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14. Januar 2020

Der ALLROUNDER: Kokosöl - nicht nur für die Küche

Weißt du eigentlich, dass der Prinz von Fidschi sich in einen Aal verwandelt hat, um seine Geliebte Sina bei ihrem täglichen Bad beobachten zu können?
Sina ließ ihm dem Kopf abhacken und trotzdem machte der Prinz ihr noch ein letztes Geschenk:
am Ort, wo sein Kopf begraben wird, soll eine Palme wachsen, deren Früchte mit ihrem Saft den Durst und das Fleisch den Hunger stillt.
 
Nach dieser Legende entstand die Pflanze der Kokosnuss.
Ihr gepresstes Fleisch ist das Kokosöl, was eine Vielfalt an Wirkstoffen hat, die gut für den menschlichen Körper sind.
Wir können Kokosöl äußerlich anwenden, indem wir Haut und Haare damit verwöhnen. Es kann aber auch innerlich genutzt werden und hilft unseren Organismus zu entgiften. Das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt, der Stoffwechsel angekurbelt, Beschwerden gelindert und neurodegenerative Krankheiten (wie Alzheimer oder Parkinson) verlangsamt.
 
Da der Einsatz von Kokosöl in der letzten Zeit ansteigt, ist es interessant, sich damit auseinanderzusetzen. Fette sind für unseren Organismus wichtig und werden immer noch viel zu oft verpönt.
 
Ich möchte euch nicht überreden nun plötzlich riesige Mengen an Kokosöl zu uns zu nehmen. Es geht darum, das Öl in den Alltag einzubinden, so also beim Kochen, Braten, Backen aber auch pur zu verwenden. Sogar Tee und Kaffee kann man Kokosöl zugeben. Aufgrund der Inhaltsstoffe und Herstellungsart gibt es auch viele Gerichte der Paleo-Kost, also der Steinzeitküche, die damit zuzubereiten sind.
 

Wagt euch an Kokosöl einfach mal  heran und guckt euch viele verschiedene Verwendungsmöglichkeiten an, die Spaß machen ausprobiert zu werden. Hat man einmal den guten Effekt bemerkt, wird man wahrscheinlich nicht aufhören, Kokosöl dauerhaft in sein Leben einzubringen.

4. Januar 2020

Minestrone mit Reis aus dem Weight Watchers Erfolgsprinzip mit 7 Smart Points

Hier habe ich für euch mal einen alten Beitrag herausgekramt. Damals habe ich von Weight watchers geschrieben. Jetzt heißt das doch WW. Wisst ihr, ob die da auch ein neues Konzept haben oder bleibt alles beim alten?

Es gibt ein neues Weight watchers Kochbuch.
Ich will euch gar nicht das ganze Konzept hinter Weight Watchers erklären, so genau kenne ich das auch nicht. Und im Endeffekt werdet ihr euch ja nur für das Buch interessieren, wenn ihr einfach tolle Rezepte einer ausgewogenen Ernährung kennenlernen wollt oder aber das Konzept schon längt kennt. Der Beginn des Buches erklärt das Erfolgsrezept des smarten Abnehmens ja auch nochmal.
 
Mir geht es bei dem Buch um die Rezepte. Die Gerichte sehen schon auf den Fotos total toll aus. Eingeteilt sind sie in die Kategorien
  • Suppen und Eintöpfe
  • Fleisch und Fisch
  • Kartoffeln, Reis und Pasta
  • Gemüse und Salat
  • Snacks und Aufstriche
  • Süße Speisen und Kuchen
Ihr seht schon: das Essen ist nicht auf Verzicht ausgerichtet. Es folgt dem ganz eigenen Smart Points-Plan und daher finden sich diese Punkte auch zu jedem Rezept (ein Foto hat übrigens auch fast jedes Gericht. Das finde ich wichtig, um zu erkennen, dass es wirklich lecker sein kann). Leider gibt es hier keine Kalorienangaben - wer also nicht nach dem Weight Watchers Prinzip kochen will, könnte das hier vermissen. Wir können es nur erahnen: die Champignonsuppe zum Beispiel hat 0 smart Points, wird also nicht so reinhauen. Zubereitungs- und Garzeit sind ebenfalls immer angegeben.
 
Weil ich hier wie gesagt mehr Wert auf die Rezepte an sich lege, werde ich euch mal ein Gericht vorstellen, was mir gut gefällt. Vorher aber noch die Anmerkung, dass es coolerweise zwei Register gibt. Eins ist alphabetisch und eins ist nach Smart Points geordnet.
 
Ich musste natürlich mein Lieblingsessen auch mal in Variante "Weight Watcher" ausprobieren:
 


 

Minestrone mit Reis

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Scheiben roher Schinken
  • 100g festkochende Kartoffeln
  • 1 Karotte
  • 1/2 Aubergine
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Stange Lauch
  • 1 TL Olivenöl
  • 200ml Gemüsebrühe (1TL Instantpulver)
  • 200g geschälte Tomaten (Konserve)
  • 1 EL trockener Reis
  • 1 TL italienische Kräuter
  • 2 EL weiße Bohnen (Konserve)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
Zubereitung:
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Schinken in feine Würfel schneiden, Kartoffeln und Karotte schälen. Aubergine und Zucchini waschen. Kartoffeln und Gemüse ebenfalls würfeln. Lauch waschen und in Ringe schneiden.
  2. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Schinken darin anbraten. Kartoffeln und Gemüse zugeben und mit andünsten. Gemüsebrühe und Tomaten angießen, Reis und Kräuter zugeben und alles zugedeckt ca. 15 Minuten garen.
  3. Bohnen zum Eintopf geben und kurz erhitzen. Minestrone mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und servieren.
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Garzeit: ca 20 Minuten
 
7 SmartPoints

1. Oktober 2016

UMAMI - Die Entdeckung des perfekten Geschmacks {Rezension}

Das Buch in wenigen Worten.


http://edition.fackeltraeger-verlag.de/produkt-details/umami-9783771646653/show/


Es bietet wirklich den perfekten Geschmack.


Die Rezepte sind...

vielseitig.

einfacher als gedacht.

wirkungsvoll.

Aromabomben.
 
 
Es ist kein Buch mit Rezepten bei denen für jeden was dabei ist. Denn: jedes Rezept ist für jeden.
Ich muss nicht lange suchen. Ich kann irgendeine Seite aufschlagen und loskochen. Es trifft sicher meinen Geschmack.
Und wenn ihr das anders seht, dann geht ihr eben nach der Anleitung zu Beginn des Buches, indem ihr mit eurem unschlüssigen Appetit dahin geleitet werdet, genau zu wissen, was ihr kochen könnt, damit ihr zufrieden und satt seit.
Umami trifft auf jeden Fall euren Geschmack. Denn Umami ist nicht nur einfach der fünfte Geschmackssinn sondern geht
  • frisch und anregend
  • weich und wärmend
  • kräftig und klar
  • vollmundig und gewagt
  • süss und aufregend
und dann gibt es ja auch noch die
  • Umami-Grundrezepte, mit denen ihr euch austoben könnt.

Fazit: Ihr könnt wirklich in jeder Stimmung zu Umami finden.

16. September 2016

Freizeit ade!

Ich liege im Bett. Gleich muss ich auf Arbeit. Kotz. Ich habe keine Lust.
 
Aber wenigstens ist morgen frei. Also nochmal Endspurt. Momentan komme ich zu nichts mehr, was auch nur annähernd das Wörtchen "privat" verdient hätte. Freizeit ade!
 
In solchen Phasen ist es mir wichtig, mir trotzdem noch ein paar Minuten des Tages für mich zu nehmen. Freundin anrufen, baden gehen... sowas. Eben einfach mal den Kopf freikriegen. Und wenn es nur ganz kurz ist. Urlaub ist ja schließlich auch erstmal nicht in Sicht.
 
Mein Tagesaugleich ist seit einiger Zeit der Sport. Früher konnte ich es immer nicht verstehen, wenn die Leute sagten, dass sie da loslassen könnten, sich auspowern und so. Was soll daran toll sein sich auszupowern? Ich bin schon ausgepowert genug, wenn ich von Arbeit komme.
 
Gut, ich begreife jetzt, was gemeint ist. Beim Sport - und seien es nur 30 Minuten - denke ich an nichts. Meine Gedanken schweifen kein bisschen ab, ich mache einfach nur Sport. Das versuche ich jeden Tag durchzuziehen. Klingt verrückt und manchem reichen auch schon ein, zwei Mal die Woche. Macht, wie ihr es wollt.
 
Beim Sport habe ich es zuerst natürlich nicht wegen der Entspannung gemacht. Aber wenn man es erstmal beginnt regelmäßig durchzuziehen, dann freut man sich auf eine bestimmte Art eigentlich auf seine Workouts.

 
 
Wenn man schon Sport macht, ist es gar nicht mal so schlecht, wenn der sich auch in der Figur bemerkbar macht. Wenn ich trainiere, kann ich auch traininert aussehen. Ich habe mir dazu mal das Buch "Kraftstoff" von Mark Lauren mit Maggie Freenwood-Robinson unter die Lupe genommen. Dazu gab es auch noch eine DVD "Fit ohne Geräte".
Ohne Geräte zu trainieren ist für viele interessanter. So müssen wir nicht ins Studio sondern können zu Hause und wann immer es uns passt unbeobachtet Sport machen - auch wenn wir keine Hanteln und Co. haben. Klingt ein bisschen nach Frauensport. Ist es auch überwiegend, aber die Resultate sind trotzdem gut! Wenn man es eben durchzieht. Es gibt immer einige Varianten, damit einem nicht langweilig wird und man sich auch steigern kann. Man macht also zu zwei Vor"turnerinnen" im Video die gleichen Übungen mit. Somit hat man irgendwie ein Gemeinschaftsgefühl, obwohl man aber unbeobachtet und alleine ist.
 
https://www.m-vg.de/riva/shop/article/3864-fit-ohne-geraete-kraftstoff/
16,99€
riva-Verlag
 
 
Das Buch zur DVD teilt sich in vier Kapitel. Zuerst wird aber eine Einführung gegeben, worin beschrieben wird, wie man mit dem richtigen Kraftstoff abnehmen kann. Dabei wird uns erklärt, was nicht funktioniert (Extremdiäten z.B.) und warum und was hingegen Möglichkeiten sind, wirklich positive Effekte zu erzielen, die länger andauern. Bestenfalls für immer:) Aber das liegt ja an uns^^
 
Bei dem Buchcover erahnt man es: Schon in der Einleitung wird nichts schöngeredet, denn: ohne Sport geht es nicht. Klar können wir ohne Sport abnehmen, aber sieht das dann gut aus? Nein! Und ich weiß wovon ich rede.
Wissenschaftlich erwiesen ist: "Wir müssen uns ausreichend bewegen, damit die verzehrten Kalorien zur Steigerung körperlicher Fitness und für die Bildung von Muskelgewebe eingesetzt und nicht in Form von Fett für spätere Anstrengungen gespeichert werden."
 
Unseren Stoffwechsel auf Trab bringen. Das ist also unser Ziel.
 
Und mit "Fit ohne Geräte" geht das ohne Geld für Trainingsgeräte oder Fitnessstudio-Mitgliedschaften auszugeben. Gewusst wie. Dafür gebe ich dann gerne mal die vergleichsweise wenigen Euro aus für Buch und DVD.
 
1. Was man für einen fitten, schlanken Körper wissen muss
2. Echter Kraftstoff
3. Startklar
4. Das Kraftstoff-Workout
 
Im Anhang findet ihr noch eine Speiseplan-Vorlage.
 
Das Buch gefällt mir sehr gut, weil es übersichtlich gegliedert und logisch aufgebaut ist. Vor allem aber motiviert es. Und zwar nicht auf die Trainer-Anschrei-Art sondern durch wissenschaftlich erwiesene Fakten, die einfach logisch dargestellt werden, sodass wir VERSTEHEN, wie es funktionieren kann und uns deswegen dann danach richten.
 
Natürlich findet man im Buch auch Rezeptvorschläge zum selbst Zubereiten, Essenspläne zur idealen Zusammenstellung - und zwar unterteilt in verschiedene Wochen. Also je nachdem, ob man erst mit dem Sport begonnen hat oder schon weiter ist.
 
Aufgegriffen wird auch das ein oder andere Thema, was andere Bücher nicht berücksichtigen. Mir zumindest fehlen in einigen sowas wie es eben hier gibt: wie man Festtage überstehen kann, wie man gesund aus Schachteln isst, was man bedenken muss wegen Quecksilber, der ja in Fisch ist oder aber auch was man tun kann, wenn man nicht abnehmen sondern gesund zunehmen will - ja, solche Leute gibt es auch ;)
 
Das Buch hat mir (und ich habe mich vorher schon aufgeklärt genug gefühlt) neben neuen Rezepten auch neue Sichtweisen aufgezeigt, die ich in meinen Alltag nun mit einbaue. Unter anderem auch das Zauberwort EIWEIß.
Ich finde es nicht verächtlich, wenn man sich Eiweißshakes macht. Ich muss aber sagen, dass ich früher immer eine naserümpfende Einstellung gegenüber denjenigen hatte, die sich die Dinger eins nach dem anderen reingehauen haben.
 
Mittlerweile finde ich die Shakes toll. Weil sie wirklich was bringen. Vorausgesetzt man hat auch die richtigen.
 
Dazu sollte man sich zuerst mal mit den unterschiedlichen Eiweißen beschäftigen. Ich werde euch mal in den nächsten Posts die wichtigsten Unterschiede zusammenstellen. Erstmal soll es erstmal um Whey gehen, weil es das ist, was ich von Multipower getestet habe. Das ist Molkenprotein
 
Die Shakes
 
Geschmack
 
Gerade die Mädels mögen meist keine Eiweißshakes, weil sie sie eklig finden. Das müssen sie aber nicht sein. Multipower bietet dafür verschiedene Geschmacksrichtungen an. Anders als andere Hersteller gibt es hier nicht nur die Standard-Langweiler Erdbeer, Schoko und Vanille sondern auch mal Karamell, Kaffee und einige andere. Ganz interessant klingt noch Banane Mango. Probiert habe ich bisher aber erstmal Erdbeer. Ist ja auch ne ganze Menge in so ner Packung drin.
Ich muss sagen, ich fand es ganz schön süß. Ich hatte es anders erwartet, aber es schmeckt wirklich wie ein Erdbeermilchshake aus Mcces. Vor allem: auch, wenn ihr es nur mit Wasser gemischt habt. Ich frage mich, wie der Kaffeegeschmack wohl sein würde. Ich glaube ich muss noch einiges ausprobieren. Obwohl aber erst Erdbeer nicht so meins war, habe ich mich nach dem zweiten Drink schon dran gewöhnt. Gut schmeckt es auf jeden Fall, nur ist die Konsistenz eher wolkig, schaumig statt cremig, so wie ich es eher gewollt hätte. Es trinkt sich aber somit leichter und schneller weg. Ich mag auch lieber die Shakes als die Riegel, denn die habe ich auch probiert (siehe unten).
 
Dosierung
 
Davon nehmt ihr dann immer gute 2 Esslöffel. Wer es genau machen will: 30g. Die rührt ihr dann mit 300ml Milch oder 250ml Wasser zusammen. Empfohlen wird ein Shake pro Tag und das zum Frühstück. Nehmt aber an einigen Tagen auch ruhig mal zwei und schiebt den Verzehr auch auf nach dem Workout. Hier streiten sich zwar viele, ob das wirklich anders wirkt, als wenn man das Eiweiß über den Tag verteilt, aber schaden kann`s ja schließlich auch nicht.
Das Zusammenrühren könnte sich ohne Mixer etwas schwierig herausstellen, denn das Pulver klumpt natürlich etwas mit der Flüssigkeit. Aber auch hier ist man bei Multipower wieder auf der guten Seite, denn diese Shakes klumpen vergleichsweise wenig. Wenn man dann noch einen Shaker mit integriertem Sieb benutzt, dann gibt es gar keine Probleme. Natürlich gibt es die Shaker auch gleich passend im Onlineshop, wo ihr auch das Pulver und andere Proteinprodukte kaufen könnt. 
Ein 450g-Beutel Whey vom sports nutrition Winner 2015 kostet euch 16,99 Euro und liefert 15 Shakes.
 

Multipower's 100% Pure Whey Protein ist eines der Pulver mit dem höchsten Proteinanteil, das ihr bekommen könnt. Es besteht 80% aus reinstem Molkenprotein aus Isolat, Konzentrat und Hydrolysat. Molkenproteinisolat ist die reinste Form und wird hier als Hauptbestandteil verwendet. Somit bekommen wir in einem Shake 24g hochwertigstes Protein (inkl. 5,7g BCAAs und 3,8g L-Glutamine) und nur 1,4g Kohlenhydrate. Wir haben somit pro Portion nur knapp über 100kcal (mehr oder weniger ob mit Wasser oder Milch zubereitet).

Vitamin B6, das den natürlichen Proteinstoffwechsel und die Hormonaktivität ankurbelt, ist auch mit dabei.

Süßungsmitteln werden verwendet, das Produkt ist für Vegetarier geeignet, gluten-frei und enthält kein Aspartam.             


Die Geschmacksrichtungen der Riegel sind nicht ganz gleich mit den Shake-Geschmacksrichtungen. Ich habe vier zum Testen und davon schon Kokos und Cookie vernascht. An Schokoriegel kommen sie nicht ran, aber auch hier gilt: besser als erwartet und vor allem gewöhnt man sich schon nach dem ersten Bissen an den etwas anderen Geschmack. Der ist nicht so ganz schokoladig, was durch die leicht(!) gummiartige Konsistenz noch verstärkt wird. Man hat das Gefühl nicht so viel zu essen, aber mit 200kcal hat so ein 50g-Riegel schon ganz schöne Power in sich. Dafür aber auch an Proteinen. Und schließlich soll er ja auch eine ganze Weile vorhalten. Tut er. Spezielle Süßungsmittel, die der Körper NICHT aufnimmt (sondern wieder ausscheidet) werden verwendet bei dem 53% Protein Bar. Er liefert 27g Eiweiß und eignet sich als Snack zwischendurch.
 
 

27. Juni 2016

Als Vegetarier bist du doch schon Normalo: Zwei geniale Kochbücher ohne viel Blabla {REZENSION}

Momentan tue ich mich etwas schwer mit Kochbüchern. So ein richtiger Knaller war für mich schon lange nicht mehr dabei.
 
Vieles geht in Richtung vegan, Paleo, raw, clean, Vollwert...
Bist du Vegetarier kannst du dich schon als Normalo fühlen.
 
Demzufolge sieht es so auch im Kochbuchregal von Dussmann, Hugendubel, Thalia und Co. aus. Wo sind die allround-Kochbücher geblieben? Selbst bei der Abteilung Grillen gibt es kein Buch mehr, was beliebte, bekannte und alltägliche Grillrezepte vorstellt.
 
Daher gibt es von mir nun eine Buchempfehlung für alle die, denen es genauso wie mir geht und die sich nicht auf eine Foodtrend-Schiene festlegen wollen.
 
Fangen wir mit Café Cornersmith an. Dieses Buch hat es mir wirklich angetan. Ich habe zwei mannshohe Regale voll mit Koch- und Backbüchern, aber nur wenige schaffen es wie dieses hier ins gläserne Extraregal. Dort steht eine Handvoll Bücher, die zu meinen Lieblingen gehören, weil es nahezu jedes Gericht daraus schafft, von mir gekocht werden zu wollen.
 
Dazu muss ich vielleicht noch erklären, dass ich weder Vegetarier noch Flexitarier oder irgendwas bin. Ich ess meine türkische Pizza gerne ohne Fleisch und Käse, habe aber nichts gegen Sushi und bestelle beim Italiener gerne ein saftiges Steak.
 
Das Buch greift einfach alle Bereiche auf, die mir schmecken:
 
Eingemachtes wie Chili- Konfitüre, Süßes wie Käsekuchen, Frisches wie Kohlrabi-Kraut-Salat mit Frühlingskräutern und eingelegten Kumquats, Außergewöhnliches wie Labné oder Zusammenstellungen wie Bagel mit Hühnchenfleisch, Misomayonnaise und Knoblauchchips.
 
Das Buch unterteilt sich in Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Einmachen. Danach folgen noch Rezeptgrundlagen, etwas über das Cornersmith , das Register und eine Danksagung.
Eine richtig übersichtliche Angelegenheit also. Ich habe zwar erst ab dem Kapitel "Herbst" gemerkt, dass es so aufgeteilt ist, weil ich das Inhaltsverzeichnis irgendwie überblättert habe, aber das macht nichts.
Für mich ist eine Jahreszeitenunterteilung immer ein Zeichen für Rezepte mit frischen, saisonal-regionalen Zutaten. Hier wurde also nachgedacht und Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.
Die Rezepte sind kreativ und abwechslungsreich, die Anleitung gut verständlich und ohne viele Umschweife. Angaben zur Zubereitungszeit, Kochzeit, Haltbarkeit und Menge stehen immer übersichtlich in der Randspalte. Außerdem gibt es immer kleine Erklärungen zu den verschiedenen Rezepten. Escabache vom Wittling würde mir erstmal nicht viel sagen, aber das Foto, was bei jedem Rezept eine ganze Seite einnimmt hilft da schon weiter. Es sieht lecker aus, deshalb will ich wissen, was es genau ist und ob ich es mal nachkochen werde. Dieses traditionelle mediterrane Gericht ist so eine Art heiß marinierter Fisch, denn die Fischfilets werden mit heißer Flüssigkeit übergossen, um sie zu "konservieren"... Aha, klingt gut, wird die Tonia mal probieren. Mal sehen, ob sie Wittling findet.
 
Das Buch bekommt von mir jedenfalls die volle Punktzahl. Klasse Umfang, tolle Bilder, super Aufteilung, geniale Rezepte, strahlende Farben, gute Auswahl.
 
 
Das Yoga-Kochbuch
 
Ja was passt denn da jetzt nicht zusammen? Hat sie nicht eben noch gesagt, dass sie diese Foodtrends stören? Ja, tun sie. Zumindest diese Einseitigkeit in den Büchern immer. Bei jedem Foodtrend ist ja auch irgendwas dabei, was ich gerne esse, aber mich ausschließlich von Linsen oder Fleisch ernähren möchte ich auch nicht. Dieses Buch legt Wert auf die Gesundheit und verbindet Essen mit Sport. Wer weiß, vielleicht kriegt es mich ja nochmal zum Yoga:)
Das Buch stellt verschiedene Ernährungsweisen vor und wendet sich vor jedem Kapitel der jeweiligen Ernährung und einem Yoga-Lehrer zu,  der diese Ernährung bevorzugt. Dann folgen die Rezepte, die wahrlich lecker klingen, aussehen und schmecken. Spargel-Stracciatella ist vielleicht für die jetzige Spargelsaison besonders geeignet. Aber Shakshouka als maghrebinisches Kultrezept habe ich auch schon so lange mal kochen wollen.
Jedes Rezept hat ein Rezept dabei, wobei sich Rezept und Foto eine Doppelseite teilen. Das ganze Buch ist mit über 200 Seiten schön dick und kein Büchlein sondern ein richtiges Kochbuch. Es gefällt mir sehr und ich hatte schon Angst, dass es durch seinen Yoga-Bezug zu gesundheits-blabla-lastig sein könnte.
 
Der Autor, Udo Einenkel ist Gesundheitsberater und Koch. Man merkt, dass er das Buch mit Leidenschaft gemacht hat und auch seine dreißig Jahre professionelle Erfahrung wird eindeutig erkennbar. Vegetarisch.vegane Küche mit Gault-Millau-Auszeichnung. Wer das vegetarische Berliner Bio-Restaurant Abendmahl kennt, dem sei gesagt, dass Einenkel dort 15 Jahre gearbeitet hat. Hier kam durch die Belastung die Liebe zum Yoga auf. Das betrieb er als Entspannung und führt es bis heute fort. 
Udo Einenkel arbeitet heute als Kochdozent, schreibt Kochbücher und fotografiert für sein Leben gern Essen.

 


224 Seiten, ca. 150 Abbildungen, Format 22,7 x 27,4 cm, Hardcover, 29,99€
ISBN-13: 978-3-86244-979-8
mehr Infos und einen Blick ins Buch gibt es [hier]
 
 

17. Mai 2016

Rezepte und Ernährungstipps um sich sportlich zu steigern

Es gibt mit Sicherheit verschiedene Gründe dafür, dass sich die Menschen vegan ernähren. Wenn man sich in der Welt der Stars und Berühmtheiten umschaut, so steckt dahinter aber meist das Ergebnis, das durch eine solche Ernährung erzielt wird. Die Menschen wollen etwas damit erreichen, dass sie sich so ernähren. Zumindest ist das eigene Aussehen, die eigene Fitness und Energie viel öfter Grundlage für Foodtrends als das Schützen von Tieren.
 
In dem Buch Vegan in Topform - Das Energie-Kochbuch wird dieses Prinzip aufgegriffen. Hier findet man also nicht nur eine Sammlung von Rezepten sondern auch Erklärungen und Informationen zur Ernährung und deren Auswirkungen. Wir lernen aber nicht rein informativ sondern am Beispiel der Erfahrungen von Brendan Brazier. Er ernährt sich vegan und er treibt Ausdauersport. Beides stimmt er so genau aufeinander ab, sodass eins das andere unterstützt.
Es geht nicht vordergründig darum, dass Brendan sein Aussehen optimieren will, sondern dass er seine Ausdauer beim Sport auf das höchst mögliche Level bringt. Gesteigert hat er sich zwar kontinuierlich seitdem er mit 15 Jahren begann für den Triathlon zu trainieren, aber die Steigerung wurde immer langsamer. Er musste sein Training stärker nach dem ausrichten, was er erreichen wollte. Zielgerichtetheit.
Nun schaute er sich auch an, was er aß und stellte fest, dass sein Trainigspensum stark in Zusammenhang mit der Ernährung stand. Lebensmittel wirken natürlich verschieden. Welche muss man also zu sich nehmen, wenn man Entzündungen hemmen will, mehr Energie gewinnen will, die Erholungszeit nach dem Training verkürzen will.
Tiefschlafzeiten, Muskelaufbau und und und. Es geht um viel mehr als nur den Hunger zu stillen.
 
Die ersten Tipps in diesem Buch finden sich also schon in den ersten Erzählungen von Brendan selbst. Er wendet sich aber auch konkret an jeden einzelnen: Kaufen Sie nur Lebensmittel mit positiver Energiebilanz. Er beschreibt, dass manche Produkte (Blattgemüse, Obst,...) mehr Energie liefern, als uns ihr Verzehr abverlangt. Zum Verdauen brauchen wir ja auch Energie. Die in den Lebensmitteln gespeicherte Energie kennen wir als Kalorien. Es ist aber nicht so, dass mehr Kalorien auch mehr Energie für den Körper liefern, was man zB an FastFood sieht. Nach solchem Essen sind wir nicht unbedingt fit. Wir brauchen mehr Energie zur Verdauung als bei anderen Lebensmitteln. Isst man schwer, braucht man also eine Siesta:)
 
Lebensmittel mit positiver Energiebilanz und ihre Auswirkungen auf den pH-Wert sind dann übersichtlich in einer Tabelle aufgestellt. Auch gibt es eine Aufstellung für die Grundnahrungsmittel, die wir uns besorgen könnten, wenn wir vorhaben unsere Ernährung ganz nach Brendans Prinzip zu richten. Es folgt der Thrive-Pyramide. Eine Ernährungspyramide, wie wir sie aus dem Bio-Unterricht kennen, nur detaillierter und durchdacht: Ballaststoffreiches Gemüse (Mangold, Möhren, Blattgemüse, Zucchini) als Basis. Danach Proteine und Früchte, es folgen Fette und die Spitze, also einen geringen Teil, bilden stärkehaltige Lebensmittel und Getreide.
 
Es folgen schon viele Anhänger dem Ernährungsprinzip von Brendan Brazier. Nicht ohne Grund ist das hier schon der vierte Band der Serie "Vegan in Topform". Das Buch gibt es seit Oktober 2015 für 29,00€ im Naranya-Verlag. Auf den 320 Seiten gibt es zahlreiche Informationen und Motivationen. Dabei 150 Rezepte, die auf der Ernährungsweise basieren. So bleibt das alles nicht nur Theorie sondern gewährt auch uns die Möglichkeit den Weg einzuschlagen, der die Olympiateilnehmer erfolgreich zum Sieg geführt hat und der verspricht Erkrankungen vorzubeugen, zu mehr Energie und geistiger Arbeit zu führen und Heißhungerattacken zu vermindern. Die Regenerationsphase soll verkürzt werden und das Verletzungsrisiko reduziert werden.
 
Die Rezepte sind vegan, basenbildend, vollwertig und mit einer hohen Nährstoffdichte. Essen, was lecker schmeckt und gleichzeitig zu mehr Kraft und Ausdauer verhilft. Die Gerichte sind frei von Allergenen, Weizen, Hefe, Gluten. Auch Soja wird vermieden, raffinierter Zucker und Milchprodukte.
 
Toll ist weiterhin, dass für jeden Typ individuelle Menüpläne vorgeschlagen werden: ob für Einsteiger, Sportaktive oder "Normalos".
 
Mir gefällt auch die Rezeptunterteilung in Basics (zB Mandelmus), Morgens (Himbeer-Zitronen-Mate), Vorspeisen, Beilagen, Saucen und Dips (Falafel aus roten Linsen mit Artischocke-Tapenade), Sandwiches, Wraps und Burger (Burrito-Wrap), Suppen (mit Kokosnuss, Zitronengras und Limettensaft), Salate und Dressings (Asiatischer Salat aus Gemüse à la Julienne), Reis und Nudelgerichte (Grüne Thai-Curryreis-Schale), Smoothies, frische Säfte und warme Drinks (Tropische Brise), Desserts (Ananas-Kokos-Makronen), Thrive Sport Rezepte (Apfel-Beeren-Regenerationsdrink).
 
mehr Infos, eine Leseprobe und ein Video findet ihr [hier]

 

Vegan in Topform - Das Energie-Kochbuch
Brendan Brazier
29,00€
150 pflanzliche Rezepte für optimale Leistung und Gesundheit
     
FÜR MEHR ENERGIE, AUSDAUER UND GEISTIGE KLARHEIT
320 Seiten, geb.
erschienen im Oktober 2015
ISBN: 978-3-944125-38-1

8. April 2016

Cheese & Cake - Was will man mehr? {REZENSION}

Jetzt verstehe ich erstmal, warum das Buch so komisch "Cheese & Cake" heißt. Beim Reinblättern wurde es mir klar. Es ist nämlich nicht nur ein Buch mit Cheesecake-Rezepten, aber natürlich sind da auch viele Käsekuchenrezepte enthalten.
Wir haben es hier aber auch mit Rezepten für Desserts im Glas, herzhafte Kuchen und Käsecremes zu tun. Cupcakes mit Cremehäubchen, Muffins mit Topfenfüllung, Quarkstriezel, Topfenstudel und und und.
 
Ich denke mal, dass man erstmal ein Cheesecake-Fan sein muss, um überhaupt in das Buch hineinzublättern und sich dafür zu interessieren, denn zunächst weiß man ja gar nicht, was einen erwartet.
Die Käsekuchen sind schön modern. Sie decken verschiedene traditionelle Varianten unterschiedlichster Herkunft ab: Natürlich darf der New York Cheesecake und der russische Zupfkuchen nicht fehlen. Wer sich aber schon genauer mit Käsekuchen beschäftigt hat, kennt auch den schwedischen und korsischen. Auch die bekannte Himbeer-Charlotte und der Croque-en-bouche aus Frankreich müssen dabei sein.
Weniger bekannt sind wahrscheinlich der brasilianische Limetten-Baiser-Kuchen, der Flao aus Ibiza, der mit Minze und Anis trafitionell zu Ostern gebacken wird, aber sicher auch sonst lecker schmeckt. Italien ist auch vertreten: mit der Crostata di Ricotta mit Pinienkernen und der Cassata Siciliana.
Es sind noch viele weitere Rezepte, die ich natürlich nicht alle aufzählen werde.
 
Cheese
Margit Proebst, Jo Kirchherr
Cheese & Cake
80 außergewöhnliche Rezepte von Cupcakes bis Törtchen
    
Preis: 19,99 €
160 Seiten, ca. 100 Abbildungen
Format 19,2 x 28,5 cm,
Klappenbroschur mit Fadenheftung
ISBN-13: 978-3-86244-968-2
 
 
Alles in allem ist die Auswahl top und die Bilder sehr ansprechend. Wie immer bei dieser Bücherreihe hat ein Rezept den Platz einer ganzen Seite und rechts auf der Nebenseite findet ihr ein Großbild des Kuchens. Ich finde das toll, weil man so eine Vorstellung hat, wie der Kuchen mal werden wird, wie er aussieht, welche Konsistenz er haben wird und ob es das Geeignete für die Gelegenheit ist.
Das einzige, was ich bemängel ist, dass ich ein Bild glaube schon einmal in einem anderen Buch gesehen zu haben. Wahrscheinlich war es das Buch "Törtchen und Tartelettes" der gleichen Reihe, aber ich finde solche Dopplungen sollten nicht sein, auch wenn es thematisch passt. Leidenschaftliche Büchersammler haben dadurch aber irgendwie einen Nachteil.
 
Weitere tolle Rezepte habe ich gefunden, die ich daher gerne backen möchte, weil sie total kreativ sind, ich auf die Kombinationen nicht gekommen wäre: Gewürzcheesecake mit Portweinpflaumen, Maracuja-Joghurt-Torte, Campari-Orangen-Cheesecake oder Ingwer-Grüntee-Cheesecake mit Blaubeersorbet. Bekannt aber lecker: White-Chocolate-Cheesecake mit Johannisbeeren. Der ist super als Auftakt zum Sommer und kommt garantiert bei jedem Kuchenliebhaber super an.
 
Eigentlich hat das Buch nur zwei, drei Rezepte, die ich nicht ausprobieren würde: Bananen-Zitronen-Torte (die Kombination klingt mir nicht so toll und Banane mag ich sowieso nicht) und Latte-Macchiato-Cheesecake, weil ich Kaffee nur als Kaffee, also in flüssiger Form mag. Nunja und Kürbiskäsekuchen mit Birnen klingt super originell, aber Kürbiskerne und Kürbis an sich möchte ich nicht gerne im Kuchen haben - ist ja aber Geschmackssache.
 
 

20. März 2016

F.X.Mayr für zu Hause

Wir beschäftigen uns viel zu sehr mit Essen. Einerseits predigen wir, dass wir weniger und gesünder essen müssen, werfen skeptische Blicke auf Zucker-Produkte und denken aber gleichzeitig an unsere unbeschwerte Kindheit, in der wir einfach gegessen haben, worauf wir Lust hatten. Und das waren nun mal die Schüsseln voller Schokopudding mit Vanillesauce oder das Eis beim Kiosk um die Ecke.
 
Nicht übers Essen nachzudenken würde uns einfach befreien. Kein Kalorienzählen, kein Blick darauf, genügend Vitamine und Mineralien zu sich zu nehmen, wäre eine enorme Erleichterung.
 
Diese Erleichterung erreichen wir doch am ehesten, wenn sich eine Ernährung bei uns schon so eingefahren hat, die einfach ausgewogen und gesund ist.
Eine Ernährung kann sich aber nur dann für den Alltag festigen, wenn uns auch schmeckt, was wir da essen.

F.X. Mayr für zu Hause
Infos und Leseprobe


Viele wissen gleich worum es geht, wenn sie "F.X.Mayr" hören. Man denkt an das Ernährungsprogramm, dass von Mayr entwickelt wurde. Seine Diagnostik und Therapie entwickelt sich anhand der Neuerungen auf dem Gebiet der Ernährungslehre.
 
Es ist mehr als nur ein Trend, denn hier geht es um Vorsorge- und Regenerationsmedizin.
Trotzdem prangt auch hier wieder die große Überschrift "Gesund essen ohne Reue" drüber.
Somit ordne ich es dann doch in den Diät-Zyklus ein. Hierbei wird auf gesunde Ernährung geachtet und gleichzeitig Motivation geschaffen, indem die psychologischen Aspekte eine Rolle spielen.
 
Mit diesem Buch sollen wir nun die Lehre der Esskultur auch zu Hause einbinden können. Zunächst ist eine innere Reinigung vorgesehen. Also Entschlackung und Entgiftung. Danach wird allmählich eine gesündere Ernährungsumstellung aufgebaut. Natürlich wird das Buch auch hier wieder von Basis-Rezepten begleitet, die auch Nahrungsunverträglichkeiten wie Gluten und Histamin aber auch Laktose und Fruktose berücksichtigen. Viele Bilder der Mahlzeiten finden sich dazu allerdings nicht.
 
Die Therapie beginnt mit einseitiger Ernährung. Vordergründig zur Reinigung des Darms. Nach diesen Entlastungstagen folgt eine Basenwoche, dann eine Aufbauwoche und am Ende die Erweiterungswoche. Das Ziel des Ganzen ist eine Ernährung, die Spaß macht.
 
 
 
 
Das Buch ist für meine Begriffe zu provokant. Ich fühle mich wie ein totales Dummchen, weil es so geschrieben ist, als wüsste man gar nichts.
 
"Diese Kochutensilien sind für sie neu" - als würde ich nur die Mikrowelle kennen
"Sie müssen den Darm erstmal reinigen" - ja, ich ernähre mich ja so schlecht
"Ihr Magen kennt nichts anderes" - als würde ich nur Fast Food essen
"Für den Körper ist das neu" - als hätte ich noch nie einen Apfel gegessen
 
An sich mag die Art und Weise, also was hinter der Therapie steckt ja sinnvoll sein. Die Rezepte sind lecker und man lernt viel Wissenswertes über Nahrungsmittel, Zutatenstoffe und den eigenen Körper.

18. März 2016

Diäten funktionieren nicht und sie ruinieren unsere Gesundheit {REZENSION}

Es gibt ja Personen, die sind ganz gegen Diäten.
Man hält sie eh nicht durch, ...
man soll sich wohlfühlen wie man ist, ...
man umgeht wichtige Vitamine,...
 
Vielleicht ist man aber auch gegen eine Diät, weil man sie einfach nicht braucht
 
DAS ENDE ALLER DIÄTEN - das neue Buch von Dr. Joel Fuhrmann.
 
Oh ja, ein Doktor, das klingt doch schon mal vertrauenswürdig.. Der Untertitel "Nährstoffreich abnehmen ohne Hungern" verspricht mal wieder das, was bei vielen Abnehmversuchen gepriesen wird: trotzdem satt werden.
 
Nehmen wir uns das Buch mal genauer unter die Lupe.
Die Kapiteleinteilungen sind interessant:
  • Toxischer Hunger
  • Diätmythen entlarvt
  • Das Ende aller Diäten
  • Nutritarier-Bootcamp
  • Der Plan
  • Rezepte
  • Anhang
Rezepte sind also nur ein Teil des Buches. Damit ist es kein reines Kochbuch, sondern eher ein Ratgeber und eine Handreichung zum erfolgreichen Abnehmen. Doch was soll hieran erfolgversprechender sein als bei einer Diät?
 
Dr. Fuhrmann geht davon aus, dass Diäten nicht funktionieren. Dass es eine Art Jojo-Effekt gibt, die Kilos, die man möglicherweise abnimmt, ganz schnell wieder auf der Waage sind und vielleicht sogar noch ein paar mehr Kilo mitbringen.
Nur 2% schaffen es, mit Hilfe von Diäten erfolgreich abzunehmen. Hm. Ist ja nicht gerade viel. Wenn ich schon beim Lotto nicht gewinne, warum sollte mir das Glück dann hold sein und mich zum Diät-Spitzenreiter machen?

Da ständige Gewichtsschwankungen ungesund sind - und die gibt es ja nun mal zwangsläufig, wenn ich eine Diät nach der nächsten ausprobiere -, will dieses Buch die Diäten als allererstes verbannen.
Danach geht es auf die Nutritarier-Ernährungsweise ein. Damit kann man quasi nicht übergewichtig werden, weil man isst, um echten Hunger zu stillen. Meist sind es bei uns sonst nur Ess-Süchte.
Auf diese Süchte wird sich in einem weiteren Kapitel bezogen. Hier geht es um den toxischen Hunger. Wir nehmen zwar viele Kalorien auf mit dem ganzen Fastfood-Kram und Co., aber meist nicht mit den ausreichenden Mengen an schützenden Nährstoffen. Somit werden unsere Zellen verstopft (oxidativer Stress genannt). Das führt wiederum zur Anreicherung toxischer Metaboliten, die zwischen den Mahlzeiten physische Entzugserscheinungen verursachen können, toxischen Hunger.
 
Für wen das jetzt schon alles logisch und interessant klingt und wer sich demnach weiter mit dem Buch beschäftigen will, um vielleicht seine Traumfigur zu erreichen, findet es im Unimedica- Verlag.
 
Eine Leseprobe und weitere Infos gibt es [hier].
 
Das Ende aller Diäten, Joel Fuhrman
 
erschienen 2016
416 Seiten, geb.
Gewicht: 1085g
ISBN: 978-3-944125-70-1
9783944125701

Best.-Nr. 17716
 

26. Februar 2016

Nach dem Quetschie der Squeasy Snacker von DIVATA

Gestern habe ich euch die Quetschies von divata vorgestellt und euch ja dabei noch gewarnt, dass ihr die Seite nur besuchen solltet, wenn ihr Zeit zum Stöbern habt:)
Es ist einfach mal so, dass man von so vielen tollen Ideen und Produkten einfach nicht genug haben kann. Deshalb muss ich euch auch noch etwas vorstellen. Nämlich den Squeasy Snacker.

mein absolutes Lieblingsfoto

Er ist das Pendant zum Pouch Quetschie und es gibt ihn natürlich auch wieder im Shop von Indra und Nadine unter divata.de.
http://www.divata.de/divata-shop/
 
Wer sich den bestellen möchte, hat erstmal die Qual der Wahl: nehme ich pink, Aqua oder grün?
Ich orakle mal, wie es sein wird: ihr nehmt alle drei! Pink für die Mama, Grün für`s Kind und der Papa kriegt einen in blau:)
 
Wie der Quetschie, ist auch der Squeasy Snacker gut durchdacht. Die verwendeten Materialien sind lebensmittelgeeignet und enthalten nichts Schädliches. Eine Schlaufe zum Befestigen und ein Tropfenfänger zeigen ebenfalls, dass man hier nicht nur bei den Farben an die Kinder gedacht hat. Wenn jetzt auch noch alles sauber bleibt und das wird es, da nichts ausläuft, dann kann man den Snacker getrost in die Schultasche stecken, falls das Kind nicht schon auf dem Schulweg damit angeben will:)

 

Warum für den Squeasy Snacker 15,95€ absolut fair sind

Ihr bekommt mit dem Squeasy Snacker eine Trinkflasche, die umwelt- und gesundheitsverträglich ist. Da man sie immer wieder selbst befüllen kann, spart man zudem noch Geld. Die Reinigung ist super einfach und spülmaschinengeeignet ist der Snacker auch. Man hat eine große Öffnung, alle Teile sind abnehmbar und das Innere kann nach außen gekehrt werden.
 
Wie schon der Quetschie, hat der Squeasy Snacker ebenso die Möglichkeit, ins Tiefkühlfach zu wandern. Somit kann man eingefüllte Getränke anfrieren. Das Silikonmaterial ist formbar, wodurch man im Anschluss das Getränk geeist verzehren kann, wenn man den Squeasy Snacker vorher ein bisschen knetet. Man braucht keine extra Eiswürfel anzufertigen. Es ist ähnlich wie das Cola-Wassereis aus den Papptüten, das man früher so gerne gelutscht hat.
 
Smoothies, Wasser und andere Getränke können in den Behälter gefüllt werden. Aber auch Brei, Joghurt und Obst- oder Gemüsepürees. Er ist ein Allrounder und fasst 160ml. So kann man seinem Kind auch mal einen Kartoffelbrei mit in die Schule geben.
 
heimlicher Tipp für die Kleinen: Im Unterricht darf man ja nicht essen. Einige Lehrer erlauben aber das Trinken. Bei dem Squeasy Snacker könnt ihr einfach Joghurt oder Pudding und Co. einfüllen und eure Lehrerin wird denken, dass ihr nur etwas trinkt.

für die Erwachsenen: auch hier habt IHR wieder die Kontrolle darüber, was euer Kind zu sich nimmt. Es soll nicht etwas fertiges gekauft werden, nur aus Transportgründen. Der Anspruch liegt in gesundem Essen und das könnt ihr (und vor allem eure Kinder) jetzt auch unterwegs genießen.

Ich finde das eine tolle Idee und auch Kinder haben Spaß daran. Weiterhin bietet es ja auch noch die Möglichkeit, die Reste vom Abendessen (z.B. Kartoffelbrei) oder Mittag (der Milchreis mit Apfelmus) mitzugeben und -nehmen.

Ich sehe absolut keine Altersbegrenzung für den Squeasy Snacker. Erwachsene können ihn benutzen, Schulkinder und auch kleinere Kinder, da das weiche Silikon auch für die kleinen Fingerchen gut geeignet ist. Zudem macht es die Flasche total leicht- das ist schon etwas anderes als eine Glasflasche, mit der sich im schlimmsten Fall auch noch verletzt werden kann oder sie zerspringt und alles läuft aus.

Divata verspricht sogar, dass der Squeasy Snacker auch ohne Schutzkappe nicht ausläuft. Der Einsatz ist herausnehmbar und verhindert aber beim Schütteln oder Umdrehen, dass nichts aus dem Snacker heraustreten kann.

Fazit: leicht, handlich, passt überall hinein, verhindert Kleckern und ist daher optimal für Spielplatzbesuche, Schultage und Autofahrten (spätestens an dieser Stelle dürften wir auch die Papas überzeugt haben, denen schon beim ersten Hungerquängeln Panik ins Gesicht geschrieben steht, über welches Angstschweiß langsam zu perlen beginnt).
 

25. Februar 2016

Wie füttere ich mein Kind ganz ohne Schmaddereien? Pfirsisch-Apfel-Smoothie für Klein und Groß

It`s smoothie time

Wie ich jetzt drauf gekommen bin öfter smoothies zuzubereiten, liegt  zum einen am kleinen Schatz, zum anderen an einer grundlegend gesunden Ernährung (und drittens an meinem super tollen neuen Mixer;)
Smoothies schmecken lecker. Manche mögen lieber nur Obstsmoothies, andere trauen sich auch an Gemüse. Ganz gleich was ihr bevorzugt, wenn man sie selber herstellt, weiß man genau was drin ist und kann es individuell anpassen. Auch ist man sicher, dass das Obst und Gemüse frisch ist.
 
Ich bin immer wieder dankbar für kreative Anregungen, die ihr mir per Mail oder im Kommentarfeld oder bei Facebook sendet. Was sind eure liebsten Sorten und welches Rezept muss man unbedingt einmal probieren?
 
Wer Kinder hat, wird wissen, dass nach der reinen Stillzeit irgendwann Brei in den Fokus rückt. Im Regal findet man sie nach den Altersangaben des Kindes sortiert, wobei Joghurt- und Milchprodukte erst für die späten Monate ausgerichtet sind.
Mit dem Ende der Stillzeit hat man als Mutter zwar den Vorteil, nicht hier und da unterwegs sein Kind an die Brust zu nehmen, allerdings wird mit Gläschen und Löffelchen das Füttern auch nicht gerade einfacher. Zumal das Kind ja auch noch einigermaßen ansehnlich und sauber wieder nach Hause gebracht werden soll.
Kinder sind aber nunmal die kleine Raupe Nimmersatt in Person. Und wenn sie Hunger haben, dann haben sie Hunger. Und wenn sie nichts zu Essen bekommen, dann bekommen wir garantiert auch nicht unsere Ruhe beim Treffen mit Freunden, beim Shoppen oder in der Straßenbahn auf dem Weg zum Kinderarzt.
 

Super sind da die QUETSCHIES.

Eine Erfindung, bei denen aus einem wiederverschließbaren Beutel Obstbrei gesogen werden kann und der somit nach dem Essen dreckige Löffel (wo stecke ich sie hin? Au wei, ich habe das Lätzchen vergessen! Nehme ich das ganze Glas wegen dem kleinen Löffelchen Rest jetzt wieder mit?) gar nicht erst mitgenommen werden muss.
Vorteil außerdem: selbst den Mamis und Papis schmeckt`s
Nachteil: die Quetschies kosten Geld. Und zwar nicht gerade wenig, wenn man bedenkt, dass nicht viel Inhalt in den Packungen steckt.
 
Da wären wir beim Aspekt: SELBER MACHEN.
 
Klar, das können wir. Aber eben nur zu Hause. Und wenn wir es für unterwegs vorbereiten? Dann haben wir eben wieder die Schmadderei mit dem Löffel.
 

Aber wozu schreibe ich diesen Post, wenn ich nicht Abhilfe wüsste?


http://www.divata.de/divata-shop/

 
Meine neuste Errungenschaft habe ich von divata.de - Ein Shop von Mamis für Mamis
Da gibt es so viele kreative Ideen, die das Kind betreffen und alle sind super durchdacht und haben das Wohl der beiden Parteien: KIND und ELTERN im Blick.
 
Indra und Nadine stehen hinter dem Shop. Sie versprühen so viel Liebe und Herzblut, dass man am Liebsten mit ihnen befreundet sein möchte, wenn man durch ihre Onlineseite stöbert.
Beide sind selbst mehrfache Mamis und somit kann man sich voll und ganz auf ihre Meinungen verlassen. Sie wissen, was Babys brauchen, sie wissen, was Eltern brauchen. Beides stecken sie zusammen und kreieren tolle innovative Produkte, die vor allem eines sind: ALLTAGSTAUGLICH.
Erst dann geht ein Produkt auch wirklich auf den Markt, wenn beide vollkommen davon überzeugt sind. Wenn sie genug daran herumgefeilt, verbessert und optimiert haben. So dass wir uns einfach nur zurücklehnen brauchen.
 
Was aber haben sie jetzt mit meinem Smoothie zu tun?
 
Nadine und Indra haben auch Gefallen an dem Quetschie-Gedanken gefunden. Füttern ohne Kleckern lautet die Devise. Und sie sind jetzt so weit gegangen, dass sie die Quetschies wiederverwendbar machen.



ungefüllt wirken sie größer, haben aber mit Inhalt dann die Form der bekannten Quetschies



 
In jeden Quetschbeutel passen 170ml
    •  die optimale Portion für`s Kind und nicht zu groß, um umsonst viel zu schleppen.
Jeder Beutel ist wiederverschließbar, ganz einfach zu reinigen und somit ständig erneut benutzbar.
    • so tut man was für die Umwelt und spart Geld
Jeder Quetschie gibt damit die Chance, ihn selbst zu befüllen
    • wir können uns kreativ austoben, Rezepte erfinden, einen Mami- und einen Babyquetschbeutel individuell füllen, ungeliebte Zusätze umgehen
Für viele sicher eine große Frage: Woraus besteht der Beutel bzw. besteht er nicht? Und: ist er spülmaschinen-geeignet?
  • giftfrei und lebensmittelgeeignet: Toll, der Beutel ist BPA, PVC und Phthalat-frei!
  • Ich muss sagen, ich habe es nicht vermutet und bin daher umso begeisterter: Der Quetschbeutel IST für die Spülmaschine geeignet und hat auch nichts gegen Reinigung mit Spülmittel. UND DARÜBER HINAUS ist er sogar noch für`s Tiefkühlfach!
Ich weiß absolut nichts dran zu meckern. Mit 10,95€ stimmt auch der Preis für 4 Beutel!
An alle Mütter, deren Babys beim Umstieg auf Brei den Löffel verweigern: das ist eure Lösung! Ab dem 8. Monat werden sie empfohlen und darüber hinaus kann sie natürlich jedes Kind und jeder Erwachsene nutzen.
 
Noch ein Wort zu den kreativen Erfindern: Ich finde es absolut klasse, wenn man sich auf einer Seite ganz authentisch präsentiert. Die Seite an sich ist super übersichtlich aufgebaut. Die Preise sind fair, die Produkte innovativ und durchdacht. Tipps gibt es am Rande immer wieder und das nicht nur, um das Produkt zu lobpreisen. Zum Beispiel schreiben die beiden über die Quetschbeutel, dassden Zähnen und kommenden Zähnen zuliebe darauf aufgepasst werden sollte, das Kind nicht am Quetschie Dauernuckeln zu lassen.
 
Wenn wir jetzt unseren Quetschie haben, den wir bei divata.de bequem online bestellen können (VORSICHT! WENN IHR EUCH AUF DIE SEITE BEGEBT, DANN MÜSST IHR EUCH BEWUSST SEIN, DASS IHR MEHR ZEIT EINPLANEN MÜSST, DENN AM STÖBERN KOMMT KEINER VORBEI!), brauchen wir ja nur noch kreative Ideen für Smoothies, mit denen wir den Quetschbeutel befüllen können. Wie wäre es da mit einem Obstsmoothie aus
 
in die Glasflasche kommen jetzt nur noch die Reste rein, verzehrt wird aus den Quetschies

PFIRSICH und APFEL

 
Zutaten für 4 Portionen (2 Erwachsene, 2 Kinder):
  • 2 Äpfel
  • 2 Pfirsiche
  • 1/2 Zitrone
  • ggf. Apfelsaft und eine Zimtstange
  • ein nussgroßes Stück Ingwer
  • zwei Handvoll kernloser Weintrauben
 
Zubereitung               
  • Die Haut der Pfirsiche abziehen. Dazu am besten vorher einritzen und mit heißem Wasser überbrühen. Das Fruchtfleisch anschließend vom Kern schneiden und grob würfeln. Die Äpfel vom Kerngehäuse befreien und gestückelt mit etwas Wasser aufkochen bis sie weich sind. Danach durch ein grobes Sieb passieren und somit von der Schale befreien.
    • Für Erwachsene: Die Äpfel mit Zimt  und Apfelsaft statt Wasser aufkochen. Nach Belieben Ingwer schälen, fein würfeln und mit kernlosen Weintrauben fein pürieren.
  • Das vorbereitete Obst und ein bisschen Zitronensaft in einen hohen Becher geben, dann mit dem Mixstab pürieren. Anschließend kann die gewünschte Konsistenz noch mit stillem Mineralwasser (zur Zubereitung von Babynahrung in jeder guten Drogerie erhältlich) hergestellt werden.
    • Ich mag es eher so fest wie Mus.
    • Apfelmus sollte man jedenfalls nicht benutzen, wenn Babys mitessen sollen, denn dort befinden sich Zusätze und auch Zucker, die man bei der eigenen Herstellung umgehen kann.
Es ist so herrlich einfach einen guten und leckeren Smoothie zuzubereiten. Natürlich nehme ich auch gerne mal gekaufte. Unterwegs habe ich ja auch nicht immer einen Mixer im Gepäck;) Auf jeden Fall achte ich dabei immer auf die Zutaten. Reines Obst sollte es sein. Nix weiter dabei. Gern mag ich auch Smoothies mit Spinat, Grünkohl oder auch Brokkoli- und ich versichere euch: wenn man es richtig macht, schmeckt man auch nichts von dem "Ekelgemüse":)
 
Wichtig ist mir nur, dass ihr eure Kinder nicht zu früh an Zuckerzeug gewöhnt, wo es eigentlich auch mit purer natürlicher Süße funktioniert.




8. Februar 2016

Was ist denn nun CLEAN EATING? und {REZENSION}

Vorhin habe ich eingekauft.
Das allgemeine Zeug, was man am Anfang der Woche eben so holt. Dann kam ein neues Buch hineingeflattert in meinen Alltag und nach ein bisschen Stöbern und Blättern, musste ich doch direkt mal kontrollieren, wie gesund mein gesunder Einkauf wirklich ist. Wie CLEAN um genau zu sein.
 
Einfach ist es nicht, nach dem Trend des clean eating einzukaufen, glaube ich. Allein heute habe ich viele Inhaltsstoffe (mehr als fünf sind schon nicht mehr clean) auf den Produkten stehen sehen. Selbst mein Obst-Gemüsesaft ist durch das Haltbarmachen behandelt worden. Und durch diesen chemischen Prozess, ist es wieder fraglich, ihn als clean zu bezeichnen.
 
 
Wie geht es denn euch? Habt ihr es auch schon bemerkt?
 
Im wahrsten Sinne in aller Munde ist CLEAN EATING.
Ein regelrechter Hype, den man auch in den Bücherläden, auf Foodblogs und in Ernährungsratgebern finden kann.
 
 
Aber was genau versteckt sich dahinter?
Wenn man sich auf die Bezeichnung beruft, lässt es sich mit sauberem Essen übersetzen. Also reine Lebensmittel. Rein bedeutet soviel wie unbehandelt. Dazu soll das Produkt natürlich und unverarbeitet zu sich genommen werden. Dazu gehört es also frisch zu essen. Um das zu gewährleisten greift man auf saisonale Lebensmittel aus der Region zurück.
 
Der Trend kommt aus den USA. Verbindet ihr die USA in Ernährungsfragen nicht immer gleich mit Fastfood? Das ist doch interessant: denn Fastfood ist natürlich nicht erlaubt. Fertig- und Dosenravioli natürlich auch nicht.
Alles frisch, alles natürlich und alles gesund. Das wollen nun immer mehr Verbraucher.
 
Einfach ist das natürlich nicht, auf alles zu achten, aber wenn man es tatsächlich durchzieht oder einige clean-Tage einbaut, dann kann man durchaus positive Auswirkungen bemerken. Man fühlt sich fitter, bekommt bessere Haut und stärkt das Immunsystem.

Warum also nicht? Wer Lust darauf hat, es einmal auszuprobieren, aber einfach auch nicht weiß, wie, dem empfehle ich das folgende Buch:
 
Mehr Infos
 

€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)
gebunden
ISBN: 978-3-517-09453-3
erschienen am: 25.01.2016
                                        
DIE OPTIK
 
Strahlend schön, fit und gesund mit Genuss! Und dieser Spaß beginnt schon mit dem Cover des Buches. Es sieht frisch aus und ich finde die Kombination aus rosa und grün genial! Man erkennt vier Fotos auf dem Buch, die alle Rezeptfotos sind und die die Frische wiederspiegeln. Grüne Kiwi, Erbsen, Limetten... Schön auch, dass es ein Foto von Hühnchenspießen gibt, da man dann gleich informiert ist, dass Clean Eating kein Fleischverzicht bedeuten muss.
 
Für alle Trendsetter ist vielleicht interessant, dass das Buch auch die Lieblingsrezepte von Orlando Bloom, Gwyneth Paltrow und Cameron Diaz vorstellt.
 
DER AUFBAU
 
Wenn man hineinblättert, trifft man auf die Widmung "All jenen gewidmet, die Nahrung als Medizin betrachten."
Auf 37 einleitenden Seiten bekommt ihr Informationen zum Clean Eating und einen Überblick.
Bei den Rezepten geht es dann weiter: bei Frühstücksideen beginnend, über Salate, Beilagen, Fisch, Geflügel, dunklem Fleisch, Gemüse, Suppen, Drinks bis zu Desserts.
Das Buch greift also jede Art von Appetit auf und stellt gleich im Anschluss und noch vor dem Anhang die CLEAN-EATING-KUREN vor.
 
GEEIGNET FÜR WEN?
 
Natürlich eignet sich das Buch erstmal für alle, die den neuen Trend einfach ausprobieren wollen. Aber auch, wenn ihr ihn nicht mitmacht, schaden ein paar neue, leckere Rezepte ja nicht. Außerdem sind alle LAKTOSEFREI und GLUTENFREI. Was mich ja auch besonders beim Kapitel "Desserts" freut, denn Cashewtaler und Schoko-Nuss-Riegel vertrage ich besser als Tiramisù.
 
Das Buch erscheint passend zum Frühling, in dem ja viele fit werden wollen, die Farben genießen und und und... Die Frische, die die Natur uns bietet, passt ideal zu unserem neuen Ernährungstrend. Und wenn ihr noch im Winter hängt, dann blättert ihr einfach zu den Getränken und macht euch noch eben einen Kräuter-Schokoladen-Grog.
 
DIE REZEPTE
 
Neben dem Grog findet ihr auch noch passend zum Winter eine herzhafte Wintersuppe. Auch mein geliebtes Essen "Minestrone" gibt es in dem Buch. Da bin ich schon gespannt, wie sie wohl schmeckt, da sie ja jeder immer anders kocht und ich gerne so viele Rezepte wie möglich ausprobiere, obwohl ich ja glaube, das perfekte davon schon gefunden zu haben.
 
Gekocht habe ich noch nichts, aber das können wir ja gerne zusammen machen und uns dann austauschen:)
 
 
 
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