10. September 2014

Apfel-Milchreiskuchen mit Kalorienspartipp

Ja, endlich mal wieder was gebacken! Nungut, neulich gab es erst wieder Chocolate Chip Cookies und noch mehr Schoko-Cookies. Und einen Apfelkuchen gab es sogar auch schon. Echt französisch sogar!
Jetzt stand ich wieder am Ofen und habe die Gartenäpfel schick auf einem Milchreiskuchen platziert. Was leckeres ist herausgekommen. Könnte man auch glatt mit Vanillesauce oder/ und heißen Kirschen verzehren. Wie nen Milchreis eben. Oder mit Apfelmus, da hab ich ja auch schon das ultimative Rezept.
 
 
 




In diesen Kuchen kommt Quark mit hinein, weil ich die Kalorien ein wenig herunterschrauben wollte. Quark ist schön locker und man kann damit gut und gerne bei Kuchen die Hälfte der Butter ersetzen. Wer es fettiger will, nimmt stattdessen insgesamt 200g Butter.
 
 
Für eine 26cm- Springform braucht ihr:

300g Milchreis, abgekühlt
100g Butter, zimmerwarm
100g Quark
200g Zucker und 1 TL Vanilleextrakt oder einige Löffel Zucker durch Vanillezucker ersetzen
1 Prise Salz
3-4 Eier, zimmerwarm
270 g Mehl
1 Pck. Backpulver
einige Apfelspalten, geschält
etwas Zimt und Zucker
 
      • Die Butter mit dem Zucker und Salz cremig rühren und nach und nach die Eier untergeben. Quark untermischen, dann den Milchreis. Nun Mehl und Backpulver gemischt darübersieben und alles zu einem homogenen Teig rühren.
      • Apfelspalten schön auf dem Kuchen verteilen und mit Zimt und Zucker bestreuen.
      • Bei 190°C ca. 45 Minuten backen. (Vorher Form fetten und den Boden mit Backpapier auslegen!) Der Kuchen soll eine schöne goldbraune Farbe erhalten, der Zucker karamellisiert sein und die Stäbchenprobe gelingen.
Variationen:
Ich fand den Kuchen optisch total super, schicke Farbe,  schicker Backton, feine Krume. Auch der Geschmack ist klasse. Mein Milchreis war leider noch um einiges bissfest. Ich dachte das würde sich im Teig beim Backen geben, aber man merkte schon an einigen Stellen mal ein Reiskorn. Also: Milchreis richtig kochen!
Das nächste Mal werde ich außerdem noch einen Apfel in den Teig hineinreiben, damit die Saftigkeit noch mehr zum Ausdruck kommt. Oder ich mische ganze Apfelwürfel in den Teig. Vielleicht gleich mit einem halben Teelöffel Zimt.
Ich könnte mir auch vorstellen einen Teil Quark durch Vanillepudding zu ersetzen oder gleich Vanillemilchreis zu verwenden.
 
Mal Lust auf Milchreistorte? Kannste haben! Klick hier.
 
Soll`s lieber Grießbrei sein? Der hier ist ganz flaumig.
 
Dir hat der Butterersatz-Tipp gefallen, weil du selten genug Butter da hast? Dann back doch mal mit Olivenöl. Zum Beispiel den zitronigen Olivenölkuchen.
 
Was Schokoladiges hätte ich dann auch noch im Angebot;) Schokomuffins nach Donna Hay.
 

9. September 2014

Was in der DEGUSTABOX ist

Halleluja, ich hab euch ja noch gar nicht gezeigt, das in der neuen Degustabox drin ist!!! Los geht es mit Getränken.
 
Da haben wir zum einen LIMUH in den Sorten ACE und Tropical. Das schöne an diesen Tetrapäckchen ist nicht nur die kinderfreundliche Aufmachung, sondern die Zugabe von Stevia. So Ist das Getränk kalorien- und zuckerreduziert. Ist dann noch Hello Kitty o.ä. vorne drauf, schreien die Kleinen im Supermarkt danach. Nach kalorienarmen Getränken? Mein Kind? Na ist doch super!
 
Gleich daneben ist Little Miracles zu sehen. Das ist ein Bio-Eistee. Tee und Saft gesüßt mit Agavendicksaft. Also auch wieder schön gesund. Wenn es dann auch noch so lecker schmeckt, lohnen sich die 2,25€ ab und an mal. Allerdings wird es kein täglicher Snack.


Jetzt kommt was buntes für die Suffschrauben unter uns. Berliner Kindle-Pads. Einfach zur Berliner Weisse dazugeben und eine neue Sorte genießen. Schmeckt zumindest mir um Längen besser als die Standard-Weisse in rot oder grün. Pfirsich durfte ich mal in einem Laden probieren und habe mich immer gefragt, wie die daran kommen, weil ich ja noch nie die Flaschen gesehen habe. Nunja. Jetzt weiß ich es: Pads. 2,49€ der Sixer;)
 
 
Joar, hier verliere ich nicht so viele Worte. Kinder Em-eukal Bonbons in der Sorte Wildkirsche und passende Lollis dazu. Kennen wir schon. Nur nicht mit Traumurlaub-Gewinnspiel.
Was wir aber noch nicht kennen, zumindest kenne ich das noch nicht, ist ZACK! Das sind kleine Apfelsterne, die aus Getreide und Apfelsaft gemacht sind. Mit ihrer leckeren Zimtnote bringen sie schon ein bisschen Winterfeeling vorbei. Passend dazu WUMMS! Das ist ein kleiner Riegel, in dem sich Cashews, Aprikosen, Mangos und Datteln tummeln. Kindchen wird nicht dreckig, weil Oblaten die äußere Schicht bilden. Beides von HELDEN!


Jetzt wollte ich mit Sin N°8 weitermachen und merke gerade, dass das Foto fehlt. Nunja, dann berichte ich euch schnell von den zwei Flaschen Wein-Bier Mischgetränk. Es ist echt interessant. Auch wenn es eine Todsünde sein soll "Bier auf Wein, das lass sein!" lautet der neue Spruch wohl eher: Bier UND Wein, das ist fein! Guckt einfach mal bei der Weinkellerei Zimmermann-Graeff & Müller oder einfach beim Team der Degustabox, die euch sowieso bei allen Markenprodukten weiterhelfen.
 
Zum Beispiel auch bei dem Vulkanreis. Hey, allein schon die Aufmachung! Schick verpackt im Jutebeutel mit Hänkelchen. Der Stylefaktor punktet schonmal!
Aber jetzt mal ganz genau: der Sunria- BIO-Reis ist von LOTAO. Er kommt aus Indonesien und ist 100%-Fair Trade. Damit wird der nachhaltige Reisanbau und deren Bauern unterstützt. Es sind mehr als 2.300 Kleinbauern aus der Java-Region, die bei der Produktion tätig sind.
Auch die 
Sunria-Jute-Beutel sind der Erwähnung wert. Sie sind Unikate und werden von lokalen Künstlern konzipiert. Hergestellt werden sie dann in Handarbeit von den Frauen der Reisbauer vor Ort.
Die Anbau-Kriterien für diesen Reis sind strenger als die des üblichen Bio-Anbaus, dadurch wird er nährstoffreicher und um einiges aromatischer, heißt es.
Das werde ich natürlich testen. Und zwar nehme ich dafür wahrscheinlich ein Rezept, was ich mir hier heraussuche:
 http://www.risolier.com/

 
Mein Fazit für die Box allgemein:
Wie immer hält sie das Versprechen viele neue Markenprodukte zu beinhalten. Man lernt wieder neue Anbieter und Produkte kennen. Der Preis ist auch diesmal gerechtfertigt. Wie immer bekommt man mehr, als man zahlt.
Diesmal passt sie gut zum Schulanfang. Es sind kinderfreundliche Dinge dabei, die als Pausensnack gut durchkommen. Meine Lieblingsbox wird es allerdings nicht, aber einfach nur deshalb, weil ich nicht auf Trockenfrucht-Nuss-Riegel oder Wildkirschbonbons stehe. Ihr konntet euch ja selber einen Überblick verschaffen.
 
Hier noch ein Tipp: Legt ne LIMUH-Tropical für eine Minute ins Gefrierfach. Ist eine super Erfrischung!

7. September 2014

1000 Seiten italienische Leckereien "La Cucina" {BUCHVORSTELLUNG}

Schreibt man nicht eine Rezension, nachdem man ein Buch gelesen hat? Oder bei Kochbüchern vielleicht, nachdem man etwas nachgekocht hat?
 
Wie soll ich das bitte bei diesem Buch machen? Nachkochen, ok. Aber mich juckt es schon vorher irgendwie in den Fingern euch das Buch vorzustellen. Vielleicht habt ihr ja schon woanders davon gelesen und mitbekommen, dass in "La Cucina" keinerlei Bilder zu finden sind. Ein Grund das Buch nicht weiter zu beachten? Nein!
 
https://www.callwey.de/buecher/la-cucina/
 
 
Ich finde das Buch ganz toll! 2000 Rezepte, gesammelt von hier und da. Kein alleiniger Koch, der sich das alles ausgedacht hat, sondern viele italienische Familien, deren Bekannte, Verwandte, Freunde und und und. Alle haben ihr liebstes Familienrezept beigesteuert. Natürlich original italienisch. Ohne viel Chi Chi, einfach wie aus dem Selbsteintrage-Koch-Notizbuch mit den vielen Klecksen, was im Küchenregal steht. Die Rezepte sind unverfälscht (gerade mal ins Deutsche übersetzt) und es gibt zu einigen mehrere Varianten, denn das Buch versucht sich die Authentizität zu bewahren, indem es den jeweiligen Rezepten die zugehörigen italienischen Regionen zuweist.
Das soll heißen, dass ihr eben nicht DIE italienische Minestrone finden werdet, sondern mehrere Rezepte dafür. Es ist ja auch bei uns Deutschen so, dass Kartoffelsalat nicht gleich Kartoffelsalat ist und Sauerkraut hier anders auf den Tisch kommt als bei den Nachbarn.
 
Ich überlege schon fast alle anderen Kochbücher wegzuwerfen, weil mir dieses Standardwerk vielleicht reichen könnte. Ehrlich, ich brauche nicht die Bilder auf jeder Seite. Manchmal ist es viel schöner nicht genau zu wissen, wie das Essen am Ende aussieht. Oder wie es aussehen soll (das erspart vielleicht auch manche Enttäuschung).
 
Am liebsten würde ich sofort starten, mir irgendwas aus dem Antipasti, Pizza, Snacks-Kapitel heraussuchen und loslegen. Oder aber unter dem Stichwort Suppen, Gemüse, Fleisch und Geflügel, Pasta und Risotto, Fisch oder Desserts. Egal an welcher Stelle man das Buch aufschlägt, es läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Und das auch ohne Fotos, denn es ist allein die italienische Lebensart, die einem auf jeder Seite entgegenkommt.
 
Da die Rezepte von Privatleuten zusammengetragen sind, unterscheiden sie sich auch in ihrer Art. So findet man einige, die kurz, nahezu in Stichpunkten formuliert sind. Andere schweifen weiter aus und wiederum andere konzentrieren sich eher auf die Küchentechnik als auf die Zutaten.
 
Gekocht habe ich bisher noch nichts (das Buch habe ich aber auch erst seit gestern;), aber das wird sich sicher schnell ändern. Ich freue mich schon darauf, diesen dicken Wälzer bekleckst über die Jahre zu benutzen, Familienfeste mit Rezepten daraus zu bereichern, meine eigenen Anmerkungen hineinzuschreiben und das Buch voller Stolz immer wieder in das Regal hineinzustellen und herauszunehmen.
Vielleicht fotografiere ich ja meine Gerichte auch und veröffentliche dann mit dem Callwey-Verlag das entsprechend passende Bildband, damit doch noch mehr Leute zu "La Cucina" bekehrt werden, hihi :) ;)
 
Mein Fazit ist jedenfalls eine klare Kaufempfehlung für diejenigen, die Authentizität mögen, gerne italienisch essen und sich nicht nur von Bildern inspirieren lassen können.
 
Spart euch die Klebezettel, bei 2000 Gerichten findet ihr garantiert zu viele Gerichte, die ihr nachkochen wollt. Sicher auch welche, die euch nicht gefallen (ich werde die weiße Bohnen-Gerichte nur zuliebe anderer Menschen kochen). Allerdings werden die schicken drei Lesezeichenbändchen in den Farben - natürlich! -  rot, weiß, grün, nicht ausreichen. Gerade mal, wenn ihr ein Dreigangmenü für eure Liebsten zaubern wollt. Aber nicht, um alle Rezepte zu markieren, die auf eure Nachkochliste sollen.
 
 
La Cucina
39.95€
Erscheinungsdatum: 19.09.2013
Ausstattung: Gebunden
Seitenanzahl: 960
ISBN: 978-3-7667-2036-8
hier zu erhalten
 

Le Cookie {REZENSION}

Habt ihr schonmal Cookies gebacken und sie am gleichen Abend restlos aufgegessen? Ich jetzt schon. Krass.
Wer das Rezept will, der liest einfach weiter oder kauft sich folgendes Buch: Le Cookie.






Ich war mir nicht sicher, welches Rezept ich nachbacken soll. Also hab ich einfach gleich mal das erste genommen. Die Autoren schreiben auch, dass sie das Buch damit beginnen mussten, weil es ein MUST-DO-Rezept ist. Lecker ist es echt! So lecker sogar, dass der Teig schon zur Hälfte weg sein wird, bevor die Cookies noch in den Ofen wandern. Somit stimmen also die Angaben der Zutaten nicht. Man braucht für soundsoviele Cookies doppelt so viel ;P


Was habe ich benutzt?
  • 100g Butter
  • 80g Zucker
  • 35g Rohrohrzucker
  • 1TL Vanilleextrakt
  • 1 Ei
  • 1TL Sahne
  • 160g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • gehackte dunkle Schokolade, 130g
  • gehackte Walnüsse, 55g
Erst die Butter schaumig rühren, dann mit den Zuckersorten cremig mischen. Vanille, Ei und Sahne untermischen, dann die trockenen Zutaten dazusieben und vermengen. Schokolade und Nüsse unterheben.
Teig 30 Minuten kalt stellen, danach ggf. als Rolle formen und Cookies in 1cm Scheiben abschneiden oder als Kleckse auf das Blech geben (dann werden sie optisch eher laissez-faire).
Bei vorgeheizten 170°C 15 Minuten backen.

Nachdem die Cookies so geil schmecken, gebe ich dem Buch noch ne mega Chance mehr. Auf den ersten Blick fand ich es nämlich nicht so toll. Ein kleines Buch mit nicht sooo vielen Rezepten (ich steh da eher auf Wälzer) und komisch, da französische Leckereien auf amerikanisch gemünzt werden). Nunja, lecker isses! Und das sind ja dann wohl auch die anderen Rezepte, also die anderen Cookiesorten, Macarons, Whoopies und und und.
Optisch ist es ja auch eigentlich toll. Super Fotos, echt schick in Szene gesetzt. Hm, ich werde einfach mal berichten, wenn ich mir im Klaren darüber bin, was ich von dem Buch halte. Oder ihr schaut es euch schonmal selber an.
Viel Spaß dabei.
Ihr findet es beim Thorbecke-Verlag.
 
 
 
 

Le Cookie
12,99€
1. Auflage 2014
Format 19 x 19 cm
64 Seiten
mit zahlreichen Farbfotos
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-0448-5

6. September 2014

Olivenölfakten, Einkaufstipps und ein ölig, zitroniges Rezept

Hahaha, da kommt mein cucina maddalena Paket hereingeflattert und nahezu gleichzeitig steht Frau Mama mit einer neuen Flasche Olivenöl in der Hand vor mir (nagut, nur vor dem Telefon, denn als hätte sie es geahnt, rief sie genau wegen ihrer neuen Errungenschaft an) -  von cucina maddalena. Ui, sie hat Olio Erbesso!!! Das hat mich ja auch schon manchmal beim Stöbern auf der Seite angelacht! Gut Mama, wir machen einen Deal: ich darf dein Öl benutzen, du meins!

Warum ich gerade so scharf auf dieses Öl bin, ist, weil es keine Bitternoten hat. Und damit meiner Meinung nach ideal zum Backen geeignet ist! Naja und dann hab ich das nächste Mal im Hause Maman gleich mal losgebacken. Was, das seht ihr unten.
 

Olivenöl. Es gibt unzählig verschiedene Sorten davon (allein 300 in Italien, die für die Herstellung von Öl genutzt werden) und selbst wenn ihr nur eine Sorte benutzt, es gibt wohl kaum einen Haushalt, in dem diese mediterrane Köstlichkeit nicht zu finden ist.

Für einen Liter Öl braucht es ungefähr 5 Kilo Oliven. Eine ganz schöne Menge, vor allem, wenn man sich vorstellt, dass drei Millionen Tonnen jedes Jahr produziert werden.



 
 
Ich denke nahezu jeder benutzt Olivenöl. Allerdings werden die Mengen unterschiedlich sein. Ich mag im Salat zum Beispiel lieber Essige und nur einen kleinen Schwapp Öl. Frau Mama hingegen kippt sich nahezu eine halbe Flasche über den Teller.  Kalorienarm ist das Öl jedenfalls nicht. Auf 100 Gramm hat es stolze 884 kcal. Dafür sorgt sein Geschmack aber laut deutsch-österreichischen Studien für ein langes Sättigungsgefühl, könnte also durchaus auch bei Diäten auf dem Speiseplan stehen bleiben.
 
Aufbewahrung: Das Öl hält sich bis zu 18 Monate, allerdings sollten geöffnete Flaschen innerhalb von zwei Monaten verbraucht werden. Ihr lagert es am besten lichtgeschützt und weniger warm.
 
Außerdem: Es gibt nicht wirklich rote bzw. violette oder schwarze und grüne Olivensorten. Es ist nur der Reifungsprozess, der die Farbe verleiht. Zunächst sind also alle Oliven grün. Später ändert sich die Farbe über einen leicht rötlichen Ton bis hin zu schwarz. Wer also die grünen Oliven bevorzugt, der isst einfach nur lieber Oliven, die in einem früheren Reifestadium geerntet wurden. Diese schmecken kräftiger. Ich mag die dunkleren Oliven lieber.
 
Verwendung: Kann man mit edlem Olivenöl braten? Ja, kann man. Olivenöl ist bis zu 210 Grad erhitzbar, was bei vielen anderen Pflanzenölen nicht der Fall ist. Mir wäre richtig hochwertiges Öl dazu allerdings zu schade. Kleine Fläschchen, die ich beispielsweise aus dem Urlaub mitgebracht habe und die einen einzigartigen Geschmack haben, verzehre ich lieber so. Also zu Salat oder aber eher noch einfach mit Baguette.
Snack-Tipp: Es gibt fast nichts besseres: nehmt einen kleinen Teller und gießt etwas Olivenöl darauf. Daneben einen nahezu gleichgroßen Klecks dunklen Balsamicoessig. Nun mit der Mühle Salz und Pfeffer darüber mahlen und Baguette eindippen. Ich finde das echt lecker und freue mich immer, wenn beim Italiener das Baguette gebracht wird und ich mein kleines Tellerchen vorbereiten kann.
Hochwertiges Öl erkennt ihr übrigens auch an seiner Farbe. Es ist hellgrün. Zudem hat es einen leicht bitteren Geschmack, etwas scharf ,fruchtig wie grüne Banane und möglicherweise erinnert es euch an Gras.
 
Ich persönlich kenne immer mehr Personen, die Olivenöl zu schätzen wissen und sich mit den verschiedenen Sorten beschäftigen. Allerdings sind wir noch lange vom Konsum der Italiener entfernt. An die zehn Liter Olivenöl, die ein Italiener im Jahr konsumiert, kommen wir mit unseren knapp 0,9 Litern nicht heran.
 
Mit Olivenöl lässt sich auch hervorragend backen. Ich habe euch schon kleine Orangenöl-Küchlein gezeigt und werde heute noch ein Rezept für einen fluffigen Olivenölkuchen folgen lassen.
 

Olivenöl-Zitruskuchen

 
4 Eier, getrennt
110g + 60g Zucker
1/2 TL Salz
150ml gutes Olivenöl
2 EL Limoncello (italienischer Zitronenlikör)
120g Mehl
 
 
  1. Das Eigelb mit dem ersten Teil Zucker cremig schlagen.
  2. Olivenöl und Limoncello nach und nach dazulaufen lassen.
  3. Das Mehl vorsichtig unterheben, nur bis der Teig gerade homogen ist.
  4. Das Eiweiß mit Salz schlagen und den Zucker einrieseln lassen. So lange schlagen, bis kein Zucker mehr zwischen Daumen und Zeigefinger zu spüren ist, wenn ihr den Eischaum zwischen den Fingern reibt.
  5. Erst einen kleinen Eiweißteil unter den Teig mischen, dann den Rest vorsichtig unterheben.
  6. Teig in die gefettete und mit Backpapier ausgelegte 22cm-Form geben, mit etwas Zucker bestreuen und bei vorgeheizten 175°C für 35-40 Minuten backen (abhängig von eurem Ofen).
TIPP: Wer es noch etwas zitroniger mag, kann auch Zesten einer unbehandelten Zitrone zugeben. Diese dafür am besten zuvor mit unter das Mehl mischen.

Für einen Orangenkuchen den Limoncello durch Cointreau ersetzen und Orangenschalen verwenden.
 
 
Limoncello gibt es auch im Onlineshop. Genauso wie das Orangenöl, womit ihr beispielsweise einen Koki-Salat aufpeppen könnt.
 
Nivole DOCG - Moscato d`Asti - 2013Wenn ihr für eure Menükarte noch einen passenden Begleiter bzw. einen süßen Abschluss sucht, dann empfehle ich euch den Moscato d`Asti. Die Kellerei Michele Chiarlo weiß genau, dass diese Weine die besten Dessertweine der Welt sind und hat sich dran gemacht einen eigenen herzustellen - wie ich meine: mit Erfolg! Herrlich fruchtig und mit einem natürlichen Geschmack!
Er soll wohl auch zu Schokolade passen. Das muss ich erst noch testen. Vielleicht darf Frau Mama sogar auch mal:)
 
"Ein fruchtig-milder Dessertwein mit wenig Alkohol. Die Gärung wird durch Temperaturabsenkung gestoppt, so dass der Wein eine deutliche, natürliche Restsüße aufweist. Aromenreich, voller Finesse. Man meint reife Trauben zu schmecken, erfrischend und belebend."

Cucina maddalena findet ihr auch bei Facebook. Habt ihr Lust, dass wir zusammen die 1000 Däumchen auf der Seite knacken? Dann hier entlang.
 

4. September 2014

Schokomuffins nach Donna Hay

Mmmmhh, ich habe den Schokoladenkuchen nach Donna Hay als Muffins gebacken. Das Rezept muss ich gleich mal in meinem virtuellen Kochbuch festhalten.






Zutaten:

120g Mehl
1/2 TL Backpulver
75g Kakao
250g brauner Zucker
3 Eier
180 ml Buttermilch
1 EL Vanillezucker, am besten selbstgemacht
80ml Öl
100 gr Schokoladentropfen

Zubereitung:

Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Zucker und Eier schaumig verquirlen und die Buttermilch einfließen lassen, anschließend Öl und Vanillezucker untermischen. Weizenmehl, Kakao und Backpulver erst separat vermengen, dann in die Schüssel sieben und klümpchenfrei unterrühren. Schokoladendrops unterherben.
Alles in die Förmchen geben und auf der mittleren Schiene für ca. 15min backen.

Auskühlen lassen und vernaschen:)

Frohes Schlemmen, eure TONI

3. September 2014

Ich bin ein typischer "Am-liebsten-vegetarisch-aber-gerne-ein-bisschen-Fleisch-und-Geflügel-und-vielleicht-ein-bisschen-Bio-Fleisch-oder-Wild-Mensch." {REZENSION}

 
Ihr wisst, dass ich gerne viel über Bücher schreibe, die mir gefallen. Heute wird es ein etwas kürzerer Post. Das Buch ist nicht schlecht, allerdings trifft es nicht ganz meinen Geschmack, im wahrsten Foodblog-Sinn:)
Das muss aber nicht bedeuten, dass es nicht einem von euch gefällt.
 
Die Flexitarier-Idee an sich finde ich gut. Kein absoluter Verzicht auf Fleisch, aber auch kein all Day- Verzehr. Lieber weniger, dafür gute Qualität und demnach viel leckerer.
 
Keine Ahnung, ob man es lange durchhält, wenn man von einem Tag auf den anderen das Fleisch essen so stark einschränkt. Ich habe allerdings noch nie meine tägliche Ration davon gebraucht. Insofern habe ich auch eher die Bücher im Regal, bei denen die vegetarischen oder veganen Gerichte überwiegen. Das ist gar nicht meine Absicht, wenn ich Bücher kaufe. Manchmal ist das eben so, dass man seine Essgewohnheiten erst an den Büchern ausmachen kann als andersherum sich beim Bücherkauf daran zu orientieren.
 
Cecilia Vikbladh - Das Flexitarier-Kochbuch

Das Flexitarier-Kochbuch

Genussvoll leben mit viel Gemüse und wenig Fleisch


1. Auflage 2014
Format 19 x 24 cm
144 Seiten
mit zahlreichen Farbfotos
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-0558-1
 
Das Flexitarier-Kochbuch von Cecilia Vikbladh, beginnt mit einer schönen Passage:
 
VEGGIVORE - ganz nach meinem Geschmack!
Lange habe ich nach einem Wort oder einem Ausdruck gesucht, der meine Art zu essen und zu leben beschreibt. Und dann habe ich es plötzlich gefunden: Veggivore!
[...] Ich bin ein typischer "Am-liebsten-vegetarisch-aber-gerne-ein-bisschen-Fleisch-und-Geflügel-und-vielleicht-ein-bisschen-Bio-Fleisch-oder-Wild-Mensch." G
anz einfach ein Veggivore, ein Flexitarier, ein Teilzeit-Vegetarier. [...] Es geht also nicht um irgendeine neue Methode oder Diät, sondern um eine respektvolle Einstellung zu dem, was wir essen, und zu uns selbst.
 
Wer sich ebenfalls mit diesen Worten identifizieren kann, der findet neben unzählig schönen Fotos viele Rezepte, die in dieses Flexitarier-Konzept passen.
Nach der Einleitung folgen:
  • Morgenstund` hat Gold im Mund`
  • Smoothies
  • Himmlische Suppen
  • Leckeres & Gemischtes
  • Tomate & Aubergine
  • Rote Bete
  • Reis & Pasta
  • Bratlinge & Pfannkuchen
  • Glückliche & Wilde Tiere
  • Salat
  • Süsses
Besonders, dass Rote Bete einen eigenständigen Teil hat finde ich toll! Auch überhaupt die Kapitel, die sich schon in der Bezeichnung von Normalo-Kochbüchern Vorspeise-Zwischengang-Hauptgericht-Dessert unterscheiden.
 
Knuspermüsli, Birchermüsli und Co sind einfach nicht meins. Auch Bratlinge und Co... sowas kerniges eben. Bei Rote Bete bin ich dann wieder dabei! So ungefähr bei knapp dem halben Buch. Deshalb auch meine Begeisterung, die sich so in Grenzen hält.
Und die anderen Kapitel beinhalten viele Gerichte, bei denen ich selber schon erprobte Rezepte habe oder zumindest eine Sammlung, die ich zuerst ausprobieren will.
Nichtsdestotrotz könnt ihr euch das Buch ruhigen Gewissens kaufen, denke ich. Ein Rezept habe ich aber noch nicht für euch erprobt.
 
 
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