21. August 2013

Pfiffige Pasta und zum Nachtisch Inkakuchen


Passend zum vegan Wednesday gab es endlich die Pfifferlingsnudeln, zu denen mich Danja inspiriert hat.
Pfifferlinge und andere Pilze gehören für mich eindeutig zum Herbst! Eigentlich ein Grund dieses Essen nicht zuzubereiten, denn ich sträube mich absolut gegen den Herbstanfang!!! Das heißt ich verbuche diesen Ausreißer als kleine Kochsünde und bleibe ich weiterhin Sommerfan. Von wegen Wolken, von wegen kühlere Temperaturen! Da mache ich nicht mit! Kommt nicht in Frage! Auf keinen Fall! Basta!
Irgendwie habe ich auch jedes Jahr wieder das Gefühl, der Sommer war zu kurz. Und das meine ich nicht so standardmäßig vonwegen "Ach war das toll, das hätte ewig länger so gehen können!". Nein, das meine ich genau so, wie ich es schreibe: der Sommer war zu kurz! Ich finde es gibt viel zu viele kalte Tage im Jahr, das können die warmen gar nicht aufwiegen!
Aber gut, Schluss mit dem Rumgeheule, für mich ist wirklich noch nicht Herbst! Und das musste ich mir selber dann noch mit einem erdbeergepimpten Kuchen beweisen. Erdbeeren sind ja mal sowas von sommerlich!
Ach ja, gesammelt wird heute bei Julia.




Die Pfifferlingspasta für Zwei:

200 g Nudeln
300 g frische Pfifferlinge
2 Tomaten (oder lieber viele kleine Kirschtomaten)
etwas Thymian (1 EL gehackte Blätter)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe, angedrückt
Olivenöl
Salz, Pfeffer, nach Geschmack 1-2 TL Zitronensaft
150 ml vom Nudelkochwasser
evtl. etwas Crème fraîche für Nichtveganer oder Öl

  1. Zuerst das Nudelwasser aufsetzen, die Zwiebeln fein würfeln, Pilze putzen und die Tomaten klein schneiden.
  2. Die Nudeln in das kochende Wasser geben und Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Pilze mit den Zwiebeln 3-4 Minuten anbraten. Dann die Knoblauchzehe hineingeben. Nach weiteren 3 Minuten die Tomaten dazugeben und mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
  3. Das aufgefangene Nudelwasser nun in die Pfanne geben. Wenn es verkocht ist, sollten die Nudeln fertig sein. Dann alles zusammenmischen, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und wenn gewünscht etwas Crème fraîche unterrühren.

Jetzt zum Kuchen.Eigentlich sieht er heller aus, so wie bei Jessi, wo ich das Rezept für diesen INKA-Kuchen gefunden habe:)
Ja, richtig, ein INKA-Kuchen, weil er hauptsächlich mit Amaranth gemacht wird, was auch schon die Inkas gegessen haben. Amaranth gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschen.

Was habe ich benutzt? Erstmal eine 24cm-Form.



INKA-KUCHEN
35g Margarine
  1-2 EL selbstgemachter Honig (alternativ: Agavensirup)
  2 EL Sprudel
ein Schuß Zitronensaft
90g gepopptes Amaranth
85g Vollkornmehl
1 Prise Salz
knapp 1 Pkg. Weinsteinbackpulver
  1 EL selbstgemachter Vanillezucker
  100 ml Hafermilch
200g Erdbeeren


Alle Zutaten bis auf die Erdbeeren zu einem Teig rühren. Das dürfte gut ohne Küchenmaschine gehen. Dann die Beeren unterheben und bei vorgeheizten 180° ca. 30 Minuten backen.

Eventuell lag es an der kleineren Form, die ich benutzt habe. Dafür waren die im Original angegebenen 40-45 Minuten Backzeit wohl zu lang. Aber so oder so reiche ich den Beitrag beim Blogevent "Wir kochen alle nur mit Wasser" ein, denn dort werden für jede Einreichung 10 Euro gespendet. Wohin genau und um was es noch alles geht, erfahrt ihr hier:
HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser

8 Kommentare:

Laury hat gesagt…

Hmm .. nichts geht über leckere Pasta! :)

Liebe Grüße, Laura von wwdancer.de

Jessi hat gesagt…

Danke fürs verlinken!

Deine Pasta sieht herrlich lecker aus, ich freue mich auch schon total auf die Pfifferlingszeit, die sind soooo lecker!

Grüßle, Jessi

Anonym hat gesagt…

Parmesan& Creme Fraiche sind doch nicht vegan!
Man darf aber nur mitmachen, wenn der komplette Tag vegan war.

Tonia S hat gesagt…

@Laury und Jessi: es war wirklich lecker und empfiehlt sich nachzumachen:)

@? Stimmt, den Parmesan hab ich nicht dabei gehabt, nur fälschlicher weise vom Original übernommen. Blödes copy&paste:)
Die Creme fraiche hat nur mein Freund bekommen- aber nichtmal gewollt:)

Marichan hat gesagt…

Der Inkakuchen klingt ja faszinierend. Gleich mal gepopptes Amaranth besorgen gehen. Und für mich könnte der Sommer auch noch weitergehen. Hab noch nicht mal alle T-Shirts getragen, die ich im Sommer anziehen wollte. :-P
Liebe sommerliche Grüße,
Mari

friederike hat gesagt…

Oh lecker, ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich das letzte mal Pfifferlinge gegessen habe. Deshalb notiere ich die mal sofort zur Einkaufsliste.
Auch der Kuchen hat mich sofort angesprochen.

Übrigens das Blogevent ist wirklich eine sehr gute Sache, ich glaube daran nehme ich auch gleich teil.

Ganz liebe Grüße

olles Himmelsglitzerdings hat gesagt…

Hört sich beides sehr lecker an. Vor allem der Kuchen, Super Idee. :) Danke für die Rezepte.

Lieben Gruß
Anita

Tonia S hat gesagt…

@Marichan: Erst dachte ich, was das wohl wird. Das Amaranth riecht ja wirklich komisch so in gepoppter Form. Aber mit den anderen Zutaten war es besser und ich hätte gleich vor dem Backen schon losessen können. Ps: meine T-Shirts liegen auch traurig im Schrank:(

@friederike: Ich bin auch froh, endlich wieder Pfifferlinge gemacht zu haben. Hab auch noch ein super Rezept, was ich unbedingt mal posten muss.

@Anita: Ist es:)

Liebe Grüße!

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