11. August 2013

Tagliatelle mit selbstgemachtem Ricotta

Melanie von Pimpimella hat bei bei Zorra ein Blogevent gestartet. Bei "Outtakes from your kitchen" könnt ihr einen Blick hinter die Kulissen werfen. Etwas, was blöd aussieht, peinlich oder einfach nur zu simpel zum Verbloggen ist, darf hier gepostet werden. Ich habe dazu etwas für euch rausgekramt, was ich gerne koche und schon vor einer Weile mal fotografiert habe. So schrecklich sieht das auf dem Foto vielleicht gar nicht aus, aber ich muss zugeben, dass ich es einfach mit ein paar Klecksen saurer Sahne überdeckt habe:) Wer genau hinsieht bemerkt nämlich, dass meine schöne Sauce gar nicht cremig wurde, sondern geronnen ist.


Tagliatelle mit Tomaten-Lachs-Garnelen


Zutaten für 2:

frischer Dill
110ml Weißwein (trocken)
Salz, Pfeffer
150g Lachsfilet
4 Tomaten
100g Ricotta
170g Tagliatelle
70g ausgelöste Garnelen

Zuerst habe ich den Lachs mit etwas Dill und Wein in eine Pfanne gegeben und gewürzt. Das ganze wird nun aufgekocht  und dann geköchelt, bis der Fisch zerfällt, wenn man ihn mit der Gabel anpiekst. Dann herausnehmen.
Die Tomaten häuten und würfeln, dann zur Kochflüssigkeit vom Fisch geben und Ricotta einrühren. Nach dem Aufkochen ca. 15 Minuten köcheln lassen. Sind die Garnelen noch nicht vorgekocht, kommen sie in den letzten 5 Minuten mit hinzu.
Die Nudeln währenddessen wie gewohnt kochen.
Den Lachs wieder mit in die Sauce geben, mit den Nudeln mischen und mit restlichem Dill garnieren.

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)
    Die Bilder lass ich lieber klein:)





Damit nichts gerinnt vielleicht lieber Crème double nehmen oder den Ricotta kaufen. Ich habe ihn nämlich selber gemacht. Das geht wunderbar einfach.

Dazu braucht ihr für ca. 250g cremigen oder 200g festen Ricotta

1 Liter Vollmilch (unter 3,5% klappt es nicht)
120ml Sahne (wenn es cremig werden soll)
1 EL Salz
2 EL Zitronensaft

Die Milch mit dem Salz (und der Sahne) aufkochen lassen. Kurz vom Herd nehmen, Zitronensaft hinzugeben, durchrühren und nochmal für ca. 5 Minuten erhitzen.
Die Masse gerinnt und wird bröcklig.
Es entsteht ein krümliger Käse, den ihr einige Minuten ruhen lasse und dann in ein Küchentuch gebt (am besten legt ihr das in ein Sieb, darunter einen Topf). Lasst es abtropfen und 10-60 Minuten ruhen. Je kürzer, desto cremiger.
Den Käse lasst ihr entweder bröcklig, oder presst ihn aus. Dazu könnt ihr in dann für eine schöne Form in eine Tasse o.ä. geben. Das habe ich gemacht und somit eigentlich Panir, den indischen Frischkäse erhalten, was wahrscheinlich der Grund für`s Gerinnen war. Außerdem habe ich keine Sahne zugefügt.
Würzig ist der Ricotta sowieso, da er vor dem Erhitzen schon gesalzen wird.
Der Käse aus dem Laden ist übrigens mit Molke hergestellt.
Noch ein paar Ricottainfos findet ihr hier und hier.



4 Kommentare:

Kathleen Brückner hat gesagt…

haha, lustige Idee. Schade, dass ich keine Fotos mache, wenn mein ganzer Ofen aufgrund Tonnen übergelaufenem Teig die Kündigung bei mir einreicht.
Geronnene Soße ist aber auch nicht schlecht, wäääh.
Liebe Grüße Leene

Tonia S hat gesagt…

hi hi, lecker ist es trotzdem:) Dein Teig sicher auch!

Julia's Sweet Bakery hat gesagt…

Deine Seite ist toll, ich schaue immer gerne vorbei ☺
Du wurdest gerade von mir getaggt :)
http://juliassweetbakery.blogspot.de/2013/08/ich-freu-mich-rieisigich-wurde.html

Liebe Grüße,
Julia

zorra hat gesagt…

Hast du aber gut kaschiert! :-)

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