6. August 2014

Wahre Worte II und Tipps und Tricks rund ums PIZZABACKEN

Liebe Leser, danke für euer gutes Zureden, die lieben Kommentare und hilfreichen Ideen zu meinem Post vor einigen Tagen. Ich glaubt gar nicht, wie gut es tut sowas zu lesen! Ich werde auch noch auf die einzelnen Kommentare und Nachrichten antworten.
Ihr habt mir einige Ideen gegeben, die ich umsetzen möchte, zum Beispiel in Kochkurse zu gehen. Nicht, um das Kochen zu lernen, sondern um Leute um mich herum zu haben, die Spaß am Essen und Kochen haben.
Auch regelmäßige Kochabende, auf die man sich schon vorher freuen kann, sind eine gute Idee. Leider kenne ich nur wenige Leute, die dazu Lust hätten, aber irgendwo kriege ich schon jemanden ran;)
Vielleich liegt da auch ein Problem von mir. Ich koche gerne. Aber ich koche ja nicht unbedingt nur für mich. Wenn aber nun mal die Bekochten mit Spiegelei-Ketchup-Sandwich zufrieden sind und andere ausgefallenere Dinge gar nicht mögen oder sogar nicht einmal probieren wollen, dann will ich für mich selber auch nix besonderes machen. Alleine essen ist kacke (sorry!). Großen Appetit auf Sandwich tagein tagaus habe ich aber auch nicht. Hm.
Wenigstens habe ich ein paar Sushiverbündete gefunden, denn den Appetit auf Sushi habe ich noch nicht verloren;) [Kennt ihr eigentlich Leute, die Sushi nur ein bisschen mögen? Irgendwie gibt es nur die, die es lieben und die, die es nicht essen.]
Zurück zu eurer Idee mit den Kochabenden. Vor zwei Tagen haben wir zu dritt einen Pizzaabend gemacht. Es hat stundenlang geregnet, keiner wollte vor die Tür, es wurde überlegt einen Film zu sehen und die Hand zuckte schon fast zum Pizzaservicezettel, als wir uns doch dazu entschlossen selbst Pizza zu backen.
Das gemeinsame Zutatenschnippeln, belegen und vor dem Ofen warten hat mir irgendwie Spaß gemacht, sodass ich auch mehr als ein paar Häppchen vertilgt habe.
 
 
Ich fand es auch toll, dass wir mal etwas anderes ausprobiert haben. Keine Standard-Zu-Hause-Pizza, bei der einfach alles Beliebte geschichtet wird und am Ende die Lage Käse drüber kommt, sondern ein Versuch in die italienische Richtung zu gehen. Und damit das auch noch besser gelingt, habe ich meinen neuen Pizzastein ausprobiert.
Und jetzt muss ich doch echt mal Werbung machen. Die Pizza ist so grandios geworden, dass ich jedem von euch rate, sich einen Pizzastein zuzulegen. Es lohnt sich wirklich! Es bringt irgendwie das italienische Urlaubsflair in die heimische Küche. Die Pizza bekommt ihren typischen, unverwechselbaren Geschmack.
Unsere Öfen können ja meist nur auf maximal 250°C erhitzt werden. In Steinöfen sieht das schon ganz anders aus. Dort ist richtig Feuer angesagt und der Stein speichert die Hitze von 350-400°C grandios. Da sich aber nicht jeder Pizzaliebhaber einen Steinofen zulegen wird, ist so ein kleiner Pizzastein eine tolle Erfindung. Er speichert ebenfalls die Hitze des Ofens. Deshalb: Stein auf ein Rost (mittlere Schiene) in den Ofen legen und diesen 25-40 Minuten vorheizen.
 
 
 
Ich hatte zunächst überlegt mir einen Pizzastein von Tchibo zu kaufen, den gibt es ja zur Zeit dort im Sortiment. Da ich aber nicht wusste, wie gut dieser sein würde, weil Tchibo ja nun nicht ganz so auf Pizzasteine spezialisiert ist, habe ich mich weiter umgesehen. Fündig und glücklich würde ich bei pizzasteinversand.de "Pizza wie vom Italiener zu Hause zubereiten" ist wirklich keine Übertreibung. Schaut euch mal auf der Seite um, da gibt es auch noch Rezepte und Infos.
Gerade das gefällt mir auch super. Also dass man wirklich dahintersteigen kann, warum man was wie macht. Und eben, wieso der Pizzastein die bessere Lösung für italienische Pizza zu Hause ist. Ein paar Tipps und Tricks will ich euch jetzt schon verraten.
 
 

Backen mit dem Pizzastein
  • nehmt einen Pizzastein, denn er kann die Feuchtigkeit vom Pizzateig absorbieren (im Gegensatz zum Backblech). Die Pizza wird damit nach innen hin nicht labbschig oder gar nicht durchgebacken. Das funktioniert, weil der Pizzastein aus dem gleichen Material ist, wie die Steinbacköfen, die zum Beispiel euer Lieblingsitaliener hat.
  • durch den Pizzastein bzw. die Hitze ist die Pizza schneller gar (5-7 Minuten reichen aus), der Belag trocknet nicht aus und somit verbrennen die Geschmacksaromen nicht.
Ausreden zählen nicht. Ich habe auch zu lange gebraucht um mich zu einem Pizzastein durchzuringen, aber der Geschmack belohnt einen und so viel kostet er ja nun auch nicht. Zwei Pizzalieferungen weniger und ihr habt das Geld schon wieder rein. Für 22,50€ könnt ihr hier einen guten Stein ergattern.

Die perfekte Pizza
  • verwende für den Teig Mehl vom Typ "00". Dieses kaufst du im Italienurlaub, bei Pizzasteinversand.de oder im Großhandel. Da der Gluten- und Proteinanteil hier sehr hoch ist, wird der Teig elastischer. Somit kann man ihn dünner hinbekommen.
  • Mozzarella immer gut auspressen (durch ein Mulltuch am besten). So kann die Flüssigkeit nicht beim Backen austreten und die Pizza matschig werden lassen. Büffelmozzarella schmeckt (mir) am besten!
  • Bleiben wir beim Käse: gib ihn authentischer Weise auf die Pizzasauce aber unter den Belag. Warum solltest du das Gemüse damit bedecken, du hast doch hochwertige Zutaten gekauft und bis kein Gammel-Lieferdienst, der was zu vertuschen hat. Die Pizza sieht so viel bunter und schöner aus. Das Auge isst mit!
  • Gib leicht verbrennbare Zutaten erst nach dem Backvorgang auf die Pizza, damit sie nicht bitter werden. Rucola oder Basilikum zum Beispiel. Eventuell dann nochmal eine halbe Minute in den Ofen, viel länger aber nicht.
  • Auch Olivenöl wird ab 190°C bitter, also erst nach dem Backen auf die Pizza träufeln oder einfach weglassen (ich muss kein Olivenöl drauf haben. Obwohl... Basilikum- oder Trüffelöl... das könnte vielleicht was werden;)
  • Keine Teigroller benutzen sondern die Pizza von Hand formen. Ansonsten zerstört man die Hefekulturen und drückt das Kohlendioxid heraus. Der Teig kann also nicht mehr seine schönen Bläschen bekommen. Also: mit den Fingerspitzen den Teig von Innen nach Außen ausformen.
Jetzt fehlt nur ein edler Tropfen für den Gaumen, nicht wahr? Da zeige ich euch jetzt mal meine neuste Entdeckung. Ideal witzig, wie ich finde und eine super Geschenkidee für Loriot-Fans.


    Die LORIOT-Weine sind abgezapft, originalverkork(s)t und wieder erhältlich. WOHLSEIN!
Lange Zeit gab es die Oberföhringer Vogelspinne, den Klöbener Krötenpfuhl und das Hupfheimer Jungferngärtchen nur in diesem Video. Nun, 2013, wurde er zum Leben erweckt. Endlich können wir ebenfalls diese Gaumenschmeichler verköstigen. Je Flasche 9,90€ inklusive einer guten Tat, denn mit dem Kauf spendet ihr für einen guten Zweck. Der Erlös kommt der ehrenamtlichen Arbeit des Bremer Roten Kreuzes zu Gute. Ebenso wird die Werkstatt für Behinderte Menschen des DRK-Sozialwerkes Bernkastel-Wittlich unterstützt.
 
 
 
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Eine gute Sache, ein guter Tropfen, eine gute Idee.

Frohes Schlemmen, eure TONI

3 Kommentare:

Simone hat gesagt…

Also ich komme gerne zum Kochabend vorbei :-)

stilblume hat gesagt…

Deine Pizza sieht auf jeden Fall super aus und mir knurrt der Magen :-)

Ganz liebe Grüße
Julia

Tonia hat gesagt…

DAnke ihr zwei! Ich bin ja nicht so der Pizzafan, aber wenn, dann nach meinem Geschmack und das heißt Salamiverbot aber dafür viele Zwiebeln;) Habt ihr eine Lieblingspizza? Hawaii ist auch gut:)

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