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4. November 2021

Veganer Apfel-Birnen-Strudel mit Pinienkernen und Apfelzimtsauce nach Bernd Siefert {REZENSION süss und vegan}

Darf ich vorstellen: ein veganer Apfel-Birnen-Strudel!
Ist jetzt nicht so, dass ich dem vegan-Hype verfallen bin. Aber ich bin Bernd Sieferts Rezepten verfallen. Seitdem ich ihn kenne! Also seit drei Jahren ca. Bisher: alles lecker! TOP!
Sein Buch "Süss und vegan" musste dann auch sein, denn der Gute weiß einfach mal, wie man zu backen hat! Und bei jedem Rezept gibt es ein i-Tüpfelchen, dass dann doch nochmal den Unterschied zum guten alten Rezept von Omma macht.
Aber damit Omma nicht ganz beleidigt ist, nehmen wir wenigstens eine weiße Tischdecke und richten alles schön spießig an. Tadaaa: der VEGANE APFEL-BIRNEN-STRUDEL!


Apfelbirnenstrudel mit Pinienkernen und Apfelzimtsauce

  • Strudelteig: 170g Weizenmehl Typ 405 / 1 Prise Salz / 3 EL Sonnenblumenöl und etwas zum Bestreichen / 1 TL heller Essig

    • Alle Zutaten glatt verkneten, dünn mit Öl bestreichen und 30 Minuten ruhen lassen.
     
  •  Semmelbrösel: 100g vegane Margarine (Raumtemperatur) / 100g vegane Semmelbrösel / 5 EL Sonnenblumenöl
    • Semmelbrösel: Margarine aufschlagen, mit Semmelbröseln und Öl zu Streuseln kneten.
  •  Füllung: 1 Vanilleschote / 300g Äpfel / 300g Birnen / Saft und Schale einer Bio-Zitrone / 1 Prise Zimtpulver / 60g geröstete Pinienkerne / 50g Rohrzucker / 20g vegane Margarine
    • Obst in Scheiben schneiden, Vanillemark aus der Schote kratzen und alles bis auf die Margarine mischen.
      Teig dünnstmöglich (auf einem Küchentuch) ausrollen, Ränder abschneiden, Margarine zerlassen und Teig damit bestreichen. Danach mit den Bröeln bestreuen. Füllung auf dem oberen Drittel verteilen und den Strudel aufrollen.
      Auf ein mit Backpapier belegtes Blech rollen und bei 200°C 30 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.
  •  Apfelzimtsauce: 200g Schmandersatz aus Soja / 200g Apfelmus / 100ml Sojacreme / Schale und Saft einer halben Bio-Zitrone / 1 Vanilleschote / 1/4 TL Zimtpulver / 2 EL Calvados / 45g Rohrzucker
    • Alle Zutaten zu einer glatten Sauce mixen und kalt zum Strudel servieren.
Man kann den Strudel auch lauwarm, frisch aus dem Ofen servieren. Dazu passt dann auch ein veganes Vanilleeis. Lecker!

Aus dem Buch vegan und süss - die besten veganen Kuchen, Torten, Desserts und Cookies von Bernd Siefert 
erschienen im Mattaes-Verlag

Preis: 24,95€
Seiten: 160
1. Auflage 2015
Hardcover, 275 x 200mm
ISBN: 978-3-87515-404-7

http://www.matthaes.de/essen-geniessen/backen/vegan-suess,978-3-87515-404-7.html


Bernd Siefert ist Weltmeister der Konditoren und hat nun ein Buch für uns bereitgestellt, bei dem auch Veganer ganz in den Genuss seiner Backkünste kommen können. Keine Butter, keine Eier werdet ihr in den Zutatenlisten finden und trotzdem leckere Kuchen, Torten, Cookies oder Desserts backen können.
Gerade vegane Backrezepte sind sehr beliebt, weil es einfach noch nicht allzu viele davon gibt, die wirklich überzeugen können. Endlich haben wir eine gute Sammlung von Rezepten, von denen ich euch versichern kann, dass auch Naschkatzen ganz auf ihre Kosten kommen, auch wenn sie noch nicht so vertraut mit der veganen Küche sind.
Mehr als 60 Rezepte werden im Buch vorgestellt. Für einen Konditorenweltmeister erwarten wir knifflige Sachen. Die auszuprobieren macht Spaß! Aber auch einfache Backereien stehen bereit.
Alles wird anschaulich erläutert und es gibt Tipps für passende Saucen und Co., die man noch zusätzlich servieren kann.
Tipps, mit welchen Produkten sich tierische Zutaten ersetzen lassen, gibt uns Bernd Siefert hier auch, sodass wir selbst unsere traditionellen Familienrezepte veganisieren können.
Ansonsten nehmen wir eben einfach seine: vom Apfelbirnenstrudel, Mandelsandkekse, Creme Brûlée und Kokosmilchreis mit Sauerkirschen und Mango bis hin zur Zitronentarte mit Blaubeeren – wir müssen auf nichts verzichten.

Eine Buchvorschau und mehr Infos gibt`s [hier].




13. März 2021

Grill doch mal wieder: ungewöhnliche Guacamole zum Dippen, Streichen, Füllen, Löffeln;)

Schon lange suche ich das perfekte Rezept für Guacamole. Ich weiß genau, wo ich die perfekte Guacamole essen kann, aber die kleine Bar macht die wohl auch nicht selbst, sondern kauft die extra fruchtige Guacamole irgendwo ein.
Als ich neulich Avocado günstig in die Finger bekam, wollte ich den ersten Versuch starten, meine eigene Guacamole zu kreieren. Fruchtig sollte sie sein. Da hatte ich doch mal irgendwo was gelesen... Guacamole mit Kiwi. Hmmm... von der Farbe her passt das ja schonmal.
Der Geschmack war nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte. Also gut war es, aber ich suche noch weiter. Ich würde behaupten das Rezept ist etwas für experimentierfreudige Avocadoliebhaber, aber einen, der Avocado nicht mag, kann man damit sicher nicht bekehren (was aber DIE Guacamole aus der Bar auf jeden Fall kann).




Die Guacamole ist eine Salsa aus der mexikanischen Küche. Ahuacamolli bedeutet so viel wie „Avocadosauce", woher wahrscheinlich der Name kommt. Meist nimmt man keinen Pfeffer zur Zubereitung. Ich habe aber welchen benutzt.




Kiwi-Minz-Guacamole

  • 1 sehr reife Avocado (wenn ihr sie in die Hand nehmt, müsst ihr das Gefühl wie bei einer matschigen Banane haben)
  • 2 Kiwi (die mit dem helleren, gelblichen Fruchtfleisch)
  • 1 Stängel Minze, davon die Blätter
  • etwas Zitronensaft, damit sich die Guacamole später nicht verfärbt
  • Salz, Pfeffer
  • n. Bel. etwas Paprikapulver, Chili und eine halbe gepresste Knoblauchzehe
Einfach alles pürieren und nochmal mit den Gewürzen abschmecken.


Frohes Schlemmen, eure TONI

14. Januar 2020

Der ALLROUNDER: Kokosöl - nicht nur für die Küche

Weißt du eigentlich, dass der Prinz von Fidschi sich in einen Aal verwandelt hat, um seine Geliebte Sina bei ihrem täglichen Bad beobachten zu können?
Sina ließ ihm dem Kopf abhacken und trotzdem machte der Prinz ihr noch ein letztes Geschenk:
am Ort, wo sein Kopf begraben wird, soll eine Palme wachsen, deren Früchte mit ihrem Saft den Durst und das Fleisch den Hunger stillt.
 
Nach dieser Legende entstand die Pflanze der Kokosnuss.
Ihr gepresstes Fleisch ist das Kokosöl, was eine Vielfalt an Wirkstoffen hat, die gut für den menschlichen Körper sind.
Wir können Kokosöl äußerlich anwenden, indem wir Haut und Haare damit verwöhnen. Es kann aber auch innerlich genutzt werden und hilft unseren Organismus zu entgiften. Das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt, der Stoffwechsel angekurbelt, Beschwerden gelindert und neurodegenerative Krankheiten (wie Alzheimer oder Parkinson) verlangsamt.
 
Da der Einsatz von Kokosöl in der letzten Zeit ansteigt, ist es interessant, sich damit auseinanderzusetzen. Fette sind für unseren Organismus wichtig und werden immer noch viel zu oft verpönt.
 
Ich möchte euch nicht überreden nun plötzlich riesige Mengen an Kokosöl zu uns zu nehmen. Es geht darum, das Öl in den Alltag einzubinden, so also beim Kochen, Braten, Backen aber auch pur zu verwenden. Sogar Tee und Kaffee kann man Kokosöl zugeben. Aufgrund der Inhaltsstoffe und Herstellungsart gibt es auch viele Gerichte der Paleo-Kost, also der Steinzeitküche, die damit zuzubereiten sind.
 

Wagt euch an Kokosöl einfach mal  heran und guckt euch viele verschiedene Verwendungsmöglichkeiten an, die Spaß machen ausprobiert zu werden. Hat man einmal den guten Effekt bemerkt, wird man wahrscheinlich nicht aufhören, Kokosöl dauerhaft in sein Leben einzubringen.

4. Januar 2020

Minestrone mit Reis aus dem Weight Watchers Erfolgsprinzip mit 7 Smart Points

Hier habe ich für euch mal einen alten Beitrag herausgekramt. Damals habe ich von Weight watchers geschrieben. Jetzt heißt das doch WW. Wisst ihr, ob die da auch ein neues Konzept haben oder bleibt alles beim alten?

Es gibt ein neues Weight watchers Kochbuch.
Ich will euch gar nicht das ganze Konzept hinter Weight Watchers erklären, so genau kenne ich das auch nicht. Und im Endeffekt werdet ihr euch ja nur für das Buch interessieren, wenn ihr einfach tolle Rezepte einer ausgewogenen Ernährung kennenlernen wollt oder aber das Konzept schon längt kennt. Der Beginn des Buches erklärt das Erfolgsrezept des smarten Abnehmens ja auch nochmal.
 
Mir geht es bei dem Buch um die Rezepte. Die Gerichte sehen schon auf den Fotos total toll aus. Eingeteilt sind sie in die Kategorien
  • Suppen und Eintöpfe
  • Fleisch und Fisch
  • Kartoffeln, Reis und Pasta
  • Gemüse und Salat
  • Snacks und Aufstriche
  • Süße Speisen und Kuchen
Ihr seht schon: das Essen ist nicht auf Verzicht ausgerichtet. Es folgt dem ganz eigenen Smart Points-Plan und daher finden sich diese Punkte auch zu jedem Rezept (ein Foto hat übrigens auch fast jedes Gericht. Das finde ich wichtig, um zu erkennen, dass es wirklich lecker sein kann). Leider gibt es hier keine Kalorienangaben - wer also nicht nach dem Weight Watchers Prinzip kochen will, könnte das hier vermissen. Wir können es nur erahnen: die Champignonsuppe zum Beispiel hat 0 smart Points, wird also nicht so reinhauen. Zubereitungs- und Garzeit sind ebenfalls immer angegeben.
 
Weil ich hier wie gesagt mehr Wert auf die Rezepte an sich lege, werde ich euch mal ein Gericht vorstellen, was mir gut gefällt. Vorher aber noch die Anmerkung, dass es coolerweise zwei Register gibt. Eins ist alphabetisch und eins ist nach Smart Points geordnet.
 
Ich musste natürlich mein Lieblingsessen auch mal in Variante "Weight Watcher" ausprobieren:
 


 

Minestrone mit Reis

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Scheiben roher Schinken
  • 100g festkochende Kartoffeln
  • 1 Karotte
  • 1/2 Aubergine
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Stange Lauch
  • 1 TL Olivenöl
  • 200ml Gemüsebrühe (1TL Instantpulver)
  • 200g geschälte Tomaten (Konserve)
  • 1 EL trockener Reis
  • 1 TL italienische Kräuter
  • 2 EL weiße Bohnen (Konserve)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
Zubereitung:
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Schinken in feine Würfel schneiden, Kartoffeln und Karotte schälen. Aubergine und Zucchini waschen. Kartoffeln und Gemüse ebenfalls würfeln. Lauch waschen und in Ringe schneiden.
  2. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Schinken darin anbraten. Kartoffeln und Gemüse zugeben und mit andünsten. Gemüsebrühe und Tomaten angießen, Reis und Kräuter zugeben und alles zugedeckt ca. 15 Minuten garen.
  3. Bohnen zum Eintopf geben und kurz erhitzen. Minestrone mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und servieren.
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Garzeit: ca 20 Minuten
 
7 SmartPoints

17. Mai 2016

Rezepte und Ernährungstipps um sich sportlich zu steigern

Es gibt mit Sicherheit verschiedene Gründe dafür, dass sich die Menschen vegan ernähren. Wenn man sich in der Welt der Stars und Berühmtheiten umschaut, so steckt dahinter aber meist das Ergebnis, das durch eine solche Ernährung erzielt wird. Die Menschen wollen etwas damit erreichen, dass sie sich so ernähren. Zumindest ist das eigene Aussehen, die eigene Fitness und Energie viel öfter Grundlage für Foodtrends als das Schützen von Tieren.
 
In dem Buch Vegan in Topform - Das Energie-Kochbuch wird dieses Prinzip aufgegriffen. Hier findet man also nicht nur eine Sammlung von Rezepten sondern auch Erklärungen und Informationen zur Ernährung und deren Auswirkungen. Wir lernen aber nicht rein informativ sondern am Beispiel der Erfahrungen von Brendan Brazier. Er ernährt sich vegan und er treibt Ausdauersport. Beides stimmt er so genau aufeinander ab, sodass eins das andere unterstützt.
Es geht nicht vordergründig darum, dass Brendan sein Aussehen optimieren will, sondern dass er seine Ausdauer beim Sport auf das höchst mögliche Level bringt. Gesteigert hat er sich zwar kontinuierlich seitdem er mit 15 Jahren begann für den Triathlon zu trainieren, aber die Steigerung wurde immer langsamer. Er musste sein Training stärker nach dem ausrichten, was er erreichen wollte. Zielgerichtetheit.
Nun schaute er sich auch an, was er aß und stellte fest, dass sein Trainigspensum stark in Zusammenhang mit der Ernährung stand. Lebensmittel wirken natürlich verschieden. Welche muss man also zu sich nehmen, wenn man Entzündungen hemmen will, mehr Energie gewinnen will, die Erholungszeit nach dem Training verkürzen will.
Tiefschlafzeiten, Muskelaufbau und und und. Es geht um viel mehr als nur den Hunger zu stillen.
 
Die ersten Tipps in diesem Buch finden sich also schon in den ersten Erzählungen von Brendan selbst. Er wendet sich aber auch konkret an jeden einzelnen: Kaufen Sie nur Lebensmittel mit positiver Energiebilanz. Er beschreibt, dass manche Produkte (Blattgemüse, Obst,...) mehr Energie liefern, als uns ihr Verzehr abverlangt. Zum Verdauen brauchen wir ja auch Energie. Die in den Lebensmitteln gespeicherte Energie kennen wir als Kalorien. Es ist aber nicht so, dass mehr Kalorien auch mehr Energie für den Körper liefern, was man zB an FastFood sieht. Nach solchem Essen sind wir nicht unbedingt fit. Wir brauchen mehr Energie zur Verdauung als bei anderen Lebensmitteln. Isst man schwer, braucht man also eine Siesta:)
 
Lebensmittel mit positiver Energiebilanz und ihre Auswirkungen auf den pH-Wert sind dann übersichtlich in einer Tabelle aufgestellt. Auch gibt es eine Aufstellung für die Grundnahrungsmittel, die wir uns besorgen könnten, wenn wir vorhaben unsere Ernährung ganz nach Brendans Prinzip zu richten. Es folgt der Thrive-Pyramide. Eine Ernährungspyramide, wie wir sie aus dem Bio-Unterricht kennen, nur detaillierter und durchdacht: Ballaststoffreiches Gemüse (Mangold, Möhren, Blattgemüse, Zucchini) als Basis. Danach Proteine und Früchte, es folgen Fette und die Spitze, also einen geringen Teil, bilden stärkehaltige Lebensmittel und Getreide.
 
Es folgen schon viele Anhänger dem Ernährungsprinzip von Brendan Brazier. Nicht ohne Grund ist das hier schon der vierte Band der Serie "Vegan in Topform". Das Buch gibt es seit Oktober 2015 für 29,00€ im Naranya-Verlag. Auf den 320 Seiten gibt es zahlreiche Informationen und Motivationen. Dabei 150 Rezepte, die auf der Ernährungsweise basieren. So bleibt das alles nicht nur Theorie sondern gewährt auch uns die Möglichkeit den Weg einzuschlagen, der die Olympiateilnehmer erfolgreich zum Sieg geführt hat und der verspricht Erkrankungen vorzubeugen, zu mehr Energie und geistiger Arbeit zu führen und Heißhungerattacken zu vermindern. Die Regenerationsphase soll verkürzt werden und das Verletzungsrisiko reduziert werden.
 
Die Rezepte sind vegan, basenbildend, vollwertig und mit einer hohen Nährstoffdichte. Essen, was lecker schmeckt und gleichzeitig zu mehr Kraft und Ausdauer verhilft. Die Gerichte sind frei von Allergenen, Weizen, Hefe, Gluten. Auch Soja wird vermieden, raffinierter Zucker und Milchprodukte.
 
Toll ist weiterhin, dass für jeden Typ individuelle Menüpläne vorgeschlagen werden: ob für Einsteiger, Sportaktive oder "Normalos".
 
Mir gefällt auch die Rezeptunterteilung in Basics (zB Mandelmus), Morgens (Himbeer-Zitronen-Mate), Vorspeisen, Beilagen, Saucen und Dips (Falafel aus roten Linsen mit Artischocke-Tapenade), Sandwiches, Wraps und Burger (Burrito-Wrap), Suppen (mit Kokosnuss, Zitronengras und Limettensaft), Salate und Dressings (Asiatischer Salat aus Gemüse à la Julienne), Reis und Nudelgerichte (Grüne Thai-Curryreis-Schale), Smoothies, frische Säfte und warme Drinks (Tropische Brise), Desserts (Ananas-Kokos-Makronen), Thrive Sport Rezepte (Apfel-Beeren-Regenerationsdrink).
 
mehr Infos, eine Leseprobe und ein Video findet ihr [hier]

 

Vegan in Topform - Das Energie-Kochbuch
Brendan Brazier
29,00€
150 pflanzliche Rezepte für optimale Leistung und Gesundheit
     
FÜR MEHR ENERGIE, AUSDAUER UND GEISTIGE KLARHEIT
320 Seiten, geb.
erschienen im Oktober 2015
ISBN: 978-3-944125-38-1

20. März 2016

F.X.Mayr für zu Hause

Wir beschäftigen uns viel zu sehr mit Essen. Einerseits predigen wir, dass wir weniger und gesünder essen müssen, werfen skeptische Blicke auf Zucker-Produkte und denken aber gleichzeitig an unsere unbeschwerte Kindheit, in der wir einfach gegessen haben, worauf wir Lust hatten. Und das waren nun mal die Schüsseln voller Schokopudding mit Vanillesauce oder das Eis beim Kiosk um die Ecke.
 
Nicht übers Essen nachzudenken würde uns einfach befreien. Kein Kalorienzählen, kein Blick darauf, genügend Vitamine und Mineralien zu sich zu nehmen, wäre eine enorme Erleichterung.
 
Diese Erleichterung erreichen wir doch am ehesten, wenn sich eine Ernährung bei uns schon so eingefahren hat, die einfach ausgewogen und gesund ist.
Eine Ernährung kann sich aber nur dann für den Alltag festigen, wenn uns auch schmeckt, was wir da essen.

F.X. Mayr für zu Hause
Infos und Leseprobe


Viele wissen gleich worum es geht, wenn sie "F.X.Mayr" hören. Man denkt an das Ernährungsprogramm, dass von Mayr entwickelt wurde. Seine Diagnostik und Therapie entwickelt sich anhand der Neuerungen auf dem Gebiet der Ernährungslehre.
 
Es ist mehr als nur ein Trend, denn hier geht es um Vorsorge- und Regenerationsmedizin.
Trotzdem prangt auch hier wieder die große Überschrift "Gesund essen ohne Reue" drüber.
Somit ordne ich es dann doch in den Diät-Zyklus ein. Hierbei wird auf gesunde Ernährung geachtet und gleichzeitig Motivation geschaffen, indem die psychologischen Aspekte eine Rolle spielen.
 
Mit diesem Buch sollen wir nun die Lehre der Esskultur auch zu Hause einbinden können. Zunächst ist eine innere Reinigung vorgesehen. Also Entschlackung und Entgiftung. Danach wird allmählich eine gesündere Ernährungsumstellung aufgebaut. Natürlich wird das Buch auch hier wieder von Basis-Rezepten begleitet, die auch Nahrungsunverträglichkeiten wie Gluten und Histamin aber auch Laktose und Fruktose berücksichtigen. Viele Bilder der Mahlzeiten finden sich dazu allerdings nicht.
 
Die Therapie beginnt mit einseitiger Ernährung. Vordergründig zur Reinigung des Darms. Nach diesen Entlastungstagen folgt eine Basenwoche, dann eine Aufbauwoche und am Ende die Erweiterungswoche. Das Ziel des Ganzen ist eine Ernährung, die Spaß macht.
 
 
 
 
Das Buch ist für meine Begriffe zu provokant. Ich fühle mich wie ein totales Dummchen, weil es so geschrieben ist, als wüsste man gar nichts.
 
"Diese Kochutensilien sind für sie neu" - als würde ich nur die Mikrowelle kennen
"Sie müssen den Darm erstmal reinigen" - ja, ich ernähre mich ja so schlecht
"Ihr Magen kennt nichts anderes" - als würde ich nur Fast Food essen
"Für den Körper ist das neu" - als hätte ich noch nie einen Apfel gegessen
 
An sich mag die Art und Weise, also was hinter der Therapie steckt ja sinnvoll sein. Die Rezepte sind lecker und man lernt viel Wissenswertes über Nahrungsmittel, Zutatenstoffe und den eigenen Körper.

18. März 2016

Diäten funktionieren nicht und sie ruinieren unsere Gesundheit {REZENSION}

Es gibt ja Personen, die sind ganz gegen Diäten.
Man hält sie eh nicht durch, ...
man soll sich wohlfühlen wie man ist, ...
man umgeht wichtige Vitamine,...
 
Vielleicht ist man aber auch gegen eine Diät, weil man sie einfach nicht braucht
 
DAS ENDE ALLER DIÄTEN - das neue Buch von Dr. Joel Fuhrmann.
 
Oh ja, ein Doktor, das klingt doch schon mal vertrauenswürdig.. Der Untertitel "Nährstoffreich abnehmen ohne Hungern" verspricht mal wieder das, was bei vielen Abnehmversuchen gepriesen wird: trotzdem satt werden.
 
Nehmen wir uns das Buch mal genauer unter die Lupe.
Die Kapiteleinteilungen sind interessant:
  • Toxischer Hunger
  • Diätmythen entlarvt
  • Das Ende aller Diäten
  • Nutritarier-Bootcamp
  • Der Plan
  • Rezepte
  • Anhang
Rezepte sind also nur ein Teil des Buches. Damit ist es kein reines Kochbuch, sondern eher ein Ratgeber und eine Handreichung zum erfolgreichen Abnehmen. Doch was soll hieran erfolgversprechender sein als bei einer Diät?
 
Dr. Fuhrmann geht davon aus, dass Diäten nicht funktionieren. Dass es eine Art Jojo-Effekt gibt, die Kilos, die man möglicherweise abnimmt, ganz schnell wieder auf der Waage sind und vielleicht sogar noch ein paar mehr Kilo mitbringen.
Nur 2% schaffen es, mit Hilfe von Diäten erfolgreich abzunehmen. Hm. Ist ja nicht gerade viel. Wenn ich schon beim Lotto nicht gewinne, warum sollte mir das Glück dann hold sein und mich zum Diät-Spitzenreiter machen?

Da ständige Gewichtsschwankungen ungesund sind - und die gibt es ja nun mal zwangsläufig, wenn ich eine Diät nach der nächsten ausprobiere -, will dieses Buch die Diäten als allererstes verbannen.
Danach geht es auf die Nutritarier-Ernährungsweise ein. Damit kann man quasi nicht übergewichtig werden, weil man isst, um echten Hunger zu stillen. Meist sind es bei uns sonst nur Ess-Süchte.
Auf diese Süchte wird sich in einem weiteren Kapitel bezogen. Hier geht es um den toxischen Hunger. Wir nehmen zwar viele Kalorien auf mit dem ganzen Fastfood-Kram und Co., aber meist nicht mit den ausreichenden Mengen an schützenden Nährstoffen. Somit werden unsere Zellen verstopft (oxidativer Stress genannt). Das führt wiederum zur Anreicherung toxischer Metaboliten, die zwischen den Mahlzeiten physische Entzugserscheinungen verursachen können, toxischen Hunger.
 
Für wen das jetzt schon alles logisch und interessant klingt und wer sich demnach weiter mit dem Buch beschäftigen will, um vielleicht seine Traumfigur zu erreichen, findet es im Unimedica- Verlag.
 
Eine Leseprobe und weitere Infos gibt es [hier].
 
Das Ende aller Diäten, Joel Fuhrman
 
erschienen 2016
416 Seiten, geb.
Gewicht: 1085g
ISBN: 978-3-944125-70-1
9783944125701

Best.-Nr. 17716
 

25. Februar 2016

Wie füttere ich mein Kind ganz ohne Schmaddereien? Pfirsisch-Apfel-Smoothie für Klein und Groß

It`s smoothie time

Wie ich jetzt drauf gekommen bin öfter smoothies zuzubereiten, liegt  zum einen am kleinen Schatz, zum anderen an einer grundlegend gesunden Ernährung (und drittens an meinem super tollen neuen Mixer;)
Smoothies schmecken lecker. Manche mögen lieber nur Obstsmoothies, andere trauen sich auch an Gemüse. Ganz gleich was ihr bevorzugt, wenn man sie selber herstellt, weiß man genau was drin ist und kann es individuell anpassen. Auch ist man sicher, dass das Obst und Gemüse frisch ist.
 
Ich bin immer wieder dankbar für kreative Anregungen, die ihr mir per Mail oder im Kommentarfeld oder bei Facebook sendet. Was sind eure liebsten Sorten und welches Rezept muss man unbedingt einmal probieren?
 
Wer Kinder hat, wird wissen, dass nach der reinen Stillzeit irgendwann Brei in den Fokus rückt. Im Regal findet man sie nach den Altersangaben des Kindes sortiert, wobei Joghurt- und Milchprodukte erst für die späten Monate ausgerichtet sind.
Mit dem Ende der Stillzeit hat man als Mutter zwar den Vorteil, nicht hier und da unterwegs sein Kind an die Brust zu nehmen, allerdings wird mit Gläschen und Löffelchen das Füttern auch nicht gerade einfacher. Zumal das Kind ja auch noch einigermaßen ansehnlich und sauber wieder nach Hause gebracht werden soll.
Kinder sind aber nunmal die kleine Raupe Nimmersatt in Person. Und wenn sie Hunger haben, dann haben sie Hunger. Und wenn sie nichts zu Essen bekommen, dann bekommen wir garantiert auch nicht unsere Ruhe beim Treffen mit Freunden, beim Shoppen oder in der Straßenbahn auf dem Weg zum Kinderarzt.
 

Super sind da die QUETSCHIES.

Eine Erfindung, bei denen aus einem wiederverschließbaren Beutel Obstbrei gesogen werden kann und der somit nach dem Essen dreckige Löffel (wo stecke ich sie hin? Au wei, ich habe das Lätzchen vergessen! Nehme ich das ganze Glas wegen dem kleinen Löffelchen Rest jetzt wieder mit?) gar nicht erst mitgenommen werden muss.
Vorteil außerdem: selbst den Mamis und Papis schmeckt`s
Nachteil: die Quetschies kosten Geld. Und zwar nicht gerade wenig, wenn man bedenkt, dass nicht viel Inhalt in den Packungen steckt.
 
Da wären wir beim Aspekt: SELBER MACHEN.
 
Klar, das können wir. Aber eben nur zu Hause. Und wenn wir es für unterwegs vorbereiten? Dann haben wir eben wieder die Schmadderei mit dem Löffel.
 

Aber wozu schreibe ich diesen Post, wenn ich nicht Abhilfe wüsste?


http://www.divata.de/divata-shop/

 
Meine neuste Errungenschaft habe ich von divata.de - Ein Shop von Mamis für Mamis
Da gibt es so viele kreative Ideen, die das Kind betreffen und alle sind super durchdacht und haben das Wohl der beiden Parteien: KIND und ELTERN im Blick.
 
Indra und Nadine stehen hinter dem Shop. Sie versprühen so viel Liebe und Herzblut, dass man am Liebsten mit ihnen befreundet sein möchte, wenn man durch ihre Onlineseite stöbert.
Beide sind selbst mehrfache Mamis und somit kann man sich voll und ganz auf ihre Meinungen verlassen. Sie wissen, was Babys brauchen, sie wissen, was Eltern brauchen. Beides stecken sie zusammen und kreieren tolle innovative Produkte, die vor allem eines sind: ALLTAGSTAUGLICH.
Erst dann geht ein Produkt auch wirklich auf den Markt, wenn beide vollkommen davon überzeugt sind. Wenn sie genug daran herumgefeilt, verbessert und optimiert haben. So dass wir uns einfach nur zurücklehnen brauchen.
 
Was aber haben sie jetzt mit meinem Smoothie zu tun?
 
Nadine und Indra haben auch Gefallen an dem Quetschie-Gedanken gefunden. Füttern ohne Kleckern lautet die Devise. Und sie sind jetzt so weit gegangen, dass sie die Quetschies wiederverwendbar machen.



ungefüllt wirken sie größer, haben aber mit Inhalt dann die Form der bekannten Quetschies



 
In jeden Quetschbeutel passen 170ml
    •  die optimale Portion für`s Kind und nicht zu groß, um umsonst viel zu schleppen.
Jeder Beutel ist wiederverschließbar, ganz einfach zu reinigen und somit ständig erneut benutzbar.
    • so tut man was für die Umwelt und spart Geld
Jeder Quetschie gibt damit die Chance, ihn selbst zu befüllen
    • wir können uns kreativ austoben, Rezepte erfinden, einen Mami- und einen Babyquetschbeutel individuell füllen, ungeliebte Zusätze umgehen
Für viele sicher eine große Frage: Woraus besteht der Beutel bzw. besteht er nicht? Und: ist er spülmaschinen-geeignet?
  • giftfrei und lebensmittelgeeignet: Toll, der Beutel ist BPA, PVC und Phthalat-frei!
  • Ich muss sagen, ich habe es nicht vermutet und bin daher umso begeisterter: Der Quetschbeutel IST für die Spülmaschine geeignet und hat auch nichts gegen Reinigung mit Spülmittel. UND DARÜBER HINAUS ist er sogar noch für`s Tiefkühlfach!
Ich weiß absolut nichts dran zu meckern. Mit 10,95€ stimmt auch der Preis für 4 Beutel!
An alle Mütter, deren Babys beim Umstieg auf Brei den Löffel verweigern: das ist eure Lösung! Ab dem 8. Monat werden sie empfohlen und darüber hinaus kann sie natürlich jedes Kind und jeder Erwachsene nutzen.
 
Noch ein Wort zu den kreativen Erfindern: Ich finde es absolut klasse, wenn man sich auf einer Seite ganz authentisch präsentiert. Die Seite an sich ist super übersichtlich aufgebaut. Die Preise sind fair, die Produkte innovativ und durchdacht. Tipps gibt es am Rande immer wieder und das nicht nur, um das Produkt zu lobpreisen. Zum Beispiel schreiben die beiden über die Quetschbeutel, dassden Zähnen und kommenden Zähnen zuliebe darauf aufgepasst werden sollte, das Kind nicht am Quetschie Dauernuckeln zu lassen.
 
Wenn wir jetzt unseren Quetschie haben, den wir bei divata.de bequem online bestellen können (VORSICHT! WENN IHR EUCH AUF DIE SEITE BEGEBT, DANN MÜSST IHR EUCH BEWUSST SEIN, DASS IHR MEHR ZEIT EINPLANEN MÜSST, DENN AM STÖBERN KOMMT KEINER VORBEI!), brauchen wir ja nur noch kreative Ideen für Smoothies, mit denen wir den Quetschbeutel befüllen können. Wie wäre es da mit einem Obstsmoothie aus
 
in die Glasflasche kommen jetzt nur noch die Reste rein, verzehrt wird aus den Quetschies

PFIRSICH und APFEL

 
Zutaten für 4 Portionen (2 Erwachsene, 2 Kinder):
  • 2 Äpfel
  • 2 Pfirsiche
  • 1/2 Zitrone
  • ggf. Apfelsaft und eine Zimtstange
  • ein nussgroßes Stück Ingwer
  • zwei Handvoll kernloser Weintrauben
 
Zubereitung               
  • Die Haut der Pfirsiche abziehen. Dazu am besten vorher einritzen und mit heißem Wasser überbrühen. Das Fruchtfleisch anschließend vom Kern schneiden und grob würfeln. Die Äpfel vom Kerngehäuse befreien und gestückelt mit etwas Wasser aufkochen bis sie weich sind. Danach durch ein grobes Sieb passieren und somit von der Schale befreien.
    • Für Erwachsene: Die Äpfel mit Zimt  und Apfelsaft statt Wasser aufkochen. Nach Belieben Ingwer schälen, fein würfeln und mit kernlosen Weintrauben fein pürieren.
  • Das vorbereitete Obst und ein bisschen Zitronensaft in einen hohen Becher geben, dann mit dem Mixstab pürieren. Anschließend kann die gewünschte Konsistenz noch mit stillem Mineralwasser (zur Zubereitung von Babynahrung in jeder guten Drogerie erhältlich) hergestellt werden.
    • Ich mag es eher so fest wie Mus.
    • Apfelmus sollte man jedenfalls nicht benutzen, wenn Babys mitessen sollen, denn dort befinden sich Zusätze und auch Zucker, die man bei der eigenen Herstellung umgehen kann.
Es ist so herrlich einfach einen guten und leckeren Smoothie zuzubereiten. Natürlich nehme ich auch gerne mal gekaufte. Unterwegs habe ich ja auch nicht immer einen Mixer im Gepäck;) Auf jeden Fall achte ich dabei immer auf die Zutaten. Reines Obst sollte es sein. Nix weiter dabei. Gern mag ich auch Smoothies mit Spinat, Grünkohl oder auch Brokkoli- und ich versichere euch: wenn man es richtig macht, schmeckt man auch nichts von dem "Ekelgemüse":)
 
Wichtig ist mir nur, dass ihr eure Kinder nicht zu früh an Zuckerzeug gewöhnt, wo es eigentlich auch mit purer natürlicher Süße funktioniert.




24. Februar 2016

Die schlechte Nachricht ist, dass ein Vierjähriger das Brot nicht backen kann. Es muss schon ein ambitionierter Achtjähriger sein... das Brot schmeckt fantastisch.

Neulich habe ich Brot gebacken. Das ist ja immer so ein Zufall. Entweder gelingt es oder nicht.
Baguette, Ciabatta und Co. bekomme ich ja inzwischen im Handumdrehen hin, aber wenn es um "richtiges" Brot geht mit Sauerteig und so, dann wird es schon schwierig, es gleichzeitig knusprig und mit perfekter Krume zu backen. Schmecken soll es am Ende ja auch noch.
 
Deshalb bin ich von Büchern über das Brotbacken immer angetan. Nur zu langwierig mit vielen Erklärungen und Co. dürfen sie nicht sein. Ich nehme mir selten viel Zeit mit verschiedenen Teigansätzen zu arbeiten. Wo soll ich dann die Geduld hernehmen, um vorher auch noch einen ganzen Wälzer Informationen zu lesen?
 
Ich glaube ihr versteht mein Problem und dem ein oder anderen geht es sicher ganz genauso.
 
So beruhigen mich schon einmal die einleitenden Worte im Buch "Brote einfach handgemacht". Sie lauten: Gutes Brot ist absolut keine Selbstverständlichkeit.
Momentan erlebt das Brotbacken ein Comeback und viele probieren es zu Hause aus. Dabei hat ja nicht jeder einen Steinofen im Garten stehen. Das Brot soll also im eigenen 0-8-15-Ofen professionell gebacken werden. In einer Bäckerei wird der Teig großer Hitze und Dampf ausgesetzt. Für uns gibt es dank Bildhauer Jim Lahey das NO-KNEAD-BREAD, dessen Geheimnis in der langen GEhzeit liegt. Sie entwickelt die Glutenstränge und verleiht dem Brot wunderbar viel Korngeschmack. Ein glühend heißer Topf sorgt für die richtige Hitze und die Entstehung der Kruste wird durch den Dampf verzögert. So geht der Teig auf, noch bevor sich die Kruste gebildet hat.
 
Das Backen ist total einfach: Lahey schrieb: Die schlechte Nachricht ist, dass ein Vierjähriger das Brot nicht backen kann. Es muss schon ein ambitionierter Achtjähriger sein... das Brot schmeckt fantastisch.
 
Das Buch bespricht zunächst einige Zutaten und Grundrezepte, alles ist reichlich und groß bebildert, wie ich es liebe. Die Fotos sprechen an sich: ISS DAS BROT! Tipps für das Brotbacken findet ihr auch zu Beginn des Buches.
Dann geht`s mit den speziellen Rezepten los:
  • Brot mit Vollkorn und Körnern
    • Quinoa, Haferflocken und Perldinkel kommen hier unter anderem zur Nutzung
  • Helles Brot, Nussbrot und Gewürzbrot
  • Frucht- und Gemüsebrot
  • Roggenbrot
  • Brötchen, Focaccia und Pizza
    • hier sind Mohnbrötchen zu finden, worauf ich ja total abfahre. Ich hoffe sie gelingen mir gut. Für diese brauche ich jedenfalls auch keine Form sondern nur ein Backblech. Genauso wie für die Ciabattabrötchen. Mmmhh, die stelle ich mir lecker mit gesalzener Butter vor. Noch leicht warm und dampfend. Außen knusprig, innen saftig.
    • Da die Brötchen nur mit weißem Mehl gebacken werden, steht ehrlicherweise über dem Rezept, dass die gesündere Variante sich auf den folgenden Seiten befindet. Blättert man dorthin, sieht man die Verwendung von Dinkelmehl oder Weizenvollkornschrot (Grahammehl).
Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr. Die Größe und der Seitenumfang sind übersichtlich, die Auswahl kreativ und abwechslungsreich.
 
 

 

Brote, einfach handgemacht: Das No-Knead-Bread - ganz ohne Kneten



 
    
erschienen am15.02.2016
EAN-Code9783841904225
VerlagEdel Books
Seiten120 mit 80 Bildern
Format26 x 19.7 x 1
ISBN9783841904225
AutorKirsten Skaarup    
Ladenpreis12,95 €
 
Dass jedes Rezept mit einem Foto begleitet wird, erscheint mir gerade bei Brot sinnvoll. So erkennt man die entstehende Krume, Konsistenz und Kruste, die das Brot später haben wird. Ist es mir zu hell, zu dunkel oder gerade nach meinem Geschmack?
Auch machen sie schon total Appetit auf "einfach nur ein Brot".
 
Klar, die Unterteilung hilft beim schnellen Zurechtkommen.
Die Brote werden lecker und das ohne viel wissenschaftliche Worte zwischendrin. Ein Buch, was meiner Meinung nach gleichermaßen für Hobbybäcker als auch für professionell-orientierte ist.
 
Mein abschließendes Fazit: Es gibt nichts zu meckern. Das Buch löst zwar nicht den WOW-Effekt bei mir aus, aber die Rezepte sind alltagstauglich und gelingen leicht. Vor allem, dass es ein Buch für`s Brotbacken GANZ OHNE KNETEN gibt, ist schon beachtlich. Daher gute 7 von 10 Punkte.

23. Februar 2016

Vegane Salate, für die man kein Veganer sein muss

Was sagt ein Titel aus, der neben SALAT SAMURAI die Worte "100 ultimative, besonders herzhafte, schnell zubereitete Salate für die man nicht vegan sein muss, um sie zu lieben" trägt?
 
Boar, ganz schön viel Text und ganz schön von sich selbst überzeugt. Dann wollen wir doch mal schauen, was das Buch an Versprechen hält.
 
Terry Hope Romeros Buch sieht erstmal schön aus. Es hat einen dunklen Hintergrund und ist mit farbenfrohen kleinen Bildchen bestückt, die leckere Salate zeigen.
 
Witzig finde ich die Widmung: Für alle hungrigen 16-jährigen Veganer auf der Welt egal, wie alt sie sind. 
Aber jetzt doch mal die Frage: Ist das Buch nun für Veganer oder nicht?
Sagen wir es so: in diesem Buch kommt kein Rezept vor, was tierische Zutaten verwenden lässt. Keine Joghurt-Dressings, kein Fleisch oder Ei. Aber für alles einen guten geschmacksähnlichen Ersatz. Es gibt sogar Ranch-Dressing, was eben mit Cashewkern-Sauce und Misopaste statt mit Mayo gemacht ist. Auch könnt ihr Salat mit Kokosspeck, Tempeh-Salami oder Seitan-Schnitzel.
 
http://www.narayana-verlag.de/advanced_search_result.php?search_area=all&keywords=salat+samurai&queryFromSuggest=false&suchen=Suche
 
 
Ich muss ehrlich sagen, für mich ist das Buch nichts. Ich finde die Rezepte wirklich abwechslungsreich und toll anzusehen. Auch super, dass es so viele Salate sind. Ein ganzes Buch nur mit Salaten ist klasse! Bei einigen Gerichten bekommt man sogar das Gefühl, es sind Hauptgerichte, da auch Nudeln und Fleisch(ersatz) benutzt werden. Also man kann wirklich davon satt werden, es sind keine reinen Beilagen.
Ich denke aber, dass wirklich nur Veganer so richtig Spaß an den Rezepten haben. Alle anderen wird wahrscheinlich stören, dass sie so viele ungewohnte Zutaten kaufen müssen: Misopaste, Cashewkerne zum Pürieren, Mandelmus, Medjool-Datteln, Hanfsamen, Tofu, Mohnsamen, rauchige Sriracha-Pekanüsse und und und.
Wer aus irgendeinem Grund auf bestimmte Lebensmittel verzichten MUSS oder WILL, dem sei das Buch wirklich ans Herz gelegt. Man erweitert seinen Kochhorizont ungemein. Auch kann man Dressing, Tofu und Co. gut Tage im Voraus zubereiten und ist umso schneller vor der Mahlzeit.
 
Ich nehme ca. 10 Rezepte aus dem Buch mit und werde sie ausprobieren. Allerdings bleibe ich bei meinen eigenen Dressingrezepten, aber das kann ja auch jeder selbst entscheiden, wie er es macht.
 
Das Buch besteht aus zwei Teilen:
1. The spin: Der Codex des Salat Samurai. Hierbei geht es um Salatsaisons, den Umgang mit dem Buch, das Pressen von Tofu, die Verwendung der einzelnen Zutaten und den "mobilen Salat".
2. Teil zwei umfasst die Rezepte. Zuerst cremige Dressings und Vinaigretten, Beilagensalate  und deftige Salat-Toppings. Danach kommen die Salatrezepte. Diese sind dann eingeteilt in die Jahreszeiten, beginnend mit Frühling. Dabei beziehen sich die Rezepte auf saisonal erhältliche Zutaten und auch auf die Frische oder das Warme, was man entsprechend essen möchte.
"Süss und Herzhaft" schließt sich mit Müsli und Co. als einzelnes Kapitel an, Danksagungen, Index und Bezugsquellen beenden das Buch.

3. Dezember 2015

Mein Weißwein des Jahres! MASI

Weißwein wird immer kalt genossen.
Immer?
Nö!
Weißwein macht sich auch unglaublich gut als Glühwein. Vorausgesetzt natürlich, dass ihr den richtigen Wein dafür habt! Aber da macht euch mal keine Sorgen, dafür habt ihr ja mich!
[hoffentlich werde ich jetzt nicht gelüncht, denn Weinkenner verpönen das ja meist, ihren guten Wein zu Glühwein zu machen]
 
Und was macht sich besser, als ein Weißwein, der euch schon so extrem gut schmeckt?
 
Na siehste!
 
Also ich halte ja nichts von diesen sentimentalen Jahresrückblicken à la: dieses Jahr habe ich den tollsten Urlaub da und da gehabt, das schönste Schaukelpferd dort gekauft und den Lieblingsduft im Allgäu gefunden... ihr wisst schon, was ich meine.
Ich kann euch aber sagen, dass 2015 für mich auf jeden Fall gebracht hat, dass ich einen Weißwein gefunden habe, der ganz und gar auf meiner Linie ist. Es ist wirklich schwer, einen zu finden, bei dem ich nichts auszusetzen habe oder wenigstens ein "naja, aber..." loswerde.
 
Nun ja, dieser Wein. Also wirklich: DIESER Wein, ... der macht`s einfach.

Und auch als Glühwein ist er toll!
Dabei habe ich einfache Glühwein-Gewürz-Teebeutel ausprobiert, aber auch die Streuglühweingewürz und Honig (das ist besser als Zucker, glaubt es mir!)-Variante.
 
Dieser Weißwein ist so elegant und trotzdem ein Allrounder.
Ideal!
Kauf ihn bei Weinland Ariana Abayan, hier.
 
 

Masianco - Pinot Grigio e Verduzzo delle Venezie IGT 2014


Der Wein kommt aus Italien, genauer gesagt aus dem Anbaugebiet Venetien.

Die Rebsorten, die hier Verwendung finden sind zu 75% Pinot Grigio und 25% Verduzzo.
Es ist ein Weißwein, der deutlich nach reifen, Birnen schmeckt. Exotische gelbe Früchte kommen einem direkt in den Sinn, wenn man diesen fruchtig-frischen Wein genießt. Meiner Meinung nach sollte man ihn nicht zu kalt trinken. Der Serviervorschlag liegt bei 8°C, doch bei 10°C finde ich ihn selbst besser. Ich trinke ihn gern als Aperitif, wenn es nicht ein Glühwein ist. Gut passt er auch zu Fisch, gerne Sushi und leichter Küche. Das Säureverhältnis gefällt mir gut. Es ist ausgewogen und insgesamt verleiht es dem Wein einen langanhaltenden Abklang. Intensive Fülle am Gaumen.
Dieser Wein hat einen Alkoholgehalt von 13.18 %, Restzucker: 3.90 g/l, Säure: 5.73 g/l.

 
Interessant ist die Herstellung des Weines. Im August wird der Pinot Grigio geerntet und 25 Tage vergoren.
Der Verduzzo folgt im September, reift drei Wochen Überreifung auf Plateaux für eine höhere Fruchtkonzentration.
Vor der Assemblage beider Rebsorten und der 45tägigen Lagerung in der Flasche, wird die Gärung des Verduzzo in Edelstahltanks, dann im Holz gewährleistet. Der Pinot Grigio reift 3 Monate in Edelstahltanks.

 
 

26. Oktober 2015

selbst JAMIE OLIVER schwärmt: ANNA JONES neues Buch "a modern way to eat" {Rezension}

Womit fange ich an?
Vielleicht, dass das das erste Buch ist, was aus Apfelpapier hergestellt wurde. Klingt witzig und originell. Vor allem aber macht es das Layout spitze. Irgendwie oldschool, besonders und fein zugleich. Trotzdem sehen die Fotografien spitze aus. Aber auch das, was darauf zu sehen ist....
LECKER
Die Rezepte sind vegetarisch oder vegan. Trotzdem vermisst man nichts, denn es gibt ebenfalls Lasagne, Burger und und und. Warum gab es das Buch nicht schon eher?
A modern way to eat.
Ja, das ist es wirklich. Modern und ungeheuer appetitlich. Maaaaaaannnnn, ich würde am liebsten gleich loskochen. Und dabei habe ich total viel Auswahl. Sogar auch schnelle Mittagessen und Unkompliziertes für Abends ist dabei. Total lecker. Auch was für Freunde, die zu Besuch kommen, also wenn es schnell gehen muss oder aber auch lange dauern darf, weil man gemeinsam kocht oder auch Gerichte, die man wie Pie vorher zubereiten kann.
Ach ja, ich glaube ich geh dann mal in die Küche. Oder erstmal einkaufen? Naja, eigentlich brauche ich das gar nicht, denn es gibt schon so einige Rezepte, die man kochen kann, mit dem was man da hat. Und wenn ihr wirklich NOCH weniger als ich im Haus haben solltet, dann gibt es auch für EUCH etwas. So viele Varianten sind beschrieben. Ca. nach jedem Kapitel findet ihr zB, was zu den jeweiligen Gemüsesorten passt und welche Arten der Zubereitung lecker sind und wie ihr sie dann zubereitet... und wenn ihr ein Gemüse austauschen wollt, dann steht da sogar, was ihr bei der Garzeit beachten müsst (also wie viel länger oder kürzer sie dann wird, damit nichts matschig wird oder zu hart bleibt).
 
Meiner Meinung nach könnt ihr mit diesem Know-how nicht nur die ganze Familie bekochen sondern auch ein Restaurant eröffnen. Klar, warum auch nicht? Ist doch a MODERN way to eat.
 
Originaltitel: A Modern Way to Eat
Originalverlag: Fourth Estate, London 2014
Aus dem Englischen von
Susanne Kammerer
Deutsche Erstausgabe
Gebundenes Buch, Halbleinen, 360 Seiten, 18,7 x 24,4 cm
4-farbig, ca. 98 Fotos/Illustrationen, Pappband veredelt, Lesebändchen
ISBN: 978-3-442-39286-5
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag:
Mosaik Verlag
 
 
Mehr zum Buch und einen BLICK hinein gibt's hier. Mehr zu Anna Jones gibt's auf ihrer Website.

11. Mai 2015

Don`t Go Veggie: Vegetarier sind inkonsequente Veganer

Ich saß in der Bahn und hab dieses Buch gelesen. Wenn denn dann tatsächlich mal ein Zug fährt, kann man davon ausgehen, dass er sardinendosengestopft voll ist. So hatte ich aber irgendwie doch einen Sitzplatz ergattern können und kramte nun mein neues Buch aus der Tasche, während rings um mich herum die Leute grimmig standen und gezwungenermaßen miteinander kuschelten.
 
So ganz in Ruhe kann man dann aber doch nicht lesen. Ständig hat man das Gefühl, dass Männlein und Weiblein recht vor einem und links hinter einem aus lauter Langeweile interessiert mitlesen - was ja meistens auch der Fall ist.
Irgendwann verlieren sie das Interesse, denkt man. Wenn allerdings auf nahezu jeder Doppelseite entweder eine große provozierende Überschrift oder ein Bild trohnt, dann scheint sich die ganze Zugwelt plötzlich nur noch um dieses Buch zu drehen - viel spannenderes ist ja in dieser Zeit nicht zu tun.
 
Grundsätzlich bin ich der Mensch, dem es eher egal ist, was andere über mich denken. Trotzdem frage ich mich, was die Leute wohl über mich und mein Buch denken.
"Don`t Go Veggie" steht es auf dem grünen Cover und ein herrlich gemein dreinschauender Kürbis grinst einen darauf an.
Der Titel sagt es schon: Ganz klar ein Anti-Vegetarismus-Buch. Doch ich habe es aufgeschlagen und keiner erkennt auch nur im Ansatz den Titel. Höchstens vielleicht noch die Farbe "grün", die nun doch eher auf Öko hindeutet.
 
Das Buch ist nun so aufgebaut, dass die 75 Fakten zum vegetarischen Wahn dargestellt werden, indem die vermeintliche Meinung der Vegetarier überspitzt (oder auch nicht) wiedergegeben wird. Folgende Beispiele:
"Ghandi war aus Tierliebe Vegetarier"
"Vegane Biokost ist die Zukunft"
"Massentierhaltung ist Holocaust"
"Die Energiewende schaffen wir nur mit weniger Fleisch"
"Überdüngung verursacht Fischsterben"
"Insektenmast ist ökologischer als Tierhaltung"
"Wenn schon Fleisch, dann vom Biohof"
 
So listen sich also 75 kleine Kapitel. Mit einigen der ganzen Aussagen gehe ich mit, mit anderen nicht. Die Autoren halten es alles aber ganz klar als Humbuck. Denn fällt es auch nicht auf den ersten Blick auf, so ist den Titeln immer noch ein Wörtchen vorangestellt und dann liest es sich gleich ganz anders:
 
"Peinlich:    Ghandi war aus Tierliebe Vegetarier"
"Luftschloss:    Vegane Biokost ist die Zukunft"
"Ungeheuerlich:    Massentierhaltung ist Holocaust"
"Ökolüge:    Die Energiewende schaffen wir nur mit weniger Fleisch"
"Propaganda:    Überdüngung verursacht Fischsterben"
"Quatsch:    Insektenmast ist ökologischer als Tierhaltung"
"Illusion:    Wenn schon Fleisch, dann vom Biohof"
 
Ich lese das Buch. Erst Seite für Seite, wobei ich beim ersten Kapitel noch skeptisch bin, ob ich es nicht gleich wieder aus der Hand legen sollte. "Total Banane: Menschenrechte für Menschenaffen". Möglicherweise hätte das Kapitel nicht den Anfang machen sollen. Mich interessieren Charlie und Daktari nicht und mit ist es auch Wurscht, wer Affen verherrlicht und wer sie jadgt, tötet und isst.
 
Ihr seht schon, das Buch habe ich aus Neugier, nicht aber weil ich auf einer krassen Seite positioniert bin.
Das bin ich auch nach dem Lesen nicht. Das gesamte Buch habe ich zwar nicht durch, bin aber von Kapitel zu Kapitel gesprungen. Sie bauen eben nicht so wirklich aufeinander auf, sondern lassen sich gut durcheinander lesen. Eben so, wie man gerade Interesse hat. Und dann gibt es immer noch einen Hinweis auf ein Kapitel irgendwo im Buch, wo man wiederum Bezug hat.
 
Was die Menschen im Zug denken, weiß ich nicht. Ich frage mich, ob sie mich als Vegetarier sehen und gerne mit mir diskutieren möchten. Vielleicht denken sie aber auch ich bin so ein täglicher Fleischesser, der am liebsten selbst mit dem Schlachtermesser durch die Schafsherde Jagd, damit er seinen abendlichen Braten genießen kann und verachten mich dafür.
 
 
 
Vielleicht ist es denen nun aber wirklich auch egal, denn: kann sich nicht jeder so ernähren, wie er will?
 
Für Interessierte und Diskussionsfreudige bitte einmal den [KLICK] hier, denn dort findet man den Bösewicht (?), der meint: Wenn ich “Veganer” schreibe, meine ich damit immer auch “Vegetarier”. Denn letztere unterscheiden sich von ersteren nur durch ihre Inkonsequenz, nicht durch prinzipielle Differenzen. Ferner meine ich immer nur solche Vertreter dieser Ideologie, die moralische Gründe angeben.
 
http://www.hirzel.de/sachbuch/titel/60282.html
 
Preis: 19.80€
Hirzel-Verlag
Pollmer, Udo / Keckl, Georg / Alfs, Klaus
Dont Go Veggie!
75 Fakten zum vegetarischen Wahn
        ISBN 978-3-7776-2416-7
 
 

10. Mai 2015

Mango-Gazpacho aus Hiltl`s Kochbuch "VEGAN LOVE"

Im Tiefkühler hatte ich noch Mangopüree. Das gibt es im Asia-Laden. Eigentlich hält es sich sehr lange, aber wenn man eine Packung angefangen und einen Rest übrig hat, ist einfrieren eine gute Lösung.
Braucht man dann aber wieder Platz für neue Einfrierereien, dann könnte man statt dem Standard Mango-Lassi doch auch mal etwas herzhaftes damit zaubern.
Diese Mango-Gazpacho schmeckt erfrischend und bietet sich auch fernab des Sommers an, den abendlichen Salat einmal durch etwas anderes gesundes zu ersetzen.


 

Mango-Gazpacho aus Hiltl`s Kochbuch "VEGAN LOVE STORY"

für 4 Personen
 
geht auch als green (oder orange;) Smoothie durch...
  • 1 kleine grüne Chilischote (frisch) oder einige getrocknete Chiliflakes
  • 1/2 Schalotte (die ist im Geschmack nicht so dominant wie eine Zwiebel)
  • 1/2 Gurke
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 6 EL Apfelessig
  • 110g Ketchup
  • 6 EL Olivenöl
  • 250g Mangopüree
  • Salz, Pfeffer
  • n.Bel. Tabasco oder Worcestersauce (sprich: Wustersoße;)
  • 1 EL Avocadoöl (Original: reines Olivenöl)
  • ggf. Koriander oder Basilikum zum Servieren
  • ggf. eine Mango in Würfel geschnitten als Einlage
Alles kleinschnippeln und pürieren. Das war`s. Vielleicht noch Kräuter drüberstreuen und Einlage untergeben.

Hast du jetzt den Mango-Jiiiiiiieeeper?
Spargel mit Mango und Lachs




Mango-Tiramisù


Mango-Aperol-Bowle

M&M-Suppe 

Michelles Mangolassi 

 
 
 

25. April 2015

MEGA WEINVERLOSUNG! und Rezept für Sangria

Nachdem du einen traumhaften Urlaub verbracht hast, fährt die Wirklichkeit ohne Erbarmen gleich wieder ihre gierigen langen Arme aus, um dich schnellstmöglich und umgehend wieder für sich zu haben. "Du kriegst mich nicht, du kriegst mich nicht!" magst du da am Anfang vielleicht noch sagen, doch schon während dieser Worte lacht sie dich an, denn sie weiß genau, wer am Ende siegen wird. Und du weißt es auch...

Tragen wir die Sonne heute nicht nur im Herzen...






























 









 
 
Natürlich würde man nach so einem Urlaub lieber noch länger bleiben und nicht in den Alltag zurückkehren. Da ist es doch dann ganz nett, von einem Paket empfangen zu werden, was mich doch auch gleich auf eine kulinarische Idee brachte...

In meinem Paket waren nämlich sechs Roséweine, bei denen sich der Club of Wine gedacht hat, dass er doch glatt mal alle zusammen in eine Aktion packen könnte, damit wir den Frühling so richtig schön genießen können.
 
Über den Club of Wine habe ich neulich schon mal getwittert und gefacebooked, erinnert ihr euch? Da wurden nämlich meine Tintenfischtuben zum Rezept des Monats April! Wer da Rezept will, der klickt einfach hier oder hier. (Rosé passt da übrigens auch wunderbar dazu!)
Die Weine im Paket sehen übrigens so aus:
 


Beschreibungen dazu gibt es hier [klick], wo auch gleich bestellt werden kann und zwar für 29,80 statt für 36,80€.
Probiert habe ich schon folgende Flasche:

Viñas del Vero

Dieser spanische Rosé kommt mit einer Fruchtigkeit daher, die einen umhaut! Die Rebsorten (Tempranillo und Cabernet Sauvignon) wurden hier unter ideal gemäßigten klimatischen Bedingungen angebaut und auch die vulkanische Erde des nordöstlichen Spaniens bietet einen guten Grundboden für die Pflanzen.
Der intensive Geschmack und die Frische, die der Wein mitbringt, mögen zu den kommenden lauen Abenden passen.
Den Geschmack von wilden Waldbeeren konnte ich zwar nicht genau entziffern, allerdings beerig ist er auf jeden Fall. Und der Hauch Minze, der dem Schluck nachkommt, ist absolut passend und verleiht meiner Meinung nach das gewisse Etwas.

Und die Säure, was ist mit der Säure?
Tja,.. bei die ist ja immer das, was bei mir bei einem Wein nicht allzu stark sein darf. Ich gebe zu, dass sie mir zuerst ein wenig zu dominat erschien. Am nächsten Abend jedoch gab es etwas anderes zu essen dazu und schon "mundete" :) mir der Rosado um einiges mehr. Daher empfehle ich ihn euch nun besonders zu Gegrilltem Fleisch oder in Öl eingelegtem Gemüse. Was Rauchiges als Begleiter ist jedenfalls passend, wie ich meine. Als Aperitif? Naja, da muss man vielleicht wirklich vorher eine Weile nichts störendes gegessen haben (ich glaube ich hatte beim "ersten Mal" Schokolade davor, das kann ja nicht immer passen;)
 8-10°C werden als Trinktemperatur empfohlen. Ich würde jedenfalls nicht zu kalt servieren. Also lieber aus dem Keller als aus dem Kühlschrank.

Alle Gourmets lesen hier weiter.
Alle Rabauken folgen mir in meinem Post.

Ich habe gesündigt.

Aber ich kann nichts dafür! Es ist der Urlaub! Ich musste mir doch das Flair nach Hause holen. Naja und dann musste eben ein Gläschen guter Wein für einen Sangria herhalten.

Aber es wird noch schlimmer. Denn ich sage euch: ich würde es wieder tun!
Ja, ich würde wieder guten Wein benutzen, um einen guten Sangria zu bekommen nämlich!
Eigentlich ist es doch logisch. Etwas kann nur gut werden, wenn man gute Zutaten benutzt. Ich meine: würde man nur billig-Kopfschmerz-Fusel zusammenmixen, kann doch am Ende auch nichts rauskommen, was Welten besser ist, oder?

Mein Sangriarezept, aber Fotos vom Urlaubssangria.




Für mehrere:
  • 1 Liter guten Rotwein, trocken (ich empfehle La Granja Tempranillo Garnacha)
  • 0,5 Liter lieblichen Rosé (z.B. gleich den Vinas del Vero oder ein Spumante: Canella)
  • 0,5 Liter Mirinda (und da bestehe ich wirklich auf genau diese Marke!)
  • 1-2 (lieber zwei) Dosen Cocktailfrüchte (die mit Ananas, Aprikose, Pfirsich, Weintraube und pseudo Schwarzwälder Kirsch-Kirsche) mit Saft
Alles zusammen ergibt nen leckeren Sangria. Believe!
 

IHR SEID WEINKENNER ODER WOLLT WELCHE WERDEN?

NA DANN GEWINNT DOCH EINFACH MAL WAS!

ICH VERLOSE ZUSAMMEN MIT DEM CLUB OF WINE DAS PROBIERPAKET ROSÉ!

Für alle, die Rosé nicht so mögen gibt es noch die Option des weißen Probierpakets, was auch sechs Flaschen enthält und worüber ihr euch hier [klick] informieren könnt.


Alles, was du jetzt dafür tun musst, ist zu verraten, ob du lieber Rosé oder Weißwein trinkst.
Extralose gibt es heute noch für diejenigen, die genau erraten, wo ich im Urlaub war =)
Hinterlasst eure Antwort im Kommentarkasten unter diesem Post und schon seid ihr im Lostopf!

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Ausgelost wird über random.org und zwar am 4. Mai, 20 Uhr.
Ich drück euch die Daumen!
 
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