6. August 2013

Tag 5: Nennen wir ihn liebevoll "Ökokuchen"



Seitdem ich von jemandem aus der Uni mal ein indisches Rezept für Laddu bekommen habe (das ist ein raffiniertes Gebäck aus Kichererbsenmehl, fast wie Kekse, poste ich garantiert, wenn Weihnachten ist), bin ich ganz begeistert von Kichererbsenmehl. Deswegen stand auch schon lange der Kichererbsenkuchen vom Charlottenblog auf meiner Nachbackliste. Auch wenn ich kaum eine der Zutaten da hatte, sollte er endlich gebacken werden. Dann eben abgeändert. Das Ergebnis war das, was manche vielleicht als "öko" abstempeln würden. Irgendwie gut, aber sicher nicht jedermanns Sache. Vielleicht schon eher mit etwas Erdbeermarmelade? Oder doch nochmal nach dem Originalrezept? Allerdings hieß es da auch schon, dass man von dem Geschmack wohl hin- und hergerissen sein wird.

Die Zutaten für eine Kastenform:

170 g Kichererbsenmehl
30g gemahlene Mandeln
100 g Vollohrzucker
120 ml gutes Olivenöl (am besten ein fruchtiges)
50 g Erdnussmus
100 ml Orangensaft, möglichst Direktsaft
60 ml Milch
1 EL Apfelessig
fein abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange
Puderzucker und Mandelblättchen für die Dekoration

Den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form fetten.

Kichererbsenmehl, Mandeln und Zucker mischen und anschließend mit Öl, Erdnussmus, Saft, Milch und Essig gut verrühren. Am Schluss die Orangenschale untergeben und den Teig in die Form füllen, glatt rütteln und mit Mandelblättchen bestreuen.

Nach ca. 30 bis 40 Minuten Backzeit die Stäbchenprobe machen. Gelingt sie, kann der Kuchen aus dem Ofen genommen werden. Er sollte mindestens 15 Minuten abkühlen, bevor er auf ein Kuchengitter gestürzt wird.
Vor dem Servieren mit Puderzucker dekorieren.



7 Kommentare:

Schokozwerg hat gesagt…

Mutig, mutig! Aber im Endeffekt hat uns beide dieselbe Neugier gereizt und leider nicht so himmelhochjauchzend begeistert. Aber das gehört zur Entdeckerlust irgendwie auch dazu. Viele Grüße! :)

Kathleen Brückner hat gesagt…

Sehr mutig! Ich kann mir den Geschmack gar nicht vorstellen, ist das dann wie Gewürzkuchen?
Grüße Leene

Regina hat gesagt…

Also lecker sieht er auf jeden Fall aus! Kichererbsenmehl habe ich noch nie ausprobiert, aber vielleicht ändert sih das ja bald =]

Tanzende Worte hat gesagt…

Der Name des Kuchens gefällt mir gut :) Von Kichererbsenmehl habe ich bisher noch nichts gehört aber es schmeckt sicherlich total gut :) Lecker sieht es zumindest aus!

Tonia S hat gesagt…

hi hi, ja, "Ökokuchen" ist das erste gewesen, was ich gedacht habe, als ich probiert habe.

@Leene: wie Gewürzkuchen ist es auch nicht ganz, es ist irgendwie frischer und fruchtiger. Ganz schwierig zu beschreiben. Es ist die Konsistenz, die ich am Kichererbsenmehl liebe. Das Gebackene zergeht dann wie von alleine im Mund.

@Regina: sag bescheid, wenn du`s ausprobierst und womit. Vielleicht experimentiere ich auch noch etwas damit herum:)

@Schokozwerg: Denke ich auch. Spannend klang es jedenfalls und Schwiegermama hat`s gemocht:) Lieber auch mal einen Kuchen mit "naja"-Effekt als immer nur Schokomuffins:)

Franzi R. hat gesagt…

Oh Tonia, ich liebe Ladoos. Ich lasse mir immer welche aus London mitbringen, und jedes Mal werde ich "belehrt", dass man sie nur zu Hochzeiten und Geburten isst. Mir egal, ich ess die auch so ;-)
Kichererbsenmehl ist ja auch was Feines.
Tja, der Kuchen sieht ja eigentlich ganz gut aus. Schade, dass er nicht ganz so wurde wie erwartet. Ach, einfach weiter experimentieren :-)
Liebe Grüße, Franzi

Doris hat gesagt…

sieht ganz fabelhaft aus dieser öko-kuchen - den werd ich wohl bald mal probieren! :D

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