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23. April 2016

Urlaub auf dem Tisch: Das Beste vom Bodensee {Rezension}

Der Bodensee... Wer schon einmal da war wird von Landschaft, Personen und Kulinarik begeistert sein. Wer sogar dort wohnt, will sicher nicht mehr weg. Das geht auch einigen nach einem Urlaub dort so. Unter meinen Bekannten sind sogar einige, die nach mehreren Tagen Bodensee-Urlaub auch ihren Lebensort dorthin verlagert haben.
 
Bald steht dann auch der Besuch dort an.




Vergesst den Alltagsstress. Hier ist man fernab von Trubel und kann wunderbar ausspannen. Es gibt so viele Erholungsorte und Heilbäder in der Gegend, sodass zu jeder Jahreszeit ein Urlaub lohnenswert ist.



Regionales vom Bodensee

Wer Bekannte in der Region hat, kennt sicher die Spezialitäten und wurde hoffentlich schon einmal ordentlich bewirtet. Ansonsten kennt ihr vielleicht die regionale Küche aus den zahlreichen Lokalen rund um den See. Es ist wahrhaft eine Spitzenküche, die angeboten wird: frische, regionale Produkte sind Priorität der Köche rund um den Bodensee. Die Region bietet ja auch richtig viele leckere Lebensmittel. Vor allem der fangfrische Fisch aus dem Bodensee und der Wein der Region sind sehr weit verbreitet bekannt. Doch ebenfalls gehören Obst, Eier und Milch der naheliegenden Höfe rund um den See dazu. Und auch das frische Gemüse von der Reichenau, speziell die Höri-Zwiebel, sind sehr beliebt.
Wie so oft will man ja auch nach den freien Tagen noch im Urlaubsfeeling bleiben. Da nimmt man sich dann gerne eine Flasche Wein mit und schaut sich hier und da nach Rezepten um, damit man zu Hause vielleicht die Gerichte selbst zubereiten kann.






Copyright: Südverlag GmbH

Wenn man dann dieses Bild in einem Kochbuch findet, spürt man schon die Authentizität der Gerichte, denn es spiegelt das frische Gemüse wieder, genauso wie die Landschaft der Region.
Das Buch findet ihr auch tatsächlich in einem Kochbuch, was neu auf dem Markt ist und unsere Bodensee-Thematik aufgreift. Es ist allerdings nicht das einzige, was sich mit dem Bodensee auseinandersetzt.


Heute stelle ich euch nämlich gleich zwei neue Kochbücher vor, die die Reihe von "Das Beste vom Bodensee" fortsetzen, nämlich "Fisch" und "Vegetarisch".

http://www.suedverlag.de/UnsereBuecher/regionalia.aspx?TIT=90010&Name=

http://www.suedverlag.de/UnsereBuecher/regionalia.aspx?TIT=90011&Name=
Christiane Leesker
Vanessa JansenDas Beste vom Bodensee - Vegetarisch
978-3-87800-094-5
Das Beste vom Bodensee - Fisch
978-3-87800-093-8


Preis: € 16,-
Format: Hardcover 16 x 22,5 cm
Seitenzahl: 64
Erscheinungsdatum: 04-2016


Beide Bücher sind mit 62 Seiten eher dünn, enthalten aber trotzdem vielseitig und mit tollen Rezepten. Mir gefällt es, dass sich nun spezialisiert wird auf die verschiedenen Küchen. Trotzdem bleibt das Typische des Bodensees bestehen.
Mit vielen bunten, farbenfrohen Fotos ist jedes Buch reich bebildert. Hier springt einem spürbar der Frühling an. Ich mag Bücher, die gleich beim Durchblättern die Lust wecken, loszukochen. Gezeigt werden die Zutaten, die fertigen Gerichte und Landschaftsbilder der Region und zwar nicht nur winzig, sondern gleich über ganze Seiten. Ehrlichgesagt möchte ich nicht nur gleich kochen sondern auch in den Urlaub an den Bodensee fahren. Solange das nicht klappt, begnüge ich mich mit Blättern, Klebezettel auf die verschiedenen Gerichte verteilen, kochen und natürlich essen.

Aus dem Buch "Vegetarisch" nehme ich mir folgende Gerichte für den nächsten Monat vor:
  • Reichenauer Gemüsegulasch mit Rosmarinspitzle
  • Rahmsuppe mit Spinat und Wildkräutern
  • Panini mit Birne und Tellhanger Brie, dazu Höribülle-Chutney
  • Eierschwämmli-Ravioli mit Zitronenbasilikum und Sbrinz
  • Kräuter-Pfannkuchen [das ist das Rezept von dem Titelfoto]
  • Spinatknödel mit Bergkäse überbacken
  • Reichenauer Gemüse-Lasagne
Das Buch "Fisch" reizt mich mit:
  • Hechtleber auf Rührei mit Kürbiskernöl
  • Felchenaufstrich nach Fischerart
  • Mooser Fischtopf mit Rouille und Croutons
  • Felchen mit dreierlei Blumenkohl und Kapern
  • Felchenfilet mit Holunder-Balsamico auf Zucchini-Fenchel-Kirschtomaten-Gemüse

15. März 2016

Rote Beete Salat mit Big Flavour

Rote Beete Salat mache ich ja wirklich gerne. Es ist immer eine ganz schöne Sauerei, denn ihr wisst ja, dass die Farbe echt hartnäckig sein kann. Selbst auf dem Teller sieht das dann manchmal nach ner ordentlichen Schlacht aus, weshalb ihr vielleicht lieber kein weißes Geschirr wählt.

Das Bild verrät mich: ich war diesmal etwas faul und habe die Rote Beete einfach gleich aus dem Glas verwendet. Das ging schneller, als sie noch zu schälen, vierteln und anzugaren. Insgesamt nehmt ihr für vier Personen ca. 500-600g gekochte Rote Beete und 125g Fetakäse. Ich finde Käse vom Schaf oder gerne auch mal Ziege hier viel passender als den Kuh-Käse, den ihr vielleicht auch als Hirtenkäse kennt (warum eigentlich, hat ein Hirte nicht immer Schafe?). Außerdem lässt er sich viel einfacher zerkrümeln.
 
Hier nochmal alle Zutaten auf einen Blick:
  • 500-600g gekochte Rote Beete in Stückchen oder Vierteln
  • 125g Feta
  • 1 kleines Bund Estragon (gerne auch mal Koriander)
  • 4 bunte Snackpaprika, klein gewürfelt
  • nach Belieben eine halbe Chilischote (entkernt und klein geschnitten)
  • Balsam- oder Malzessig
  • natives Olivenöl extra
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

 
 
Ich habe bisher immer Balsamico bianco verwendet und Koriander statt Estragon. Beides schmeckt aber sehr lecker und ich könnte es mir auch in Kombination vorstellen. Eine Chilischote habe ich sonst nicht genommen, dafür aber klein geschnittene Snackpaprika.
 
Zubereitung:
 
Beim Anrichten mach ich mir da nicht so eine große Platte. Alles kommt zusammen auf den Teller. Für die Optik aber Feta und Rote Beete vorher nicht mischen, sondern Feta nur drüberkrümeln, genau wie die Kräuter. Essig und Öl am Ende drüberträufeln.
That`s it. 
 
So habe ich den Salat standardmäßig immer gern gegessen und zubereitet. Jetzt habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich eine abgewandelte Form im neuen Buch "BIG FLAVOUR" vom Knesebeck-Verlag gefunden habe.
Dazu braucht ihr noch 2 unbehandelte Orangen und lasst die Snackpaprika weg. Von den Orangen werden Zesten gerissen (das bedeutet, dass ihr die Schale nehmt, aber nicht reibt sondern kleine Fäden davon abmacht). Außerdem schneidet ihr vom Fruchtfleisch die weiße Innenhaut ab und nehmt dünne Scheiben Orange für den Salat.
Einen Tipp hat das Buch auch noch zum Anrichten: Auf dem Teller erst ein Drittel der Beete, dann der Orange verteilen und mit Feta, Estragon und Chili bestreuen. So fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Abschließend die Orangenzesten darüberstreuen.
 
Gerade wer skeptisch gegenüber dieses Salates ist, sollte ihn probieren. Die süße der Orange mit dem leicht sauren Anteil passt zur Anisschärfe des Estragon hervorragend. Dazu noch das Salzige vom Feta ... perfekt abgerundet.
Da ihr hoffentlich frische Kräuter benutzt, solltet ihr das Öl erst am Ende auf den Salat geben, damit es nicht welken lässt.
 
Chris Honor, Laura Washburn Hutton
Big Flavour
Moderne Rezepte mit Aroma & Biss
erscheint am 13.04.2016
Preis: 29,95€
20.0 x 25.0 cm, gebunden
224 Seiten mit 160 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-86873-844-5
 
Das Buch gefällt mir ja sowieso total gut. Es sind Gerichte drin, die genau meinen Geschmack wiederspiegeln. Viel Gemüse, aber nicht ausschließlich. Auch Fleisch, aber dann auch abwechslungsreich: es gibt auch Wachtelrezepte, Kalbsleber, Lammkarree.. Naschereien dürfen natürlich auch nicht fehlen.
 
Laura Washburn Hutton und Chris Honor haben es dafür in folgende Kapitel eingeteilt:
  • Einführung
  • Salate
  • Brunch
  • Suppen
  • Hauptgerichte
  • Gebäck
  • Extras
  • Register
223 Seiten purer Genuss, tolle Farbbilder zu jedem Gericht, welches für seine Einzigartigkeit eine ganze Seite zugeschrieben bekommt.
Die Rezeptnamen sind auch von schlichter Einfachheit geprägt, was es gut möglich macht, sich das Endergebnis vorzustellen. So heißt dieser Salat einfach "ORANGE, ROTE BEETE, FETA, ESTRAGON, CHILISCHOTE".

14. März 2016

Backen ist ebenso eine Sache der Wissenschaft wie der Kreativität

Selten hat ein Kochbuch meinen Anspruch von Wissenschaftlichkeit und Schaffen von Freiräumen so sehr erfüllt.

 
 
Dieses Buch hat jemand geschrieben, der Ahnung hat. Das merkt man ganz klar. Die Naschereien, die man mit den gegebenen Rezepten herstellen kann, sind ohne Zweifel mehr als nur das Rezept der Nachbarin. Es wurde sich nicht mit mittelmäßigem Geschmack abgegeben, sondern getüftelt, um uns das ideale Rezept zu präsentieren.
Dabei bleibt es trotzdem ein Buch für den Alltagsgebrauch und behandelt uns als Hobbybäcker, die eben Spaß an der Sache haben, aber dennoch etwas Gutes auf den Tisch zaubern wollen.
 
Wir bekommen nötige Grundlagen gezeigt aber gleichzeitig die Möglichkeit bzw. die Aufgabe gelassen, unseren eigenen Touch und Esprit einfließen zu lassen und somit dem Gebäck einen individuellen Stempel  zu verpassen.
Dieses Buch vermittelt Freude, baut sie auf und aus. Es verwendet zwar Fachbegriffe, aber versucht das in gemäßigten Bahnen. Der Anspruch liegt hier nicht darin, einen Profi aus uns zu machen, sondern uns das Handwerkszeug zu geben, um zu Hause erfolgreich köstliche Leckereien backen zu können.
 
Das tolle Cover mit den auf dunklem Hintergrund gehaltenen Tartelettes und leutend lila Lavendelblüten, spiegelt den französischen Charme schon von Anfang her an. Das Französische ist authentisch. Von Kleingebäck, Kuchen und Desserts, Tartes und Pasteten, Brand-, Blätterteig und Broten aber auch von Croissant, Brioches bis hin zu Konfitüren und Co. lernen wir aus diesem Buch nicht nur die französischen Bezeichnungen sondern eben auch die Zubereitung.
 
Ein Leseband in orange hilft uns die richtige Seite festzuhalten. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dieses Buch einmal von vorn bis hinten durchzubacken. Dazu geben mir die abgebildeten Fotos Appetit und die nicht abgebildeten (nicht zu jedem Rezept ist ein Foto vorhanden) die Spannung.
 
Die philosophischen -wenn man sie denn so nennen möchte- Kommentare zu jedem Kapitel wecken die Backfreude in mir. "Backen bedeutet für jeden etwas anderes."... "Einige denken dabei vor allem an Brot,.... Andere denken an köstliche Kuchen,.... Für mich hat Backen mit den Gefühlen und Assoziationen zu tun, die es in mir auslöst - "


 
Backen à la française - Jean-Michel Raynaud
Preis: 29,95€
Erschienen am 14.03.2016
21.5 x 27.0 cm, gebunden, 272 Seiten mit 200 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-86873-855-1
 
Fazit: Dieses Buch bekommt von mir ganz klar 4,5 von 5 Sternen.

9. März 2016

Tomaten gegen Rezeptvergesslichkeit {Rezension}

Da macht man einmal ein super Gericht, aber merkt sich das Rezept nicht genau.

Vielleicht war es so...

Zutaten für ne kleine Tarte oder 24 Tartelettes:
150g Mehl
1 Prise Salz
75g Butter
3 Eigelb
200g Crème fraiche oder saure Sahne
Salz und frischer schwarzer Pfeffer
2EL frisch gehackte Estragonblätter
100g weicher Ziegenkäse, klein geschnitten
24 Mini-Eiertomaten

Zubereitung:
Mehl, Salz und Butter vermischen. Ein Eigelb und 1 EL kaltes Wasser mit verarbeiten. Teig in Folie 30 Minuten kalt stellen.
Backofen auf 200°C vorheizen
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Form(en) damit auskleiden.
Für die Füllung die Sahne und Eigelbe verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Estragon würzen.
Käse auf dem Boden verteilen und halbierte Tomaten mit der Hautseite nach unten hineinsetzen. Ein wenig von der Sahnemischung hineingießen und im Ofen 30 Minuten lang backen, bis die Füllung aufgegangen und goldgelb ist.
Gegebenenfalls mit Estragonblättchen garnieren und dann servieren.



 
 
Kennt ihr diese Situation mit dem vergessenen Rezept eigentlich? Das ist doch sowas von blöd, wenn man nur noch ungefähr weiß, was reinkam, aber nicht mehr genau in welchen Anteilen. Mir ging es mit einigen Rezepten so. Da ist mir was sehr gut gelungen und ich wollte es ja noch aufschreiben... leider habe ich es immer weiter herausgezögert und am Ende das Aufschreiben vergessen.
 
Jetzt habe ich aber ein Rezept im neuen TOMATE-Buch gefunden, das dem schon sehr nahe kommen würde. Das ist total super und ich werde mich bald daran machen, viele Gerichte aus dem Buch zu kochen, denn das Buch hat meine volle Begeisterung!
 
Ich habe es mir eigentlich größer vorgestellt. Und dicker. Einen richtigen Wälzer. Die Seiten sind sehr fest und stabil, was ich gut finde, aber auch wieder anders erwartet habe.
Die mini Enttäuschung hat sich aber so schnell wieder gelegt, als ich reingeblättert habe.
 
Preis: 19,99€
1. Auflage 2016
Format 19 x 24 cm
160 Seiten
mit zahlreichen Fotos
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-0682-3
Das sind die Kapitel:
  • Einführung
  • Kleine Happen
  • Suppen und Salate
  • Geflügel, Fleisch und Fisch
  • Gemüsegerichte
  • Reis und Nudelgerichte
  • Brote und Gebäck
  • Saucen, Salsas und Eingemachtes
  • Register
  • Danksagung
Mich überzeugen die Gerichte so sehr. Alle sind mit einem passenden Foto bebildert, was dermaßen ansprechend aussieht, sodass man am liebsten ins Buch beißen würde.
Alle Gerichte haben natürlich Tomaten als Zutat. Mal ganz dominierend, mal als Unterstreichung der anderen Aromen, wie zum Beispiel im Garnelencocktail "Bloody Mary".
 
Es sind nicht ausschließlich Gemüsegerichte, was man ja bei dem Titel durchaus denken könnte. Aber schon auf den ersten Seiten finden sich Kombinationen mit Fisch (Garnelen, Makrelen, Thunfisch), Brot und Reis mit Chorizo, Ente und und und.
 
Eine Suppe und Eiertomaten-Tartelettes sind die Gerichte, die vielleicht denen nahe kommen, bei denen ich damals die Rezepte vergessen habe. Vielleicht passen Foto und folgendes Rezept ja doch einigermaßen zusammen.
 
 
 
 
 

 


Das Buch habe ich mir eigentlich größer vorgestellt. Au

25. Februar 2016

Wie füttere ich mein Kind ganz ohne Schmaddereien? Pfirsisch-Apfel-Smoothie für Klein und Groß

It`s smoothie time

Wie ich jetzt drauf gekommen bin öfter smoothies zuzubereiten, liegt  zum einen am kleinen Schatz, zum anderen an einer grundlegend gesunden Ernährung (und drittens an meinem super tollen neuen Mixer;)
Smoothies schmecken lecker. Manche mögen lieber nur Obstsmoothies, andere trauen sich auch an Gemüse. Ganz gleich was ihr bevorzugt, wenn man sie selber herstellt, weiß man genau was drin ist und kann es individuell anpassen. Auch ist man sicher, dass das Obst und Gemüse frisch ist.
 
Ich bin immer wieder dankbar für kreative Anregungen, die ihr mir per Mail oder im Kommentarfeld oder bei Facebook sendet. Was sind eure liebsten Sorten und welches Rezept muss man unbedingt einmal probieren?
 
Wer Kinder hat, wird wissen, dass nach der reinen Stillzeit irgendwann Brei in den Fokus rückt. Im Regal findet man sie nach den Altersangaben des Kindes sortiert, wobei Joghurt- und Milchprodukte erst für die späten Monate ausgerichtet sind.
Mit dem Ende der Stillzeit hat man als Mutter zwar den Vorteil, nicht hier und da unterwegs sein Kind an die Brust zu nehmen, allerdings wird mit Gläschen und Löffelchen das Füttern auch nicht gerade einfacher. Zumal das Kind ja auch noch einigermaßen ansehnlich und sauber wieder nach Hause gebracht werden soll.
Kinder sind aber nunmal die kleine Raupe Nimmersatt in Person. Und wenn sie Hunger haben, dann haben sie Hunger. Und wenn sie nichts zu Essen bekommen, dann bekommen wir garantiert auch nicht unsere Ruhe beim Treffen mit Freunden, beim Shoppen oder in der Straßenbahn auf dem Weg zum Kinderarzt.
 

Super sind da die QUETSCHIES.

Eine Erfindung, bei denen aus einem wiederverschließbaren Beutel Obstbrei gesogen werden kann und der somit nach dem Essen dreckige Löffel (wo stecke ich sie hin? Au wei, ich habe das Lätzchen vergessen! Nehme ich das ganze Glas wegen dem kleinen Löffelchen Rest jetzt wieder mit?) gar nicht erst mitgenommen werden muss.
Vorteil außerdem: selbst den Mamis und Papis schmeckt`s
Nachteil: die Quetschies kosten Geld. Und zwar nicht gerade wenig, wenn man bedenkt, dass nicht viel Inhalt in den Packungen steckt.
 
Da wären wir beim Aspekt: SELBER MACHEN.
 
Klar, das können wir. Aber eben nur zu Hause. Und wenn wir es für unterwegs vorbereiten? Dann haben wir eben wieder die Schmadderei mit dem Löffel.
 

Aber wozu schreibe ich diesen Post, wenn ich nicht Abhilfe wüsste?


http://www.divata.de/divata-shop/

 
Meine neuste Errungenschaft habe ich von divata.de - Ein Shop von Mamis für Mamis
Da gibt es so viele kreative Ideen, die das Kind betreffen und alle sind super durchdacht und haben das Wohl der beiden Parteien: KIND und ELTERN im Blick.
 
Indra und Nadine stehen hinter dem Shop. Sie versprühen so viel Liebe und Herzblut, dass man am Liebsten mit ihnen befreundet sein möchte, wenn man durch ihre Onlineseite stöbert.
Beide sind selbst mehrfache Mamis und somit kann man sich voll und ganz auf ihre Meinungen verlassen. Sie wissen, was Babys brauchen, sie wissen, was Eltern brauchen. Beides stecken sie zusammen und kreieren tolle innovative Produkte, die vor allem eines sind: ALLTAGSTAUGLICH.
Erst dann geht ein Produkt auch wirklich auf den Markt, wenn beide vollkommen davon überzeugt sind. Wenn sie genug daran herumgefeilt, verbessert und optimiert haben. So dass wir uns einfach nur zurücklehnen brauchen.
 
Was aber haben sie jetzt mit meinem Smoothie zu tun?
 
Nadine und Indra haben auch Gefallen an dem Quetschie-Gedanken gefunden. Füttern ohne Kleckern lautet die Devise. Und sie sind jetzt so weit gegangen, dass sie die Quetschies wiederverwendbar machen.



ungefüllt wirken sie größer, haben aber mit Inhalt dann die Form der bekannten Quetschies



 
In jeden Quetschbeutel passen 170ml
    •  die optimale Portion für`s Kind und nicht zu groß, um umsonst viel zu schleppen.
Jeder Beutel ist wiederverschließbar, ganz einfach zu reinigen und somit ständig erneut benutzbar.
    • so tut man was für die Umwelt und spart Geld
Jeder Quetschie gibt damit die Chance, ihn selbst zu befüllen
    • wir können uns kreativ austoben, Rezepte erfinden, einen Mami- und einen Babyquetschbeutel individuell füllen, ungeliebte Zusätze umgehen
Für viele sicher eine große Frage: Woraus besteht der Beutel bzw. besteht er nicht? Und: ist er spülmaschinen-geeignet?
  • giftfrei und lebensmittelgeeignet: Toll, der Beutel ist BPA, PVC und Phthalat-frei!
  • Ich muss sagen, ich habe es nicht vermutet und bin daher umso begeisterter: Der Quetschbeutel IST für die Spülmaschine geeignet und hat auch nichts gegen Reinigung mit Spülmittel. UND DARÜBER HINAUS ist er sogar noch für`s Tiefkühlfach!
Ich weiß absolut nichts dran zu meckern. Mit 10,95€ stimmt auch der Preis für 4 Beutel!
An alle Mütter, deren Babys beim Umstieg auf Brei den Löffel verweigern: das ist eure Lösung! Ab dem 8. Monat werden sie empfohlen und darüber hinaus kann sie natürlich jedes Kind und jeder Erwachsene nutzen.
 
Noch ein Wort zu den kreativen Erfindern: Ich finde es absolut klasse, wenn man sich auf einer Seite ganz authentisch präsentiert. Die Seite an sich ist super übersichtlich aufgebaut. Die Preise sind fair, die Produkte innovativ und durchdacht. Tipps gibt es am Rande immer wieder und das nicht nur, um das Produkt zu lobpreisen. Zum Beispiel schreiben die beiden über die Quetschbeutel, dassden Zähnen und kommenden Zähnen zuliebe darauf aufgepasst werden sollte, das Kind nicht am Quetschie Dauernuckeln zu lassen.
 
Wenn wir jetzt unseren Quetschie haben, den wir bei divata.de bequem online bestellen können (VORSICHT! WENN IHR EUCH AUF DIE SEITE BEGEBT, DANN MÜSST IHR EUCH BEWUSST SEIN, DASS IHR MEHR ZEIT EINPLANEN MÜSST, DENN AM STÖBERN KOMMT KEINER VORBEI!), brauchen wir ja nur noch kreative Ideen für Smoothies, mit denen wir den Quetschbeutel befüllen können. Wie wäre es da mit einem Obstsmoothie aus
 
in die Glasflasche kommen jetzt nur noch die Reste rein, verzehrt wird aus den Quetschies

PFIRSICH und APFEL

 
Zutaten für 4 Portionen (2 Erwachsene, 2 Kinder):
  • 2 Äpfel
  • 2 Pfirsiche
  • 1/2 Zitrone
  • ggf. Apfelsaft und eine Zimtstange
  • ein nussgroßes Stück Ingwer
  • zwei Handvoll kernloser Weintrauben
 
Zubereitung               
  • Die Haut der Pfirsiche abziehen. Dazu am besten vorher einritzen und mit heißem Wasser überbrühen. Das Fruchtfleisch anschließend vom Kern schneiden und grob würfeln. Die Äpfel vom Kerngehäuse befreien und gestückelt mit etwas Wasser aufkochen bis sie weich sind. Danach durch ein grobes Sieb passieren und somit von der Schale befreien.
    • Für Erwachsene: Die Äpfel mit Zimt  und Apfelsaft statt Wasser aufkochen. Nach Belieben Ingwer schälen, fein würfeln und mit kernlosen Weintrauben fein pürieren.
  • Das vorbereitete Obst und ein bisschen Zitronensaft in einen hohen Becher geben, dann mit dem Mixstab pürieren. Anschließend kann die gewünschte Konsistenz noch mit stillem Mineralwasser (zur Zubereitung von Babynahrung in jeder guten Drogerie erhältlich) hergestellt werden.
    • Ich mag es eher so fest wie Mus.
    • Apfelmus sollte man jedenfalls nicht benutzen, wenn Babys mitessen sollen, denn dort befinden sich Zusätze und auch Zucker, die man bei der eigenen Herstellung umgehen kann.
Es ist so herrlich einfach einen guten und leckeren Smoothie zuzubereiten. Natürlich nehme ich auch gerne mal gekaufte. Unterwegs habe ich ja auch nicht immer einen Mixer im Gepäck;) Auf jeden Fall achte ich dabei immer auf die Zutaten. Reines Obst sollte es sein. Nix weiter dabei. Gern mag ich auch Smoothies mit Spinat, Grünkohl oder auch Brokkoli- und ich versichere euch: wenn man es richtig macht, schmeckt man auch nichts von dem "Ekelgemüse":)
 
Wichtig ist mir nur, dass ihr eure Kinder nicht zu früh an Zuckerzeug gewöhnt, wo es eigentlich auch mit purer natürlicher Süße funktioniert.




8. Februar 2016

Was ist denn nun CLEAN EATING? und {REZENSION}

Vorhin habe ich eingekauft.
Das allgemeine Zeug, was man am Anfang der Woche eben so holt. Dann kam ein neues Buch hineingeflattert in meinen Alltag und nach ein bisschen Stöbern und Blättern, musste ich doch direkt mal kontrollieren, wie gesund mein gesunder Einkauf wirklich ist. Wie CLEAN um genau zu sein.
 
Einfach ist es nicht, nach dem Trend des clean eating einzukaufen, glaube ich. Allein heute habe ich viele Inhaltsstoffe (mehr als fünf sind schon nicht mehr clean) auf den Produkten stehen sehen. Selbst mein Obst-Gemüsesaft ist durch das Haltbarmachen behandelt worden. Und durch diesen chemischen Prozess, ist es wieder fraglich, ihn als clean zu bezeichnen.
 
 
Wie geht es denn euch? Habt ihr es auch schon bemerkt?
 
Im wahrsten Sinne in aller Munde ist CLEAN EATING.
Ein regelrechter Hype, den man auch in den Bücherläden, auf Foodblogs und in Ernährungsratgebern finden kann.
 
 
Aber was genau versteckt sich dahinter?
Wenn man sich auf die Bezeichnung beruft, lässt es sich mit sauberem Essen übersetzen. Also reine Lebensmittel. Rein bedeutet soviel wie unbehandelt. Dazu soll das Produkt natürlich und unverarbeitet zu sich genommen werden. Dazu gehört es also frisch zu essen. Um das zu gewährleisten greift man auf saisonale Lebensmittel aus der Region zurück.
 
Der Trend kommt aus den USA. Verbindet ihr die USA in Ernährungsfragen nicht immer gleich mit Fastfood? Das ist doch interessant: denn Fastfood ist natürlich nicht erlaubt. Fertig- und Dosenravioli natürlich auch nicht.
Alles frisch, alles natürlich und alles gesund. Das wollen nun immer mehr Verbraucher.
 
Einfach ist das natürlich nicht, auf alles zu achten, aber wenn man es tatsächlich durchzieht oder einige clean-Tage einbaut, dann kann man durchaus positive Auswirkungen bemerken. Man fühlt sich fitter, bekommt bessere Haut und stärkt das Immunsystem.

Warum also nicht? Wer Lust darauf hat, es einmal auszuprobieren, aber einfach auch nicht weiß, wie, dem empfehle ich das folgende Buch:
 
Mehr Infos
 

€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)
gebunden
ISBN: 978-3-517-09453-3
erschienen am: 25.01.2016
                                        
DIE OPTIK
 
Strahlend schön, fit und gesund mit Genuss! Und dieser Spaß beginnt schon mit dem Cover des Buches. Es sieht frisch aus und ich finde die Kombination aus rosa und grün genial! Man erkennt vier Fotos auf dem Buch, die alle Rezeptfotos sind und die die Frische wiederspiegeln. Grüne Kiwi, Erbsen, Limetten... Schön auch, dass es ein Foto von Hühnchenspießen gibt, da man dann gleich informiert ist, dass Clean Eating kein Fleischverzicht bedeuten muss.
 
Für alle Trendsetter ist vielleicht interessant, dass das Buch auch die Lieblingsrezepte von Orlando Bloom, Gwyneth Paltrow und Cameron Diaz vorstellt.
 
DER AUFBAU
 
Wenn man hineinblättert, trifft man auf die Widmung "All jenen gewidmet, die Nahrung als Medizin betrachten."
Auf 37 einleitenden Seiten bekommt ihr Informationen zum Clean Eating und einen Überblick.
Bei den Rezepten geht es dann weiter: bei Frühstücksideen beginnend, über Salate, Beilagen, Fisch, Geflügel, dunklem Fleisch, Gemüse, Suppen, Drinks bis zu Desserts.
Das Buch greift also jede Art von Appetit auf und stellt gleich im Anschluss und noch vor dem Anhang die CLEAN-EATING-KUREN vor.
 
GEEIGNET FÜR WEN?
 
Natürlich eignet sich das Buch erstmal für alle, die den neuen Trend einfach ausprobieren wollen. Aber auch, wenn ihr ihn nicht mitmacht, schaden ein paar neue, leckere Rezepte ja nicht. Außerdem sind alle LAKTOSEFREI und GLUTENFREI. Was mich ja auch besonders beim Kapitel "Desserts" freut, denn Cashewtaler und Schoko-Nuss-Riegel vertrage ich besser als Tiramisù.
 
Das Buch erscheint passend zum Frühling, in dem ja viele fit werden wollen, die Farben genießen und und und... Die Frische, die die Natur uns bietet, passt ideal zu unserem neuen Ernährungstrend. Und wenn ihr noch im Winter hängt, dann blättert ihr einfach zu den Getränken und macht euch noch eben einen Kräuter-Schokoladen-Grog.
 
DIE REZEPTE
 
Neben dem Grog findet ihr auch noch passend zum Winter eine herzhafte Wintersuppe. Auch mein geliebtes Essen "Minestrone" gibt es in dem Buch. Da bin ich schon gespannt, wie sie wohl schmeckt, da sie ja jeder immer anders kocht und ich gerne so viele Rezepte wie möglich ausprobiere, obwohl ich ja glaube, das perfekte davon schon gefunden zu haben.
 
Gekocht habe ich noch nichts, aber das können wir ja gerne zusammen machen und uns dann austauschen:)
 
 

24. Oktober 2015

Coole Cool-Box von Brandnooz

Herbstzeit. Es wird kühl und zwar auch bei den Boxen von bandnooz. Und auf meinem Teller.
ABER
nicht in meinem Gemüt. Ich kämpfe für den Sommer und koche daher ein Süppchen, was sich lecker kalt verzehren lässt und daher auch eine tolle Vorspeise ist.
 
 

Radieschensuppe

Dazu braucht ihr für zwei Personen
 
1 Bund Radieschen
eine kleine Zwiebel oder Schalotte, gewürfelt
1 EL Butterr
1 EL Mehl
250ml Gemüsebrühe
50 ml Sahne, z.B. von Bärenmarke Sahne zum Kochen
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Dill n.Bel.
 



               
Als erstes die Radieschen säubern und raspeln (5 Blätter aufheben, waschen und kleinhacken). In einem Topf die Butter zerlassen und Zwiebel darin glasig dünsten. Etwas mehr als die Hälfte der Radieschen mit dünsten. Dann Mehl darüberstäuben und umrühren. Anschließend die Gemüsebrühe zugeben, einmal aufkochen und kurz köcheln lassen.
               
Die Radieschenblätter und restliche Radieschenraspel in die Suppe geben. Jetzt kann die Sahne dazugegossen werden. Alles wird soweit püriert, wie man es mag. Ich hatte noch etwas Biss drin lassen wollen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Anrichten mit Radieschenraspeln und essbaren Blüten und Dill.
 
 
 
Die Cool-Box von brandnooz konnte mich ja total begeistern. Da war so viel tolles drin, das hätte ich nicht vermutet. Ich dachte eher da kommt was, das man in den Kühlschrank stellt und bei Bedarf mal herausholt, wie Meerettich oder so:)
Umso besser.
Zum Beispiel der frische Landrahm von Rotkäppchen war dabei. Den kenne ich schon und habe mich trotzdem gefreut, dass ich ihn bekommen habe, weil ich den einfach mal saulecker finde. Mit Kräutern genauso wie pur. Gerade für mich, weil ich gerne statt Butter Frischkäse unter die Käsescheibe lege, super gut.

 Die Sahne zum Kochen von Bärenmarke kann man vielleicht hier und da mal gebrauchen. Ich habe mich entschieden damit eine Radieschensuppe zu machen. Mit dem Quark wurde dafür ein Quarkkuchen gebacken, den ich euch hier schon gezeigt habe.
Das Grieß Dessert, den Schoko Crossies- Joghurt und das Dessert von Nestlé "Die Weisse" habe ich sofort verputzt. War ja auch was lecker:)


Grill und Pfannenkäse von GAZI kenne ich. Ich mag das Knirschen von solchem Käse überhaupt nicht. Kennt ihr das? Das quietscht dann immer so im Mund.
DIe Snack-Kartoffeln waren lecker zusammen mit der Guacamole. Diese ist übrigens der Oberknaller! Probiert die unbedingt mal und kauft sie, sobald ihr sie in die Finger bekommt!
 
Grünländer Käse ist mein Lieblingskäse, aber die Sorte "bunte Paprika" hat mir nicht so gefallen.
Der kleine Sekt von Jules Mumm in der Sorte Rosé ist super! Wenn ihr die kleine Flasche nicht verschenken wollt, ist das ein ideales Getränk, wenn man sich selbst mal feiern will und allein zu Hause ist:)

Leeeeecker, noch was Süßes! Milchschnitte. Wir kennen sie, wie lieben sie. Was soll ich dazu noch sagen.



 Knoblauchecken kann man auch immer mal einfach und schnell in den Ofen schieben. Dauert nicht lange und ist ein leckerer Snack. Ideal, wenn unerwartet Besuch kommt. Dazu passt die Guacamole auch besonders lecker, könnte ich mir vorstellen.



 

19. Oktober 2015

Horst Lichters Frikadellen und sein neues Buch "Die Lust am Kochen"

Na dann wollen wir mal, bin ja mal gespannt, was Opa Lichter da wieder so zusammengestellt hat in seinem neuen Buch, aber er ist ja Superkoch, obwohl er ordentlich in Buttertöpfe und Fettnäpfchen greift. Kalorienarm wird`s also nicht werden. Eher ordentliche Hausmannskost wie bei Omma. Herzhaft, saftig und hüftintensiv.

Soweit meine Vorurteile.

Im Endeffekt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ehrlich. Ich war in dem Moment eigentlich total unmotiviert mich überhaupt mit Kochrezepten zu befassen, aber hier klebten die Seiten irgendwie an meiner Hand. Jedes Rezept klingt total yummy, da musste ich doch wissen, ob das nächste auch wieder so gut ist oder ob es tatsächlich noch ein Gericht geben sollte, mit dem ich nichts anfangen konnte.

Die Einleitung war sicherlich auch etwas Schuld daran, dass mich Horsti für sein Buch interessiert hat. Er schreibt von seiner Leidenschaft zu kochen nicht so, wie jeder andere, der ein Buch anfängt sondern erzählt, dass er immer weniger kocht und dass er mit diesem Buch wieder anfängt, seine Leidenschaft zum Kochen zu suchen bzw. finden.
Das machte ihn sympathisch, da auch ich momentan sehr viel seltener koche und das auch ab und an mit Unlust.
Wo war die Leidenschaft geblieben? Lag es an der fehlenden Zeit? Lieber wenige einzelne Tage nutzen, aber dann so richtig in die Vollen gehen?

Das Buch hat es für mich schon beim Durchblättern gebracht. Es hat irgendwie meine Lust wieder geweckt und so habe ich auch gleich einen Tag später Horst Lichters Frikadellen nachgekocht. Lecker!

Horst Lichters Frikadellen

  • ein altbackenes Brötchen
  • 150ml lauwarme Milch
  • ordentlich Salz und Pfeffer
  • 500g Kalbs- oder Rinderhackfleisch
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Ei
  • 2 Zweige Rosmarin, 1 Zweig Thymian
  • 25g Butter
  • Butterschmalz zum Braten
  • 1-2 TL Senf
  1. Das Brötchen ohne Rinde kleinwürfeln und in der Milch aufweichen.
  2. Knoblauch und Zwiebeln fein hacken und in der ausgelassenen Butter 5 min andünsten. Abkühlen lassen.
  3. Restlicht Zutaten bis auf das Butterschmalz vermischen und die Zwiebelmischung unterkneten.
  4. Die Masse zu Bällchen formen (bei mir kamen 7 Frikadellen heraus).
  5. Viel Butterschmalz auslassen, die Kräuter hineinlegen und Bällchen im heißen Fett braten. Je Seite 8 Minuten.
Horst Lichter`s Variante hat noch den Clou, dass er Cheddar mit in die Frikadellen formt. Er hat insgesamt 6 Frikadellen herausbekommen, seine waren also ein bisschen größer.

Wenn euch die anderen Rezepte noch interessieren, empfehle ich euch wirklich wärmstens das neue Buch "Die Lust am Kochen" von ihm.

http://www.gu.de/buecher/graefe-und-unzer/graefe-und-unzer/931327-die-lust-am-kochen/

ISBN: 9783833845406
192 Seiten, Hardcover
Preis: 19,99€
 
 
 

 
 
 






15. Oktober 2015

Deutschland hat 13 Weinregionen, wusstet ihr das? {Rezension "Deutscher Wein Deutsche Küche"}


Endlich habe ich das Buch! Ich habe schon so lange darauf gewartet, dass es erscheint und heute ist es soweit! Nachdem ich euch einen deutschen Wein vorgestellt habe, der mir sehr gefallen hat, will ich gleich weiter beim Thema "Deutscher Wein" bleiben. In den letzten Jahren hat er sich einen weltweiten Ruf als Spitzenprodukt ergattert. Es gibt einige Bücher zu "Wein" auf dem Markt und sie stehen alle in der Kochbuchabteilung neben Büchern mit Rezepten zu Gerichten.
Warum beschäftigen sich denn eigentlich nur so selten Bücher mit der Kombination "Wein und Küche"?
Dieses Buch tut es jedenfalls und zwar auf dem Gebiet der deutschen Küche und dem der deutschen Weine.
Paula Bosch und der Zweisterne-Koch Tim Raue setzen sich mit deutschen Klassiker auseinander und erfinden sie neu. Tim kocht und Paula sucht den passenden Wein dazu aus. Für uns sind das dann Beispiele, die wir zu Hause ausprobieren können. Ganz einfach, um uns daran zu erfreuen oder auch, um auf Nummer sicher zu gehen, wenn Besuch kommt.

Weiterhin bekommt man mit diesem Buch einen Einblick in die Weinregionen Deutschlands und deren interessanteste Weine. Wusstet ihr, dass es 13 Regionen für Wein in Deutschland gibt?
Geschrieben ist das Buch auf eine Art, bei der es Spaß macht zu lesen. Leicht und locker und vor allem so, dass auch Weinliebhaber-Neulinge etwas damit anfangen und sich vorstellen können, wie der Geschmack des Weines ist.
https://www.callwey.de/buecher/deutsche-weine-und-deutsche-kueche/


Paula Bosch / Tim Raue
DEUTSCHER WEIN UND DEUTSCHE KÜCHE
2015. 320 Seiten, ca. 320 Abbildungen
25 x 28, gebunden
€ [D] 39,95 
ISBN: 978-3-7667-2174-7

Mehr über das Buch und den Verlag erfahrt ihr hier.

19. August 2015

Gurken-Bohnen-Salat als Saunasnack

In der Therme Bad "irgendwas" in Sachsen konnte ich richtig gut die Seele baumeln lassen. Bei einem Wechsel von Dampfsauna und Holzraum-Sauna (wie heißt denn die "normale" Sauna?!? ;), war ich auch gern im Freibereich draußen. Irgendwann knurrt einem dann aber doch der Magen, aber wenn man schon einen auf "gesund" macht, dann stopft man sich keine Pommes rein, sondern geht ganz brav zum Salatbuffet. Das hätte ich aber wohl auch so gemacht, denn lecker sah es wirklich aus. Und vor allem war reichlich viel Auswahl vorhanden.
Über eine Salatvariation habe ich gestaunt: Gurken-Bohnen-Salat. Sonst bin ich ja gerne mal diejenige, die solche Sprüche wie "Was, das kennst du nicht?" drauf hat, aber bei nem simplen Gurken-Bohnen-Salat, der scheinbar gut bekannt ist, war auch ich mal erstaunt. 
Wieso bin ich da noch nicht drauf gekommen?
Jedenfalls habe ich den natürlich sofort probiert und er war so lecker, dass ich, zu Hause angekommen, gleich an die neue Mission gegangen bin, selber ein Rezept dafür zu erstellen.


Also Bohnen, Gurke... Salz und Pfeffer ist auch klar. Etwas Weißweinessig oder Apfelessig. Zwiebeln auf jeden Fall auch. Joar, so schwer ist das gar nicht. Aber die Komination,.. auf die muss man erstmal kommen;)






Zutaten

400g grüne Gartenbohnen
1 Salatgurke
1 Zwiebel 
1 EL Olivenöl
4 EL Weißweinessig oder Apfelessig
n. Bel. etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer 



Zubereitung

Bohnen bis zur gewünschten Festigkeit in Salzwasser garen, Gurke schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Nach Belieben die Kerne entfernen. Alle Zutaten für die Marinade vermischen. Die Zwiebel klein hacken. Alles vermischen und abgekühlt servieren.















      
 
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