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2. Februar 2023

Kaffeeklatsch: Macchiato-Cupcakes



Neulich, also gestern^^, habe ich ein Tiramisù gemacht. So richtig gut vertrage ich es nicht, weil ich in letzter Zeit irgendwie unverträglich auf Sahne und Co. und demnach auch auf Mascarpone zu reagieren scheine. In Kombination mit Kaffee umso schlimmer!
Aber deshalb lasse ich mir die Lust an Kaffee doch nicht nehmen! Zumal ich sie erst im letzten Jahr entdeckt habe! Vom Teetrinker zum Kaffeejunkie!
Für zu Hause kaufe ich dann immer ungemahlene Kaffeebohnen. Ich habe keine gigantische elektrische Mühle, aber eine kleine Holzmühle, bei der man noch von Hand dreht. Quietscht etwas, aber tut seine Dienste:) Ich finde ja, das der Kaffee da echt aromatischer ist. Jedenfalls schmeckt er. Muss aber natürlich auch eine gute Sorte sein. Ne gute Sorte (am liebsten African blue) gibt es auch bei Tchibo. Klar, die sind ja auch auf Kaffee spezialisiert. Außerdem veranstalten sie gerade eine Blogparade "Kaffeeklatsch". Ich fand die ja schon immer spannend zu beobachten, jetzt durfte ich auch dabei sein! Was habe ich mir dafür ausgedacht? Das Tiramisù zu fotografieren ist mir ja nicht in den Sinn gekommen! Nun.., ich habe ein paar Macchiato-Cupcakes mitgebracht.

Macchiato-Cupcakes

Teig:240 ml Milch
1 TL Apfelessig (ja, wirklich!  Man schmeckt ihn am Ende nicht, aber ich glaube der tut was für die Fluffigkeit)
50ml Espresso
150 g brauner Zucker
60 ml Öl
2 TL Vanillezucker

12 Tropfen Vanillearoma (leider hatte ich an dem Tag keine eigene Vanilleessenz)
125 g Mehl
25 g Kakaopulver

1 gestrichener TL Natron
1/2 TL Backpulver
 etwas Salz
einige Himbeeren (TK erlaubt :)
 
  1. Backofen auf 180ºC Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Flüssige Zutaten, also Milch, Apfelessig, Zucker, Öl, Vanillezucker und -aroma in die Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren.
  3. Mehl, Kakaopulver, Natron und Backpulver zusammen sieben und mit dem Salz unter den Rest rühren (Stück für Stück).
  4. Nach Lust und Laune in jeden Cupcake 2 oder mehr Himbeeren stecken.
  5. Auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen und 20 Minuten abkühlen lassen.
Topping:Das Topping ist nach Martha Stewart.
 
300ml Sahne aufschlagen und 50ml starken Kaffee mit 3 EL Puderzucker zugeben. So viel Kakaopulver untermixen, bis es den gewünschten Geschmack bzw. die richtige Farbe hat.
Hübsch dekorieren, fertig.
 
(Wenn ihr die Dekoperlen nicht bekommen könnt, kauft einfach einen Joghurt mit der Ecke, esst den Vanillejoghurt auf und nutzt die Perlen für eure Cupcakes).
 




Frohes Schlemmen, eure TONI

26. Januar 2023

Chili nach Jamie Oliver

Mmmhh, mir liegt noch dieser verführerische Geschmack des zart zerfallenden Fleisches auf der Zunge. Ein wahrhafter Genuss!
Gerichte von Jamie Oliver gelingen bei mir bisher geschmacklich immer! Ich muss zugeben, dass ich nicht zu den Köchen gehöre, die überwiegend nach seinen Rezepten kochen. Es ist vielmehr eine Seltenheit, wenn ich mal ein Gericht von Jamie koche, was aber nicht daran liegt, dass ich sie nicht mag. Ich bin einfach der Typ, der, wenn er denn überhaupt nachkocht, die Inspiration von überall her nimmt. Mal Rezepte von Blogs, mal aus Zeitschriften, mal aus Büchern oder von Bekannten. Ich besitze nicht mal ein einziges Jamie-Buch. Aber das macht nichts, ein paar Ideen von hier und da habe ich nämlich doch. Und eine durfte sich heute beweisen:
CHILI CON JAMIE

nunja, nach heute bei meiner Familie einfach nur: CHILI

Ich finde allerdings, dass bei Chili immer die Assoziation zu Hackfleisch naheliegend ist. Dabei bin ich gar nicht der Hackfleisch-Fan. Und bei Chili kann es ruhig auch "richtiges" (tut mir leid, liebe Hackfleischliebhaber) Fleisch sein.
Vielleicht sollte man es dann eher FEUERTOPF CON CARNE nennen. Ja, das finde ich gut:) Vor allem, weil da dann auch nicht zwingend Kidneybohnen drin vorkommen müssen. Klar, diesmal waren sie drin. Zumindest für meine Familie und für das Foto hier auf dem Blog. Ich hab mir allerdings mal wieder eine Extrawurst gemacht: ohne die Bohnen halt.
Ich esse die schon, also wenn es sein muss. Ich würde sie jetzt nicht herauspicken, aber wenn ich sie nicht reintun muss, dann lass ich es eben. Und heute war ich ja der Koch:)
Außerdem geht das ja auch einfach. Die Bohnen kommen zum Schluss rein (weil ich die Dosenvariante gewählt habe, das stört mich bei Bohnen genauso wenig wie bei gehackten Tomaten), da ist das Fleisch schon lecker gegart und kann in einem kleinen seperaten Topf ohne Bohnen, nur mit Paprika, für die Toni weiterköcheln.
Ja, so gefällt mir das.



Damit das Foto ein bisschen Farbe bekommt, wollte ich euch heute mal etwas veräppeln. Normalerweise pimpe ich die Fotos nicht extra für den Blog sondern fotografiere das Essen so, wie es auf den Tisch kommt. Ich hab das auch bei anderen Blogs schon gesehen und finde die Gerichte dort meistens viel ansprechender, als wenn man merkt, dass ein ganzer Shootingtable aufgebaut wurde.
Na jedenfalls habe ich geschaut, was gerade Grünes noch in der Küche herumliegt und habe die letzten kümmerlichen Blättchen vom Minztopf gefunden. Die dürft ihr jetzt also auf dem Bild bestaunen. Allerdings habe ich diese dann zum Essen nicht herausgefischt. Und ich muss sagen: auf die Chilikopie von Jamie schreibe ich mir erstmal den Zusatz: Lecker auch mit Minze.

Ach ja, was auch noch in das Rezept muss: ein fetter Kringel um die saure Sahne. Normalerweise lasse ich sowas gerne weg. Der Klecks irgendwas in Suppe und Co war für mich einfach immer überflüssig und nur zur Deko da.
Weil wieder Gäste mit am Tisch saßen, hatte ich trotzdem saure Sahne auf dem Tisch. Einen kleinen Happs davon habe ich auch probiert... und war begeistert. Die Sahne ist DAS i-Tüpfelchen, der Kick, das ausschlaggebende Geschmacksintensivum!
Also Leute: Sahne kaufen, sonst gibt`s von mir Kochverbot!

So, genug gelabert, oder? Ihr wollt bestimmt das Rezept oder habt schon lange heruntergescrollt. Gibt auch nichts mehr zu sagen, außer vielleicht, dass ich ein klein wenig das Rezept abgeändert habe. Aber nur ein klein wenig. Die Zutaten sind grob halbiert, weil ich nicht für 10-12 Personen, sondern für 5-6 gekocht habe. Und getrocknete Chili hatte ich nur die kleinen da und nicht, wie Jamie vielleicht gemeint hat, die großen. Der Rest dürfte aber original Jamiestyle sein.

YAY, ich koche das auch ganz bald wieder! Unser Gast hat mich sogar auch schon nach dem Rezept gefragt, hihi:) Das bekommt er  natürlich nur unter dem Namen:

FIRE POT AS TONI DOES

750g Rinderbrust, pariert und in 2,5cm-Stücken
500ml heißer Kaffee + ggf. 100ml zum Nachgießen (Jamie nimmt ca. die Hälfte)
2 kleine getrocknete Chilischoten
Olivenöl
1 TL Kreuzkümmel, geräucherte Paprika, getrockneter Oregano
1 Lorbeerblatt
1 rote Zwiebel, gewürfelt
2 frische Chili (gelb und rot)
1/2 Zimtstange
4 Knoblauchzehen in Scheiben
Salz, Pfeffer
2 Dosen gehackte Tomaten
1 TL Tomatenmark (das lässt Jamie weg)
2 TL Rohrohrzucker (oder Melasse)
3 Paprikaschoten (keine grüne), in mundgerechten Streifen (ich hatte rote Spitzpaprika)
400-600g Kidneybohnen (Dose)

n.Bel. Minzblätter
saure Sahne zum Servieren (meist ist sie stichfest, also rührt sie vielleicht vorher)

 
  1. Das Fleisch nochmals gründlich von restlichem Fett und Sehnen befreien.
  2. Kaffee kochen und getrocknete Chilischoten darin einweichen.
  3. In einem großen Topf einen guten Schuss Olivenöl, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Oregano, Lorbeerblatt und Zwiebel ca. zehn Minuten anschwitzen. Die Zwiebeln sollen weich werden.
  4. Die Hälfte der gehackten und entkernten frischen Chilischoten, die eingeweichten Schoten, Zimtstange, Knoblauch, ausreichend Salz und Pfeffer und einen Schuss Kaffee zufügen.
  5. Restlichen Kaffee, Tomaten und Zucker unterrühren.
  6. Fleisch zugeben und ca. 3 Stunden garen lassen. Ab und zu umrühren und nochmal kräftig salzen und pfeffern.
  7. Das Fleisch mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, dann Bohnen und Paprika zugeben. 30min ohne Deckel weitergaren. Das Fleisch soll vollständig zerfallen. Es ist nun sehr zart.
  8. Abschmecken und ggf. den Rest Chili beigeben.
  9. Mit der sauren Sahne servieren und eventuell ein kaltes Bier, Reis, Fladenbrot oder Kartoffeln und grünen Salat dazu genießen.
  10. Eventuell mit Minze garnieren.



26. Oktober 2016

MILCHSCHAUM einfach selbst gemacht: Der Philips CA6500/60 Senseo Milk Twister im Test

Ich liebe Cappuccino! Eigentlich trinke ich täglich welchen. Als ich in der Stadt gewohnt habe, war ich Stammgast im Coffee Shop um die Ecke und wurde mit einem "Wie immer? Cappuccino large?" begrüßt.
Nicht nur das Begrüßen fehlte mir nach meinem Umzug. Besonders habe ich einen guten Cappuccino vermisst. Instantpulver von den bekannten Marken ist ja auch kein Vergleich zu gutem Espresso mit ein bisschen Milch und viiiiiel Milchschaum.
Für zu Hause habe ich mir eine French Press und guten Espresso zugelegt, das hat damit schonmal die Grundlage gelegt.
 
Aber wie bekomme ich guten und vor allem stabilen Schaum hin?
 
Ich habe mich erinnert, dass ich da früher mal dieses Teil mit dem Stab hatte, dass sich batteriebetrieben gedreht hat. Wie enttäuscht ich früher von den Ergebnissen war! Da brauchte ich mir nicht noch einmal so etwas zulegen.
Nach guter Recherche auf der Seite Milchaufschäumer Tests, habe ich mich dann für einen elektrischen von Philipps entschieden. Milchaufschäumer Tests ist die perfekte Seite, wenn man erstmal vergleichen möchte.
 
Aufmerksam geworden bin ich auf den Philips CA6500/60 Senseo Milk Twister Milchaufschäumer zunächst wegen seinem eleganten Aussehen. Formschön und schwarz passt er optisch genau in meine Küche. Viel Platz nimmt er auch nicht weg. Schauen wir also mal, was der Test so verrät:
 
Die Fakten
 
Der Milk Twister von Senseo verspricht die perfekte Konsistenz: cremiger, samtiger und stabiler Milchschaum in weniger als als 120 Sekunden.
Die Zubereitung reicht für zwei Tassen und kann warm und auch kalt geschehen.
Der Milchbehälter lässt sich dank dem kabellosen 360°-Pirouettenanschluss ganz leicht anheben und abstellen.
Durch die doppelte Antihaftbeschichtung ist auch die Reinigung ein Kinderspiel.
 
Was mich überzeugt hat war die Zubereitung für kalte UND warme Milch. So würde ich auch Eiskaffeespezialitäten einfach zu Hause zubereiten können. Dass es nur für zwei Tassen reicht, stört mich nicht. Meist brauche ich nur mich und einen weiteren Kaffeetrinker bewirten. Oder aber ich mache mir selber eine grooooooße Tasse.
 
 
Die erste Benutzung
 
Ich habe Milch eingefüllt.
Es gibt im Inneren eine sichtbare Linie, die die maximale Füllhöhe anzeigt. Weil sich der Schaum ja ausdehnt und mehr Volumen benötigt, ist es wichtig nicht über diese Linie Milch einzufüllen, da sonst das Gefäß nicht ausreicht.
Ich habe auf den Knopf gedrückt.
Alles ziemlich einfach. Die Lampe leuchtet rot, das Gerät beginnt und schaltet sich selbstständig ab, wenn es fertig ist. Dabei arbeitet der Milchaufschäumer schön leise.
Ich habe den Deckel geöffnet.
Der Rührstab ist am Deckel befestigt. Schon an ihm erkenne ich den fluffigen Schaum, der wie eine Wattewolke aussieht. Fast die ganze Milch ist zu Schaum geworden. Die Konsistenz ist wirklich perfekt! Nur ein wenig flüssige Milch befindet sich noch unten. Diese gebe ich mit in das Getränk. Schön warm ist sie geworden. Der Kaffee kühlt dadurch also nicht ab. Der Schaum lässt sich mit dem mitgelieferten Spachtellöffel gut abschöpfen und in die Tasse ziehen. Er ist so stabil, man kann ihn sogar über den Rand "stapeln" ohne dass etwas überläuft. Ein richtiges Milchschaum-Häubchen könnt ihr also bauen.
Wollt ihr es gleich noch mal probieren, müsst ihr ein kleines Weilchen warten, da sich das Gerät erst abkühlen muss. Das dauert aber nicht lange.
Ich habe den Twister gereinigt.
Durch die Beschichtung geht es wirklich super schnell. Ich mache es immer gleich nach dem Verwenden. Dann sind die Milchreste noch nicht angetrocknet und man brauch das Gefäß einfach nur mit einem feuchten Lappen auswischen.
 
 
Hier mal eine Fotostrecke mit Café Mocha:








 
 
 
Spätere Tage 
 
Ich habe den Schäumer oft genutzt und mich einige Tage später an die Funktion für den kalten Milchschaum erinnert. Also probiere ich es mal: Wie ging das noch gleich? Ich drücke zwei Mal auf den Knopf, doch es geht nur die warme Phase an und dann beim zweiten Drücken eben wieder aus. Nun muss ich doch mal zur Anleitung greifen: "Möchte man warmen Milchschaum drückt man die Taste nur kurz, für kalten Milchschaum hält man sie ungefähr 3 Sekunden lang gedrückt." So funktioniert es dann auch. Der Schaum hat wieder so eine tolle Konsistenz. Beide Funktionen überzeugen also. Doch werde ich die warme wohl öfter nutzen. Aber einfach nur, weil ich lieber warmen Kaffee trinke.
Mein Besuch hat sogar auch das neue Gerät in meiner Küche entdeckt. Ganz begeistert musste es gleich unter die Lupe genommen werden: Wie funktioniert das eigentlich, was dreht denn da, wenn der Stab am Deckel ist, das untere Gerät aber an der Steckdose angeschlossen ist? Eine richtige Antwort wusste ich auch nicht. Etwas magnetisches haben wir vermutet. Und beim Nachlesen haben wir festgestellt, dass es tatsächlich so ist: das Gerät schäumt magnetisch auf. Ich habe dann beim Abwasch auch gesehen, dass sich der magnetische Stab zu einem Messer gesellt hat. Scheint also zu stimmen:)

Produktdetails

  • Perfekter Milchschaum durch magnetisches Aufschäumen bei idealer Temperatur und Geschwindigkeit in nur 120 Sekunden
  • Heißes und kaltes Milchaufschäumen für eine Vielzahl an Kaffeerezepten
  • Füllmenge: 120ml (reicht für zwei Tassen)
  • Kabelloser 360°-Pirouettenanschluss für komfortables Anheben und Abstellen
  • Einfach zu reinigen: unter fließendem Wasser ausspülen und kurz abwischen
  • Doppelte Antihaftbeschichtung
  • Aufschäumaufsatz und Deckel sind spülmaschinenfest
  • Einfach zu bedienen: Ein-Knopf-Bedienung (kurz drücken für warmen Milchschaum, ca. 3 Sekunden für kalten)
 
Fehlt mir noch was?
 
Das Aufschäumen geht recht schnell. Ob es wirklich 120 Sekunden sind, weiß ich gar nicht, müsste ich glatt mal testen. Länger kam es mir auf jeden Fall nicht vor.
Ich bin mit dem Gerät auf jeden Fall absolut zufrieden und gebe es nicht wieder her! Da schließe ich mich den bisherigen 85% positiven Bewertungen an.
 
Was andere so zu diesem Gerät gesagt haben,  könnt ihr unter den Kundenmeinungen auf der Milchschäumer Tests -Seite lesen.
 
 
So, jetzt habe ich Lust auf Cappuccino mit VIEL MILCHSCHAUM.... Ich bin dann mal in der Küche...

9. März 2016

{Unboxing}: Das lohnt sich und ist gesund; Die GENUSS Box von Brandnooz: ein voller Erfolg

Das war ja neulich gleich eine doppelte Überraschung: ich hatte schon gar nicht mehr daran gedacht, dass es ja auch dieses Jahr wieder eine Frühjahrs-Genuss Box von Brandnooz gibt.
In frischen Frühlingsgrün strahlte mich also das Paket vor einigen Tagen an, das ich natürlich ganz schnell ausgepackt habe - ich bin bei sowas einfach total neugierig und kann nicht noch selber Spannung aufbauen und es herauszögern.
 
 
Ich habe schon durch die bandnooz Box Februar von der Männersache-Schokolade von Niederegger erfahren. Dieser Riegel hier ist ein Nougat Espresso Shot. Fragt mich nicht, was daran männlich ist - ich würde es auch als Frau verputzen. Da kommt mir doch auch gleich der Gedanke an "Schokolade zum Frühstück". Ist doch mal ne andere Art seinen morgendlichen Kaffee zu sich zu nehmen^^
Das Schöne am Espresso finde ich den Crisp-Crunch, den man beim Zerkauen im Mund spürt.
 

 
 
Ihr dürft aber auch gerne beim Kaffee in flüssiger Form bleiben. Caffè Vergnano Arabica 100% Espresso wird euch schnell überzeugen, weil er recht mild ist und vor allem lange gelagert werden kann, was die geschützte Verpackung ermöglicht. Die Rösterei besteht schon vier Generationen und ist aus dem Piemont - ja, da wo die Kirschen herkommen.
Launch Jan 2016, 6,40€


Gemüse ist ja fast schon mein bevorzugtes Nahrungsmittel. Ja, ja, einige halten mich deshalb sicherlich für verrückt. Was ich aber nicht so mag, ist Pesto. Da rede ich jetzt aber von dem Standard-Basilikumpesto. Das hier ist auch welches. "Patricks Tomate Pesto". Ihr merkt schon, das ist was ganz anderes. Es ist ein Brotaufstrich aus 20 leckeren Gemüsesorten. Ein bisschen stückig, lecker, gesund und Bio. Von Allos und sehr zu empfehlen. Ne gute Leberwurst-Alternative für Veganer;)
 
Für nicht-Veganer jibbet Wuarscht. Picksticks. Ist die bessere BIFI, mit der wir früher bei Klassenfahren immer die ganze Luft im Bus verpestet haben. Der Duft ist vielleicht nicht weniger intensiv, aber der Geschmack dafür mehr. Ne schön würzige ungarische Salami im handlichen Format. Da müssen wir nicht immer son Klopper kaufen, den wir dann wieder schlecht schneiden und essen können. Vom Salamihersteller PICK gibt's in der Box die beiden Sorten "mild" und "pikant".
Launch Sep 2015, 1,79€ je 60g


Jetzt gibt's Saft von Saftwerk. Nämlich Sorte Rote Bete-Ingwer. Muss ja nicht immer Obst sein - Gemüse geht auch. Die Flasche sieht schick aus finde ich. Der Inhalt aber bleibt schlicht: Bio- Naturkost ohne Umschweife, das finde ich gut!
Launch Nov 2015, 1,95€

Schneekoppes Vita Flakes gefallen mir sehr, weil sie glutenfrei sind. Für die armen Allergiker muss ja schließlich auch mal eine Frühstücksalternative gefunden werden und wir nicht-Allergiker können trotzdem lecker mitessen. Ist gesund, knuspert schön knackig und ist vor allem auch laktosefrei (dann eben nur nicht die Laktose-Milch reinkippen:) Ganz unsüß sind die Flakes übrigens nicht. Ich habe mich schon gewundert, weil ja kein Zucker dabei ist: die leichte Süße bekommen sie durch konzentrierten Apfelsaft. Vielleicht schmecken sie ja dann mit Milch auch mit Saft:) Aber probieren will ich das lieber nicht.

Allos, der eben noch fürs Gemüse gelobt wurde, hat auch einen Frucht Snack mit 100% Frucht mitgeschickt. Ein Beerenmix mit Fruchtstückchen. Ist nicht so ganz meins, aber ich stehe generell nicht auf Fruchtriegel. Trotzdem ist es gesund: der Riegel entspricht 5 Portionen Obst oder Gemüse - was man ja am Tag essen soll.
Launch Sep 2015, 1, 29€


Kommen wir zum Körnerzeug: Chia-Samen von Seeberger kann man mal ins Müsli tun oder aber sogar damit backen. Es ist wirklich bei Muffins und Co. möglich, das Ei wegzulassen und durch Chia zu ersetzen. Nährstoffe sind jedenfalls eine Menge drin und so kann man Smoothie und selbstgebackenes Brot gut aufpimpen. 
Launch Okt 2015 3,99€
 
Riso Gallo Venere ist schwarzer Reis. Das habt ihr sicher mal hier und dort gesehen. Ich finde den ja immer ziemlich "bissfest", was mir gar nicht mal so sehr zusagt. Aber stylish sieht er schon aus. Dazu passen gut Garnelen und Currysauce - müsst ihr mal ausprobieren. Das Aroma soll beim Kochen an Sandelholz und frisch gebackenes Brot erinnern... na dann muss ich das doch mal überprüfen.
Launch Juni 2015, 3,49€

 
Juhu, es sind mal wieder Chips von der Parti und zwar gleich zwei Packungen gesunder Kartoffelchips. Und wenn wir hier von Kartoffelchips reden, dann meinen wir Süßkartoffeln und weitere ausgewählte Sorten, die ich noch gar nicht kannte. Die zwei Chipstüten heißen "Furiosas" und "Patagonia", lassen sich gut irgendwohin mitnehmen und dort knuspern. Tika Artesan Chips - für mich eine neue Erfahrung. Aber auf jeden Fall eine leckere.
Launch Aug 2015, 0,99€ je 35g
 
Als Pendant zu Reiswaffeln gibt es jetzt Maiswaffeln mit orientalischen Gewürzen von Allos. Ja, Allos scheint hier klar den Ton bei dieser Box anzugeben. Aber es ist ein leckerer und gesunder Ton. Die Waffeln enthalten Amaranth und sind reich an Ballaststoffen. Pur schmecken sie mir nicht so gut. Einfach zu staubig. Aber mit dem Gemüse-Brotaufstrich zum Beispiel oder was leckerem zum Dippen, sieht es gleich ganz anders aus.
Launch Juni 2015, 1,99€ je 100g


Fazit: Die Box finde ich ja echt klasse. Auch wenn mich manchmal das ganze Getue um gesundes Essen richtig nervt und es mir manchmal gar nicht wirklich gut schmeckt, dann ist das hier eine gelungene Auswahl,  die mich durchaus umstimmen könnte. Eigentlich finde ich hier nichts zu meckern. Die Chiasamen hätten zwar nicht sein müssen, weil sie bei mir nicht wirklich Verwendung finden werden und auch der schwarze Reis ist nicht meins. Aber in der Box lernt man eben neue Sachen kennen und davon die meisten auch lieben. Und wenn eben doch mal was dabei ist, das man nicht mag, dann hat man es sich ja eben "nicht selbst gekauft" und kann es einfach weiterverschenken. Andere freuen sich auch:)
Brandnooz hat fast immer eine super Zusammenstellung, wie ich finde. Auch das Konzept der Boxen gefällt mir; du bekommst immer mehr Warenwert, als du zahlst und du hast eine tolle Überraschung, die du dir selbst gönnst.
Alle weiteren Infos gibt es bei Facebook und [hier].
Außerdem ist noch bei jeder Box das aktuelle Nooz-Magazin dabei. Hier war es das gleiche, wie schon in der Februar Box, daher habe ich es nicht extra nochmal fotografiert.

6. April 2014

„Zieh mich hoch“ – Tiramisù-Schnittchen mit Kakaoschicht

Einen sonnigen Sonntag euch!



Biskuitmasse:

 2 Eier
1 Prise Salz
125g Zucker
60g Mehl
½ TL Backpulver
  1. Ofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen.
  2. Eiweiß mit Salz und danach 150g Zucker (langsam einrieseln lassen) steif schlagen.
  3. Eigelb mit Vanillemark und Zitrone verrühren.
  4. Mehl und Backpulver zusammensieben und unter die Eigelbmischung heben.
  5. Eiweiß unterheben.
  6. Teig auf einem ausgelegten Backblech möglichst dünn ausstreichen (ansonsten den fertigen Teig später mittig längs durchschneiden).
  7. 10 – 12 Minuten backen (habt ein Auge drauf, damit`s nicht mehr als goldfarben wird).



Tränke:
 
100ml starken Kaffee oder Espresso
(optional gemischt mit 2 EL Amaretto oder Haselnusslikör Frangelico)
  1. Den fertigen Biskuitteig gleichmäßig mit der Mischung beträufeln (Wer hat, nimmt einen Backpinsel).
Cremeschicht:
 
200g Mascarpone
200g Magerquark
n. Bel. 75g Frischkäse
80g Sahne, gut aufgeschlagen und kalt gestellt
4 EL Vanillezucker
2 Blatt Gelatine
  1. Gelatine nach Packungsanweisung einige Minuten in kaltem Wasser einweichen.
    (währendessen die Sahne aufschlagen)
  2. Restliche Cremezutaten glattrühren.
  3. Gelatine bei kleiner Flamme in einen Topf geben. Wenn sie sich aufgelöst hat, den Topf vom Herd nehmen und einen Löffel der Creme unterrühren.
  4. Das jetzt zur restlichen Mascarponecreme geben. Ist alles klümpchenfrei, wird die Sahne untergehoben.
Jetzt geht’s ans Schichten:
 
Biskuitteige in gleichgroße Rechtecke schneiden. Wollt ihr vier Schichten Teig, dann werden es vier Rechtecke. Wer nur drei will, schneidet drei.
Jetzt einfach schichten: Biskuit (getränkte Seite nach oben), Creme, Biskuit, Creme… so viel ihr wollt. Mit einer Cremeschicht abschließen.

Geduldig sein:
 
Klar schmecken unsere Schnittchen auch jetzt schon (das habt ihr sicher schon herausbekommen:)
Zum einfachereren Anschneiden gebt ihr das geschichtete Kunstwerk aber erst mal für eine Stunde in den Kühlschrank (oder in den kalten Keller:), damit die Creme anziehen kann. Dann alles schön an den Seiten begradigen und in Schnittchen oder Würfel schneiden (am besten mit einem scharfen, großen, angefeuchteten (!) Messer).

Dekoration:
 
etwas Kakaopulver (das entölte, also das zum Backen)
Vielleicht legt ihr Schablonen auf, vielleicht auch nicht, ganz wie ihr wollt. Dann wird über die einzelnen Schnittchen das Kakaopulver gesiebt.
Es kann passieren, dass das Pulver nicht nur an der Oberfläche, sondern auch an den Seiten hängenbleibt. Wen das stört, der Schneidet die Stückchen erst ganz am Schluss.
 


Frohes Schlemmen, eure TONI

2. März 2014

Zu Gast bei Sarahs Krisenherd mit leckerem Costa rica Kuchen im Gepäck

Pünktlich zu Märzbeginn war ich gestern zu Gast bei Sarahs Krisenherd.

Liebe Sarah, wie schön, dass ich bei dir zu Gast sein darf. Da bringe ich doch gerne eine süße Leckerei vorbei. Das Rezeptverzeichnis auf meinem Blog www.backenmachtfroh.blogspot.de bietet da ja eine große Auswahl... aber du bekommst ein neues Rezept. Ein ganz leckeres. Wir schlemmen heute zusammen den Costa Rica - Kuchen. Super saftig, fruchtig und bringt summerfeeling.
Wenn unser Kaffeeklatsch so toll wird, wie ich denke, können wir ja vielleicht auch zusammen dinieren? Bei mir finden sich neben süßem Gebäck nämlich genauso auch herzhaft gekochte Speisen. Deshalb habe ich meinem Blog nach den ersten Postings vor knapp einem Jahr auch einen Namenszusatz gegeben. Ich schreibe also bei "Backen macht froh -  kochen ebenso".
Beim Bloggen ist es mir wichtig, euch nicht jeden Tag von mir kulinarisch zu dokumentieren, sondern nur die Rezepte zu veröffentlichen, die es wirklich wert sind nachgemacht zu werden.
Ich bin jemand, der gern Herausforderungen annimmt, wenn ihr also Wünsche habt, was ich ausprobieren soll,... immer her damit!!!


Wie bist du eigentlich zum Bloggen gekommen?
Ich habe im Netz immer viele Rezepte gesucht und bald einige Foodblogs gelesen. Da habe ich noch gar nicht gewusst, wie unzählig viele es überhaupt gibt. Ich kannte nur eine Handvoll, wusste auch nicht, dass man sie abonnieren kann und habe Tag für Tag geschaut, ob es Neues gibt. Irgendwann hatte ich dann wohl zu viel Zeit. Früh bin ich aufgestanden, wie hypnotisiert an den PC geschlichen und mal eben schwuppdiwupp nagut, die ganzen Layouteinstellungen lassen einen Neuling da echt ganz schön verzweifeln einen Blog erstellt - über Rezepte natürlich, ist ja klar, denn einige mussten einfach in die Welt hinausgetragen werden und außerdem schlage ich so zwei Fliegen mit einer Klappe, denn ich wollte ja sowieso ein eigenes Kochbuch gestalten (also nur so für mich und meine Familie) mit Fotos und Co. Jetzt ist es nicht in Papierform, sondern eben online.

Was treibst du so, wenn du nicht gerade bloggst?
Na backen natürlich :)
Anfangs eher wenig. Das Studium war knapp vorbei und ohne die freie Zeit hätte ich das Bloggen wohl auch nicht begonnen. Mittlerweile sieht es aber anders aus. Kleine Schulkinder halten mich bis zum Nachmittag ganz schön auf Trapp, da freue ich mich umso mehr auf ruhige Abende und durchgefeierte Wochenenden.

Inwiefern hat sich dein Back-/Kochhorizont erweitert seitdem du bloggst?
Um einiges. Gerade, weil ich nun auch das Kochen für mich entdeckt habe (ihr anderen Blogger seid Schuld daran!). Aber über meine Bloggerzeit gesehen hat sich nicht nur mein Back-/Kochhorizont erweitert, sondern auch mein Back-/Koch-Bücherregal (gerade heute musste ich wieder mal deswegen umräumen;)

Was ist dein ultimatives Lieblingsrezept und womit kann man dich jagen?
Beim Backen auf jeden Fall Cannelés und Zupfkuchen (gibts bei mir natürlich auch schon verbloggt;)!!! Ansonsten stehe ich auf Sushi (probiert es mal, ich habe es anfangs auch gehasst!), Curry und Omas Krautnudeln:) Aber komm mir mal mit nem medium-rare Rinder- oder Tunfischsteak... das ist schneller verputzt, als du gucken kannst.
Was absolut nicht geht ist kalter Hund oder Sahnezeugs (Windbeutel, Torten, Schlagsahne pur... uuhhh! *schüttel*) und obwohl ich gerne Fleisch mag, muss Hackfleisch/ Salami/ Bacon/ Schnitzel ja nun mal wirklich nicht sein (sorryli, ich bin nunmal doch mäkliger als ich dachte;)
Deshalb heute also wie versprochen der 

Costa Rica Kuchen




Du brauchst dafür:
je 210g Butter und Puderzucker
ca. 80g Marzipanrohmasse
6 Eier
320g Mehl
1/2 Tüte Backpulver
zwei kleine Handvoll Ananasstückchen (ca. 250g)
125g Zucker
ein Glas Kaffee
n. Bel. 100ml Rum
3 EL Ananaskonfitüre
3 EL Kokosraspeln
1 gefettete und gesemmelbröselte Kastenform
Was ist zu tun für den perfekten Genuss?
Schlage die Butter mit dem Puderzucker schaumig.
Erwärme Marzipan in der Mikrowelle und mische das Ei klümpchenfrei unter. Dann ab damit zur Buttermischung.
Mehl mit Backpulver zusammensieben. Dann unter den Teig heben und alles ab in die Form gießen.
Die Ananasstücke auf den Teig geben, bevor er bei 190°C in den Ofen kommt. Nach zehn Minuten Backzeit schaltet ihr auf 160°C herunter und müsst nun nur noch 45 Minuten Geduld haben.
Kaffee und Zucker habt ihr inzwischen zusammen aufgekocht und den Rum untergemischt.
Der fertige Kuchen wird nun an einigen Stellen tief eingeritzt und mit dem Kaffeesirup getränkt.
Mit Ananaskonfitüre bepinseln und mit Kokosraspeln bestreuen. 

16. Januar 2014

Amarettini-Marmorkuchen in marmori.. äh.. memoriam

Neulich habe ich so darüber nachgedacht, dass es doch witzig ist, dass ich so unheimlich gern in der Küche stehe und meine beste Freundin überhaupt nicht. Eigentlich doch ganz gut, weil ich mich dann richtig austoben und ihr jeden Tag was kochen oder backen kann, sagt ihr jetzt. So leicht ist das leider nicht, weil sie gar nicht in der gleichen Stadt wie ich wohnt.



Früher war das viel besser... ach, wie vermisse ich das manchmal sich ganz spontan nachmittags zu treffen, ne Runde zu schnacken und irgendwelchen Blödsinn zu machen! Da sind mir neulich sogar die lustigen Spiele eingefallen, die wir immer gemacht haben. Kennt ihr die noch? Das Ausrechnen, mit wie viel Prozent man mit einem Jungen zusammenpasst. Oder das Spiel, wo man zehn Jungs in eine Liste trägt, am Ende welche rausstreicht und dann auch irgendwie der Traummann gefunden wird. Wenn wir durch diese Spiele durch waren, haben wir irgendwelche Teeniemagazine hervorgekramt und Horoskope und Co. gelesen. Nicht, dass wir dran geglaubt haben;)



Jetzt ist es gar nicht so einfach sich überhaupt ein mal im Monat zu treffen. Neulich war ich tatsächlich mal da, aber schlimm genug, dass es mir erstmal richtig dreckig gehen musste, damit wir uns wieder sehen. Trotzdem finde ich es aber total schön, dass man merkt, dass richtige Freundinnen trotzdem immer und auch über eine lange Zeit füreinander da sind. Nicht die feine englische Art, sich erst in so einem Moment zu melden, aber sie hat es mir nicht übel genommen. Genauso wäre ich andersrum auch für sie da (liebe M., leg es bitte nicht darauf an;)
Als ich jedenfalls dann bei ihr war, hat sich doch wieder gezeigt, wie sehr verschieden wir kochtechnisch sind. Leute, sie hat noch nichtmal eine Lasagneform!!! Ehrlich, ihre letzte Lasagne hat sie in einem stinknormalen Topf gemacht :) :) :) !!! Irgendwie schon fast wieder genial!



Naja und gestern ist mir eingefallen, dass es so ziemlich mein erster Backversuch gewesen sein muss, als ich damals mit ihr in der Küche stand und wir (beide noch kleine Zwerge) einen Marmorkuchen gebacken haben. Was ja eigentlich ratz fatz geht, dauerte bei uns eine Stunde! Naja, kein Wunder, wenn man sich auch immer ablenkt und minutenlange Lachanfälle bekommt. Wir haben das sogar aufgenommen... ich muss glatt mal gucken, ob ich das noch finde. Der Handrührer interessiert mich auch, der muss eine Monsterturbine gehabt haben, weil ich den dezibelzialistisch laut in Erinnerung habe.

Der Kuchen damals hatte die perfekte Marmorierung. Wir haben uns abgewechselt die Gabel spiralförmig durch den Teig zu ziehen, vielleicht lag es daran. Ich habe danach nie wieder so ein tolles Muster hinbekommen.



Heute gibt zwar nicht das Marmorkuchenrezept von damals, das war ein eher klassischer Marmorkuchen. Ihr bekommt jetzt ein Rezept für

Amarettini-Marmorkuchen

100g Amarettini (die kann man auch selber machen *klick*)
250g Mehl
1 Pkg. Backpulver
150g Zucker
ca. 30g Vanillezucker
5 Eier
200g Schlagsahne
3-4 EL Kakaopulver (entölt)
Puderzucker zur Dekoration

Schmeißt euren Backofen an und zwar auf 180°C Umluft.
Zerkloppt mit Gefrierbeutel und Nudelholz die Amarettini zu Pulver.
Mischt das Backpulver mit dem Mehl (macht das beim Backen immer!) und gebt Amarettini, Zucker und Vanillezucker dazu.
Jetzt mit Sahne und Eiern (diese nach und nach dazu geben!) zusammenmixen.
Nehmt eure gefettete und bemehlte Gugelhupfform und füllt die Hälfte des Teiges ein.
In den restlichen Teig gebt ihr so viel Kakaopulver, bis alles schön dunkel und schokoladig aussieht (es sei denn ihr mögt es etwas heller). Jetzt noch das Kaffeegewürz hinzugeben.
Den dunklen Teig auf den hellen geben.
Wer den hellen noch in einer Schüssel hat, kann beide Teige auch abwechselnd hineinklecksen, das gibt nochmal ein anderes Muster.
Jetzt nehmt ihr eine Gabel und zieht sie spiralförmig von unten nach oben durch den Teig, sodass ihr sozusagen immer etwas hellen Teig von unten nach oben zieht.
Backt den Kuchen für 50 Minuten und macht danach die Stäbchenprobe.
Den Kuchen nach dem Auskühlen stürzen und mit Puderzucker besieben.

 
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