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2. September 2014

Sponsored Video UND: Lust auf Steak? Ich schenke dir die Perfektion {geiles GIVE AWAY}

Wie macht man das perfekte Steak?
Ihr bekommt von mir jetzt nicht das scharf Anbraten, so und so viel Minuten von der und der Seite, in Folie bei soviel Grad in den Ofen für ..  bis dann.
Nee, heute machen wir es uns mal schön einfach. Und das Ergebnis wird nicht weniger gut. Nein, es wird genau so, wie wir es haben wollen.
Ein schön saftiges Steak, nicht zur Schuhsohle durchgebraten, nicht zum hundert Mal kauen, nein!
 
Bei Fleisch mit guter Qualität (und das ist meist nicht gerade das billigste, man sollte es sich schon etwas kosten lassen und von der Herkunft wissen) braucht es nicht viel. Gerade mal Salz und Pfeffer oder beides in einer guten Fertigmischung. und schon kann man auch ohne diverse Saucen einen tollen Geschmack erreichen. Natürlich gehört aber noch Garpunkt und Temperatur dazu.
 
Die meisten mögen ihr Steak medium, aber auch für alle anderen habe ich die Lösung! Das STEAK CHAMP.
Ganz einfach gesagt ist es ein kleines Stäbchen, eine Art Thermometer, was man mittig in das Fleisch sticht. Dieses hat die Kontrolle über die Kerntemperatur des Steaks und blinkt uns rechtzeitig an, wenn das Fleisch so ist, wie wir es von der Hitze nehmen sollen. Dann berechnet es die Zeit, die die Wärme nachzieht und sagt uns dann wieder durch ein Blinken, wann es servierfertig ist.
  


















Ich kannte das vorher gar nicht und durfte freundlicher Weise eines davon testen. Ich hätte mich wohl eigentlich für medium-rare entschieden, aber da ich ja meistens nicht nur für mich koche, habe ich dann doch medium genommen.
Das Ergebnis? Schaut selbst! Ich habe das Temperaturmessgerät schon ziemlich oft ausprobiert und immer hat es super funktioniert. Bei dickerem Fleisch, genauso wie bei etwas dünnerem.
Damit es perfekt gelingt hier ein paar Tipps.
 

Welche Faktoren beeinflussen mein Fleisch?

 
perfektes Steak | perfekte Steaks | gutes Fleisch

Ein perfektes Steak zubereiten – So funktioniert es

  1. Gutes Fleisch kaufen, circa 4 cm dick.
  2. Das Steak eine Stunde vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank nehmen.
  3. Steak mit etwas Öl einreiben und leicht salzen.
  4. Etwas Öl oder Fett in die Pfanne, bzw. den Grillrost leicht einölen.
  5. SteakChamp auswählen, aktivieren und in das Fleisch stecken.
  6. Beide Seiten des Steaks circa 2 Minuten mit hoher Hitze anbraten bzw. grillen.
  7. Hitze deutlich verringern (Herd: halbe Umdrehung, Grill ca. 130 bis 170°C) und bei mittlerer Hitze langsam weitergaren. Steak alle 2 bis 3 Minuten wenden, dann wird es schön gleichmäßig gar.
  8. Bei Doppelblitz-Signal des SteakChamp das Steak vom Feuer nehmen und ruhen lassen bis Doppelblitz-Signal endet. Jetzt ist Ihr Steak perfekt.
  9. SteakChamp entfernen, Meersalz und Pfeffer drüber, fertig!


Noch Fragen? Hier findest du ein Video mit der genauen Anleitung.
 
Die Wahl hat man zwischen SteakChamps für die Garstufen rare, medium-rare, medium und well-done.

Das Team von SteakChamp lässt mich so ein SteakChamp verlosen. Vielen Dank dafür!
  • Ihr müsst mir lediglich bis zum 7.9.2014, 18 Uhr, verraten welche Garstufe ihr wählen würdet .
  • Zusatzlose gibt es beim Teilen des Gewinnspielposts bei Facebook oder Twitter (das wird auch wirklich nachgeprüft!),das gebt ihr bitte im Kommentar mit an.
  • Es gibt natürlich wie immer keine Barauszahlung.
  • Vergesst nicht eure Mailadresse o.ä. zur Erreichbarkeit anzugeben.
  • Der Gewinner wird am Montag, 8.9.2014 benachrichtigt, hat eine Woche Zeit um sich mit seiner Adresse bei mir zu melden, welche an das Team von SteakChamp weitergeleitet wird, damit euch das SteakChamp zugesandt werden kann.
Außerdem möchte ich gerne wissen, welches Video euch von den zweien am meisten gefällt. Ich habe heute eine Mail mit den beiden bekommen und finde sie unglaublich süß!






6. August 2014

Wahre Worte II und Tipps und Tricks rund ums PIZZABACKEN

Liebe Leser, danke für euer gutes Zureden, die lieben Kommentare und hilfreichen Ideen zu meinem Post vor einigen Tagen. Ich glaubt gar nicht, wie gut es tut sowas zu lesen! Ich werde auch noch auf die einzelnen Kommentare und Nachrichten antworten.
Ihr habt mir einige Ideen gegeben, die ich umsetzen möchte, zum Beispiel in Kochkurse zu gehen. Nicht, um das Kochen zu lernen, sondern um Leute um mich herum zu haben, die Spaß am Essen und Kochen haben.
Auch regelmäßige Kochabende, auf die man sich schon vorher freuen kann, sind eine gute Idee. Leider kenne ich nur wenige Leute, die dazu Lust hätten, aber irgendwo kriege ich schon jemanden ran;)
Vielleich liegt da auch ein Problem von mir. Ich koche gerne. Aber ich koche ja nicht unbedingt nur für mich. Wenn aber nun mal die Bekochten mit Spiegelei-Ketchup-Sandwich zufrieden sind und andere ausgefallenere Dinge gar nicht mögen oder sogar nicht einmal probieren wollen, dann will ich für mich selber auch nix besonderes machen. Alleine essen ist kacke (sorry!). Großen Appetit auf Sandwich tagein tagaus habe ich aber auch nicht. Hm.
Wenigstens habe ich ein paar Sushiverbündete gefunden, denn den Appetit auf Sushi habe ich noch nicht verloren;) [Kennt ihr eigentlich Leute, die Sushi nur ein bisschen mögen? Irgendwie gibt es nur die, die es lieben und die, die es nicht essen.]
Zurück zu eurer Idee mit den Kochabenden. Vor zwei Tagen haben wir zu dritt einen Pizzaabend gemacht. Es hat stundenlang geregnet, keiner wollte vor die Tür, es wurde überlegt einen Film zu sehen und die Hand zuckte schon fast zum Pizzaservicezettel, als wir uns doch dazu entschlossen selbst Pizza zu backen.
Das gemeinsame Zutatenschnippeln, belegen und vor dem Ofen warten hat mir irgendwie Spaß gemacht, sodass ich auch mehr als ein paar Häppchen vertilgt habe.
 
 
Ich fand es auch toll, dass wir mal etwas anderes ausprobiert haben. Keine Standard-Zu-Hause-Pizza, bei der einfach alles Beliebte geschichtet wird und am Ende die Lage Käse drüber kommt, sondern ein Versuch in die italienische Richtung zu gehen. Und damit das auch noch besser gelingt, habe ich meinen neuen Pizzastein ausprobiert.
Und jetzt muss ich doch echt mal Werbung machen. Die Pizza ist so grandios geworden, dass ich jedem von euch rate, sich einen Pizzastein zuzulegen. Es lohnt sich wirklich! Es bringt irgendwie das italienische Urlaubsflair in die heimische Küche. Die Pizza bekommt ihren typischen, unverwechselbaren Geschmack.
Unsere Öfen können ja meist nur auf maximal 250°C erhitzt werden. In Steinöfen sieht das schon ganz anders aus. Dort ist richtig Feuer angesagt und der Stein speichert die Hitze von 350-400°C grandios. Da sich aber nicht jeder Pizzaliebhaber einen Steinofen zulegen wird, ist so ein kleiner Pizzastein eine tolle Erfindung. Er speichert ebenfalls die Hitze des Ofens. Deshalb: Stein auf ein Rost (mittlere Schiene) in den Ofen legen und diesen 25-40 Minuten vorheizen.
 
 
 
Ich hatte zunächst überlegt mir einen Pizzastein von Tchibo zu kaufen, den gibt es ja zur Zeit dort im Sortiment. Da ich aber nicht wusste, wie gut dieser sein würde, weil Tchibo ja nun nicht ganz so auf Pizzasteine spezialisiert ist, habe ich mich weiter umgesehen. Fündig und glücklich würde ich bei pizzasteinversand.de "Pizza wie vom Italiener zu Hause zubereiten" ist wirklich keine Übertreibung. Schaut euch mal auf der Seite um, da gibt es auch noch Rezepte und Infos.
Gerade das gefällt mir auch super. Also dass man wirklich dahintersteigen kann, warum man was wie macht. Und eben, wieso der Pizzastein die bessere Lösung für italienische Pizza zu Hause ist. Ein paar Tipps und Tricks will ich euch jetzt schon verraten.
 
 

Backen mit dem Pizzastein
  • nehmt einen Pizzastein, denn er kann die Feuchtigkeit vom Pizzateig absorbieren (im Gegensatz zum Backblech). Die Pizza wird damit nach innen hin nicht labbschig oder gar nicht durchgebacken. Das funktioniert, weil der Pizzastein aus dem gleichen Material ist, wie die Steinbacköfen, die zum Beispiel euer Lieblingsitaliener hat.
  • durch den Pizzastein bzw. die Hitze ist die Pizza schneller gar (5-7 Minuten reichen aus), der Belag trocknet nicht aus und somit verbrennen die Geschmacksaromen nicht.
Ausreden zählen nicht. Ich habe auch zu lange gebraucht um mich zu einem Pizzastein durchzuringen, aber der Geschmack belohnt einen und so viel kostet er ja nun auch nicht. Zwei Pizzalieferungen weniger und ihr habt das Geld schon wieder rein. Für 22,50€ könnt ihr hier einen guten Stein ergattern.

Die perfekte Pizza
  • verwende für den Teig Mehl vom Typ "00". Dieses kaufst du im Italienurlaub, bei Pizzasteinversand.de oder im Großhandel. Da der Gluten- und Proteinanteil hier sehr hoch ist, wird der Teig elastischer. Somit kann man ihn dünner hinbekommen.
  • Mozzarella immer gut auspressen (durch ein Mulltuch am besten). So kann die Flüssigkeit nicht beim Backen austreten und die Pizza matschig werden lassen. Büffelmozzarella schmeckt (mir) am besten!
  • Bleiben wir beim Käse: gib ihn authentischer Weise auf die Pizzasauce aber unter den Belag. Warum solltest du das Gemüse damit bedecken, du hast doch hochwertige Zutaten gekauft und bis kein Gammel-Lieferdienst, der was zu vertuschen hat. Die Pizza sieht so viel bunter und schöner aus. Das Auge isst mit!
  • Gib leicht verbrennbare Zutaten erst nach dem Backvorgang auf die Pizza, damit sie nicht bitter werden. Rucola oder Basilikum zum Beispiel. Eventuell dann nochmal eine halbe Minute in den Ofen, viel länger aber nicht.
  • Auch Olivenöl wird ab 190°C bitter, also erst nach dem Backen auf die Pizza träufeln oder einfach weglassen (ich muss kein Olivenöl drauf haben. Obwohl... Basilikum- oder Trüffelöl... das könnte vielleicht was werden;)
  • Keine Teigroller benutzen sondern die Pizza von Hand formen. Ansonsten zerstört man die Hefekulturen und drückt das Kohlendioxid heraus. Der Teig kann also nicht mehr seine schönen Bläschen bekommen. Also: mit den Fingerspitzen den Teig von Innen nach Außen ausformen.
Jetzt fehlt nur ein edler Tropfen für den Gaumen, nicht wahr? Da zeige ich euch jetzt mal meine neuste Entdeckung. Ideal witzig, wie ich finde und eine super Geschenkidee für Loriot-Fans.


    Die LORIOT-Weine sind abgezapft, originalverkork(s)t und wieder erhältlich. WOHLSEIN!
Lange Zeit gab es die Oberföhringer Vogelspinne, den Klöbener Krötenpfuhl und das Hupfheimer Jungferngärtchen nur in diesem Video. Nun, 2013, wurde er zum Leben erweckt. Endlich können wir ebenfalls diese Gaumenschmeichler verköstigen. Je Flasche 9,90€ inklusive einer guten Tat, denn mit dem Kauf spendet ihr für einen guten Zweck. Der Erlös kommt der ehrenamtlichen Arbeit des Bremer Roten Kreuzes zu Gute. Ebenso wird die Werkstatt für Behinderte Menschen des DRK-Sozialwerkes Bernkastel-Wittlich unterstützt.
 
 
 
Ihr kommt in den Genuss von Riesling (trocken) der Mosel, 11,5% vol. sowie Spätburgunder Dornfelder (trocken) der Mosel , 13,5% vol. Wollt ihr mehr über die deutschen Qualitätsweine erfahren, dann schaut doch mal auf dieser Seite, also bei Pahlgruber und Söhne (logisch!) nach. Zum Bestellen geht es gleich hier entlang.

Eine gute Sache, ein guter Tropfen, eine gute Idee.

Frohes Schlemmen, eure TONI

31. Juli 2014

Auf dem Grill: Pigwings, Süßkartoffel-BBQ-Pü und Coleslaw/ Krautsalat {Vorstellung DON MARCOs}

Kennt ihr das Grillen auf einer Zedernholzplanke? Ihr müsst sie euch wie ein kleines Holzbrett vorstellen, was man (nachdem man es für mindestens zwei Stunden in Wasser einweicht) auf den Grill legen kann und darauf das Essen zubereitet. Man hat es sich bei den Indianern abgeguckt, die auf diese Weise Fisch über offenem Feuer grillten.
Das hat den Vorteil, dass man scheinbar ungrillbare Sachen nun doch grillen kann. Zum Beispiel Lachsfilet. Das ist so feinfaserig, dass es durch den Rost rutschen würde. Und in Alufolie sammelt sich leider immer der ganze Saft. Wenden kann man es schon gar nicht, ohne dass es zerfällt. Weiterhin gibt die Planke einen tollen Geschmack ab. Wahnsinn, was man damit erreichen kann! Ich hätte es nicht gedacht, muss ich ganz ehrlich sagen.
 


Ich habe das erste mal mit einer Rotzederplanke gegrillt. Diese habe ich bei Don Marco`s gefunden. Einer Seite, bei der es auch tolle Rezepte zu bestaunen gibt. Mein Dankeschön an dieser Stelle für Peter, der mir bei Facebook immer mit Tipps aushilft und mich somit auf die Seite aufmerksam gemacht hat (eigentlich wegen des Gewürz, aber dazu weiter unten)!

Wie benutzt man eine Holzplanke beim Grillen?

Die Platte solltest du erstmal wässern. Beschwere sie am besten, damit sie untertaucht und du dir sicher sein kannst, dass sie überall Wasser ziehen kann. Rechne dafür mit mindestens zwei Stunden.
Ist die Planke vollgesaugt, verbrennt sie nicht und verhindert das Austrocknen des Grillguts.

Nun zum Grillvorgang. Richtet euch zwei Zonen ein. Eine sogenannte direkte und eine indirekte Hitzequelle. Beim einfachen Zwei-Zonen-Grillen häuft ihr dazu einfach die Grillkohle auf der einen Seite und lasst die andere frei.
Die Planke kommt kurz, d.h. knapp eine Minute in die direkte Hitzezone. Es fängt leicht an zu rauchen und knistern. Danach kommt die Planke in die indirekte Zone (bei Gasgrills 175°-260° einhalten). Einige bevorzugen hier die Variante, die auch in Webers Grillbüchern zu finden ist, nämlich die Platte umzudrehen. Wenn es euch aber ausreicht, nur etwas rauchigen Geschmack am Grillgut zu haben, dann benutzt ihr eben einfach nicht die angeröstete, sondern die bisherige Oberseite.
Die Planke könntet ihr jetzt noch mit gutem Olivenöl einpinseln.
Das Grillgut wird daraufgelegt und der Deckel des Grills geschlossen. Gibt es keinen Grilldeckel, so tut es auch eine umgedrehte hitzebeständige Schüssel oder ein Stück Alufolie.

Je nach Grillgut dauert der Vorgang nur 5 bis 25 Minuten.

Vorteil: der Grill bleibt sauber;)

Die Planke am Ende mit einer Bürste und heißem Wasser gut säubern (keinesfalls in den Geschirrspüler geben!). Danach gut trocknen lassen. Je nach Stärke kann sie ca. 5 Mal wiederverwendet werden.

Warum Rotzeder?

Zunächst habe ich die Rotzederplanke gewählt, weil ich am meisten darüber gehört habe. Jetzt bin ich einfach nur begeistert vom Geschmack, der durch sie abgegeben wird! Es ist, wenn man es genau nimmt, ein Zypressengewächs aus den USA bzw. Kanada. Der "Tree of Life", wie er auch manchmal genannt wird.
Keine Angst vor einem unangenehmen Nebengeschmack! Das Holz ist nämlich frei von Harzen, hat dafür aber enthaltene Öle, die schon vor dem Essen einen aromatischen Duft verbreiten, welcher auch dem Gericht eine besondere Note verleiht.  Außerdem hat es eine solche Zellstruktur, dass es gut isolierend ist. Das Garen ist schonend, weil das Grillgut nie heißer werden kann als das Holz.

für 14,95€ bekommt ihr ein 2er Set Planken bei Don Marco`s.

Welche Planken gibt es noch?

Ich finde die Rotzedernholzplanke top. Aber ihr kennt mich ja. Erstmal alles probieren, um dann seinen Favoriten auszuwählen. Bei Don Marco`s gibt es auch noch die Hickory Planke. Scheinbar eignet sie sich aufgrund ihres Aromas am besten für Schwein und Rind.
Bei Don Marco`s könnt ihr beruhigt kaufen. Sie verwenden für die Holzplanken ausschließlich von Hand sortierte und ausgesuchte Hölzer aus kontrollierter Forstwirtschaft, die in aufwendiger Handarbeit getrocknet, gehobelt und zusätzlich geschliffen werden.
 

Ein Rezeptbeispiel

Ich habe beim Plankengrillen gleich mal den Vorteil genutzt, dass nichts durch den Rost rutschen kann und mich für ein Kartoffelpüree entschieden. BBQ-Style habe ich Süßkartoffel genommen und Mais untergemischt. Ich habe für zwei Personen gekocht und eine Kartoffel genommen. Sie war vor dem Schälen knapp ein halbes Kilo schwer.
Die Süßkartoffel braucht gar nicht viel Tamtam. Einfach zuvor in Salzwasser (und Kartoffeln brauchen richtig ordentlich viel Salz, also nicht nur einmal den Salzstreuer umdrehen und fertig) garen, dann zwei Schluck warme Milch dazu und am besten mit den Händen durchkneten, den Mais (nach Belieben, bei mir war es 1/3 einer kleinen Dose) untermischen und abschmecken. Gegebenenfalls Sieglindes Erdäpfelgewürz von Sonnentor zufügen.
Als Brei oder mit Parmesan in Bällchen geformt auf der Zedernholzpanke erwärmen.

Dazu gab es Hühnerflügel.
Diese habe ich über Nacht mariniert. Für 4 Flügel nehmt ihr ein 330ml Bier (ich wollte Starkbier nehmen, hatte aber nur Lübzer Pils) und löst darin 100-120g Salz auf. Fleisch etwas einritzen, damit die Flüssigkeit eindringen kann.
Das Fleisch aus der Marinade nehmen und trocken werden lassen (im Kühlschrank und idealerweise für 4 Stunden, die Zeit nehme ich mir aber auch nicht immer).
Wenn es trocken ist, mit dem Rub einreiben. Ich habe einen tollen gefunden, nämlich auch bei Don Marco`s: Pigwing.
Das Produkt enthält keine tierischen Bestandteile und ist Vegetarisch und glutenfrei (allergene Zutaten: Sojabestandteile, Milch und Milchbestandteile, Sesam).
Ich musste unbedingt wissen was das ist und danach musste ich es natürlich unbedingt haben. Also Pigwing ist ein Rub für Geflügel. Dieses bekommt einen rauchigen Baconbeigeschmack. Das ist mal eine Alternative zum Umwickeln mit Serranoschinken. Ich finde die Idee genial und geschmeckt hat es auch klasse!
 

Das Gericht sollte ein Coleslaw abrunden. So viele hatte ich schon gegessen, so wenige zubereitet (gar keinen). Manche waren super, an manchen wurde rumgekritelt. Natürlich war meiner der beste:) Nagut, ich gebe es zu, es ist nicht "meiner", sondern Saschas. Danke für das tolle Rezept, dass bei mir standardeinziehen wird (eine große Schüssel gemacht und zwei Tage später gleich noch eine machen müssen, das will was heißen).


Zutaten (6 Personen):
  • 500 g Weißkohl
  • 60 ml Sahne
  • 60 ml Apfelessig
  • 2 Eier
  • 1 Möhre
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL Senfpulver (Alternative gemahlene Senfkörner)
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

Weißkohl und Möhre klein raspeln und in eine Schüssel geben.

Essig, Zucker, Mehl, Senfpulver und etwas Salz in einem Topf mischen, dann aufkochen und rühren. Butter und Sahne ebenfalls unterrühren.  Separat die Eier mit 2 EL der heißen Flüssigkeit verschlagen. Dann ebenfalls in den Topf geben und weiterrühren, bis die Flüssigkeit anfängt einzudicken.

Sauce zum Salat geben, (gegebenenfalls nachsalzen) und diesen kühl durchziehen lassen.

Frohes Schlemmen, eure TONI

15. Juli 2014

BBQ-Nudelsalat und was KROSSES aus der Mikrowelle (wie das?)


Es ist ja nicht so, dass ich nicht auf anderen Blogs stöbere. Auf einem habe ich neulich was gelesen, was ich erst gar nicht glauben wollte. Da schreibt doch echt Sabine (von der das Rezept ist) etwas von Bacon in der Mikrowelle kross kriegen!
 
Dass man überhaupt etwas in der Mikrowelle kross kriegt, mag ich ja nicht so recht glauben. Ihr habt ja sicher auch schon mal aufgewärmte Pizza gegessen und wisst wovon ich rede. Oder als man mal ein Toast "überbacken" wollte, was natürlich komplett in die Hose gegangen ist.
 
Nunja, Bacon kriegt man kross? Das glaub ich erst, wenn ichs gesehen habe! Also Bacon nebeneinander auf Küchenpapier und das auf einen Teller und ab damit in die Mikrowelle. 800Watt, 2-3 Minuten (lieber weniger und danach immer noch ein klein wenig mehr, falls es nicht genug knusprig ist): Wow, klappt ja! Abgesehen davon, dass die erste Runde etwas zu kross und dunkel geraten ist (wir verwenden jetzt mal nicht das Wort verkohlt) hat es ansonsten bei den nächsten Versuchen gut geklappt (bloß gut war ich so schlau zu Beginn erstmal nur vier kleine Scheiben zu nehmen, sodass noch genug für den Salat blieb). Verbrannt habe ich mir die Finger auch nicht, weil ich ans Abkühlen lassen gedacht habe, als der heiße Bacon aus der Mikrowelle kam.
 
Vom Wohnzimmer her hörte man schon Rufe "Oh, das riecht ja gut, was machst du denn da leckeres?". "Nudelsalat." "Seit wann riecht man den?" Tja, seit heute und seitdem ich weiß, dass selbst für Bacon die Pfanne sauber bleiben kann.
 
Freudestrahlend wegen der neuen Entdeckung wollte ich es gleich anderen berichten. Antwort war "Na logisch geht das". Hm. Falls ihr das auch schon wusstest, dann braucht ihr den Post ja nicht zu lesen.
Sowas ist immer toll, wenn das dann am Ende steht. Wie heute beim iPhone: "Schritt 1: klappen Sie die hintere Abdeckung auf.". Getan und weitergelesen: "Schritt 2: Achten Sie dabei auf Ihre Fingernägel."

 
 

BBQ-Nudelsalat

Zutaten für 4 bis 6 Personen:
  • 250 g kurze Nudeln (z.B. kurze Makkaroni)
  • 2 EL gutes Olivenöl
  • 100 - 200 g Frühstücksbacon in Scheiben
  • 2 gelbe, eine halbe rote Paprikaschote
  • 2 relativ große Pfirsiche
  • 1 Bund Lauchzwiebeln, in Ringen mit Grün
  • 200 g purer Joghurt
  • 100 ml BBQ-Soße nach eurem Geschmack
  • 1 TL Paprikapulver (Rauchpaprika für noch mehr BBQ-Kick)
  • Salz, Pfeffer
  • einige Blättchen Basilikum nach Belieben
Wie man Nudelsalat macht, wisst ihr ja. Nudeln kochen, Rest schnippeln (Bacon vorher anbrutzeln, bis er sich wellt), Dressingzutaten am besten separat mischen und dann alles unter die Nudeln heben. Eventuell mit Basilikum garnieren.



Frohes Schlemmen, eure TONI

14. Juli 2014

Ohne Backen, ohne Kühlschank: Pfannkuchentorte mit GENIALER Kirschsauce


Nein, ich komme jetzt nicht mit Petterson und Findus um die Ecke, sondern NUR mit einer Pfannkuchentorte. Yummy! Endlich habe ich mal eine "gebastelt". Macht sich ja auch ideal im Sommer, weil man den Ofen nicht anschmeißen muss, es aber keine Kühlschranktorte (***uuuhh, Gelatine***) ist.


Für die Torte backt ihr erstmal eine Ladung Pfannkuchen. Ich habe zehn Stück verwendet, weniger würde ich nicht nehmen, mehr durchaus schon. Welches Rezept ihr dafür nutzt, ist euch überlassen. Hier sind ein paar Anregungen:
Buttermilchpancakes mit Vollkornweizenmehl  Crêpes mit Birnen in Fliedersaft  Crêpes mit Himbeeren Hefeplinse mit Hagebuttenmarmelade (sächsisch)
Rhabarber-Pancake-Cookies
Waffeln mit Rum


Wenn die Pfannkuchen übereinander geschichtet werden, kommt dazwischen immer noch eine Schicht Crème oder Marmelade. Ich habe beides abwechselnd genommen. Dabei war die Crème eine Mischung aus einem Becher (150g) Vanillejoghurt (ich hatte Activia) und einem dreiviertel Becher Crème fraîche. Dazu kam ein knnapper Esslöffel Vanillezucker. Ich könnte es mir auch gut mit einem Anteil Quark vorstellen. Statt der Marmelade habe ich Kirschsauce genommen. Ich habe sie neulich spontan gekocht, weil ich so viele Kirschen da hatte und ich liebe sie! "Aus der Not mach eine Tugend." Sie ist toll geworden! Und eigentlich soll es in diesem Post auch gar nicht so sehr um die Torte gehen als um die Sauce. Hier kommt das Rezept.


Leckere Kirschsauce

300 g Sauerkirschen, entsteint
150-200 ml Kirschsaft
1 TL Aromapaste Wiener Mandel (alternativ einen Schuss Amaretto)
3 EL Zucker und das Mark einer halben Vanilleschote (alternativ Vanillezucker)
1 - 2 TL Speisestärke

Stärke mit 1-2 EL Saft anrühren. Alle Zutaten bis auf die Stärke mischen und aufkochen. Gegebenenfalls ausgekratzte Vanilleschote mit in den Topf geben und danach entfernen. Nun die Stärkemischung unterrühren, kurz kochen bzw. binden lassen und in sterile Gläser abfüllen.


Garniert habe ich die Torte mit gemischten Johannisbeeren (rot und weiß). Dabei habe ich auf die oberste Pfannkuchenschicht noch einmal Sauce gegeben.


Frohes Schlemmen, eure TONI

20. Januar 2014

Knusper, knusper Eulchen: Bono erhält Einzug im Block

Na ihr Leckermäuler? Wie gehts denn so? Hungrig? Satt? Zufrieden? Lust auf was Süßes?
Du auch, Sarah?
Na dann legen wir doch gleich mal los.
Darf ich vorstellen: Bono, das süße Euli:)



Liebe Sarah, ich habe mal bei dir gestöbert und noch keine Eulen-Cupcakes gefunden. Ja, ganz ehrlich, so der Eulenfan bin ich nicht und langsam hat mich dieses ganze Eulen-Geposte der anderen Blogger auch schon etwas genervt (sorry ihr lieben, aber das waren einfach zu viele Eulenglubschaugen in der letzten Zeit!). Cupcake-Fan bin ich dazu auch nicht unbedingt. Warum sollte ich die Dinger also machen?
Der Grund kam dann schnell: für einen Geburtstag sollte es was kleines werden. Kein Kuchen, keine Torte, aber ein normaler Muffin war mir zu langweilig. Aaaaalso doch Eulen-Cupcakes. Den Teig kann ich mir ja beliebig aussuchen dachte ich. Und ne Cupcake-Haube kann auch schonmal durch eine ordentliche Nutellaschicht ersetzt werden. Oreos waren sowieso noch im Schrank (bitte schreibt mir jetzt keine bösen Mails, wie ich es nur fertig bringen kann Oreos im Haus zu haben und sie nicht sofort zu essen:) und ich hatte noch einen Rest Glühwein, den ich sowieso nicht mehr trinken wollte (das war einfach schon zu viel des guten diesen Winter;)

Also ran ans Werk:

Zutaten für 12 Cupcakes:

80g weiche Butter
150g Mehl
1/2 TL Natron
eine Prise Salz
140g Zucker
1 Ei
180 ml Glühwein oder Wein oder Kinderpunsch
80g Kakao


Oreos
Nutella
Smarties

1. Butter, Zucker und Ei schaumig rühren.
2. Mehl, Natron, Salz und Kakao mischen und zu der Zucker-Butter-Mischung geben.
3. Den Glühwein dazugeben und gut verrühren.
4. Den Teig zu 2/3 in Papierförmchen füllen (ich gebe sie zusätzlich noch in ein Muffinbackblech, damit sie nicht auseinanderlaufen).
5.Bei vorgeheizten 180°C Ober-/ Unterhitze für 15-20 Minuten backen.

Zur Deko einer Eule:

Zwei Oreos auseinanderdrehen. Den Muffin eventuell begradigen, danacha mit Nutella ordentlich dick beschmieren. Zwei Oreohälften, die die Creme noch dran haben mit der weißen Seite nach oben nebeneinander auf die Nutellaschicht drücken. Ein uncremiges Oreoteil zerbrechen und als Ohren in den Muffin stecken. Mit noch mehr Nutella zwei Smarties als Pupillen aufkleben und ein andersfarbiges Smartie als Schnabel in den Teig stecken.
Für die Augen sehen auch senkrecht aufgelegte Mokkabohnen gut aus.



Ich habe bei meiner Eule nach dem Fotografieren die Ohren noch umgedreht, sodass sie nach unten hängen. Das sah dann mehr nach Eule aus:)

Na, Sarah, was sagst du? Appetit bekommen? Geht durch den Rührteig und dem Weglassen der Cupcake-Creme wirklich schnell. Probier es doch gerne mal aus. Die Oreos lassen sich super knuspern:)

 Euli und ich sagen erstmal Tschüss und bis morgen!

16. Januar 2014

Amarettini-Marmorkuchen in marmori.. äh.. memoriam

Neulich habe ich so darüber nachgedacht, dass es doch witzig ist, dass ich so unheimlich gern in der Küche stehe und meine beste Freundin überhaupt nicht. Eigentlich doch ganz gut, weil ich mich dann richtig austoben und ihr jeden Tag was kochen oder backen kann, sagt ihr jetzt. So leicht ist das leider nicht, weil sie gar nicht in der gleichen Stadt wie ich wohnt.



Früher war das viel besser... ach, wie vermisse ich das manchmal sich ganz spontan nachmittags zu treffen, ne Runde zu schnacken und irgendwelchen Blödsinn zu machen! Da sind mir neulich sogar die lustigen Spiele eingefallen, die wir immer gemacht haben. Kennt ihr die noch? Das Ausrechnen, mit wie viel Prozent man mit einem Jungen zusammenpasst. Oder das Spiel, wo man zehn Jungs in eine Liste trägt, am Ende welche rausstreicht und dann auch irgendwie der Traummann gefunden wird. Wenn wir durch diese Spiele durch waren, haben wir irgendwelche Teeniemagazine hervorgekramt und Horoskope und Co. gelesen. Nicht, dass wir dran geglaubt haben;)



Jetzt ist es gar nicht so einfach sich überhaupt ein mal im Monat zu treffen. Neulich war ich tatsächlich mal da, aber schlimm genug, dass es mir erstmal richtig dreckig gehen musste, damit wir uns wieder sehen. Trotzdem finde ich es aber total schön, dass man merkt, dass richtige Freundinnen trotzdem immer und auch über eine lange Zeit füreinander da sind. Nicht die feine englische Art, sich erst in so einem Moment zu melden, aber sie hat es mir nicht übel genommen. Genauso wäre ich andersrum auch für sie da (liebe M., leg es bitte nicht darauf an;)
Als ich jedenfalls dann bei ihr war, hat sich doch wieder gezeigt, wie sehr verschieden wir kochtechnisch sind. Leute, sie hat noch nichtmal eine Lasagneform!!! Ehrlich, ihre letzte Lasagne hat sie in einem stinknormalen Topf gemacht :) :) :) !!! Irgendwie schon fast wieder genial!



Naja und gestern ist mir eingefallen, dass es so ziemlich mein erster Backversuch gewesen sein muss, als ich damals mit ihr in der Küche stand und wir (beide noch kleine Zwerge) einen Marmorkuchen gebacken haben. Was ja eigentlich ratz fatz geht, dauerte bei uns eine Stunde! Naja, kein Wunder, wenn man sich auch immer ablenkt und minutenlange Lachanfälle bekommt. Wir haben das sogar aufgenommen... ich muss glatt mal gucken, ob ich das noch finde. Der Handrührer interessiert mich auch, der muss eine Monsterturbine gehabt haben, weil ich den dezibelzialistisch laut in Erinnerung habe.

Der Kuchen damals hatte die perfekte Marmorierung. Wir haben uns abgewechselt die Gabel spiralförmig durch den Teig zu ziehen, vielleicht lag es daran. Ich habe danach nie wieder so ein tolles Muster hinbekommen.



Heute gibt zwar nicht das Marmorkuchenrezept von damals, das war ein eher klassischer Marmorkuchen. Ihr bekommt jetzt ein Rezept für

Amarettini-Marmorkuchen

100g Amarettini (die kann man auch selber machen *klick*)
250g Mehl
1 Pkg. Backpulver
150g Zucker
ca. 30g Vanillezucker
5 Eier
200g Schlagsahne
3-4 EL Kakaopulver (entölt)
Puderzucker zur Dekoration

Schmeißt euren Backofen an und zwar auf 180°C Umluft.
Zerkloppt mit Gefrierbeutel und Nudelholz die Amarettini zu Pulver.
Mischt das Backpulver mit dem Mehl (macht das beim Backen immer!) und gebt Amarettini, Zucker und Vanillezucker dazu.
Jetzt mit Sahne und Eiern (diese nach und nach dazu geben!) zusammenmixen.
Nehmt eure gefettete und bemehlte Gugelhupfform und füllt die Hälfte des Teiges ein.
In den restlichen Teig gebt ihr so viel Kakaopulver, bis alles schön dunkel und schokoladig aussieht (es sei denn ihr mögt es etwas heller). Jetzt noch das Kaffeegewürz hinzugeben.
Den dunklen Teig auf den hellen geben.
Wer den hellen noch in einer Schüssel hat, kann beide Teige auch abwechselnd hineinklecksen, das gibt nochmal ein anderes Muster.
Jetzt nehmt ihr eine Gabel und zieht sie spiralförmig von unten nach oben durch den Teig, sodass ihr sozusagen immer etwas hellen Teig von unten nach oben zieht.
Backt den Kuchen für 50 Minuten und macht danach die Stäbchenprobe.
Den Kuchen nach dem Auskühlen stürzen und mit Puderzucker besieben.

15. Januar 2014

Zebra-Biskuit Tricolore Schokomousse-Torte





Diese Torte gab es bei mir, genauso wie den Baileys Chocolate Chip Cheesecake und die Himbeer-Vanilletarte am ersten Weihnachtsfeiertag. Geschmeckt hat sie mal wieder super. Es war ja nicht das erste Mal, dass ich sie gebacken habe, nur dieses Mal war sie doch wieder anders.
Es ist eine Torte, die aus zwei Biskuitlagen und drei Schokomousseschichten besteht. Diesmal ging Weihnachten in der Küche ja alles drüber und drunter. Also auch bei meiner Moussetorte. Ich hatte am Ende irgendwie nicht genug Mousse... Also war das Verhältnis von Biskuit und Schokofluff fast ausgewogen. Eigentlich gar nicht mal so schlecht, für Leute wie mich, die eigentlich keine Sahnetorten und ähnliches mögen. Irgendwie finde ich die Konsistenz einfach komisch. Man hat was im Mund, aber merkt es kaum, weil es aufgeschlagen und wie Luft ist. Als ob man Wolken essen würde:) Leider sah es dann aber auch nicht mehr so toll aus wie geplant.
Letztes Mal war die Torte perfekt. Wie hier. Aber davon habe ich kein Foto. Blöd! Aber wer kennt sowas nicht?
Was aber geworden und auf den Fotos gut zu sehen ist, ist dieses schöne Muster vom Biskuit. Und wie das geht, will ich euch nun verraten.



Ihr backt seperat einen dunklen und einen hellen Teig in einer 28cm Springform.
Wenn dieser ausgekühlt ist, stecht ihr drei bis vier Ringe aus. Ich habe dazu verschieden große Schüsselchen genommen. Wichtig ist, dass die Ringe möglichst mittig angesetzt werden, also jeder Ring an jeder Stelle gleich breit ist.
Nun setzt ihr aus diesen Ringen wieder zwei Böden zusammen, wobei sich immer ein dunkler und ein heller abwechseln.

Dann heißt es nur noch Boden-Zartbittermousse-Boden-Vollmilchmousse-weiße Schokomousse.



Top sind auch die Schokoschleifen, die eigentlich noch auf der Torte thronen. Die werden gemacht, indem Kuvertüre geschmolzen und auf dünne Backpapierstreifen gestrichen über eine Teigrolle gelegt wird, bis sie fest sind. Dann vorsichtig das Papier abziehen und die Schokobögen auf die Torte setzen, die davor mit Kakaopulver bestäubt wird.

Ich hatte diesmal einfach gerollte Schokoraspeln als Verzierung.

5. Dezember 2013

Angeber- Lieblingskekse Oder: der Ruin jeder Keksfirma

Am 6.12., also morgen ist Nikolaus und ich habe tatsächlich frei! Und zwar nicht nur den einen Tag, sondern noch das ganze Wochenende! Wenn man im Verkauf jobbt, ist das schon eine ganz schöne Seltenheit. Also muss sie sofort genutzt werden! Und damit meine ich nicht ausschlafen oder so, sondern einen Wochenendtrip. Keine Ahnung, ich steh einfach auf Kurztrips. Gerade im Winter, wenn einen so viele Weihnachtsmärkte locken.
Diesmal geht es zu Besuch nach Rostock. Heute packe ich noch meine sieben Sachen, damit ich morgen gleich früh los kann, zeitig da bin und noch schön viel vom Tag habe! Das heißt aber auch ich kann morgen nicht bloggen. Da ist aber der letzte Tag, bei dem ich noch bei Jules Verlosung mitmachen kann. Also mal fix den Post fertig geschrieben und heute zweimal gebloggt (hier war heut nachmittag schon eine feine Buchvorstellung für euch).
Ich möchte euch nämlich ganz gerne meine neusten Lieblingskekse vorstellen. Findet ihr auch, dass es einen Unterschied zwischen Keks und Plätzchen gibt? Also ich schon irgendwie. Keks ist krümliger, gern mit 52 Zähnen und Plätzchen ist ne Weihnachtssache. Naja und heute gibts die Mischung: Weihnachtskekse. Ich habe dafür von Silikomart was tolles bekommen. Guckt mal hier. Also ich hätte nicht gedacht, dass es so viel Silikonbackzeug gibt, aber schaut euch mal auf der Seite um, das ist der Wahnsinn! Eigentlich wollte ich mal mit Silikon backen, aber die Schokolade zu gießen war ja nicht wirklich backen.. hihi :) Aber geklappt hat es trotzdem toll. Die ließ sich super lösen und ich habe tolle Angeber-Kekse hinbekommen!!! Ein liebes Danke an das Silikomart-Team!
Aber jetzt schaut doch erstmal:
Das Rezept muss ich euch glatt mal als Foto zeigen. Bei dem Keksausstecher war nämlich noch ein echt tolles Rezeptbuch dabei. Witzig nur, dass bei den Vanille Cookie Choc mit Vollmilchschokolade (na oder eben Voolmilchschokolade:) statt Vanille Zitrone drin ist. Hihi.
Backt sie aber einfach so nach, wie es das Rezept erfordert. Ich sage euch: die werden perfekt und dann treiben wir gemeinsam Leibnitz in den Ruin, denn nachdem man diese Kekse probiert hat, kauft man keine fertigen mehr!
hihi


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