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24. November 2019

Kartoffelsalat "Southwest"... lauwarm ganz vorzüglich!

Ich mag ihn nicht, den Kartoffelsalat. Nagut, DEN Kartoffelsalat mag ich schon. Jetzt. Generell mochte ich sowas aber noch nie. Komische Erfindung.
Liegt wohl auch daran, dass es im Grunde nur zwei Arten gibt: ölig oder majo-nig. Beides schmeckt NICHT!
Warum schreibe ich das hier? Vielleicht weil ich Lust habe Mails und Kommentare zu bekommen, was mir denn einfällt, Kartoffelsalat sei total lecker, ich habe wohl noch nicht das richtige Rezept gefunden... bla, bla.
Das wäre vielleicht mal eine Variante zu erfahren, wie viele Leser meinen Blog wirklich verfolgen. Manchmal bekommt man ja die Krise: Post für Post und kein mikriges kleines Kommentarchen (außer diese nervigen anonymen, die ständig ihre eigenen Seiten bewerben wollen und worunter IHR jetzt leiden müsst, weil ich daher die Captcher-Abfrage aktiviert habe! Sorry!)!



Zurück zum Salat: Joar, also so super finde ich Kartoffelsalat nicht, aber es tummeln sich immer mehr in meiner Bloglovin und Co-Leseliste, weil manche eben doch ein bisschen (wir wollen es ja nicht gleich übertreiben und in totale Euphorie ausbrechen!) interessant aussehen. Hmm,... könnte ich ja auch ein Kartoffelsalat-Blogevent machen, nach dem Motto "Überzeugt mich! Präsentiert mir das Kartoffelsalatrezept!". Gut, dieses Event brauche ich nun auch nicht mehr machen. Macht Julia nämlich schon. Anstatt ich mich aber dort belese (das werde ich zwar tun, aber erst nach Ablauf, wenn alle Beiträge vorgestellt werden), gebe ich meinen eigenen Senf Kartoffelsalat dazu.








Ja, wie jetzt??? Ich denk du machst und magst keine!
Eben deshalb! Man muss ja schließlich nicht immer das machen, was man will! Nee, ich wachse an meinen "Aufgaben", so!

Ich wundere mich übrigens selbst, dass mein Kartoffelsalat gar keine meiner heiß geliebten Gürkchen abbekommen hat. Komisch, hab ich irgendwie vergessen (sorry meine kleinen Cornichons!). 
Ich traue es mich gar nicht zu sagen, aber mein Kartoffelsalat war... psssssst!.... lecker! Oh ja, und wie lecker der war! Lobestiraden von Muddi (schärfste Kritikerin!), Papa, der besseren Hälfte, Schwiegermuddi...! Gut, dass ich ausreichend hatte, aber die nächste Bestellung steht schon an! Gut so, da ess ich doch gerne mit. 

.... Ich und Kartoffelsalat.... wer`s glaubt...



Hier kommt er, the one and only Kordoffl-Soload Southwest
Warum ich den so nenne? Weil ich gerade ne Macke hab und weil mich die ungeschälten Kartoffeln an Southwest erinnern. Durch die lässt sich der Salat übrigens super schnell zubereiten. Kein ewiges Gefriemel, um die Schale abzubekommen.
Joar, ich wollte ja die letzten Tage mal Kartoffelsalate machen. So 4 oder 5, falls ich ja nun vielleicht wirklich bisher einfach nicht das richtige Rezept verkosten durfte. Jetzt ist nur die Frage, ob ich es trotzdem noch durchziehe weiterzukochen und zu -schnibbeln, wenn ich doch scheinbar schon den Gott unter den Kartoffelsalaten (bitte zählt nicht, wie oft ich in diesem Post schon das Wort "Kartoffelsalat" verwendet habe!) gefunden habe!
Noch dazu enthält dieser Salat etwas total abscheuliches (meine Meinung, es sei denn, ich hab ne eklige Phase, in der ich bei komischen Sachen reinhaue, ohne schwanger zu sein): Mayonnaise! Uuuuhhrrr!
Die bringt`s aber, trust me, it`s not the typische Mayo-Kartoffelsalat!

  • möglichst kleine Kartoffeln, festkochend (na toll, hier hab ich mal wieder pi-mal-Daumen garbeitet und kann euch keine Menge oder Grammzahl sagen. Ich tippe auf 12 kleine bis wirklich-kleine Kartoffeln, die sich im Topf nicht überlagert haben, sondern alle auf den Boden gepasst haben [Was ne Angabe!] Ich hatte aber auch einige große, die ich dann klein geschnitten habe, halt bloß in Stücke, nicht in Scheiben, wie bei den Standard-Kartoffelsalaten) am besten nehmt ihr Speisefrühkartoffeln, Drillinge oder kleine rote Kartoffeln (wie heißt die Sorte?)
  • ne kleine Handvoll Baconwürfel (ich hatte Katenschinkenwürfel) 
  • ne kleine Handvoll geriebenen Cheddarkäse (alternativ Mozzarella)
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 lange, relativ milde, rote Chili
  • 1 EL Chilibutter
  • richtig gute Mayo, schätzungsweise 4-5 EL (ich hatte die vom Restaurant zur gelben Möwe, ihr wisst schon, dem "großen M", keine Ahnung wie hochwertig die ist, aber ich find se lecker (zu Pommes (Mc Cain!!!) in meiner ekligen Phase, versteht sich;)
  • genausoviel oder etwas mehr Sour Cream (die Sorte, die ihr auch zu Backkartoffeln essen würdet)
  • 1/2 TL Paprikagewürz (ich glaube ich hatte rosenscharf, gern darf es aber auch geräuchertes sein)
  • 1/2 TL Cajun-Gewürz (oder einfach weglassen)
  • einige Umdrehungen frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und Salz
  • 1 TL Zitronensaft, Weißweinessig oder andere Säure (bei mir war es Karpernflüssigkeit und etwas Zitrone)
erklärt sich ja fast von allein:
Kartoffeln in heißem Salzwasser kochen. Nicht fragen wie lange, sondern nachprüfen, denn meine Kartoffeln sind vielleicht kleiner oder größer als eure und meine Wunschbissfestigkeit anders als eure. Wasser abgießen, Kartoffeln beiseite stellen, damit sie etwas abkühlen können (fangt bloß nicht an sie abzuschrecken, das ist dann ähnlich wie bei Nudeln, die Sauce haftet dann nicht mehr so schön daran und die Konsistenz wird komisch.)
Chilibutter in einer Pfanne zerlassen, Bacon darin anbraten (jaja, kalorienbewusste Esser lassen den Bacon ohne weiteres Fett aus!)
Zwiebeln mit Grün in Ringe schneiden, Chili klein hacken
Restliche Zutaten und Chili zu einer Salatcreme mischen. Entweder mit oder ohne Käse. Den am besten zum lauwarmen Bacon geben, dann die Kartoffeln gleich hinzu, oder andersherum und den Kladderadatsch in den Kartoffeltopf. Deckel drauf, Salatcreme hinzu und ordentlich, aber vorsichtig durchschütteln.
Mit Frühlingszwiebelringen betreut servieren.


Nix durchziehen lassen: Schmeckt auch schon lauwarm total lecker.




Frohes Schlemmen, eure TONI

Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

5. Mai 2017

Box dich durch das trübe Wetter {Unboxing - brandnooz Box}

Boar, blödes Bettliegenbleib-Wetter!
Was haben wir nochmal? Mai? Ist ja wohl ein übler Scherz!

Findet ihr nicht auch?

Gucken wir doch mal, was uns den trüben Tag versüßen könnte:
Post.... die Brandnooz-Box.

Na bitte, das könnte doch was sein!

Das Motto: FÜNFJÄHRIGES VOLLER ÜBERRASCHUNGEN

Ja, richtig geschlussfolgert: die Box ist im April 5 Jahre geworden! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Und danke für die tollen Überraschungen in dieser Box:

 Gleich zwei Mal Kekse von Leibniz. Leibnizkekse schmecken sowieso immer lecker und mit den Minis, kann man sich einreden nur wenige gegessen zu haben (obwohl die ganze Packung dann trotzdem immer schnell weg ist;)
Für die kleinen gibt's die Zoo-Fabelwesen mit vielen süßen Formen. Neu ist, dass hier statt Weizenmehl welches aus Mais verwendet wird. Damit sind die Kekse gleich gesünder aber trotzdem genauso lecker.
Und genau wie bei den "normalen" Minis, ist die Besonderheit, dass sie somit gluten- und laktosefrei sind. Also haut ruhig rein! [1,89€, 100g]
 
Kennt ihr Yuzu? Wenn nicht, dann lernt diese Frucht doch gleich mal in Form der neuen Zentis-Sonnen Früchte [1,89€, 295g] kennen. Diese Citrusfrucht schmeckt ein bisschen wie Grapefruit, ist aber trotzdem nicht so sauer. Probiert es mal, es lohnt sich.
Auch der Baileys Iced Coffee Latte [2,49€, 200ml] schmeckt sehr gut. Allerdings wäre er natürlich noch erfrischender, wenn unser Mai ein bisschen sommerlicher wäre. Packt es trotzdem vorher in den Kühlschrank, der Geschmack ist kalt wesentlich besser! Ich finde den Preis allerdings etwas zu hoch angesetzt.

 Hier was für den Vorratsschrank: Rapsöl von Rapsgold. Nicht so mein Fall sind Rapsöle, daher kann ich speziell zu diesem keine Meinung abgeben, denn ich habe es gleich verschenkt. Allerdings ist die Passata von Mutti sehr zu empfehlen. Damit zaubert ihr tolle Saucen. Der Geschmack lässt nämlich die Sonne schmecken. Gereifte Tomaten ohne Kerne oder Schalen - da spürt man den Sommer.
Fehlt nur noch ein Salat dazu. Und den richtet ihr am besten mit den Knorr Natürlich Lecker! Salatdressings an. In der Packung sind 4 kleine Tütchen mit Kräutern und Gewürzen, zu denen ihr einfach noch Öl und Essig beimischt.
 Was zu Trinken gefällig? Mildes Frühstück von Valensina in der Variante "Apfel-Orange-Mango-Aprikose" [1,69€, 1l] hat einen sehr weichen Geschmack und ist süß, ohne dabei ZU süß zu sein. Passt ideal zum  Frühstück. Etwas herber hingegen ist Vöslauer Balance Juicy. Die Sorte "Pfirsich-Mango" kannte ich noch nicht. 7% Fruchtanteil machen das Getränk sehr kalorienarm. Einen guten Geschmack hat es dennoch. Auch Konservierungs- und Farbstoffe fehlen. Und trotzdem hat es diese tolle Farbe. Wow! [0,99€ , 750ml]
Das Dessert zum Schluss: Milchreis. Hatte ich wohl seit der Schulzeit nicht mehr. Lohnt sich aber, mal wieder welchen zu essen. Schmeckt doch besser als ich in Erinnerung hatte. Aber vielleicht hatten sie in meiner Schule damals einfach keinen von Milram. Die Variante "pur" ist ziemlich süß. Man braucht nichts, um es zu versüßen, ideal passt die Zentis Sonnen Früchte mit der herben Note. Warm oder kalt sehr lecker. [1,59€, 1000g]

18. Mai 2016

Nudelsalat mit der Cool-Box im Mai von brandnooz {Unboxing}


 
Na, wie gefällt euch dieser Nudelsalat? Ich bin durch die brandnooz Cool Box drauf gekommen ihn zuzubereiten. Das Rezept gibt's weiter unten. Lasst euch überraschen, es ist mal eine andere Variante.
 

Habt ihr bei Almette auch immer das Lied aus der Werbung im Kopf? Paprika und Schnittlauch-Petersilie sind neu (jedenfalls steht das drauf, ich hätte gar nicht gedacht, dass es Paprika noch nicht gegeben hat) und lecker wie alle Almette-Produkte! Die Füllhöhe hätte ich mir zwar etwas voller vorgestellt, sie geht nur knapp bis über den unteren roten Rand. Aufs Brötchen esse ich beides am liebsten. Man kann damit aber auch gut experimentieren. Macht zB einfach mal ein Crostini damit und überbackt es zusäthlich mit Mozzarella (in der Box gab es sogar auch Büffelmozzarella, das passt doch!). Durch die Geschmackssorten braucht ihr nichtmal extra würzen.


Der Frühlingsquark erinnert mich an meine Kindheit. Ob es da damals auch den Milram-Quark schon als "activ" gab, weiß ich nicht, aber reich an Eiweiß war der sicher auch. Neu ist jetzt auch der Kresse-Quark, der mit besonders gut gefällt. Ich habe mir sonst nämlich immer selbst Kresse auf meinen Quark geschnitten, aber das brauche ich jetzt nicht mehr:)
Beide Produkte sind super, ich mag sie am liebsten auf Brot, aber auch zum Gemüsesticks-Dippen oder zu Kartoffeln ist es nicht zu verschmähen.


Ich fand immer Mozzarella schmeckt nach nüscht. Aber wenn es welche aus Büffelmilch ist, sieht das schon ganz anders aus. Das ist der Geschmackshimmel auf Erden! Hier ist es in Minis portioniert und ist damit nicht für die klassische Calabrese sondern eher für Spießchen mit Cherrytomaten, Balsamicocreme und Basilikumblättchen geeignet. Aber auch echt mal was anderes für Salate, die ihr beim Grillen anbieten könnt. Ein schöner Nudelsalat mit rotem Pesto, Pinienkernen, etwas schwarzen Oliven und Paprikastückchen und dazu die Mozzarellakugeln. Oder ihr lasst euch selbst andere Sachen einfallen. Ich könnte da zB auch Quiches oder Pizza empfehlen.

Mit dem Linsen-Curry-Brotaufstrich von NOA habe ich einen schnell-schnell Nudelsalat kredenzt. Geht super schnell, schmeckt durch den Aufstrich echt lecker und indisch angehaucht und macht sicch gut zum Mitnehmen auf Arbeit. Alternativ könnt ihr euch aber auch ein paar Scheiben Brot damit beschmieren und mitnehmen. Gut dazu passt frischer Basilikum. Die Linsen sind nur noch leicht zu erkennen, wenn man weiß, dass welche drin sein sollen, ansonsten ist es gut püriert. Es schmeckt auch nicht vordergründig danach.
 
Nudelsalat nach Hülsenfrüchten-Art
 
für eine große Portion
 
150g Pappardelle oder andere Nudeln al dente kochen (in Salzwasser nach Packungsanleitung).
Eine halbe rote Paprikaschote in kleine Würfel schneiden, einige Blätter Basilikum klein hacken.
Nudeln in warmen Zustand mit Linsen-Curry-Brotaufstrich (3/4 der Packung, dann bleibt noch was zum Naschen) vermischen, Basilikumblättchen und Paprika unterheben. Gegebenenfalls mit Salz und Fruchtessig abschmecken. Eine Dose Bonduelle Kichererbsen-Mix abgetropft zufügen und alles vermengen.
Vor dem Servieren vollständig auskühlen lassen.



Den Käse von Gazi werde ich einfach zu einer Grillfeier mitnehmen. Ich finde es gut, dass es hier beide Sorten gab, Kräuter und Curry, aber Grillkäse ist einfach nicht so meins. Ich habe schon viele probiert und finde immer dieses Knirschen zwischen den Zähnen echt nervig. Allerdings muss ich sagen, dass von nahezu allen Grillkäsesorten auf den Markt mich zwar keine voll überzeugen konnte, GAZI aber der beste von allen war. Mit Abstand. Wirklich. Gibt es wirklich Vegetarier unter euch, dann ist die Alternative zum Grillfleisch hier vielleicht gefunden.

Lecker. Wie die Quetschies für Kinder, bloß hier mit Almighurt von Ehrmann gefüllt. Lecker also auch für uns Erwachsene. Welche Sorte ihr lieber mögt, müsst ihr herausfinden. Erdbeer und Pfirsich-Maracuja habt ihr in der Box. Wem das zu sehr in Richtung ESSEN geht und der lieber was Flüssiges trinken möchte, der kann mit dem neuen Drink vielleicht etwas anfangen. Ganz gesund und hier in der Grünkohl-Variante. Obwohl ich sagen muss, dass ich lieber eine andere Sorte bekommen hätte. Ich habe schon gute Erfahrungen mit Detox-Smoothies gemacht, die Grünkohl als Bestandteil hatten, aber der hier ist mir ne Nummer zu krass. Schmeckt mir zu pelzig und leicht "muffig" (naja, das was man halt immer bei Grünkohl hat). Außerdem stellt sich mir die Frage, woher 68kcal auf 100ml herkommen? Aber nunja, geht dann ja auch schon in Richtung kleiner Snack anstatt "nur" Getränk.

Der Salat war wirklich lecker. Vor allem die Kirschtomaten haben bei mir die Salat-Lust ausgemacht. Bonduelle hat wirklich etwas drauf, was das angeht. Natürlich ist bei Salat das MHD nicht sehr lang, weil er ja auch frisch sein soll. Bei eurer Box-Bestellung ist es also dann auch wichtig, dass ihr den Salat nicht lange aufhebt, bei mir musste er schon am kommenden Tag gegessen werden. Eine Gabel ist bei der Schale dabei und das Dressing sowie Topping mit Schinken und Käse sind extra verpackt. Damit ist der Salat gut geeignet, um ihn mitzunehmen und unterwegs oder in der Mittagspause zu essen.
Wer doch lieber auf Stullchen zurückgreift, kann sie ja mal mit Bio Hähnchen-Grillbraten von Wiesenhof belegen. Der Geschmack ist super und ich bin froh, dass hier noch ein Produkt in die Box gefunden hat, das keine vegetarische Wurst ist, so wie es ja zur Zeit viel zu sehr boomt. Echtes Fleisch, 100% Geflügel und besonders durch die Bio-Qualität und den Geschmack. Ich bin vollauf zufrieden!

Hier nochmal der ganze Inhalt der Box. Das brandnooz-Team lässt sich immer tolle Sachen einfallen und so finde ich die Cool-Box auch eine tolle Idee. Alle Produkte sind gekühlt und kommen auch top kalt bei euch an. Trotzdem solltet ihr die Box wirklich gleich vom Postboten annehmen können, denn eine Lagerung in einem Postfach ist dann etwas schwierig, weil selbst die gut isolierte Box irgendwann warm wird. Außerdem sind wir doch sowieso gespannt, was drin ist und wollen so schnell wie möglich das Paket aufreißen!
Die Produkte haben mich diesmal RUNDUM begeistert! Salat mit Käse-Schinken oder Wurstscheiben sind zwar generell erstmal nichts Neues, aber die Zusammenstellung hier ist genial, alle Produkte sind lecker, alle Sorten sind die, die ich mir vielleicht auch ausgesucht hätte und mit dem Linsenaufstrich kam auch gleich eine Neuheit auf meinen Tisch, die ich weder zuvor kannte, schon gesehen habe noch probiert hätte. Und am Ende war ich so begeistert davon. Das hätte ich als Linsen-Verschmäher nicht erwartet.

15. März 2016

Rote Beete Salat mit Big Flavour

Rote Beete Salat mache ich ja wirklich gerne. Es ist immer eine ganz schöne Sauerei, denn ihr wisst ja, dass die Farbe echt hartnäckig sein kann. Selbst auf dem Teller sieht das dann manchmal nach ner ordentlichen Schlacht aus, weshalb ihr vielleicht lieber kein weißes Geschirr wählt.

Das Bild verrät mich: ich war diesmal etwas faul und habe die Rote Beete einfach gleich aus dem Glas verwendet. Das ging schneller, als sie noch zu schälen, vierteln und anzugaren. Insgesamt nehmt ihr für vier Personen ca. 500-600g gekochte Rote Beete und 125g Fetakäse. Ich finde Käse vom Schaf oder gerne auch mal Ziege hier viel passender als den Kuh-Käse, den ihr vielleicht auch als Hirtenkäse kennt (warum eigentlich, hat ein Hirte nicht immer Schafe?). Außerdem lässt er sich viel einfacher zerkrümeln.
 
Hier nochmal alle Zutaten auf einen Blick:
  • 500-600g gekochte Rote Beete in Stückchen oder Vierteln
  • 125g Feta
  • 1 kleines Bund Estragon (gerne auch mal Koriander)
  • 4 bunte Snackpaprika, klein gewürfelt
  • nach Belieben eine halbe Chilischote (entkernt und klein geschnitten)
  • Balsam- oder Malzessig
  • natives Olivenöl extra
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

 
 
Ich habe bisher immer Balsamico bianco verwendet und Koriander statt Estragon. Beides schmeckt aber sehr lecker und ich könnte es mir auch in Kombination vorstellen. Eine Chilischote habe ich sonst nicht genommen, dafür aber klein geschnittene Snackpaprika.
 
Zubereitung:
 
Beim Anrichten mach ich mir da nicht so eine große Platte. Alles kommt zusammen auf den Teller. Für die Optik aber Feta und Rote Beete vorher nicht mischen, sondern Feta nur drüberkrümeln, genau wie die Kräuter. Essig und Öl am Ende drüberträufeln.
That`s it. 
 
So habe ich den Salat standardmäßig immer gern gegessen und zubereitet. Jetzt habe ich mich umso mehr gefreut, dass ich eine abgewandelte Form im neuen Buch "BIG FLAVOUR" vom Knesebeck-Verlag gefunden habe.
Dazu braucht ihr noch 2 unbehandelte Orangen und lasst die Snackpaprika weg. Von den Orangen werden Zesten gerissen (das bedeutet, dass ihr die Schale nehmt, aber nicht reibt sondern kleine Fäden davon abmacht). Außerdem schneidet ihr vom Fruchtfleisch die weiße Innenhaut ab und nehmt dünne Scheiben Orange für den Salat.
Einen Tipp hat das Buch auch noch zum Anrichten: Auf dem Teller erst ein Drittel der Beete, dann der Orange verteilen und mit Feta, Estragon und Chili bestreuen. So fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Abschließend die Orangenzesten darüberstreuen.
 
Gerade wer skeptisch gegenüber dieses Salates ist, sollte ihn probieren. Die süße der Orange mit dem leicht sauren Anteil passt zur Anisschärfe des Estragon hervorragend. Dazu noch das Salzige vom Feta ... perfekt abgerundet.
Da ihr hoffentlich frische Kräuter benutzt, solltet ihr das Öl erst am Ende auf den Salat geben, damit es nicht welken lässt.
 
Chris Honor, Laura Washburn Hutton
Big Flavour
Moderne Rezepte mit Aroma & Biss
erscheint am 13.04.2016
Preis: 29,95€
20.0 x 25.0 cm, gebunden
224 Seiten mit 160 farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-86873-844-5
 
Das Buch gefällt mir ja sowieso total gut. Es sind Gerichte drin, die genau meinen Geschmack wiederspiegeln. Viel Gemüse, aber nicht ausschließlich. Auch Fleisch, aber dann auch abwechslungsreich: es gibt auch Wachtelrezepte, Kalbsleber, Lammkarree.. Naschereien dürfen natürlich auch nicht fehlen.
 
Laura Washburn Hutton und Chris Honor haben es dafür in folgende Kapitel eingeteilt:
  • Einführung
  • Salate
  • Brunch
  • Suppen
  • Hauptgerichte
  • Gebäck
  • Extras
  • Register
223 Seiten purer Genuss, tolle Farbbilder zu jedem Gericht, welches für seine Einzigartigkeit eine ganze Seite zugeschrieben bekommt.
Die Rezeptnamen sind auch von schlichter Einfachheit geprägt, was es gut möglich macht, sich das Endergebnis vorzustellen. So heißt dieser Salat einfach "ORANGE, ROTE BEETE, FETA, ESTRAGON, CHILISCHOTE".

29. Februar 2016

Blattsalat, klassisches Hausdressing und ein Gläschen Weißwein

Beim Durchstöbern alter Fotos habe ich bemerkt, dass ich euch noch gar nicht den Weißwein "Mandorlo" vorgestellt habe. Der ist wieder aus dem Hause Abayan - naja, zumindest könnt ihr ihn [da] bestellen. Die Winzer sind allerdings aus Italien: Frattoria Montellori stehen für guten Wein aus der Toskana. Dieser Mandorlo Toscana IGT 2014 ist ein Weißwein aus den Rebsorten Chardonnay (50%), Sauvignon (25%) und Viognier (25%).
 
Von Viognier habe ich noch nicht oft etwas gehört. Den müsste man mal pur probieren, um ihn bei derartigen Kompositionen gezielt herausschmecken zu können. 
 
Optisch ist die Flaschenaufmachung eher schlicht. Früher, als ich mich noch vom Etikett zum Verkauf verführen ließ und weniger auf die Rebsorten und Anbaugebiete geachtet habe, hätte ich mich garantiert nicht dafür entschieden: weiß und flaschengrün teilen sich den Hintergrund und ein kleines Bäumchen ziert die Flasche. Einfach und ohne Umschweife. Eigentlich ja gut, um sich einfach auf den Flascheninhalt konzentrieren zu können.
Dieser zeigt sich im Glas hell und vielleicht schon ein bisschen goldfarben. Die Farbe passt zum Duft und dem geschmacklichen Anklang von Vanille.
Trocken, vollmundig und mit 13,50% Alkoholgehalt wird dieser Wein ein idealer Begleiter zu leichten Gerichten. Meine Wahl fiel auf Salat und Weinbergschnecken in Kräuterbutter. Andere Meinungen halten ihn auch für passend zu Krustentieren wie Hummer oder Garnelen.



Ein guter Wein für kleines Geld. Er verspricht ein tolles Geschmackserlebnis und liegt in einer Preisklasse von 7-8 Euro.
Fattoria Montellori kann sich auf den Gründer berufen. Dieser hatte eine generelle Leidenschaft für  weiße Weinsorten. Trotzdem es heute überwiegend Rotweine sind, die produziert werden, gehört dieses Weingut in Italien nicht zu den vielen, die sich spezialisiert haben. Hier gibt es also noch weißen und roten Wein.
Ein einfacher Blattsalat mit kleinen Karotten- und Rettichstreifen, leichte Marinade und Weißwein
 
Klassisches Salatdressing
Für 4:8 EL Weißweinessig (Balsamico bianco)
4 EL Wasser
1 TL Salz
1 Prise brauner Zucker
8 EL Olivenöl extra Vergine
Zubereitung:
Alle Zutaten bis auf das Öl verrühren, sodass sich Zucker und Salz auflösen. (Dazu kann man auch ein sauberes Glas mit Schraubverschluss nutzen und die Zutaten darin schütteln).
Anschließend das Öl nach und nach unterrühren.

Abgedeckt (oder in dem verschlossenen Glas) hält sich das Dressing bis zu fünf Tage im Kühlschrank.

Salat putzen, waschen und abtropfen lassen. In eine Schüssel geben und Dressing untermischen. Nach Belieben Zwiebeln und Kräuter darüber streuen.
 
 

23. Februar 2016

Vegane Salate, für die man kein Veganer sein muss

Was sagt ein Titel aus, der neben SALAT SAMURAI die Worte "100 ultimative, besonders herzhafte, schnell zubereitete Salate für die man nicht vegan sein muss, um sie zu lieben" trägt?
 
Boar, ganz schön viel Text und ganz schön von sich selbst überzeugt. Dann wollen wir doch mal schauen, was das Buch an Versprechen hält.
 
Terry Hope Romeros Buch sieht erstmal schön aus. Es hat einen dunklen Hintergrund und ist mit farbenfrohen kleinen Bildchen bestückt, die leckere Salate zeigen.
 
Witzig finde ich die Widmung: Für alle hungrigen 16-jährigen Veganer auf der Welt egal, wie alt sie sind. 
Aber jetzt doch mal die Frage: Ist das Buch nun für Veganer oder nicht?
Sagen wir es so: in diesem Buch kommt kein Rezept vor, was tierische Zutaten verwenden lässt. Keine Joghurt-Dressings, kein Fleisch oder Ei. Aber für alles einen guten geschmacksähnlichen Ersatz. Es gibt sogar Ranch-Dressing, was eben mit Cashewkern-Sauce und Misopaste statt mit Mayo gemacht ist. Auch könnt ihr Salat mit Kokosspeck, Tempeh-Salami oder Seitan-Schnitzel.
 
http://www.narayana-verlag.de/advanced_search_result.php?search_area=all&keywords=salat+samurai&queryFromSuggest=false&suchen=Suche
 
 
Ich muss ehrlich sagen, für mich ist das Buch nichts. Ich finde die Rezepte wirklich abwechslungsreich und toll anzusehen. Auch super, dass es so viele Salate sind. Ein ganzes Buch nur mit Salaten ist klasse! Bei einigen Gerichten bekommt man sogar das Gefühl, es sind Hauptgerichte, da auch Nudeln und Fleisch(ersatz) benutzt werden. Also man kann wirklich davon satt werden, es sind keine reinen Beilagen.
Ich denke aber, dass wirklich nur Veganer so richtig Spaß an den Rezepten haben. Alle anderen wird wahrscheinlich stören, dass sie so viele ungewohnte Zutaten kaufen müssen: Misopaste, Cashewkerne zum Pürieren, Mandelmus, Medjool-Datteln, Hanfsamen, Tofu, Mohnsamen, rauchige Sriracha-Pekanüsse und und und.
Wer aus irgendeinem Grund auf bestimmte Lebensmittel verzichten MUSS oder WILL, dem sei das Buch wirklich ans Herz gelegt. Man erweitert seinen Kochhorizont ungemein. Auch kann man Dressing, Tofu und Co. gut Tage im Voraus zubereiten und ist umso schneller vor der Mahlzeit.
 
Ich nehme ca. 10 Rezepte aus dem Buch mit und werde sie ausprobieren. Allerdings bleibe ich bei meinen eigenen Dressingrezepten, aber das kann ja auch jeder selbst entscheiden, wie er es macht.
 
Das Buch besteht aus zwei Teilen:
1. The spin: Der Codex des Salat Samurai. Hierbei geht es um Salatsaisons, den Umgang mit dem Buch, das Pressen von Tofu, die Verwendung der einzelnen Zutaten und den "mobilen Salat".
2. Teil zwei umfasst die Rezepte. Zuerst cremige Dressings und Vinaigretten, Beilagensalate  und deftige Salat-Toppings. Danach kommen die Salatrezepte. Diese sind dann eingeteilt in die Jahreszeiten, beginnend mit Frühling. Dabei beziehen sich die Rezepte auf saisonal erhältliche Zutaten und auch auf die Frische oder das Warme, was man entsprechend essen möchte.
"Süss und Herzhaft" schließt sich mit Müsli und Co. als einzelnes Kapitel an, Danksagungen, Index und Bezugsquellen beenden das Buch.

19. August 2015

Gurken-Bohnen-Salat als Saunasnack

In der Therme Bad "irgendwas" in Sachsen konnte ich richtig gut die Seele baumeln lassen. Bei einem Wechsel von Dampfsauna und Holzraum-Sauna (wie heißt denn die "normale" Sauna?!? ;), war ich auch gern im Freibereich draußen. Irgendwann knurrt einem dann aber doch der Magen, aber wenn man schon einen auf "gesund" macht, dann stopft man sich keine Pommes rein, sondern geht ganz brav zum Salatbuffet. Das hätte ich aber wohl auch so gemacht, denn lecker sah es wirklich aus. Und vor allem war reichlich viel Auswahl vorhanden.
Über eine Salatvariation habe ich gestaunt: Gurken-Bohnen-Salat. Sonst bin ich ja gerne mal diejenige, die solche Sprüche wie "Was, das kennst du nicht?" drauf hat, aber bei nem simplen Gurken-Bohnen-Salat, der scheinbar gut bekannt ist, war auch ich mal erstaunt. 
Wieso bin ich da noch nicht drauf gekommen?
Jedenfalls habe ich den natürlich sofort probiert und er war so lecker, dass ich, zu Hause angekommen, gleich an die neue Mission gegangen bin, selber ein Rezept dafür zu erstellen.


Also Bohnen, Gurke... Salz und Pfeffer ist auch klar. Etwas Weißweinessig oder Apfelessig. Zwiebeln auf jeden Fall auch. Joar, so schwer ist das gar nicht. Aber die Komination,.. auf die muss man erstmal kommen;)






Zutaten

400g grüne Gartenbohnen
1 Salatgurke
1 Zwiebel 
1 EL Olivenöl
4 EL Weißweinessig oder Apfelessig
n. Bel. etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer 



Zubereitung

Bohnen bis zur gewünschten Festigkeit in Salzwasser garen, Gurke schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Nach Belieben die Kerne entfernen. Alle Zutaten für die Marinade vermischen. Die Zwiebel klein hacken. Alles vermischen und abgekühlt servieren.















      

29. Mai 2015

Spargel nach Nigel und meine große Spargel-Rezeptsammlung

 





 


Der Nigel hat`s drauf, das habe ich ja schon immer gewusst. Und mit Spargel hat er`s auch am Hut. Genauso wie ich.

Spargel ist toll, ist lecker und hat kaum Kalorien meine Lieben! Also haut ordentlich rein, denn Mitte Juni ist es dann auch schonwieder vorbei mit der Spragelstecherei.
Dann habt ihr euch hoffentlich die Bäuche so vollgeschlagen, dass ihr die lieben Stangen erstmal ein Jahr nicht mehr sehen wollt, damit ihr dann wieder neue Rezepte ausprobieren könnt. Und so geht es Jahr für Jahr.

Wenn ihr dann von einigen Rezepten so begeistert wart, wiederholt ihr sie natürlich auch. Bei mir sind das folgende Gerichte, die ihr auch in meiner Sidebar findet.

Spargelsalat mit Tomaten und Oliven
Spargelsalat grün-weiß mit Parmesan
Spargellasagne Asia-Salbei
Orangenspargel aus dem Ofen
grüner Frühlingssalat mit Honig-Senf-Dressing
herzhafter Ofenspargel mit Käse und Schinken
bunter Spargel mit Mango und Lachs
Spargeltti Bolognese vegetariana
Spargel Hühnchen Rhabarber
Meeresspargel
Spargel-Brotaufstrich
Asiatischer Spargel mit Kartoffel-Sellerie-Püree
Frühlingslasagne mit Spargel

Und nun natürlich noch der Spargel mit Kräuterdressing von Nigel Slater. So geht`s:

  • 1 Zitrone
  • 4 EL Olivenöl (ich nehm da immer nur die Hälfte)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 8 Kirschtomaten (da nehme ich gerne mehr)
  • 6 Sängel Schnittlauch
  • 8 Blätter Basilikum
  • 1 EL Estrasonblätter (gerne frisch!!!)
  • 250g Spargel (grün oder weiß)
Zitrone filetieren (ohne Kerne) und in einer Schüssel mit Olivenöl und Zitronensaft mischen.
Tomätelchen halbieren, Kräuter hacken und alles vermischen. Salzen, pfeffern und dann an einem kühlen Ort stehen lassen.
Spargel putzen, holzige Enden entfernen und kochen oder dämpfen. Nach 8 bis 9 Minuten dürfte er gar sein, dann auf den Tellern verteilen und mit der Zitronensauce servieren.




8. Mai 2015

New Yorker Nudelsalat

Na, habt ihr denn schon den Grill angeschmissen und ein ordentliches BBQ veranstaltet? Bei uns ist es so: der Mann mag es nicht zu grillen, ich liebe nur den Geruch, aber nicht das Standard-Essen. Gemüsekreationen sind den anderen zu aufwändig, die wollen nur Toastbrot und Bratwürste. Die Beilagen, also Salate und Getränke sind bei allen willkommen. Daher gibt es dann meistens ein Beilagen-Dinner - ohne Grillen :)
Aber mit Lagerfeuer.

Ein Rezept, was sich das letzte Jahr so bewährt hat, dass es sogar zur Nachbarschaftsfeier zubereitet wurde, möchte ich euch jetzt vorstellen (Danke liebe Wolkenfee für das Rezept). Es ist ein Nudelsalat, wie ich ihn gerne hab. Also schon mal ohne Mayonnaise oder anderes weißes, undefinierbares Schleimzeug (ein Frevel, wer jetzt abwegige Gedanken hat!).
Die Zutaten, die der Nudel Pepp geben sind hier auch nicht so standardisiert. Also was ganz neues und besonderes, der New Yorker Nudelsalat.

Das Originalrezept hat es mit haufenweise Öl und a lot of Parmesan echt in sich, aber man muss es ja auch nicht so sehr übertreiben und kann die Mengen etwas reduzieren. Das habe ich jedenfalls gemacht und am Ende sah es dann so aus:

 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 




New Yorker Nudelsalat


400 g Nudelsalatnudeln (also Penne, Farfalle oder Spirelli) in Salzwasser ca. 8min angaren, dann Röschen eines Brokkoli zugeben und beides bissfest garen. Das Wasser abgießen und in eine Schüssel geben. 4 in Röllchen geschnittene Frühlingszwiebeln, 2 Zehen gedrückten Knoblauch und 1 klein gewürfelte rote Paprikaschote (am besten geschält) untermischen.
Als Geschmackspepp kommt 1/2 Bund gehackter Schnittlauch und 1/2 Bund Basilikum dazu.
4-5 getrocknete in Öl eingelegte Tomaten runden alles ab.
Das Dressing besteht aus 1 TL Dijonsenf, 1 EL Tomatenöl der eingelegten Tomaten (den ich aber gerne weglasse, da ja eh noch einiges an den Tomaten klebte), 4 EL Balsamicoessig (I`m lovin` it), 10 EL Olivenöl (whaaaat? Ich nehme 2-3;), Salz, Pfeffer und Zucker.
50 g geriebenen Parmesan untermischen und durchziehen lassen. Vor dem Anrichten abschmecken und nochmals 50 g geriebenen Parmesan darüber streuen (oder auch nicht).



18. Januar 2015

Wildreissalat mit Rotwein, Oliven und Rosinen

 
Ich mag keinen Salat. Ekelhaft!
 
Nagut, doch, ich find Salat lecker! Aber nur "Normalosalat". Keinen Fleisch- oder Käsesalat, Nudelsalat eigentlich auch nicht und schon gar nicht Reissalat.
Pfui, bei letzterem muss ich immer wieder an die kalte Pampe aus ungewürzten Reiskörnern mit geschmacklosen Apfel- und Irgendwasstücken denken, die man mir im Sommerurlaub mal in Frankreich vorgesetzt hat! Als ob 36°C im Schatten nicht schon reichen, da wird die Laune mit so einem Fraß nun wirklich auch nicht besser! Danke Harald!
 
 
Es gibt ein Rezept für Reissalat, das würde ich sogar wieder kochen. Hab ich sogar schon. Ab und an und zu Weihnachten gibt es diese Variante. Warum gerade die mir schmeckt? Ich weiß es nicht. Vielleicht liegt es auch an den dunklen Reiskörnern, vielleicht an der tollen Kombi aus fruchtig (Rotwein und Rosinen) mit pikant (Kreuzkümmel und Oliven). Jedenfalls mag ich den Salat auch nur lauwarm.
Auch wieder komisch. Also dass ich überhaupt mal was lauwarmes gut finde.
 
 
 
Entscheidet selbst ob kalt oder lau, aber probiert den Salat durchaus mal.

 

Dazu braucht ihr (nach GU-Rezept):

  • 150 g Wildreismischung
  • Pfeffer, Salz, Kreuzkümmelpulver
  • 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen
  • 300 ml fruchtiger Rotwein 
  • 50 g Rosinen
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 4 Tomaten (klappt auch gut mit Paprika)
  • n. Bel. 2 EL Pinienkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Weißweinessig
  • n. Bel. 2 TL Rohrohrzucker
  • 50 g schwarze Olivenringe             

  1. Reis wie auf der Packung beschrieben kochen. Gewürfelte Zwiebel und Knobi im Wein aufkochen und Pfeffer dazu geben. Nach 10 Minuten abgießen und 100ml aufbewahren. Darin die Rosinen einweichen.
  2. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, Tomaten halbieren und das Fruchtfleisch (keine Kerne und Stielansätze) würfeln. Pinienkerne ohne zusätzliches Fett in einer beschichteten Pfanne anrösten.
  3. Rosinen abtropfen lassen, Weinmischung auffangen und mit Öl, Essig, Zucker und 1/2 Tl Kreuzkümmel würzen. Mit Salz abschmecken. Alle Zutaten mit dem etwas abgekühlten Reis mischen und für ca. 10 Minuten ziehen lassen.
  4. Abschmecken und Servieren.   


UND? 
...
GUT ODER?

9. Januar 2015

GO RAW BE ALIVE! {REZENSION}

Was für ein Sturm da draußen! Wie passend, dass er mal genau dann angefangen hat, als ich gerade die Haustür hinter mir geschlossen habe. Davor habe ich es noch ohne weggeweht zu werden  zum Briefkasten geschafft und mein neuestes Kochbuch herausgefischt: "GO RAW BE ALIVE! - So schmeckt gesund, Schlank, fit und happy mit Rohkost" von Boris Lauser.

http://www.kosmos.de/produktdetail-112-112/Go_raw_be_alive-7483/

Die wichtigste Message bei diesem Buch (bevor hier die ersten gleich schon wegklicken), findet sich auf einer der ersten Seiten, die unter dem Titel "Basics" beschreiben, was Rohkost ist, warum Boris sich so ernährt, was man roh essen kann und was nicht und welche Rohkost-Techniken es gibt:

RAW IST NICHT NUR ROH:

Rohkost zu essen bedeutet also nicht nur Obst und Gemüse in seiner Urform zu verzehren. Spinat-Lasagne, Gemüsespaghetti-Bolognese, Sprossenbrote und Nusskäse gehören genauso dazu wie Cheesecake, Quinoa-Pizza und Schokoladen-Mousse. Auch auf Cupcakes muss keinesfalls verzichtet werden.
Eine ganz schöne Bandbreite eigentlich.
Aber was unterscheidet RAW denn nun von "normal"?
 
Es ist klar, dass rohe Kartoffeln nicht wirklich lecker sind und dass die meisten Samen pur einfach unbekömmlich sind. Wir nutzen in der Rohkostküche die Möglichkeiten des Mixens, Dörrens, Marinierens, Fermentierens und und  und aber nur soweit, dass Nährstoffe und Enzyme nicht leiden müssen. Somit nehmen wir das absolute Nährstoffmaximum auf, was geht. Das tut dem Körper gut, da er so wenig wie möglich belastet wird - und das spürt man.
 

"Wer nur 50% seines üblichen Speiseplans durch diese Basic-Gerichte ergänzt, wird spüren, wie sich sein Wohlbefinden deutlich verbessert."

 
Gerichte, die einfach ein Genuss sind erhalten mit diesem Buch Einzug bei euch, wenn ihr lecker kochen, aber euch trotzdem RAW ernähren wollt.
Es werden ab Seite 28 mehrere Basic-Gerichte vorgestellt, zu denen Smoothies, Salate, Chips und Fermentiertes gehören, bevor es mit
  • Frühstück
  • Suppen & Salate
  • Brote, Wraps & Dips
  • Hauptgerichte
  • Süsses & Desserts
weitergeht.
 
Was mir an diesem Buch auch gut gefällt, ist wie so oft beim KOSMOS-Verlag, dass zu nahezu bei jedem Rezept Variationsmöglichkeiten "So mag ich`s auch" vorgeschlagen werden.
Außerdem gibt es wie immer viele Fotos, bei denen man sich Appetit holen kann und schon vorher genau weiß, wie das Gericht wohl aussehen wird.
 
Wie immer ist alles verständlich beschrieben, Zutaten gut aufgelistet, sodass man es gut nachkochen kann.
 
FAZIT: Obwohl ich mich selbst nicht komplett RAW ernähre, hat mich dieses Buch interessiert. Das liegt wohl an den Vorurteilen, die um Rohkost kursieren. "ROH-KOST? Was soll das für ein Buch sein? Was sollen da für Rezepte drin stehen? Wie man sich einen Apfel aufschneidet und Möhrchen in Juliennestreifen schneidet, dann beides nebeneinander anrichtet und ein Gericht erhält?"
Ihr versteht was ich meine. Ich wollte einfach wissen, was für Möglichkeiten vorgestellt werden und habe auch noch Wissenswertes erfahren, da ich selbst auch erst dachte, dass sich uneingeschränkt "roh" ernährt wird.
Alle Rezepte werde ich sicher nicht ausprobieren, wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte, denn Chia-Hanf-Pancakes interessieren mich einfach nicht sonderlich.Das wollte ich gerade schreiben, aber genau dabei bemerkte ich, dass ich noch Hanfmehl habe und vielleicht doch mal diese Küchlein austesten werde, hihi :) und ich glaube ich gebe zusätzlich noch Hanfsamen rein, die crunchen immer so schön., denn nicht alle Zutaten sind meine Lieblinge. Aber der Einsatz von Kokosblütenzucker,  Akazienhonig, Tahini und Paprika-Hummus sind schon interessant, zumindest um es mal zu testen und die Wirkung auf den Körper zu beobachten.
3 von 5 Punkten
 
 
160 Seiten
Preis: 19,99€

        
110 Farbfotos
laminierter Pappband
268 x 239 mm (LxB)
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-440-14358-2

8. Dezember 2014

Ich habe es getan: Ottolenghi `s gerösteter Rosenkohlsalat mit Sternanis, Zimt und Pomelo UND Fruchtsauce zu Ofengemüse

Ich habe es getan.
Ich habe mich vielen Bloggern angeschlossen.
Ich habe gekocht.
Salat.
Mit Rosenkohl.
Salat gekocht. Geht das?
Rosenkohl. Schmeckt das?



 
 
 
Es schmeckt. Mit Sternanis, Zimt und Pomeloscheiben zumindest. Lauwarm oder kalt. Lecker.
 
Ungewohnt. Aber lecker!
 
Eine Kreation aus "Vegetarische Köstlichkeiten" von Yotam Ottolenghi. Nachdem ich es bei chilirosen und dann noch einmal bei Dinner um Acht gesehen habe, hat es mich dann doch beim Anblick der Pomelo, die da im Gemüse- und Obstregal vor mir lag, in den Fingern gejuckt.
 

Hier ist das Rezept, was ich hier mal nach Dinner um Acht zitiere:
 
Rosenkohlsalat mit Pomelo, Zimt und Sternanis

für Zwei

50 g Zucker (ich: 30g)
1 Zimtstange
3 Sternanis (ich: 1-2)
2 EL Zitronensaft (ich: Limettensaft)
½ Pomelo
300g Rosenkohl, geputzt
125 g Schalotten (ich: rote Zwiebeln)
40 ml Olivenöl (ich: etwas weniger)
etwas Koriandergrün (ich: Petersilie)
Salz, Pfeffer

Den Zucker, die Zimtstange und den Sternanis in einem kleinen Topf mit 50 ml Wasser vermengen und zum Sieden bringen. 1 Minute köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vom Herd nehmen, 1 EL Zitronensaft unterrühren und auskühlen lassen.
Die Pomelo schälen (es darf keine weiße Haut mehr zu sehen sein) und filetieren. Die Filets in dem abgekühlten Sirup mindestens eine Stunde ziehen lassen.
Den Ofen auf 220° vorheizen.
In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen und den Rosenkohl und die geschälten Schalotten etwa 2 Minuten darin blanchieren. Unter fließend kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen und trocken tupfen.
Den Rosenkohl halbieren, die Schalotten vierteln. In einer ofenfesten Form mit 2 EL Öl, etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer vermengen.
Etwa 20 min im Ofen rösten, bis der Rosenkohl goldbraun ist.
Herausnehmen, abkühlen lassen und mit den marinierten Pomelofilets vermengen. Aus 1 EL des Sirups, dem restlichen Olivenöl, dem restlichen Zitronensaft und einer guten Prise Salz ein Dressing rühren und dieses behutsam unter den Salat heben. Je nach Geschmack mit noch etwas Sirup nachwürzen.
Mit den Korianderblättchen servieren.
 
 
 
 
 
Ich habe aber gleich das ganze Netz Rosenkohl (500g) in den Ofen gegeben und mit dem restlichen gerösteten Rosenkohl noch eine fruchtige Sauce dazu gemacht, nach dem Rezept von Obst, Sushi und Kekse [KLICK]: auch super lecker!
 
 
Ofengerösteter Rosenkohl mit fruchtiger Sauce und Feta
 
Dazu

200ml Fruchtsaft (Apfel, (sauer-)Kirsch, gemischte Säfte.. alles was gefällt)
1-2 EL brauner Zucker
½ TL Chiliflocken


in einem kleinen Topf unter Rühren aufkochen und so lange köcheln lassen, bis der Saft sirupartig eingekocht ist. Das dann über den Rosenkohl geben und  ½ Feta darüber zerbröseln.


Rosenkohl ist eben doch interessanter, als man immer denkt! Gerade aus dem Ofen. Geröstet. Mmmmmhhhhh!
 
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