10. Juli 2014

Natürlich Fast Food - LEON {REZENSION}

Ich habe aufgehört Klebezettel in die LEON-Kochbücher zu kleben. Es ist sinnlos! Die Bücher sind toll, top, klasse, spitze, grandios! Sie bringen mich dazu, anders über das Essen und Kochen zu denken. Irgendwie vermitteln sie sowas familiäres, so eine Wärme, die man zu spüren scheint, wenn man das eine oder andere Gericht kocht. Man hat Lust mit einer großen Familie und vielen Freunden an einem Tisch im Garten zu sitzen und ein laues Sommerabendessen zu genießen. Ohne viel Chi chi, ohne den Drang alles perfekt anzurichten, ohne die interessantesten, ausgefallensten Lebensmittel zu präsentieren.
Einfach nur tolle Rezepte aus ganz normalen Zutaten. Alltagsküche eben. Und an Alltagsküche ist nichts Verwerfliches dran. Wir alle kochen schnell mal eben ein Gericht.

Auch wir Foodblogger übrigens. Denkt nicht, dass wir stundenlang in der Küche stehen, mit Dessertringen hantieren, Tuffs aufsprühen, Glitzerstaub verteilen und Lieder für unsere Pflanzen singen, damit sie besser gedeihen. Das tun wir nicht! Nicht immer jedenfalls. Und wenn, dann nur für euch! Für euch oder für Gäste. Höchstens mal noch zum Ausprobieren oder Familienmitglieder beeindrucken (das aber nur, wenn sich der Aufwand in Grenzen hält). Bei uns kommt auch mal ein Nudelgericht einfach auf den Teller geklatscht, wobei die Sauce nicht exakt mittig drapiert wird, wo auch mal eine Erbse vom Teller kullert oder der Kuchen aufgeplatzt ist. Wir haben eben einfach nur Angst, dass ihr unsere Fotos dann nicht ansprechend findet oder eben genau das Rezept nicht nachkocht, obwohl es doch gerade das beste des Universums ist. Hm, eigentlich ziemlich doof,  wenn man mal genau drüber nachdenkt. Aber ich schweife ab.

Um schnelle Küche geht es im LEON-Kochbuch "Natürlich Fast Food". Folgende Einteilung erwartet euch: Fast Food, Slow Fast Food und Bonus Features (also sowas wie Cocktails, Informationen zur Nachhaltigkeit, natürliche Ernährung usw.). Slow Fast Food meint dabei Gerichte wie Schmorbraten oder ähnliches, was sich gut vorbereiten bzw. einfrieren lässt.
Schmorbraten klingt für euch nicht so nach Fast Food? Für mich auch nicht.

Bei diesem Buch geht es eben um schnelles Essen statt um Fast Food im Sinne wie wir es umgangssprachlich verwenden. Das war es aber, was mich vorerst an dem Buch abschreckte: "Natürlich Fast Food". Hm. Ich hatte Angst vor einem kompletten dicken Wälzer (die Bücher sind wirklich schön dick, eine richtige Kochbibel. Diese hier hat knapp über 300 Seiten.) über gesunde Burger.
Wirklich, ich stellte mir vor, wie mich Seite für Seite andere belegte Brötchen anlachten, mal mit Grünkernbratlingen, mal mit Tofuscheiben, selbstgemachte Sauce statt Ketchup, Vollkornbrotvariationen von Toast Hawaii, Lasagne mit Zucchinischeiben als Nudelplattenersatz... Ich glaube ich kann hier aufhören. Ist ja auch nicht so. Das Buch ist vielseitig und meiner Meinung nach ähnlich wie LEONs Buch "Familie und Freunde". Es gibt aber keine Rezepte, die auch in dem anderen Buch zu finden sind. Das passiert ja einigen guten Kochbuchautoren manchmal. Haben die kein Vertrauen darin, dass man ihre Bücher so toll findet, dass man sich alle kauft? Und warum sollte man das tun, wenn man einige Rezepte schon hat.
Doppelte Rezepte sind hier aber nicht der Fall. Leckere Rezepte aber schon.
Zugegeben, ich überblättere gerne mal die Frühstück-Seiten. Das hat aber ganz eigene Gründe. Ich bin eben kein Fan von Smoothie, Müsli, belegtem Brot und Co. Auch Omelette zum Frühstück geht ja mal gar nicht! Aber das wiederum könnte ich ja mal zum Mittag machen. Das Frühstückskapitel ist zu meinem Glück aber nicht allzu lang, sodass ich n ach ca. 16 Seite genüsslich weiter im Mittagessen-Teil schmökern kann. Dieser beginnt mit vegetarischen Gerichten. Sie sind soweit vorn, weil "vegetarische Kost für uns inzwischen mehr und mehr das Herzstück eines guten Mittag- oder Abendessens ist. Dafür gibt es viele Gründe: ...". Es folgen Schnelle Suppen, Reis & Co., Fleisch als Beilage, Schnelle Currygerichte [Cool, dass das ein eigenständiges Unterkapitel ist, oder?], Corner Shop Classics und Vorratskammer-Klassiker [falls mal nichts weiter im Haus ist].


Besonders große Augen habe ich beim Kapitel Sommer-Quickies, bei den Grillgerichten bekommen. Da habe ich mir auch gleich so das ein oder andere für diesen Sommer vorgenommen. Erbsensalat zum Beispiel. Oder Sonnenschein-Salat.

Für mich wirkt dieses Buch sehr authentisch, da erzählt wird, von wem die Rezepte stammen, was damit verbunden wird und welche Abwandlungen bei dessen Erfindern selbst schon auf den Tisch kamen. Man bekommt das Gefühl die Autoren persönlich kennenzulernen, was mir sehr gefällt. Die Autoren sind übrigens Henry Dimberleby und John Vincent: uns vorgestellt als Koch und Esser.

Kritiker könnten bei diesem Buch bemängeln, dass die Gerichte zu einfach sind. Nunja, im Alltag kochen wir eben einfach. Und wenn wir etwas wollen, was in zwanzig Minuten (alles was länger dauert findet sich im Kapitel Slow Fast Food) fertig ist und wir jeden Tag vertilgen könnten, so ist das eben auch gern mal etwas Einfaches. Meiner Meinung nach muss nicht immer die Tonkabohne zum Einsatz kommen oder das Trüffelöl aus dem Schrank geholt werden. Dill und Schnittlauch tun es doch auch! Wir versuchen immer alle möglichen Kombinationen statt öfter die ehrliche deutsche Küche auf den Tisch zu bringen. Und kaum sind wir bei unseren Großeltern, finden wir sie wieder toll, die Erbsen- und Kohlgerichte, Kartoffeln und Suppen.
Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob wir dann dafür ein Kochbuch brauchen, weil wir durch unsere Begeisterung für`s Kochen schon so viel wissen, dass wir "einfache Erbsen" selber kochen können. Dagegen spricht aber einerseits die Raffinesse, die in der Abwechslung liegt (Spargel zum Beispiel mal nicht mit Hollandaise zu übertünchen, sondern mit Kräutern und Olivenöl zu arbeiten) und andererseits: Na und? Wenn es eben so ist, dass wir das alles auch ohne Rezepte kochen könnten: dann ist und bleibt dieses Buch einfach eine tolle Anregung was es denn mal geben könnte und welche Zutaten gut zusammenpassen.
Das wird im Buch ja selbst gesagt: Denken Sie in Farben,... überlegen Sie wie Gemüse mit verschiedenen Farben zu einer Speise kombiniert werden kann. ... Versuchen Sie es mal mit anderen Formen... Geben Sie Ihrem Gemüse den geschmacklichen Kick.  Wir werden also auch angeregt eigene Gerichte zu erfinden, die vorgegebenen nur als Basis zu nehmen. Genau das gefällt mir an Kochbüchern! So müssen sie sein und so würde auch eins von mir aussehen!

Zum Abschluss ein Zitat einer der ersten Seiten dieses Buches, was mir sehr, sehr gefällt:

Dies ist kein Bildband zum Anschauen. Wir woollen, dass es benutzt, verschmiert, hier und da eingerissen wird un dass manche Seiten später zusammenkleben.

Ich gestehe, das wird mich Überwindung kosten, aber ich versuche mich dran zu halten, obwohl ich eher der Typ bin, der seine Kochbücher ganz ordentlich haben will, weil es meine kleinen Schätze sind. Ein paar Kleckse sind doof. Wenn es dann aber ganz viele sind und wirklich einige Seiten zusammenkleben, so wie bei Omas alten Rezeptbüchern, dann finde ich das wieder cool, dann merkt man, dass damit gearbeitet wurde und die Rezepte darin ja demnach nicht so schlecht sein können.
Und deshalb denke ich, dieses Buch wird nach einiger Zeit bei mir verschmutzt im Schrank stehen. Denn ich schätze, ich werde es öfter benutzen. Bei den Rezepten kann man nämlich wirklich jeden Tag etwas aus diesem Buch kochen. Ich finde "Natürlich Fast Food" hat das Potenzial durchgekocht zu werden (nehmen wir das Frühstücks-Kapitel heraus, dann könnte ich euch sogar fast versprechen, dass ich es mache).



Henry Dimbleby, John Vincent
LEON Natürlich Fast Food. Ehrlich. Einfach. Gut.
Dumont Buchverlag
308 Seiten
200 farbige Abbildungen
EUR 29,99 
ISBN 978-3-8321-9368-3

Zum Reinlesen hierlang.


Ich finde es


Frohes Schlemmen, eure TONI

7. Juli 2014

Macadamianut Blondies mit weißer Schokolade und Aufstrich von Zuegg {VERLOSUNG}



Gestern war Tag des Kusses. Was ich dazu gebacken habe, möchte ich euch heute vorstellen. Es sind kleine Küchlein geworden, die Macadamiakerne enthalten. Ich habe mich gleich in die Kombination von weißer Schokolade und diesen leicht salzigen Nüssen verliebt. Wer von euch könnte da widerstehen?




Erinnert ihr euch noch an das Unternehmen Zuegg? Ich habe euch erst neulich einige Fruchtaufstriche vorgestellt [klick] und in der Zwischenzeit noch vier weitere Sorten ausprobiert. Es waren Himbeer, Waldfrucht, Brombeer und Pfirsich! Ich mag Pfirsich in Form von Aufstrich sehr gern. Ansonsten esse ich eigentlich nur Bergpfirsiche und die aus Opa`s Garten. Welche aus der Dose oder im Gebäck, geschweige denn getrocknete schmecken mir nicht. Die Aufstrichvariante hatte es also nicht leicht, denn sie musste sich mir großen Erwartungen messen. Es gelang ihr aber auf den Punkt! So muss ein Pfirsichaufstrich sein und der Tag kann nach einem schönen Frühstück starten!

Die anderen Sorten sind auch super. Brombeer mag ich zum Beispiel ganz besonders. Aber ich möchte noch etwas weiter auf Pfirsich eingehen, denn diese Sorte habe ich für die Macadamia-Schokoküchlein verwendet.

Diese Aufstrichlinie von Zuegg heißt "Cremosa" und hat demzufolge eine cremige Konsitenz. Soll heißen; keine Stückchen, sondern fein püriert. Ich liebe es Croissants in solche Fruchtpürees zu dippen. Lecker (dafür nehmt ihr am besten Himbeer)!

Das Ideale an einem stückchenfreien Pfirsichaufstrich ist, dass er sich super gut zum Apricotieren eignet.
Apricotieren ist das Abglänzen eines fertigen Gebäcks (meist Kuchen) mit Aprikosengelee. Ich mache das bei einigen Kuchen, die noch eine Schokoschicht bekommen sollen. Es kommt also einfach vor der Schokoschicht die Marmeladenschicht darüber. So ist der Kuchen eben und der Schokoüberzug wird gleichmäßig. Je nach Lust und Laune nehme ich dann auch gern mal Johannisbeergelee, zum Beispiel bei Sachertorten.
Nunja und mit Pfirsich schmeckt es eben auch super gut, gerade da ich Aprikosengelee nicht mag und es meist auch Stücke enthält. Keine Stücke, glatte Ebene, gelungener Überzug.


Hier das Rezept für die Blondies, die in Küchleinform doch schicker aussehen als vom Blech, oder?

für 12 mittelgroße

Macadamianut Blondies

100g weiße Schokolade, gehackt
100g Butter
je 50g Zucker und Rohrohrrzucker, 1 EL Vanillezucker
2 Eier
150g Mehl
1/2 Packung Backpulver
100g Macadamiakerne, grob gehackt
Cremosaaufstrich Pfirsich von Zuegg
30-50g gehobelte Mandeln
ca. 2-3 TL Puderzucker
Den Backofen auf 180°C vorheizen und je 2 Förmchen in eine Minisandwichkreis- oder Muffinform geben.
Butter und Schokolade in einem kleinen Topf erhitzen und kurz abkühlen lassen.
Eier und Zucker verrühen.
Mehl und Backpulver seperat vermengen und am besten noch sieben.
Jetzt die Schokobutter und Eimasse miteinander verrühren, danach Mehl und Nüsse unterheben.
Den Teig in die Formen füllen und je nach Größe und Backofenbeschaffenheit bei Umluft 15-20 Minuten backen (bei mir war es etwas länger).

Mandeln ohne Fett in einer Pfanne goldbraun erhitzen, dabei stets dabei bleiben und umrühren.
Den Fruchtaufstrich erhitzen und auf die halbwegs ausgekühlten Küchlein streichen. Gleich einige der Mandelblättchen darüberstreuen und mit Puderzucker bestäuben.
 


Die Cremosa-Aufstriche von Zuegg werden ausschließlich aus bio-zertifizierten Früchten und Rohrzucker sowie Pektin hergestellt. Ich finde diese Nähe zur Frucht, wie sie bei Zuegg generell vorherrscht super! Seit 1890 gibt es das Unternehmen, also länger als ich Aufstriche essen kann, allerdings lässt sich das bei diesem Geschmack schnell aufholen.

Habt ihr auch Lust auf die Macadamia-Schokoküchlein und die Aufstriche bekommen? Gut so, dann schaut  mal auf meiner Facebookseite vorbei, denn ich verlose dort 3x1 Aufstrich eurer Wahl der Sorten Himbeer, Waldfrucht, Brombeer oder Pfirsich Cremosa von Zuegg.


Frohes Schlemmen, eure TONI

6. Juli 2014

Was ist "typisch" Kartoffelsalat? Das jedenfalls nicht. Aber es ist lecker!

Mmmmhh..., jetzt habe ich den zweiten Kartoffelsalat meines Lebens gekocht und der ist auch nicht zu verachten. Ich finde die zusätzlichen Zutaten toll. Sie sind eher ungewöhnlich finde ich, zumindest sind es keine Gewürzgürkchen sondern Weißkohlblätter, Erbsenschoten (oder Erbsen), Radieschen und Eier. Geschmacklich bleibe ich aber noch Feuer und Flamme für meinen Southwest Potatoe Salad. Ich denke das Optimum erreicht man wohl, wenn man das Dressing Southwest verwendet und die zusätzlichen Gemüsesorten von diesem hier beifügt.

Dieser Salad ist cremiger, eher in Richtung "typischer" Mayo-Kartoffelsalat. Damit hat er aber super zu unserem Vorhaben gepasst: Kartoffelsalat mit Würstchen (bei uns Eberswalder). Ja, die Kombi geht eben nicht nur an Weihnachten (zumal ich sie da auch verachte - sorry!).

Untypischer "typischer Kartoffelsalat mit Mayo"


10 relativ große Kartoffeln
1 EL Butter 
1 mittelgroße rote Zwiebel (ca. 40g), fein gehackt
130g Naturjoghurt (meiner hatte 1,5% Fett)
100g gute Mayonnaise (meine hatte 50% Fett)
2 EL Apfelessig
2 EL Zucker
Kräutersalz
2 (mittel-)große Blätter Weißkohl, gehackt
1 kleine Tasse frische oder TK-Erbsen
8-10 Radieschen, gehackt
2 Eier, hartgekocht

Wie ich`s gemacht habe:

Einfach mal wieder pi mal Daumen Kartoffeln gekocht. Ca. 10 Stück relativ große, schätze ich. Diesmal habe ich sie aber vorher schon mundgerecht geschnitten und so gekocht (aber wieder ohne sie vorher zu schälen).
Dressing vorbereiten: Mayo, Joghurt, Apfelessig, Zucker und Salz vermischen und die Zwiebel untergeben. Bis zur weiteren Verwendung kühl stellen.
Als die Kartoffeln gar waren, habe ich gleich das Wasser abgegossen und zu den noch warmen Kartoffeln die Butter gegeben. Diese schmilzt schnell und kann dann untergemischt werden.
Jetzt kommt das Dressing unter die Kartoffeln.
Gemüse und Eier hinzugeben und ebenfalls unterheben.
Abschmecken und gegebenenfalls mit Salz und/ oder Essig nachwürzen.

Varianten:
  • Kräuter- oder Chilibutter verwenden
  •  Erbsen durch kleingeschnittene Zuckerschoten ersetzen
  • rote Zwiebel durch Schalotte ersetzen
  •  Mayo durch Sour Cream ersetzen
  • mit gehackter Petersilie oder Basilikum bestreuen


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Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

Frohes Schlemmen, eure TONI

4. Juli 2014

Schnell gemacht: Thunfischsteak vom Grill mit Kirschtomaten-Salsa

Ich finde Grillabende toll, ich finde Thunfisch toll! Von einer Kombination brauch ich wohl gar nicht sprechen! Also habe ich endlich mal Thunfischfilets gegrillt. Ich mag das, wenn der Fisch innen noch roh ist und nur eine kleine Schicht außen herum gar wird. (Leider habe ich kein Foto vom Anschnitt)
Und falls ihr euch fragt: Ja, ich esse auch liebend gerne Sushi! Generell kann ich von Fisch und Meeresfrüchten nicht genug bekommen!
Heute gibt es also ein BBQ-Rezept, was mal etwas Abwechslung in marinierte Schweinenacken-Grillereien bringt.

Ich verspreche: Nachmachen lohnt sich und schnell geht`s auch!




Thunfischsteak vom Grill mit Kirschtomaten-Salsa

für Zwei

  • Thunfischfilets à 150g
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 El Olivenöl
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • einige angezupfte Blättchen Oregano (ca. 1 El, alternativ Thymian)
  • je 1/2 Tl Paprikapulver edelsüß und geräuchert
  • 125g Kirschtomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 milder, langer, roter Chili (ohne Kerne und gehackt)
  • 1 EL Rotweinessig
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
Für die Salsa zunächst die Tomaten vierteln (längere Datteltomaten ggf. achteln), die Zwiebeln in Ringe schneiden und beides mit den restlichen Zutaten vermengen.

Thunfisch für 30 Minuten im Kühlschrank marinieren. Dafür Zitronensaft, Öl, Knoblauch und Gewürze vermischen und über den Fisch (in einer Schale, kein Metall!) geben. Mit Folie abdecken.

Ist der Grill richtig heiß, den Fisch von beiden Seiten 2 Minuten auf den Rost legen (medium, nach Belieben länger oder kürzer).

Serviert wird mit der Salsa und eventuell Zitronenspalten.



Frohes Schlemmen, eure TONI

3. Juli 2014

Pochiertes Huhn auf Ingwer-Sesam-Reis

Heute zeige ich euch ein tolles sommerliches Rezept. Sommerküche bedeutet nicht fleischlos und reine Salatkost. Auch in dieser Jahreszeit sollte es abwechslungsreich bleiben. Vertraut auf euren Appetit, denn euer Körper stellt ihn eigentlich von allein so um, dass wahrscheinlich eher "leichtes" Essen gewünscht wird.

Wenn man bei leichter Küche an Fleischgerichte denkt (Fisch und Meeresfrüchte lassen wir hier mal außen vor), kommt man sehr schnell auf Hühnchen. Auch ich habe heute nichts anderes als Hühnchen im Gepäck, allerdings auf eine andere Art als das schnelle "Hühnerbrustfilet würzen und in Öl braten". Trotzdem ist die Variante nicht zeitaufwändiger.

Das Ergebnis ist ein sehr zartes Stück Fleisch auf asiatisch angehauchtem Reis. Das Gericht ist eher leicht-frisch als deftig schmeckend. Ich habe es draußen in der Sonne gegessen und fand es wiederholungswürdig.


POCHIERTES HUHN auf INGWER-SESAM-REIS

für Zwei
  • 1 EL Erdnussöl 
  • 1 kleine Schalotte oder Zwiebel, gehackt
  • 2 zerdrückte kleine Knoblauchzehen
  • 1TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 Tasse Reis
  • 400ml Hühnerbrühe
  • 250-300g Hühnerbrustfilet
  • 2 Frühlingszwiebeln in Ringen
  • 1 gehackte lange rote milde Chili, vielleicht einen Rest Paprika oder gelber Chili
  • Sojasauce 
Die Schalotte im heißen Öl andünsten. Damit sie volles Aroma entfalten und weich werden kann, ihr 5 Minuten Zeit geben. Danach Knoblauch und Ingwer bei nicht allzuhoher Hitze für 2 Minuten hinzugeben.
Den Reis dazugeben und mit der Brühe übergießen, dann aufkochen. Jetzt das Fleisch nebeneinander auf den Reis legen und den Herd auf kleine Flamme stellen. Mit Deckel 8-10 Minuten gar ziehen lassen und auf keinen Fall zwischendurch den Deckel hochheben.

Das Hühnerfleisch sollte gar, der Reis gerade weich sein. Den Herd ausschalten, Deckel weiterhin drauf lassen und 5 Minuten stehen lassen.

Mit Sojasauce abschmecken bzw. servieren und mit Frühlingszwiebeln und Chili garnieren.






Frohes Schlemmen, eure TONI

2. Juli 2014

Die neue Degustabox - ein Blick hinein

Der Juni ging so schnell rum. Das habe ich aber auch erst gestern gemerkt, als mir jemand verklickerte, dass schon Juli ist. Aber was Gutes hat`s ja: die neue Degustabox ist eingetroffen. Jippie! Was in der letzten drin war, könnt ihr hier nochmal sehen. Nun aber zur neuen:



Hier seht ihr Cilia-Teefilter. Ich kenne sie schon, wir benutzen sie nur, daher gar nicht schlimm, dass dieses Produkt für mich neu ist, denn unsere neigen sich schon fast wieder dem Ende. Wir haben dazu einen Filterbeutelhalter, ich find das ganz gut, so braucht man die Beutel nicht knoten oder Angst haben, dass Krümel in den Tee kommen. Der Halter hängt ganz gelassen über der Tasse. Das Degusta-Team macht sich aber immer Gedanken, was in die Box kommt und somit gibt`s gleich noch Grüntee "Asien Cocktail" von Tee-Maass. Ich dachte erst schon: gut, Teefilter sind ja toll, aber ohne Tee?! Ja, der kam dann halt noch hinterher. Und wenn ihr wüsstet, wie der duftet...! Mit diesen zwei Produkten bin ich schonmal total zufrieden. Vielleicht hat das Degustateam es ja geahnt: ich sitze krankgeschrieben zu Hause und muss viel Tee trinken! Da kommt mir das doch gelegen. Und obwohl Sommer ist: ich glaube, dass der Tee auch super als Eistee schmeckt.


Da haben wir wieder was neues für die Naschkatzen: Brownies und Bahlsen Life Cranberrykekse aus Weizenvollkornmehl, das wird mein Frühstück morgen;)


Oh ja, ihr seht es schon: Vodka <3 10="" ab="" aber="" alkohol="" amafrozen="" auch="" bin="" br="" brigens.="" das="" denke="" der="" die="" ein="" eis="" en.="" energy.="" es="" f="" gar="" gefrierfach="" gefrierzeit="" genie="" gespannt="" gibt="" ich="" ins="" ist="" kein="" kenne="" lemon.="" lemon="" mich="" mlich="" n="" nach="" nicht.="" nicht="" noch="" nur="" r="" richtige="" schon="" shot="" sondern="" sorte="" und="" vodka="" wahl.="" wohl="">
 

Süß sehen sie aus, oder? Praktische Gewürze in kleinen bunten Päckchen von Spizecompany. Ich finde sie auch ideal als Geschenk, gerade dur Nicht-Foodblogger, weil tolle Gewürze dabei sind, mit denen vielleicht nicht jeder so vertraut ist. Galgant zum Beispiel. Oder auch Bockshornklee (gut für die orientalische Küche!). Rezeptideen gibt`s übrigens auch unter spizecompany (oder ihr gebt das entsprechende Gewürz einfach auf meinem Blog in die Suche ein und werdet vielleicht auch hier fündig).


Zum Abendbrot gibt`s Vollkorn balance. Das passt ja, dass ich das Brot mit Folsäure bekommen habe, denn meine liebe Frauenärztin meinte doch erst neulich zu mir, dass ich das jetzt nehmen soll.... ;) Mit dem Brot habe ich auch schon eine super Rezeptidee, die ich euch sicher in den kommenden Tagen vorstellen werde, also seid gespannt!


Jaaaa, noch mehr Getränke, das find ich gut. Ich bin ja Fassbrause verfallen und mal gespannt, wie diese hier schmeckt. Obwohl ich Waldmeister gar nicht leiden kann, ist es gerade diese grüne Flasche, die mich am meisten reizt. Aber auch Rhabarber klingt spannend, da liebe ich ja die Fruchtschorlen schon. Und Zitrone? Naja, die wird auf jeden Fall schmecken, da kann man gar nichts falsch machen;)

Frohes Schlemmen, eure TONI

1. Juli 2014

BBQ: neue Produkte und ein Rezept für Pizzarolle

Heute lasse ich mal ein paar Bilder sprechen. Am Wochenende wurde nämlich mal wieder gegrillt. Trotz Schlechtwetterankündigung! Grillen kann man auch bei unter 28Grad! Und was auf den Rost kam, das zeige ich euch jetzt. Ich durfte nämlich für Bofrost einige ihrer neuen Produkte testen.

 
Mmmhh..., diese Hähnchenfilets "BBQ-Honig" waren wirklich super zart und geschmeckt haben sie auch allen. Die Marinade ist sehr fein und hat lustigerweise gerade den Skeptikern geschmeckt, die das Wort BBQ schon abgeschreckt hatte. In der 500g-Packung sind 9-11 Stück. auf dem Bild wirkt das Fleisch sehr groß, stattdessen sind es aber Ministücke, was ich super finde, denn bei uns gibt es beim Grillen immer eine große Abwechslung und mit kleinen Stücken kann man von jedem was probieren, ohne dass man zu schnell satt wird;) Außerdem haben kleine Stücke noch den Vorteil, dass im Verhältnis viel Marinade am Fleisch ist.
Vor dem Grillen wird das Fleisch aufgetaut.


Die Grillschale mit Rosmarinkartoffeln hat bei mir auch hoch gepunktet. In den Packungen sind zwei Schalen von 300g. Hier gibt es wieder ein Sternchen für die Portionierung. Nicht übertrieben viel und dafür in zwei Schalen aufgeteilt. Die Kartöffelchen sind total klein und niedlich, sie erinnern mich an kleine Klößchen. Geschmacklich ist das Gemüse auch wirklich der Hit. Ich hatte zuvor Bedenken, weil auf der Bofrostseite bei diesem Produkt einige Kundenbewertungen von zu viel Fettgehalt/ Butter gesprochen hatten und ich sowas allein vom Geschmack her nicht leiden kann. War aber genau richtig! Auch Rosmarin war nicht zu viel drin. Vielleicht stört das den ein oder anderen, der wirklich stark schmeckende Rosmarinkartoffeln erwartet, aber nachdem ich mich mal an Rosmarinkartoffelchips überfuttert hatte, mag ich den Geschmack eigentlich gar nicht. Auch in Restaurants lasse ich daher immer die Finger davon. Diese Schale würde ich aber zu jedem Grillfest wieder bestellen. Es ist mir ja auch wichtig, nicht nur Fleisch und Toastbrot anzubieten. Und farblich sieht`s doch auch total schick aus, oder?
Die Grillschale kann gleich vom Tiefkühler auf den Rost. Deckel abgezogen und am Rand gemütlich vor sich hin warm werden lassen. Allerdings dauert das ganze 30 Minuten, daher vielleicht doch schon vorher antauen lassen oder zumindest gleich als erstes mit auf den Grill geben. Neben den Kartoffeln und der Paprika habe ich besonders die roten Zwiebeln gemocht. Davon wird gleich abgeguckt und die Idee bei den nächsten Rezepten verarbeitet.


 Vielleicht könnt ihr hier eher erkennen, welche Größe die Hühnchenfilet-Medaillons haben.


Die hier finde ich ja total süß. Das ist eine super Idee, die bei allen Gästen gut ankommt. Tomatenbutter in Tomatenform. Der Mantel ist eine Tomatenzubereitung (ich hätte sie am liebsten von allen Butterstückchen geknabbert, so lecker fand ich die), der Stiel Basilikumbutter und das Innere die Tomatenbutter. Diese besteht aus echter Butter mit Tomaten, Gewürzen, Tomatenmark und Basilikum. Das einzige, was ich bei unserem Grillabend nicht bedacht hatte, war, dass das Brot diesmal eine Pizzarolle war und somit schon gefüllt. Dazu brauchte man die Butter also nicht. Und auch das Hühnchenfleisch war ja schon gut mariniert, sodass wir auch da keine Tomatenbutter drauf schmelzen lassen wollten.

Dabei kann ich euch aber gleich mal das Rezept für die Pizzarolle verraten. Es macht sich gut zur Resteverwertung. Auch nur aus diesem Grund habe ich es gebacken, sonst hätte es nämlich noch kleine vegetarische Grill-Piadina gegeben. Diese hatte ich auch von Bofrost. Wieder ein Minisnack, aber dafür 12 Stück in einer Packung. Zwiebel, Paprika, Kräuter und leckerer Mozzarella bieten die Füllung. 


Grill-Piadina Verdura

Pizzarolle
(ein ähnliches Rezept findet ihr hier: Pizzabaguette)

Teig
500g Mehl
300ml lauwarme Milch
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
eine Prise Zucker


Füllung
Tomatensauce
Reibekäse (am liebsten Mozzarella)
Reste, die ihr noch da habt, z.B.
Rucola
Schinkenwürfel (ich habe sie zuvor ausgelassen und mit Zwiebeln angebraten)

Die Hefe mit Salz und Zucker in der Milch auflösen. Eine Vertiefung in das Mehl machen und das Hefegemisch hineinhießen. Von außen immer mehr Mehl einarbeiten und so einen geschmeidigen Teig kneten. Diesen abgedeckt 30Minuten bis 2 Stunden gehen lassen, danach ausrollen, mit Sauce bestreichen und restlichen Zutaten belegen. Aufrollen.
Bei 200°C im Ofen vorbacken. Die Backzeit richtet sich nach der Dicke der Rolle. Bei mir brauchte sie knapp eine Stunde, da sie wirklich sehr groß war. Kontrolliert immer mal zwischendurch.



 Wenn ihr die Rolle noch auf dem Grill warm werden lassen wollt, bedenkt, dass sie euch nicht vorher schon zu dunkel wird. Meine sah am Schluss sehr rustikal aus. Wir nannten sie liebevoll "den Knüppel".



Da uns mit dem letzten Bissen dann doch der Regen überraschte, gingen wir ins Haus. Der Grill war gut genutzt und alles weggeputzt, aber es gab noch ein Dessert. Durch die Hektik habe ich ganz vergessen ein Foto davon zu schießen, aber ihr könnt es euch hier ansehen. Zum Dessert haben wir Fußball gesehen, was genau gepasst hat, denn à la brasil war es ein Caipirinha-Dessert mit echtem Pitú (den mag ich ja so gern:) und somit alkoholisch. Stellt es euch wie eine Mousse mit einem Kern aus Limettenpower vor (ich hatte sie ein, zwei Stunden vor dem Grillen aus dem Tiefkühlfach genommen und in den Kühlschrank gestellt, so dass sie immernoch kalt und erfrischend war). Ich fand es lecker, aber muss zugeben, dass es nicht mein Lieblingsdessert werden wird.
Dafür aber vielleicht folgendes, denn das geht immer und auch gerade dann, wenn beim Grillen dann doch mal wieder über 20 Grad sind: Milchshake! Davon gibt es auch welchen bei Bofrost. Genauergesagt haben sie drei Sorten im Angebot. Vanille, Schoko und Café. Am liebsten hätte ich ja Café getestet, aber Vanille ist auch ganz lecker. Und zwar gerade, weil man damit so viel experimentieren kann: wenn ihr den "normalen" Milchshake haben wollt, gießt ihr einfach das Vanilleeis in dem Becher mit Milch auf, lasst es kurz stehen, bis ihr umrühren könnt und fertig. Variante zwei ist genial, darauf hat mich die liebe Ansprechpartnerin von Bofrost gebracht: verwende statt Milch einfach kalten, gekochten Kaffee. Voilá, schon hatte ich ja meinen Eiscafé bzw. Cafémilchshake. An die Idee musste ich wieder denken, als ich mich so auf den Shake gefreut hatte, aber der Kühlschrank keine Milch mehr für mich übrig hatte. Jetzt versteht ihr sicher auch, warum ich dann gar nichts mehr gegen das Vanilleprodukt einzuwenden hatte. Und da ja in einer Packung gleich vier Portionen sind, konnte ich außer der Cafévariante noch folgende probieren.



Nein, das ist kein Erdbeermilchshake. Naja, eigentlich schon. Ich habe nur einen Teil mit Milch aufgegossen und dann noch einen guten Schuss Erdbeerlimes zugefügt (mein Rezept für den Likör findet ihr hier). Mmmhh, lecker. Vor allem dürft ihr diesen alkoholischen Milchshake ohne Reue trinken, denn ihr müsst ja danach nicht mehr Auto fahren. Das finde ich auch so schön an den Shakes. Sie schmecken wie vom Milchshakemann persönlich, aber können ganz einfach und spontan zu Hause selbst gemacht werden.
Und noch ein Tipp von mir (auch für die Männer, die meinen, Milchshakes sind was für Frauen): das Eis schmeckt auch ungeshaked als Eisbecher super gut.
Wie gesagt, vier Becher sind in der Packung, vier Varianten habe ich euch vorgestellt. Also: kein Grund zum Teilen:)

Hier möchte ich mich nochmal bei Bofrost dafür bedanken, dass ich die Produkte testen durfte. Vor allem auch für den netten Service, der mir Ideen gegeben hat, jederzeit ansprechbar war und auch ohne Probleme meine Sonderwünsche für die Lieferung mitgemacht hat.
Wenn ihr also Kunden von Bofrost werden wollt, dann könnt ihr euch da wirklich gut aufgehoben fühlen.

Frohes Schlemmen, eure TONI
 
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