23. Mai 2013

Simply (and) the best: Dillbutter

Hallo ihr Lieben!
Endlich hat der Garten mir frischen Dill geschenkt. Der ist ja zu Fischgerichten genial, aber Fisch habe ich nicht da und trotzdem will ich heut was von meinem geliebten Dill haben. Was mache ich also? Dillbutter! Ich kann mich nicht erinnern, dass es schonmal einen Sommer ohne diese Butter gab.
Im Prinzip ist es wie Kräuterbutter- eben nur rein mit Dill. Sie passt pur aufs Brot, zu Gegrilltem oder auch zu Fisch.




Ratzfatz gemacht:

Eine Butter (250g) zimmerwarm werden lassen.
Dill (ungefähr so viel, wie in beide aufgehaltene Hände passt) ganz klein hacken und mit dem Saft einer halben Zitrone, etwas Salz und der Butter vermengen.
Alles in Butterform bringen und im Kühlschrank wieder fest werden lassen.




22. Mai 2013

Milkyway-Verwertung: gefüllte Chai-Latte-Cupcakes


Ich bin ja ehrlich froh, dass die kalten Tage vorbei sind. Klar, schön eingekuschelt vor dem Kamin zu sitzen und sich an einer Tasse Tee zu wärmen hat auch was für sich. Trotzdem ist der Sommer schöner! Und außerdem heißt das ja nicht, dass man da auf Tees verzichten muss. Im Winter bin ich ja nicht dazu gekommen Chai-Cupcakes zu backen. Aber jetzt geht das noch genauso gut! Und weil ich gerade noch 2 Teebeutel Chai hatte, habe ich die einfach genommen bevor sie weg waren.

Der Chai-Latte-Teig:

  • 175ml Latte (also Milch)
  • 2 Teebeutel Chai oder Chai-Choco-Tee
  • 50g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Tl Vanilleessenz
  • 2 Eier
  • 220g Mehl vermischt mit 1gehäuften TL Backpulver und einer Prise Salz
Die Zubereitung: 

Die Milch gut erwärmen und danach die Teebeutel reingeben. Diese nach 15 Minuten wieder entfernen und die Chai-Milch auskühlen lassen.
Erst Butter und Zucker und dann mit den Eiern schaumig rühren. Vanilleessenz zugeben. Jetzt abwechselnd die Milch dazugeben und die Mehlmischung dazusieben.

Teig in Förmchen geben und zu 2/3 befüllen.
Bei 175°C Ober/ Unterhitze (vorgeheizt) ca. 20 Minuten backen. (Aber lieber schon nach 15 Minuten die Stäbchenprobe machen.)

Jetzt die Füllung:

  • 75g Schoko-Frischkäse
  • Puderzucker
  • 50g weiche Butter
  • 3-4 Milkyways 
Die Schokolade der Milkyways sogut es geht entfernen. Das Innere dann mit der Butter und dem Frischkäse mischen. Puderzucker sieben und so viel zufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Ausgekühlte Cupcakes etwas aushöhlen und mit der Masse befüllen. Etwas von der Füllung auch auf dem Cupcake verteilen.
Mit einem Florentiner-Stück (Rezept folgt) dekorieren.

18. Mai 2013

Wasser + Brot + Rosmarin = Kuchen?

Kennt ihr das? Da wollt ihr jemanden bebacken und dann heißt es "Ich mag aber lieber herzhafte Sachen." Toll. Und nun? Ich kann ja zum Muttertag schlecht ein Brot schenken (jedenfalls fänd ich das blöd). Gut, gab`s eben einen Brotkuchen. Sowas habe ich mal in einem Buch von Bernd Siefert gesehen, also muss es ja irgendwie gehen. Wer den Kuchen nachbacken möchte, sollte aber erstmal das Fazit lesen:)

Was gebraucht wird (für eine 22er Springform):
  • 70g Marzipanrohmasse
  • 5 Eigelb und 3-4 Eiweiß
  • 120g Vanillezucker (oder: 40g normaler + 80g brauner Zucker)
  • 15ml Wasser
  • geriebene Schale von 1/2 Zitrone
  • 2 Prisen Zimtpulver
  • 2 Prisen Nelkenpulver
  • 20g Rum oder etwas Rumaroma
  • 1 Prise Salz
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 45g Mehl
  • 60g Roggenbrot in Bröseln (altes oder getoastetes, so dass man es gut reiben kann)
  • 20-25g Zartbitterkuvertüre (gerieben)
  • 20-25g kandierte Ananas
  • 25g Orangeat
  • 100 - 150g Sauerkirschen (natürlich ohne Steine)
  • nach Belieben einige Nadeln Rosmarin und Pinienkerne
  • eventuell Puderzucker zum Dekorieren


Wie`s gemacht wird:

  • Backpapier in die Springform klemmen und den Rand fetten. 
  • Marzipan im Wasserbad oder in der Mikrowelle etwas warm machen, damit es knetbar wird (oder gleich in der Hand vorkneten) und dann mit dem Eigelb und 40g Zucker verrühren.
  • Rum und Wasser zugeben, dann Zitronenschale, Zimt und Nelkenpulver untermischen. So lange rühren, bis es schaumig wird.
  • Das Eiweiß mit dem Salz aufschlagen. Nach und nach den restlichen Zucker zufügen. Es soll ein steifer Schnee entstehen und beim Reiben zwischen zwei Fingern sollen keine Zuckerkörnchen mehr zu spüren sein.
  • Mandeln, Mehl, Brot, Kuvertüre, Ananas und Orangeat mischen.
  • Mehlmischung und Eischnee abwechselnd unter die Eimasse heben.
  • Die Kirschen vorsichtig unterziehen.
  • Bevor der Kuchen in den Ofen kommt, mit Rosmarin und Pinienkernen gestreuen.
  • 30-35 Minuten bei 175°C backen.       
  • Eventuell mit Puderzucker dekorieren.

Abwandlungen:

  • statt Ananas andere Früchte benutzen
  • anderes Brot nehmen
  • geriebene Mandeln durch einen Teil geriebene Walnüsse ersetzen 

Fazit: Der Kuchen war sehr lecker und ratzfatz weg. Ehrlich gesagt hätte ich das gar nicht gedacht. Was man an den Zutaten schon erkennen kann: Es war trotzdem ein süßer Kuchen. Aber gerade da war das Interessante: ein süßer Kuchen mit Rosmarin und Brot. Und ich sage euch: als ich die Ofentür aufgemacht habe, kam mir so ein unglaublich genialer Duft entgegen. Himmlisch!
 






16. Mai 2013

Ist das noch ein Flammkuchen?


 

Ist das nun ein Flammkuchen? Oder eine Pizza? Egal, hauptsache lecker!
Ich experimentiere ja in letzter Zeit gerne etwas. Da kommt mal Cola oder Rosmarin in den Kuchen oder Rhabarber zum Ketchup. Beim Blogstöbern habe ich mir mal von Ninas Foodblog eine Idee gemerkt: Jetzt sollte es mal eine Pizza werden - mit Trauben.
Vielleicht rechtfertigt das ja, dass es diesmal an sich kein süßes Gericht ist. Selber rege ich mich immer über Backbücher auf, in denen die letzten Seiten mit Pizza, Brot & Co. den süßen Sachen den Platz wegnehmen. Was soll das auch? Wenn ich Brotbackfan bin, kaufe ich mir halt ein Brotbackbuch. Da brauche ich die 4,5 Rezepte im Kuchenbuch dann auch nicht.

Jetzt aber zum Pseudo-Flammkuchen.

Was ihr für 2 runde Pizzaformen oder 1 1/2 Bleche braucht:
...für den Teig...
  • 400g Mehl
  • 10g Backpulver
  • 1TL Salz
  • 150g Quark
  • 5 EL Milch
  • 7 EL Öl
  • 50 ml Buttermilch
 
 ...für den Belag...
  • 250g Kräuterquark (aber 350g sind besser:)
    der kann selber angerührt oder gekauft sein. Ich hatte gekauften Frühlingsquark.
  • 2 rote Zwiebeln
  • 250g blaue Trauben (am besten ohne Kerne)
  • Pfeffer, evtl. Salz
  •  5-10 Scheiben Serrano-Schinken
Für den Teig Mehl, Bachpulver, Quark und Salz mischen. Während ihr den Teig knetet, restliche Zutaten nach und nach einlaufen lassen. Am Ende ist der Teig ziemlich fest, sollte sich aber noch ausrollen lassen (auf Backpapier).
Den Teig bis zum Rand mit Quark bestreichen. Die Trauben waschen und halbieren, die Zwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Beides auf dem Quark verteilen.
Bei vorgeheizten 180°C 25 Minuten auf mittlerer oder oberer Schiene backen.
Nach dem Backen den Schinken zwischen den Trauben verteilen.
Nun nur noch nach Belieben salzen und pfeffern.

Ich habe mir bei den Italienern abgeguckt den Schinken erst kurz vor Ende der Backzeit oder komplett danach auf die Pizza zu legen.
Wer den Schinken lieber mitbacken möchte, legt ihn einfach als erstes (wegen der Optik) auf die Quarkschicht.  

Ich habe mit dem Teig dann gleich noch eine zweite Pizza gemacht. Das Rezept folgt die Tage.

14. Mai 2013

Kurz und knapp und lecker: Erdbeer-Shake

Kurz und knapp und lecker:

Man nehme 250g Erdbeeren, 200 ml Milch, 150g Magerjoghurt (den flüssigen, nicht den stichfesten) und 2 TL Vanillezucker, püriere alles schaumig zusammen und trinke es.






Ich hatte leider nicht genug Erdbeeren, deshalb ist der Shake etwas hell geworden. Im Rezept habe ich es aber für euch verbessert.
Wenn ihr dann auch mehr Erdbeeren habt, könnt ihr natürlich lieber die für die Deko benutzen:)

Am besten alles frisch aus dem Kühlschrank nehmen oder gefrorene Beeren benutzen, damit der Shake schön kalt ist.

13. Mai 2013

Rhabarber-Pancake-Cookies

Wenn man schon mal Rhabarber geschenkt bekommt, wird nicht nur Ketchup gekocht, sondern auch etwas damit gebacken- ist doch klar! Weil ich keine Lust auf einen ganzen Kuchen hatte, sondern lieber etwas wollte, was sich auch mal einfacher mitnehmen lässt, habe ich beschlossen Cookies zu machen. Die ähnelten am Schluss schon fast Pancakes, was mich erst geärgert hat, beim Probieren dann aber gar nicht mehr schlimm war. Da sie zweimal in den Ofen kommen (ich habe gehofft sie werden dann noch etwas fester), habe ich nach meiner nächtlichen Backaktion den Ofen gleich früh nochmal angeschmissen. Pancakes zum Frühstück... lecker! Mal was anderes als nur Kekse, deshalb habe ich ihnen gleich den Namen Rhabarber-Pancake-Cookies gegeben.


 



Zutaten:
  • 250g Rhabarber + 1TL Speisestärke oder/und am besten 150g weiße Schokolade (gehackt) für diejenigen, die kein Rhabarber mögen (dann aber weniger Rhabarber oder mehr Teig:)
  • 150g Butter
  • 190g Rohrzucker
  • 2 Eier
  • Mark einer Vanilleschote oder 1 EL Vanillezucker
  • 1 EL Milch
  • 275g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • etwas Salz
  • nach Belieben weiße Kuvertüre als Überzug zum Halb-Eintauchen









Zubereitung:
  1. Rhabarber putzen und in nicht ganz 1cm große Stücke schneiden (Stange längs vierteln, dann quer würfeln).  Mit der Speisestärke mischen.
  2. Die Butter schmelzen lassen. Danach den Zucker (und eventuell Vanillezucker) unterrühren.
  3. Wenn die Zuckerbutter etwas abgekühlt ist, Eier, Vanillemark und Milch einrühren.
  4. Ofen auf 190°C vorheizen
  5. Die trockenen Zutaten (also Mehl, Backpulver, Salz) zusammensieben und mit den flüssigen mischen.
  6. Rhabarber (oder Schokolade) unterheben und den Teig mit zwei Löffeln mit genügend Abstand auf zwei Bleche (mit Backpapier ausgelegt) portionieren.
  7. 10-15 Minuten backen. Die Cookies sollten leicht braun werden. Wenn man nicht mit seinem eigenen Ofen backt: Ich habe hier den Fehler(?) gemacht und Ober-Unterhitze verwendet, vielleicht auch ein Grund für die Pancake-Konsistenz.
  8. Abgekühlte Cookies nach Belieben nochmal backen. Diesmal 20 Minuten bei 100°C.
Als Pancakes kann ich mir gut rote Marmelade oder Ahornsirup dazu vorstellen.

10. Mai 2013

Das beste Rezept, um einen an der Waffel zu haben


Es ist Waffeltag. Heute habe ich mal wieder mein Waffeleisen herausgekramt. Ich habe ja immer behauptet meine Schwester hätte es kaputt gemacht, aber es funktionierte wundersamerweise perfekt! Die Waffeln waren zum Hineinlegen gut! Da brauchte ich nicht einmal Kirschkompott dazu:) Wenn ich überlege wie lange ich das nicht mehr gemacht habe... dabei geht es so schnell!



als Herzchen zum Muttertag



Eigentlich braucht man nur alle Zutaten zusammenzurühren, aber ich habe mir heute etwas mehr Mühe gemacht, damit der Teig schön fluffig wird.

Teigherstellung:

Einfach Mehl, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale zusammensieben.
Die Butter schmelzen lassen.
Eigelb mit Milch und Rum verquirlen und unter die Mehlmischung rühren.
Die Butter langsam einfließen lassen und unterarbeiten.
Eiweiß mit Salz zu Schnee schlagen. Vorsichtig unterheben.

Fertig ist der Teig.

Jetzt einfach alles Portion für Portion ins heiße Waffeleisen geben... aber das wisst ihr ja.

Die fertigen Waffeln am Besten mit Puderzucker bestäubt servieren.


Hier nochmal die Zutaten für 5 Waffeln:

100g Mehl
30g Zucker
1-2 TL Vanillezucker
Abrieb einer halben unbehandelten Zitrone
75g Butter
2 kleine Eier (getrennt)
100g Milch oder liebste Joghurt-Fruchtmilch
20g Rum oder Rumaroma nach Belieben (ich habe drei gefüllte Rumaroma-Fläschchendeckel genommen)
eine Prise Salz

eventuell Puderzucker oder Früchte






 
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