABER
nicht in meinem Gemüt. Ich kämpfe für den Sommer und koche daher ein Süppchen, was sich lecker kalt verzehren lässt und daher auch eine tolle Vorspeise ist.
 
 

Radieschensuppe

Dazu braucht ihr für zwei Personen
 
1 Bund Radieschen
eine kleine Zwiebel oder Schalotte, gewürfelt
1 EL Butterr
1 EL Mehl
250ml Gemüsebrühe
50 ml Sahne, z.B. von Bärenmarke Sahne zum Kochen
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Dill n.Bel.
 



               
Als erstes die Radieschen säubern und raspeln (5 Blätter aufheben, waschen und kleinhacken). In einem Topf die Butter zerlassen und Zwiebel darin glasig dünsten. Etwas mehr als die Hälfte der Radieschen mit dünsten. Dann Mehl darüberstäuben und umrühren. Anschließend die Gemüsebrühe zugeben, einmal aufkochen und kurz köcheln lassen.
               
Die Radieschenblätter und restliche Radieschenraspel in die Suppe geben. Jetzt kann die Sahne dazugegossen werden. Alles wird soweit püriert, wie man es mag. Ich hatte noch etwas Biss drin lassen wollen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Anrichten mit Radieschenraspeln und essbaren Blüten und Dill.
 
 
 
Die Cool-Box von brandnooz konnte mich ja total begeistern. Da war so viel tolles drin, das hätte ich nicht vermutet. Ich dachte eher da kommt was, das man in den Kühlschrank stellt und bei Bedarf mal herausholt, wie Meerettich oder so:)
Umso besser.
Zum Beispiel der frische Landrahm von Rotkäppchen war dabei. Den kenne ich schon und habe mich trotzdem gefreut, dass ich ihn bekommen habe, weil ich den einfach mal saulecker finde. Mit Kräutern genauso wie pur. Gerade für mich, weil ich gerne statt Butter Frischkäse unter die Käsescheibe lege, super gut.

 Die Sahne zum Kochen von Bärenmarke kann man vielleicht hier und da mal gebrauchen. Ich habe mich entschieden damit eine Radieschensuppe zu machen. Mit dem Quark wurde dafür ein Quarkkuchen gebacken, den ich euch hier schon gezeigt habe.
Das Grieß Dessert, den Schoko Crossies- Joghurt und das Dessert von Nestlé "Die Weisse" habe ich sofort verputzt. War ja auch was lecker:)


Grill und Pfannenkäse von GAZI kenne ich. Ich mag das Knirschen von solchem Käse überhaupt nicht. Kennt ihr das? Das quietscht dann immer so im Mund.
DIe Snack-Kartoffeln waren lecker zusammen mit der Guacamole. Diese ist übrigens der Oberknaller! Probiert die unbedingt mal und kauft sie, sobald ihr sie in die Finger bekommt!
 
Grünländer Käse ist mein Lieblingskäse, aber die Sorte "bunte Paprika" hat mir nicht so gefallen.
Der kleine Sekt von Jules Mumm in der Sorte Rosé ist super! Wenn ihr die kleine Flasche nicht verschenken wollt, ist das ein ideales Getränk, wenn man sich selbst mal feiern will und allein zu Hause ist:)

Leeeeecker, noch was Süßes! Milchschnitte. Wir kennen sie, wie lieben sie. Was soll ich dazu noch sagen.



 Knoblauchecken kann man auch immer mal einfach und schnell in den Ofen schieben. Dauert nicht lange und ist ein leckerer Snack. Ideal, wenn unerwartet Besuch kommt. Dazu passt die Guacamole auch besonders lecker, könnte ich mir vorstellen.



 

19. August 2015

Gurken-Bohnen-Salat als Saunasnack

In der Therme Bad "irgendwas" in Sachsen konnte ich richtig gut die Seele baumeln lassen. Bei einem Wechsel von Dampfsauna und Holzraum-Sauna (wie heißt denn die "normale" Sauna?!? ;), war ich auch gern im Freibereich draußen. Irgendwann knurrt einem dann aber doch der Magen, aber wenn man schon einen auf "gesund" macht, dann stopft man sich keine Pommes rein, sondern geht ganz brav zum Salatbuffet. Das hätte ich aber wohl auch so gemacht, denn lecker sah es wirklich aus. Und vor allem war reichlich viel Auswahl vorhanden.
Über eine Salatvariation habe ich gestaunt: Gurken-Bohnen-Salat. Sonst bin ich ja gerne mal diejenige, die solche Sprüche wie "Was, das kennst du nicht?" drauf hat, aber bei nem simplen Gurken-Bohnen-Salat, der scheinbar gut bekannt ist, war auch ich mal erstaunt. 
Wieso bin ich da noch nicht drauf gekommen?
Jedenfalls habe ich den natürlich sofort probiert und er war so lecker, dass ich, zu Hause angekommen, gleich an die neue Mission gegangen bin, selber ein Rezept dafür zu erstellen.


Also Bohnen, Gurke... Salz und Pfeffer ist auch klar. Etwas Weißweinessig oder Apfelessig. Zwiebeln auf jeden Fall auch. Joar, so schwer ist das gar nicht. Aber die Komination,.. auf die muss man erstmal kommen;)






Zutaten

400g grüne Gartenbohnen
1 Salatgurke
1 Zwiebel 
1 EL Olivenöl
4 EL Weißweinessig oder Apfelessig
n. Bel. etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer 



Zubereitung

Bohnen bis zur gewünschten Festigkeit in Salzwasser garen, Gurke schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Nach Belieben die Kerne entfernen. Alle Zutaten für die Marinade vermischen. Die Zwiebel klein hacken. Alles vermischen und abgekühlt servieren.















      

23. Juni 2015

Sag mir, welchen Kuchen Du liebst, und ich sage Dir, wer Du bist!

"Du kannst nicht essen!" ist ein Satz, den ich mehr als oft zu Hören bekomme. Das war damals [siehe Wassermelonenevent] so, das ist auch noch heute [Burger zum Date?] so.
Jeder, der mich kennt, kommt zum Essen nicht mit den besten Sachen oder nimmt zumindest einen Platz am Tisch, der genügend Abstand zu meinem Platz hat. Ich bin bekannt für meine Kleckereien. Wahrscheinlich kann ich meinen Kochkünsten danken, dass wenigstens überhaupt Personen mit mir essen.
Fällt mir mal wieder was von der Gabel, treffe ich meinen Mund nicht oder bekleckere mir meine neue Hose, erhalte ich nur noch Grinsen und ein "War ja klar, du kannst eben nicht essen!".
Gut, ich habe mich mit der Zeit daran gewöhnt. Dann ist das eben die Eigenschaft, mit der ich in unsere Familiengeschichte eingehe. Besser als nichts, oder?
 
Heute habe ich eine Bestätigung dafür erhalten. Es können jetzt sogar auch Personen, die mich nicht weiter kennen, wissen, dass sie sich lieber eine Schürze in meiner Gegenwart überwerfen.
Dazu brauchen sie mich nur nach meinem Lieblingskuchen fragen.
Die Antwort ist nicht ganz so einfach, ich mag ja vieles (und vieles nicht). Aber ich hatte eine Auswahl. Eine ganz schön große Auswahl. Eine Auswahl von ungefähr 30 Leckereien. Aber bei einem bin ich dann doch kleben geblieben: Belgische Waffeln. Ich habe sie schon in Brüssel lieben gelernt! Auch generell stehe ich auf Waffeln, sie müssen nur warm sein und ohne Sahne.
 
 

Belgische Waffeln

Zubereitung: 20 min
Ruhezeit: 30 min
 
für etwa 20 Stück
 
200 ml lauwarme Milch / 75g Trockenhefe / 1 kg Mehl / 50g Zucker / 2 Eier / 500g Margarine / 1 TL Salz / 1 TL Zimtpulver / 50g Honig / 1 TL Natron / 600g belgischer Perlzucker
 
  1. Die Milch mit 200 ml Wasser mischen und die Hefe darin auflösen. 800g Mehl, Zucker und Eier damit vermengen und 15 min gehen lassen.
  2. Restliche Zutaten (ohne Perlzucker) zufügen und glatt kneten. 10 min bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  3. Perlzucker unterarbeiten, 20 Waffeln daraus formen und einige Minuten gehen lassen.
  4. In einem heißen Waffeleisen goldbraun backen.
 
 
 
 
Was sagt nun die Waffel über mich aus?
 
Waffelliebhaber zerbrechen Sachen aus Schusseligkeit, stoßen und rempeln Leute an, ohne es zu merken. Sie sind eben zerstreute, ungeschickte Wesen.
Ich kann das nur bestätigen. Soll das Geschirr zum Beispiel von der Küche zum Esstisch getragen werden und es lassen sich drei gefüllte Gläser optimal tragen, versuche ich aber trotzdem Glas vier noch mitzunehmen. Es sind ja nun mal vier durstige Leute da und warum sollte man halbe Sachen machen und dann noch einmal den Weg in die Küche antreten? Also nehme ich alles, was mit muss auch mit. Auch wenn ich dabei eigentlich immer schon vorher weiß, dass es spätestens an der herunterzudrückenden Türklinke schwierig werden könnte, die Balance zu halten.
Dennoch haben Waffelliebhaber eine optimistische und sympathische Art, die alle entwaffnet. So kann uns keiner mehr böse sein.
Und zwischen Bananenschale und Hundehaufen, auf denen Du zwangsläufig ausrutscht, genießt Du eine Belgische Waffel [...] Natürlich musst Du drei oder vier davon bestellen, um wenigstens eine essen zu  können, denn Du  weißt ja, dass auch ddiese Waffeln Dir gerne aus der Hand fallen...
 
 
https://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?id=detailansicht&url_ISBN=9783836921022&highlight=dein+kuchen+und+du
 
Erschienen ist das Buch im Gerstenberg-Verlag.
Alice Mitterand
DEIN KUCHEN UND DU
Sag mir, welchen Kuchen Du liebst, und ich sage Dir, wer Du bist!

160 Seiten, 20,5 x 21 cm
gebunden
ISBN 978-3-8369-2102-2
EUR (D) 22.00 | EUR (A) 22.70 | SFr 29.90
 
 
 
Das Buch "Dein Kuchen und Du" ist eine andere Art von Kochbuch. Mit viel Witz macht es Lust und Laune, verschiedene Kuchen und Torten zu backen, seine Freunde, Familie und Kollegen nach ihren Lieblingskuchen zu analysieren oder einfach nur witzige Mini-Storys zu lesen, die zu Brownies, Schweinsohren und Co. passen. Natürlich gibt es zu jedem vorgestellten Gebäck das passende Rezept. Diese Anleitungen finden sich im hinteren Teil des Buches und ohne Bilder. Die brauch man aber auch nicht, weil es ja alles bekannte Leckereien sind. Außerdem sind die Zeichnungen und Kombinationen aus Comic und Foto neben den Kuchenhoroskopen viel witziger und passender zu dieser Art Buch.

11. Februar 2014

Manchmal muss es einfach Mango-Tiramisù sein

Ich mag Mangos. In Getränken (nichts geht über Mangolassi, ich glaube ich habe beim Inder noch NIE was anderes bestellt!), in Herzhaftem (als Suppe oder zu Tonka-Hühnchen) und in Süßkram.

Und wer mag noch Mangos? Oder nein, wer vergöttert Mangos?
Die liebe Melanie. Ich empfehle euch wirklich mal auf ihrem Blog vorbeizuschauen. Vielleicht setzt ihr ja genau wie ich die Mango-Guacamole auf eure Nachkochliste? Oder ihr nehmt noch fix am Blogevent teil.




Ich mache das auf jeden Fall jetzt gleich zum zweiten Mal. Erst gabs das Hühnchen, jetzt etwas süßes:



Mango-Tiramisù



Mango-Grütze

400g Mangos (gemischt mit etwas Papaya und Pfirsich)
125ml Mangosaft (oder ähnliches)
3 TL Speisestärke
25g Zucker
etwas Abrieb einer unbehandelten Zitrone oder Orange

Die Früchte würfeln. Vom Saft 5 Tl mit der Speisestärke vermischen.
Den restlichen Saft mit Zucker und Zitronenschale aufkochen.
Früchte und Speisestärkegemisch zufügen und unter Rühren aufkochen lassen.
Ca. 45 Minuten kalt stellen.

Tiramisù

250g Mascarpone
100g Quark
4 EL Sahne
2 EL Vanillezucker
1 EL Zucker

4 EL Mangolikör oder -saft

200g Mangomus (gibt`s in Asialäden, geht aber auch ohne)
ca. 75-100g Löffelbiskuits


Mascarpone, Quark, Sahne und beide Zucker vermischen.
Eine rechteckige Auflaufform mit den Biskuits auslegen, mit Mangosaft oder -likör beträufeln. Die Hälfte der Mascarponecreme darauf verstreichen, dann das Mangomus darauf geben. Danach kommt die Mango-Grütze drüber und die restliche Mascarponecreme.
Am Ende vielleicht noch etwas Mangomus drüberträufeln.

Eine Stunde kalt stellen.


 
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