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11. Februar 2023

Schnelles Indian Curry ohne Currypaste

Curry esse ich gerne, obwohl dabei so gut wie nie Kartoffeln mit im Spiel sind. Heute durften sie mal mit rein.
Bei mir sind Currys meist ohne Currypaste, denn man kann die Gewürze auch ganz einfach selber zusammenmatschen.
Heute ist das Curry indisch,  statt wie meistens Thai. Yummy!



  • 5 gekochte Kartoffeln
  • eine kleine Zucchini
  • eine rote Paprika
  • nach Belieben 1 Apfel
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 TL Senfkörner
  • 1-2 Nelken
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • Pfeffer, Salz, etwas Paprikapulver nach Belieben
  • ggf. Yokos Tofugewürz
  • Butter (oder Ghee) und Erdnussöl zum Braten
  • 150ml Kokosnussmilch
  • 150ml Wasser
  • 1-2 EL Tomatenmark (oder Harissa, für die, die es schärfer mögen)
  • nach Belieben Koriander zum Servieren
  1. Butter zerlassen und Senfkörner hineingeben. Wenn sie aufploppen, gehackte Zwiebel  und zerbröselte Chili zugeben. Gehackte (oder gedrückte) Knobizehe zufügen, Nelke, Kurkuma, Zimt und geriebenen Ingwer dann auch.
  2. Kartoffeln in der Paste anbraten und nach und nach beliebiges Gemüse und gestückelten Apfel zufügen. Sollte es nicht mehr bruzzeln, Erdnussöl nachgießen. Nach einigen Minuten die restlichen Zutaten zugeben und einköcheln lassen.
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4. Januar 2020

Minestrone mit Reis aus dem Weight Watchers Erfolgsprinzip mit 7 Smart Points

Hier habe ich für euch mal einen alten Beitrag herausgekramt. Damals habe ich von Weight watchers geschrieben. Jetzt heißt das doch WW. Wisst ihr, ob die da auch ein neues Konzept haben oder bleibt alles beim alten?

Es gibt ein neues Weight watchers Kochbuch.
Ich will euch gar nicht das ganze Konzept hinter Weight Watchers erklären, so genau kenne ich das auch nicht. Und im Endeffekt werdet ihr euch ja nur für das Buch interessieren, wenn ihr einfach tolle Rezepte einer ausgewogenen Ernährung kennenlernen wollt oder aber das Konzept schon längt kennt. Der Beginn des Buches erklärt das Erfolgsrezept des smarten Abnehmens ja auch nochmal.
 
Mir geht es bei dem Buch um die Rezepte. Die Gerichte sehen schon auf den Fotos total toll aus. Eingeteilt sind sie in die Kategorien
  • Suppen und Eintöpfe
  • Fleisch und Fisch
  • Kartoffeln, Reis und Pasta
  • Gemüse und Salat
  • Snacks und Aufstriche
  • Süße Speisen und Kuchen
Ihr seht schon: das Essen ist nicht auf Verzicht ausgerichtet. Es folgt dem ganz eigenen Smart Points-Plan und daher finden sich diese Punkte auch zu jedem Rezept (ein Foto hat übrigens auch fast jedes Gericht. Das finde ich wichtig, um zu erkennen, dass es wirklich lecker sein kann). Leider gibt es hier keine Kalorienangaben - wer also nicht nach dem Weight Watchers Prinzip kochen will, könnte das hier vermissen. Wir können es nur erahnen: die Champignonsuppe zum Beispiel hat 0 smart Points, wird also nicht so reinhauen. Zubereitungs- und Garzeit sind ebenfalls immer angegeben.
 
Weil ich hier wie gesagt mehr Wert auf die Rezepte an sich lege, werde ich euch mal ein Gericht vorstellen, was mir gut gefällt. Vorher aber noch die Anmerkung, dass es coolerweise zwei Register gibt. Eins ist alphabetisch und eins ist nach Smart Points geordnet.
 
Ich musste natürlich mein Lieblingsessen auch mal in Variante "Weight Watcher" ausprobieren:
 


 

Minestrone mit Reis

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Scheiben roher Schinken
  • 100g festkochende Kartoffeln
  • 1 Karotte
  • 1/2 Aubergine
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Stange Lauch
  • 1 TL Olivenöl
  • 200ml Gemüsebrühe (1TL Instantpulver)
  • 200g geschälte Tomaten (Konserve)
  • 1 EL trockener Reis
  • 1 TL italienische Kräuter
  • 2 EL weiße Bohnen (Konserve)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
Zubereitung:
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Schinken in feine Würfel schneiden, Kartoffeln und Karotte schälen. Aubergine und Zucchini waschen. Kartoffeln und Gemüse ebenfalls würfeln. Lauch waschen und in Ringe schneiden.
  2. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Schinken darin anbraten. Kartoffeln und Gemüse zugeben und mit andünsten. Gemüsebrühe und Tomaten angießen, Reis und Kräuter zugeben und alles zugedeckt ca. 15 Minuten garen.
  3. Bohnen zum Eintopf geben und kurz erhitzen. Minestrone mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und servieren.
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Garzeit: ca 20 Minuten
 
7 SmartPoints

16. Januar 2015

LOW FAT Kaninchen toskanische Art

 
MMmmhh, da ist er wieder, der Appetit auf ein ordentliches Stück Fleisch. Hat ja nicht lange gedauert nach Weihnachten!
Nunja, "ein ordentliches Stück Fleisch" bedeutet bei mir eigentlich Steak. Schönes Rinderfilet gut gewürzt und medium-rare.
So ein kleines Hoppelhäschen ist aber auch nicht ganz zu verachten (wir müssen ja jetzt nicht gleich an Bambis Freund Klopfer denken) und bis Ostern gibt es dann auch wieder welche, die unsere Geschenke verstecken. Versprochen!
 
Eigentlich haben Kaninchen sehr helles Fleisch. Es ist total zart und ähnelt geschmacklich Hühnchen (außerdem sieht es auch fast so aus). Ich mag lieber Wildkaninchen mit einem kräftigeren Geschmack und dunklerem Fleisch.
Leider bin ich dieses Mal nicht an Wildkaninchen gekommen. Nungut, somit wurde es eine fettarme Variante - ist doch auch was!


Zutaten und Zubereitung für 3-4 Personen:

  • ein kleines küchenfertiges Kaninchen (vom Metzger in ca. 8 Teile zerlegt) oder drei Keulen
  • Olivenöl, ggf. Butter, Salz, Pfeffer
  • 1-2 Knoblauchzehen, in Scheiben
  • 100ml Weißwein
  • 1-2 Dosen gestückelte Tomaten (optional 500g Tomaten überbrüht, abgezogen und entkernt)
  • 1 geh. TL italienische Kräuter (fertig gemischt oder was ihr so da habt und mögt. Bei mir war das ein Mix aus Basilikum, Majoran, Oregano und Estragon)
  • 2 EL Pinienkerne nach Belieben
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  1. Fleisch säubern, salzen, pfeffern und in Öl und Butter kräftig anbraten.
  2. Knoblauch und Weißwein zufügen und aufkochen lassen. Mit Tomaten ablöschen.
  3. Kräuter unterrühren und ca. 45 Minuten zugedeckt schmoren lassen.
  4. Pinienkerne ohne extra Fett anrösten (nehmt eine beschichtete Pfanne), Petersilie ohne Stiel hacken und mit beidem das Kaninchen anrichten.

Zeit: etwas mehr als eine Stunde
Kcal: 390 p.P
was dazu passt: Kartoffelbrei

5. November 2014

Über mein Suchtproblem, was das die Nachbarn angeht und Merci-Schokolade UND {REZENSION}

Ey, manchmal glaube ich, ich bin kaufsüchtig. Nee, jetzt mal im Ernst, was sollen denn die Leute denken?
 
In letzter Zeit hält das Postauto ständig vor meiner Tür und auch der Mann im Hause meint an einigen Tagen sogar schon: "Ich habe mich heute total gewundert, als die Postfrau einfach an uns vorbeigefahren ist. Als ich sie draußen gesehen habe, bin ich schon Richtung Tür gelaufen und dann hat sie uns doch tatsächlich vergessen!"
 
Bloß gut, dass die Pakete und Päckchen nicht immer bei den Nachbarn abgegeben werden. Die müssen ja dann auch noch denken, ich habe meine Kaufgewohnheiten nicht im Griff!
 
Hab ich ja vielleicht auch nicht, aber es gibt ja auch zu viel Tolles!
 
Auf jeden Fall muss ich zugeben, dass es mittlerweile sogar schon so schlimm ist, dass ich der lieben Postbotin doch mal etwas feines backen sollte.
So wie in der alten Merci-Werbung^^ Nur aber gebacken (wer wäre ich denn als Foodbloggerin? Hallo???)
 
Über mein Suchtproblem sollte ich doch mal etwas genauer nachdenken, denn es ist kein typisches Weiber-Shopping, was ich "betreibe".
Wie soll man es bezeichnen? Als Altweiber-Shopping? Oder Hausfrauen-Shopping? Vielleicht als Foodblogger-Shopping!
 
Es sind viele Sachen dabei, die ich euch auch zeigen will: Kochbücher, Geschirr, Weine, Naschereien, Foodboxen...
 
Beginnen wir gleich mal mit dem Paket, was mich heute als erstes anlachte: Post vom Gerstenberg-Verlag. Logisch - Kochbücher! Und zwar diese zwei hier:
 
http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?id=detailansicht&url_ISBN=9783836927857

http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?id=detailansicht&url_ISBN=9783836927918
 
Vergessene Klassiker
 
Das Buch hat mich so brennend interessiert, weil ich einfach mal der totale Liebhaber von Wintergemüse bin und das Cover mich demnach total angesprochen hat. Leckeres, buntes Wurzelgemüse.
Viele fassen sich jetzt vielleicht an den Kopf, weil sie auf dem Bild eher schrumpelige, Normalo- Lebensmittel, beheimatet in Deutschland, sehen.
Als Normalo-Essen würde ich das aber nicht herunterstufen. Und wenn schon, das kann auch lecker sein! Oma hat auch nicht viel anders gekocht und trotzdem hat es immer geschmeckt und ich würde darauf wetten, dass jeder ein Lieblingsrezept von Mama oder Oma hat, was mit solchen regionale Zutaten zubereitet wird.
Da sind wir auch schon am nächsten Punkt: regional.
Dass man regionale Lebensmittel verwendet entpuppt sich immer mehr als Trend. Warum auch nicht? Keine langen Import-Wege, garantierte Frische und das Wissen über die Herkunft und Anbauer.
 
Wer gerne mehr über den "neuen Trend zum Alten" und über verschiedene Gemüsearten (Rote Bete ist nicht gleich Rote Bete) wissen möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Es gibt ausführliche Infos, begleitet von köstlich klingenden Rezepten und so vielen schönen Fotos!
 
Das Buch ist gut strukturiert: Das Gemüse wird ausführlich, aber nicht zu lang (auf einer Seite) vorgestellt:
  • Vergessen-Wiederentdeckt
  • Herkunft
  • Anbau
  • Lagerung
  • Sorten
  • Verwendung
  • Ernährungsphysiologische Eigenschaften
Es folgen die verschiedenen Sorten mit Foto und einem kurzen Infoabschnitt, danach die Rezepte (jeweils ca. zwei Doppelseiten).
 
Die Rezepte klingen lecker und ansprechend. "Gratinierte Kürbisgnocci" sind ein gutes Beispiel dafür, dass das Buch wirklich keine "uralt-Rezeptesammlung" deutscher Rezepte darstellt.
 
Pastinake, Tomate, Topinambur, Speiserübe, Schwarzwurzel, violette Karotte, Rote Bete (klick, klick, klick), (Süß-)Kartoffel, Kürbis (oder hier), Kohlrabi, Sellerie, ...

Fazit: 4 von 5 Punkten.

Vergessene Klassiker
Köstliche Rezepte mit alten Gemüsesorten
Kathleen Paccalet
Yves Paccalet
Barbara Holle (Übers.)
Marc Dantan (Fotos)
144 Seiten, 24 x 28,5 cm
Broschur, reich bebildert
ISBN 978-3-8369-2791-8
EUR (D) 19.95


Süßes Paris

Das Buch ist doch schon von Außen ein Mädchentraum. Ein Paris-Traum! Es erinnert total an die Bezeichnung "Stadt der Liebe" und verspricht, wie ich finde "Rezepte zum Verlieben".
Der Titelzusatz ist ja schon "Verliebt in französische Patisserie und Desserts" - und das bin ich. Verliebt!
Und euch krieg ich auch noch dazu!

Buchdeckel auf: Stadtfotos von Paris! Zum Verlieben schön!
Seite umgeblättert: Ein verschnörkeltes Inhaltsverzeichnis: schick!
Eine Einleitung mit den Worten "I love Paris" - ich kann`s verstehen!

Uns erwartet hier kein reines Rezeptbuch sondern eher ein Buch zum Schmökern! Wie viele Foodblogger schreiben immer vom "sich-gemütlich-machen und den Nachmittag mit dem neuen Kochbuch zu verbringen"? Ich habe es nie so ganz verstanden. Wie können die sich so lange mit einem Buch beschäftigen? Also zumindest bei den Standard-Kochbüchern stehen doch meist nicht viel mehr Informationen als die Rezepte drin. Lesen die Foodblogger die denn alle? Langsames Durchblättern, hier und da mal Hängenbleiben, Fotos bestaunen, sich das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, vielleicht die Zutatenliste genauer unter die Lupe zu nehmen... viel mehr passiert bei mir im Normalfall jedenfalls nicht.

Mit diesem Buch könnte ich Stunden verbringen. Aber auch, weil mich die französische Patisserie und Co. einfach so fasziniert. Ich möchte wissen, wo etwas herkommt, warum es so heißt wie es heißt und schließlich, wie ich es auch so lecker wie in Paris hinbekomme.

Genau das bringt das Buch mit: zwar "nur" 23 Rezepte, aber eben auch Geschichten, die besten Adressen in Paris (kulinarisch gesehen), Geheimtipps und die Vorlieben von und für Kenner und und und.

Ich empfehle es jedem, dem es um mehr geht, als einfach nur Nachzubacken.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
 
Süßes Paris
Verliebt in französische Patisserie und Desserts
Michael Paul
Susanne Schmidt-Wussow (Übers.)
160 Seiten, 20 x 26,5 cm
gebunden, farbig illustriert
ISBN 978-3-8369-2785-7
EUR (D) 24.95

27. Oktober 2014

Warum man Kartoffeln nicht abschrecken sollte und REZENSION

Vor Kurzem hatte ich euch ja ein Rezept einer schnell gemachten herbstlichen Kartoffelsuppe vorgestellt. Als ich sie gekocht habe, hatte ich gar nicht daran gedacht, vielleicht in meinem neueren Buch nachzustöbern, ob es da nicht vielleicht ein raffiniertes Rezept  gibt, was mir noch unbekannt ist. Das Buch
Erdäpfel - Vielfalt, die glücklich macht, ist im Löwenzahnverlag erschienen. Es ist aus der Natürlich koch ich! -Reihe von Yvonne Schwarzinger, wovon ich auch schon das Tomatenbuch besitze und euch hier vorgestellt habe.

 
 
Das Buch überrascht mit unerwarteten Rezepten. Keine schnöde Kartoffelsuppe, sondern echte Neukombinationen lernt man kennen. Erdäpfel-Creme Brûlée kannte ich bisher noch gar nicht und wäre auch nie auf die Idee gekommen, sowas zu kochen. Lecker klingt auch das Gnoccirezept: mit Selleriecreme gefüllt - oder die Erdäpfel-Paprika-Lasagne.
 
Ihr merkt schon; "Erdäpfel" heißt das Buch ja und nicht "Kartoffeln".. man erahnt also schon die Region, in der Yvonne Schwarzinger kocht. Natürlich muss es dann in dem Buch auch Rezepte geben wie Waldviertler Knödel oder Powidltascherl. Aber darauf eingeschränkt ist es nicht, es gibt zB auch einen spanischen Erdäpfel-Fisch-Eintopf, den ich als Fischliebhaber wohl ganz bald kochen werde.
 
Interessant sind auch die Erdäpfelblattern mit Apfelmus, die aber auch in der pikanten Variante mit Sauerrahm-Dips oder Sauerkraut lecker schmecken. Erdäpfeltorte klingt auch eher pikant, oder? Wenn man aber allein schon weiß, dass der Guss aus Schokolade, Marillenmarmelade, Öl und Zucker besteht, ist man ein weiteres Mal überrascht.
 
 
Es sind aber nicht nur die Rezepte, von denen man noch was lernen kann, sondern auch die Einleitung, in der Tipps gegeben werden und verschiedene Kartoffelsorten vorgestellt werden: So eine große Vielfalt! Da ärgert man sich gleich, dass man nicht an alle rankommt. Waldviertler Scheckerl, Linzer Delikatess, Rosalinde, Rotaugerl, Bintje, Marabel, Kipfler... Kennt ihr die denn? Und das sind noch lange nicht alle, die hier kurz und knackig vorgestellt werden.
 
Auch als Foodblogger kann man bei den Tipps noch etwas lernen: Verbotzone Kühlschrank, schälen in heißem Zustand, Abschrecken verboten... das alles kennt man zwar, aber die Hintergründe sind nicht immer klar. Hier werden sie aufgezeigt. Ein Beispiel:
 
Erdäpfelknollen sollten nicht unter kaltem Wasser abgeschreckt werden, sondern lieber ausdämpfen, um möglichst viel Flüssigkeit zu verlieren. Das Abschrecken würde den Prozess stoppen und die Kartoffeln nehmen zusätzliches Wasser auf, was die Kartoffeln wässrig und fad schmecken lässt.
 
  • über 50 Rezepte
  • Regionales und neue Ideen
  • Wissenswertes über Sortenvielfalt, Lagerung und Verarbeitung
  • Tipps für gutes Gelingen
  • Kartoffelbauer im Portrait
  • alles unterlegt mit ansprechenden Fotos
 
ISBN: 978-3-7066-2566-1
Umfang: 136 Seiten
Fotografien von Herbert LehmannPreis: EUR 17,95

16. Oktober 2014

Herbstliche Kartoffelsuppe mit Degustabox-Zutaten

Oh, da hab ich total was verpennt.
Eigentlich stell ich euch ja immer gern die Degustabox vor. Und diesmal kann ich euch nur noch ein Rezept anbieten, was ich mit der leckeren Kabanos von Haudek und dem Kotányi-Pfeffer gemacht habe.
Das liegt daran, dass die Box diesmal total, aber wirklich TOTAL meinen Geschmack getroffen hat. Die war so genial, dass ich alles aufgefuttert habe, ohne vorher Fotos für euch zu machen. Dafür könnt ihr aber hier sehen, was alles drin war. Und nebenbei genießt ihr einfach eine herbstliche Kartoffelsuppe mit der leckeren Kabanos. (Die war auch genau nach meinem Geschmack, weil sie eine Kabanossi ist, die nicht zu hart knackt, sondern sich eher weich, aber doch bissfest futtern lässt. Der Geschmack ist auch toll: würzig, aber nicht zu doll. Ideal - passend als Einlage für einen warmen Eintopf!)
 
Die Kabanos könnt ihr gestückelt oder auch im Ganzen in die Suppe geben. Im Ganzen am besten, wenn es Vegetarier gibt, die dann auf die Wurst verzichten wollen - und gestückelt, wenn alle gerne bei jedem Löffel den Geschmack mit dabei haben wollen.
 

 
 

Herbstliche Kartoffelsuppe

für 4 Personen als Hauptgang
  • 2 Karotten
  • 6-8 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 kleine Stange Lauch
  • eine Packung Kabanos (oder mehr wenn p.P. eine gerechnet wird)
  • Salz, Kotányi-Pfeffer
  • ggf. Gemüsebrühepulver
  • Petersilie
  • Balsamicocreme und / oder Worchestershiresauce
Die Karotten und den Lauch in Ringe schneiden, Kartoffeln schälen und vierteln. Salzwasser aufsetzen und wenn dieses kocht, die Hälfte der Karotten und die Kartoffeln darin garen, bis sie sich zerdrücken bzw. pürieren lassen.
Wasser grob abgießen, aber noch ca. eine Tasse davon im Topf lassen.
Kartoffeln zerstampfen und kurz anpürieren, damit auch die Karotten breiig sind, aber trotzdem noch etwas stückig sind.
Suppe mit restlichem Gemüse nochmal aufkochen, ggf. mit Gemüsebrühe immer wieder nachgießen, damit die Suppe nicht zu matschig wird.
Dunkelgrüne Lauchstücken entfernen, wenn die Karotten bissfest gegart sind und dann alles nochmal leicht anpürieren. Wurst (ggf. gestückelt) in die Suppe geben und mit Salz, Pfeffer, Worchestershiresauce abschmecken.
Mit Petersilie und nach Belieben Balsamicocreme garniert servieren.
 
 
 
 

31. Juli 2014

Auf dem Grill: Pigwings, Süßkartoffel-BBQ-Pü und Coleslaw/ Krautsalat {Vorstellung DON MARCOs}

Kennt ihr das Grillen auf einer Zedernholzplanke? Ihr müsst sie euch wie ein kleines Holzbrett vorstellen, was man (nachdem man es für mindestens zwei Stunden in Wasser einweicht) auf den Grill legen kann und darauf das Essen zubereitet. Man hat es sich bei den Indianern abgeguckt, die auf diese Weise Fisch über offenem Feuer grillten.
Das hat den Vorteil, dass man scheinbar ungrillbare Sachen nun doch grillen kann. Zum Beispiel Lachsfilet. Das ist so feinfaserig, dass es durch den Rost rutschen würde. Und in Alufolie sammelt sich leider immer der ganze Saft. Wenden kann man es schon gar nicht, ohne dass es zerfällt. Weiterhin gibt die Planke einen tollen Geschmack ab. Wahnsinn, was man damit erreichen kann! Ich hätte es nicht gedacht, muss ich ganz ehrlich sagen.
 


Ich habe das erste mal mit einer Rotzederplanke gegrillt. Diese habe ich bei Don Marco`s gefunden. Einer Seite, bei der es auch tolle Rezepte zu bestaunen gibt. Mein Dankeschön an dieser Stelle für Peter, der mir bei Facebook immer mit Tipps aushilft und mich somit auf die Seite aufmerksam gemacht hat (eigentlich wegen des Gewürz, aber dazu weiter unten)!

Wie benutzt man eine Holzplanke beim Grillen?

Die Platte solltest du erstmal wässern. Beschwere sie am besten, damit sie untertaucht und du dir sicher sein kannst, dass sie überall Wasser ziehen kann. Rechne dafür mit mindestens zwei Stunden.
Ist die Planke vollgesaugt, verbrennt sie nicht und verhindert das Austrocknen des Grillguts.

Nun zum Grillvorgang. Richtet euch zwei Zonen ein. Eine sogenannte direkte und eine indirekte Hitzequelle. Beim einfachen Zwei-Zonen-Grillen häuft ihr dazu einfach die Grillkohle auf der einen Seite und lasst die andere frei.
Die Planke kommt kurz, d.h. knapp eine Minute in die direkte Hitzezone. Es fängt leicht an zu rauchen und knistern. Danach kommt die Planke in die indirekte Zone (bei Gasgrills 175°-260° einhalten). Einige bevorzugen hier die Variante, die auch in Webers Grillbüchern zu finden ist, nämlich die Platte umzudrehen. Wenn es euch aber ausreicht, nur etwas rauchigen Geschmack am Grillgut zu haben, dann benutzt ihr eben einfach nicht die angeröstete, sondern die bisherige Oberseite.
Die Planke könntet ihr jetzt noch mit gutem Olivenöl einpinseln.
Das Grillgut wird daraufgelegt und der Deckel des Grills geschlossen. Gibt es keinen Grilldeckel, so tut es auch eine umgedrehte hitzebeständige Schüssel oder ein Stück Alufolie.

Je nach Grillgut dauert der Vorgang nur 5 bis 25 Minuten.

Vorteil: der Grill bleibt sauber;)

Die Planke am Ende mit einer Bürste und heißem Wasser gut säubern (keinesfalls in den Geschirrspüler geben!). Danach gut trocknen lassen. Je nach Stärke kann sie ca. 5 Mal wiederverwendet werden.

Warum Rotzeder?

Zunächst habe ich die Rotzederplanke gewählt, weil ich am meisten darüber gehört habe. Jetzt bin ich einfach nur begeistert vom Geschmack, der durch sie abgegeben wird! Es ist, wenn man es genau nimmt, ein Zypressengewächs aus den USA bzw. Kanada. Der "Tree of Life", wie er auch manchmal genannt wird.
Keine Angst vor einem unangenehmen Nebengeschmack! Das Holz ist nämlich frei von Harzen, hat dafür aber enthaltene Öle, die schon vor dem Essen einen aromatischen Duft verbreiten, welcher auch dem Gericht eine besondere Note verleiht.  Außerdem hat es eine solche Zellstruktur, dass es gut isolierend ist. Das Garen ist schonend, weil das Grillgut nie heißer werden kann als das Holz.

für 14,95€ bekommt ihr ein 2er Set Planken bei Don Marco`s.

Welche Planken gibt es noch?

Ich finde die Rotzedernholzplanke top. Aber ihr kennt mich ja. Erstmal alles probieren, um dann seinen Favoriten auszuwählen. Bei Don Marco`s gibt es auch noch die Hickory Planke. Scheinbar eignet sie sich aufgrund ihres Aromas am besten für Schwein und Rind.
Bei Don Marco`s könnt ihr beruhigt kaufen. Sie verwenden für die Holzplanken ausschließlich von Hand sortierte und ausgesuchte Hölzer aus kontrollierter Forstwirtschaft, die in aufwendiger Handarbeit getrocknet, gehobelt und zusätzlich geschliffen werden.
 

Ein Rezeptbeispiel

Ich habe beim Plankengrillen gleich mal den Vorteil genutzt, dass nichts durch den Rost rutschen kann und mich für ein Kartoffelpüree entschieden. BBQ-Style habe ich Süßkartoffel genommen und Mais untergemischt. Ich habe für zwei Personen gekocht und eine Kartoffel genommen. Sie war vor dem Schälen knapp ein halbes Kilo schwer.
Die Süßkartoffel braucht gar nicht viel Tamtam. Einfach zuvor in Salzwasser (und Kartoffeln brauchen richtig ordentlich viel Salz, also nicht nur einmal den Salzstreuer umdrehen und fertig) garen, dann zwei Schluck warme Milch dazu und am besten mit den Händen durchkneten, den Mais (nach Belieben, bei mir war es 1/3 einer kleinen Dose) untermischen und abschmecken. Gegebenenfalls Sieglindes Erdäpfelgewürz von Sonnentor zufügen.
Als Brei oder mit Parmesan in Bällchen geformt auf der Zedernholzpanke erwärmen.

Dazu gab es Hühnerflügel.
Diese habe ich über Nacht mariniert. Für 4 Flügel nehmt ihr ein 330ml Bier (ich wollte Starkbier nehmen, hatte aber nur Lübzer Pils) und löst darin 100-120g Salz auf. Fleisch etwas einritzen, damit die Flüssigkeit eindringen kann.
Das Fleisch aus der Marinade nehmen und trocken werden lassen (im Kühlschrank und idealerweise für 4 Stunden, die Zeit nehme ich mir aber auch nicht immer).
Wenn es trocken ist, mit dem Rub einreiben. Ich habe einen tollen gefunden, nämlich auch bei Don Marco`s: Pigwing.
Das Produkt enthält keine tierischen Bestandteile und ist Vegetarisch und glutenfrei (allergene Zutaten: Sojabestandteile, Milch und Milchbestandteile, Sesam).
Ich musste unbedingt wissen was das ist und danach musste ich es natürlich unbedingt haben. Also Pigwing ist ein Rub für Geflügel. Dieses bekommt einen rauchigen Baconbeigeschmack. Das ist mal eine Alternative zum Umwickeln mit Serranoschinken. Ich finde die Idee genial und geschmeckt hat es auch klasse!
 

Das Gericht sollte ein Coleslaw abrunden. So viele hatte ich schon gegessen, so wenige zubereitet (gar keinen). Manche waren super, an manchen wurde rumgekritelt. Natürlich war meiner der beste:) Nagut, ich gebe es zu, es ist nicht "meiner", sondern Saschas. Danke für das tolle Rezept, dass bei mir standardeinziehen wird (eine große Schüssel gemacht und zwei Tage später gleich noch eine machen müssen, das will was heißen).


Zutaten (6 Personen):
  • 500 g Weißkohl
  • 60 ml Sahne
  • 60 ml Apfelessig
  • 2 Eier
  • 1 Möhre
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL Senfpulver (Alternative gemahlene Senfkörner)
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

Weißkohl und Möhre klein raspeln und in eine Schüssel geben.

Essig, Zucker, Mehl, Senfpulver und etwas Salz in einem Topf mischen, dann aufkochen und rühren. Butter und Sahne ebenfalls unterrühren.  Separat die Eier mit 2 EL der heißen Flüssigkeit verschlagen. Dann ebenfalls in den Topf geben und weiterrühren, bis die Flüssigkeit anfängt einzudicken.

Sauce zum Salat geben, (gegebenenfalls nachsalzen) und diesen kühl durchziehen lassen.

Frohes Schlemmen, eure TONI

12. Juli 2014

Das Geheimnis von Omas Kartoffelsalat

Kartoffelsalat die Dritte.


Man, ich hätte es ja nicht gedacht! Den ersten zubereitet und schon hat mich das Kartoffelsalat-Fieber erwischt! Zufällig habe ich genau in der Zeit mal mein Rezeptebuch herausgekramt, in dem ich vor dem Bloggen meine Lieblingsgerichte notiert habe. Ab und an landen dort auch noch alltagstaugliche Leckereien, die in meine Standardküche Einzug erhalten haben.
Jedenfalls habe ich in diesem Buch im Inhaltsverzeichnis doch tatsächlich das Wort "Kartoffelsalat" gefunden. Ganz ungläubig blätterte ich auf die entsprechende Seite, war ich mir doch 100%ig sicher, noch NIE einen Kartoffelsalat zubereitet zu haben! Das Geheimnis lüftete sich sehr schnell: Über dem Rezept stand "Omas Kartoffelsalat". Ich erinnerte mich: ich habe meine Oma mal nach ihrem Salat gefragt. Sie nannte mir die Zutaten und ich notierte sie. Das Geheimnis vom Salat ist ein ganz bestimmtes Gewürz: Muskatnuss. Ich frage mich, warum ich nicht mal selber darauf gekommen bin, dass man die in einen Kartoffelsalat gibt, denn bei allen möglichen anderen Kartoffelgerichten findet sie ja auch meist ihren Platz (zum Beispiel Kartoffelpüree: gebt da immer etwas Muskat hinein, dann wird`s perfektioniert). Genaue Angaben für die einzelnen Zutaten hatte ich nicht. Ich denke aber, dass auch Oma die nicht haben wird. Generell sind doch die Gerichte, die bei einem Standard geworden sind, sowieso diejenigen, die man pi mal Daumen zubereitet, oder? Weil das nunmal so ist und weil ich das auch gut so finde, lasse ich heute auch die genauen Angaben weg. Ich denke den Salat bekommt ihr auch so richtig lecker hin.





Omas Kartoffelsalat

Kartoffeln (schon am Vortag kochen)
Mayo
etwas Senf
kleine Gürkchen
Eier
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Gut, ich lasse euch nicht ganz im Dunkeln stehen: Ich hatte ca. 10 mittelgroße Kartoffeln, 1 TL Senf, ca. 2-3 EL Mayo (genau so viel, dass das ganze noch leicht zu unmatschig wirkt, aber trotzdem schon schlotzig ist) und 10 wirklich kleine Cornichons.


Mmmmhh, danke Oma, dass du immer so toll kochst und mir dieses Rezept verraten hast.

Kindheitserinnerungen

Passend dazu gibt es bei Sandra ein Event zum Thema "Kindheitserinnerungen". Dazu hat sie einen sehr schönen Post geschrieben, schaut mal bei ihr vorbei.

Frohes Schlemmen, eure TONI

6. Juli 2014

Was ist "typisch" Kartoffelsalat? Das jedenfalls nicht. Aber es ist lecker!

Mmmmhh..., jetzt habe ich den zweiten Kartoffelsalat meines Lebens gekocht und der ist auch nicht zu verachten. Ich finde die zusätzlichen Zutaten toll. Sie sind eher ungewöhnlich finde ich, zumindest sind es keine Gewürzgürkchen sondern Weißkohlblätter, Erbsenschoten (oder Erbsen), Radieschen und Eier. Geschmacklich bleibe ich aber noch Feuer und Flamme für meinen Southwest Potatoe Salad. Ich denke das Optimum erreicht man wohl, wenn man das Dressing Southwest verwendet und die zusätzlichen Gemüsesorten von diesem hier beifügt.

Dieser Salad ist cremiger, eher in Richtung "typischer" Mayo-Kartoffelsalat. Damit hat er aber super zu unserem Vorhaben gepasst: Kartoffelsalat mit Würstchen (bei uns Eberswalder). Ja, die Kombi geht eben nicht nur an Weihnachten (zumal ich sie da auch verachte - sorry!).

Untypischer "typischer Kartoffelsalat mit Mayo"


10 relativ große Kartoffeln
1 EL Butter 
1 mittelgroße rote Zwiebel (ca. 40g), fein gehackt
130g Naturjoghurt (meiner hatte 1,5% Fett)
100g gute Mayonnaise (meine hatte 50% Fett)
2 EL Apfelessig
2 EL Zucker
Kräutersalz
2 (mittel-)große Blätter Weißkohl, gehackt
1 kleine Tasse frische oder TK-Erbsen
8-10 Radieschen, gehackt
2 Eier, hartgekocht

Wie ich`s gemacht habe:

Einfach mal wieder pi mal Daumen Kartoffeln gekocht. Ca. 10 Stück relativ große, schätze ich. Diesmal habe ich sie aber vorher schon mundgerecht geschnitten und so gekocht (aber wieder ohne sie vorher zu schälen).
Dressing vorbereiten: Mayo, Joghurt, Apfelessig, Zucker und Salz vermischen und die Zwiebel untergeben. Bis zur weiteren Verwendung kühl stellen.
Als die Kartoffeln gar waren, habe ich gleich das Wasser abgegossen und zu den noch warmen Kartoffeln die Butter gegeben. Diese schmilzt schnell und kann dann untergemischt werden.
Jetzt kommt das Dressing unter die Kartoffeln.
Gemüse und Eier hinzugeben und ebenfalls unterheben.
Abschmecken und gegebenenfalls mit Salz und/ oder Essig nachwürzen.

Varianten:
  • Kräuter- oder Chilibutter verwenden
  •  Erbsen durch kleingeschnittene Zuckerschoten ersetzen
  • rote Zwiebel durch Schalotte ersetzen
  •  Mayo durch Sour Cream ersetzen
  • mit gehackter Petersilie oder Basilikum bestreuen


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Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

Frohes Schlemmen, eure TONI

1. Juli 2014

BBQ: neue Produkte und ein Rezept für Pizzarolle

Heute lasse ich mal ein paar Bilder sprechen. Am Wochenende wurde nämlich mal wieder gegrillt. Trotz Schlechtwetterankündigung! Grillen kann man auch bei unter 28Grad! Und was auf den Rost kam, das zeige ich euch jetzt. Ich durfte nämlich für Bofrost einige ihrer neuen Produkte testen.

 
Mmmhh..., diese Hähnchenfilets "BBQ-Honig" waren wirklich super zart und geschmeckt haben sie auch allen. Die Marinade ist sehr fein und hat lustigerweise gerade den Skeptikern geschmeckt, die das Wort BBQ schon abgeschreckt hatte. In der 500g-Packung sind 9-11 Stück. auf dem Bild wirkt das Fleisch sehr groß, stattdessen sind es aber Ministücke, was ich super finde, denn bei uns gibt es beim Grillen immer eine große Abwechslung und mit kleinen Stücken kann man von jedem was probieren, ohne dass man zu schnell satt wird;) Außerdem haben kleine Stücke noch den Vorteil, dass im Verhältnis viel Marinade am Fleisch ist.
Vor dem Grillen wird das Fleisch aufgetaut.


Die Grillschale mit Rosmarinkartoffeln hat bei mir auch hoch gepunktet. In den Packungen sind zwei Schalen von 300g. Hier gibt es wieder ein Sternchen für die Portionierung. Nicht übertrieben viel und dafür in zwei Schalen aufgeteilt. Die Kartöffelchen sind total klein und niedlich, sie erinnern mich an kleine Klößchen. Geschmacklich ist das Gemüse auch wirklich der Hit. Ich hatte zuvor Bedenken, weil auf der Bofrostseite bei diesem Produkt einige Kundenbewertungen von zu viel Fettgehalt/ Butter gesprochen hatten und ich sowas allein vom Geschmack her nicht leiden kann. War aber genau richtig! Auch Rosmarin war nicht zu viel drin. Vielleicht stört das den ein oder anderen, der wirklich stark schmeckende Rosmarinkartoffeln erwartet, aber nachdem ich mich mal an Rosmarinkartoffelchips überfuttert hatte, mag ich den Geschmack eigentlich gar nicht. Auch in Restaurants lasse ich daher immer die Finger davon. Diese Schale würde ich aber zu jedem Grillfest wieder bestellen. Es ist mir ja auch wichtig, nicht nur Fleisch und Toastbrot anzubieten. Und farblich sieht`s doch auch total schick aus, oder?
Die Grillschale kann gleich vom Tiefkühler auf den Rost. Deckel abgezogen und am Rand gemütlich vor sich hin warm werden lassen. Allerdings dauert das ganze 30 Minuten, daher vielleicht doch schon vorher antauen lassen oder zumindest gleich als erstes mit auf den Grill geben. Neben den Kartoffeln und der Paprika habe ich besonders die roten Zwiebeln gemocht. Davon wird gleich abgeguckt und die Idee bei den nächsten Rezepten verarbeitet.


 Vielleicht könnt ihr hier eher erkennen, welche Größe die Hühnchenfilet-Medaillons haben.


Die hier finde ich ja total süß. Das ist eine super Idee, die bei allen Gästen gut ankommt. Tomatenbutter in Tomatenform. Der Mantel ist eine Tomatenzubereitung (ich hätte sie am liebsten von allen Butterstückchen geknabbert, so lecker fand ich die), der Stiel Basilikumbutter und das Innere die Tomatenbutter. Diese besteht aus echter Butter mit Tomaten, Gewürzen, Tomatenmark und Basilikum. Das einzige, was ich bei unserem Grillabend nicht bedacht hatte, war, dass das Brot diesmal eine Pizzarolle war und somit schon gefüllt. Dazu brauchte man die Butter also nicht. Und auch das Hühnchenfleisch war ja schon gut mariniert, sodass wir auch da keine Tomatenbutter drauf schmelzen lassen wollten.

Dabei kann ich euch aber gleich mal das Rezept für die Pizzarolle verraten. Es macht sich gut zur Resteverwertung. Auch nur aus diesem Grund habe ich es gebacken, sonst hätte es nämlich noch kleine vegetarische Grill-Piadina gegeben. Diese hatte ich auch von Bofrost. Wieder ein Minisnack, aber dafür 12 Stück in einer Packung. Zwiebel, Paprika, Kräuter und leckerer Mozzarella bieten die Füllung. 


Grill-Piadina Verdura

Pizzarolle
(ein ähnliches Rezept findet ihr hier: Pizzabaguette)

Teig
500g Mehl
300ml lauwarme Milch
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
eine Prise Zucker


Füllung
Tomatensauce
Reibekäse (am liebsten Mozzarella)
Reste, die ihr noch da habt, z.B.
Rucola
Schinkenwürfel (ich habe sie zuvor ausgelassen und mit Zwiebeln angebraten)

Die Hefe mit Salz und Zucker in der Milch auflösen. Eine Vertiefung in das Mehl machen und das Hefegemisch hineinhießen. Von außen immer mehr Mehl einarbeiten und so einen geschmeidigen Teig kneten. Diesen abgedeckt 30Minuten bis 2 Stunden gehen lassen, danach ausrollen, mit Sauce bestreichen und restlichen Zutaten belegen. Aufrollen.
Bei 200°C im Ofen vorbacken. Die Backzeit richtet sich nach der Dicke der Rolle. Bei mir brauchte sie knapp eine Stunde, da sie wirklich sehr groß war. Kontrolliert immer mal zwischendurch.



 Wenn ihr die Rolle noch auf dem Grill warm werden lassen wollt, bedenkt, dass sie euch nicht vorher schon zu dunkel wird. Meine sah am Schluss sehr rustikal aus. Wir nannten sie liebevoll "den Knüppel".



Da uns mit dem letzten Bissen dann doch der Regen überraschte, gingen wir ins Haus. Der Grill war gut genutzt und alles weggeputzt, aber es gab noch ein Dessert. Durch die Hektik habe ich ganz vergessen ein Foto davon zu schießen, aber ihr könnt es euch hier ansehen. Zum Dessert haben wir Fußball gesehen, was genau gepasst hat, denn à la brasil war es ein Caipirinha-Dessert mit echtem Pitú (den mag ich ja so gern:) und somit alkoholisch. Stellt es euch wie eine Mousse mit einem Kern aus Limettenpower vor (ich hatte sie ein, zwei Stunden vor dem Grillen aus dem Tiefkühlfach genommen und in den Kühlschrank gestellt, so dass sie immernoch kalt und erfrischend war). Ich fand es lecker, aber muss zugeben, dass es nicht mein Lieblingsdessert werden wird.
Dafür aber vielleicht folgendes, denn das geht immer und auch gerade dann, wenn beim Grillen dann doch mal wieder über 20 Grad sind: Milchshake! Davon gibt es auch welchen bei Bofrost. Genauergesagt haben sie drei Sorten im Angebot. Vanille, Schoko und Café. Am liebsten hätte ich ja Café getestet, aber Vanille ist auch ganz lecker. Und zwar gerade, weil man damit so viel experimentieren kann: wenn ihr den "normalen" Milchshake haben wollt, gießt ihr einfach das Vanilleeis in dem Becher mit Milch auf, lasst es kurz stehen, bis ihr umrühren könnt und fertig. Variante zwei ist genial, darauf hat mich die liebe Ansprechpartnerin von Bofrost gebracht: verwende statt Milch einfach kalten, gekochten Kaffee. Voilá, schon hatte ich ja meinen Eiscafé bzw. Cafémilchshake. An die Idee musste ich wieder denken, als ich mich so auf den Shake gefreut hatte, aber der Kühlschrank keine Milch mehr für mich übrig hatte. Jetzt versteht ihr sicher auch, warum ich dann gar nichts mehr gegen das Vanilleprodukt einzuwenden hatte. Und da ja in einer Packung gleich vier Portionen sind, konnte ich außer der Cafévariante noch folgende probieren.



Nein, das ist kein Erdbeermilchshake. Naja, eigentlich schon. Ich habe nur einen Teil mit Milch aufgegossen und dann noch einen guten Schuss Erdbeerlimes zugefügt (mein Rezept für den Likör findet ihr hier). Mmmhh, lecker. Vor allem dürft ihr diesen alkoholischen Milchshake ohne Reue trinken, denn ihr müsst ja danach nicht mehr Auto fahren. Das finde ich auch so schön an den Shakes. Sie schmecken wie vom Milchshakemann persönlich, aber können ganz einfach und spontan zu Hause selbst gemacht werden.
Und noch ein Tipp von mir (auch für die Männer, die meinen, Milchshakes sind was für Frauen): das Eis schmeckt auch ungeshaked als Eisbecher super gut.
Wie gesagt, vier Becher sind in der Packung, vier Varianten habe ich euch vorgestellt. Also: kein Grund zum Teilen:)

Hier möchte ich mich nochmal bei Bofrost dafür bedanken, dass ich die Produkte testen durfte. Vor allem auch für den netten Service, der mir Ideen gegeben hat, jederzeit ansprechbar war und auch ohne Probleme meine Sonderwünsche für die Lieferung mitgemacht hat.
Wenn ihr also Kunden von Bofrost werden wollt, dann könnt ihr euch da wirklich gut aufgehoben fühlen.

Frohes Schlemmen, eure TONI

25. Mai 2014

Irish Stew aus "Easy kitchen" - einfach, lecker und nachhaltig kochen.

Ich bin auf der Suche. Auf der Suche nach Salsiccia-Rezepten. SALSICCIA! Mannomann, warum kennt das keiner? Ja gut, ihr kennt das sicher alle. Ihr Foodfreaks, Kulinariker, Feinschmecker, Essensliebhaber. Salsiccia! Warum kennt das denn bitte nicht wenigstens ein Fleischer? Also mal ehrlich, ist es möglich, dass ich hier von Fleischverkauf zu Fleischverkauf renne, jeden nach Salsiccia frage, sogar erkläre, dass es eine spanische (meist Fenchel-) Wurst ist, aus der man das Brät herausbröseln und einzeln anbraten kann und dann nur in große Augen gucke und fragende Blicke ernte? EHRLICH JETZT? Leute, seid ihr nicht ausgebildet, müsst ihr das nicht wissen? Wenigstens schonmal gehört haben, wenn es auch schon nicht bei euch im Sortiment ist? Maaaaann! Wo komme ich jetzt an diese Wurst heran? Ich habe so viele interessante Rezepte damit gelesen, wenn auch nicht viele, aber ich bin total scharf drauf zu wissen, wie es schmeckt und was man noch alles damit machen kann.
Das Brät muss man auch nicht herausbröseln, sondern kann die Salsiccia wie ne Bratwurst braten oder auf den Grill hauen.
Na jedenfalls hat mir mein liebes Schwesterlein gerade gestern aus Berlin eine Salsiccia organisieren können. Ein stolzer Preis sage ich euch! 250g für 5,17€. Ist das normal? Was ich mit "meiner ersten" Salsiccia mache, wei ich schon. Lasagne nämlich. Folgen werden noch viele Nudelrezepte damit, vorausgesetzt die Wurst ist lecker. Auch Grillen will ich mal damit (z.B. Tomaten füllen etc.) und eine Canellibohnensuppe für meine Mutter zaubern.
Gestern hat es auch super gepasst: Schwesterlein winkt von weitem schon mit Salsiccia und die Postfrau bringt mir das Buch "Easy kitchen". Was daran passt? Dass ich mich in das Buch verliebt habe, denn ich kann hier einige Rezepte mit Salsiccia nachkochen. Im Rezept steht immer "Wurstbrät", da passt das ja hervorragend. Welches Wurstbrät würdet ihr nehmen?



Ich muss sagen, das Buch ist eines der wenigen, bei denen ich sogar das "Vorgeplänkel" vor den einzelnen Kapiteln interessiert gelesen habe. Es sind 7 Kapitel, eingeteilt in:
  1. Ofengerichte, Suppen und Eintöpfe
  2. Einfache Alltags-Rezepte
  3. Gesund und günstig
  4. Pasta
  5. Beilagen
  6. Desserts
  7. Backen
Das Buch ist von einem irischen Fernsehkoch. Donal Skehan. Na dann muss das Irish Stew ja perfekt schmecken, wenn man es nach seiner Anleitung kocht:



 oder natürlich die Fleischbällchen, die aus dem Salsicciabrät gemacht werden können. Das Rezept dazu findet ihr hier. Da könnt ihr auch noch ein bisschen weiter stöbern.

Mit dem Buch möchte uns Donal Skehan zeigen, dass man auch mit einem kleinen Budget gutes Essen zubereiten kann. Saisonal, vielseitig und mit großem Geschmack! Dabei geht er auf Rezepte seiner Familie ein und entführt uns auch teilweise in seine Kindheit, indem er kleine Geschichtchen von früher preisgibt. Er verrät, was gekocht und gebacken wurde, wenn mal wieder "nichts im Haus war", aber auch wie man kochen kann, wenn man eine große Gruppe eingeladener Gäste empfängt. Donald Skehan möchte uns dazu anregen, unseren eigenen Geschmack zu finden, mit Zutaten zu experimentieren und das zu nutzen, was gerade vorrätig ist. So gibt es Rezepte und Tipps, wie man keine Reste wegwerfen muss, wenn man sie clever einsetzt und schon im Voraus plant.
Die Aufmachung des Buches ist sowas, was meine Schwester gleich als "typisch Landküche, typisch rustikal" eingestuft hat. Es ist nicht in Hochglanz gehalten sondern hat diese rauen, matten Seiten, auf denen die Bilder auch immer ein bisschen vergrauschleiert wirken (ihr wisst sicher, was ich meine). Zu den Rezepten passt es aber größtenteils. Die Rezeptüberschriften sind in einheitlichen Farben gehalten: Das Pastakapitel rot, die Alltagsrezepte blaugrün. So weiß man auch auf den einzelnen Seiten, wo man sich gerade befindet.
Ideal ist das Buch, wie auch Donald betont, für Neueinsteiger beim Kochen sowie für uns "alte Hasen". Einfache Rezepte, mit unkomplizierten Zutaten, aber abgerundet mit raffinierten Gewürzen.
Für mich ein absolut tolles Buch, das ich nicht mehr aus den Händen geben möchte!

 
Bestellnummer: 894

ISBN: 978-3-88117-894-5

Verlag: Hölker Verlag

Übersetzer: Schönenberg, Anna

Seiten: 208

Format: 18,9 x 24,6 cm
Hardcover

Einband: mit Spotlack, 4-fbg
Preis: 19,99€ 

Frohes Schlemmen, eure TONI

7. März 2014

ENGLAND, ICH KOMME {Blogevent Kulinarische Entdeckungsreise}

Na da hab ich mir ja mal wieder was eingebrockt...
Bei unserer kulinarischen Entdeckungsreise, die mich und zehn andere Blogger beim Knusperstübchen durch die Lande führt, dachte ich spontan daran etwas französisches zu kochen. Ich liebe die französische Küche einfach! Nungut, Frankreich war schon vergeben, Amerika habe ich mir dann doch aus dem Kopf geschlagen und die gebackenen russischen Nüsschen poste ich später mal, denn bald hatte ich eine neue Idee:
http://knusperstuebchen.wordpress.com/kulinarische-entdeckungsreise/

Cottage Pie!
Ihr habt sicher schon oft von Cottage Pie`s gehört (zumindest, wenn ihr regelmäßige Jamie Oliver- Verfolger seid dürfte euch das ein Begriff sein!).

Aber habt ihr auch schonmal einen gegessen? 

Oder selbst gebacken?

Ich nicht.

Das sollte sich ändern. Ich nahm also die Entdeckungsreise als Anlass endlich mal so einen Pie zu backen. Kein lang erprobtes Rezept, sondern auf gut Glück meine neuste Mission.
So schwer kann das ja wohl nicht sein und erst recht nicht mit meinem tollen LEON-Kochbuch, was mit tausend Klebezetteln schon viel zu lange undurchkocht im Schrank liegt.

Buch auf, rosa Klebezettel gefunden, Zutaten gecheckt und losgelegt.


Auf nach BRITANNIEN!



Irgendwann, als es im Ofen schon mächtig zu duften begann und eine goldene Kruste sich über dem blubbernden Auflauf strahlend zum Vorschein ergab, fiel mir etwas auf!
Da habe ich mir ja was eingebrockt! Ich mache einen Auflauf! Einen Pie!! Wie kann ich denn das nur bei unserer kulinarischen Reise vorstellen wollen??? Es ist ein PIIIIIIIIIEEEEEEEEEEE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (jaja, ihr Besserwisser, das heißt "DIE" Pie;)
Und jeder weiß, dass man die nicht fotografieren kann. Unfotogenes Bläh-looking Food!!!

Ich habe mein Bestes gegeben, hoffe euch gefällt es trotzdem und kann einfach nur dazu sagen:
Probiert es! Kostet, schmatzt euch glücklich, nehmt eine zweite Portion, esst am nächsten Tag noch etwas (durchgezogen ist sowas ja eh himmlisch!) und vertraut mir und diesem Rezept:


COTTAGE PIE


1 kg Kartoffeln, geschält und in Stücke geschnitten
50 ml Milch
50g Butter
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel, gehackt
1 Karotte, gehackt
1 Stange Sellerie, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 1/2 EL Petersilie, gehackt - war ja klar;)
500g Rinderhackfleisch
125ml Rotwein
1 Brühwürfel für Rinderbrühe
300ml Wasser
1 EL Tomatenmark
etwas Worcestersauce (man spricht übrigens Wustersoße, falls ihr beim Einkauf mal die Verkäuferin fragen müsst)
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer




Zubereitung

1. In einem großen Topf die Kartoffeln in kochendem Wasser weich garen dann abgießen und mit Milch, Butter, Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen.
2. Eine hohe Pfanne nehmen und in 1 EL Öl bei mittlerer Temperatur die Zwiebeln, Karotten und den Sellerie anschwitzen. Es sollte alles weich und die Zwiebeln glasig werden. Jetzt Knoblauch und Petersilie hinzugeben und zwar für weitere zwei Minuten, bis es langsam zu duften beginnt.
Das Gemüse in eine Schüssel beiseitestellen.

3. Die Pfanne nun wieder bei höherer Temperatur mit dem Rest Öl auf den Herd stellen und das Fleisch anbraten. Ist es überall grau und krümelt, kommt der Wein hinzu. Diesen aufkochen lassen, Brühwürfel einrühren und Wasser, Tomatenmark sowie Worcestersauce unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Gemüse zum Fleisch geben, mischen und 5-7 Minuten einkochen lassen, damit sich die Aromen vermischen.

5. Den Ofen auf 200°C vorheizen. Mischung in eine Auflaufform geben und mit Kartoffelpüree bedecken. Nach Belieben ein Muster in das Püree ziehen. Einige Butterflöckchen auf der Pie verteilen und dann nur noch 45 Minuten backen, bis sie braun und knusprig ist.




Noch eine kurze Info zum LEON- Kochbuch, außer, dass es super ist. Mir gefallen noch die kleinen Dinge, die man über die Gerichte lernt. Nicht zu viel, dass es einen erschlagen würde, sondern häppchenweise. Zum Beispiel die Info, dass eine Cottage Pie im Prinzip so ist, wie eine Sheperd`s Pie, nur dass sie mit Rinderhackfeisch statt mit Lamm gemacht wird. Nunja, an Lammhackfleisch bin ich leider nicht gekommen:( Außerdem hat das Buch eine super Aufmachund und die Gerichte werden genau beschrieben. Die Zeit, wann der Ofen angestellt werden soll ist sinnvoll in die Zubereitung eingegliedert, das Gemüse soll gleich zu Anfang geschnippelt werden, was das Kochen ungemein erleichtert, wie mir aufgefallen ist. Und warum wir etwas machen, steht auch beschrieben (z.B. einkochen, damit sich die Aromen vermischen, Alkohol aufkochen, damit er sich verflüchtigt...).


 
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