8. August 2013

Tag 7: Was soll ich kochen? Dazu gibt`s Eistee

Erstmal lieben Dank an alle Rezeptvorschläge, die ich per Nachricht oder Kommentar bei Facebook bekommen habe. Ich habe nur ein Rezept gesucht und gleich so viele neue Nachback/kochideen gesammelt, dass ich mich dazu entschieden habe, euch weiter miteinzubeziehen. 

Was soll ich kochen?

Ich plane jetzt also jeden zweiten Montag Rezepte hier vorzustellen.
Vorschläge und Wünsche sind immer willkommen. Was soll ich kochen? Ein Rezept von einem Blog, das ihr neulich gesehen habt? Etwas, was ihr gemacht habt und ich unbedingt testen soll? Ein Gericht, das euch nie gelingt oder ihr einfach ein Rezept dazu sucht? Kuchen, der genauso lecker schmeckt wie Mamas, aber vegan ist? (Am besten als Nachricht oder bei Facebook schreiben. Von Blogs bitte mit Link)

Dabei brauche ich eigentlich noch ein schönes Banner. Wer mir eins entwerfen möchte, darf das erste Nachmach-Montag-Gericht bestimmen;)

Doch jetzt endlich zum heutigen Gericht. Es gibt Paprika-Feta-Reis mit Knoblauchcrèmefraîche von Penne im Topf.


Ihr braucht dazu für 4 Personen:



200g Reis

1 rote + 1 gelbe Paprikaschote

2 Zwiebeln

4 Tomaten

Salz, Pfeffer, Olivenöl, Oregano

1 Zehe Knoblauch

100 g Crème Fraîche

1 kleiner Schuss Sahne n. Bel.

2 El Tomatenmark

100 ml Gemüsebrühe

200 g Fetakäse



Zubereitung:

Der Reis wird ganz normal in Salzwasser gekocht.
Die Paprika (jaja, das heißt eigentlich "den Paprika"), Tomaten und die Zwiebel klein würfeln (natürlich vorher waschen und pipapo, aber muss man das wirklich immer schreiben?). Zwiebel und Paprika in heißem Öl ca. 5 Minuten anbraten. Dann mit den Gewürzen abschmecken und nach wenigen Minuten die Tomaten dazugeben.

Knoblauch pressen und mit der Crème fraîche und etwas Sahne verrühren.

Nun den abgetropften Reis mit Tomatenmark und Brühe mischen, dann zu den Tomaten geben. Den Feta in Würfel schneiden und untermischen. Mit der Knoblauchcreme servieren.



Ich hatte noch gekochten Reis vom Mittag übrig und habe ihn dann einfach zusammen mit den Tomaten und der Brühe in einer großen Pfanne vermischt.


Fazit:

Die Crème fraîche wird im Original noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Ich fand sie aber auch ohne sehr gut! Ich hätte nicht gedacht, dass man sie braucht, bloß gut hat mich meine Schwester überredet, sie wie bei Ann-Katrin dazu zu machen, denn genau die macht das Gericht meiner Meinung nach aus! Am Ende hätte sie fast nicht gereicht:)

Ich kann euch die Paprika-Reispfanne empfehlen, sie schmeckt raffinierter, als man vielleicht denkt. Meine Schwester durfte sich unter den Vorschlägen das Rezept aussuchen, weil sie zu Besuch war. Sie meinte, dass sie öfter mal einfach Reis mit Tomaten und Co. zum Mittag macht und man da eigentlich gar kein Rezept braucht. Aber auf Knoblauchcreme und Fetakäse dazu wären wir sicher nicht von allein gekommen. Eine Idee, die sicher zum Standard wird:)


Damit ist der Post heute aber noch nicht vorbei. Ich möchte euch noch erzählen, was ich an diesen warmen Tagen trinke. Und zwar Tee. Wenn ihr jetzt denkt, dass das in den Winter gehört und ihr das definitiv nicht an warmen Tagen machen würdet, stimme ich euch zu. Im Winter trinke ich Kannen von Tee und im Sommer ist er mir einfach zu warm. Aber es gibt ja Eistee:) Und da habe ich eine schöne Sorte entdeckt. Von 5cups and some sugar. Ihr müsst unbedingt mal auf die Seite gehen, alleine nur um etwas mit den Zutaten zu spielen. Man kann sich hier nämlich seinen eigenen Tee mischen. Man sucht sich also bis zu acht Zutaten der Kategorien Teegrundlagen, Kräuter, Früchte, Übersee, Blüten und Gewürze aus, fügt noch ein Aroma hinzu und gibt dem Tee einen eigenen Namen! Das finde ich ja besonders cool:) Außerdem könnt ihr noch die Verpackung wählen.
Ich habe das mal gemacht. Einmal "oooh, wer wohnt in der Kokosnuss?", dann für meine liebe Freundin C. "Prinzessin C. unter Südseepalmen" und dann habe ich noch einen schon fertigen Tee genommen, ihn aber umbenannt in "Sommer, du hast mich eiskalt erwischt". Das war nämlich der besagte Eistee, der dann noch mit etwas Saft, Eiswürfeln und Früchten aufgepeppt wird, wenn er kalt ist.


7. August 2013

Tag 6: heute wird Malzbrot gebacken

Malzbier mag man, oder mag man nicht. Was dazwischen scheint es nicht zu geben (oder?). Ich gehöre zu der "Like"-Fraktion, obwohl ich nicht zu den 1.109 Däumchengebern bei Facebook zähle, die sich davon als Fan outen. Oft gibt es Malzbier bei mir allerdings nicht. Keine Ahnung warum. Ist das vielleicht nur so ein Kinder-Ding? Damals habe ich jedenfalls Unmengen Malzbier getrunken. Ich fand es lecker und konnte somit schon mit 6 Jahren behaupten Bier getrunken zu haben.
Neulich habe ich dann bei Biancas Backblog die Idee von Malzbrot entdeckt. Das Rezept stand dabei und auch Bianca hat mir empfohlen, das unbedingt mal zu backen. Das habe ich dann auch gemacht und fand das Ergebnis so gut, dass ich mir vorstellen kann, das Brot nochmal irgendwann zu machen. Als ich anderen von dem Brot erzählt habe, ist mir aufgefallen, dass es irgendwie gar nicht so leicht ist, sie an das Brot heranzuführen. Meistens denken sie, dass es genau wie Malzbier schmecken wird und wollen es deswegen nicht unbedingt. Es schmeckt aber nicht wie pures Malzbier, das kann ich euch versichern! Am besten, ich hätte es einfach auf den Tisch gestellt, jeden davon essen lassen und erst am Ende verkündet, was es eigentlich war. Hier bei dem Blog geht das aber natürlich noch weniger. Ihr müsst mir also vertrauen. Und mit Bianca sind es ja schonmal zwei, die euch das Rezept empfehlen können.


Zutaten:

  • 600 g Mehl
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 2 TL Salz
  • 0,5 Liter Malzbier
  • Körner, Röstzwiebeln, Speck, Nüsse, Peperoni... nach Belieben 

Zubereitung:

  1. Eine Kastenform fetten und den Backofen auf 200° vorheizen.
  2. Mehl, Backpulver und Salz mischen. Nach und nach das Malzbier dazu geben und dabei ständig rühren.
  3. Jetzt die zusätzlichen Zutaten unterkneten und 50 Minuten backen.
  4. Kurz abkühlen lassen und dann stürzen.
Wie immer schmeckt das Brot natürlich warm sehr lecker. Da macht es auch nichts, wenn es krümelt (bei warmem Brot kann man ja nicht gut Scheiben schneiden). Bei mir hat es ordentlich gekrümelt, weil ich das Brot nicht aus der Form bekommen habe. Also: vorher gut einfetten!
In mein Brot kamen übrigens Zwiebeln (frische, keine Röstzwiebeln, das geht nämlich auch gut, ist dann nur etwas saftig an der Stelle, aber das mag ich:) und getrocknete Tomaten. Das Ergebnis war wirklich gut!


6. August 2013

Tag 5: Nennen wir ihn liebevoll "Ökokuchen"



Seitdem ich von jemandem aus der Uni mal ein indisches Rezept für Laddu bekommen habe (das ist ein raffiniertes Gebäck aus Kichererbsenmehl, fast wie Kekse, poste ich garantiert, wenn Weihnachten ist), bin ich ganz begeistert von Kichererbsenmehl. Deswegen stand auch schon lange der Kichererbsenkuchen vom Charlottenblog auf meiner Nachbackliste. Auch wenn ich kaum eine der Zutaten da hatte, sollte er endlich gebacken werden. Dann eben abgeändert. Das Ergebnis war das, was manche vielleicht als "öko" abstempeln würden. Irgendwie gut, aber sicher nicht jedermanns Sache. Vielleicht schon eher mit etwas Erdbeermarmelade? Oder doch nochmal nach dem Originalrezept? Allerdings hieß es da auch schon, dass man von dem Geschmack wohl hin- und hergerissen sein wird.

Die Zutaten für eine Kastenform:

170 g Kichererbsenmehl
30g gemahlene Mandeln
100 g Vollohrzucker
120 ml gutes Olivenöl (am besten ein fruchtiges)
50 g Erdnussmus
100 ml Orangensaft, möglichst Direktsaft
60 ml Milch
1 EL Apfelessig
fein abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange
Puderzucker und Mandelblättchen für die Dekoration

Den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form fetten.

Kichererbsenmehl, Mandeln und Zucker mischen und anschließend mit Öl, Erdnussmus, Saft, Milch und Essig gut verrühren. Am Schluss die Orangenschale untergeben und den Teig in die Form füllen, glatt rütteln und mit Mandelblättchen bestreuen.

Nach ca. 30 bis 40 Minuten Backzeit die Stäbchenprobe machen. Gelingt sie, kann der Kuchen aus dem Ofen genommen werden. Er sollte mindestens 15 Minuten abkühlen, bevor er auf ein Kuchengitter gestürzt wird.
Vor dem Servieren mit Puderzucker dekorieren.



4. August 2013

Nachgekocht Nr. 4: Zucchinispaghetti mit Avocado-Joghurt-Sauce


Gestern erst spät ins Bett gekommen und heute etwas länger geschlafen. Mein Post kommt aber trotzdem noch, ist ja gerade mal Halbzeit in der Nachback/kochwoche. Ich wüsste gern, wie euch das gefällt. Soll ich euch öfter getestete Rezepte von anderen Blogs vorstellen? So lernt ihr ja auch ab und an neue Seiten kennen. Was sagt ihr?
Jetzt aber zum heutigen Gericht. Ich habe es gar nicht für mich gekocht, aber natürlich trotzdem einige Löffel probiert (lecker!). Es war nämlich am gleichen Tag, als ich die Gurkensuppe gemacht habe. Manche der Mitverkoster brauchen ja dann doch etwas mehr als nur ein kaltes Süppchen. Andere können wiederum nicht viel mehr als Obst essen, wenn es so heiß draußen ist. Wie geht es euch mit der Hitze? Muss ein warmes, gekochtes Essen am Tag trotzdem sein? Ich muss ja zugeben, dass ich auch im Winter nicht jeden Tag etwas Gekochtes brauche, aber da ist ja jeder anders.
Heute gibt es Nudeln mit Joghurt-Avocado-Sauce. Also wenn ihr die Nudeln noch richtig schön mit der Sauce vermischt, so wie bei Gourmandises végétariennes, wo ich dieses tolle Rezept her habe, dann wird das eine richtig leckere Angelegenheit. Eigentlich wäre ich nie darauf gekommen eine Avocadosauce zu machen. Avocado ist ok, aber muss nicht sein. Ich habe auch erst ein Mal eine richtig gute Guacamole gegessen. Das war in einer kleinen Bar. Seitdem bin ich immer wieder auf der Suche nach einer ähnlich leckeren Avocadocreme. Dadurch muss es zu fast jedem Cocktail auch Nachos mit Guacamole geben. Aber ansonsten esse ich diese Frucht kaum. Daher war es ein guter Zufall, dass ich erst einen Tag zuvor für andere einen Salat damit gemacht und noch eine halbe Avocado übrig hatte. Das entdeckte Rezept ist mir wieder eingefallen und Joghurt war ja von der Gurkensuppe auch noch etwas da. Also schnell losgekocht. Und zwar so:


Im Original werden Vollkornspaghetti benutzt, die hatte ich nicht da. Aber wenn man spontan etwas nachkochen will, dann gehen auch mal ein paar kleine Änderungen.

Rezept für 2 Portionen:

150g Spaghetti
2 kleine Zucchini
1 Avocado
2-3 EL Joghurt (für Veganer einfach Sojajoghurt, wie im Originalrezept)
1/2 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
evtl. 1/2 gehackte frische Chilischote
Salz und Pfeffer und/ oder scharfes Gewürzsalz

Zucchini in "Bandnudeln" schneiden. Am besten mit dem Sparschälter. Also erst in Scheiben, dann mit dem Messer in dünne Streifen schneiden. Jetzt salzen, damit das Wasser entzogen wird. Das kann nach ca. 5 Minuten ausgdrückt werden.
Die Pasta nach Belieben bissfest kochen (in Salzwasser).
Die Avocado wird mit dem Joghurt, dem Zitronsaft und evtl. etwas gehackter Chilischote zerdrückt. Die Knblauchzehe habe ich angedrückt und mit in der Creme versenkt. Nach einer Viertelstunde den Knoblauch wieder entfernen und die Sauce mit den Gewürzen abschmecken.

Spaghetti, Zucchinistreifen und Acoadosauce mischen.

Auf dem Bild seht ihr noch ein paar Fetakäseflocken.

Warm war es sehr gut. Bei Gourmandises végétariennes gibt es den Tipp, dass es auch kalt lecker schmeckt.

3. August 2013

3. August = 3.Nachkochtag: leichte Gurkensuppe und Voting und Gewinner



Es ist Sommer und es ist warm! Ich gehörte zu denen, die das toll finden! Bei einigen Bloggern habe ich schon gelesen, dass ihnen Winter und kaltes Wetter deutlich besser gefällt. Mir definitiv nicht! Ich bin eine Frostbeule. Klar ist es mir vielleicht auch manchmal zu heiß, aber gegen Bibberwetter würde ich das trotzdem nicht tauschen! Es ist sowieso viel zu lange kalt im Jahr, da genieße ich doch lieber den Sommer! Von irgendwem habe ich mal gehört, dass es Studien dazu gibt, die herausgefunden haben, dass man meistens die Jahreszeit am meisten mag, in der man geboren wurde. Bei mir stimmt das ja:) Mein Geburtstag rückt immer näher und bevor ich beschenkt werde, wollte ich euch ja noch beschenken. Die letzte Runde war das "I love cake"-Buch. Das hat Jenny G gewonnen [Hallo! Dieses tolle Buch möchte ich gerne gewinnen, weil ich unglaublich gern backe. Leider habe ich keinen eigenen Blog, aber ich teile gern bei FB und versuche mein Glück.]
Herzlichen Glückwunsch! Schick mir bitte deine Adresse, damit du es bekommen kannst.




Für alle anderen gibt es demnächst vielleicht ein Blogevent;)

Bei dieser Jahreszeit finde ich leichtes Essen und vor allem kaltes Essen ab und zu ganz gut. Und was ich noch besser finde ist, dass man draußen essen kann. Im Winter mache ich das bestimmt nicht! Neulich habe ich also etwas kaltes gemacht und draußen gegessen. Und zwar eine kalte Gurkensuppe, für die man nicht einmal den Herd anschmeißen musste. Als ich bei Bloglovin gestöbert habe, ist sie mir gleich aufgefallen. Schnell abgespeichert, eingekauft und gekocht zubereitet. Das Rezept ist von dem Blog Frl. Moonstruck kocht. Ramona schafft es irgendwie immer Sachen zu kochen, die ich sofort mitverspeisen würde. Wenn ich von ihr ein Rezept nachkoche, dann schmeckt es immer.

Hier bekommt ihr eine kleine (leicht abgeänderte) Geschmacksprobe:

Zutaten für 4 Personen:

2 Gurken
600g Joghurt
400ml Buttermilch
Saft einer halben Zitrone
1 EL fein gehackter Dill
Salz, Pfeffer
etwas Chiliöl
eventuell noch ein feuriges Gewürz und 1 EL gehackte Minze


Zubereitung:

Gurke schälen, halbieren, die Kerne entfernen und grob raspeln. Mit Joghurt, Buttermilch und Zitrone vermischen. Etwas "anpürieren", je nachdem wie stückig ihr es mögt. Danach mit den Gewürzen abschmecken und kalt stellen. Vor dem Servieren noch mit etwas Chiliöl verfeinern.

Ich habe die Gurken vorher im Kühlschrank gelagert. Damit war die Suppe schon nach der Zubereitung so kühl, dass man sie auch gleich essen hätte können.





Und jetzt noch kurz Werbung in eigener Sache: Bei Edeka habe ich fleißig mitgemacht und Cookies, Joghurt und Smoothie kreiert. Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr für mich abstimmt. Hier findet ihr
den superleckeren Cookie Krokiko
sommerlichen Joghurt Mangoko
und den
Frohmachersmoothie , der vielleicht nicht die schönste Farbe hat, aber echt gut schmeckt. Ich hab`s ausprobiert:)

2. August 2013

Nachbackwoche: Ungarisches Zucchinigemüse mit Hühnergulasch



Heute geht es in der Nachkochwoche nach Ungarn. Wart ihr schon einmal da? Ich leider noch nicht. So weit müssen wir aber gar nicht reisen, denn ein Klick auf Anikós Seite Paprika meets Kardamom führt uns sogleich zu einem Rezept, das gut in die Zucchinizeit passt. Sie hat es als "köstliches Horroressen" bezeichnet. Köstlich würde ich sofort unterschreiben. Der Rest meiner Sippschaft übrigens auch:)
Ich wollte eigentlich nur das Gemüse machen, aber da Fleischliebhaber mitgegessen haben, habe ich gleich das komplette Gericht gekocht.
Etwas Vorbereitung braucht man beim Zubereiten, aber es lohnt sich und ist doch mal was anderes als Zucchini immer nur anzubraten.
Etwas abgewandelt sieht meine Zutatenliste für 3-4 Personen nun so aus:

Für das Hähnchengulasch:

400g Hähnchenbrust
1 große Zwiebel
3 EL Öl
  1 TL Paprikapulver edelsüß
2 TL Paprikapulver rosenscharf
Salz
100-200 ml Wasser
evtl. etwas Tomatenmark

Für das Kürbisgemüse:
6 mittelgroße Zucchini
1 kleine Zwiebel
1 EL Öl
Salz, Pfeffer
ca. 100 ml Wasser
1 EL Mehl
100 g Saure Sahne
100 g Buttermilch (oder 50g + 50g Joghurt, pur)
3 EL gehackter Dill
1 EL Apfelessig

(1) Zuerst geht es ans Hähnchengulasch.
Das saubere und trockene in mundgerechte Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und kleinwürfeln.

(2) Öl erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Temperatur ca. 10-15 Minuten andünsten. Das Paprikapulver dazugebenund gut durchrühren. Sofort das Fleisch hinzufügen und wieder umrühren, dann salzen. Jetzt kommt noch das Wasser hinzu und alles wird mit geschlossenem Deckel aufgekocht und ca. 45 Minuten bei kleiner Hitze geschmort. Am Schluss evtl. mit etwas Tomatenmark andicken.

(3) Währenddessen das Zucchini-Gemüse zubereiten.
Zucchini säubern (bei etwas größeren die Kerne entfernen) und in kleine Stückchen (siehe Bild) schneiden (bzw. von einer Küchenmaschine schneiden lassen). Die Zwiebel würfeln.

(4) Das Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze andünsten. Zucchini und das Wasser dazugeben (ich habe erst zuviel Wasser genommen, weil ich nicht daran gedacht habe, dass die Zucchini selber noch welches abgeben). Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze ca. 10-15 Minuten köcheln lassen.

(5) Währenddessen Mehl mit Buttermilch und Schmand klümpchenfrei verrühren und dann zu den Zucchini geben. Nochmals für 1-3 Minuten kochen lassen, damit es cremig wird.
Den Dill und Essig unterrühren und nochmals abschmecken.



Wer das Gemüse noch cremiger mag, nimmt wie im Original statt der Buttermilch 50g saure Sahne.

Fazit: Ein schön leichtes Essen, das ich nicht das letzte Mal gemacht haben werde. Gerade zum Sommer passt es irgendwie perfekt.

1. August 2013

Vanille-Karamell-Küchlein in der Nachbackwoche

Gestern habe ich schon auf Facebook angekündigt, dass es bei mir eine Nachkochwoche bzw. Nachbackwoche geben soll. 7 Tage lang wird dazu immer ein Rezept gepostet, das ich auf einem anderen Blog gefunden habe. Sechs Rezepte habe ich schon. Heute abend entscheide ich mich für Nummer sieben. Dazu haben mir schon einige fleißig Vorschläge (siehe Fb) gemacht. Das könnt ihr bis abends noch tun.

Den Start machen heute Vanille-Karamell-Küchlein von Kurze`s Köstlichkeiten. Ich habe drauf vertraut, dass es funktioniert und gut schmeckt und habe sie deshalb für meine PAMK-Tauschpartnerin Sandra gebacken.




Vanille-Karamell-Küchlein

Zutaten:

1 Ei
60g Puderzucker
70g Butter
35ml Vanillesoße (ich habe Pudding genommen)
80g Mehl
1 Prise Salz
40g Karamellbonbons (bei mir Werthers Caramelts)

Zubereitung:

Die Form fetten (der Teig reicht für eine Gugl-Form) und die Karamellbonbons zerkleinern.
Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen.
Puderzucker sieben und mit der Butter in einem Topf erhitzen.
Eigelb und Vanillepudding dazugeben und verrühren.
Die Bonbons ebenfalls mit unterrühren und schmelzen lassen.
Dann das Mehl sieben und mit der Masse vermischen.

Eingefüllt habe ich den Teig dann mit einem improvisiertem Spritzbeutel.
Gebacken wird alles bei 210°C Ober-/ Unterhitze für 13 Minuten.

Das Rezept hat bei mir perfekt funktioniert und noch perfekter war der Geschmack (jaja, perfekt kann man nicht steigern, ist ja gut!)!
Ich war selten so von Guglrezepten überzeugt. Vielleicht sollte ich mir doch mal eine echte Guglform anschaffen und beim Gugl-Hype mitmachen [ja, das ist eine Anspielung, für diejenigen, die gefragt haben und mir was zum Geburtstag schenken wollen:) Genauso wie dieses Buch, jenes Buch und überhaupt;) ].



 
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