4. September 2013

Crêpes mit Birnen in Fliedersaft in der Pfannkuchenwoche

Heute bekommt ihr ein zweites Rezept für Crêpes von mir. Ich muss es einfach verbloggen, weil ich es perfekt finde. Das erste Mal ist auch gleich der erste Crêpe was geworden, das erste Mal sind sie wirklich hauchdünn und kräuseln sich am Rand und das erste Mal klappte auch das Wenden perfekt.


Die Franzosen verwenden mehr Eier und weniger Mehl für ihre hauchdünnen Crêpes. Ursprünglich sind sie bretonisch und gar nicht so leicht perfekt hinzubekommen. Perfekt dünn heißt nämlich: man kann fast durch sie hindurchschauen. Dafür muss der Teig schon sehr dünnflüssig sein. Meist hat der Crêpe einen kleinen knusprigen Rand, der sich ein bisschen kräuselt. Deswegen heißt er wohl auch der "Krause" (lat. "crispelare"). Ideal ist es natürlich, wenn man ein Crêpeeisen besitzt. Das hat wohl jeder schonmal auf dem Weihnachtsmarkt o.ä. gesehen. Darauf wird der Teig gegeben und mit einem Teigrechen verteilt. Ich habe ja endlich eine Crêpepfanne, aber die habe ich immer noch nicht benutzt. Bei diesen Crêpes hier war ich nämlich woanders zu Besuch und hatte wieder nur eine Normalopfanne zur Hand.
Ich erinnere mich noch an meinen Frankreichurlaub 2003: Crêpes mit Nutella!!! Mein kulinarisches Highlight aus diesem Jahr! Crêpes werden original übrigens tütenartig gefaltet.
Das Rezept findet ihr auch hier bei Valentina.


ORIGINALREZEPT: Crêpes mit Birnen in Fliedersaft nach Hervè Kerourédan
Zutaten (Teig ergibt ca. 20 Crêpes)

500 g Weizenmehl
200 g Zucker
10 g Vanille
3 Bio-Eier
800 ml fettarme Milch
200 ml Wasser
1 Prise Salz

weitere Zutaten für 4 Crêpes

1 l Fliederbeersaft
2 Birnen
Saft einer Zitrone
100 g Zucker
1 Zimtstange
1 EL Speisestärke


Zubereitung Crêpes 


1. Das Mehl, den Zucker, das Salz und die Vanille mit einem Schneebesen miteinander verrühren. Anschließend eine Kuhle bilden, in die die Eier hineingegeben werden. Um ein Verklumpen zu vermeiden, den Teig mit der Hand kneten oder einen Mixer auf kleine Stufe stellen und dabei langsam die Flüssigkeit (Milch und Wasser) sowie die Eier unterrühren.
2. Der zunächst feste, homogene Teig wird dabei immer weicher und kann zum Schluss mit dem Mixer oder einem Schneebesen schneller geschlagen werden. Es genügt, wenn der Weizenteig nur etwa eine Stunde vor der Verwendung ruht. Crêpes-Teig kommt grundsätzlich eher für süsse Speisen infrage. Allerdings gibt es durchaus Ausnahmen von der Regel.

Zubereitung Morgane

1. Dein blaues Wunder wirst Du erleben: Den Fliederbeersaft mit Zucker und Zimt zum Kochen bringen und den Zitronensaft hinzufügen. Die halbierten und entkernten Birnen in den Sud geben. Nun die Temperatur herunterstellen und die Birnen circa 30 Minuten köcheln lassen.
2. Danach die Birnen sowie die Zimtstange herausnehmen und den Saft weitere zehn Minuten bis auf die Hälfte einkochen.
3. Schließlich den Saft mit etwas Speisestärke binden. Zum Anrichten einen gerollten Crêpe in kleine Stücke schneiden und die Birne gefächert auf den Teller legen. Danach den Fliederbeersirup darüberträufeln.

 

9 Kommentare:

Kristina hat gesagt…

Das sieht sooooo lecker aus - ich muss dringend rausfinden, wo ich hier Fliederbeersaft herbekomme & dann werden die Crêpes genau so nachgemacht! :)

<3-liche Grüße,
Kristina

friederike hat gesagt…

So eine Pfannkuchenwoche ist schon eine sehr leckere Idee. Ich glaube, dass muss ich auch mal einführen! :)

Katharina hat gesagt…

Hmm, die sehen echt lecker aus... Ich hätte jetzt gerne Crêpes mit Nutella :)
Lg Kathi
kipferlundkrapferl.blogspot.co.at

Marichan hat gesagt…

Deine Crêpes sehen so schön dünn aus. Toll!
Hab mir nun "Crêpepfanne" auf meinen Wunschzettel geschrieben.^^
Aber bis ich so eine Pfanne habe, warte ich sicherlich nicht, bis ich das Rezept ausprobiert habe. *g*
Tolle Woche bei dir. :-)
Liebe Grüße,
Mari

woszumessn hat gesagt…

*saaaaaaabber! schaut das lecker aus! die crepes sind echt perfekt geworden, ich krieg huuunger:D
uuh, und wenn schon mit nutella, dann auch noch ein paar scheibchen mantschbanane drauf :D
grüßle =)

Wiebke hat gesagt…

Hi Tonia,

wollte nur mal sagen, dass ich deine Eierkuchen-Woche super finde, denn sie sind mein absolutes Kindheits-Lieblingsessen! ;)

Und ein paar Tage bevor sie los ging hatte ich sogar gerade welche gemacht, war allerdings mit dem Rezept nicht wirklich zufrieden. Deshalb freue ich mich jetzt umso mehr, dass du so viele verschiedene Rezepte vorstellst! Davon werde ich sicher das ein oder andere ausprobieren. :)

Liebe Grüße
Wiebke // Cupcake Liebe

Querbeet hat gesagt…

Wow, die Crêpes sind dir wirklich gut gelungen!
Und deine Idee mit der Pfannkuchenwoche ist wirklich klasse.
Crêpes habe ich noch nicht selber gemacht, sondern eher auf dem Weihnachtsmarkt gegessen.
Aber vielleicht sollte ich mir doch eine Crêpe-Pfanne anschaffen :-)
Wo hast du den Fliederbeersaft gekauft?

LG Nicole

Melli hat gesagt…

Wow, die sind wirklich toll geworden, so schünn. Ich muss gestehen, dass ich mich nie an Crêpes heran wage, aus Angst, dass sie zu dick werden oder einreißen ;-)

Tonia S hat gesagt…

@Kristina und Nicole: Kriegt man den Saft so schwer? Ich hab ihn Literweise bei meinen Eltern gefunden, aber kann ja mal fragen, wo die den her haben. Vielleicht Bioläden? [Nicole, wenn das Porto nicht teurer als der Saft wäre, würd ich sagen Mangokäse gegen Fliedersaft;)]

@Melli und Friederike: einfach loslegen:)

@Wiebke: Das find ich total schön, wenn ich dir damit Kindheitserinnerungen wiederbringe. Wenn ich mal Kinder habe, kriegen die das auch. Bestimmt sogar einmal die Woche:)

@Mari: Und ich muss meine Pfanne endlich mal benutzen, aber momentan ist sie vom Spontanumzug noch in irgendeiner Kiste:)

@woszumessen und Katharina: Bei Nutella brauch man nicht noch so lange rumkochen und es ist trotzdem lecker:)

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