31. Juli 2013

Buchvorstellung und dabei Marshmallows naschen

"Schatz, ich hab da jemand neues kennengelernt..." "Oh nein, sag bloß das mit diesem Thorsten ist etwas ernstes!" "Thorbecke, es heißt Thorbecke. Und ja, ich bin verliebt!"

Ich sage euch, wenn ihr den Thorbecke-Verlag noch nicht kennt, habt ihr echt was verpasst! Ich liebe ihn! Als neuste Errungenschaft habe ich von ihm jetzt "fresh&easy" von Michelle Cranston bekommen. Muss man da noch was sagen? Der Titel sagt schon alles aus. Aber gut, ich speise euch nicht nur damit ab, sondern stelle euch das Buch mal detailliert vor.


Vielleicht habt ihr meinen Post von gestern schon gelesen. Der Mango-Lassi war ja auch aus dem Buch. Ein schönes luftiges Rezept und deshalb auch im Kapitel "Luftiges". Aber mal von vorn: Das Buch umfasst auf den 256 Seiten unglaublich viele Rezepte in den Kategorien

Leckeres - Kleinigkeiten für den frühen Morgen [Aber hey, die anderen Kapitel haben auch sehr leckere Rezepte;)]
Erfrischendes - knackiges Grün
Genussfrisches - Häppchen, kalte Platten und Dips
Entspannendes - beruhigende Köstlichkeiten
Scharfes - Pikantes mit Zitrusnote
Erdiges - feine Gewürze, intensive Aromen
Wärmendes - herzhafte Gerichte für die Wintertage
Verführerisches - ein würziger Hauch von Vanille, Ingwer und Honig
Süßes - Schokolade und Obst mit Pfiff
Säuerliches - fruchtige Zitronen, Limetten und Orangen
Luftiges - Blütenduft und Frühlingsdesserts
Extras - Dies und Das zum Mischen und Ergänzen

Ihr seht schon, da ist für jeden etwas dabei. Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt, wusste ich, dass es zu mir gehört. Es ist nicht oft der Fall, dass es ein Buch schafft, von mir komplett durchgekocht werden zu wollen. Aber die Fotos sehen schon allein so himmlisch aus, dass man alles gerne mal auch auf seinem Tisch haben will.
Deshalb habe ich nach dem Mango-Lassi auch gleich noch die Rosenwasser-Marshmallows gemacht und sie in mein PAMK-Paket auf Reisen geschickt. Ich muss zugeben, dass ich vorher gar nicht wusste, dass man Marshmallows überhaupt selber machen kann. Aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Schön fluffig und nicht so kompakt wie die gekauften. Sondern eher wie... wie welche aus meiner Kindheit. Und dazu noch erdbeerig. Super!


Erdbeer-Rosenwasser-Marshmallows

  • 1 Schale Erdbeeren, geputzt und geviertelt
  • 2 EL Rosenwasser
  • 500g Zucker
  • 2 Eiweiß
  • 20g Gelatinepulver
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Frische Erdbeeren und Zartbitterschokolade zum Garnieren
Zuerst fettet man eine Backform (20x30) und sträut sie mit Puderzucker aus.

Die Erdbeeren erhitzt man mit dem Rosenwasser. Wenn die Früchte zerfallen, zerdrückt man sie mit einer Gabel und streicht sie durch ein Sieb. Damit bekommt man ein kernloses Erdbeermus.

Zucker mit 250g Wasser vermischen. Wenn er sich aufgelöst hat, bis 125°C aufkochen (ca. 20 Minuten). Währenddessen das Eiweiß steif schlagen.
Etwas Sirup zum Erdbeermus geben und mit der Gelatine klümpchenfrei verrühren. Den restlichen Sirup auch dazugeben und alles über den Eischnee gießen. Mit dem Handrührer auf mittlerer Stufe verquirlen. Die Masse verdoppelt sich, also lieber ein großes Gefäß benutzen! Nach 5-8 Minuten quirlen ist sie dick und schaumig und ca. 40°C warm.

Die Masse in die Form geben und 3 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis die Marshmallows fest geworden sind.

In Form schneiden und in Puderzucker wälzen. Mit frischen Erdbeeren und Zartbitterschokoladeraspeln servieren.

Tipp:  Nehmt wirklich die angegebene Grammzahl an Gelatine. Ich hatte 2g zu wenig, weil die Tütchen meist nur 9g beinhalten. Dadurch blieben die Marshmallows noch etwas weicher. Vielleicht lag das aber auch an dieser sommerlichen Hitze, da ist von "Zimmertemperatur" eigentlich nicht mehr auszugehen:)

In den Förmchen sieht es zwar gut aus, lässt sich aber nur schwer wieder daraus lösen.




Ich habe die Marshmallows nicht mit Puderzucker bestäubt, sondern eine Hälfte mit dem Flower Power Gewürz von Sonnentor. Den Rest habe ich pur gelassen.



Michelle schreibt über ihr Buch: "Da in meiner Vorstellung alles ums Kochen und Essen herum völlig entspannt sein sollte, sind die Rezepte simpel, schnell und unaufwändig. Es geht darum, Spaß am Zubereiten zu haben und den frischen Geschmack einfacher Küche zu genießen".

Einfache Küche heißt aber nicht langweilige Küche. Michelle Cranston schafft es aus alltäglichen Gerichten das Besondere herauszuholen. Mit speziellen Gewürzen und Aromen, die den letzten Schliff ausmachen. Zum Beispiel das Rosenwasser in den Marshmallows. Wer wäre darauf schon gekommen?

In dem Buch kommt öfter das Gewürz Sumach (Sumak) vor. Ich werde mir das mal besorgen, wenn sich das durch das ganze Buch zieht. Dafür gibt es zu anderen Gewürzen, wie Dukkah, Harissa und Co. eine Beschreibung, wie man sie selber macht. Das Kapitel "Extras" hat zudem noch Tipps für Beilagen wie Polenta, Ofenkartoffeln und Mayo.

"Als ich anfing, diese Rezepte aufzuschreiben, stellte ich mir dabei einen wunderschönen Garten voller Frühlingsblumen, mit Zitrusbäumen und einem herrlich üppigen Gemüsebeet vor. Ich wollte ein Gefühl der Nostalgie wecken, eine Sehnsucht nach der Zeit, als vor allem die Natur, gute Freunde und feines Essen zu den einfachen, schönen Dingen im Leben zählten."
Liebe Michelle, dieses Gefühl hast du absolut vermittelt. Mit den Rezepten und den wunderschönen Fotos, die zum Träumen einladen. Wie die auf dem Buchcover. Und das ist nur ein Vorgeschmack.

Michele Cranston
fresh + easy – Unkomplizierte Gerichte für entspannten Genuss
256 Seiten, Klappenbroschur
Jan Thorbecke Verlag
ISBN-10: 3799507795
ISBN-13: 978-3799507790

30. Juli 2013

Michelles Mangolassi

 
 
Mangolassi ist ein Muss, wenn ich indisch essen gehe. Deshalb weiß ich auch gar nicht, warum ich, obwohl ich schon so lange mal Mangolassi selber machen wollte, das einfach nicht getan habe. Anscheinend musste ich erst auf das Rezept von Michelle Cranston`s Buch "fresh&easy" stoßen. Das Buch ist total genial, doch darüber schreibe ich morgen ausführlicher.
Das Rezept daraus habe ich nun ausprobiert. Eigentlich, dachte ich, brauch man dazu gar keins, aber wenn ich nun schon mal eins in meinem neuen Lieblingsbuch finde, dann teste ich das natürlich gerne. Außerdem benötigt man dafür Eiswürfel. Etwas ungewöhnlich, aber ideal für 39°C im Schatten (kein Witz!). Die anderen Zutaten hatte ich auch alle da, also konnte es losgehen.

Zutaten:

235g Mango (ich hab einfach eine halbe Dose ohne Saft genommen)
1 TL Honig
1 TL Limettensaft
125g Joghurt, pur
205g Eiswürfel (wie viel waren das? Acht?)



Zubereitung:

Mangos etwas klein schneiden und mit den restlichen Zutaten ordentlich durchmixen.


Fazit:

Der Lassi war sehr erfrischend und die Eiswürfel haben mich gar nicht gestört. Manchmal bekommt man ja gerne Milchshakes und Co. serviert, die mit crushed Ice gemacht sind, das mag ich ja gar nicht und war deshalb auch ziemlich skeptisch, als ich die Eiswürfel für dieses Rezept aus dem Gefrierfach geholt habe. Nächstes Mal würde ich nur den Honig weglassen, damit hatte das Getränk einen unangenehmen Beigeschmack. Es kann aber auch sein, dass ich einfach keine passende Sorte dafür genommen habe. Da hätte Michelle vielleicht mal verraten sollen, welchen sie benutzt. Das nächste Mal lasse ich ihn einfach ganz weg, denn so süß muss es bei mir sowieso nicht sein.


Ich bin gerne wieder beim Blogevent von Ofenlieblinge dabei.

 Juli titel

29. Juli 2013

Tomate-Mozzarella-Melonen-Erinnerung an Frankreich

Heute gibt es ein Rezept, das passend zum Sommer schön erfrischend ist.
Die Inspiration dazu stammt aus Frankreich. Kurz vor meinem 17. Geburtstag, also ziemlich genau vor 8 Jahren war ich für ein, zwei Wochen in einem kleinen Ort in den Pyrenäen. Der Urlaub ist mir bis heute noch in guter Erinnerung; gutes Wetter, nette Leute, Rafting, Canyoning, Trip nach Barcelona, erstes Trampen, Volleyball...
Abends gab es dann immer Essen bei einer lieben Familie in einem kleinen netten Haus die Straße runter. An einem Abend habe ich mich gewundert, was auf meinen Teller kam. Es schmeckte lecker, aber was war das? Des Rätsels Lösung: Es war ganz einfacher Salat. Tomate, Mozzarella, Melone. Ich bin nur einfach nicht darauf gekommen, weil ich nicht gedacht hätte, dass jemand Tomaten mit Melone kombiniert.
Lange wollte ich den Salat mal selber machen. Ich hatte nur über die Zeit vergessen, welche Melone das war. Ich habe sogar Wassermelonen probiert, was eigentlich ganz ok war, aber doch irgendwie nicht das richtige. Jetzt habe ich aber eine Mischung hinbekommen, die mir gut schmeckt.


Zutaten für 2-3 Personen:


  • 1/2 Cantaloupe-Melone
  • 4 Tomaten
  • 1 Mozzarellakugel


  • einige Blätter Minze und /oder Basilikum plus einige zum Garnieren
  • Saft einer halben Limette
  • 1EL weißer Balsamicoessig
  • 2-3 EL gutes Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Honig oder etwas Balsamicocreme (Limone)



Zubereitung:

Die Melone von den Kernen befreien und (z.B. mit Hilfe eines Melonenkugelausstechers) in mundgerechte Stücke bringen. Die Tomaten und Mozzarella beliebig klein schneiden.

Die Kräuter hacken (gerne etwas gröber) und mit dem Limettensaft, Balsamico und Öl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat geben. Anschließend Honig oder dunkle Balsamicocreme darüberträufeln und mit Minzeblättchen dekorieren.


Mehr Salate findet ihr beim Blogevent von Ofenlieblinge.




27. Juli 2013

Gewinner und neues Give away

I love cake! Das würde ich sofort unterzeichnen. Ihr auch? Dann ist das das perfekte Buch für euch! Trish Deseine zeigt uns hier 140 leckere Rezepte, die allein schon durch die super Bilder Appetit machen. Was backen wir da bloß zuerst nach? Etwas aus dem Kapitel "Rührkuchen"? "Schokoladenträume"? "Kekse, Schnittchen, Kleingebäck"? "Tartes à gogo"? "My sweet World"?










I love cake: Meine Lieblingsrezepte für Kuchen, Torten und Kleingebäck
Trish Deseine, Fotos Deirdre Rooney, AT-Verlag (2010)





Als ich das Buch das erste Mal in den Händen gehalten habe, wusste ich: Das muss ich haben! Heute habe ich auch noch ein Exemplar für euch (Danke lieber AT-Verlag!).

Aber erst einmal einen herzlichen Glückwunsch an 
Ich kenne die Produkte und finde die süßen Bilder auch immer ganz toll. Deshalb sind Sonnentor-Tees meine erste Wahl bei Geschenken für Freunde. Der Geburtstagstee z.B. ist super.
Ich schicke dir meine Kontaktdaten per Mail.
LG, Kathi

Du hast das Sonnentor-Give away gewonnen! Bitte schick mir noch deine Adresse.

Wenn du das Buch "I love cake" gewinnen möchtest, schreibe einfach in einem Kommentar unter diesen Post warum gerade du das Buch bekommen solltest.
Gelost wird per Zufall. Hier nochmal die Regeln, die gelten:


  • Ihr seid Leser von Backen macht froh und schreibt in den Kommentar wo (GFC, FB, BC ....).
  • Ein Extralos gibt es 
    • beim Teilen des Gewinnspiels auf Facebook (bitte im Kommentar erwähnen "+ Fb").
    • beim Verlinken des Gewinnspiels mit dem Banner (unten) im eigenen Blog (bitte auch im Kommentar erwähnen)
Das Kleingedruckte:
Es gilt: der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Ich behalte mir vor, doppelte Kommentare zu löschen. Der Gewinner wird per Zufall ausgelost. ANONYME Kommentare wandern nur dann in den Lostopf, wenn ihr eine mailadresse angebt, unter der ich euch erreichen kann. Wenn ihr über den Gewinn informiert wurdet, meldet euch bitte mit eurer Adresse innerhalb von 10 Tagen.


Das Gewinnspiel endet am 5. August um 8 Uhr früh.

24. Juli 2013

Erdbeer Limes

Jetzt denkt ihr wahrscheinlich "Was sind denn das für Verhältnisse? Das müsste doch eher ein Schnapsglas sein!" Nein, ich bin nicht unter die Alkoholiker gegangen, aber ja, das ist ein etwas großes Glas für Erdbeer-Limes:) Die Flaschen waren alle voll und der Rest musste ja auch noch irgendwo aufbewahrt werden:) Und über den Abend verteilt schafft man doch locker so ein Glas, wenn das sooooo lecker schmeckt!

Ich empfehle euch dieses Rezept WÄRMSTENS! Und zwar pur, zu Eis, Obstsalat und allem, was euch einfällt.



Für ca. 1 Liter:
  • 400g Erdbeeren
  • 400ml Wasser
  • 125g zucker
  • 170ml Zitronensaft
  • 170ml guter Wodka
Zubereitung :

Die Erdbeeren putzen und den Sirup herstellen. Dazu den Zucker unter ständigem Rühren mit dem Wasser aufkochen.
Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, den Topf beiseitestellen und die Erdbeeren pürieren. Zusammen mit dem Sirup, dem zitronensaft und dem Wodka mischen und in sterile Flaschen füllen (am besten einen Trichter benutzen).
Im Kühlschrank hält sich der Likör ca. 8 Wochen.


23. Juli 2013

Himbeerschnitten mit Mandeldecke


Nach meinem Honigpost gestern, geht es heute nach dem Motto "summ summ summ" weiter. Ein "richtiger" Bienenstich musste meiner Meinung nach immer mit Pudding gefüllt sein. Aber ich habe mal nachgeschaut: im Prinzip ist es einfach ein Blechkuchen mit Hefeteig. Das Besondere macht die Fett-Zucker-Mandel-Masse aus, die als Belag auf den Kuchen kommt. Sie karamellisiert beim Backen. Also kann man auch Himbeer-Bienenstich machen.
Ganz "Bienenstich" ist mein Rezept heute aber trotzdem nicht. Es gibt nämlich keinen Hefeteig. Sowieso finde ich den Teig ziemlich interessant, weil auch kein Ei hineinkommt. Dadurch ist er nach dem Backen sehr mürbe, aber dem Geschmack schadet das nicht.


Das Rezept ist wieder eins von Bill Granger. Es ist ziemlich unaufwändig. Ich habe im absoluten Zeitdruck 5 Minuten für den Teig gebraucht und es dann einfach dem Ofen überlassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein jeden-Tag-Kuchen würde ich sagen, nichts Ausgefallenes, aber schmeckt gut.

Das Rezept findet ihr auch hier. Ich habe es allerdings etwas abgewandelt für ein ganzes Blech (groß).

Zutaten:

  • 400g Butter
  • 250g Zucker
  • 30g Vanillezucker
  • evtl. Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 300g gehobelte Mandeln
  • 3-4 EL Milch
  • 450g Mehl (möglichst Typ 405)
  • 75g Speisestärke
  • Himbeermarmelade pi mal Daumen (vllt. so 400g)

Zubereitung:

Den Ofen vorheizen (180°C) und das Blech mit Backpapier auslegen (bis über die Ränder legen, dann lässt sich der Kuchen später leicher lösen).

Ca. 120g Butter, 80g Zucker und den Vanillezucker in einem Topf erhitzen. Sobald es anfängt zu schmelzen, die Mandeln zufügen und alles gut mischen. Danach abkühlen lassen. Das wird die Mandeldecke.

Restliche Butter und Zucker und Vanillemark mit dem Handrührgerät cremig rühren. Mehl mit Stärke vermischen und nach und nach in die Buttermasse sieben und (auf niedriger Stufe) unterrühren. Den Teig auf das Blech drücken und goldgelb backen (das dauert ca. 12 Minuten). Danach für ca. 10 Minuten abkühlen lassnen.

Marmelade auf dem Boden verteilen, Mandelbelag gleichmäßig drübergeben und nochmals für ca. 25 Minuten goldgelb backen.


22. Juli 2013

Der Honigpost und Honig-Chili-Butter


Vor über einem Jahr bin ich auf den Honig-Trip gekommen. Als Kind mochte ich Honig schon immer besonders. Aber immer den cremigen, nicht den flüssigen! Bei Oma und Opa gab es immer den besten. Ganz hell, fast weiß. Als ich mich letztes Jahr daran erinnert habe, bin ich gleich auf die Suche gegangen, was das wohl für eine Sorte gewesen sein könnte. Ich dachte ich hätte ihn gefunden: Rapshonig. Aber als der dann auf`s Brot kam... mich schüttelt es gerade wieder.
Irgendwie scheine ich mich nicht mit Raps anfreunden zu können. Das war schon in der Schulzeit so. Da habe ich mit eine Haarkur selber zusammengepampt. Rapsöl und Bananen musste man dazu nehmen. Ich sage euch, den ekligen Geruch habe ich heute noch in der Nase. Ich brauchte ewig, um die Bananenflockenstückchen wieder herauszuwaschen. Seitdem doch lieber keine Eigenkreationen mehr.

Jedenfalls habe ich jetzt aber Honige gefunden, die mir total gut schmecken!!! Und zwar die von R. Feldt. Wo soll ich anfangen? Die Auswahl ist herrlich und sind alle unverschnitten, schonend verarbeitet und ideal gelagert, was wahrscheinlich das Geheimnis davon ist, dass sie alle himmlisch schmecken!
Ich habe die Honige bisher in dem Potsdamer Laden gekauft, wo ich sie zuerst entdeckt habe und dann zwei Mal eine 7 Gläser- Bestellung online gemacht. Sie kamen super verpackt und schnell bei mir an. Also nur zu empfehlen!


Leider konnte ich noch nicht alle Sorten testen. Ganz oben auf meiner Liste steht noch Kornblumenhonig, aber demnächst gibt es bei R. Feldt sogar Apfelhonig, Marmeleiro, Weißdorn und *Tommelwirbel* Dattelhonig!!! Genial, oder? Dattelhonig kann ich mir gar nicht vorstellen. Aber der ist sicherlich saulecker!

Ich kann euch nur den Tipp geben da mal zu stöbern! Wenn ihr nicht ganz gegen Honig seid, findet ihr da sicher etwas. Bio-zertifizierte Honige sind auch im Angebot. Ich habe auch schon Honig verschenkt und zwar den tasmanischen Weihnachtsbuschhonig - zu Weihnachten:) Das ist ja sowieso genial, weil sich Honig auch eine lange Zeit hält. Deswegen lohnen sich auch Großbestellungen so sehr!

Was ich über Honig gelernt habe:

Egal, ob man festen oder flüssigen Honig kauft, irgenwann wird jeder Honig fest (ich habe immer einige Gläser parallel geöffnet und merke das ab und zu auch). Die Faustregel ist: eine kalte Umgebung lässt den Honig schneller kalt werden, eine warme ist günstig für flüssigen Honig.
Wenn man das weiß, kann man aber auch "zaubern". Mein Freund hat nicht schlecht gestaunt, als ich den festen Honig auf einmal flüssig bekommen habe. Der Trick: ein warmes Wasserbad! Da bleiben auch die Enzyme unbeschädigt (deshalb: nicht auf die Heizung stellen!). Andersrum stellt ihr euren Honig einfach kühl, wenn ihr in schneller fest haben wollt.

Auf der Seite findet ihr einige interessante Informationen, die sich Honigfreunde unbedingt durchlesen sollten.

Neulich habe ich euch ja das Ciabatta-Rezept gegeben, das Einzug in meine Küche erhalten hat. Bei frischem Brot kann ich mich ja meistens nicht beherrschen zu warten und muss gleich was davon essen, wenn es noch warm ist. Lecker! Beim Grillabend neulich wollte ich natürlich kein angerupftes Brot anbieten, also habe ich brav gewartet bis alles auf dem Tisch stand. Etwas warm war das Ciabatta dann zum Glück trotzdem noch:) und mit der neuen Butteridee hat es himmlisch geschmeckt. Honig-Chili-Butter kann ich euch nur empfehlen. Passt auch zu Fleisch und Co. ganz gut und ist mal eine Abwechslung zur Kräuterbutter.
 



Zutaten:
  • 250 g Butter, weich
  • 3 EL cremigen Honig (ich glaube ich hatte Sonnenblumenhonig)
  • frische Chilischoten (eine kleine rot, eine große gelb)
  • etwas getrocknete Chiliflocken
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

Die Butter sollte weich sein bzw. schon eine Weile vorher aus dem Kühlschrank genommen werden. Sie wird dann mit dem Honig durchge"matscht". Am besten geht das mit einer Gabel. Die Chilischoten habe ich gewaschen, entkernt und so klein geschnitten wie es geht. Dann mit dem Salz und den Chiliflocken in die Butter mischen.
Durch den Honig blieb die Butter weich und wurde auch im Kühlschrank nicht mehr so fest wie vorher, was ja eigentlich ganz praktisch ist.

 



Lustig, dass ich so ein Rezept toll finde, weil ich es nämlich gar nicht mag, wenn Butter im Honigglas ist. Trotzdem nehme ich keine Extralöffel oder Honigspiralen. Messer sind mir da immer noch am liebsten. Wie ist das bei euch? Nutzt ihr Honig um Tee zu süßen?
Ich habe sogar selber schonmal einen Honig hergestellt (ohne Bienen:). Wenn es euch interessiert, kann ich da gerne mal einen Post dazu schreiben. Die Blogparade hat mich irgendwie inspiriert.

Blogparade Honig Banner 1

20. Juli 2013

Auslosung und sonniges Give away




Ich war mir irgendwie nie ganz sicher, was ich von Give aways halten soll. Klar, dagegen etwas zu gewinnen habe ich natürlich nichts, aber soll ich selber eins starten? Bald habe ich Geburtstag, bis dahin kann ich doch nochmal ordentlich was raushauen. Woche 1 ist nun vorbei, Woche zwei startet jetzt und gibt es eine Woche drei?

Wie ihr schon mitbekommen habt, gab es die letzten Tage bei mir den Prinz Apfel-Kalender zu gewinnen. Die netten Leute, die sich um Prinz Apfel kümmern, kenne ich persönlich (naja, zumindest einen;) und hatte deshalb auch nichts gegen die Verlosung einzuwenden. Im November werden wir wahrscheinlich Kalender 2014 verlosen.

Sind Give aways bei den meisten nicht bloß dazu da, mehr Facebook-Likes zu sammeln? Diese ganzen Extra-Lose für Klicks hier und Likes da?! Lange habe ich gegrübelt. Und nun sehen die generellen Regeln bei mir so aus (Wofür? Das seht ihr unten.) :
  • Folgt mir und schreibt in den Kommentar wo.
  • Ein Extralos gibt es 
    • beim Teilen des Gewinnspiels auf Facebook (bitte im Kommentar erwähnen "+ Fb").
    • beim Verlinken des Gewinnspiels mir dem Banner im eigenen Blog (bitte auch im Kommentar erwähnen)

Die erste Regel gibt es, weil das Give away einfach ein Dankeschön an meine Leser sein soll, die immer so lieb kommentieren und meinem Blog einen Sinn geben.

Bei Regel Nummer zwei geht es um die Extralose. Ihr müsst also nicht teilen um teilzunehmen, aber würdet so eure Gewinnchance verdoppeln. Ich gebe dieses Extralos, damit mehr Leute von meinem Blog erfahren. Ist bissl der Ego-Trip, ich weiß. Aber es soll ja niemand gezwungen werden zu liken oder Leser zu werden. Mein Blog ist allerdings noch relativ neu und mit dem Teilen gebt ihr anderen die Chance überhaupt erst mal zu wissen, dass es Backen macht froh gibt.

Random.org hat übrigens entschieden, nachdem ich die Teilnehmer mit der Anzahl der Lose nummeriert hatte. Die Gewinner sind:

Für A6:
Ina (Inas Süße Ecke)
Stephie (Meine Küchenschlacht)
Abatti

Für A5:
Liv (Thank you for eating)
Kulinarikus
Anita (olles Himmelglitzerdings)

Bitte schreibt mir eure Adresse an backenmachtfroh@googlemail.com, damit ich die Post auf den Weg schicken kann:)



Heute gibt es gleich noch ein Give away. Ihr kennt doch bestimmt die tollen Produkte mit der lachenden Sonne drauf?!? Die sind von Sonnentor, einem österreichischen Unternehmen, bei dem soziale und ökologische Verantwortung groß geschrieben werden. Die Produkte kommen von Biobauern und werden umweltschonend verpackt.
Ich freue mich jeden Morgen, wenn mich auf den Teepackungen diese liebevollen Bilder anlachen.

Außer Tee gibt es bei Sonnentor auch noch Gewürze, Blütensalze und Zuckermischungen,  ätherische Öle, Suppen und vieles mehr.  Eine Wahnsinns-Vielfalt, was einige bestimmt noch gar nicht wussten. Geht doch einfach mal online stöbern, da habe ich auch noch mehr gefunden als in den Läden um die Ecke.
Vor einigen Tagen hat mich also ein Sonnentor-Paket erreicht, was ich widerwillig gerne verlosen möchte.

Bis jetzt steht es noch in meinem Regal :)


Der Lostopf ist geöffnet bis zum 26. 07., 23:59 Uhr (auch für Leser aus Österreich und der Schweiz). Um hineinzuklettern, haltet ihr euch an die Regeln (oben) und berichtet mir etwas über eure Sonnentor-Erfahrung (z.B. Kennt ihr das Unternehmen? Was war euer erstes Sonnentor-Produkt? Wo kauft ihr die Produkte?)

Wer schon genug Tee und Co. hat, schaut einfach nächste Woche nochmal vorbei. Dann gibt`s Give away Nummer drei;)


Das Kleingedruckte:
Es gilt: der Rechtsweg ist ausgeschlossen und die Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Ich behalte mir vor, doppelte Kommentare zu löschen. Der Gewinner wird per Zufall ausgelost. ANONYME Kommentare wandern nur dann in den Lostopf, wenn ihr eine mailadresse angebt, unter der ich euch erreichen kann. Wenn ihr über den Gewinn informiert wurdet, meldet euch mit eurer Adresse innerhalb von 10 Tagen.



 
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