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4. November 2019

Wer kommt mit nach Costa Rica?

Costa Rica Kuchen




Du brauchst dafür:
je 210g Butter und Puderzucker
ca. 80g Marzipanrohmasse
6 Eier
320g Mehl
1/2 Tüte Backpulver
zwei kleine Handvoll Ananasstückchen (ca. 250g)
125g Zucker
ein Glas Kaffee
n. Bel. 100ml Rum
3 EL Ananaskonfitüre
3 EL Kokosraspeln
1 gefettete und gesemmelbröselte Kastenform
Was ist zu tun für den perfekten Genuss?

Schlage die Butter mit dem Puderzucker schaumig.
Erwärme Marzipan in der Mikrowelle und mische das Ei klümpchenfrei unter. Dann ab damit zur Buttermischung.
Mehl mit Backpulver zusammensieben. Dann unter den Teig heben und alles ab in die Form gießen.
Die Ananasstücke auf den Teig geben, bevor er bei 190°C in den Ofen kommt. Nach zehn Minuten Backzeit schaltet ihr auf 160°C herunter und müsst nun nur noch 45 Minuten Geduld haben.
Kaffee und Zucker habt ihr inzwischen zusammen aufgekocht und den Rum untergemischt.
Der fertige Kuchen wird nun an einigen Stellen tief eingeritzt und mit dem Kaffeesirup getränkt.
Mit Ananaskonfitüre bepinseln und mit Kokosraspeln bestreuen. 

1. November 2019

Dresdner Eierschecke ohne Boden

Ich wusste gar nicht, dass mir Eierschecke schmeckt.
 
 
Das ist ein Rezept für so`ne Eierschecke ohne Boden. Ich hab in meinem Rezeptebuch (die, wo man früher noch mit Hand reingeschreiben hat und da deshalb nur die super Rezepte reinkamen) auch noch andere Rezepte für Kuchen ohne Boden. Zum Beispiel Käsekuchen ohne Boden.
Mögt ihr lieber mit oder ohne Boden? Vielleicht kommt es ja auch immer drauf an, was das für Teig ist. Mürbeteig finde ich ja eigentlich lecker bei Cheesecakes und Co.
 
Aber wie es manchmal so ist, will man was leckeres essen, ohne lange zu backen. Es soll schnell gehen. Und manchmal hat man eben auch einfach nicht alle Zutaten im Haus. Dann entscheidet man sich eben einfach nur für den "Belag" und lässt das lange Geknete von Mehl, Butter, Eiern und Zucker einfach weg und nimmt schnell den Handmixer, rührt Quark und Co zusammen, gibt das Ganze in den Ofen und genießt nach einiger Zeit den lauwarmen Kuchen (ausgekühlt schmeckt er auch, aber er ist ja groß genug zum einen Teil warm, einen kalt verspeisen).
 
Bei der Eierschecke schlägt man Eiweiß auf, das finde ich ja auch immer schon aufwändig genug, wenn ich nicht die Zeit für lange Kuchenarbeit habe. Wie genau die Eierschecke gemacht wird, lest ihr hier.
 

Dresdner Eierschecke ohne Boden

 
Für die Quarkmasse:
 
500g Quark
1 Ei
125g Zucker
etwas Zitronenabrieb
1 Pck. Vanillepudding und die entsprechende Menge Milch und Zucker zum Kochen
 
Für die Eierschecke:
 
5 Eier
130g Butter
150g Zucker
1 Pck. Vanillepudding
 
  1. Zuerst wird ein Päckchen Pudding nach Packungsanleitung gekocht und zum Abkühlen beiseite gestellt.
  2. Alles für die Quarkmasse verrühren und in eine gefettete Springform geben.
  3. Eier trennen und das Eiweiß aufheben. Die Eigelbe mit Butter und Zucker schaumig schlagen und löffelweise unter den abgekühlten Pudding rühren.
  4. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Puddingmasse heben. Anschließend die Eiermasse auf die Quarkmasse geben.
  5. Im vorgeheiztem Backofen bei 200°C 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 160° herunterdrehen und in ca. 50 Minuten fertigbacken lassen. Da die Eierschecke relativ schnell dunkel wird, die Form nach ca. 20 Minuten mit Alufolie abdecken.

Den fertigen Kuchen abkühlen lassen und kurz vorm Servieren mit Zucker bestreuen.

 
 
Das Rezept lag schon so lange ausgedruckt in meinem Ordner herum und endlich habe ich es dann mal ausprobiert. Ich fand die Eierschecke so sehr lecker, dass es zu einem der wenigen Rezepte geworden ist, die ich immer wieder mal mache. Danke deshalb an Alice im kulinarischen Wunderland dafür, von der ich das Rezept hier einfach mal zitiert habe.

9. März 2016

Tomaten gegen Rezeptvergesslichkeit {Rezension}

Da macht man einmal ein super Gericht, aber merkt sich das Rezept nicht genau.

Vielleicht war es so...

Zutaten für ne kleine Tarte oder 24 Tartelettes:
150g Mehl
1 Prise Salz
75g Butter
3 Eigelb
200g Crème fraiche oder saure Sahne
Salz und frischer schwarzer Pfeffer
2EL frisch gehackte Estragonblätter
100g weicher Ziegenkäse, klein geschnitten
24 Mini-Eiertomaten

Zubereitung:
Mehl, Salz und Butter vermischen. Ein Eigelb und 1 EL kaltes Wasser mit verarbeiten. Teig in Folie 30 Minuten kalt stellen.
Backofen auf 200°C vorheizen
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form(en) damit auskleiden.
Für die Füllung die Sahne und Eigelbe verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Estragon würzen.
Käse auf dem Boden verteilen und halbierte Tomaten mit der Hautseite nach unten hineinsetzen. Ein wenig von der Sahnemischung hineingießen und im Ofen 30 Minuten lang backen, bis die Füllung aufgegangen und goldgelb ist.
Gegebenenfalls mit Estragonblättchen garnieren und dann servieren.



 
 
Kennt ihr diese Situation mit dem vergessenen Rezept eigentlich? Das ist doch sowas von blöd, wenn man nur noch ungefähr weiß, was reinkam, aber nicht mehr genau in welchen Anteilen. Mir ging es mit einigen Rezepten so. Da ist mir was sehr gut gelungen und ich wollte es ja noch aufschreiben... leider habe ich es immer weiter herausgezögert und am Ende das Aufschreiben vergessen.
 
Jetzt habe ich aber ein Rezept im neuen TOMATE-Buch gefunden, das dem schon sehr nahe kommen würde. Das ist total super und ich werde mich bald daran machen, viele Gerichte aus dem Buch zu kochen, denn das Buch hat meine volle Begeisterung!
 
Ich habe es mir eigentlich größer vorgestellt. Und dicker. Einen richtigen Wälzer. Die Seiten sind sehr fest und stabil, was ich gut finde, aber auch wieder anders erwartet habe.
Die mini Enttäuschung hat sich aber so schnell wieder gelegt, als ich reingeblättert habe.
 
Preis: 19,99€
1. Auflage 2016
Format 19 x 24 cm
160 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-0682-3
Das sind die Kapitel:
  • Einführung
  • Kleine Happen
  • Suppen und Salate
  • Geflügel, Fleisch und Fisch
  • Gemüsegerichte
  • Reis und Nudelgerichte
  • Brote und Gebäck
  • Saucen, Salsas und Eingemachtes
  • Register
  • Danksagung
Mich überzeugen die Gerichte so sehr. Alle sind mit einem passenden Foto bebildert, was dermaßen ansprechend aussieht, sodass man am liebsten ins Buch beißen würde.
Alle Gerichte haben natürlich Tomaten als Zutat. Mal ganz dominierend, mal als Unterstreichung der anderen Aromen, wie zum Beispiel im Garnelencocktail "Bloody Mary".
 
Es sind nicht ausschließlich Gemüsegerichte, was man ja bei dem Titel durchaus denken könnte. Aber schon auf den ersten Seiten finden sich Kombinationen mit Fisch (Garnelen, Makrelen, Thunfisch), Brot und Reis mit Chorizo, Ente und und und.
 
Eine Suppe und Eiertomaten-Tartelettes sind die Gerichte, die vielleicht denen nahe kommen, bei denen ich damals die Rezepte vergessen habe. Vielleicht passen Foto und folgendes Rezept ja doch einigermaßen zusammen.
 
 
 
 
 

 


Das Buch habe ich mir eigentlich größer vorgestellt. Au

17. Oktober 2015

Kompakte Struktur und gebacken mit Quark: Käsekuchen mit Rosinen

Käsekuchen mit Rosinen. Na warte, warte, nicht gleich wegklicken! Kann man ja auch ohne Rosinen backen. Dafür einfach (wer hätte das gedacht!) Rosinen weglassen.
 
Bevor ich hier auf die Referate aufspringe, die es zu Käsekuchen ja immer gibt (blabla, wer liebt ihn nicht, blabla, gibt es das perfekte Rezept, blabla cheesecake,... blabla) gleich mal vorab:
 
natürlich gibt es nicht DAS Käsekuchenrezept! Weil Käsekuchen einfach nur ein Überbegriff ist. Genauso wie Sandkuchen (da gibt es Marmor, Nuss, Zitrone,...) oder Sahnetorte oder Kekse.
 
Neben den fluffigen Käsekuchen, die ich sehr mag und den ungebackenen Käsekuchen, die ich allein schon wegen des Frischkäses nicht mag, ist dieser Käsekuchen hier sehr nach meinem Geschmack.
Es ist eine Variante, bei der die Quarkschicht nicht zu hoch, aber dafür sehr kompakt ist. Daher schmeckt der Kuchen sowohl warm als auch kalt sehr gut.
Ich habe mich daher dazu entschieden, den Kuchen mit Boden zu backen. Hier sollte es ein Mürbeteig werden. Da kann man wählen, welchen man will.
 
Käsekuchen besteht nämlich (meist) aus zwei Komponenten. Boden, manchmal noch eine Fruchtschicht und Quarkmasse. In einigen Fällen gibt es wie beim Zupfkuchen noch Streusel als Topping.
Jedenfalls kann man sich das Rezept aus einzelnen Rezepten zusammenstückeln. Findet ihr einen Käsekuchen, der euch anspricht, möchtet ihn aber ohne Boden, dann lasst ihr einfach den Bodenteig weg. Möchtet ihr eine andere Fruchtschicht, so nehmt ihr eben andere Früchte und wenn ihr keine Rosinen mögt, na dann backt ihr halt ohne Rosinen!
 
Ich probiere mich immer gerne aus, kombiniere den einen Teig mit der anderen Quarkmasse und so weiter. Meist entscheide ich mich für Boden und Quarkmasse (ohne Frischkäse).
 
Wenn ich faul bin oder das Mehl fehlt lasse ich den Boden weg.
 
Wenn ich total motiviert bin, schlage ich sogar das Eiweiß auf, damit der Kuchen hoch und fluffig wird.
 
Wenn ich eine gute Kombination gefunden habe, notiere ich mir das und versuche es bald zu verbloggen. Weitere Varianten, die sich lohnen nachgebacken zu werden, sind also hier auf dem Blog. Zum Beispiel unter

Käsekuchen und Co.
 
Heute kommt nun noch ein Rezept hinzu.
 


 

Kompakter Käsekuchen mit Rosinen

 

Für den Mürbeteig

180 g Mehl
1 Ei
½ Päckchen Backpulver
80 g Zucker
75 g Butter
1 Prise Salz

  

Für die Füllung:

500 g Magerquark
100g Joghurt, pur
1 Pck. Vanillezucker (oder eben selbstgemachten)
100 g Zucker
3 Eier
1 Pck. Vanillepuddingpulver
Rosinen nach Belieben in Rum eingelegt
 
Zubereitung
Den Backofen auf 170 °C Umluft (190 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.
Rosinen in Rum oder etwas Wasser einweichen.
 
Bodenzutaten zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu feucht sein und kleben, dann mit etwas Mehl arbeiten. Damit der Teig  sich entspannt, wird er eine viertel bis halbe Stunde in Ruhe gelassen. Das am besten im Kühlschrank.
 
Nun den Teig in eine runde 26cm-Form geben. Dafür ggf. ausrollen. Mit der Gabel einstechen. Kurz im Ofen anbacken (3Min höchstens). Herausnehmen.
 
Quarkmasse zusammenrühren, Rosinen abgetropft untergeben
 
Den  Kuchen nun ca. 50 Minuten backen und dann den Ofen ausschalten, ohne die Tür zu öffnen. Im Ofen runterkühlen lassen.
 
 
 
Schmeckt zimmerwarm, kalt oder aufgewärmt.

18. August 2015

Happy Birthday - Schokokuchen, der immer gelingt

In meinem Freundeskreis häufen sich die Geburtstage im Sommer. Diesmal wollte ich einen einfachen Geburtstagskuchen backen, ganz so wie vor der Back-Macke von mir. Simply Rührteig und kein großes PiPaPo. Dafür schön viel Streusel und Perlen. Gern mal ein paar Gummibärchen oder Smarties drüber.




Daher gibt es heute die Erinnerung an den Nie Danebengeh- Geburtstagsschokokuchen. Den habe ich euch schon einmal vorgestellt. Klickt für das Rezept einfach [hier].



25. Januar 2015

Gerade aus dem Ofen raus: Zitronen-Polenta-Kuchen

Tja, was soll ich sagen? Auch wenn eine "schwarze Kruste" auf dem Kuchen erstmal abschreckt muss sie nicht immer verbrannt oder bitter schmecken und kann getrost auch mal von dem üblichen Puderzucker-Schneegestöber verschont bleiben.
 
Der Kuchen ist schön saftig, zumindest, wenn man es gut anstellt. Und das ist vielleicht gar nicht so zu erwarten gewesen, wenn man bedenkt, dass sich statt Mehl Polenta und Mandeln darin tummeln. Und das einfach nur, weil die olle Polenta endlich mal weg sollte, denn als herzhafter Maisbrei kommt mir das Zeug eh nicht mehr auf den Teller.
 
 
Mandeln und Zitronen mussten noch gekauft werden und auch die Eier waren mal wieder rar. Aber es hat sich schon irgendwie gelohnt (und ein Rest Polenta ist sogar noch übrig. Genau so viel, wie ein weiterer Kuchen dieser Sorte bräuchte:)
 

Zitronen-Polenta-Kuchen

 

  • 190g gemahlene Mandeln (oder selbst mahlen, möglichst geschält, also hell)
  • 125g Polenta
  • 220g Butter, gesalzen
  • 220g Zucker
  • 4 Eier
  • 1,5 TL Backpulver
  • 2 unbehandelte Zitronen
 
  1. Die Zitronenschale abreiben und Zitronensaft auspressen.
  2. Butter mit Zucker schaumig schlagen, Ei für Ei unterrühren, Zitronenschale und -saft zufügen.
  3. Trockene Zutaten untermixen und alles bei vorgeheizten 170°C für 70-80 Minuten backen und anschließend im ausgeschalteten Ofen noch weiter 10 Minuten ruhen lassen.

29. Oktober 2014

Spinatquiche aus dem Kochbuch ROCKTHEKITCHEN von Sylvia`s gleichnamigem Foodblog

Bei Twitter und Co hatte ich ja schon kurz berichtet, dass ich das Buch zum Blog rockthekitchen habe.
 
Das Buch ist eingeteilt in
  • Breakfast
  • Lunch
  • Teatime
  • Dinner
  • Everytime
Die Kategorie "Everytime" gefällt mir dabei besonders gut, denn hier findet man auch Rezepte, die nicht zwanghaft in irgendein anderes Kapitel gequetscht wurden, sondern ihren eigenen, verdienten Platz bekommen haben: Mohnpesto, Limetten-Thunfisch-Aioli und Dulce-de-Leche-Likör zum Beispiel.
 
Außerdem gibt es zu  den Rezepten immer ein kleines Symbol, an dem man sofort erkennt, ob das zubereitete Gericht vegetarisch, vegan, gluten- oder laktosefrei ist.
 
Ich habe ein Rezept ausprobiert, dass ich euch gerne vorstellen möchte, weil es wirklich lecker geschmeckt hat.
 
Bei der Quiche macht man laut Rezept eigentlich einen Teig selbst. Ich habe aber Filoteig verwendet, weil ich den gerade da hatte und die festen Quichteige nicht so gern habe. Da die Füllung ziemlich viel wird, habe ich mich dann aber für zwei kleine flachere Tartes entschieden, damit brauchte ich nämlich keine Form, sondern konnte einfach frei Hand losbacken.





SPINATQUICHE mit Camembert und getrockneten Tomaten

  • 500g Blattspinat, gehackt und ausgedrückt
  • 1 weiße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Rapsöl
  • 3 Eier
  • 200g Schmand
  • 25g Parmesan, frisch gerieben
  • 10 getrocknete Tomaten
  • 1 Camembert (ca. 150g)
  • Muskatnuss
  • Cayennepfeffer
  • Salz
  • Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch klein hacken und in Öl glasig dünsten. Spinat für zwei Minuten zugeben, salzen, pfeffern und Muskatnuss beifügen, dann etwas abkühlen lassen.

Eier, Schmand und Parmesan vermengen. Salzen, pfeffern und mit Cayenne würzen.

Mit der Spinatmischung vermengen.

Die Masse in den geformten Teig geben, mit Camembertstücken und den Tomaten belegen und je nach Größe 30-45 Minuten bei 200°C backen.




Erschienen ist es bei der Styria-Verlagsgruppe und ist dort für 24,99€ zu erhalten.

28. September 2014

Lieblingsrezept der Woche: fernöstlicher Eiersalat

Ich habe euch lange genug warten lassen. Ich lüfte endlich das Geheimnis, was ich mit den Taiwanesischen Tee-Eiern angestellt habe: Wie sollte es anders sein, es ist ein Eiersalat draus geworden. Ein saumäßig leckerer! Ich gehe soweit zu sagen, dass das mein Lieblingseiersalat ist (mag vielleicht daran liegen, dass ich Eiersalat eigentlich gar nicht ausstehen kann).

 

Fernöstlicher Eiersalat (aus taiwanesischen Tee-Eiern)

Geschmack: umami, kräuterwürzig, erdig
Zeitaufwand: 20 Minuten
Anzahl Portionen: 4
 
asiatische Variante des amerikanischen Eiersalates
 
passt als: Salatbeilage, Füllung für Wraps, Brotaufstich, Dip
 
  • 8 taiwanesische Tee-Eier
  • 115g beste Mayo (z.B. Salatmayonnaise von Sylter)
  • 2 EL Sirarcha-Sauce (o.a. scharfe, rote Sauce)
  • 4 EL Stangensellerie, klein gewürfelt
  • 4 EL rote Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 TL gehackter Thymian, frisch
  • 3 EL gehackter frischer Koriander
  • 3 EL Frühlingszwiebelringe
  • 2 EL Reisessig
Eier grob hacken und vorsichtig mit den restlichen Zutaten vermengen.
 

24. September 2014

MUST try: Taiwanesische Tee-Eier

Eiersuppe oder wie ich dieses Dingens nennen soll, hatte ich ja nun mal gar nicht vor zu kochen. Ich wollte nen besonderen Eiersalat ausprobieren und schon loslegen, als...
... das Kochbuch mich wieder zu dem Suppenrezept schickte.
Achso, schnallte ich, der Salat wird also aus diesen speziellen Eiern gemacht. Das dauert dann natürlich etwas länger bis ich den Salat habe, aber was solls, fangen wir mal an.
 
Kennt ihr eigentlich auch solche Bücher, mit denen man einfach nichts anfangen kann?
Kochbuch? Klar, immer her damit!
Aber manchmal ist eben auch eins dabei, was einen irgendwie gar nicht anspricht. Bei mir war es so bei Angelo Sosa`s Buch "Geschmack entscheidet". Ich habe dem Buch aber irgendwann nochmal eine zweite Chance gegeben. Es stand immer so unscheinbar ganz links außen im Regal und, wer weiß was mich dazu angetrieben hat, irgendwann habe ich es einfach nochmal durchgeblättert. Nachdem zunächst kein einziger Klebezettel auch nur irgendeine Seite schmückte, ist es jetzt ein buntes Wirrwarr. Hat sich mein Geschmack geändert? Hatte ich einfach an dem Tag damals keinen Appetit?
Der Eiersalat war jedenfalls köstlich, die Tee-Eier irgendwie auch. Sehr sogar, das hätte ich nie gedacht. Ich wollte sie auch gar nicht probieren, aber ich sage euch; an dem Duft kommt keiner vorbei ohne wenigstens eine kleine Kostprobe nehmen zu wollen, die am Ende hundertprozentig doch bei einem vollen Teller (oder leeren Topf) endet.



Taiwanesische Tee-Eier


Portionen: 12
Zubereitung: ca. 1 Stunde
Geschmack: umami, salzig, rauchig
Haltbarkeit: ca. 2 Wochen im Kühlschrank
 
 
  • 12 große Eier
  • 115 g durchwachsener Räucherspeck (oder Schinkenwürfel)
  • 4 Kardamomkapseln
  • 2 Stück Sternanis (optional)
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 920 ml Wasser
  • 60ml leichte Sojasauce
  • frische Korianderblätter
  • gehackte Frühlingszwiebeln
  1. Eier kochen. 7 Minuten, dann abschrecken und pellen.
  2. Im selben Topf den Speck ohne Öl anbraten, Gewürze kurz mitdünsten, bis alles duftet.
  3. Wasser, Sojasauce und Eier dazugeben und alles aufkochen. Nach einer halben Stunde auf kleiner Flamme die Eier herausnehmen und die Flüssigkeit durch ein Sieb abseihen.
  4. Eier mit der Brühe (eine Tasse je Ei) servieren und mit Koriander und Frühlingszwiebeln garnieren. [Genug Eier für den Eiersalat aufheben, auch wenn`s schwerfällt.]
 
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