Posts mit dem Label Backen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Backen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

3. April 2023

Idee für die Kaffeetafel an Ostern: Himbeerschnitten mit Mandeldecke


Heute geht es nach dem Motto "summ summ summ" weiter. Ein "richtiger" Bienenstich musste meiner Meinung nach immer mit Pudding gefüllt sein. Aber ich habe mal nachgeschaut: im Prinzip ist es einfach ein Blechkuchen mit Hefeteig. Das Besondere macht die Fett-Zucker-Mandel-Masse aus, die als Belag auf den Kuchen kommt. Sie karamellisiert beim Backen. Also kann man auch Himbeer-Bienenstich machen.
Ganz "Bienenstich" ist mein Rezept heute aber trotzdem nicht. Es gibt nämlich keinen Hefeteig. Sowieso finde ich den Teig ziemlich interessant, weil auch kein Ei hineinkommt. Dadurch ist er nach dem Backen sehr mürbe, aber dem Geschmack schadet das nicht.


Das Rezept ist wieder eins von Bill Granger. Es ist ziemlich unaufwändig. Ich habe im absoluten Zeitdruck 5 Minuten für den Teig gebraucht und es dann einfach dem Ofen überlassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein jeden-Tag-Kuchen würde ich sagen, nichts Ausgefallenes, aber schmeckt gut.

Das Rezept findet ihr auch hier. Ich habe es allerdings etwas abgewandelt für ein ganzes Blech (groß).

Zutaten:

  • 400g Butter
  • 250g Zucker
  • 30g Vanillezucker
  • evtl. Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 300g gehobelte Mandeln
  • 3-4 EL Milch
  • 450g Mehl (möglichst Typ 405)
  • 75g Speisestärke
  • Himbeermarmelade pi mal Daumen (vllt. so 400g)

Zubereitung:

Den Ofen vorheizen (180°C) und das Blech mit Backpapier auslegen (bis über die Ränder legen, dann lässt sich der Kuchen später leicher lösen).

Ca. 120g Butter, 80g Zucker und den Vanillezucker in einem Topf erhitzen. Sobald es anfängt zu schmelzen, die Mandeln zufügen und alles gut mischen. Danach abkühlen lassen. Das wird die Mandeldecke.

Restliche Butter und Zucker und Vanillemark mit dem Handrührgerät cremig rühren. Mehl mit Stärke vermischen und nach und nach in die Buttermasse sieben und (auf niedriger Stufe) unterrühren. Den Teig auf das Blech drücken und goldgelb backen (das dauert ca. 12 Minuten). Danach für ca. 10 Minuten abkühlen lassnen.

Marmelade auf dem Boden verteilen, Mandelbelag gleichmäßig drübergeben und nochmals für ca. 25 Minuten goldgelb backen.


30. März 2023

Heute wird französisch gebacken und zwar mit Suchtfaktor!


Meine allerliebste Spezialität sind Cannellés.

Ich liebe diese kleinen französischen Leckerbissen einfach!!! Göttlich! Himmlisch! Überirdisch gut!

Probiert sie einmal und ihr wisst was ich meine! Versprochen, dass da kein Rest bleibt!

Man sollte sie nur schon einen Tag vorher zubereiten, denn je länger der Teig ruht, desto besser wird`s!

So sehen sie aus:





Und so macht ihr sie: 

Cannelé bordelais

250ml Milch
1 Ei + 1 Eigelb
50g Mehl
25g Butter
125g Zucker
etwas Vanilleessenz
etwas Rum oder Rumaroma

Milch und Vanille erwärmen und die Butter darin schmelzen, dann abkühlen lassen.

Zucker und Mehl mischen, Ei, Eigelb und Rum einrühren und nach und nach die Milchmischung untergeben. Der Teig soll am Ende homogen sein. Dann wird alles für 24 Stunden kühl gestellt (manche schwören auch auf 48 Stunden).

Am Frühstücksmorgen den Ofen auf 210°C vorheizen und die Silikonformen (nehmt ruhig Mini-Gugl-Formen, wenn ihr keine extra Canneléformen habt) bis kurz unter den Rand füllen und  für 40-45 Minuten backen.
Eventuell noch 5-10 Minuten Backzeit zugeben, die Teilchen sollen richtig schön karamellisiert sein (zwar sehen sie oft ganz schön verbrannt aus, schmecken aber nicht so, sondern richtig lecker!).

1. März 2023

Gegrillt und gefüllt: Champignons vom Grill

Gegrillte Champignons mit Ziegenkäse-Creme





Nunja, eigentlich ist es immer die Ziegenkäsecreme, aber auf diesen Bildchen hat sich eine einfachere Frischkäsecreme geschlichen. Auch nicht schlecht. Nehmt einfach was da ist:)



Für 9 Champignons oder 6 Riesenchampignons nehmt ihr:

  • Champignons
  • 1-2 Lauchzwiebeln
  • 100g Ziegenfrischkäse (oder normalen, oder Kräuter-)
  • 1 EL Öl
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Salz 
  • einige rosa Pfefferbeeren (ca. 2 TL)
Champignons putzen, Stiele entfernen (die könnt ihr z.B. noch auf irgendwelche Gemüse-Grillspieße packen) und die Zwiebeln in Ringe schneiden.
Zwiebelringe, Frischkäse, Öl, Salz und Paprika zu einer Paste rühren.
Käsemasse in die Champignons füllen, Pfefferbeeren darauf drapieren und für 15 Minuten auf den Grill legen. Vielleicht noch die Unterseite mit etwas Öl bepinseln.


(geht auch im Ofen;)




Frohes Schlemmen, eure TONI

1. Februar 2023

Schoko-Kirsch-Käsekuchen mit feiner Kaffeenote

Wenn ich jetzt schon dabei war euch die letzten Tage zu zeigen, was ich alles für Rezepte von anderen Bloggern nachgekocht und nachgebacken habe, zeig ich euch heute gleich noch eins. Letzte Woche gesehen, am Sonntag gebacken und nach zwei Stunden verputzt (gut, ich hatte Helfer:)
Wovon ich rede? Von Ann-Katrins Schoko-Kaffee-Kirsch-Käsekuchen


Der Kaffee im Teig hat mich neugierig gemacht und dazu gebracht nicht lange zu fackeln, sondern den Kuchen sofort zu backen. Ich hatte auch alles da. Man braucht ja auch nicht sonst wie besondere Sachen. Hat man Kirschen und etwas Quark da, hat man schon gewonnen.
Ich kenne einige Rezepte mit Kaffee, habe aber bisher nur Mr. Beans Coffee Mess und super chocolate Brownies verbloggt. Warum eigentlich? Jedenfalls ist meist richtiger, also flüssiger Kaffee die Zutat. Bei diesem Kirschkuchen kommt aber gleich das Pulver in den Teig. So schmeckt man dann doch den Kaffee heraus, was ich gut finde. Nächstes Mal gerne auch noch ein Löffel mehr:)


Zutaten (für eine 26cm-Form oder, wenn der Kuchen richtig hoch werden soll 23cm-Form)
für den Schoko-Kaffee-Teig:

100 g Zartbitterschokolade (90 geht auch, wenn man naschen will:)
100 g Butter
3 Eier
80 g Zucker
1 TL Espressopulver (oder 10 g lösliches Cappucino-Pulver)
100 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Käsekuchen-Masse:
250 g Quark
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillzucker
1 Ei
10 g Mehl

Außerdem:
1 Glas Sauerkirschen

Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen, dann kurz abkühlen lassen. Eier und Zucker cremig rühren und zur Buttermischung geben. Espressopulver, Mehl und Backpulver unterrühren. 
 
Alle Zutaten für die Füllung vermischen.

Die Kirschen abtropfen lassen - evtl. mit etwas Küchenpapier trocken tupfen. Damit sie im Kuchen nicht nach unten sinken, in Puderzucker (oder Saftstopp oder Mehl) wälzen.
 
Die Backform einfetten und 2/3 des Schokoladenteiges hinein füllen. Die Quarkmasse darauf geben. Dann wieder den restlichen Schokoteig und alles mit einer Gabel marmorieren. Die Kirschen oben drauf verteilen.
Den Kuchen bei 175° ca. 40 Minuten backen. 

4. November 2021

Veganer Apfel-Birnen-Strudel mit Pinienkernen und Apfelzimtsauce nach Bernd Siefert {REZENSION süss und vegan}

Darf ich vorstellen: ein veganer Apfel-Birnen-Strudel!
Ist jetzt nicht so, dass ich dem vegan-Hype verfallen bin. Aber ich bin Bernd Sieferts Rezepten verfallen. Seitdem ich ihn kenne! Also seit drei Jahren ca. Bisher: alles lecker! TOP!
Sein Buch "Süss und vegan" musste dann auch sein, denn der Gute weiß einfach mal, wie man zu backen hat! Und bei jedem Rezept gibt es ein i-Tüpfelchen, dass dann doch nochmal den Unterschied zum guten alten Rezept von Omma macht.
Aber damit Omma nicht ganz beleidigt ist, nehmen wir wenigstens eine weiße Tischdecke und richten alles schön spießig an. Tadaaa: der VEGANE APFEL-BIRNEN-STRUDEL!


Apfelbirnenstrudel mit Pinienkernen und Apfelzimtsauce

  • Strudelteig: 170g Weizenmehl Typ 405 / 1 Prise Salz / 3 EL Sonnenblumenöl und etwas zum Bestreichen / 1 TL heller Essig

    • Alle Zutaten glatt verkneten, dünn mit Öl bestreichen und 30 Minuten ruhen lassen.
     
  •  Semmelbrösel: 100g vegane Margarine (Raumtemperatur) / 100g vegane Semmelbrösel / 5 EL Sonnenblumenöl
    • Semmelbrösel: Margarine aufschlagen, mit Semmelbröseln und Öl zu Streuseln kneten.
  •  Füllung: 1 Vanilleschote / 300g Äpfel / 300g Birnen / Saft und Schale einer Bio-Zitrone / 1 Prise Zimtpulver / 60g geröstete Pinienkerne / 50g Rohrzucker / 20g vegane Margarine
    • Obst in Scheiben schneiden, Vanillemark aus der Schote kratzen und alles bis auf die Margarine mischen.
      Teig dünnstmöglich (auf einem Küchentuch) ausrollen, Ränder abschneiden, Margarine zerlassen und Teig damit bestreichen. Danach mit den Bröeln bestreuen. Füllung auf dem oberen Drittel verteilen und den Strudel aufrollen.
      Auf ein mit Backpapier belegtes Blech rollen und bei 200°C 30 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
  •  Apfelzimtsauce: 200g Schmandersatz aus Soja / 200g Apfelmus / 100ml Sojacreme / Schale und Saft einer halben Bio-Zitrone / 1 Vanilleschote / 1/4 TL Zimtpulver / 2 EL Calvados / 45g Rohrzucker
    • Alle Zutaten zu einer glatten Sauce mixen und kalt zum Strudel servieren.
Man kann den Strudel auch lauwarm, frisch aus dem Ofen servieren. Dazu passt dann auch ein veganes Vanilleeis. Lecker!

Aus dem Buch vegan und süss - die besten veganen Kuchen, Torten, Desserts und Cookies von Bernd Siefert 
erschienen im Mattaes-Verlag

Preis: 24,95€
Seiten: 160
1. Auflage 2015
Hardcover, 275 x 200mm
ISBN: 978-3-87515-404-7

http://www.matthaes.de/essen-geniessen/backen/vegan-suess,978-3-87515-404-7.html


Bernd Siefert ist Weltmeister der Konditoren und hat nun ein Buch für uns bereitgestellt, bei dem auch Veganer ganz in den Genuss seiner Backkünste kommen können. Keine Butter, keine Eier werdet ihr in den Zutatenlisten finden und trotzdem leckere Kuchen, Torten, Cookies oder Desserts backen können.
Gerade vegane Backrezepte sind sehr beliebt, weil es einfach noch nicht allzu viele davon gibt, die wirklich überzeugen können. Endlich haben wir eine gute Sammlung von Rezepten, von denen ich euch versichern kann, dass auch Naschkatzen ganz auf ihre Kosten kommen, auch wenn sie noch nicht so vertraut mit der veganen Küche sind.
Mehr als 60 Rezepte werden im Buch vorgestellt. Für einen Konditorenweltmeister erwarten wir knifflige Sachen. Die auszuprobieren macht Spaß! Aber auch einfache Backereien stehen bereit.
Alles wird anschaulich erläutert und es gibt Tipps für passende Saucen und Co., die man noch zusätzlich servieren kann.
Tipps, mit welchen Produkten sich tierische Zutaten ersetzen lassen, gibt uns Bernd Siefert hier auch, sodass wir selbst unsere traditionellen Familienrezepte veganisieren können.
Ansonsten nehmen wir eben einfach seine: vom Apfelbirnenstrudel, Mandelsandkekse, Creme Brûlée und Kokosmilchreis mit Sauerkirschen und Mango bis hin zur Zitronentarte mit Blaubeeren – wir müssen auf nichts verzichten.

Eine Buchvorschau und mehr Infos gibt`s [hier].




28. April 2021

Patisserie artisanale depuis 1938: Financiers noisette

Frankreich... Ich liebe dieses Land. Vielleicht geht es euch auch so. Paris, Bordeaux, Nizza, Toulouse,... Mir geht es gar nicht mal so sehr darum, dass man dort so leckere Dinge findet. Aber die machen Frankreich natürlich auch aus.
Wer zuerst an Schnecken und Froschschenkel, Leberpastete und Nizzasalat denkt, liegt zwar nicht falsch, aber viel toller sind natürlich noch die süßen Gebäcke, die in den Auslagen der vielen kleinen patisseries, also Bäckereien/ Konditoreien glänzen. Obwohl die Franzosen mit ihrem kurzen Schwarzen und einem Croissant zufrieden sind, findet man noch so viel mehr... pain au chocolat, Brioche, Baba au rhum, Tarte au citron,...
Neben Madeleines und Cannelés mag ich am allerliebsten Financiers.
Diese kleine Leckerei eignet sich gut als Häppchen, man kann sie also schön einem Buffet beisteuern, bei Feiern, auf Arbeit oder einfach nur bei einer gemütlichen Kaffeerunde mit Freunden.
 

Financiers kommen aus Frankreich und waren ursprünglich rund. Später waren es wohl die Schweizer, die sie so gebacken haben, dass die Form einem Goldbarren gleicht, was auch zum Namen passt. Für die „Financiers“, also die Finanzleute, wurden diese Kuchen nämlich damals gebacken. Damit sich die feinen Herren ihre Hände nicht beschmutzen, waren die Kuchen auch nur so klein. Eigentlich sind sie aus geriebenen Mandeln gemacht. Bei mir gibt es aber heute Financiers noisette, also mit Haselnüssen.
Mmmmhhh, ein Kakao oder Käffchen dazu und fertig!



Nun zu meinem Rezept:

Ihr braucht:
·         4 Eiweiß
·         150g Zucker
·         125g beurre noisette (Butter, im Topf geschmolzen, bis sie braun wird und nussig riecht)
·         50g Mehl
·         50g gemahlene Haselnüsse oder Pralin
·         etwas Vanilleessenz (oder ersetzt etwas Zucker durch Vanillezucker)
·         einige ganze Haselnüsse

Los geht`s:

Vorbereitung:
1.       Die Butter zubereiten und etwas abkühlen lassen. Eventuell sich absetzende Flocken abschöpfen.
2.       Die Nüsse im Ofen bei 160°C etwas anrösten, bis es in der Küche duftet (ca. 10 Minuten).
3.       Den Ofen auf 210°C vorheizen.

Weiter geht`s:
4.       Den Zucker mit abgekühlten Nüssen und dem Mehl vermischen. Am Schluss die Vanilleessenz zugeben.
5.       Nun nach und nach das Eiweiß unterrühren. Danach vorsichtig die Butter dazugeben und alles zu einem glatten Teig rühren.
Backen:
6.       Den Teig vorsichtig in die Financier-Form (oder eine andere kleine Kuchenform) geben und nach Belieben in jede Mulde zwei halbe Haselnüsse draufgeben.
7.       Für 10-15 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten, die Tür öffnen, aber die Financiers noch weitere 5 Minuten im Ofen lassen.

1. November 2019

Dresdner Eierschecke ohne Boden

Ich wusste gar nicht, dass mir Eierschecke schmeckt.
 
 
Das ist ein Rezept für so`ne Eierschecke ohne Boden. Ich hab in meinem Rezeptebuch (die, wo man früher noch mit Hand reingeschreiben hat und da deshalb nur die super Rezepte reinkamen) auch noch andere Rezepte für Kuchen ohne Boden. Zum Beispiel Käsekuchen ohne Boden.
Mögt ihr lieber mit oder ohne Boden? Vielleicht kommt es ja auch immer drauf an, was das für Teig ist. Mürbeteig finde ich ja eigentlich lecker bei Cheesecakes und Co.
 
Aber wie es manchmal so ist, will man was leckeres essen, ohne lange zu backen. Es soll schnell gehen. Und manchmal hat man eben auch einfach nicht alle Zutaten im Haus. Dann entscheidet man sich eben einfach nur für den "Belag" und lässt das lange Geknete von Mehl, Butter, Eiern und Zucker einfach weg und nimmt schnell den Handmixer, rührt Quark und Co zusammen, gibt das Ganze in den Ofen und genießt nach einiger Zeit den lauwarmen Kuchen (ausgekühlt schmeckt er auch, aber er ist ja groß genug zum einen Teil warm, einen kalt verspeisen).
 
Bei der Eierschecke schlägt man Eiweiß auf, das finde ich ja auch immer schon aufwändig genug, wenn ich nicht die Zeit für lange Kuchenarbeit habe. Wie genau die Eierschecke gemacht wird, lest ihr hier.
 

Dresdner Eierschecke ohne Boden

 
Für die Quarkmasse:
 
500g Quark
1 Ei
125g Zucker
etwas Zitronenabrieb
1 Pck. Vanillepudding und die entsprechende Menge Milch und Zucker zum Kochen
 
Für die Eierschecke:
 
5 Eier
130g Butter
150g Zucker
1 Pck. Vanillepudding
 
  1. Zuerst wird ein Päckchen Pudding nach Packungsanleitung gekocht und zum Abkühlen beiseite gestellt.
  2. Alles für die Quarkmasse verrühren und in eine gefettete Springform geben.
  3. Eier trennen und das Eiweiß aufheben. Die Eigelbe mit Butter und Zucker schaumig schlagen und löffelweise unter den abgekühlten Pudding rühren.
  4. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Puddingmasse heben. Anschließend die Eiermasse auf die Quarkmasse geben.
  5. Im vorgeheiztem Backofen bei 200°C 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 160° herunterdrehen und in ca. 50 Minuten fertigbacken lassen. Da die Eierschecke relativ schnell dunkel wird, die Form nach ca. 20 Minuten mit Alufolie abdecken.

Den fertigen Kuchen abkühlen lassen und kurz vorm Servieren mit Zucker bestreuen.

 
 
Das Rezept lag schon so lange ausgedruckt in meinem Ordner herum und endlich habe ich es dann mal ausprobiert. Ich fand die Eierschecke so sehr lecker, dass es zu einem der wenigen Rezepte geworden ist, die ich immer wieder mal mache. Danke deshalb an Alice im kulinarischen Wunderland dafür, von der ich das Rezept hier einfach mal zitiert habe.

8. April 2016

Cheese & Cake - Was will man mehr? {REZENSION}

Jetzt verstehe ich erstmal, warum das Buch so komisch "Cheese & Cake" heißt. Beim Reinblättern wurde es mir klar. Es ist nämlich nicht nur ein Buch mit Cheesecake-Rezepten, aber natürlich sind da auch viele Käsekuchenrezepte enthalten.
Wir haben es hier aber auch mit Rezepten für Desserts im Glas, herzhafte Kuchen und Käsecremes zu tun. Cupcakes mit Cremehäubchen, Muffins mit Topfenfüllung, Quarkstriezel, Topfenstudel und und und.
 
Ich denke mal, dass man erstmal ein Cheesecake-Fan sein muss, um überhaupt in das Buch hineinzublättern und sich dafür zu interessieren, denn zunächst weiß man ja gar nicht, was einen erwartet.
Die Käsekuchen sind schön modern. Sie decken verschiedene traditionelle Varianten unterschiedlichster Herkunft ab: Natürlich darf der New York Cheesecake und der russische Zupfkuchen nicht fehlen. Wer sich aber schon genauer mit Käsekuchen beschäftigt hat, kennt auch den schwedischen und korsischen. Auch die bekannte Himbeer-Charlotte und der Croque-en-bouche aus Frankreich müssen dabei sein.
Weniger bekannt sind wahrscheinlich der brasilianische Limetten-Baiser-Kuchen, der Flao aus Ibiza, der mit Minze und Anis trafitionell zu Ostern gebacken wird, aber sicher auch sonst lecker schmeckt. Italien ist auch vertreten: mit der Crostata di Ricotta mit Pinienkernen und der Cassata Siciliana.
Es sind noch viele weitere Rezepte, die ich natürlich nicht alle aufzählen werde.
 
Cheese
Margit Proebst, Jo Kirchherr
Cheese & Cake
80 außergewöhnliche Rezepte von Cupcakes bis Törtchen
    
Preis: 19,99 €
160 Seiten, ca. 100 Abbildungen
Format 19,2 x 28,5 cm,
Klappenbroschur mit Fadenheftung
ISBN-13: 978-3-86244-968-2
 
 
Alles in allem ist die Auswahl top und die Bilder sehr ansprechend. Wie immer bei dieser Bücherreihe hat ein Rezept den Platz einer ganzen Seite und rechts auf der Nebenseite findet ihr ein Großbild des Kuchens. Ich finde das toll, weil man so eine Vorstellung hat, wie der Kuchen mal werden wird, wie er aussieht, welche Konsistenz er haben wird und ob es das Geeignete für die Gelegenheit ist.
Das einzige, was ich bemängel ist, dass ich ein Bild glaube schon einmal in einem anderen Buch gesehen zu haben. Wahrscheinlich war es das Buch "Törtchen und Tartelettes" der gleichen Reihe, aber ich finde solche Dopplungen sollten nicht sein, auch wenn es thematisch passt. Leidenschaftliche Büchersammler haben dadurch aber irgendwie einen Nachteil.
 
Weitere tolle Rezepte habe ich gefunden, die ich daher gerne backen möchte, weil sie total kreativ sind, ich auf die Kombinationen nicht gekommen wäre: Gewürzcheesecake mit Portweinpflaumen, Maracuja-Joghurt-Torte, Campari-Orangen-Cheesecake oder Ingwer-Grüntee-Cheesecake mit Blaubeersorbet. Bekannt aber lecker: White-Chocolate-Cheesecake mit Johannisbeeren. Der ist super als Auftakt zum Sommer und kommt garantiert bei jedem Kuchenliebhaber super an.
 
Eigentlich hat das Buch nur zwei, drei Rezepte, die ich nicht ausprobieren würde: Bananen-Zitronen-Torte (die Kombination klingt mir nicht so toll und Banane mag ich sowieso nicht) und Latte-Macchiato-Cheesecake, weil ich Kaffee nur als Kaffee, also in flüssiger Form mag. Nunja und Kürbiskäsekuchen mit Birnen klingt super originell, aber Kürbiskerne und Kürbis an sich möchte ich nicht gerne im Kuchen haben - ist ja aber Geschmackssache.
 
 

14. März 2016

Backen ist ebenso eine Sache der Wissenschaft wie der Kreativität

Selten hat ein Kochbuch meinen Anspruch von Wissenschaftlichkeit und Schaffen von Freiräumen so sehr erfüllt.

 
 
Dieses Buch hat jemand geschrieben, der Ahnung hat. Das merkt man ganz klar. Die Naschereien, die man mit den gegebenen Rezepten herstellen kann, sind ohne Zweifel mehr als nur das Rezept der Nachbarin. Es wurde sich nicht mit mittelmäßigem Geschmack abgegeben, sondern getüftelt, um uns das ideale Rezept zu präsentieren.
Dabei bleibt es trotzdem ein Buch für den Alltagsgebrauch und behandelt uns als Hobbybäcker, die eben Spaß an der Sache haben, aber dennoch etwas Gutes auf den Tisch zaubern wollen.
 
Wir bekommen nötige Grundlagen gezeigt aber gleichzeitig die Möglichkeit bzw. die Aufgabe gelassen, unseren eigenen Touch und Esprit einfließen zu lassen und somit dem Gebäck einen individuellen Stempel  zu verpassen.
Dieses Buch vermittelt Freude, baut sie auf und aus. Es verwendet zwar Fachbegriffe, aber versucht das in gemäßigten Bahnen. Der Anspruch liegt hier nicht darin, einen Profi aus uns zu machen, sondern uns das Handwerkszeug zu geben, um zu Hause erfolgreich köstliche Leckereien backen zu können.
 
Das tolle Cover mit den auf dunklem Hintergrund gehaltenen Tartelettes und leutend lila Lavendelblüten, spiegelt den französischen Charme schon von Anfang her an. Das Französische ist authentisch. Von Kleingebäck, Kuchen und Desserts, Tartes und Pasteten, Brand-, Blätterteig und Broten aber auch von Croissant, Brioches bis hin zu Konfitüren und Co. lernen wir aus diesem Buch nicht nur die französischen Bezeichnungen sondern eben auch die Zubereitung.
 
Ein Leseband in orange hilft uns die richtige Seite festzuhalten. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dieses Buch einmal von vorn bis hinten durchzubacken. Dazu geben mir die abgebildeten Fotos Appetit und die nicht abgebildeten (nicht zu jedem Rezept ist ein Foto vorhanden) die Spannung.
 
Die philosophischen -wenn man sie denn so nennen möchte- Kommentare zu jedem Kapitel wecken die Backfreude in mir. "Backen bedeutet für jeden etwas anderes."... "Einige denken dabei vor allem an Brot,.... Andere denken an köstliche Kuchen,.... Für mich hat Backen mit den Gefühlen und Assoziationen zu tun, die es in mir auslöst - "


 
Backen à la française - Jean-Michel Raynaud
Preis: 29,95€
Erschienen am 14.03.2016
21.5 x 27.0 cm, gebunden, 272 Seiten mit 200 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-86873-855-1
 
Fazit: Dieses Buch bekommt von mir ganz klar 4,5 von 5 Sternen.

9. März 2016

Tomaten gegen Rezeptvergesslichkeit {Rezension}

Da macht man einmal ein super Gericht, aber merkt sich das Rezept nicht genau.

Vielleicht war es so...

Zutaten für ne kleine Tarte oder 24 Tartelettes:
150g Mehl
1 Prise Salz
75g Butter
3 Eigelb
200g Crème fraiche oder saure Sahne
Salz und frischer schwarzer Pfeffer
2EL frisch gehackte Estragonblätter
100g weicher Ziegenkäse, klein geschnitten
24 Mini-Eiertomaten

Zubereitung:
Mehl, Salz und Butter vermischen. Ein Eigelb und 1 EL kaltes Wasser mit verarbeiten. Teig in Folie 30 Minuten kalt stellen.
Backofen auf 200°C vorheizen
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form(en) damit auskleiden.
Für die Füllung die Sahne und Eigelbe verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Estragon würzen.
Käse auf dem Boden verteilen und halbierte Tomaten mit der Hautseite nach unten hineinsetzen. Ein wenig von der Sahnemischung hineingießen und im Ofen 30 Minuten lang backen, bis die Füllung aufgegangen und goldgelb ist.
Gegebenenfalls mit Estragonblättchen garnieren und dann servieren.



 
 
Kennt ihr diese Situation mit dem vergessenen Rezept eigentlich? Das ist doch sowas von blöd, wenn man nur noch ungefähr weiß, was reinkam, aber nicht mehr genau in welchen Anteilen. Mir ging es mit einigen Rezepten so. Da ist mir was sehr gut gelungen und ich wollte es ja noch aufschreiben... leider habe ich es immer weiter herausgezögert und am Ende das Aufschreiben vergessen.
 
Jetzt habe ich aber ein Rezept im neuen TOMATE-Buch gefunden, das dem schon sehr nahe kommen würde. Das ist total super und ich werde mich bald daran machen, viele Gerichte aus dem Buch zu kochen, denn das Buch hat meine volle Begeisterung!
 
Ich habe es mir eigentlich größer vorgestellt. Und dicker. Einen richtigen Wälzer. Die Seiten sind sehr fest und stabil, was ich gut finde, aber auch wieder anders erwartet habe.
Die mini Enttäuschung hat sich aber so schnell wieder gelegt, als ich reingeblättert habe.
 
Preis: 19,99€
1. Auflage 2016
Format 19 x 24 cm
160 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-0682-3
Das sind die Kapitel:
  • Einführung
  • Kleine Happen
  • Suppen und Salate
  • Geflügel, Fleisch und Fisch
  • Gemüsegerichte
  • Reis und Nudelgerichte
  • Brote und Gebäck
  • Saucen, Salsas und Eingemachtes
  • Register
  • Danksagung
Mich überzeugen die Gerichte so sehr. Alle sind mit einem passenden Foto bebildert, was dermaßen ansprechend aussieht, sodass man am liebsten ins Buch beißen würde.
Alle Gerichte haben natürlich Tomaten als Zutat. Mal ganz dominierend, mal als Unterstreichung der anderen Aromen, wie zum Beispiel im Garnelencocktail "Bloody Mary".
 
Es sind nicht ausschließlich Gemüsegerichte, was man ja bei dem Titel durchaus denken könnte. Aber schon auf den ersten Seiten finden sich Kombinationen mit Fisch (Garnelen, Makrelen, Thunfisch), Brot und Reis mit Chorizo, Ente und und und.
 
Eine Suppe und Eiertomaten-Tartelettes sind die Gerichte, die vielleicht denen nahe kommen, bei denen ich damals die Rezepte vergessen habe. Vielleicht passen Foto und folgendes Rezept ja doch einigermaßen zusammen.
 
 
 
 
 

 


Das Buch habe ich mir eigentlich größer vorgestellt. Au

24. Februar 2016

Die schlechte Nachricht ist, dass ein Vierjähriger das Brot nicht backen kann. Es muss schon ein ambitionierter Achtjähriger sein... das Brot schmeckt fantastisch.

Neulich habe ich Brot gebacken. Das ist ja immer so ein Zufall. Entweder gelingt es oder nicht.
Baguette, Ciabatta und Co. bekomme ich ja inzwischen im Handumdrehen hin, aber wenn es um "richtiges" Brot geht mit Sauerteig und so, dann wird es schon schwierig, es gleichzeitig knusprig und mit perfekter Krume zu backen. Schmecken soll es am Ende ja auch noch.
 
Deshalb bin ich von Büchern über das Brotbacken immer angetan. Nur zu langwierig mit vielen Erklärungen und Co. dürfen sie nicht sein. Ich nehme mir selten viel Zeit mit verschiedenen Teigansätzen zu arbeiten. Wo soll ich dann die Geduld hernehmen, um vorher auch noch einen ganzen Wälzer Informationen zu lesen?
 
Ich glaube ihr versteht mein Problem und dem ein oder anderen geht es sicher ganz genauso.
 
So beruhigen mich schon einmal die einleitenden Worte im Buch "Brote einfach handgemacht". Sie lauten: Gutes Brot ist absolut keine Selbstverständlichkeit.
Momentan erlebt das Brotbacken ein Comeback und viele probieren es zu Hause aus. Dabei hat ja nicht jeder einen Steinofen im Garten stehen. Das Brot soll also im eigenen 0-8-15-Ofen professionell gebacken werden. In einer Bäckerei wird der Teig großer Hitze und Dampf ausgesetzt. Für uns gibt es dank Bildhauer Jim Lahey das NO-KNEAD-BREAD, dessen Geheimnis in der langen GEhzeit liegt. Sie entwickelt die Glutenstränge und verleiht dem Brot wunderbar viel Korngeschmack. Ein glühend heißer Topf sorgt für die richtige Hitze und die Entstehung der Kruste wird durch den Dampf verzögert. So geht der Teig auf, noch bevor sich die Kruste gebildet hat.
 
Das Backen ist total einfach: Lahey schrieb: Die schlechte Nachricht ist, dass ein Vierjähriger das Brot nicht backen kann. Es muss schon ein ambitionierter Achtjähriger sein... das Brot schmeckt fantastisch.
 
Das Buch bespricht zunächst einige Zutaten und Grundrezepte, alles ist reichlich und groß bebildert, wie ich es liebe. Die Fotos sprechen an sich: ISS DAS BROT! Tipps für das Brotbacken findet ihr auch zu Beginn des Buches.
Dann geht`s mit den speziellen Rezepten los:
  • Brot mit Vollkorn und Körnern
    • Quinoa, Haferflocken und Perldinkel kommen hier unter anderem zur Nutzung
  • Helles Brot, Nussbrot und Gewürzbrot
  • Frucht- und Gemüsebrot
  • Roggenbrot
  • Brötchen, Focaccia und Pizza
    • hier sind Mohnbrötchen zu finden, worauf ich ja total abfahre. Ich hoffe sie gelingen mir gut. Für diese brauche ich jedenfalls auch keine Form sondern nur ein Backblech. Genauso wie für die Ciabattabrötchen. Mmmhh, die stelle ich mir lecker mit gesalzener Butter vor. Noch leicht warm und dampfend. Außen knusprig, innen saftig.
    • Da die Brötchen nur mit weißem Mehl gebacken werden, steht ehrlicherweise über dem Rezept, dass die gesündere Variante sich auf den folgenden Seiten befindet. Blättert man dorthin, sieht man die Verwendung von Dinkelmehl oder Weizenvollkornschrot (Grahammehl).
Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr. Die Größe und der Seitenumfang sind übersichtlich, die Auswahl kreativ und abwechslungsreich.
 
 

 

Brote, einfach handgemacht: Das No-Knead-Bread - ganz ohne Kneten



 
    
erschienen am15.02.2016
EAN-Code9783841904225
VerlagEdel Books
Seiten120 mit 80 Bildern
Format26 x 19.7 x 1
ISBN9783841904225
AutorKirsten Skaarup    
Ladenpreis12,95 €
 
Dass jedes Rezept mit einem Foto begleitet wird, erscheint mir gerade bei Brot sinnvoll. So erkennt man die entstehende Krume, Konsistenz und Kruste, die das Brot später haben wird. Ist es mir zu hell, zu dunkel oder gerade nach meinem Geschmack?
Auch machen sie schon total Appetit auf "einfach nur ein Brot".
 
Klar, die Unterteilung hilft beim schnellen Zurechtkommen.
Die Brote werden lecker und das ohne viel wissenschaftliche Worte zwischendrin. Ein Buch, was meiner Meinung nach gleichermaßen für Hobbybäcker als auch für professionell-orientierte ist.
 
Mein abschließendes Fazit: Es gibt nichts zu meckern. Das Buch löst zwar nicht den WOW-Effekt bei mir aus, aber die Rezepte sind alltagstauglich und gelingen leicht. Vor allem, dass es ein Buch für`s Brotbacken GANZ OHNE KNETEN gibt, ist schon beachtlich. Daher gute 7 von 10 Punkte.

17. Oktober 2015

Kompakte Struktur und gebacken mit Quark: Käsekuchen mit Rosinen

Käsekuchen mit Rosinen. Na warte, warte, nicht gleich wegklicken! Kann man ja auch ohne Rosinen backen. Dafür einfach (wer hätte das gedacht!) Rosinen weglassen.
 
Bevor ich hier auf die Referate aufspringe, die es zu Käsekuchen ja immer gibt (blabla, wer liebt ihn nicht, blabla, gibt es das perfekte Rezept, blabla cheesecake,... blabla) gleich mal vorab:
 
natürlich gibt es nicht DAS Käsekuchenrezept! Weil Käsekuchen einfach nur ein Überbegriff ist. Genauso wie Sandkuchen (da gibt es Marmor, Nuss, Zitrone,...) oder Sahnetorte oder Kekse.
 
Neben den fluffigen Käsekuchen, die ich sehr mag und den ungebackenen Käsekuchen, die ich allein schon wegen des Frischkäses nicht mag, ist dieser Käsekuchen hier sehr nach meinem Geschmack.
Es ist eine Variante, bei der die Quarkschicht nicht zu hoch, aber dafür sehr kompakt ist. Daher schmeckt der Kuchen sowohl warm als auch kalt sehr gut.
Ich habe mich daher dazu entschieden, den Kuchen mit Boden zu backen. Hier sollte es ein Mürbeteig werden. Da kann man wählen, welchen man will.
 
Käsekuchen besteht nämlich (meist) aus zwei Komponenten. Boden, manchmal noch eine Fruchtschicht und Quarkmasse. In einigen Fällen gibt es wie beim Zupfkuchen noch Streusel als Topping.
Jedenfalls kann man sich das Rezept aus einzelnen Rezepten zusammenstückeln. Findet ihr einen Käsekuchen, der euch anspricht, möchtet ihn aber ohne Boden, dann lasst ihr einfach den Bodenteig weg. Möchtet ihr eine andere Fruchtschicht, so nehmt ihr eben andere Früchte und wenn ihr keine Rosinen mögt, na dann backt ihr halt ohne Rosinen!
 
Ich probiere mich immer gerne aus, kombiniere den einen Teig mit der anderen Quarkmasse und so weiter. Meist entscheide ich mich für Boden und Quarkmasse (ohne Frischkäse).
 
Wenn ich faul bin oder das Mehl fehlt lasse ich den Boden weg.
 
Wenn ich total motiviert bin, schlage ich sogar das Eiweiß auf, damit der Kuchen hoch und fluffig wird.
 
Wenn ich eine gute Kombination gefunden habe, notiere ich mir das und versuche es bald zu verbloggen. Weitere Varianten, die sich lohnen nachgebacken zu werden, sind also hier auf dem Blog. Zum Beispiel unter

Käsekuchen und Co.
 
Heute kommt nun noch ein Rezept hinzu.
 


 

Kompakter Käsekuchen mit Rosinen

 

Für den Mürbeteig

180 g Mehl
1 Ei
½ Päckchen Backpulver
80 g Zucker
75 g Butter
1 Prise Salz

  

Für die Füllung:

500 g Magerquark
100g Joghurt, pur
1 Pck. Vanillezucker (oder eben selbstgemachten)
100 g Zucker
3 Eier
1 Pck. Vanillepuddingpulver
Rosinen nach Belieben in Rum eingelegt
 
Zubereitung
Den Backofen auf 170 °C Umluft (190 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
Rosinen in Rum oder etwas Wasser einweichen.
 
Bodenzutaten zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu feucht sein und kleben, dann mit etwas Mehl arbeiten. Damit der Teig  sich entspannt, wird er eine viertel bis halbe Stunde in Ruhe gelassen. Das am besten im Kühlschrank.
 
Nun den Teig in eine runde 26cm-Form geben. Dafür ggf. ausrollen. Mit der Gabel einstechen. Kurz im Ofen anbacken (3Min höchstens). Herausnehmen.
 
Quarkmasse zusammenrühren, Rosinen abgetropft untergeben
 
Den  Kuchen nun ca. 50 Minuten backen und dann den Ofen ausschalten, ohne die Tür zu öffnen. Im Ofen runterkühlen lassen.
 
 
 
Schmeckt zimmerwarm, kalt oder aufgewärmt.

2. Oktober 2015

Happy durch den Herbst mit der Degustabox September und Kokos-Mandel-Chai-Muffins {Unboxing}

Oh Gott, wenn ihr mich sehen könntet^^ Ich esse Nutella. Mitm Löffel! :)
 
 
 
Uff`s Brot kann jetzt Zentis- Marmelade. Die kam nämlich in Erdbeer aus meiner Degustabox zum Vorschein. Und lecker ist die, kann ich euch sagen! Schmeckt wirklich fruchtig nach Erdbeere. Ist allerdings nur was für Marmeladenesser, die auch Fruchtstücke darin lieben.
1,89€
 
 
 
ChocOlé kannte ich schon und habe mich bei der Ankündigung der Degustabox schon gefragt, warum das das Produkt des Monats sein soll. Gut, jetzt verstehe ich es: in der Sorte weiße Schokolade mit Caramel kannte ich das natürlich noch nicht. Ich will nicht viele Worte verlieren: DeBeukelaer hat sich damit selbst übertroffen.
1,29€ - dafür leiste ich mir das gerne nochmal.
 
 
 
Bei den Limuh-Getränken geht es vordergründig darum, den Zuckerkonsum der Kinder einzuschränken. Die Packungen sehen kindergerecht aus. Auf denen, die ich bekommen habe, sind zum Beispiel Bilder von "Cars" drauf. Ich finde das Konzept gut, ein Getränk auf den Markt zu bringen, was 50% weniger Kalorien hat, da Stevia enthalten ist und es den Kleinen schmackhaft zu machen. Die Sorte ist hier übrigens Kiba, da bin ich gespannt.
 
Banitas Schaumbananen teste ich für euch nicht. Am Ende reiße ich die Packung an, nur um wieder einmal festzustellen, dass ich die Kombi Banane-Schoko nicht mag und auch kein Schaumzeug gerne esse. Da lasse ich sie doch lieber gleich zu und verschenke sie. Oder backe Maulwurfmuffins und nehme sie vielleicht als Deko.
0,99€
 
Drei Spatzen kannte ich noch gar nicht. Ich habe mich auch erst gefragt, was in den kleinen Gläschen drin ist und habe dann mitbekommen, dass es Salatdressing ist. In den Sorten French und Joghurt. Normalerweise hätte ich das ja in Tütchen oder so erwartet, aber somit geht das Wiederverschließen besser. Eigentlich eine gute Idee (obwohl man da auch eine Flasche hätte nehmen können). Vor allem sind die Portionen auch genau auf einen Salat abgestimmt, sodass sie eh komplett verwendet werden. Der Geschmackstest sagt übrigens: Lecker. Und außerdem als Pluspunkt: keine Farb-, Konservierungs- oder Aromastoffe.
 
 
 
 
Der ein oder andere mag das vielleicht komisch finden, aber ich habe mich mit am meisten über das Sauerkraut in der Box gefreut:) Ich mag Konserven irgendwie. Also einiges. Aber Sauerkraut total gern. Wäre es jetzt schon richtig kalt (momentan sind aber sogar über 20°C und da beschwere ich mich sicher nicht!), würde ich einen Sauerkrauteintopf kochen. Das klingt immer für viele so komisch und unlecker, aber probiert es erstmal aus, ich war anfangs auch skeptisch. Das Rezept gibt's dann aber erst, wenn ich später mal einen koche.
1,89€ und ohne Konservierungsstoffe oder künstliches Zeugs, wie alles von HAK. Einfach konserviert durch Erwärmung. Das finde ich top! Und das zeigt sich zusätzlich noch positiv in der Kalorienzahl: nur 13kcal pro 100g.
 
Nächste Konserve, aber nicht ganz so mein Ding: Kichererbsen-Bohnen Mix. In der bekannten gelben Bonduell-Dose findet ihr Kichererbsen, Lima-Bohnen, weiße und Kidney-Bohnen. Wenn ich dann doch mal mit Bohnen und Erbsen koche, dann wird das meist indisch. Den Vorteil hat dann so eine Konserve damit, dass man die Hülsenfrüchte nicht erst noch lange und aufwändig einweichen muss und somit auch mal spontan und schnell etwas leckeres zaubern kann.
1,29€
 
 
 
Von Funny-Frisch gibt's in "Honig & Senf" und "Sour Cream" kleine Knuspers. Es ist Wahnsinn, wie würzig die Dinger doch schmecken und wie crunchy sie sind. Also nur zu empfehlen, wobei ich die Honig&Senf Sorte noch besser finde.
je 1,59€ und mit 120g inner Tüte.
 
 
Colarebell ist ein Bonbon, was Cola in fester Form auf den Markt bringt. Bei Kaufland oder Rewe könnt ihr es schon finden. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig. Wer allerdings auf Arbeit zum Beispiel einen Kick braucht, sich aber nicht erlauben kann, vor anderen zu trinken, der steckt sich heimlich ein Bonbon Colarebell in den Mund und startet durch.
1,39€ pro 44g (ca. 10 Bonbons).
 
 
Ricola kennt ja jeder. Die haben jetzt "Gletscherminze" als Bonbongeschmack auf dem Markt. Das hab ich neulich schon fast kaufen wollen, dachte dann aber, dass ich doch auf Nummer sicher gehe und etwas nehme, was ich kenne. Hätte ich gar nicht tun brauchen, denn die sind auch sehr gut. Zuckerfrei und haben einen sehr frischen Geschmack. Damit kann man wirklich gut durchatmen. Schweizer Kräuterbonbon für 2,39€ pro 75g Tüte.
 
 
 
 
Acáo ist ein Smart Drink und bei neuen Getränken bin ich ja immer besonders aufmerksam. Wie schmecken sie, wie viele Kalorien enthalten sie und stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Zunächst ist der Drink Bio und mit dem "Extra" natürlicher Energie, also ohne chemisches Zeug, Zuckerzusätze oder Konservierungsstoffe. Der Kick kommt von Guarana-Beeren, die mit Quitte, Sanddorn und Zitrus einen neuen, aber leckeren Geschmack bieten.  Auf 100ml sind 17kcal, das macht pro 0,25l Dose (die übrigens total stylish aussieht, wie ich finde) 42kcal. Das ist weniger als die Hälfte als ne Coke hat. Und so brauchen wir uns nicht vormachen, irgendein Zero-Getränk würde lecker schmecken.
 
Insgesamt eine sehr schöne Box, die das Motto "Happy durch den Herbst" durchaus verdient hat. Mir gefällt die Auswahl sehr gut. Getränke, Konserven, Knabbereien, was für Kinder... Vor allem bin ich froh, dass kein Herbstblues ausbricht, weil vielleicht Tee oder Zimtkrams dabei wäre. Irgendwie bewahrt sie noch den Sommer - und das ist top! Werd ich denen auch gleich mal bei Facebook schreiben:)
 
Aber nun noch zum Highlight der Box: Krüger Chai latte in der Sorte Exotic India. Wollte ich auch schon lange probieren, habe ich aber vor der Box nicht. Typ Kokos-Mandel mag viele ansprechen. Besonders die Frauen, denke ich. Und dabei ist die Box ja auch noch so schöööön rosa:) Eure Männer kriegt ihr aber auch zu diesem zugegebenermaßen total süßem Getränk.
Nämlich:
indem ihr einfach was draus backt. Chai latte-Muffins.
 
 
 
Hier ist das Rezept dazu:
 
 Chai-Latte-Kokos-Mandel-Muffin:
  • 150ml Chai Latte (eine Portion)
  • 50g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 TL Vanilleessenz
  • 2 Eier
  • 220g Mehl vermischt mit 1gehäuften TL Backpulver und einer Prise Salz
Zubereitung: 

Den Chai latte wie angegeben zubereiten und auskühlen lassen.
Erst Butter und Zucker und dann mit den Eiern schaumig rühren. Vanilleessenz zugeben. Jetzt abwechselnd die Milch dazugeben und die Mehlmischung dazusieben.

Teig in Förmchen geben und zu 2/3 befüllen.
Bei 175°C Ober/ Unterhitze (vorgeheizt) ca. 20 Minuten backen. (Aber lieber schon nach 15 Minuten die Stäbchenprobe machen.)
 
design by copypastelove and shaybay designs.