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15. Dezember 2019

Ratatouille und ein Buch zu dem sogar Jamie Oliver meint "Was für ein Vergnügen"

Da hatte ich doch hier das neue Buch von Horst Lichter vorgestellt und die Frikadellen gebraten. Die gab es natürlich nicht ohne Beilage.
Ich habe mich für Ratatouille entschieden. Dieses Gericht fasziniert mich immer wieder. Es schmeckt einfach köstlich. Es gibt aber so viele verschiedene Arten es zuzubereiten. Nahezu JEDER kocht es auf eine andere Art und Weise. Dabei bleibt aber immer eines gleich. Das sind die Gemüsesorten Zucchini, Aubergine, Paprika und Tomate.
Ich habe aber auch schon eine grüne Ratatouille gekocht, die findet ihr hier [klick].

Warme Ratatouille

Zutaten für 4
  • 2 Auberginen, in Würfel geschnitten
  • 2 Zucchini , in Würfel geschnitten
  • 4EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, in Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und gehackt
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 2 rote Paprikaschoten, Kerne entfernt und grob gehackt
  • 4 große Tomaten, geschält, Samen entfernt oder 1 Dose geschälte Tomaten à 400g
  • Salz und Pfeffer
  • 1 große Handvoll frisch gehackter Koriander
Auberginen und Zucchini salzen und 1 Stunde in ein Sieb geben, dann abspülen und trockentupfen.
1 EL Öl in der Pfanne erhitzen und Gemüse anbräunen. Beiseite stellen.

Rest Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Koriandersamen 4 Minuten anschwitzen.
Paprika zufügen und bei schwacher Hitze noch einmal 10 Minuten garen. Tomaten dazugeben und 15 Minuten weiterköcheln lassen. Am Schluss die Zucchini und Auberginen zugeben und abschmecken.

Mit Koriander bestreuen und warm servieren.
                      
                                                                               
 
Das Rezept habe ich aus meinem Buch "Verführerisch - Rezepte für jede Jahreszeit" von Sophie Dahl. Das Buch ist im Bloomsbury Berlin -Verlag erschienen und brandneu. Es ist super toll bebildert und hat Rezepte zu allen Jahreszeiten. Danach ist es auch gegliedert und fängt - passend für jetzt- mit Herbst an. Jedes Kapitel unterteilt sich nochmal in Frühstück, Mittagessen, Abendessen und ganz am Ende gibt es ein großes Kapitel "Dessert".
Zu jedem Kapitel gibt es eine mehrseitige Anekdote von Sophie, sodass man einen Einblick in ihr Leben und ihre Kochgewohnheiten bekommt.
 
 
So sah meine Ratatouille aus
 



 
 

16. Oktober 2016

Idealer Begleiter zu Meeresgerichten: Masi Weißwein

 
 
Vom Weinland Ariane Abayan habe ich bisher immer gute Weine erhalten.
1984 wurde diese GmbH gegründet und hat sich seitdem einen guten Namen in Deutschland gemacht. Mir gefällt die Auswahl an Weinen. Sie stammen von Weingütern aus Italien, Spanien, Frankreich, Neuseeland und Südafrika aber auch aus Argentinien und Chile. Die Vielfalt steht nicht still sondern wird immer weiter ausgebaut. So findet ihr also ebenso Klassiker wie auch Neuzugänge.
 
Warum gerade dieses Unternehmen?
Mehr Infos

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Weinproduzenten und Ariane Abayan wird die Stabilität des Preises ermöglicht. Weiterhin gibt es aber auch hin und wieder Events, bei denen wir als Kunden teilnehmen können. Eine gute Kundenbeziehung zeichnet meiner Meinung nach ein Unternehmen wesentlich aus. Hat man Fragen o.ä. kann man sich immer an den Vertrieb wenden, das kann ich aus erster Hand sagen. Leider konnte ich wegen eigenen Terminen bisher noch an keiner Verkostungsparty oder Messeveranstaltung teilnehmen, doch das werde ich definitiv noch machen! Toll ist es nämlich, neben der Verkostung, dass man die Möglichkeit bekommt, die Winzer persönlich kennenzulernen.
 
Bisher kann ich euch also erstmal nicht vom Winzer berichten, dafür aber von seinem Wein, dem Levarie Soave Classico DOC 2015.
 
Woher kennste den den?
Dieser aus Italien stammende Wein wird in Venetien angebaut. Ich bin durch den Erzeuger auf ihn gestoßen.
Von dem Tal "Vaio dei Masi" habe ich von italienbegeisterten Bekannten schon einmal gehört. Seit langer Zeit ist dieses Tal im Besitz der Familie Boscaini, einer Winzerfamilie.
Beschäftigt man sich näher damit, stößt man auf die Masi Technik Gruppe. Sie sichert die Modernisierung alter Rebsorten, womit die Weine traditionell bleiben, aber den heutigen Ansprüchen der Hochwertigkeit entsprechen. Dabei bleiben die Rebsorten in dem Gebiet, wo sie ursprünglich entstanden.
 
 
Warum der Wein?
Eigentlich war mir einfach nur nach Weißwein. Ich hatte geplant "Irgendwas aus dem Meer" zu essen. Was genau wusste ich sogar noch gar nicht. Durch die Eingrenzung "weiß" und "Masi" kam ich schnell auf eine Auswahl und entschied mich für diese Flasche. Bei der Beschreibung wusste ich dann genauer, was es dazu geben sollte: Austern.
Meistens sucht man ja ein Gericht aus und entscheidet daraufhin welchen Wein man trinkt oder anbietet. Aber warum? Wenn ihr Weinliebhaber seid, entscheidet es doch mal andersherum! Bei mir hat es jedenfalls gut funktioniert, denn die Kombination mit den Austern hat super harmoniert!
 
 
Warum zu diesem Gericht?
Wahrscheinlich bin ich irgendwie darauf gekommen, weil ich im Kopf die Insel Mazzorbo in der Lagune von Venedig hatte. Insel, Meer, Italien, Urlaubsfeeling.. da dauerte es nicht lange, bis sich der Muschelgeruch und -Geschmack in meine Nase gesetzt hatte.
Gepasst hat der Geschmack. Ich denke es liegt an dem hohen Säuregehalt, der den Wein in Kombination mit der kühlen Trinktemperatur (empfohlen werden 11 Grad, bei mir waren es 10) ich sehr erfrischend daherkommen lässt. Die Rebsorten sind 85% Garganega und 15% Trebbiano, der Wein ist somit hellgelb. Einen grünlichen Rand konnte ich sogar auch erkennen. Mehr als das Aussehen punktet bei mir der Duft. Blumig, aber nicht aufdringlich und erinnert an Birnen und Quitten. Dadurch glaubt man auch diese Früchte zu schmecken. Ob noch andere Früchte zu schmecken sind? Jedenfalls sind es helle, intensive Aromen. Dieses Zusammenspiel fasziniert mich, da ich Birne zwar sehr süß finde, aber Säure und zitroniges Gefühl diesen Geschmack wieder abmildern und somit ideal zu salzigen Meeresspeisen machen.
 


Fazit: Das Weinland Ariane Abayan hat mich wieder überzeugt. Mit Masi habe ich zu einem ausgewählten Klassiker gegriffen, wobei der Wein dennoch überrascht.




 


15. März 2016

Rote Beete Salat mit Big Flavour

Rote Beete Salat mache ich ja wirklich gerne. Es ist immer eine ganz schöne Sauerei, denn ihr wisst ja, dass die Farbe echt hartnäckig sein kann. Selbst auf dem Teller sieht das dann manchmal nach ner ordentlichen Schlacht aus, weshalb ihr vielleicht lieber kein weißes Geschirr wählt.

Das Bild verrät mich: ich war diesmal etwas faul und habe die Rote Beete einfach gleich aus dem Glas verwendet. Das ging schneller, als sie noch zu schälen, vierteln und anzugaren. Insgesamt nehmt ihr für vier Personen ca. 500-600g gekochte Rote Beete und 125g Fetakäse. Ich finde Käse vom Schaf oder gerne auch mal Ziege hier viel passender als den Kuh-Käse, den ihr vielleicht auch als Hirtenkäse kennt (warum eigentlich, hat ein Hirte nicht immer Schafe?). Außerdem lässt er sich viel einfacher zerkrümeln.
 
Hier nochmal alle Zutaten auf einen Blick:
  • 500-600g gekochte Rote Beete in Stückchen oder Vierteln
  • 125g Feta
  • 1 kleines Bund Estragon (gerne auch mal Koriander)
  • 4 bunte Snackpaprika, klein gewürfelt
  • nach Belieben eine halbe Chilischote (entkernt und klein geschnitten)
  • Balsam- oder Malzessig
  • natives Olivenöl extra
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

 
 
Ich habe bisher immer Balsamico bianco verwendet und Koriander statt Estragon. Beides schmeckt aber sehr lecker und ich könnte es mir auch in Kombination vorstellen. Eine Chilischote habe ich sonst nicht genommen, dafür aber klein geschnittene Snackpaprika.
 
Zubereitung:
 
Beim Anrichten mach ich mir da nicht so eine große Platte. Alles kommt zusammen auf den Teller. Für die Optik aber Feta und Rote Beete vorher nicht mischen, sondern Feta nur drüberkrümeln, genau wie die Kräuter. Essig und Öl am Ende drüberträufeln.
That`s it. 
 
So habe ich den Salat standardmäßig immer gern gegessen und zubereitet. Jetzt habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich eine abgewandelte Form im neuen Buch "BIG FLAVOUR" vom Knesebeck-Verlag gefunden habe.
Dazu braucht ihr noch 2 unbehandelte Orangen und lasst die Snackpaprika weg. Von den Orangen werden Zesten gerissen (das bedeutet, dass ihr die Schale nehmt, aber nicht reibt sondern kleine Fäden davon abmacht). Außerdem schneidet ihr vom Fruchtfleisch die weiße Innenhaut ab und nehmt dünne Scheiben Orange für den Salat.
Einen Tipp hat das Buch auch noch zum Anrichten: Auf dem Teller erst ein Drittel der Beete, dann der Orange verteilen und mit Feta, Estragon und Chili bestreuen. So fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Abschließend die Orangenzesten darüberstreuen.
 
Gerade wer skeptisch gegenüber dieses Salates ist, sollte ihn probieren. Die süße der Orange mit dem leicht sauren Anteil passt zur Anisschärfe des Estragon hervorragend. Dazu noch das Salzige vom Feta ... perfekt abgerundet.
Da ihr hoffentlich frische Kräuter benutzt, solltet ihr das Öl erst am Ende auf den Salat geben, damit es nicht welken lässt.
 
Chris Honor, Laura Washburn Hutton
Big Flavour
Moderne Rezepte mit Aroma & Biss
erscheint am 13.04.2016
Preis: 29,95€
20.0 x 25.0 cm, gebunden
224 Seiten mit 160 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-86873-844-5
 
Das Buch gefällt mir ja sowieso total gut. Es sind Gerichte drin, die genau meinen Geschmack wiederspiegeln. Viel Gemüse, aber nicht ausschließlich. Auch Fleisch, aber dann auch abwechslungsreich: es gibt auch Wachtelrezepte, Kalbsleber, Lammkarree.. Naschereien dürfen natürlich auch nicht fehlen.
 
Laura Washburn Hutton und Chris Honor haben es dafür in folgende Kapitel eingeteilt:
  • Einführung
  • Salate
  • Brunch
  • Suppen
  • Hauptgerichte
  • Gebäck
  • Extras
  • Register
223 Seiten purer Genuss, tolle Farbbilder zu jedem Gericht, welches für seine Einzigartigkeit eine ganze Seite zugeschrieben bekommt.
Die Rezeptnamen sind auch von schlichter Einfachheit geprägt, was es gut möglich macht, sich das Endergebnis vorzustellen. So heißt dieser Salat einfach "ORANGE, ROTE BEETE, FETA, ESTRAGON, CHILISCHOTE".

14. März 2016

Backen ist ebenso eine Sache der Wissenschaft wie der Kreativität

Selten hat ein Kochbuch meinen Anspruch von Wissenschaftlichkeit und Schaffen von Freiräumen so sehr erfüllt.

 
 
Dieses Buch hat jemand geschrieben, der Ahnung hat. Das merkt man ganz klar. Die Naschereien, die man mit den gegebenen Rezepten herstellen kann, sind ohne Zweifel mehr als nur das Rezept der Nachbarin. Es wurde sich nicht mit mittelmäßigem Geschmack abgegeben, sondern getüftelt, um uns das ideale Rezept zu präsentieren.
Dabei bleibt es trotzdem ein Buch für den Alltagsgebrauch und behandelt uns als Hobbybäcker, die eben Spaß an der Sache haben, aber dennoch etwas Gutes auf den Tisch zaubern wollen.
 
Wir bekommen nötige Grundlagen gezeigt aber gleichzeitig die Möglichkeit bzw. die Aufgabe gelassen, unseren eigenen Touch und Esprit einfließen zu lassen und somit dem Gebäck einen individuellen Stempel  zu verpassen.
Dieses Buch vermittelt Freude, baut sie auf und aus. Es verwendet zwar Fachbegriffe, aber versucht das in gemäßigten Bahnen. Der Anspruch liegt hier nicht darin, einen Profi aus uns zu machen, sondern uns das Handwerkszeug zu geben, um zu Hause erfolgreich köstliche Leckereien backen zu können.
 
Das tolle Cover mit den auf dunklem Hintergrund gehaltenen Tartelettes und leutend lila Lavendelblüten, spiegelt den französischen Charme schon von Anfang her an. Das Französische ist authentisch. Von Kleingebäck, Kuchen und Desserts, Tartes und Pasteten, Brand-, Blätterteig und Broten aber auch von Croissant, Brioches bis hin zu Konfitüren und Co. lernen wir aus diesem Buch nicht nur die französischen Bezeichnungen sondern eben auch die Zubereitung.
 
Ein Leseband in orange hilft uns die richtige Seite festzuhalten. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dieses Buch einmal von vorn bis hinten durchzubacken. Dazu geben mir die abgebildeten Fotos Appetit und die nicht abgebildeten (nicht zu jedem Rezept ist ein Foto vorhanden) die Spannung.
 
Die philosophischen -wenn man sie denn so nennen möchte- Kommentare zu jedem Kapitel wecken die Backfreude in mir. "Backen bedeutet für jeden etwas anderes."... "Einige denken dabei vor allem an Brot,.... Andere denken an köstliche Kuchen,.... Für mich hat Backen mit den Gefühlen und Assoziationen zu tun, die es in mir auslöst - "


 
Backen à la française - Jean-Michel Raynaud
Preis: 29,95€
Erschienen am 14.03.2016
21.5 x 27.0 cm, gebunden, 272 Seiten mit 200 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-86873-855-1
 
Fazit: Dieses Buch bekommt von mir ganz klar 4,5 von 5 Sternen.

9. März 2016

Tomaten gegen Rezeptvergesslichkeit {Rezension}

Da macht man einmal ein super Gericht, aber merkt sich das Rezept nicht genau.

Vielleicht war es so...

Zutaten für ne kleine Tarte oder 24 Tartelettes:
150g Mehl
1 Prise Salz
75g Butter
3 Eigelb
200g Crème fraiche oder saure Sahne
Salz und frischer schwarzer Pfeffer
2EL frisch gehackte Estragonblätter
100g weicher Ziegenkäse, klein geschnitten
24 Mini-Eiertomaten

Zubereitung:
Mehl, Salz und Butter vermischen. Ein Eigelb und 1 EL kaltes Wasser mit verarbeiten. Teig in Folie 30 Minuten kalt stellen.
Backofen auf 200°C vorheizen
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form(en) damit auskleiden.
Für die Füllung die Sahne und Eigelbe verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Estragon würzen.
Käse auf dem Boden verteilen und halbierte Tomaten mit der Hautseite nach unten hineinsetzen. Ein wenig von der Sahnemischung hineingießen und im Ofen 30 Minuten lang backen, bis die Füllung aufgegangen und goldgelb ist.
Gegebenenfalls mit Estragonblättchen garnieren und dann servieren.



 
 
Kennt ihr diese Situation mit dem vergessenen Rezept eigentlich? Das ist doch sowas von blöd, wenn man nur noch ungefähr weiß, was reinkam, aber nicht mehr genau in welchen Anteilen. Mir ging es mit einigen Rezepten so. Da ist mir was sehr gut gelungen und ich wollte es ja noch aufschreiben... leider habe ich es immer weiter herausgezögert und am Ende das Aufschreiben vergessen.
 
Jetzt habe ich aber ein Rezept im neuen TOMATE-Buch gefunden, das dem schon sehr nahe kommen würde. Das ist total super und ich werde mich bald daran machen, viele Gerichte aus dem Buch zu kochen, denn das Buch hat meine volle Begeisterung!
 
Ich habe es mir eigentlich größer vorgestellt. Und dicker. Einen richtigen Wälzer. Die Seiten sind sehr fest und stabil, was ich gut finde, aber auch wieder anders erwartet habe.
Die mini Enttäuschung hat sich aber so schnell wieder gelegt, als ich reingeblättert habe.
 
Preis: 19,99€
1. Auflage 2016
Format 19 x 24 cm
160 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-0682-3
Das sind die Kapitel:
  • Einführung
  • Kleine Happen
  • Suppen und Salate
  • Geflügel, Fleisch und Fisch
  • Gemüsegerichte
  • Reis und Nudelgerichte
  • Brote und Gebäck
  • Saucen, Salsas und Eingemachtes
  • Register
  • Danksagung
Mich überzeugen die Gerichte so sehr. Alle sind mit einem passenden Foto bebildert, was dermaßen ansprechend aussieht, sodass man am liebsten ins Buch beißen würde.
Alle Gerichte haben natürlich Tomaten als Zutat. Mal ganz dominierend, mal als Unterstreichung der anderen Aromen, wie zum Beispiel im Garnelencocktail "Bloody Mary".
 
Es sind nicht ausschließlich Gemüsegerichte, was man ja bei dem Titel durchaus denken könnte. Aber schon auf den ersten Seiten finden sich Kombinationen mit Fisch (Garnelen, Makrelen, Thunfisch), Brot und Reis mit Chorizo, Ente und und und.
 
Eine Suppe und Eiertomaten-Tartelettes sind die Gerichte, die vielleicht denen nahe kommen, bei denen ich damals die Rezepte vergessen habe. Vielleicht passen Foto und folgendes Rezept ja doch einigermaßen zusammen.
 
 
 
 
 

 


Das Buch habe ich mir eigentlich größer vorgestellt. Au

19. August 2015

Gurken-Bohnen-Salat als Saunasnack

In der Therme Bad "irgendwas" in Sachsen konnte ich richtig gut die Seele baumeln lassen. Bei einem Wechsel von Dampfsauna und Holzraum-Sauna (wie heißt denn die "normale" Sauna?!? ;), war ich auch gern im Freibereich draußen. Irgendwann knurrt einem dann aber doch der Magen, aber wenn man schon einen auf "gesund" macht, dann stopft man sich keine Pommes rein, sondern geht ganz brav zum Salatbuffet. Das hätte ich aber wohl auch so gemacht, denn lecker sah es wirklich aus. Und vor allem war reichlich viel Auswahl vorhanden.
Über eine Salatvariation habe ich gestaunt: Gurken-Bohnen-Salat. Sonst bin ich ja gerne mal diejenige, die solche Sprüche wie "Was, das kennst du nicht?" drauf hat, aber bei nem simplen Gurken-Bohnen-Salat, der scheinbar gut bekannt ist, war auch ich mal erstaunt. 
Wieso bin ich da noch nicht drauf gekommen?
Jedenfalls habe ich den natürlich sofort probiert und er war so lecker, dass ich, zu Hause angekommen, gleich an die neue Mission gegangen bin, selber ein Rezept dafür zu erstellen.


Also Bohnen, Gurke... Salz und Pfeffer ist auch klar. Etwas Weißweinessig oder Apfelessig. Zwiebeln auf jeden Fall auch. Joar, so schwer ist das gar nicht. Aber die Komination,.. auf die muss man erstmal kommen;)






Zutaten

400g grüne Gartenbohnen
1 Salatgurke
1 Zwiebel 
1 EL Olivenöl
4 EL Weißweinessig oder Apfelessig
n. Bel. etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer 



Zubereitung

Bohnen bis zur gewünschten Festigkeit in Salzwasser garen, Gurke schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Nach Belieben die Kerne entfernen. Alle Zutaten für die Marinade vermischen. Die Zwiebel klein hacken. Alles vermischen und abgekühlt servieren.















      

15. Juni 2015

Toskana - Das Kochbuch {Rezension}

Wie stellst du dir die Toskana vor? Ich meine, klar, vielleicht warst du ja auch schon mal dort. Dann sag mir doch, welche fünf Wörter dir zuerst dazu einfallen.

Rosmarin? Olivenbäume? Sonne? mittelalterliche Städtchen? bunte Pflanzen?

Ein Feeling kann man selten so gut beschreiben wie mit dem einen Wort: Toskana. Und man kann so eine Region ebenso selten ganz authentisch auf ein paar Seiten abbilden, wie in

Toskana - Das Kochbuch

Toskana – Das Kochbuch – Der Silberlöffel

ISBN: 9783944297156
Erscheint am 15 Juni 2015
Verlag: Phaidon bei Edel
Einband:  Hardcover mit zwei Lesebändchen
150 4farbige Abbildungen
Seiten: 272
Größe: 18 x 27 cm
Gewicht: 1362 g
Sprache: Deutsch
Preis: 29,95€

50 Rezepte, ganz toskana-nah finden sich in diesem Buch zusammen. Von Antipasti bis zum Dolce können wir uns mit diesem Buch in die wahre Schönheit der Region träumen, kochen und essen!

Neben den Rezepten lassen uns ansprechende Fotos das Wasser im Mund zusammenlaufen, den Glanz der Toskana fühlen und die Eigenheiten erspüren.

Ein Buch, in dem sehr viel Liebe steckt, vom Anfang bis zum Ende, von Massa-Carrara bis Arezzo in zehn Kapiteln.

Wir erfahren weiterhin, welche Feste und Märkte zu bestimmten Monaten empfehlenswert sind, so kann man im September beispielsweise das Spanferkel-Fest in Arezzo besuchen.

Um nicht den Überblick zu verlieren, finden wir sogar eine Navigation auf der Landkarte, die uns verrät, wo sich denn Pisa, Livorno und Grosseto überhaupt befinden. Ganz schön spannend, quasi mit den Autoren zusammen durch Italien zu streifen.
Ein Beispiel dazu möchte ich euch vom ursprünglich kleinen Fischerort der ligurischen Küste vorstellen:
"Armut und Wohlstand lebten hier Seite an Seite [...] ein Essen für die Ärmsten der Armen: Poröses Sedimentgestein wurde vom Meeresboden gesammelt und mit etwas Gemüse in Salzwasser zu einer Brühe gekcht. Die Flüssigkeit wurde dann sorgfätig abgeseiht, um Sandpartikel zu entfernen, mit pastina (kleinen Suppennudeln) zu einer Minestra (Nudelsuppe) verarbeitet und mit dem traditionellen Spritzer Olivenöl angerundet."
Wahnsinn, was damals so gegessen wurde und sich die Leute ausgedacht haben, um mit etwas Geschmack aus ihren einfachen "Zutaten" etwas köstliches herzustellen. Wir reden hier von Brodo di sasso (Steinbrühe), dem Gegensatz zu den Gerichten der wohlhabenden Bevölkerung, die Austern verspeiste.
 
Meiner Meinung nach ist das Buch rundum gelungen und bietet genau das Urlaubsfeeling, bei dem es sich ohne Hektik relaxen lässt, was ja auch zum Kochen passt, denn das wird auch nur dann inspirierend, wenn man sich dabei Zeit lässt.
Die Bilder sind herrlich, die Rezepte ideal und authentisch (was ich liebe!) und vor allem lernt man was von der Kultur.
Alle, die nicht nur nach Rezepten suchen, um schnibbeldischnapp ein Essen nach dem anderen zubereiten, sondern auch an der Kultur interessiert und vielleicht ja sogar Toskana-Fan sind, denen lege ich das Buch wärmstens ans Herz!
 
Punkteskala: 4 von 5

25. April 2015

MEGA WEINVERLOSUNG! und Rezept für Sangria

Nachdem du einen traumhaften Urlaub verbracht hast, fährt die Wirklichkeit ohne Erbarmen gleich wieder ihre gierigen langen Arme aus, um dich schnellstmöglich und umgehend wieder für sich zu haben. "Du kriegst mich nicht, du kriegst mich nicht!" magst du da am Anfang vielleicht noch sagen, doch schon während dieser Worte lacht sie dich an, denn sie weiß genau, wer am Ende siegen wird. Und du weißt es auch...

Tragen wir die Sonne heute nicht nur im Herzen...






























 









 
 
Natürlich würde man nach so einem Urlaub lieber noch länger bleiben und nicht in den Alltag zurückkehren. Da ist es doch dann ganz nett, von einem Paket empfangen zu werden, was mich doch auch gleich auf eine kulinarische Idee brachte...

In meinem Paket waren nämlich sechs Roséweine, bei denen sich der Club of Wine gedacht hat, dass er doch glatt mal alle zusammen in eine Aktion packen könnte, damit wir den Frühling so richtig schön genießen können.
 
Über den Club of Wine habe ich neulich schon mal getwittert und gefacebooked, erinnert ihr euch? Da wurden nämlich meine Tintenfischtuben zum Rezept des Monats April! Wer da Rezept will, der klickt einfach hier oder hier. (Rosé passt da übrigens auch wunderbar dazu!)
Die Weine im Paket sehen übrigens so aus:
 


Beschreibungen dazu gibt es hier [klick], wo auch gleich bestellt werden kann und zwar für 29,80 statt für 36,80€.
Probiert habe ich schon folgende Flasche:

Viñas del Vero

Dieser spanische Rosé kommt mit einer Fruchtigkeit daher, die einen umhaut! Die Rebsorten (Tempranillo und Cabernet Sauvignon) wurden hier unter ideal gemäßigten klimatischen Bedingungen angebaut und auch die vulkanische Erde des nordöstlichen Spaniens bietet einen guten Grundboden für die Pflanzen.
Der intensive Geschmack und die Frische, die der Wein mitbringt, mögen zu den kommenden lauen Abenden passen.
Den Geschmack von wilden Waldbeeren konnte ich zwar nicht genau entziffern, allerdings beerig ist er auf jeden Fall. Und der Hauch Minze, der dem Schluck nachkommt, ist absolut passend und verleiht meiner Meinung nach das gewisse Etwas.

Und die Säure, was ist mit der Säure?
Tja,.. bei die ist ja immer das, was bei mir bei einem Wein nicht allzu stark sein darf. Ich gebe zu, dass sie mir zuerst ein wenig zu dominat erschien. Am nächsten Abend jedoch gab es etwas anderes zu essen dazu und schon "mundete" :) mir der Rosado um einiges mehr. Daher empfehle ich ihn euch nun besonders zu Gegrilltem Fleisch oder in Öl eingelegtem Gemüse. Was Rauchiges als Begleiter ist jedenfalls passend, wie ich meine. Als Aperitif? Naja, da muss man vielleicht wirklich vorher eine Weile nichts störendes gegessen haben (ich glaube ich hatte beim "ersten Mal" Schokolade davor, das kann ja nicht immer passen;)
 8-10°C werden als Trinktemperatur empfohlen. Ich würde jedenfalls nicht zu kalt servieren. Also lieber aus dem Keller als aus dem Kühlschrank.

Alle Gourmets lesen hier weiter.
Alle Rabauken folgen mir in meinem Post.

Ich habe gesündigt.

Aber ich kann nichts dafür! Es ist der Urlaub! Ich musste mir doch das Flair nach Hause holen. Naja und dann musste eben ein Gläschen guter Wein für einen Sangria herhalten.

Aber es wird noch schlimmer. Denn ich sage euch: ich würde es wieder tun!
Ja, ich würde wieder guten Wein benutzen, um einen guten Sangria zu bekommen nämlich!
Eigentlich ist es doch logisch. Etwas kann nur gut werden, wenn man gute Zutaten benutzt. Ich meine: würde man nur billig-Kopfschmerz-Fusel zusammenmixen, kann doch am Ende auch nichts rauskommen, was Welten besser ist, oder?

Mein Sangriarezept, aber Fotos vom Urlaubssangria.




Für mehrere:
  • 1 Liter guten Rotwein, trocken (ich empfehle La Granja Tempranillo Garnacha)
  • 0,5 Liter lieblichen Rosé (z.B. gleich den Vinas del Vero oder ein Spumante: Canella)
  • 0,5 Liter Mirinda (und da bestehe ich wirklich auf genau diese Marke!)
  • 1-2 (lieber zwei) Dosen Cocktailfrüchte (die mit Ananas, Aprikose, Pfirsich, Weintraube und pseudo Schwarzwälder Kirsch-Kirsche) mit Saft
Alles zusammen ergibt nen leckeren Sangria. Believe!
 

IHR SEID WEINKENNER ODER WOLLT WELCHE WERDEN?

NA DANN GEWINNT DOCH EINFACH MAL WAS!

ICH VERLOSE ZUSAMMEN MIT DEM CLUB OF WINE DAS PROBIERPAKET ROSÉ!

Für alle, die Rosé nicht so mögen gibt es noch die Option des weißen Probierpakets, was auch sechs Flaschen enthält und worüber ihr euch hier [klick] informieren könnt.


Alles, was du jetzt dafür tun musst, ist zu verraten, ob du lieber Rosé oder Weißwein trinkst.
Extralose gibt es heute noch für diejenigen, die genau erraten, wo ich im Urlaub war =)
Hinterlasst eure Antwort im Kommentarkasten unter diesem Post und schon seid ihr im Lostopf!

Über ein Teilen und Werbung machen bei Facebook, Twitter, Instragram und Co. freue ich mich natürlich wie Bolle!

Ausgelost wird über random.org und zwar am 4. Mai, 20 Uhr.
Ich drück euch die Daumen!

9. März 2015

Roter oder Weißer zum Fisch? {Weintipp der Woche}

Ich stehe ja total auf Tintenfisch und wollte schon so lange einmal gefüllte Tintenfischtuben machen, dass es wirklich an der Zeit war. Vielleicht nehme ich mir sogar ein Beispiel an mir selber und probiere dieses Jahr auch endlich mal gefüllte Zucchiniblüten aus. Zunächst war ich aber schon einmal sehr glücklich mit meinem Spontangericht.


Dafür habe ich je Tube das Brät einer Salsiccia (grobe, italienische Fenchelbratwurst) herausgekratzt und mit Salz, Pfeffer und etwas Basilikum gemischt. Außerdem kam noch nach Belieben fein gehackt etwas Lauch mit dazu. Das alles wurde dann in die Tube gestopft (also wirklich richtig schön prall. Es geht immer noch mehr rein, als man glaubt!) und von allen Seiten in wenig(!) Olivenöl gebraten. 
Spinat habe ich auch noch dazu gemacht. Der bestand aus einem Teil frischem Spinat, etwas TK-Blattspinat und noch einigen Büscheln Feldsalat. Das wurde zu gedünsteten Zwiebeln und gebratenen Champignons geschmissen. Ein paar Kirschtomaten hinzu und den Tintenfisch nochmal reingelegt. Köcheln lassen, würzen und abschmecken.




Und hier noch eine Tube vor ihrem Anschnitt. Schick dekoriert mit Basilikum.



Was gab es dazu? Natürlich ein schönes Glas Weißwein für die Dame und Rotwein für den Herren. Im Endeffekt haben beide von beidem probiert (ja, das macht man während eines Ganges zwar eher nicht, aber man musste doch testen, was hier passender ist. Weißer, wegen des Fisches oder roter aufgrund der herzhaften Salsiccia). Hier musste zum einen El Circo Cabernet Sauvignon dran glauben. Zum anderen gab es.

Mein Favorit: der Weißwein. Gar nicht unbedingt wegen der Stimmigkeit mit dem Gericht. Viel eher auch als hervorragender alleinstehender Wein. Die Säure ist nicht zu dominant, was mir bei Weißweinen sehr wichtig ist. Es ist also nicht der typische spritzige Sommerwein, sondern durchaus ein Essensbegleiter, der zu warmen Speisen passt.
Blüten, Zitrusaroma und tropische Früchte kann man gut erkennen.

Die Domaine Horgelus erzielte in den letzten Jahren einen Erfolg mit leichten trockenen Wei­nen, die zu einem richtig guten Preis-/Qualitätsverhältnis zu bekommen sind.
Der Winzer Yoan Le Menn erklärt das Anliegen, Frucht und Lebendigkeit der Aromen zu erhalten. So werden während der Lese schon ab 3 Uhr morgens bis in den frühen Vormittag die Trauben geerntet, um die Frische der Weine durch die kühlen Tempe­raturen zu erhalten: "Unser Ziel sind fruchtige, lebendige und unkomplizierte Weine für jeden Anlass.“

Mit dem Horgelus Blanc, der ein Traubenverhältnis von 75% Colombard und 25% Sauvignon Blanc hat, ist das auf jeden Fall gelungen.


 

Mehr Info`s zum Wein bekommt ihr bei Ludwig-von-kapff.de.


Gegen Rotwein habe ich generell gar nichts! Gerade Cabernet Sauvignon ist eine Sorte, mit der ich bisher immer richtig lag. Das dürft ihr euch auch gerne für eventuelle Einladungen von Freunden merken: mit dieser Sorte seid ihr immer auf der richtigen Seite!
Wahrscheinlich habe ich aber durch meine Liebe zu Cabernet eine besonders hohe Erwartungshaltung, sodass mir dieser Wein ein wenig zu unspektakulär daherkommt. Tannine sind nicht allzu stark, das sehe ich ihm positiv an. 
Optisch verblüfft mich eine dunkle, dennoch beerig-rote Farbe. Von seinem Duft erwartet man vielleicht etwas mehr Frucht, als sie sich tatsächlich am Gaumen abzeichnet. Den Duft von Blaubeeren und Eukalyptus hätte ich selbst zwar nicht so wahrgenommen, kann ihn aber nach dem Wissen "dass es so sein soll;)" durchaus nachvollziehen. Außerdem ist dies der erste Wein, der in seiner Beschreibung Feinwürzigkeit und dezente Röstnoten verspricht, die ich auch wirklich erkennen kann. 


 
Für 6,95 € ein Wein, bei dem man nichts falsch machen kann, den ich dennoch nicht unbedingt noch einmal trinken müsste.

Hier sind noch einige Fakten zusammengefasst, die man auch hier bei Ludwig-von-Kapff finden kann, wo ihr auch gleich diesen (oder andere) Weine bestellen könnt.

LAND
Spanien
REGION
Cariñena
REBSORTE
Cabernet Sauvignon
FARBE
Rot
BEURTEILUNG
komplexes, feinwürziges Bukett mit Duft von Blaubeeren, Eukalyptus und dezenten Röstnoten. Warme reife Tannine und langes Finale mit üppiger Frucht und feinen Gewürznoten.
GENUSSREIFE
2018
INHALT
0,75 l
ALKOHOLGEHALT
13,00 %
RESTZUCKER
4,60 g/l
GESAMTSÄURE
5,40 g/l
TRINKTEMPERATUR
16-18 °C
ALLERGENE
Sulfite
ANSCHRIFT PRODUZENT
Grandes Vinos y Vinedos SA
Ctra. Valencia km 45,7
E-50400 Carinena


"El Circo Cabernet Sauvignon ist die Hommage an eines der ältesten und traditionsreichsten Weinbaugebiete Spaniens - die Region Cariñena. Hier, am Unterlauf des Ebro, wird das trocken - heiße Klima durch die kühlenden Winde Mistrals Cierzo gemildert. Auf Höhen von bis zu 700m bieten diese Voraussetzungen der Cabernet Sauvignon-Traube die idealen Reifebedingungen, um einen überaus eleganten und charaktervollen Wein hervorzubringen."
Das Vollreife Rebgut für den El Circo Cabernet Sauvignon stammt von über 40 Jahre alten Rebstöcken. Der Wein entsteht durch zweimonatigen Ausbau in Eichenholzfässern.
 
Wer sich für die Weine interessiert, kann beide bei Ludwig-von-Kapff.de erwerben.
 
 

9. Februar 2015

{Weintipp der Woche} La Scolca und Calamari mit Blattspinat

Ein Gericht, was super lecker schmeckt und in der Zubereitung einfacher ist, als man vorher denken mag.




 

Calamari mit Blattspinat

  • 250g Blattpinat, frisch
  • 2 Tintenfischtuben
  • 200g Dosentomaten (n. Bel. noch etwas scharfen Tomatensaft oder passierte Tomaten)
  • 100ml Roséwein La Scolca
  • Olivenöl zum Braten
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 Päckchen TK-Suppengrün
  • n.Bel. 1/2 TL Chiliflakes
  • Salz, Pfeffer
  1. Calamari waschen und in Ringe schneiden.
  2. Spinat waschen und ohne Abtropfen in einer heißen Pfanne andünsten, bis er zusammenfällt. Ausdrücken und grob hacken.
  3. Knobi und Zwiebel in Öl andünsten, dann Suppengrün und Calamari hinzugeben und mit dem Wein ablöschen.
  4. Wenn der Wein verkocht ist, die Tomaten unterrühren und 20 Minuten köcheln lassen. Ggf. mit Tomatensaft aufgießen. Am Schluss Spinat zufügen und nach 2-3 Minuten mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.




Variante: Sehr gut schmeckt auch am Schluss untergegebener frischer Basilikum.
 
Und natürlich zu Spaghetti. Ich hatte schwarze, die mit Tintenfischtinte gefärbt sind. Passend, oder? Sogar ein bisschen im Geschmack, denn ich finde, dass man da schon einen unterschied zu herkömmlichen Nudeln schmeckt, auch wenn das andere verneinen. Aber vielleicht kommt das auch auf die Marke an.

Dazu passt:
Natürlich trinkt man zu Getier aus dem Meer immer gerne Weißwein. Aber ein heller, leichter Rosé passt da auch sehr gut dazu. Hat man nicht gerade einen extra Wein zum Kochen im Haus, dann ist meist die Flasche, aus der ein Schlückchen ins Essen wanderte, auch die, aus welcher mehrere Schlückchen unsere Kehle hinabrinnen.
 

La Scolca ist ein Wein vom Weinland Ariane Abayan. Naja, eigentlich ein Wein aus dem Piemont/ Italien. La Scolca ist das Weingut des kleinen italienischen Ortes, Gavi.
Die Rebsorten sind passenderweise Pinot Nero (5%) und Cortese di gavi (95%), welchen ich ja sowieso total gerne mag. Wie ihr es auf den Fotos schon erkennen könnt, ist er ganz hellrosa-orange, passend zu seinem Orangenblütenaroma. Man merkt im Geschmack noch etwas leicht herberes, "dunkelrot schmeckendes". Das scheinen die Hagebuttenaromen zu sein, mit denen der Wein beschrieben wird.
Ausgezeichnet ist der Wein mit der Bronzemedaille der Sommelier Wine Awards und das zurecht, wie ich meine!

Bei Roséweinen finde ich es immer sehr spannend, wie der Geschmack wohl sein wird.  Es gibt ja so unzählich viele Farbnuancen zwischen Weiß und Rot, sodass man vermutet, schwere Weine zu bekommen, je dunkler sie sind. Demzufolge könnte man erahnen, dass dieser Wein leicht schmeckt.
Mir gefällt die Leichtigkeit, da der Wein trotzdem intensiv und trocken ist. Auch bleibt der Geschmack lange am Gaumen vorherrschend. Eine gute Sache und durch die Säure vor allem zu Fisch und Co. sehr gut geeignet.

Das Weingut "La Scolca" wurde 1919 von der Familie Soldati gegründet. Es ist das älteste und berühmteste Gavi`s. Zuerst bedienten sich die Winzer der Cortese-Traube "Gavi". Diesem reinsortigen Weißwein folgte 1966 der Gavi "Etichetta Nera". Immer wieder unterschiedliche Methoden der Weinzubereitung und Traubenselektion zeichnen die unterschiedlichen Weine aus. Dr. Soldati und seine Tochter Chiara leiten das Weingut heute - nach neuen Methoden mit modernen Mitteln und mit einem historischen Weinkeller. Alles kontrolliert und mit hohem Qualitätsstandard.

 
La Scolca Rosa Chiara Vino da Tavola - empfohlener EVP: 11,75 Euro.
 
 
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