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11. Februar 2023

Schnelles Indian Curry ohne Currypaste

Curry esse ich gerne, obwohl dabei so gut wie nie Kartoffeln mit im Spiel sind. Heute durften sie mal mit rein.
Bei mir sind Currys meist ohne Currypaste, denn man kann die Gewürze auch ganz einfach selber zusammenmatschen.
Heute ist das Curry indisch,  statt wie meistens Thai. Yummy!



  • 5 gekochte Kartoffeln
  • eine kleine Zucchini
  • eine rote Paprika
  • nach Belieben 1 Apfel
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 TL Senfkörner
  • 1-2 Nelken
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • Pfeffer, Salz, etwas Paprikapulver nach Belieben
  • ggf. Yokos Tofugewürz
  • Butter (oder Ghee) und Erdnussöl zum Braten
  • 150ml Kokosnussmilch
  • 150ml Wasser
  • 1-2 EL Tomatenmark (oder Harissa, für die, die es schärfer mögen)
  • nach Belieben Koriander zum Servieren
  1. Butter zerlassen und Senfkörner hineingeben. Wenn sie aufploppen, gehackte Zwiebel  und zerbröselte Chili zugeben. Gehackte (oder gedrückte) Knobizehe zufügen, Nelke, Kurkuma, Zimt und geriebenen Ingwer dann auch.
  2. Kartoffeln in der Paste anbraten und nach und nach beliebiges Gemüse und gestückelten Apfel zufügen. Sollte es nicht mehr bruzzeln, Erdnussöl nachgießen. Nach einigen Minuten die restlichen Zutaten zugeben und einköcheln lassen.
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Gemüsecurry mit Garnelen
Mangocurry brasil

26. Januar 2023

Chili nach Jamie Oliver

Mmmhh, mir liegt noch dieser verführerische Geschmack des zart zerfallenden Fleisches auf der Zunge. Ein wahrhafter Genuss!
Gerichte von Jamie Oliver gelingen bei mir bisher geschmacklich immer! Ich muss zugeben, dass ich nicht zu den Köchen gehöre, die überwiegend nach seinen Rezepten kochen. Es ist vielmehr eine Seltenheit, wenn ich mal ein Gericht von Jamie koche, was aber nicht daran liegt, dass ich sie nicht mag. Ich bin einfach der Typ, der, wenn er denn überhaupt nachkocht, die Inspiration von überall her nimmt. Mal Rezepte von Blogs, mal aus Zeitschriften, mal aus Büchern oder von Bekannten. Ich besitze nicht mal ein einziges Jamie-Buch. Aber das macht nichts, ein paar Ideen von hier und da habe ich nämlich doch. Und eine durfte sich heute beweisen:
CHILI CON JAMIE

nunja, nach heute bei meiner Familie einfach nur: CHILI

Ich finde allerdings, dass bei Chili immer die Assoziation zu Hackfleisch naheliegend ist. Dabei bin ich gar nicht der Hackfleisch-Fan. Und bei Chili kann es ruhig auch "richtiges" (tut mir leid, liebe Hackfleischliebhaber) Fleisch sein.
Vielleicht sollte man es dann eher FEUERTOPF CON CARNE nennen. Ja, das finde ich gut:) Vor allem, weil da dann auch nicht zwingend Kidneybohnen drin vorkommen müssen. Klar, diesmal waren sie drin. Zumindest für meine Familie und für das Foto hier auf dem Blog. Ich hab mir allerdings mal wieder eine Extrawurst gemacht: ohne die Bohnen halt.
Ich esse die schon, also wenn es sein muss. Ich würde sie jetzt nicht herauspicken, aber wenn ich sie nicht reintun muss, dann lass ich es eben. Und heute war ich ja der Koch:)
Außerdem geht das ja auch einfach. Die Bohnen kommen zum Schluss rein (weil ich die Dosenvariante gewählt habe, das stört mich bei Bohnen genauso wenig wie bei gehackten Tomaten), da ist das Fleisch schon lecker gegart und kann in einem kleinen seperaten Topf ohne Bohnen, nur mit Paprika, für die Toni weiterköcheln.
Ja, so gefällt mir das.



Damit das Foto ein bisschen Farbe bekommt, wollte ich euch heute mal etwas veräppeln. Normalerweise pimpe ich die Fotos nicht extra für den Blog sondern fotografiere das Essen so, wie es auf den Tisch kommt. Ich hab das auch bei anderen Blogs schon gesehen und finde die Gerichte dort meistens viel ansprechender, als wenn man merkt, dass ein ganzer Shootingtable aufgebaut wurde.
Na jedenfalls habe ich geschaut, was gerade Grünes noch in der Küche herumliegt und habe die letzten kümmerlichen Blättchen vom Minztopf gefunden. Die dürft ihr jetzt also auf dem Bild bestaunen. Allerdings habe ich diese dann zum Essen nicht herausgefischt. Und ich muss sagen: auf die Chilikopie von Jamie schreibe ich mir erstmal den Zusatz: Lecker auch mit Minze.

Ach ja, was auch noch in das Rezept muss: ein fetter Kringel um die saure Sahne. Normalerweise lasse ich sowas gerne weg. Der Klecks irgendwas in Suppe und Co war für mich einfach immer überflüssig und nur zur Deko da.
Weil wieder Gäste mit am Tisch saßen, hatte ich trotzdem saure Sahne auf dem Tisch. Einen kleinen Happs davon habe ich auch probiert... und war begeistert. Die Sahne ist DAS i-Tüpfelchen, der Kick, das ausschlaggebende Geschmacksintensivum!
Also Leute: Sahne kaufen, sonst gibt`s von mir Kochverbot!

So, genug gelabert, oder? Ihr wollt bestimmt das Rezept oder habt schon lange heruntergescrollt. Gibt auch nichts mehr zu sagen, außer vielleicht, dass ich ein klein wenig das Rezept abgeändert habe. Aber nur ein klein wenig. Die Zutaten sind grob halbiert, weil ich nicht für 10-12 Personen, sondern für 5-6 gekocht habe. Und getrocknete Chili hatte ich nur die kleinen da und nicht, wie Jamie vielleicht gemeint hat, die großen. Der Rest dürfte aber original Jamiestyle sein.

YAY, ich koche das auch ganz bald wieder! Unser Gast hat mich sogar auch schon nach dem Rezept gefragt, hihi:) Das bekommt er  natürlich nur unter dem Namen:

FIRE POT AS TONI DOES

750g Rinderbrust, pariert und in 2,5cm-Stücken
500ml heißer Kaffee + ggf. 100ml zum Nachgießen (Jamie nimmt ca. die Hälfte)
2 kleine getrocknete Chilischoten
Olivenöl
1 TL Kreuzkümmel, geräucherte Paprika, getrockneter Oregano
1 Lorbeerblatt
1 rote Zwiebel, gewürfelt
2 frische Chili (gelb und rot)
1/2 Zimtstange
4 Knoblauchzehen in Scheiben
Salz, Pfeffer
2 Dosen gehackte Tomaten
1 TL Tomatenmark (das lässt Jamie weg)
2 TL Rohrohrzucker (oder Melasse)
3 Paprikaschoten (keine grüne), in mundgerechten Streifen (ich hatte rote Spitzpaprika)
400-600g Kidneybohnen (Dose)

n.Bel. Minzblätter
saure Sahne zum Servieren (meist ist sie stichfest, also rührt sie vielleicht vorher)

 
  1. Das Fleisch nochmals gründlich von restlichem Fett und Sehnen befreien.
  2. Kaffee kochen und getrocknete Chilischoten darin einweichen.
  3. In einem großen Topf einen guten Schuss Olivenöl, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Oregano, Lorbeerblatt und Zwiebel ca. zehn Minuten anschwitzen. Die Zwiebeln sollen weich werden.
  4. Die Hälfte der gehackten und entkernten frischen Chilischoten, die eingeweichten Schoten, Zimtstange, Knoblauch, ausreichend Salz und Pfeffer und einen Schuss Kaffee zufügen.
  5. Restlichen Kaffee, Tomaten und Zucker unterrühren.
  6. Fleisch zugeben und ca. 3 Stunden garen lassen. Ab und zu umrühren und nochmal kräftig salzen und pfeffern.
  7. Das Fleisch mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dann Bohnen und Paprika zugeben. 30min ohne Deckel weitergaren. Das Fleisch soll vollständig zerfallen. Es ist nun sehr zart.
  8. Abschmecken und ggf. den Rest Chili beigeben.
  9. Mit der sauren Sahne servieren und eventuell ein kaltes Bier, Reis, Fladenbrot oder Kartoffeln und grünen Salat dazu genießen.
  10. Eventuell mit Minze garnieren.



4. Januar 2020

Minestrone mit Reis aus dem Weight Watchers Erfolgsprinzip mit 7 Smart Points

Hier habe ich für euch mal einen alten Beitrag herausgekramt. Damals habe ich von Weight watchers geschrieben. Jetzt heißt das doch WW. Wisst ihr, ob die da auch ein neues Konzept haben oder bleibt alles beim alten?

Es gibt ein neues Weight watchers Kochbuch.
Ich will euch gar nicht das ganze Konzept hinter Weight Watchers erklären, so genau kenne ich das auch nicht. Und im Endeffekt werdet ihr euch ja nur für das Buch interessieren, wenn ihr einfach tolle Rezepte einer ausgewogenen Ernährung kennenlernen wollt oder aber das Konzept schon längt kennt. Der Beginn des Buches erklärt das Erfolgsrezept des smarten Abnehmens ja auch nochmal.
 
Mir geht es bei dem Buch um die Rezepte. Die Gerichte sehen schon auf den Fotos total toll aus. Eingeteilt sind sie in die Kategorien
  • Suppen und Eintöpfe
  • Fleisch und Fisch
  • Kartoffeln, Reis und Pasta
  • Gemüse und Salat
  • Snacks und Aufstriche
  • Süße Speisen und Kuchen
Ihr seht schon: das Essen ist nicht auf Verzicht ausgerichtet. Es folgt dem ganz eigenen Smart Points-Plan und daher finden sich diese Punkte auch zu jedem Rezept (ein Foto hat übrigens auch fast jedes Gericht. Das finde ich wichtig, um zu erkennen, dass es wirklich lecker sein kann). Leider gibt es hier keine Kalorienangaben - wer also nicht nach dem Weight Watchers Prinzip kochen will, könnte das hier vermissen. Wir können es nur erahnen: die Champignonsuppe zum Beispiel hat 0 smart Points, wird also nicht so reinhauen. Zubereitungs- und Garzeit sind ebenfalls immer angegeben.
 
Weil ich hier wie gesagt mehr Wert auf die Rezepte an sich lege, werde ich euch mal ein Gericht vorstellen, was mir gut gefällt. Vorher aber noch die Anmerkung, dass es coolerweise zwei Register gibt. Eins ist alphabetisch und eins ist nach Smart Points geordnet.
 
Ich musste natürlich mein Lieblingsessen auch mal in Variante "Weight Watcher" ausprobieren:
 


 

Minestrone mit Reis

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Scheiben roher Schinken
  • 100g festkochende Kartoffeln
  • 1 Karotte
  • 1/2 Aubergine
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Stange Lauch
  • 1 TL Olivenöl
  • 200ml Gemüsebrühe (1TL Instantpulver)
  • 200g geschälte Tomaten (Konserve)
  • 1 EL trockener Reis
  • 1 TL italienische Kräuter
  • 2 EL weiße Bohnen (Konserve)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
Zubereitung:
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Schinken in feine Würfel schneiden, Kartoffeln und Karotte schälen. Aubergine und Zucchini waschen. Kartoffeln und Gemüse ebenfalls würfeln. Lauch waschen und in Ringe schneiden.
  2. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Schinken darin anbraten. Kartoffeln und Gemüse zugeben und mit andünsten. Gemüsebrühe und Tomaten angießen, Reis und Kräuter zugeben und alles zugedeckt ca. 15 Minuten garen.
  3. Bohnen zum Eintopf geben und kurz erhitzen. Minestrone mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und servieren.
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Garzeit: ca 20 Minuten
 
7 SmartPoints

15. Dezember 2019

Ratatouille und ein Buch zu dem sogar Jamie Oliver meint "Was für ein Vergnügen"

Da hatte ich doch hier das neue Buch von Horst Lichter vorgestellt und die Frikadellen gebraten. Die gab es natürlich nicht ohne Beilage.
Ich habe mich für Ratatouille entschieden. Dieses Gericht fasziniert mich immer wieder. Es schmeckt einfach köstlich. Es gibt aber so viele verschiedene Arten es zuzubereiten. Nahezu JEDER kocht es auf eine andere Art und Weise. Dabei bleibt aber immer eines gleich. Das sind die Gemüsesorten Zucchini, Aubergine, Paprika und Tomate.
Ich habe aber auch schon eine grüne Ratatouille gekocht, die findet ihr hier [klick].

Warme Ratatouille

Zutaten für 4
  • 2 Auberginen, in Würfel geschnitten
  • 2 Zucchini , in Würfel geschnitten
  • 4EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, in Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und gehackt
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 2 rote Paprikaschoten, Kerne entfernt und grob gehackt
  • 4 große Tomaten, geschält, Samen entfernt oder 1 Dose geschälte Tomaten à 400g
  • Salz und Pfeffer
  • 1 große Handvoll frisch gehackter Koriander
Auberginen und Zucchini salzen und 1 Stunde in ein Sieb geben, dann abspülen und trockentupfen.
1 EL Öl in der Pfanne erhitzen und Gemüse anbräunen. Beiseite stellen.

Rest Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Koriandersamen 4 Minuten anschwitzen.
Paprika zufügen und bei schwacher Hitze noch einmal 10 Minuten garen. Tomaten dazugeben und 15 Minuten weiterköcheln lassen. Am Schluss die Zucchini und Auberginen zugeben und abschmecken.

Mit Koriander bestreuen und warm servieren.
                      
                                                                               
 
Das Rezept habe ich aus meinem Buch "Verführerisch - Rezepte für jede Jahreszeit" von Sophie Dahl. Das Buch ist im Bloomsbury Berlin -Verlag erschienen und brandneu. Es ist super toll bebildert und hat Rezepte zu allen Jahreszeiten. Danach ist es auch gegliedert und fängt - passend für jetzt- mit Herbst an. Jedes Kapitel unterteilt sich nochmal in Frühstück, Mittagessen, Abendessen und ganz am Ende gibt es ein großes Kapitel "Dessert".
Zu jedem Kapitel gibt es eine mehrseitige Anekdote von Sophie, sodass man einen Einblick in ihr Leben und ihre Kochgewohnheiten bekommt.
 
 
So sah meine Ratatouille aus
 



 
 

24. November 2019

Kartoffelsalat "Southwest"... lauwarm ganz vorzüglich!

Ich mag ihn nicht, den Kartoffelsalat. Nagut, DEN Kartoffelsalat mag ich schon. Jetzt. Generell mochte ich sowas aber noch nie. Komische Erfindung.
Liegt wohl auch daran, dass es im Grunde nur zwei Arten gibt: ölig oder majo-nig. Beides schmeckt NICHT!
Warum schreibe ich das hier? Vielleicht weil ich Lust habe Mails und Kommentare zu bekommen, was mir denn einfällt, Kartoffelsalat sei total lecker, ich habe wohl noch nicht das richtige Rezept gefunden... bla, bla.
Das wäre vielleicht mal eine Variante zu erfahren, wie viele Leser meinen Blog wirklich verfolgen. Manchmal bekommt man ja die Krise: Post für Post und kein mikriges kleines Kommentarchen (außer diese nervigen anonymen, die ständig ihre eigenen Seiten bewerben wollen und worunter IHR jetzt leiden müsst, weil ich daher die Captcher-Abfrage aktiviert habe! Sorry!)!



Zurück zum Salat: Joar, also so super finde ich Kartoffelsalat nicht, aber es tummeln sich immer mehr in meiner Bloglovin und Co-Leseliste, weil manche eben doch ein bisschen (wir wollen es ja nicht gleich übertreiben und in totale Euphorie ausbrechen!) interessant aussehen. Hmm,... könnte ich ja auch ein Kartoffelsalat-Blogevent machen, nach dem Motto "Überzeugt mich! Präsentiert mir das Kartoffelsalatrezept!". Gut, dieses Event brauche ich nun auch nicht mehr machen. Macht Julia nämlich schon. Anstatt ich mich aber dort belese (das werde ich zwar tun, aber erst nach Ablauf, wenn alle Beiträge vorgestellt werden), gebe ich meinen eigenen Senf Kartoffelsalat dazu.








Ja, wie jetzt??? Ich denk du machst und magst keine!
Eben deshalb! Man muss ja schließlich nicht immer das machen, was man will! Nee, ich wachse an meinen "Aufgaben", so!

Ich wundere mich übrigens selbst, dass mein Kartoffelsalat gar keine meiner heiß geliebten Gürkchen abbekommen hat. Komisch, hab ich irgendwie vergessen (sorry meine kleinen Cornichons!). 
Ich traue es mich gar nicht zu sagen, aber mein Kartoffelsalat war... psssssst!.... lecker! Oh ja, und wie lecker der war! Lobestiraden von Muddi (schärfste Kritikerin!), Papa, der besseren Hälfte, Schwiegermuddi...! Gut, dass ich ausreichend hatte, aber die nächste Bestellung steht schon an! Gut so, da ess ich doch gerne mit. 

.... Ich und Kartoffelsalat.... wer`s glaubt...



Hier kommt er, the one and only Kordoffl-Soload Southwest
Warum ich den so nenne? Weil ich gerade ne Macke hab und weil mich die ungeschälten Kartoffeln an Southwest erinnern. Durch die lässt sich der Salat übrigens super schnell zubereiten. Kein ewiges Gefriemel, um die Schale abzubekommen.
Joar, ich wollte ja die letzten Tage mal Kartoffelsalate machen. So 4 oder 5, falls ich ja nun vielleicht wirklich bisher einfach nicht das richtige Rezept verkosten durfte. Jetzt ist nur die Frage, ob ich es trotzdem noch durchziehe weiterzukochen und zu -schnibbeln, wenn ich doch scheinbar schon den Gott unter den Kartoffelsalaten (bitte zählt nicht, wie oft ich in diesem Post schon das Wort "Kartoffelsalat" verwendet habe!) gefunden habe!
Noch dazu enthält dieser Salat etwas total abscheuliches (meine Meinung, es sei denn, ich hab ne eklige Phase, in der ich bei komischen Sachen reinhaue, ohne schwanger zu sein): Mayonnaise! Uuuuhhrrr!
Die bringt`s aber, trust me, it`s not the typische Mayo-Kartoffelsalat!

  • möglichst kleine Kartoffeln, festkochend (na toll, hier hab ich mal wieder pi-mal-Daumen garbeitet und kann euch keine Menge oder Grammzahl sagen. Ich tippe auf 12 kleine bis wirklich-kleine Kartoffeln, die sich im Topf nicht überlagert haben, sondern alle auf den Boden gepasst haben [Was ne Angabe!] Ich hatte aber auch einige große, die ich dann klein geschnitten habe, halt bloß in Stücke, nicht in Scheiben, wie bei den Standard-Kartoffelsalaten) am besten nehmt ihr Speisefrühkartoffeln, Drillinge oder kleine rote Kartoffeln (wie heißt die Sorte?)
  • ne kleine Handvoll Baconwürfel (ich hatte Katenschinkenwürfel) 
  • ne kleine Handvoll geriebenen Cheddarkäse (alternativ Mozzarella)
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 lange, relativ milde, rote Chili
  • 1 EL Chilibutter
  • richtig gute Mayo, schätzungsweise 4-5 EL (ich hatte die vom Restaurant zur gelben Möwe, ihr wisst schon, dem "großen M", keine Ahnung wie hochwertig die ist, aber ich find se lecker (zu Pommes (Mc Cain!!!) in meiner ekligen Phase, versteht sich;)
  • genausoviel oder etwas mehr Sour Cream (die Sorte, die ihr auch zu Backkartoffeln essen würdet)
  • 1/2 TL Paprikagewürz (ich glaube ich hatte rosenscharf, gern darf es aber auch geräuchertes sein)
  • 1/2 TL Cajun-Gewürz (oder einfach weglassen)
  • einige Umdrehungen frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Salz
  • 1 TL Zitronensaft, Weißweinessig oder andere Säure (bei mir war es Karpernflüssigkeit und etwas Zitrone)
erklärt sich ja fast von allein:
Kartoffeln in heißem Salzwasser kochen. Nicht fragen wie lange, sondern nachprüfen, denn meine Kartoffeln sind vielleicht kleiner oder größer als eure und meine Wunschbissfestigkeit anders als eure. Wasser abgießen, Kartoffeln beiseite stellen, damit sie etwas abkühlen können (fangt bloß nicht an sie abzuschrecken, das ist dann ähnlich wie bei Nudeln, die Sauce haftet dann nicht mehr so schön daran und die Konsistenz wird komisch.)
Chilibutter in einer Pfanne zerlassen, Bacon darin anbraten (jaja, kalorienbewusste Esser lassen den Bacon ohne weiteres Fett aus!)
Zwiebeln mit Grün in Ringe schneiden, Chili klein hacken
Restliche Zutaten und Chili zu einer Salatcreme mischen. Entweder mit oder ohne Käse. Den am besten zum lauwarmen Bacon geben, dann die Kartoffeln gleich hinzu, oder andersherum und den Kladderadatsch in den Kartoffeltopf. Deckel drauf, Salatcreme hinzu und ordentlich, aber vorsichtig durchschütteln.
Mit Frühlingszwiebelringen betreut servieren.


Nix durchziehen lassen: Schmeckt auch schon lauwarm total lecker.




Frohes Schlemmen, eure TONI

Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

6. März 2018

Gnocchi in Zitronen-Mascarpone-Tomatensauce

Gnocchi mit Zitronen-Mascarpone-Soße

ein Rezept von Hello Fresh
Zutaten für 4 Personen:
  • 1000 g Gnocchi aus dem Kühlregal
  • 250 g Mascarpone
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Cocktail-Tomaten
  • 50 g Parmesan
  • 1 EL Olivenöl
  • frisches Basilikum
  • Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung:
Tomaten halbieren und in Öl mit dem gehackten Knoblauch erhitzen. Für 2-3 Minuten schmoren lassen.
Nebenbei die Gnocchi nach Packungsanweisung 2 Minuten im kochenden Wasser garen, 150ml vom Kochwasser auffangen und den Rest abgießen.
Das Kochwasser, Mascarpone, Zitronenabrieb, Zitronensaft und einen Teil des geriebenen Parmesans in die Pfanne geben und unterrühren.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken, die Gnocchi zugeben und in der Soße erwärmen.
Mit restlichem Parmesan und dem gehacktem Basilikum bestreut servieren.


5. März 2018

Chili con pollo und die Frage was richtiges Chili con carne ist

Sonntag.
Muss es da bei euch immer was besonderes geben?  Immer etwas mit Fleisch?
Bei mir nicht unbedingt. Manchmal darf es auch gut und gerne Resteverwertung sein. Für alle diejenigen, die ihren Anteil Fleisch irgendwie doch brauchen, habe ich ein etwas anderes Chili für euch. Nein, jetzt kommt kein Rezept, indem Hackfleisch durch Sojageschnetzeltes ersetzt wird. Aber so ganz, wie ihr Chili con carne vermutlich kennt, wird es auch nicht.

... eine ideale Alternative zu Chili con Carne mit Hackfleisch. Für alle, die das krümelige graue Bröselfleisch nicht mögen und alle, die so oder so auf Chili stehen.

Mit Mais oder ohne? Reis dazu oder als Eintopf? Hackfleisch, Hühnchen oder vegetarisch (Ich hab es auch schonmal mit Fisch versucht, hihi)? Bohnen ja oder nein? Nur Kidneybohnen oder auch Chilibohnen?

Wie mögt ihr Chili con Carne eigentlich am liebsten? Esst ihr Reis dazu? Bei mir war der Reis bis vor kurzer Zeit nicht von einem Chili wegzudenken. Komisch, wer das Chili sozusagen als Eintopf gegessen hat. Dem konnte ich nichts abgewinnen. Für mich war es immer eher eine Sauce mit Fleisch. Und die brauchte eine Beilage. Nämlich Reis, der sich dann schön mit der Sauce vollsaugt. Nach langem Gemäkel von einien Mitessern, habe ich den Reis auch mal weggelassen... Hm, gar nicht mal so schlecht. Seitdem bin ich auch zum Chili-Eintopf-Esser geworden.

Dieses Rezept kann ich nur himmelhoch loben. Ich habe es von Jule (Danke dir;). Es ist zwar schon ne Weile her, aber weil ich es bald wieder machen will, ist mir eingefallen, dass ich euch das Rezept doch auch nicht vorenthalten kann. Hier kommt es, aber versprecht mir auch, dass ihr es nachkocht. Es lohnt sich!


Zutaten:

  • 1 kleine Möhre, geraspelt
  • 1 kleines Stück Sellerie, geraspelt
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 rote Chilischote, entkernt und fein gehakt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 guten Schuss Rotwein
  • etwas Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer 
  • 3 rote Spitzpaprika
  • 1 Dose Chilibohnen
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1Pkt. passierte Tomaten
  • Paprika de da Vera
  • Piment d'Espelette
  • Paprika, edelsüß
  • Paprika, rosenscharf
  • Chilipulver
  • 400g Hähnchenbrustfilet
Zubereitung:

Erst die Zwiebel, dann das Gemüse in Öl anbraten. Die Chilischote und das Tomatenmark zugeben und kurz anschwitzen.
Mit Rotwein ablöschen. Lorbeerblatt und Knoblauch zufügen, salzen, pfeffern.
Etwas einkochen lassen und dann etwas Brühe zugießen und Temperatur reduzieren.
30 Min köcheln lassen und immer wieder etwas Brühe nachgießen, sodass das Gemüse leicht bedeckt ist.
Die Paprika in dünne Ringe schneiden und nach Ablauf der Kochzeit zum Chili geben.
Weitere 30 min köcheln lassen.
Passierte Tomaten hinzugeben und mit Paprika, Piment d'Espelette und Chilipulver würzen.
Nach dem Abschmecken weitere 10 min köcheln lassen.
Bohnen in einem Sieb abtropfen, Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden und beides zum Chili geben.
Wieder 10 Min sanft köcheln lassen.
Vor dem Servieren erneut abschmecken.

11. Oktober 2016

Erst langweilig, dann doch immer interessanter: Brühe und mehr

Da sitze ich krank zu Hause und wie auf Befehl kommt das Buch "Brühe und mehr" per Post geliefert. Von außen verspricht es gar keinen Spaß: ein graues Buch mit ein paar wässrigen Suppenschüsseln. Auch beim ersten Hineinblättern wird es nicht besser: bis Seite 27 eine Einführung zur Suppe. Welche Knochen und Gemüsesorten wähle ich, wie ist die Geschichte der Brühe und und und. Sicherlich hilfreich für Anfänger, aber langsam frage ich mich, auf welcher Seite denn endlich die Rezepte beginnen werden?
Auf Seite 28. Na das geht ja noch. Aber auch hier sind Brühen vorgestellt, die ohne viele Fotos noch immer nicht meine Kochlust entfachen. Andererseits bräuchte ich von Brühen nun auch nicht sonderlich viele Bilder. Ich weiß ja, wie sowas aussieht. Brühe aus einem ganzen Huhn, aus Hühnerknochen, aus Truthahnknochen, aus gerösteten Rinderknochen... so große Unterschiede wird es da in der Optik nicht geben. Brühe und Fond, Brühe und Fond... nun ja, da habe ich wenigstens mal ein Sammelband der unterschiedlichen Varianten, auf dass ich im Fall der Fälle zurückgreifen kann. Aber jetzt jeden Tag ein "Gericht" daraus zu kochen ist nun wirklich nicht meine Motivation.
Seite 56: endlich kommt das Geflügel-Kapitel. Und es geht los.. mit: Brühe! Wo bleibt das im Titel versprochene "mehr"? Juhu, es gibt ein Rezept für langsam gegartes Salz-Pfeffer-Hähnchen. So langsam wird es: es gesellen sich Reis, Erbsen und Parmesan hinzu. Seite 70 startet mit einer Hühnersuppen-Kur. Viele verschiedene Rezepte für Hühnersuppen werden vorgestellt und klingen gar nicht mal so schlecht, da sich die verschiedenen Kulturen hier finden. So haben wir aufgegriffen, was die Suppen in den verschiedenen Regionen so heilsam und lecker macht: Knoblauch in Frankreich, Chili und Limetten in Mexiko, Nudeln bei uns Deutschen und Lauch in Belgien. Die Chinesen nutzen übrigens Ingwer, Schalotten und Sternanis. Probiert doch mal so ein Rezept aus. Zumindest wenn man mal krank ist, fühlt man sich durch so eine Suppe schneller wieder gesund, denn sie hilft nicht nur gegen Erkältungen, weil man sich es einbildet. Nein, das ist kein Mythos: wissenschaftlich ist nachgewiesen, dass Hühnersuppe heilt. Das liegt an entzündungshemmenden Aminosäuren, die gegen eine Erkältung helfen. Schnupfen wird vorgebeugt, weil die Arbeit der Flimmerhärchen in der Nase und den Atemwegen in ihrer Funktion unterstützt werden.
Nach und nach gefällt mir das Buch immer besser und zu dieser Jahreszeit passt es ja auch ganz gut. Am besten gefällt mir übrigens das Gericht der Rosa-Garnelen-Chowder.
 
Jennifer McGruther
Brühe & mehr
Gesundheit aus dem Suppentopf19,95 €18.9 x 22.9 cm, gebunden, 192 Seiten mit 100 farbigen Abbildungen
Übersetzt von: Linde Wiesner
ISBN 978-3-95728-016-9
 
Klick für mehr Infos [hier].

1. Oktober 2016

UMAMI - Die Entdeckung des perfekten Geschmacks {Rezension}

Das Buch in wenigen Worten.


http://edition.fackeltraeger-verlag.de/produkt-details/umami-9783771646653/show/


Es bietet wirklich den perfekten Geschmack.


Die Rezepte sind...

vielseitig.

einfacher als gedacht.

wirkungsvoll.

Aromabomben.
 
 
Es ist kein Buch mit Rezepten bei denen für jeden was dabei ist. Denn: jedes Rezept ist für jeden.
Ich muss nicht lange suchen. Ich kann irgendeine Seite aufschlagen und loskochen. Es trifft sicher meinen Geschmack.
Und wenn ihr das anders seht, dann geht ihr eben nach der Anleitung zu Beginn des Buches, indem ihr mit eurem unschlüssigen Appetit dahin geleitet werdet, genau zu wissen, was ihr kochen könnt, damit ihr zufrieden und satt seit.
Umami trifft auf jeden Fall euren Geschmack. Denn Umami ist nicht nur einfach der fünfte Geschmackssinn sondern geht
  • frisch und anregend
  • weich und wärmend
  • kräftig und klar
  • vollmundig und gewagt
  • süss und aufregend
und dann gibt es ja auch noch die
  • Umami-Grundrezepte, mit denen ihr euch austoben könnt.

Fazit: Ihr könnt wirklich in jeder Stimmung zu Umami finden.

23. September 2016

Du denkst es ist nur Pasta? Weit gefehlt!

Pastabücher können mich schon lange nicht mehr begeistern. Ich wage zu behaupten, ich bin kreativ genug, um mir selbst außergewöhnliche Rezepte auszudenken und gut zu kochen. Bücher, in denen solche Rezepte vorgestellt werden sind doch immer gleich. Da ist zwar auch was außergewöhnliches zu finden, aber im Großen und Ganzen unterscheiden sie sich kaum und bieten immer dasselbe.

Jetzt ist es tatsächlich so, dass ich diese Gedanken ein wenig zurücknehmen muss. Ich habe wirklich ein Kochbuch gefunden, was mir tatsächlich gefällt. Und es ist ein Pastabuch. Das Team von "essen & trinken" hat "Sonntags Pasta" herausgebracht, was tatsächlich die Nudelgerichte in den Vordergrund stellt. Absolut sonntagstaugliche Gerichte werden reich bebildert vorgestellt, klingen lecker, schmecken gut und machen Lust zum Kochen, weil sie gekonnt Zutaten kombinieren, die den besonderen Pfiff verleihen. Die Fotos sprechen einen total an und lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Dabei gibt es Einteilungen in den Kategorien

Fleisch, Geflügel und Wild
Fisch & Meeresfrüchte
vegetarisch

Das ist übersichtlich und bringt es genau auf den Punkt. Wer meint bei diesem Buch die Standardgerichte zu finden, der sei eines besseren belehrt: wirklich besondere Varianten sind vertreten, wie
Steak-Tagliatelle mit Rauke
weiße Bolognese
Fettuccine mit Morcheln und Perlhuhnbrust

Dabei ist die Pasta nicht immer italienisch zubereitet. Es sind außerdem asiatische, deutsche u.a. Varianten vertreten.

Unerwartet ausgefallen und richtig gut. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.


für 20€ über Edition Fackelträger zu erhalten
[klick] für einen Blick ins Buch und weitere Infos

22. September 2016

Die fette Kuh präsentiert: das FETTE BUCH

Ich hab grad voll Bock auf "die fette Kuh".
Das ist n Kult-Imbiss aus Köln.
Ich war da zwar noch nie, aber das muss echt super sein. Aaaalso:
den gibt's schon seit 2011 und der ist so bekannt für leckere Burger, dass angeblich Schlangen dort anstehen.
Jetzt gibt's von denen ein Kochbuch mit Rezepten für zu Hause. Fleischig oder auch vegetarisch.
Da lohnt es sich doch mal einen Blick hineinzuwerfen.
 
http://edition.fackeltraeger-verlag.de/produkt-details/das-fette-buch-9783771646394/show/

 
Das Cover
Das Titelbild spricht einen erstmal durch seine Schlichtheit an: Ich hätte jetzt ein Burgerfoto erwartet, es gibt aber keins. Stattdessen steht in dicken Lettern "Das FETTE BUCH" mittig drauf. Na wenn das mal nicht passt. Hey: auf den zweiten Blick erkennt man dann doch einen Burger. Der ist aber von oben zu sehen und bildet die Grundlage für den Titel. Auch ist es kein Foto, sondern eine Abbildung, die sich den Farben des Einbands anpasst.
Während man ja meist die Frau in der Küche vor seinem inneren Auge sieht, ist es hier auch der Mann, der angesprochen werden soll. Ich garantiere euch, dass hungrige Männer auch gerne mal zu diesem Schmöker greifen.
Der kostet übrigens 30€ und bietet auf 240 Seiten viele Ideen, die vor allem von zahlreichen Abbildungen begleitet werden. Das finde ich bei Kochbüchern immer besonders wichtig.
Die Seiten sind rau-matt, was wunderbar zum rustikalen it passt.
Auf einer der ersten Seiten liest man in Handschrift: "Vor dem Besuch bei der fetten Kuh war ich Vegetarier." Lassen sich also auch Vegetarier zu Fleisch bekehren? Wir werden sehen.
 
Der  Aufbau
Das Buch, was es seit September in den Läden gibt und bei Edition Fackelträger erschienen ist, unterteilt sich in die Rubriken des Vorworts - ob man sich das ansieht bleibt jedem selbst überlassen - und dann folgt der Burger-Baukasten und danach Rezepte für die Fancy Burger. Es geht hier also um ein Prinzip, wie man sich verschiedene Burger zusammenstellen kann. Man schaut, was zusammen passt und kreiert dann darauf los. Dabei kombiniert man bekannte Sachen mit neuen Dingen, probiert auch mal rosa Buns zu Karneval aus oder variiert mit Mehl.
Ja, denn auch das lernen wir mit diesem Buch: nicht nur, wie man sich seinen Burgerturm stapelt, sondern auch wie man die Brötchen (außen kross und innen fluffig weich) selber herstellt. Und alleine schon dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten.
 
Welche Saucen mögt ihr? Mayo? Sesam-Mayo? Petersilienn-Mayo? Violette Mayo? Trüffel-Mayo? Ich wette ja, ihr habt sie noch gar nicht mal alle probiert bzw. noch nichtmal davon gehört. Ja, ich sage ja das Buch gibt Neues preis. Damit könnt ihr auch noch die eingefleischten Burger-Spezialisten erstaunen. Ketchupvariationen, Senf, Guacamole, Schmand, Kräuterbutter.... etliches könnt ihr ausprobieren und entscheiden, was euch am besten schmeckt.
Bei den Burgerrezepten gibt es direkt Burger, die ihr auch in der fetten Kuh erhalten könnt. Aber auch hier könnt ihr ja wieder euren Vorlieben entsprechend abwandeln.
 
Fazit
Das Buch überrascht mit seinem Inhalt. Selbst noch der von sich überzeugteste Burgerbrater kann hier ganz klar noch etwas dazulernen, Frauen können Rezepte für sich entdecken genauso wie Vegetarier. Burger sind nicht nur was für Männer und vor allem: Burger sind nicht gleich Burger.

9. März 2016

Tomaten gegen Rezeptvergesslichkeit {Rezension}

Da macht man einmal ein super Gericht, aber merkt sich das Rezept nicht genau.

Vielleicht war es so...

Zutaten für ne kleine Tarte oder 24 Tartelettes:
150g Mehl
1 Prise Salz
75g Butter
3 Eigelb
200g Crème fraiche oder saure Sahne
Salz und frischer schwarzer Pfeffer
2EL frisch gehackte Estragonblätter
100g weicher Ziegenkäse, klein geschnitten
24 Mini-Eiertomaten

Zubereitung:
Mehl, Salz und Butter vermischen. Ein Eigelb und 1 EL kaltes Wasser mit verarbeiten. Teig in Folie 30 Minuten kalt stellen.
Backofen auf 200°C vorheizen
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form(en) damit auskleiden.
Für die Füllung die Sahne und Eigelbe verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Estragon würzen.
Käse auf dem Boden verteilen und halbierte Tomaten mit der Hautseite nach unten hineinsetzen. Ein wenig von der Sahnemischung hineingießen und im Ofen 30 Minuten lang backen, bis die Füllung aufgegangen und goldgelb ist.
Gegebenenfalls mit Estragonblättchen garnieren und dann servieren.



 
 
Kennt ihr diese Situation mit dem vergessenen Rezept eigentlich? Das ist doch sowas von blöd, wenn man nur noch ungefähr weiß, was reinkam, aber nicht mehr genau in welchen Anteilen. Mir ging es mit einigen Rezepten so. Da ist mir was sehr gut gelungen und ich wollte es ja noch aufschreiben... leider habe ich es immer weiter herausgezögert und am Ende das Aufschreiben vergessen.
 
Jetzt habe ich aber ein Rezept im neuen TOMATE-Buch gefunden, das dem schon sehr nahe kommen würde. Das ist total super und ich werde mich bald daran machen, viele Gerichte aus dem Buch zu kochen, denn das Buch hat meine volle Begeisterung!
 
Ich habe es mir eigentlich größer vorgestellt. Und dicker. Einen richtigen Wälzer. Die Seiten sind sehr fest und stabil, was ich gut finde, aber auch wieder anders erwartet habe.
Die mini Enttäuschung hat sich aber so schnell wieder gelegt, als ich reingeblättert habe.
 
Preis: 19,99€
1. Auflage 2016
Format 19 x 24 cm
160 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-0682-3
Das sind die Kapitel:
  • Einführung
  • Kleine Happen
  • Suppen und Salate
  • Geflügel, Fleisch und Fisch
  • Gemüsegerichte
  • Reis und Nudelgerichte
  • Brote und Gebäck
  • Saucen, Salsas und Eingemachtes
  • Register
  • Danksagung
Mich überzeugen die Gerichte so sehr. Alle sind mit einem passenden Foto bebildert, was dermaßen ansprechend aussieht, sodass man am liebsten ins Buch beißen würde.
Alle Gerichte haben natürlich Tomaten als Zutat. Mal ganz dominierend, mal als Unterstreichung der anderen Aromen, wie zum Beispiel im Garnelencocktail "Bloody Mary".
 
Es sind nicht ausschließlich Gemüsegerichte, was man ja bei dem Titel durchaus denken könnte. Aber schon auf den ersten Seiten finden sich Kombinationen mit Fisch (Garnelen, Makrelen, Thunfisch), Brot und Reis mit Chorizo, Ente und und und.
 
Eine Suppe und Eiertomaten-Tartelettes sind die Gerichte, die vielleicht denen nahe kommen, bei denen ich damals die Rezepte vergessen habe. Vielleicht passen Foto und folgendes Rezept ja doch einigermaßen zusammen.
 
 
 
 
 

 


Das Buch habe ich mir eigentlich größer vorgestellt. Au

22. Februar 2016

Wie viel Pasta isst du im Jahr? Jetzt vielleicht noch mehr, denn du sparst ordentlich Abwasch mit der One-Pot-Pasta

Was geht schneller als Nudeln kochen?
"Gar nichts" sagt der eine. "Dosenravioli warm machen" der andere.
 
Wenn es schnell gehen und auch schmecken soll, machen wir gerne mal Spaghetti, Fusilli oder Penne Rigate. Klar, schmeckt ja auch lecker und lässt sich vielseitig mit verschiedenen Saucen variieren.
Schon lange ist es kein reines Studentenessen mehr oder nur lecker, wenn man in Italien Urlaub macht.
Überlegt mal selbst, wie viele Pastagerichte ihr wohl im letzten Jahr verspeist habt. Mich würde das ja mal interessieren. Also, wie viele waren es?
 
Mit dem Buch "Pasta und Sauce aus einem Topf", greift Emilie Perrin die Pastamode auf, die sich schon im letzten Jahr herausgebildet hat. Die One-Pot-Pasta.
Was das bedeutet?
Es ist ganz einfach: In einem Topf werden Pasta und Gemüsesorten wie Zwiebeln, Tomate, Zucchini, Pilze und dergleichen gegart. Man braucht nur einen Topf und muss die richtige Menge Wasser zufügen.
Dabei spart man zugleich noch Strom und Abwasch. Es geht außerdem super schnell, sodass man keine lange Zeit in der Küche verbringen muss und auch beim Abwasch ratz fatz fertig ist.
Da bleibt mehr Zeit zum Essen:)
 
http://www.randomhouse.de/Buch/Pasta-&-Sauce-aus-1-Topf/Emilie-Perrin/Bassermann-Inspiration/e496772.rhd
 
€ 9,99 [D]   
Gebundenes Buch, Pappband
   ISBN: 978-3-572-08215-5            
               Erschienen: 22.02.2016                    
 
Das Buch bringt viele verschiedene Nudelgerichte mit, die alle ansprechend fotografiert sind, sodass sich Foto und Rezept eine Doppelseite teilen. Es gibt unterschiedliche Nudelsorten, die Verwendung finden, was eine Abwechslung deutlich macht. Auch Reisnudeln mit Garnelen stehen auf der Tagesordnung. Sollte dein Geschmack aber gerade eher deftig sein, machst du Nudeln nach Paella-Art oder Pasta mit Räuchertofu, Pilzen und Lauch. Ein Kinderspezial findet ihr auch: Dabei braucht ihr Zwiebeln, Siedewürstchen, Hörnchennudeln, Schlagsahne, Ketchup und Käse.
 
Es sind schon interessante Kombinationen dabei, die man auch so selten gesehen hat, die sich aber bestens dafür eignen, in einem Topf gekocht zu werden.
 
Im Anschluss an die Rezepte werden auf einer Doppelseite die Mengen mit deren Entsprechungen angegeben, sodass ihr also Zutaten abwiegen könnt, ohne eine Waage benutzen zu müssen. Es soll eben ganzheitlich einfach und unkompliziert bleiben.
 
Tipps der Autorin helfen euch beim Kochen:
  • Wassermenge richtig berechnen
  • Gewürze und Co. für das richtige Aroma verwenden
  • schnell garendes Gemüse verwenden
  • kleine Pastasorten garen schneller, Spaghetti verklebt leicht
  • Der Topfboden sollte dick, der Rand hoch sein
  • Pasta soll nicht zu lange garen
Ihr braucht nur noch einen großen Topf und los geht's!

Mehr Infos zum Buch und eine Leseprobe gibt`s beim Klick auf das Bild.

19. Oktober 2015

Horst Lichters Frikadellen und sein neues Buch "Die Lust am Kochen"

Na dann wollen wir mal, bin ja mal gespannt, was Opa Lichter da wieder so zusammengestellt hat in seinem neuen Buch, aber er ist ja Superkoch, obwohl er ordentlich in Buttertöpfe und Fettnäpfchen greift. Kalorienarm wird`s also nicht werden. Eher ordentliche Hausmannskost wie bei Omma. Herzhaft, saftig und hüftintensiv.

Soweit meine Vorurteile.

Im Endeffekt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ehrlich. Ich war in dem Moment eigentlich total unmotiviert mich überhaupt mit Kochrezepten zu befassen, aber hier klebten die Seiten irgendwie an meiner Hand. Jedes Rezept klingt total yummy, da musste ich doch wissen, ob das nächste auch wieder so gut ist oder ob es tatsächlich noch ein Gericht geben sollte, mit dem ich nichts anfangen konnte.

Die Einleitung war sicherlich auch etwas Schuld daran, dass mich Horsti für sein Buch interessiert hat. Er schreibt von seiner Leidenschaft zu kochen nicht so, wie jeder andere, der ein Buch anfängt sondern erzählt, dass er immer weniger kocht und dass er mit diesem Buch wieder anfängt, seine Leidenschaft zum Kochen zu suchen bzw. finden.
Das machte ihn sympathisch, da auch ich momentan sehr viel seltener koche und das auch ab und an mit Unlust.
Wo war die Leidenschaft geblieben? Lag es an der fehlenden Zeit? Lieber wenige einzelne Tage nutzen, aber dann so richtig in die Vollen gehen?

Das Buch hat es für mich schon beim Durchblättern gebracht. Es hat irgendwie meine Lust wieder geweckt und so habe ich auch gleich einen Tag später Horst Lichters Frikadellen nachgekocht. Lecker!

Horst Lichters Frikadellen

  • ein altbackenes Brötchen
  • 150ml lauwarme Milch
  • ordentlich Salz und Pfeffer
  • 500g Kalbs- oder Rinderhackfleisch
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Ei
  • 2 Zweige Rosmarin, 1 Zweig Thymian
  • 25g Butter
  • Butterschmalz zum Braten
  • 1-2 TL Senf
  1. Das Brötchen ohne Rinde kleinwürfeln und in der Milch aufweichen.
  2. Knoblauch und Zwiebeln fein hacken und in der ausgelassenen Butter 5 min andünsten. Abkühlen lassen.
  3. Restlicht Zutaten bis auf das Butterschmalz vermischen und die Zwiebelmischung unterkneten.
  4. Die Masse zu Bällchen formen (bei mir kamen 7 Frikadellen heraus).
  5. Viel Butterschmalz auslassen, die Kräuter hineinlegen und Bällchen im heißen Fett braten. Je Seite 8 Minuten.
Horst Lichter`s Variante hat noch den Clou, dass er Cheddar mit in die Frikadellen formt. Er hat insgesamt 6 Frikadellen herausbekommen, seine waren also ein bisschen größer.

Wenn euch die anderen Rezepte noch interessieren, empfehle ich euch wirklich wärmstens das neue Buch "Die Lust am Kochen" von ihm.

http://www.gu.de/buecher/graefe-und-unzer/graefe-und-unzer/931327-die-lust-am-kochen/

ISBN: 9783833845406
192 Seiten, Hardcover
Preis: 19,99€
 
 
 

 
 
 






15. Oktober 2015

Deutschland hat 13 Weinregionen, wusstet ihr das? {Rezension "Deutscher Wein Deutsche Küche"}


Endlich habe ich das Buch! Ich habe schon so lange darauf gewartet, dass es erscheint und heute ist es soweit! Nachdem ich euch einen deutschen Wein vorgestellt habe, der mir sehr gefallen hat, will ich gleich weiter beim Thema "Deutscher Wein" bleiben. In den letzten Jahren hat er sich einen weltweiten Ruf als Spitzenprodukt ergattert. Es gibt einige Bücher zu "Wein" auf dem Markt und sie stehen alle in der Kochbuchabteilung neben Büchern mit Rezepten zu Gerichten.
Warum beschäftigen sich denn eigentlich nur so selten Bücher mit der Kombination "Wein und Küche"?
Dieses Buch tut es jedenfalls und zwar auf dem Gebiet der deutschen Küche und dem der deutschen Weine.
Paula Bosch und der Zweisterne-Koch Tim Raue setzen sich mit deutschen Klassiker auseinander und erfinden sie neu. Tim kocht und Paula sucht den passenden Wein dazu aus. Für uns sind das dann Beispiele, die wir zu Hause ausprobieren können. Ganz einfach, um uns daran zu erfreuen oder auch, um auf Nummer sicher zu gehen, wenn Besuch kommt.

Weiterhin bekommt man mit diesem Buch einen Einblick in die Weinregionen Deutschlands und deren interessanteste Weine. Wusstet ihr, dass es 13 Regionen für Wein in Deutschland gibt?
Geschrieben ist das Buch auf eine Art, bei der es Spaß macht zu lesen. Leicht und locker und vor allem so, dass auch Weinliebhaber-Neulinge etwas damit anfangen und sich vorstellen können, wie der Geschmack des Weines ist.
https://www.callwey.de/buecher/deutsche-weine-und-deutsche-kueche/


Paula Bosch / Tim Raue
DEUTSCHER WEIN UND DEUTSCHE KÜCHE
2015. 320 Seiten, ca. 320 Abbildungen
25 x 28, gebunden
€ [D] 39,95 
ISBN: 978-3-7667-2174-7

Mehr über das Buch und den Verlag erfahrt ihr hier.

26. September 2015

Bubble up Pizza - ein Blitzrezept

Was geht schneller als Pizza? Bubble up-Pizza!




Dafür braucht es nur:

  • 3 Dosen "Sonntags-Brötchen" (à 4 Stück, Kühlregal)
  • 1 Dose (4oog) scharfe stückige Tomaten
  • Salz, Pfeffer 
  • 1 TL Chiliflocken oder Tabasco n. Bel. 
  • 150 g geriebener Gruyère und Parmesan (oder beliebig anderer Käse) 

  • Die Dosen aufknacken (ich liebe das!) und die Brötchen halbieren. In eine leicht gefetteten Tarteform o.ä. nebeneinanderlegen und die Tomaten darübergeben. Salzen, pfeffern, Chili streuen und ordentlich Käse obendrauf.
    Im Ofen backen, ca. 20 Minuten bei 175°C Umluft.

    15. Juni 2015

    Ich habe heute leider kein Foto für euch {Let`s have some imagination time}

    Da haste nun endlich ein Foto von DEM Typen und was machste? Du löschst es. Top!
    Natürlich nicht mit Absicht, sondern weil du wieder mal zu doof bist, mit Tech-Nick umzugehen. Und das obwohl du nen Blog führst und QR-Codes erstellen kannst.
     
    Blond bin ich nicht. Aber n Mädel. Zählt das als Ausrede?
     
    Mit dem Foto sind natürlich auch noch andere verschütt gegangen. Keine Bange, solche Highlights waren das dann nicht mehr, allerdings habe ich somit diesmal leider kein Foto für euch.
    Vielleicht findet das der ein oder andere aber ja sogar auch besser, als sich wieder das Blogger-Blabla anhören zu müssen "Sorry, ich weiß mein Foto sieht unzumutbar aus, aber meine Kamera..."
     
    Heute ist also Imagination-Time angesagt. Und unsere With-Player sind dabei Mr. Garnele, Madame Fetá und Spargel-Hans.
     
    Watt nu Spargel und Garnele in einer Vorstellung sollen, ist vielleicht am Anfang gar nicht so klar. Alles begann damit, dass klein Toni jedwedes Zeug, was aus dem Wasser kommt, gerne auf  ihrem Teller hat: Fisch, Meeresfrüchte und auch Algen. On top der Liste stehen allerdings Garnelen.
     
    Dass Spargel und Garnelen zusammen ein unschlagbares Team sind, habe ich mir selbst schon mehrmals bewiesen, aber euch noch gar kein passendes Rezept dazu vorgestellt. Dafür gab es hier aber schon Meeresspargel und Mango-Lachs-Spargel zu probieren.
     
    Eines der Gerichte, die ich in der Saison gerne auf den Tisch bringe, ist der Spargel in Paprika-Tomatensauce mit Feta und Garnelen. Wenn ihr das allein mal bei Google eingebt, findet ihr schon viele Einträge dazu. Und heute erweitere ich diese einfach mal um einen weiteren.
     
    Wenn es bei uns Spargel gibt, wird des Öfteren gerne die "Sättigungsbeilage" wie man sie so schön nennt, also Kartoffeln, Nudeln, Brot und Co. weggelassen. Spargel muss man essen, so viel man kriegen kann, lautet das Motto dann. Und da lässt man im Bauch auch keinen Platz für Kartoffeln!

    Da Spargel ja aber noch so schön kalorienarm ist, lassen sich bei dem folgendem Gericht die Mengenangaben für Öl, Käse und Garnelen auch richtig schön nach oben schrauben. Wir nehmen jetzt mal an, wir haben zwei Esser am Tisch. Dazu kauft ihr folgendes ein:

    Spargel in Paprika-Tomatensauce mit Feta und Garnelen


    1 kg Weißer Spargel
    Salz, Pfeffer, Zucker
    4 EL Olivenöl
    1 Zwiebel, gehackt
    1 Knoblauchzehe, gehackt
    1 Rote Paprikaschote, gewürfelt und geschält
    400 Gramm stückige Dosentomaten
    100 Gramm Feta
    225 Gramm rohe Garnelen (TK erlaubt, ohne Schale und Kopf)
    1 Spritzer Zitrone
    2-3 Essl. gehackte Petersilie, n- Bel.

    Wenn ihr noch mehr Light-Variantengeil seid, nehmt ihr den Fetakäse in der light-stufe und die Hälfte an Öl. Macht pro Portion weniger als 400kcal.
    Für die Männers jibbet gerne Ciabattabrot zum Sauce-titschen (bei manchen auch bekannt als "tunken", "aufsaugen" etc.)

    How to do

    Erstmal müssen die Garnelen aufgetaut sein. Also lasst sie auftauen!

    Nun Zwiebel- und Knoblauchstücke in der Hälfte des Öls dünsten, dann die Paprika dazu und nach einigen Minuten mit den Dosentomaten ablöschen. Wasser in die Dose, ab damit auch in die Pfanne!
    Gebt der Sauce nun eine halbe Stunde Zeit zum Köcheln. Danach wird se mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abgeschmeckt.

    Ist der Spargel endlich geschält (Schalen nicht wegschmeißen!) und von den holzigen Enden befreit, werden erstmal die Schalen in Salz-Zucker-Wasser(von beidem eine Prise) 20 Minuten leicht gekocht. Jetzt brauchen wir nur noch die Spargelbrühe, in der wir die quer halbierten Stangen 8 Minuten kochen. Auf diese Art und Weise bekommt der Spargel viel mehr Geschmack. Ansonsten könnt ihr das Schalenauskochen auch lassen. Der Spargel kommt in eine Ofenform, die Tomatensauce obendrauf und ganz on top der Feta.

    Bei vorgeheizten 200°C für etwa 15-18 Minuten in den Backofen schieben, bis der Feta leicht bräunt.

    Garnelen separat in Öl rosa braten, salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln. Petersilie passt hier dazu. Mischt alles und gebt es auf den Spargel.

    5. Mai 2015

    Asiagemüse und Mie-Nudeln und GEWINNER der Weinaktion

    Ein zusammengewürfeltes Rezept, was wirklich sehr lecker war. Hoffentlich kommt ihr mit meiner Kurzbeschreibung zum Kochen zurecht, aber so ungefähr sieht es auch immer aus, wenn ich mir was für mich selbst notiere. Nur, dass dann sogar meist keine Mengenangaben dabei sind, weil ich die auch gern pi-mal-Daumen mache.

    Ich stelle mir das Gericht auch richtig gut zu Glasnudeln oder Udon-Nudeln vor. Sicherlich gehen auch Spaghetti, aber es ist ja eher asiatisch statt italienisch angehaucht, wie ich finde.


     
     





    BLANCHIEREN (2 Minütchen in heißes Wasser schmeißen)

    50g Rotkraut in Streifen schneiden
    einige Brokkoliröschen säubern
    2 Möhren mit dem Sparschäler in "Bandnudeln" schälen

    ANBRATEN

    ggf. etwas Zwiebel und Knoblauch
    6 halbierte Kirschtomaten
    5 nach Belieben geschnittene Maiskölbchen
    1/2 kleine Zucchini in Halbmondscheibchen

    ... am Ende der Garzeit noch eine Handvoll Erbsen dazuschmeißen.
    Salzen, pfeffern, paprikatisieren.



    ABLÖSCHEN mit 200ml Kokosmilch. Einen Teelöffel gelbe Currypaste und 1-2 EL Erdnussbutter darin auflösen. Sojasauce und etwas Zitronensaft einrühren (notfalls Worcestersauce benutzen).


    ALLES ZUSAMMENMISCHEN UND ZU MIENUDELN (nach Packungsanleitung zubereiten) SERVIEREN.

    Gegebenenfalls mit frischem Koriander garniert servieren.



    Und jetzt noch zur Gewinnerin des Rosé-Weinpakets vom Club of wine.

    Random.org hat sich für INA vom Blog BROTZEITLIEBE entschieden. Lass es dir gut schmecken und melde dich bitte auf backenmachtfroh@gmail.com, um mir deine Adresse mitzuteilen.

     
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