15. Oktober 2015

Deutschland hat 13 Weinregionen, wusstet ihr das? {Rezension "Deutscher Wein Deutsche Küche"}


Endlich habe ich das Buch! Ich habe schon so lange darauf gewartet, dass es erscheint und heute ist es soweit! Nachdem ich euch einen deutschen Wein vorgestellt habe, der mir sehr gefallen hat, will ich gleich weiter beim Thema "Deutscher Wein" bleiben. In den letzten Jahren hat er sich einen weltweiten Ruf als Spitzenprodukt ergattert. Es gibt einige Bücher zu "Wein" auf dem Markt und sie stehen alle in der Kochbuchabteilung neben Büchern mit Rezepten zu Gerichten.
Warum beschäftigen sich denn eigentlich nur so selten Bücher mit der Kombination "Wein und Küche"?
Dieses Buch tut es jedenfalls und zwar auf dem Gebiet der deutschen Küche und dem der deutschen Weine.
Paula Bosch und der Zweisterne-Koch Tim Raue setzen sich mit deutschen Klassiker auseinander und erfinden sie neu. Tim kocht und Paula sucht den passenden Wein dazu aus. Für uns sind das dann Beispiele, die wir zu Hause ausprobieren können. Ganz einfach, um uns daran zu erfreuen oder auch, um auf Nummer sicher zu gehen, wenn Besuch kommt.

Weiterhin bekommt man mit diesem Buch einen Einblick in die Weinregionen Deutschlands und deren interessanteste Weine. Wusstet ihr, dass es 13 Regionen für Wein in Deutschland gibt?
Geschrieben ist das Buch auf eine Art, bei der es Spaß macht zu lesen. Leicht und locker und vor allem so, dass auch Weinliebhaber-Neulinge etwas damit anfangen und sich vorstellen können, wie der Geschmack des Weines ist.
https://www.callwey.de/buecher/deutsche-weine-und-deutsche-kueche/


Paula Bosch / Tim Raue
DEUTSCHER WEIN UND DEUTSCHE KÜCHE
2015. 320 Seiten, ca. 320 Abbildungen
25 x 28, gebunden
€ [D] 39,95 
ISBN: 978-3-7667-2174-7

Mehr über das Buch und den Verlag erfahrt ihr hier.

8. Oktober 2015

Schenk mir reinen Wein ein! [Was ist BIO? Und was ist BIO-Wein?]

Bio - Wein. 

Bio -Wein?

 

 
 
Einfach gesagt: Weinherstellung mit Verzicht auf chemischen Dünger.

Aber steckt nicht mehr dahinter? Warum werden Bio - Weine immer ausdrücklich als "Bio" hervorgehoben? Kann das nicht jeder Weinbauer?  

Ich habe letzten Sommer ein paar Bio-Weine getrunken, die mir nicht geschmeckt haben. Fazit für mich: Bio-Weine schmecken mir nicht, die rühre ich nicht mehr an. 
Aber ist das nicht etwas zu schnell daher gesagt?

Vielleicht hatte ich ja einfach die falschen Sorten? Sorten, die mir auch nicht-bio gar nicht gefallen hätten.
Also mal nicht gleich diese Art und Weise des Anbaus verteufeln sondern sich noch einmal näher damit beschäftigen.

Der Anbau auf dem Bio-Weinberg

Es entdecken scheinbar immer mehr Winzer, dass sich Qualität eines Weines und Ökologie keinesfalles ausschließen müssen. Natürlichkeit beizubehalten und genau damit Weine einzigartig zu machen, versuchen Winzer, die sich auf BIO spezialisieren.
Natürlich wollen auch sie keine Schädlinge oder Pilzkrankheiten an ihren Weinreben, aber umweltfreundlich soll es sein!

Dabei muss man schon an der Bodenbeschaffenheit ansetzen. Dort, wo die Pflanzenstöcke ihr Leben herbeziehen. Den Bio-Weinbauern steht ein Angebot vo Gründüngung und Kompost zur Verfügung. So bekommen die Pflanzen ihre wichtigen Nährstoffe, die eben so auf natürliche Weise der Gedeihung helfen.
Gegen Schädlinge hilft nicht nur Chemie. Viel besser ist ein cleverer Einsatz von Nützlingen.
Wenn man nur den natürlichen Kreislauf der Natur beachtet, kann man daraus sehr viel interessantes Wissen ziehen und beim Weinbau einsetzen. Die Reben können sich auf diese Art selbstständig schützen und sind robuster gegen Krankheiten.

Warum machen das nicht alle? Der Nachteil.
Warum nicht alle Winzer auf diese Art anbauen, erklärt sich durch den geringeren Ertrag von ökologisch bewirtschafteten Weinbergen.  
Wir können jedoch mit dem Kauf selbstständig entscheiden, welchen Anbau wir unterstützen möchten.

Natürlich. Schmecken muss der Wein schon. Und ich habe schon eine gute Auswahl von ludwig-von-kapff.de
 




Hier findet man schnell, was man sucht. Einfach bei den Unterseiten auf "WEINE" klicken und in den Kategorien "Bioweine" auswählen. Dann kann das Stöbern nach dem geeigneten Fläschchen losgehen.
Und wenn ihr euch nicht sicher seid, dann empfehle ich euch doch gerne einen Wein, von dem ich wirklich sehr begeistert bin.




 
Die Überraschung: meine Empfehlung an euch.
Es ist ein deutscher Weißer und gleichzeitig Bio und fairtrade. In meinen Augen hat Wittmann damit wirklich einen Treffer gelandet, denn bisher war ich zugleich Weißwein aus Deutschland als auch Bio-Wein skeptisch gegenüber eingestellt. Dass ich so vom Gegenteil überzeugt werden konnte, hätte ich nicht gedacht! Ich mag einen deutschen Weißwein- und er ist auch noch Bio! Wow!




Erzeuger: Weingut Wittmann - Natürlicher Spaß am Wein
Land: Deutschland

http://www.ludwig-von-kapff.de/bioweine/wittmann-jungbrunnen-weisser-burgunder.html
Rebsorte: Weißburgunder
Farbe: Weiß
Genussreife: bis zu 3 jahre
Inhalt: 0,75 l
Alkoholgehalt 12,50 %
Restzucker 1,70 g/l
Gesamtsäure: 7,10 g/l
Trinktemperatur: 8-10 °C
Region: Rheinhessen
Allergene: Sulfite
Beurteilung: Mir schmeckt der Wein bei 10-11°C am besten. Er ist schön weich am Gaumen und man schmeckt deutlich gelborange Früchte in Richtung saftigen Pfirsich.
Er macht sich sehr gut zu Meeresfrüchten oder sogar zu Pizza. Obwohl man da meist Rotwein bevorzugt, ich hatte eine Putenbrust-Spinat-Mais-Pizza dazu und es hat sehr gut gepasst!
Mich erfreut, dass es kein typischer Sommerwein ist. Nicht so spritzig, aber trotzdem leicht mineralisch im Abgang und etwas schwerer. Basilikum und Minze wird bei Ludwig von Kapff beschrieben, was ich zwar nicht schmecken kann. Trotzdem überzeugt mich der Wein auf ganzer Linie. Er hat sogar einen Rosé verdrängt, den ich euch hier als erste Wahl vorstellen wollte. Die Vorstellung muss ich dann aber verschieben. Zugungsten dieses JUNGBRUNNEN von Wittmann.
 
 
 

Was habt ihr für Erfahrungen mit Bio-Wein, fairtrade und deutschen Weinen?

2. Oktober 2015

Happy durch den Herbst mit der Degustabox September und Kokos-Mandel-Chai-Muffins {Unboxing}

Oh Gott, wenn ihr mich sehen könntet^^ Ich esse Nutella. Mitm Löffel! :)
 
 
 
Uff`s Brot kann jetzt Zentis- Marmelade. Die kam nämlich in Erdbeer aus meiner Degustabox zum Vorschein. Und lecker ist die, kann ich euch sagen! Schmeckt wirklich fruchtig nach Erdbeere. Ist allerdings nur was für Marmeladenesser, die auch Fruchtstücke darin lieben.
1,89€
 
 
 
ChocOlé kannte ich schon und habe mich bei der Ankündigung der Degustabox schon gefragt, warum das das Produkt des Monats sein soll. Gut, jetzt verstehe ich es: in der Sorte weiße Schokolade mit Caramel kannte ich das natürlich noch nicht. Ich will nicht viele Worte verlieren: DeBeukelaer hat sich damit selbst übertroffen.
1,29€ - dafür leiste ich mir das gerne nochmal.
 
 
 
Bei den Limuh-Getränken geht es vordergründig darum, den Zuckerkonsum der Kinder einzuschränken. Die Packungen sehen kindergerecht aus. Auf denen, die ich bekommen habe, sind zum Beispiel Bilder von "Cars" drauf. Ich finde das Konzept gut, ein Getränk auf den Markt zu bringen, was 50% weniger Kalorien hat, da Stevia enthalten ist und es den Kleinen schmackhaft zu machen. Die Sorte ist hier übrigens Kiba, da bin ich gespannt.
 
Banitas Schaumbananen teste ich für euch nicht. Am Ende reiße ich die Packung an, nur um wieder einmal festzustellen, dass ich die Kombi Banane-Schoko nicht mag und auch kein Schaumzeug gerne esse. Da lasse ich sie doch lieber gleich zu und verschenke sie. Oder backe Maulwurfmuffins und nehme sie vielleicht als Deko.
0,99€
 
Drei Spatzen kannte ich noch gar nicht. Ich habe mich auch erst gefragt, was in den kleinen Gläschen drin ist und habe dann mitbekommen, dass es Salatdressing ist. In den Sorten French und Joghurt. Normalerweise hätte ich das ja in Tütchen oder so erwartet, aber somit geht das Wiederverschließen besser. Eigentlich eine gute Idee (obwohl man da auch eine Flasche hätte nehmen können). Vor allem sind die Portionen auch genau auf einen Salat abgestimmt, sodass sie eh komplett verwendet werden. Der Geschmackstest sagt übrigens: Lecker. Und außerdem als Pluspunkt: keine Farb-, Konservierungs- oder Aromastoffe.
 
 
 
 
Der ein oder andere mag das vielleicht komisch finden, aber ich habe mich mit am meisten über das Sauerkraut in der Box gefreut:) Ich mag Konserven irgendwie. Also einiges. Aber Sauerkraut total gern. Wäre es jetzt schon richtig kalt (momentan sind aber sogar über 20°C und da beschwere ich mich sicher nicht!), würde ich einen Sauerkrauteintopf kochen. Das klingt immer für viele so komisch und unlecker, aber probiert es erstmal aus, ich war anfangs auch skeptisch. Das Rezept gibt's dann aber erst, wenn ich später mal einen koche.
1,89€ und ohne Konservierungsstoffe oder künstliches Zeugs, wie alles von HAK. Einfach konserviert durch Erwärmung. Das finde ich top! Und das zeigt sich zusätzlich noch positiv in der Kalorienzahl: nur 13kcal pro 100g.
 
Nächste Konserve, aber nicht ganz so mein Ding: Kichererbsen-Bohnen Mix. In der bekannten gelben Bonduell-Dose findet ihr Kichererbsen, Lima-Bohnen, weiße und Kidney-Bohnen. Wenn ich dann doch mal mit Bohnen und Erbsen koche, dann wird das meist indisch. Den Vorteil hat dann so eine Konserve damit, dass man die Hülsenfrüchte nicht erst noch lange und aufwändig einweichen muss und somit auch mal spontan und schnell etwas leckeres zaubern kann.
1,29€
 
 
 
Von Funny-Frisch gibt's in "Honig & Senf" und "Sour Cream" kleine Knuspers. Es ist Wahnsinn, wie würzig die Dinger doch schmecken und wie crunchy sie sind. Also nur zu empfehlen, wobei ich die Honig&Senf Sorte noch besser finde.
je 1,59€ und mit 120g inner Tüte.
 
 
Colarebell ist ein Bonbon, was Cola in fester Form auf den Markt bringt. Bei Kaufland oder Rewe könnt ihr es schon finden. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig. Wer allerdings auf Arbeit zum Beispiel einen Kick braucht, sich aber nicht erlauben kann, vor anderen zu trinken, der steckt sich heimlich ein Bonbon Colarebell in den Mund und startet durch.
1,39€ pro 44g (ca. 10 Bonbons).
 
 
Ricola kennt ja jeder. Die haben jetzt "Gletscherminze" als Bonbongeschmack auf dem Markt. Das hab ich neulich schon fast kaufen wollen, dachte dann aber, dass ich doch auf Nummer sicher gehe und etwas nehme, was ich kenne. Hätte ich gar nicht tun brauchen, denn die sind auch sehr gut. Zuckerfrei und haben einen sehr frischen Geschmack. Damit kann man wirklich gut durchatmen. Schweizer Kräuterbonbon für 2,39€ pro 75g Tüte.
 
 
 
 
Acáo ist ein Smart Drink und bei neuen Getränken bin ich ja immer besonders aufmerksam. Wie schmecken sie, wie viele Kalorien enthalten sie und stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Zunächst ist der Drink Bio und mit dem "Extra" natürlicher Energie, also ohne chemisches Zeug, Zuckerzusätze oder Konservierungsstoffe. Der Kick kommt von Guarana-Beeren, die mit Quitte, Sanddorn und Zitrus einen neuen, aber leckeren Geschmack bieten.  Auf 100ml sind 17kcal, das macht pro 0,25l Dose (die übrigens total stylish aussieht, wie ich finde) 42kcal. Das ist weniger als die Hälfte als ne Coke hat. Und so brauchen wir uns nicht vormachen, irgendein Zero-Getränk würde lecker schmecken.
 
Insgesamt eine sehr schöne Box, die das Motto "Happy durch den Herbst" durchaus verdient hat. Mir gefällt die Auswahl sehr gut. Getränke, Konserven, Knabbereien, was für Kinder... Vor allem bin ich froh, dass kein Herbstblues ausbricht, weil vielleicht Tee oder Zimtkrams dabei wäre. Irgendwie bewahrt sie noch den Sommer - und das ist top! Werd ich denen auch gleich mal bei Facebook schreiben:)
 
Aber nun noch zum Highlight der Box: Krüger Chai latte in der Sorte Exotic India. Wollte ich auch schon lange probieren, habe ich aber vor der Box nicht. Typ Kokos-Mandel mag viele ansprechen. Besonders die Frauen, denke ich. Und dabei ist die Box ja auch noch so schöööön rosa:) Eure Männer kriegt ihr aber auch zu diesem zugegebenermaßen total süßem Getränk.
Nämlich:
indem ihr einfach was draus backt. Chai latte-Muffins.
 
 
 
Hier ist das Rezept dazu:
 
 Chai-Latte-Kokos-Mandel-Muffin:
  • 150ml Chai Latte (eine Portion)
  • 50g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 TL Vanilleessenz
  • 2 Eier
  • 220g Mehl vermischt mit 1gehäuften TL Backpulver und einer Prise Salz
Zubereitung: 

Den Chai latte wie angegeben zubereiten und auskühlen lassen.
Erst Butter und Zucker und dann mit den Eiern schaumig rühren. Vanilleessenz zugeben. Jetzt abwechselnd die Milch dazugeben und die Mehlmischung dazusieben.

Teig in Förmchen geben und zu 2/3 befüllen.
Bei 175°C Ober/ Unterhitze (vorgeheizt) ca. 20 Minuten backen. (Aber lieber schon nach 15 Minuten die Stäbchenprobe machen.)

28. September 2015

Das Mama-Kochbuch {Rezension}

Mit dem Mama-Kochbuch kann ich euch mal wieder etwas tolles aus der Welt der Hobbyköche und werdenden Eltern empfehlen!
Das Buch ist gerade frisch auf dem Markt (erschienen im Callwey-Verlag) und präsentiert sich mit 101 Rezepten und Tipps für Mama und Baby.
Hierbei geht es vordergründig um die Zeit von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr, aber meiner Meinung nach ist das Buch genauso gut für Papas, Freunde, Omas, Opas und so weiter geeignet. Eigentlich braucht man weder Baby, Schwangerschaft noch vielleicht eine Beziehung, um Appetit auf diese tollen Gerichte zu bekommen.
    Das Mama-Kochbuch
101 Rezepte & Tipps
Erscheinungsdatum: 16.09.2015
Ausstattung: Gebunden
Seitenanzahl:
256Preis: 29.95€
     ISBN: 978-3-7667-2167-9

 

Dass der Schwerpunkt auf dem Kinderkriegen liegt, ist der Grund, dass es darauf aufbaut, wonach es uns als Schwangere gelüstet, was gut für uns ist bzw. was wir vermeiden sollten. So gibt es Rezepte speziell gegen Sodbrennen oder Tipps zum Kauf von Garnelen guter Qualität, damit keine unnötigen Antibiotika mitgegessen werden. Was man im Wochenbett auf der Hitliste findet, so zB Fenchel, wird in leckere Rezepte eingebaut, die sich dann "Papa-delle" mit Salsicciaragout nennen. Die Milchproduktion anregend ist Kümmel, daher trinken viele Schwangere als Stilltee auch Fenchel-Anis-Kümmel-Tee. Ich finde den Tee ja echt eklig, da greife ich dann doch lieber zur Kartoffel-Fenchelpfanne mit Kreuzkümmeljoghurt. Da ist auch gleich wieder der Fenchel dabei, der nicht nur bei Bauchkrämpfen hilft, sondern auch A, E und C-Vitamine liefert sowie Kalium und Magnesium.

Man sieht schon, bei diesem Buch wurden sich Gedanken gemacht. Hinzu kommen sehr schöne Bilder, die den Appetit sofort anregen.
Das Buch hat auch eine übersichtliche Einteilung. Die Kapitel (nach der Einleitung)

Schwangerschaft
Wochenbett
6 Wochen-6 Monate
6 Monate- 1 Jahr
1 Jahr - 3 Jahre
(es folgt das Register und Impressum)
 

sind weiterhin untergliedert. So ist im Teil "Schwangerschaft" zu finden

Muntermacher
Gutes Gewissen
Gelüste
Sodbrennen-Blocker
Geburtsspecial
Hamstereinkäufe fürs Wochenbett
 
Das Buch macht allein beim Durchblättern schon Spaß. Einige Fotos der Autorin Hannah Schmitz und ihrer süßen Tochter Ava lockern das ganze auf und machen es authentisch.
Man bemerkt die vielen kulinarischen Einflüsse, die von der Zeit der Foodbloggerin und Grafikdesignerin in New York gekommen sein müssen. Nun lebt Hannah mit ihrer kleinen Familie aber wieder in Europa. Momentan in Zürich. Sie freut sich schon auf ihr zweites Kind - und wir uns auf ein vielleicht zweites Kochbuch zur zweiten Schwangerschaft!

27. September 2015

Irisches Bierfleisch... die Zeit der Schmorgerichte rückt näher

Seid nicht gleich abgeschreckt vom Kochen mit Alkohol. Es ist eine Variante von Gulasch. Den kocht ihr ja auch mit Rotwein. Heute gibt es ein Schmorgericht mit Bier. Wirklich lecker, sage ich euch. Es macht sich super mit Schwarzbier, doch heute habe ich irisches Bier, nämlich Kilkenny, genutzt. Es ist nicht so schwer, aber trotzdem sehr intensiv im Geschmack. Etwas malzig ist es auch und so passt auch gut die zweite, unalkoholische, Biersorte dazu, nämlich Malzbier. Eine Kindheitserinnerung:) Das Bier bringt schöne Röstaromen zutage und verliert seinen leicht herben Geschmack beim Kochen. Heraus kommt ein leckeres Gericht, worauf sich alle stürzen werden.





Ein herbstliches Rezept, was in mein Repertoire aufgenommen wurde, weil es so lecker ist und jeder in der kalten Jahreszeit wieder danach schreit.
Schmorgerichte sind sowieso sehr schmackhaft, wenn man sich richtig Zeit dafür nimmt. Eigentlich ist es aber nicht aufwendig, da man ja nicht die ganze Zeit arbeiten muss, sondern das Gericht sich selbst fertig kocht.
Man kann es Stunden und Tage später essen und meist schmeckt es dann, durchgezogen und aufgewärmt, noch viel besser.
Eignet sich ja auch super zum Vorbereiten und gemeinsamen Essen mit Freunden, Familie und Bekannten.
Dazu passt zum Beispiel ein Kartoffel-Möhren-Stampf oder etwas mit Kürbis, wem`s gefällt.

  • 1 kg Rinderbraten (Schulterstücke)
  • neutrales Öl, etwas Butter
  • 1 Bund frisches Suppengemüse, klein geschnitten
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL brauner Zucker
  • ggf. 1 Scheibe dunkles Brot
  • 1 Bouquet garni oder 2 TL getrocknete mediterrane Kräutermischung
  • 400 ml Kalbsfond
  • 4 mittelgroße weiße Zwiebeln, in feinen Streifen
  • 1/2 Liter Malzbier
  • 1/2 Liter rotes irisches Bier (ich hatte Kilkenny)
  • etwas Balsamico, milder Wein- oder Champagneressig, Butter

Im Schmortopf erhitzt ihr etwas Öl und gebt dann das Gemüse und Tomatenmark dazu, bis es leicht Farbe kriegt. Alles wird mit ca. einer Tasse Rotbier abgelöscht. Lasst es einige Zeit einkochen und gebt dann eine Tasse Malzbier zum Ablöschen hinzu. Nach kurzer Zeit dann den Balsamicoessig. Das gleiche nochmal mit dem Fond machen und auf kleiner Flamme einköcheln lassen.
 
Das ist das, was Schmorgerichte besonders macht. Immer nur mit kleinen Mengen ablöschen, dafür mehrere Male. Der aromatische Bodensatz wird so immer wieder geschmacklich im Essen aufgenommen. 

Das Fleisch würfeln, ca. 5 x 5 cm. In einem Bräter in Butter anbraten, pfeffern und salzen. Dann herausnehmen und im abgesetzten Bratensaft die Zwiebeln  anbraten. Den Zucker und den Rest der Biere dazugießen, Kräuter dazu, ggf. die Scheibe Brot fein zerkrümelt dazu, den Senf unterrühren, die Fleischstücke zurück in die Brühe legen und mindestens 3 Stunden bei niedriger Temperatur schmoren lassen. Je länger desto besser.

Den Sud nach dem Schmoren auffangen und zusammen mit etwas Balsamicoessig einkochen lassen. Bestenfalls habt ihr am Ende ca. 100ml sirupartige Brühe heraus. Diesen Sud dann wieder zum Fleisch geben, abschmecken (ggf. salzen, pfeffern).

Als Getränk passt natürlich irisches Bier dazu. Für die Kleinen gibt`s dann Malzbier (Karamalz ist das leckerste!)

26. September 2015

Bubble up Pizza - ein Blitzrezept

Was geht schneller als Pizza? Bubble up-Pizza!




Dafür braucht es nur:

  • 3 Dosen "Sonntags-Brötchen" (à 4 Stück, Kühlregal)
  • 1 Dose (4oog) scharfe stückige Tomaten
  • Salz, Pfeffer 
  • 1 TL Chiliflocken oder Tabasco n. Bel. 
  • 150 g geriebener Gruyère und Parmesan (oder beliebig anderer Käse) 

  • Die Dosen aufknacken (ich liebe das!) und die Brötchen halbieren. In eine leicht gefetteten Tarteform o.ä. nebeneinanderlegen und die Tomaten darübergeben. Salzen, pfeffern, Chili streuen und ordentlich Käse obendrauf.
    Im Ofen backen, ca. 20 Minuten bei 175°C Umluft.

    18. September 2015

    Degustabox August und MAI TAI {Unboxing}

    Die Sonne scheint mir warm auf den Bauch. Damit hätte ich nach den kühleren Tagen ja kaum noch gerechnet. Man könnte den Tag eigentlich nutzen, um noch einmal an den See zu fahren, an dem man im gesamten Sommer wieder viel zu selten war. Schade.
    Aber einige freuen sich ja auch schon auf die kältere Jahreszeit, denn sie bedeutet Gemütlichkeit, Kuscheligkeit und vor allem, keinen Zwang zur Bikinifigur :)
     
    Wenn ihr euch auch von euren Sommermaßen verabschiedet und ein paar Winterspeck-kaschierende Klamotten schon parat habt, dann seid ihr ja bereit. Bereit für die absolute Leckerheit.
     
    Ich habe für euch die August Degustabox getestet. Das ist eine Box, die monatlich nach Hause kommt und jedes Mal überraschende Produkte enthält, deren Wert auf jeden Fall über dem Kaufpreis liegt. Bist du für 14,99€ angemeldet, bekommst du deine 10-15 Produkte am Monatsende. Natürlich kannst du die Box auch jemand anderen schenken. Alles dazu erfährst du hier.
     


     
    Diesmal war das Produkt des Monats der Snatt`s Snack von Grefusa. Gestern habe ich erst die Variante Knoblauch & Petersilie geöffnet. Ihr glaubt gar nicht, wie schnell das verputzt war! Dass es knusprig ist, habe ich ja zuvor schon vermutet. Aber auch noch so toll würzig! Vor allem habe ich nicht erwartet, dass man den schönen feinen Ölgeschmack so gut wahrnimmt, nachdem die Knusperlis aus dem Ofen in die Tüte wandern durften. Insgesamt gibt es drei Geschmacksrichtungen und ich kann nur jedem empfehlen, sich diesen Snack einmal zu gönnen!
     
     
     
     
    Toll für die Arbeitstasche finde ich die Compass Powermints. Eine schöne fruchtige Note, die den schnöden Kaffeegeschmack nach der Frühstückspause im Nu wegzaubert. Kann man immer dabei haben.
    Powermints und Sonnentor-Tee
     
    Was vielleicht etwas komisch in meiner Arbeitstasche aussehen würde, ist das Fläschchen Amaretto von Romanza. In der Box fand ich es aber ideal, denn ich wollte mir schon vor einer Weile mal einen Mai Tai mischen, aber nicht extra eine große Amarettoflasche kaufen. Der Geruch beim Öffnen war aber schon so gut, dass es mir fast zu schade war, den Alkohol für einen Cocktail zu  benutzen, denn richtig guten Amaretto trinkt man einfach pur! Dem Cocktail hat es jedenfalls keinen Abbruch getan. Yummy!
     

    Das MAI TAI - Rezept

    1cl Amaretto
    1cl Grenadine
    4cl brauner Rum
    4cl weißer Rum
    3cl Orangenlikör
    1 Limette, unbehandelt und ausgedrückt
    1 Schwapps Maracuja oder Melon Tropic- Saft n. Bel.
    mit Ananassaft und Eis auffüllen
     
     
     
     
    Bleiben wir doch gleich bei Getränken. Und nun fairerweise bei solchen, die auch unsere Kleinsten trinken können: Tee von Sonnentor. Wenn es um Tee geht, finde ich, liegt man bei der Firma Sonnentor sowieso auf der richtigen Seite. Das hat mir der Tee "Tapferes Bengelchen" auch wieder bewiesen. Außerdem sieht die Verpackung auch immer richtig lebensfroh aus und bringt dadurch verdammt gute Laune mit.
     
    Sour Apple und Sour Cherry kennt ihr vielleicht aus euren rauschenden Partyzeiten in Form von Likör. Mittlerweile sind wir ja geerdeter und "brauchen keinen Alkohol zum lustig sein", stimmts? Damit trotzdem ein bisschen Schwung in die Bude kommt - oder eben für die Autofahrer - haben wir eine tolle Alternative in der Box. Nämlich mit 28 Black, einem Energydrink, der ziemlich süß, aber richtig gut schmeckt. Hätte ich erst nicht gedacht, aber probiert es einfach aus und seht selber!
     
    Wer glaubt, dass nun endlich mal ein bisschen Kritik über die Box kommt, der muss sich noch etwas gedulden, denn erstmal folgt eine Lobeshymne auf das Chio-Popcorn. "Süß" und "schmeckt wie im Kino" steht auf der Verpackung und das habe ich NICHT geglaubt. Popcorn aus der Packung kann nie und nimmer schmecken wie im Kino. Ich wurde eines besseren belehrt. Und damit hat Degusta (die ihr übrigens auch bei Facebook finden könnt) diesmal richtig bei mir gepunktet. Erstaunen pur! Die Popkörnchen sind süß, knackig und (nun gut, vielleicht nur 99% so lecker wie im Kino, denn Kino -hallo? da kommt eh keiner ran) lecker! So nah dran am Kinopopcorn zu sein, verdient trotz Tüte ein großes Lob! Könnte man sich glatt nochmal besorgen.
     
    So, ihr ahnt es schon: ein bisschen Kritik muss ich schon loswerden. Das alkoholfreie Bier von San Miguel werde ich heute probieren, darüber kann ich mich noch nicht beschweren, aber der spiced Tea von Sweet Sally hat mich nicht überzeugen können. Es ist gesund - das ist ein Plus. Es ist kalorienarm - ebenfalls ein Plus. Aber geschmacklich ist es nun wirklich nicht bombastisch. Ich trinke gerne Getränke, die nicht so süß sind, aber vielleicht ist mir der Geschmack hier ein wenig zu sehr in die Mate-Richtung? Ich weiß nicht genau woran es liegt. Irgendwie holzig und bitter würde ich es ja beschreiben. Mein Fall ist es nicht.
     

    Der Fan-Snack von Houdek kriegt aber auf jeden Fall wieder ein Däumchen. Salami gut portioniert zum gemeinsamen Wegnaschen. Eine gute Fernsehsnack-Alternative zum Popcorn.
     
    Kluth`s Salatveredler ist ok. Ich mag meinen Salat lieber ohne Vogelfutter, aber man kann es ja vielseitig einsetzen und eingebacken im Quiche gibt es einen wunderbaren Cruncheffekt. Kann ich nur empfehlen. Auch in Nudelgerichten mit Pesto zum Beispiel eine wunderbare Ergänzung!


    Kettle Chips, schon immer eine heinliche Liebe von mir. Was will man da groß sagen. Tüte auf, rein in Mund!
     
     
    Alles in Allem war die Box der Hammer! Allein die Produkte haben lust auf gemeinsame Abende unter Freunden gemacht, weil sich alles ideal zum Snacken eignet. Wirklich toll, liebes Degusta-Team! Wie wollt ihr euch da noch selbst übertreffen?
     
     
    design by copypastelove and shaybay designs.