2. September 2014

Sponsored Video UND: Lust auf Steak? Ich schenke dir die Perfektion {geiles GIVE AWAY}

Wie macht man das perfekte Steak?
Ihr bekommt von mir jetzt nicht das scharf Anbraten, so und so viel Minuten von der und der Seite, in Folie bei soviel Grad in den Ofen für ..  bis dann.
Nee, heute machen wir es uns mal schön einfach. Und das Ergebnis wird nicht weniger gut. Nein, es wird genau so, wie wir es haben wollen.
Ein schön saftiges Steak, nicht zur Schuhsohle durchgebraten, nicht zum hundert Mal kauen, nein!
 
Bei Fleisch mit guter Qualität (und das ist meist nicht gerade das billigste, man sollte es sich schon etwas kosten lassen und von der Herkunft wissen) braucht es nicht viel. Gerade mal Salz und Pfeffer oder beides in einer guten Fertigmischung. und schon kann man auch ohne diverse Saucen einen tollen Geschmack erreichen. Natürlich gehört aber noch Garpunkt und Temperatur dazu.
 
Die meisten mögen ihr Steak medium, aber auch für alle anderen habe ich die Lösung! Das STEAK CHAMP.
Ganz einfach gesagt ist es ein kleines Stäbchen, eine Art Thermometer, was man mittig in das Fleisch sticht. Dieses hat die Kontrolle über die Kerntemperatur des Steaks und blinkt uns rechtzeitig an, wenn das Fleisch so ist, wie wir es von der Hitze nehmen sollen. Dann berechnet es die Zeit, die die Wärme nachzieht und sagt uns dann wieder durch ein Blinken, wann es servierfertig ist.
  


















Ich kannte das vorher gar nicht und durfte freundlicher Weise eines davon testen. Ich hätte mich wohl eigentlich für medium-rare entschieden, aber da ich ja meistens nicht nur für mich koche, habe ich dann doch medium genommen.
Das Ergebnis? Schaut selbst! Ich habe das Temperaturmessgerät schon ziemlich oft ausprobiert und immer hat es super funktioniert. Bei dickerem Fleisch, genauso wie bei etwas dünnerem.
Damit es perfekt gelingt hier ein paar Tipps.
 

Welche Faktoren beeinflussen mein Fleisch?

 
perfektes Steak | perfekte Steaks | gutes Fleisch

Ein perfektes Steak zubereiten – So funktioniert es

  1. Gutes Fleisch kaufen, circa 4 cm dick.
  2. Das Steak eine Stunde vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank nehmen.
  3. Steak mit etwas Öl einreiben und leicht salzen.
  4. Etwas Öl oder Fett in die Pfanne, bzw. den Grillrost leicht einölen.
  5. SteakChamp auswählen, aktivieren und in das Fleisch stecken.
  6. Beide Seiten des Steaks circa 2 Minuten mit hoher Hitze anbraten bzw. grillen.
  7. Hitze deutlich verringern (Herd: halbe Umdrehung, Grill ca. 130 bis 170°C) und bei mittlerer Hitze langsam weitergaren. Steak alle 2 bis 3 Minuten wenden, dann wird es schön gleichmäßig gar.
  8. Bei Doppelblitz-Signal des SteakChamp das Steak vom Feuer nehmen und ruhen lassen bis Doppelblitz-Signal endet. Jetzt ist Ihr Steak perfekt.
  9. SteakChamp entfernen, Meersalz und Pfeffer drüber, fertig!


Noch Fragen? Hier findest du ein Video mit der genauen Anleitung.
 
Die Wahl hat man zwischen SteakChamps für die Garstufen rare, medium-rare, medium und well-done.

Das Team von SteakChamp lässt mich so ein SteakChamp verlosen. Vielen Dank dafür!
  • Ihr müsst mir lediglich bis zum 7.9.2014, 18 Uhr, verraten welche Garstufe ihr wählen würdet .
  • Zusatzlose gibt es beim Teilen des Gewinnspielposts bei Facebook oder Twitter (das wird auch wirklich nachgeprüft!),das gebt ihr bitte im Kommentar mit an.
  • Es gibt natürlich wie immer keine Barauszahlung.
  • Vergesst nicht eure Mailadresse o.ä. zur Erreichbarkeit anzugeben.
  • Der Gewinner wird am Montag, 8.9.2014 benachrichtigt, hat eine Woche Zeit um sich mit seiner Adresse bei mir zu melden, welche an das Team von SteakChamp weitergeleitet wird, damit euch das SteakChamp zugesandt werden kann.
Außerdem möchte ich gerne wissen, welches Video euch von den zweien am meisten gefällt. Ich habe heute eine Mail mit den beiden bekommen und finde sie unglaublich süß!






29. August 2014

Wenn es schnell gehen soll. Wenn es RICHTIG schnell gehen soll: Tarte aux pommes Marie Hélène

Ich glaube so schnell habe ich noch nie etwas gebacken. Also ich meine, dass ich ein Buch in die Hand bekomme und zehn Minuten später am Herd stehe. Das geht aber auch nur mit Rezepten, bei denen man die Zutaten wirklich da hat. Das Buch an sich läd ja schon zum Backen ein, aber extra losfahren und einkaufen? Dazu hatte ich nun wirklich keine Lust.
So bin ich aber, die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut, entspannt durch den Garten gestreift und habe mich unter den Apfelbäumen bedient. Eine schöne Mischung regionaler verschiedener Sorten kam zusammen. Das mag ich bei Kuchen besonders gern: wild gemischt. Für Apfelmus oder Saft hingegen habe ich meine Favoriten entdeckt, da bleibt es dann dabei.



 
Genauso schnell wie beim Backen bin ich heute beim Bloggen. Keine Ahnung woher der Elan kommt, die Arbeit heute kann man jedenfalls nicht als Inspirationsquelle bezeichnen. Jedenfalls ist der Kuchen gerade noch im Ofen, aber ein buttrig-süßlicher Duft durchdringt schon die Küche. Schmeckt der Kuchen nicht, kann ich den Post wohl vergessen, oder aber das Backbuch gleich mit einem Fehlversuch beginnend vorstellen. Potential hat es aber, denn der Kuchen beginnt gerade eine außerordentlich tolle Farbe anzunehmen. Leicht goldig. Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, ein Gruyère-Gratin würde dort die Hitze genießen.
Stattdessen ist es eine Tarte aux Pommes Marie-Hélène. Ein guter Kuchen, der in französischen Haushalten gerne gebacken wird, da er sehr einfach gehalten ist. Es geht schnell, die Zutaten sind vorhanden (bei mir ist das mit der Butter immer so eine Sache. Da ist immer welche, aber meist natürlich kein ganzes Stück. Gut, dass man hier mit 125g oft auf der sicheren Seite ist) und viele Schüsseln müssen auch nicht extra eingemanscht werden.
Tomaten wollten dieses Jahr nicht so richtig, genau wie die hellen Trauben (die dunklen hingegen sind schon jetzt ein Traum, auch wenn bei einigen die Schale noch im Mund bleibt). Die Zucchinipflanze gibt Gas, aber es ist dieses Jahr eben auch nur eine. Äpfel sind jedenfalls genug im Garten. Damit ich nicht nur wieder so viel erzähle à la: wir haben so viele davon, ich mache dieses Jahr dies und das damit... sondern auch ans Werk gehe, habe ich den Kuchen also gleich mal gebacken (ein kleiner Blick nach hinten zum Backofen, damit das Kunstwerk auch ja nicht verbrennt!). Das Apfelbuch soll auch noch ins Detail getestet werden.
Ich bin mir immer sicherer, der Kuchen gelingt. Deshalb schreibe ich das Rezept nun schon auf:
 

Tarte aux Pommes Marie-Hélène

8-10 Stücke
 
4 große Äpfel (oder dementsprechend) - gerne regional und gemischt
125g Butter
110g Weizenmehl (lieber ein paar Gramm weniger als mehr)
1 TL Backpulver (mit gutem Häufchen)
knapp 1/4 TL Salz (ich habe 4 Umdrehungen mit der Salzmühle genommen, aber diese sind ja unterschiedlich grob einstellbar)
2 Eier
125g Zucker
1 TL Vanillezucker (gerne selbstgemacht, geht ja echt einfach)
3 EL Rum (für den besonderen Geschmack, und Rumaroma allerhöchstens wenn Kinder dabei sind - oder lieber gleich weglassen)
 
  1. Äpfel schälen und von den Kernen befreien (ich befreie eher das Gehäuse von dem Apfel. Gerade bei den eigenen Früchten, welche man von Druck- und Madenstellen befreien muss, schneide ich diese großzügig heraus und schnipple den brauchbaren Apfelrest um das Gehäuse herum ab. Der kleine Überschuss wird dann einfach an den Kernen vorbei abgegessen). Apfelstücke in ca. 3cm-Stücke schneiden.
  2. Den Ofen auf 175°C erhitzen (ich habe mir angewöhnt, bis auf spezielle Ausnahmen, Umluft immer nur dann zu nutzen, wenn wirklich in mehreren "Etagen" gebacken wird)
  3. Butter zerlassen.
  4. Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Separat Eier, Vanillezucker und Zucker mischen.
  5. Alle Mischungen zusammenrühren und nichts vergessen: Mehlmischung, Eiermischung, Butter und Rum.
  6. Teig in eine gefettete 22-24cm- Springform geben und die Apfelstücke darauf verteilen. Für ca. 45 Minuten backen.
Nicht ganz abgekühlt und mit Vanillesauce oder -eis essen.
 
 
Auf den Punkt: die Ofenuhr piept: ca. 38 Minuten war der Kuchen jetzt im Rohr und die Stäbchenprobe zeigt keinen Krümel. Trotzdem wirkt der Kuchen noch sehr saftig. Ich schalte den Ofen aus, lasse den Kuchen aber noch drei Minuten bei geschlossener Tür darin. 
 
Wäre mir jetzt nicht schon etwas schlecht vom Naschen, würde ich mich wahrscheinlich regelrecht auf das Gebäck stürzen. So halte ich es aus.
 
Ich bin froh, dass ich noch an die Butter gedacht habe: Es war nicht das erste Mal, dass ich irgendwann merkte, dass ich sie vergessen hatte. Gerade, wenn man sie in einem kleinen Topf zerlässt, der dann auf dem Herd stehen bleibt, lässt man sie dann aus den Augen, rührt den restlichen Teig zusammen und vergisst sie am Ende vollends. Irgendwann wundere ich mich, warum der Teig nach so wenig aussieht und später, was denn das im Topf auf dem Herd sein mag.
Ein paar Mal hatte ich das schon bei Rezepten mit zerlassener Butter. Heute war der Kuchen 1-2 Minuten im Ofen. Ich habe ihn dann noch einmal herausgeholt. Die Apfelstücke habe ich herausgehoben und da ich die Form zusätzlich mit Backpapier ausgelegt habe, musste ich den restlichen Teig nur herausgießen, neues Papier einlegen und alles wieder (mit der Butter!) einfüllen.
Die Äpfel sind so mit einem Hauch Teig überzogen, weil ich sie natürlich nicht komplett sauber herausheben konnte und dafür keine neuen schneiden oder diese mit Wasser abspülen wollte. Warum auch? 
 
Ich habe den Kuchen nur so gebacken. Ohne darüber nachzudenken, wer ihn bekommen oder essen soll. Gerne würde ich ihn anschneiden, um ein Stück zu probieren und zu schauen, wie er innen aussieht. Oder nehme ich ihn morgen zur Arbeit mit? Dann sollte lieber kein Stück fehlen.
 
Was übrigens hingegen ein Vorteil von Rezepten mit zerlassener Butter ist (auch wenn man dazu neigen könnte, sie zu vergessen... obwohl ich bei irgendeinem Rezept einmal eine Verbesserung durch das Weglassen der Butter erzielen konnte), ist, dass man kein Rührgerät braucht. Es geht wunderbar alles mit einem Holzlöffel zu vermischen und man spart sich Abwasch. Das macht dieses Rezept noch einfacher und bringt jedenfalls einen Typ wie mich auch an "Ich habe Lust zu backen, aber aufwändig soll es heute nicht sein"-Tagen an den Herd.
 
Der Post ist fertig. Ich schneide den Kuchen an. Er duftet einfach zu gut (gerade das süße Apfelaroma, was meine Nase streichelt lässt mich schwach werden.













Das Buch "Mia`s süßes Frankreich"

Jetzt habe ich schon so viele Worte verloren, da möchte ich doch noch kurz das Buch vorstellen, was mich so inspiriert hat. Es ist im Thorbecke-Verlag erschienen und ihr bekommt es dort für 16,99€, die sich wirklich lohnen, wenn ihr Frankreich-begeistert seid und /oder gerne backt. Es macht wirklich allein schon Spaß, sich das Buch nur anzuschauen und die kleinen Textchen zu lesen, die es zu jedem Rezept gibt und die eine Distanz zwischen uns und der Autorin Mia Öhrn verschwinden lassen.  
Die Zeichnungen und privaten Fotos lockern das ganze auf und machen das Buch nicht nur zu einer Rezeptsammlung sondern zu einer Art Tagebuch von Mia, was man gerne liest. Ich kann absolut verstehen, was Mia an Frankreich und an dessen Kulinarik findet. Ich liebe es ebenfalls französisch zu backen. Das habe ich auch schon öfters hier auf dem Blog gezeigt. Beispielsweise bei den Cannelés bordelaise oder dem selbstgemachten Blätterteig, Pralin, Financiers noisette und französischem Baguette.  
Ich würde behaupten dem Buch fehlt nichts an Rezepten, die typisch für Frankreich sind. So ganz wird das sicher nicht stimmen, aber von Financier, Eclair, Madeleine, Croissant bis hin zu Forêt Noir (wie unsere Schwarzwälder-Kirsch-Torte) oder Phitivers habe ich erstmal nichts vermisst. Sogar mille feuille ist dabei und... naja, seht doch selbst mal rein. Einen kleinen Einblick zeige ich euch jetzt schon. 


 
 
 
 
 
 
 
 

 

28. August 2014

Wirklich toll: Ritterwerk {SHOPVORSTELLUNG}

Amerikanische Küchen sind doch grandios, oder? Vor allem finde ich es immer so toll, wenn dort die Toaster stehen, bei denen die Toasts noch nebeneinander *pling* machen. Ihr wisst schon... (nagut, der Herr XZ brauchte geschlagene 20 Minuten, um zu verstehen, was ich meine, zumal auch erstmal geklärt werden musste, dass ich einen "richtigen" Toaster meine und kein Sandwich-back-Ding.) naja, halt so ein Toaster:
 

 
 
Sind die überhaupt amerikanisch? So sicher bin ich mir gar nicht. Aber es ist eben ein obercooles Haushaltstool und sowas kommt ja meistens von dort "drüben". Außerdem gibt es bestimmt irgendeine "How i met your mother"- oder "Two and a half men"-Folge, wo so ein Toaster zu sehen ist. Sure!
Nunja, finden kann man so nen Toaster auch in Deutschland. Selten zwar, aber es gibt ihn. Ich bin für euch auf die Suche gegangen.... Und fündig geworden!
Ritterwerk hat solche Toaster "made in Germany" für uns. Und das noch dazu im schicky-Style und mit den Glasfrontenfarben rot, weiß oder schwarz.

 
 
Hier bin ich auch endlich darauf gekommen, wie ich das nächste Mal beschreiben kann, was ich für Toaster meine. Da steht nämlich wie sie heißen: Langschlitztoaster!
Die zwei Toasts können in unterschiedlichen Röstgraden getoastet werden. Nicht sonderlich wundersam, aber: wir haben ne coole LED-Anzeige dafür! Zwei Toasts find ich übrigens auch besser als vier. Einerseits, weil ich eh nicht mehr brauche... und selbst wenn: dann will ich die sekundenfrisch und warm und toaste in der Futterzeit lieber gleich noch die nächste Runde. Naja und andererseits ist es
eben viiiiieeel stylisher :) So hat der Toaster nämlich gerade mal eine Breite von 9cm! Yay! Krümelfach und Brötchenauflage passen trotzdem in und auf  unseren Toaster.
 
Ja, aber nicht nur ich stehe so auf Optik.. Es gibt sogar den product design Award. Und den gewann unser volcano5 Toaster 2011 und 2012 wurde er auch noch für den Designpreis Deutschland nominiert.
 
Bei Ritterwerk (das heißt übrigens wegen Franz Ritter, dem Gründer, so) werden allerlei Tisch und Einbau-Hausgeräte für unsere Küchen gefertigt und entwickelt. Es lohnt sich gerade dann mal dort vorbeizuschauen, wenn ihr dabei seid, eure Küche zu pimpen oder sogar eine neue sucht. Das habe ich im nächsten Jahr auch noch vor mir. Super finde ich dabei den Standort in Deutschland und die Unternehmensphilosophie, die die Standards im Sinne der Bauhaus-Lehre der 20er Jahre setzt: hohe Qualität, Nachhaltigkeit, Materialgerechtigkeit und funktionales Design. Und das alles "made in Germany".

Dafür von mir ein klares "Daumen hoch".
 
 
Mein neuer Toaster (übrigens in weiß) hat schon ein Rezept für euch parat, was die nächsten Tage hier vorgestellt werden soll.
 

25. August 2014

Soll der doch nach Italien fahren, ich hol mir Italien nach Hause {REZENSION "ITALIA"}

Ich bin mal wieder neidisch, weil ich die tollen Urlaubsfotos von Italien sehe und ich dieses Jahr selber nicht dort war. Gerade wo doch Italien so eine kulinarische Hochburg ist. Deshalb umso besser, dass das Buch "Italia" jetzt mein Eigen ist. Es ist wie "California", was ich schon hier rezensiert habe, aus dem KOSMOS-Verlag, hat zwar die gleichen Maße, aber ist inhaltlich ganz anders aufgebaut.
Zunächst geht es nach Jahreszeiten. Das finde ich ganz gut, wenn man regionale und saisonale Zutaten verwenden möchte. Man kocht mit dem, was die Natur hergibt, aber genau das ist es ja auch, worauf man normalerweise sowieso in der entsprechenden Jahreszeit Lust hat.
Wie auf einer Trattoria-Speisekarte findet man dann die Unterteilung in
  • antipasti
  • primi
  • secondi
  • contorni
  • dolce
Man kann sich also ganz fix ein kleines Menü zusammenstellen und mit anderen einen gemütlichen italienischen Abend verbringen.

Italienisch... von Olivenöl bis Wein, all das hält das Kochbuch bereit. Außerdem gibt es wieder Einblicke in italienische Essgewohnheiten und Lebensweisen, wichtige Einkaufstipps und Hinweise, die zum Gelingen der Gerichte beitragen.

Wohin sind meine Klebezettel gewandert?

Brennnessel-Gnocci mit Salbeibutter
Spaghetti mit Barba di frate
Cannelloni mit Spinat-Ricotta-Füllung
Spaghetti mit Tintenfisch und Erbsen
Tintenfische aus der Pfanne
Zuckerschoten mit Tomaten
Salat mit roter Bete aus dem Ofen
klassische südtiroler Weinsuppe
Creme von blauen Trauben
knusprig gebackene Schwarzwurzeln
mit Hackfleisch gefüllte Zwiebeln

Es sind aber auch einfach köstliche Fotos zu fast jedem Rezept, die total Lust auf das Kochen machen. Dieses Buch lohnt es sich im Bücherregal stehen zu haben.

http://www.kosmos.de/produktdetail-117-117/Italia-3020/

ITALIA
Ein Spaziergang durch die Jahreszeitenküche
KOSMOS-Verlag
240 Seiten
227 Farbfotos
laminierter Pappband mit Schutzumschlag
285 x 240 mm (LxB)
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-440-12243-3
 
Die Autoren sind Carlo Bernasconi und Marlisa Szwillus. Carlo ist Koch und hat ein eigenes Restaurant, Marlisa studierte Ernährungswissenschaft und arbeitete lange Zeit bei "Essen und Trinken".

21. August 2014

Frühstück am Nicht-Geburtstag

Ich halte nicht viel davon Geburtstage nachzufeiern. Entweder an dem entsprechenden Tag oder halt gar nicht.
Wenn man natürlich zu einem gemütlichen Sonntagsfrühstück eingeladen wird, bei dem man keinen Finger krumm machen muss, dann ist das allerdings was ganz anderes :)
Zum Geburtstag habe ich nämlich einen mydays Gutschein geschenkt bekommen. Ihr wisst schon, diese Seite, wo man sich tolle Erlebnisse aussuchen kann, die man dann entweder allein, mit Partner oder mit Freunden verbringt.


 
Mich als Foodblogger interessiert da natürlich die Sparte "Dinner und Kulinarisches" am meisten. Klar habe ich auch nichts gegen Fallschirmspringen, Urlaube in tollen Hotels, Spa-Besuche und Co. Aber am Ende zieht es einen dann doch schon in Richtung Essen gehen oder Kochkurse besuchen. Letzteres interessiert mich ja wahnsinnig doll. Ganz besonders gern würde ich mal einen Sushi-Kochkurs machen, denn so viel Sushi ich auch schon gegessen habe: ich habe noch nie selbst welches zubereitet.
Da aber ein weiteres Geschenk schon ein Sushizubehör-Set war, womit ich mich tatsächlich mal zu Hause an so eine Aktion wagen kann, habe ich mich für etwas anderes entschieden. Schließlich wollte ich auch den Schenkenden mitnehmen und ein Kochkurs wäre da absolut nicht die richtige Wahl gewesen.
Frühstück schon viel eher. Also wurde fix gebucht. Ich habe schnell die Daten online eingetippt, konnte mir einen Tag aussuchen, an dem das Event stattfinden soll und hatte wenige Sekunden später meinen Gutschein im Mailpostfach. Mydays und das Hotel haben bestätigt, ich habe den Gutschein mitgenommen und schon am nächsten Morgen Kaffeespezialitäten, Käse- und Wurstbrötchen, Müsli, Joghurt und regionale Spezialitäten genossen.
Leider habe ich dabei ganz das Fotografieren vergessen. Ich wollte euch doch zeigen, wie es war! Aber bei mydays gibt es ja auch Fotos:


Gut finde ich, dass die Fotos hier wirklich das wiedergeben, was man auch beim Frühstück bekommen hat. In einer anderen Sparte "Kleine Köstlichkeiten für Zwei" finden sich nämlich manchmal Standardbilder. Wenn es sich z.B. um Sushi handelt, findet man das gleiche Bild auch bei einer anderen Lokalität.


Das Frühstück hatte einen Wert von 29€. Ich werde meinen restlichen Gutschein demnächst benutzen, um in Berlin entweder kleine Köstlichkeiten und Cocktails genießen zu gehen oder aber mir davon doch Sushi schmecken zu lassen. 




Frohes Schlemmen, eure TONI

20. August 2014

Lerne Nigel Slater persönlich kennen

Ich koche. Das tue ich an so ziemlich jedem Tag meines Lebens, seit meiner Teenagerzeit. Nichts Protziges oder Auffälliges, nur ehrliche, alltägliche Sachen. Die Art von Essen, für die man nach einem arbeitsreichen Tag gerne nach Hause kommt. Ein paar Wochenendrezepte, ein bisschen Kuchen und Backvergnügen, vereinzelte Einmachgläser und Schlemmereien für Festtage. Aber im Allgemeinen bloß schlichte, unaufdringliche Rezepte, eher zum Austauschen als zum ehrfürchtigen Bestaunen.
 
Warum erzähle ich euch das? Ich beginne ja nicht gerade einen Blog, sondern versorge euch schon über ein Jahr mit kulinarischen Einblicken in mein Leben.
Aber alles, was da oben steht, stimmt.
Nur ist es nicht aus meiner Feder.
 

Ein einfaches Buch       ?

 
Diese Zeilen sind die einleitenden Worte des Küchentagebuchs von Nigel Slater. Das hat vor gut einer Stunde die Postfrau gebracht.
Merkt ihr was? Vor einer Stunde!
Es ist also kein Buch, das einige Wochen auf seine Rezension warten muss, weil es vielleicht eher uninteressant oder banal ist. Nein, es ist ein Buch, was mein Interesse geweckt hat. Sicherlich ist es nicht jedermanns Sache, denn es ist wirklich eher ein Küchentagebuch als ein Kochbuch. Ohne große Umschweife beginnt es auf Seite 14/15 im Januar (das gesamte Buch umfasst 544 Seiten! [532 ohne Register und Co.]) mit einem bescheidenen Brot und einer Suppe aus Wurzeln. Allerdings kommt nach dieser Überschrift nicht etwa sofort ein Rezept. Nein, es folgt ein Tagebucheintrag.
Wundervoll!
http://www.dumont-buchverlag.de/buch/Nigel_Slater_Das_Kuechentagebuch./14479
 

Kein besonders aufregender Tag

 
Nigel erzählt von seinem Tagesverlauf am 1. Januar. Kein besonders aufregender Tag. Er gönnt sich den Rest vom Silvester-Champagner, genießt die Ruhe und beginnt Brot zu backen.
Seine Zeilen zeugen von solch einer Ruhe und Bedächtigkeit, dass es wahrhaft wohltuend ist, sie zu lesen. Man scheint ihn in seiner Küche beobachten zu können, nahezu neben ihm zu sitzen und ihm zuzuschauen.
Es ist toll und weckt zugleich das Bedürfnis ebensolch ein Tagebuch zu schreiben. Weiterlesen will man auf jeden Fall!
 

Hätte ich das gedacht? Ganz sicher nicht!

 
Wie werde ich dieses Buch studieren? Eins ist klar, ich werde alle Seiten lesen! Hätte ich das gedacht? Ganz sicher nicht! Ganz sicher nicht!
Womöglich starte ich das Lesen in der Mitte des Buches. An der Stelle nämlich, zu welcher Jahreszeit wir uns auch gerade befinden. Im Sommer, Ende August. Durch die saisonalen und regionalen Bezüge, die sich bei den entsprechenden Monaten finden, wird es auch für mich einige Anregungen für Rezepte geben. So ist es vielleicht am sinnvollsten, sich das Buch ein ganzes Jahr über schmecken zu lassen. An jedem Tag zwei, drei Seiten zu lesen und somit täglich eine kleine Auszeit zum Lesen zu haben.
 

Die Rezepte

Allein die wenigen Seiten, die ich von diesem Tagebuch nun kenne, lassen mich glauben, Nigel Slater zu kennen. Er schreibt so normal, nicht abgehoben und geht gleichfalls einfach mit seinen Rezepten um. Die Zutaten sind so gehandhabt, dass man sie überall bekommen kann oder auch schon zu Hause hat. Anderenfalls ersetzt man sie eben ohne dass man Bedenken haben muss, Lehrer Slater stünde kopfschüttelnd hinter einem. Im Gegenteil; er würde uns ermutigen, sich nicht exakt an seine Angaben zu halten, denn er möchte weniger das perfekte Gericht auf dem Tisch haben, als Spaß am Kochen und Essen wecken, genauso wie an gemeinsamen Tischrunden, die auch gerne mal um eine Kohlsuppe herum stattfinden können.
 

Geht es nicht auch ohne das Buch?

Das Buch ist top, ich möchte es in meinem Regal nicht mehr vermissen, das sage ich schon jetzt! Von mir gibt es also eine klare Empfehlung, sich "Das Küchentagebuch - Mit 250 Rezepten durch das Jahr" anzuschaffen. Die 39,99€ sind es wert für Tipps für ein gesamtes Jahr (und das nächste und das nächste usw. ja dann auch wieder)!
Denjenigen, die allerdings wirklich nur an einer Sammlung von Rezepten interessiert sind, dürfte das Buch weniger zusagen. Aber trotzdem sollten diese mal einen Blick hinein werfen, möglicherweise werden sie umgestimmt. So wie auch ich einst ein reiner Rezeptesammler war.  
 
Nigel Slater
erschienen: August 2014
532 Seiten
Preis: 39,99 €
ISBN: 978-3-8321-9477-2

18. August 2014

vegetarische Bohnenpfanne griechischer Art mit Feta

Schon eine Ewigkeit verfolge ich voller Spannung die vegetarische Weltreise von meinem geliebten Tomätchen-Blog. Schlimm genug, dass ich da noch nicht mitgemacht habe. Bei mir ist es aber momentan mit Kochen nicht so prall. Kaum Appetit, kaum Leute die mitessen... wie auch immer. Ich kreiere momentan keine geplanten 5-Sterne-Menüs, sondern schaue spontan, was Kühlschrank, Keller und Garten hergeben und koche mir innerhalb 15 bis 20 Minuten das, worauf ich Lust habe. Und das muss nicht immer aus Fleisch, Beilage und Gemüse bestehen. Ich liebe es im Gegenteil, mir ein bisschen grünes Gemüse warm zu machen, zu würzen und mit leckerer Tomatensauce zu verputzen. Sowas wird hier dann auch gar nicht verbloggt, weil es einfach "nur" mal eben schnell geschnippelt und gekocht wird. Und weil es eben ja meist nur als Beilage durchgehen würde.
Warum aber eigentlich? Wenn ich es doch so lecker finde, könnten ja andere auch Gefallen daran finden.
Vegetarische Weltreise - Griechenland

Vielleicht musste die vegetarische Weltreise erstmal nach Griechenland gehen, damit eines meiner Rezepte da irgendwo Unterschlupf finden kann und auch mal auf meinem Blog Erwähnung findet. 
 
 
 
 

Griechische Bohnenpfanne


Zwei gute Handvoll grüner Bohnen kochen (am besten mit Bohnenkraut und ggf. etwas gestückelt). Und zwar in sprudelnd kochendem Salzwasser für 4-7 Minuten. Die Bohnen sollen noch gut Biss haben, denn sie werden später in der Tomatensauce weiter erwärmt.
Öl erhitzen und eine halbe gehackte Zwiebel sowie eine Knoblauchzehe (ihr entscheidet: angedrückt oder gehackt) darin andünsten. Etwas Tomatenmark zufügen und kurz anrösten. Nun die Bohnen mit etwas Bohnenwasser in die Pfanne geben. Einen Zweig Thymian und/ oder Oregano zufügen. Ein, zwei Minütchen warten und dann mit 2-3 EL Balsamicoessig ablöschen. Nun die gehackten Dosentomaten über die Bohnen gießen. Salzen, Pfeffern und abschmecken. Einen Streifen Fetakäse unterrühren und nochmals abschmecken. Ggf. mit Balsamicocreme nachwürzen (zur Not auch ein bisschen Gemüsebrühepulver verwenden). Nach Belieben weitere Fetakrümel über die Bohnen geben und servieren.
Optional: gut mit Fetakäse bedecken und im Ofen bei 200°C für einige Minuten überbacken.
 



 
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