5. März 2014

Ich teste die Hello Fresh- Box und schenke euch nen Gutscheincode

Wird Zeit, wird Zeit, ich weiß! Ich bin euch noch meinen Post zur Hello Fresh- Box schuldig.

Ich möchte euch jetzt gar nicht so viel zur Box an sich erklären, denn das könnt ihr alles hier und hier finden.
Vielmehr geht es heute um meine Erfahrung mit der Box, wegen der auch nochmal ein dickes DANKE an Matthias vom Hello fresh- Team geht, der mir meine zahlreichen Mails immer schnell und geduldig beantwortet hat.

Tag 1:

Auf Arbeit kam dann endlich die lang ersehnte Whatsapp-Nachricht meiner Schwester. Die Box ist da!!! Cool! Ein Foto hat sie mir gleich noch hinterher geschickt mit der Info: Wie soll ich die denn mitnehmen? Ich hab doch kein Auto, soll ich nen Fahrradanhänger nehmen?
Oh ja, die Box war wirklich riesig! Kein Wunder, waren ja auch drei Mahlzeiten für 4 Leute drin!
Gut Schwesterlein, pack aus, zeig mir die Gerichte und ich sag dir welches gekocht wird. Hmmm... ok.. Jägerschnitzel.
Schwesterlein bringt also Schnitzelzutaten zu Toni.
Toni freut sich.
Und kocht los.
Hm, alles dabei, bis auf Hühnerbrühe, Salz, Pfeffer, Mehl und Wasser.
Darauf hätte man auch kommen können, dass diese Standardsachen nun nicht noch mitgeliefert werden. Klar, hat man ja auch immer im Haus. Eigentlich.
Hm, Wasser krieg ich noch hin. Beim Rest wird`s schwierig.

Was ist denn das für eine, denkt ihr euch jetzt wahrscheinlich. Schreibt nen Foodblog und hat nicht mal Salz und Pfeffer im Haus?

Nein, hatte ich heute wirklich nicht. Ideal diese Box, dachte ich, wenn man nichts zu Hause hat. Ist sie ja auch. Man brauch nix kaufen, wovon die restliche Hälfte vergammelt, man braucht sowieso nix kaufen, keinen Fuß vor die Tür setzen, weil UPS die Box ganz einfach mal bis nach Hause bringt, schön mit frischen Zutaten, gespolstert und gekühlt.

Nunja, gekocht wurde zum Umzug. Ihr wisst schon: leere Wohnung, Bretter, Schrauben, Styropor zum Stoplern im Flur, freie Sicht durch imaginäre Badvorhänge UND: ein 24 Stunden alter Pizzakarton, daneben eine halbe Flasche Cola.

Aber nunmal kein Salz.

Pfeffer sowieso schon nicht.

Kochen ohne Salz und Pfeffer? Wie soll das gehen?

An dieser Stelle oute ich mich als "ich habe immer Salz im Gepäck"-Typ, denn: ich habe immer Salz im Gepäck. Im Portemonai (kommt mir jetzt bloß nicht mit der blöden Rechtschreibung!) um genau zu sein. Ein oder zwei Minitütchen Salz von Mcens sind da immer drin. Darauf muss man aber erstmal kommen.
Zu guter Letzt hat der leere Geldbeutel sogar noch Pfeffer springen lassen und so konnte losgekocht werden. Instantbrühe hatte die liebe Nachbarin, also war wieder alles paletti. Wer sagt`s denn.

Ofen angeschmissen, Kartoffeln vorbereitet und dem Rest der Rezeptkarte gefolgt. Mr. "Ich ziehe heute um" allerdings, gibt zwar die Kartöffelchen aufs Blech... ABER (war ja fast klar) nicht in den Ofen! Juchee! Wie "gut", dass das erst nach zehn Minuten gemerkt wurde. Der Ofen hatte sich mysteriöserweise inzwischen auch selbst wieder abgestellt, so dass das Projekt "Kartoffeln kochen" erst startete, als der Rest des Gerichts schon so gut wie fertig war.
Der Brokkoli hat allerdings gut durchgehalten warm zu bleiben (wie auch immer, das ist das, was bei mir sonst zu allererst kalt wird) , die Sauce konnte man nochmal köcheln lassen und das Schnitzel kam sowieso am Ende mit in die Pfanne, so konnte es kuschelig warm mit dem Pilzrahm flirten.

Alles auf die Teller gepackt und losgefuttert (man staune, Teller hatte die Küche schon! Allerdings nur drei und dann auch noch ganz kleine;) Aber besser als den alten Pizzakarton zu benutzen!

Leckerschmecker! Und dass, obwohl ich kein Schnitzel mag... und Rahmsaucen-Zeug schon gar nicht.




Tag 2:

Heute ging`s ans Putengyros im Fladenbrot.
Top war die Zubereitungszeit. Alles war super durchdacht aufgeschrieben, nur dass der Ofen am Anfang sofort angeschmissen werden soll, um am Ende 4 Minuten das Brot reinzugeben, fand ich übertrieben. Wer bitte kocht und schnippelt denn so schnell, dass er mit dem vorgeheizten Ofen fertig ist? Also ehrlich, vor dem letzten Arbeitsschritt hätte es auch gereicht.

Heute hatte ich aber Salz und Pfeffer:)

Gyrosgewürz gab`s aus der Box... Was für ein Duft! Allzu sehr hat man die Marinade zwar nicht geschmeckt (wer dran denkt und die Zeit hat, lässt es vielleicht lieber über Nacht durchziehen), aber lecker war es trotzdem. Und was noch super lecker war: die einzelnen Zutaten! Hier merkt man, dass nicht einfach irgendwas in die Box gestopft wurde, sondern Wert auf gute Herkunft und Geschmack gelegt wird. Alle Zutaten bio (schätze ich, zumindest der Joghurt - da stand`s drauf- und die Zitrone, weil die Schale unbehandelt war - jedenfalls sollte die mit ins Essen;) Und ich sage euch: der Geschmack!!! Wow! Kostet nicht beim Schnippeln, denn sonst sind Tomaten und Salat schon vorher weg. Ja wirklich, auch der Salat. Grüne Blätter können ohne Salz oder Dressing schmecken! Vom Joghurt wollen wir gar nicht erst anfangen... war der gut!
Das Brot? Definitiv zu groß!!! Selbst für ne Männerportion zu viel:) In der Rezeptkarte stand übrigens was von unter 500 Kalorien... das kann aber mit dem Brot nicht stimmen, da stand zumindest schon mehr auf der Verpackung. Das Befüllen erwies sich auch als etwas schwierig, aber ich hatte auch kein Problem alles mit Messer und Gabel (gut, gut, ich bin ein Löffelkind, wenn es geht, dann kommt lieber der zum Einsatz) vom Teller zu essen. Genauso lecker!

Gestern und heute ein großes Lob für die Würzung der Gerichte. Perfekt für mich!



Tag 3:

Das Fladenbrot war ja wie erwähnt ganz schön riesig. Und "Mitesser" (immer wieder ein lustiges Wort beim Foodbloggen;) hatte ich an Tag zwei ja auch nicht. Also nochmal Gyrosdöner gemacht... 

Blöd nur, dass kein weiteres Gyrosgewürz da war. Hätte ich gestern nur die halbe Packung nehmen sollen oder hat HelloFresh etwas vergessen?
Gut, also spontan improvisiert mit dem, was da war. Irgendein Kartoffelgewürz, das mal in ner Drillingpackung gesteckt hat und nicht verwendet wurde.
Step by step wie den Tag zuvor, nur diesmal aus dem Kopf.
Fertig.
Lecker.
Schonwieder.

Tag 4:

Tag 4 hielt für mich die Gnocci bereit.
Laut Hello Fresh habe ich wohl die Gerichte in der Reihenfolge schwierig bzw. aufwendig nach einfach gekocht (auf den Rezeptkärtchen stehen die Zeitangaben, der Aufwand sowie die Kalorien [das find ich gut, manchmal fehlen die mir auch in Kochbüchern] mit drauf).
Für mich kam das ganz gelegen, denn es war schon fast Nachmittag und ich hatte wirklich Hunger. Also perfekt, dass ich in zwanzig Minuten mein Essen haben würde.

Und es war grandios! So einfach zuzubereiten, aber erstaunlich lecker (und ich mäkel ja sonst gerne bei Sahnesaucen rum, warum dann nicht bei Mascarpone? Naja, weils einfach mal köstlich geschmeckt hat!) Das lag vielleicht auch daran, dass sauleckere Kirschtomaten in die Sauce gewandert sind.

Ich liebe ja angebratene, warme, schrumpelige Minitomaten!!!
Diese hier... oh là là: wieder lieber nicht vorher kosten!!!

Essen gezaubert und Gnocci in den Ritterstand erhoben
(meine Meinung zu Gnocci bisher: wozu brauch man das? Das sind eh keine Nudeln! Von wegen Pasta, wenn dann sind das Klößchen und wenn ich Klöße essen will, dann esse ich Klöße und keine Gnocci. Und zwar mit Rotkraut und Hirschfleisch in brauner Sauce! Außerdem sind Gnocci eh immer steinhart!)

Was soll ich noch weiter dazu erzählen? Nun ja, vielleicht geb ich euch doch einfach mal den Rabattcode;)

Hier kommt er:

HFBACKEN15

Der Code gilt auf alle Boxen im Classic oder Veggie Flexabo. Man spart sich damit 15 Euro auf die erste Box.





Und jetzt verrate ich euch noch, warum das letzte Bild so toll aussieht.
Es liegt an der Pfanne! Ich hatte Anfang des Jahres eine Pfanne von Lakeland bekommen, die seitdem bei mir nur noch im Einsatz ist. Das tolle an ihr ist nämlich, dass man sie erhitzen kann, weil sie gusseisern ist (und damit auch ein gutes Gewicht hat). Also Ofen oder Feuer unter ihr sind absolut kein Problem. Damit dann aber nicht euer Tisch verbrennt, wenn ihr das Gericht stilvoll servieren wollt (und in der Pfanne sieht das ja wohl mal echt top aus!), gibt es den hölzernen Untersetzer, der genau maßgeschneidert zur Pfanne gehört. Außerdem noch ein Bezug für den Griff, damit euren Händen nichts passiert.
Normalerweise landen bei mir Ofengerichte in der Pfanne, aber hier bei den Gnocci zum Beispiel macht sich diese Pfanne doch auch einfach toll als Blickfang, oder?
Schaut mal bei Lakeland vorbei, da gibt es noch sehr viel anderes Schönes zu entdecken.


 

4 Kommentare:

Janina hat gesagt…

Endlich jemand, der mir nicht auslachen würde - ich hab nämlich auch immer ein paar Tütchen Salz und Pfeffer im Portemonae! Danke für den Bericht, klingt ja ganz schön, was man mit der Box so zaubern kann

Anonym hat gesagt…

Das wird aber HelloFresh geschrieben www.hellofresh.de

Ansonsten cooler Bericht!

Fräulein Zimt hat gesagt…

Bin ich blöd oder hast du den Post mit dem Gnocchi rezept wieder entfernt? :O
Gut das ich vorher einen screenshot gemacht :D Gestern alles eingekauft, heute wirds nachgemacht :)!

Toni S hat gesagt…

@Fräulein Zimt: Du hast recht, der ist verschwunden gewesen, danke dass du mich drauf aufmerksam gemacht hast. Jetzt steht er wieder drin:)

@Janina: Hihi, das finde ich ja gut:)

@?: Danke

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