9. Juni 2014

Spargellasagne Asia-Salbei

Ich wollte Spargellasagne machen. Hatte ich mal irgendwo gelesen, fand ich gut (bis auf die Béchamelsauce) und hatte mir die Zutaten besorgt. 
Wie immer: kurz davor kam die Überlegung, ob ne Spargel-Lachs-Lasagne nicht besser wäre. Also noch Lachs kaufen? Aber was ist dann mit dem Putenbrustfilet?
Ach manno. 
Plötzlich hatte ich gar keine Lust mehr. Weder auf das eine, noch auf das andere.
Koch ich halt den Spargel einfach normal.
Oder nee, das Fleisch...
Am Ende wurde einfach was zusammengemischt. Mal sehen, vielleicht schmeckts ja?
Marinade war vom Mittag noch übrig (probiert das mal: Lachs in der Marinade einlegen, dann braten, Asiagemüse in der Pfanne erhitzen und die Marinade reingießen und nur noch abbinden. Lecker! Und braucht keine Zitrone!), Sahnereste von der Giotto-Erdbeertorte gestern und Käse von den Kochereien meiner Schwester.
Am Ende entstand ein Gericht, was sogar die härteste Kritikerin (Frau Mama) mit großem Lob überschüttete. YES! (das sage ich dann immer voller Triumph zu mir selbst;)



So und jetzt macht das erstmal nach:

SPARGELLASAGNE ASIA-SALBEI

500g Spargel in mundgerechte Stücke schneiden und ca. 6-8 Minuten lang in Salzwasser mit einer Prise Zucker kochen. Wasser abgießen, die Stangen mit Currypulver würzen. Marinade zufügen sowie 100ml Sahne und aufkochen. Spargelstückchen mit der Gabel zerdrücken.

Putenbrustfilet in Öl (ich habe mir Trüffelöl gegönnt) rundherum anbraten, mit Salz, Pfeffer und Cajun Dust (Feuerstreuer von Pepperworld) und/ oder Brathendelgewürz von Sonnentor oder einem scharfen Gewürz deiner Wahl würzen. Je nach Gewürz noch Salz zufügen oder nicht.
Es macht nichts, wenn das Fleisch innen noch etwas rosa ist. 
Das Fleisch in kleine Streifen schneiden. Es darf auch etwas zerfasern.

Petersilie und zwei riesen Salbeiblätter klein hacken.

Lasagneplatten mit rot-scharfem Frischkäse (der, der dir am besten schmeckt) bestreichen.

Schichten: Spargelsauce, Lasagneplatte, Kräuter, Fleisch und alles wieder von vorn, bis die gesamten Bestandteile aufgebracht sind. Am Ende mit Gouda oder anderem Streukäse (ja, diesmal kein Parmesan;) bestreuen. (Ich habe auch eine Ecke mit "geschältem" Brie belegt)

Falls die Lasagne zu "trocken" erscheint, noch etwas Sahne-Wassermischung am Rand nachgießen. (Alternativ vorgekochte Lasagneplatten verwenden.)

Bei 220°C ca. 25 Minuten backen.

Hier nochmal alle Zutaten (man braucht nichtmal ne Zwiebel):

500g Spargel
300-400g Putenbrustfilet
100ml Asiamarinade
Salz, Pfeffer, Zucker, Wasser
100ml Sahne
1 EL Öl (auf Olivenölbasis)
passendes Hühnchengewürz deiner Wahl
Kräuter deiner Wahl: Petersilie, Salbei
Frischkäse deiner Wahl
einige Lasagneplatten
Streukäse nach gusto

Die Angaben sind bisschen pi mal Daumen, traut euch einfach und nehmt nicht bei jedem Gericht die Angaben auf`s Gramm genau!




Ich fand`s echt lecker und gerade der Salbeigeschmack, den man merkte, aber der nicht aufdringlich war, hat mir super gefallen!


 ASIAMARINADE orange style


100ml Orangensaft
1/2 Päckchen Finesse Orangenschalenaroma oder abgeriebene Orangenschale (unbehandelt natürlich!)
45 ml dunkle Sojasauce
2 angedrückte Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer, gerieben
etwas Pfeffer
75ml Gemüsebrühe
optional: 5 EL Dosenmandarinensaft (und beim Gemüse 8 Dosenmandarinen, bei der Lasagne aber rauslassen)
50ml Weißweinessig
2 gestrichene EL Zucker

Frohes Schlemmen, eure TONI

4 Kommentare:

Küchentheater hat gesagt…

Das mach ich auch zum Ende der Spargel-Saison nach. Ganz gewiss. Ich hab das Rezept schon ausgedruckt.

Nina hat gesagt…

Hallo liebe Toni,

ich wollte nur mal kurz nachfragen, ob das Blogger-Kochbuch gut bei Dir angekommen ist :)

Liebe Grüße

Nina

Lecker muss es sein hat gesagt…

Hört sich lecker an, vor allem die fehlende Bechamelsauce!

Küchentheater hat gesagt…

Hallo Toni, ich hab das Rezept nun nicht nur ausgedruckt, sondern noch kurz vor Ende der Spargelsaison nachgekocht. Ich muss sagen, es war richtig lecker.
Das Marinadenrezept hab ich auch noch verwendet um Grillfleisch (Putenbrust) darin einzulegen. Auch das Fleisch war super zart und hatte eine schöne fruchtige Note.

Ist schon blöd, man kocht aus anderen Blogs was nach und vergisst dann dort einen Kommentar zuschreiben. Obwohl der andere sich darüber bestimmt freuen würde.

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