8. Oktober 2014

Drei gute Dinge {schon wieder eine REZENSION}

Hast du auch manchmal das Gefühl, beim Kochen in einer Routine festzustecken, dass das Rezept-Repertoire abgenutzt ist?
Tja, da hast du`s! Es geht nicht nur dir so!
Aber sich jetzt extra exotische Zutaten einfliegen zu lassen, unbekannte Fischsorten und die gruseligsten Wiesenkräuter zu braten, willste auch nicht, oder?
Was also tun, um trotzdem Abwechslung in Küche und auf Teller zu haben? Die Antwort: mit einfachen Zutaten experimentieren. Es dabei nicht zu übertreiben. Meist reichen drei verschiedene Komponenten, die, genial kombiniert, ein wahres Festessen darstellen können.
Sicher kann das Experimentieren auch mal nach hinten losgehen -  darum heißt es ja auch Experimentieren. Aber als Hilfe könnt ihr euch ja das Buch "Drei gute Dinge auf dem Teller" zur Hand nehmen. Es geht Hugh Fearnley-Whittingstall in seinem Kochbuch nicht darum, dass exakte Rezepte, mit grammgenauen Angaben erlernt und nachgemacht werden sollen. Im Gegenteil. Er gibt uns Anregungen, läd uns dazu ein dem Essen unsere eigene Handschrift zu verpassen und es einfach nicht zu übertreiben. Dabei bestehen seine Einkaufslisten natürlich nicht nur aus drei Zeilen mit jeweils einer Zutat. Gewürze, Öl und das ein oder andere kleine Kraut gesellen sich schon noch mit dazu. Er selbst schreibt dazu: "Wir sollten die Sache locker und mit Humor angehen. Etwas Mogeln und Zurechtbiegen gehört unbedingt dazu."
  • auf knapp über 400 Seiten finden wir
    • Salate
    • Vorspeisen und Suppen
    • Snacks und Beilagen
    • Gemüse-Trios
    • Fisch
    • Fleisch und Gemüse
    • Pasta, Reis und Co.
    • Frucht
    • Leckerei
und einen Vorschlag zur Grundausstattung im Vorratsschrank.
 
Warum ich euch das Buch vorstelle ist nicht, weil Routine und Langeweile in meine Küche eingezogen ist, sondern vielmehr weil es genau das ist, was ich eigentlich auch immer bei meinen schnellen Abendessen und Co. mache: wenig (meist Drei) Zutaten zu kombinieren und ein leckeres Gericht damit auf den Teller zu bringen. Blumenkohl, Tomaten, Karpern könnte von mir sein. Das koche ich so oft und in verschiedenen Abwandlungen. Auf den Teller kommt es mal warm, mal kalt, mal mit Oliven, mal ohne. Räucherfisch, Lauch, Kartoffel -  ebenfalls lecker!
Dann gibt es aber auch wieder Kombinationen, die mich einfach begeistern, weil ich eben nicht mal so einfach darauf gekommen wäre - die ich mir aber unglaublich gut vorstelle. Beispielsweise Hummer, Gurke, Apfel oder Krebs, Erbsen, Chorizo und Muscheln, Lauch, Cidre. Das sind auch die Gerichte, die in den kommenden Tagen auf meinem Teller landen werden. Ihr merkt schon, ziemlich Meer-lastig. Genau das Fisch-Kapitel ist es aber in diesem Buch, was es mir total angetan hat! Und es beginnt auch noch mit den Worten, die ich besser nicht hätte wählen können: Ich mag Fisch. Ja, lieber Hugh, den mag ich auch. Und dein Buch. Vielen Dank dafür, es ist wirklich toll!

Fazit: 4,5 von 5 Punkten und meine Kaufempfehlung!

http://www.at-verlag.ch/buch/978-3-03800-792-0/Hugh_Fearnley-Whittingstall_Drei_gute_Dinge_auf_dem_Teller.html


Hugh Fearnley-Whittingstall
Drei gute Dinge auf dem Teller
180 Rezepte aus dem River Cottage
AT-Verlag
ISBN: 978-3-03800-792-0
Umfang: 416 Seiten
Preis: 24,90 €
 
Schaut mal in euer Rezeptrepertoire: ganz unbewusst sind da sicher auch viele Rezepte mit drei Hauptzutaten. Was ich noch probieren will, weil es ganz toll klingt ist Rote Bete, Mozzarella, Balsamico. Einfach mal die Tomate gegen die Bete ausgetauscht. Ist sicher lecker!

1 Kommentare:

Caro Cornelis-Kröpke hat gesagt…

Hi, ich bin völlig deine Meinung!! Dieses Kochbuch ist ein absolutes Muss! Ich habe es auch schon getestet. Schau doch mal vorbei : http://essenzfertig.blogspot.de/2014/09/kuerbis-ricotta.html
LG Caro

Kommentar veröffentlichen

Gefällt dir das Rezept, hast du es auch schon mal ausprobiert? Ich freue mich über jedes Kommentar! Schreib gerne los:

 
design by copypastelove and shaybay designs.