6. Januar 2019

Französisch backen: Financiers noisette

Ich esse sie unendlich gerne: Financiers.
Diese kleine Leckerei eignet sich gut als Häppchen, man kann sie also schön einem Buffet beisteuern, z.B. beim Neujahrsempfang auf Arbeit oder einfach nur bei einer gemütlichen Kaffeerunde mit Freunden.
 

Financiers kommen aus Frankreich und waren ursprünglich rund. Später waren es wohl die Schweizer, die sie so gebacken haben, dass die Form einem Goldbarren gleicht, was auch zum Namen passt. Für die „Financiers“, also die Finanzleute, wurden diese Kuchen nämlich damals gebacken. Damit sich die feinen Herren ihre Hände nicht beschmutzen, waren die Kuchen auch nur so klein. Eigentlich sind sie aus geriebenen Mandeln gemacht. Bei mir gibt es aber heute Financiers noisette, also mit Haselnüssen.
Mmmmhhh, ein Kakao oder Käffchen dazu und fertig!



Nun endlich zu meinem Rezept:

Ihr braucht:
·         4 Eiweiß
·         150g Zucker
·         125g beurre noisette (Butter, im Topf geschmolzen, bis sie braun wird und nussig riecht)
·         50g Mehl
·         50g gemahlene Haselnüsse oder Pralin
·         etwas Vanilleessenz (oder ersetzt etwas Zucker durch Vanillezucker)
·         einige ganze Haselnüsse

Los geht`s:

Vorbereitung:
1.       Die Butter zubereiten und etwas abkühlen lassen. Eventuell sich absetzende Flocken abschöpfen.
2.       Die Nüsse im Ofen bei 160°C etwas anrösten, bis es in der Küche duftet (ca. 10 Minuten).
3.       Den Ofen auf 210°C vorheizen.

Weiter geht`s:
4.       Den Zucker mit abgekühlten Nüssen und dem Mehl vermischen. Am Schluss die Vanilleessenz zugeben.
5.       Nun nach und nach das Eiweiß unterrühren. Danach vorsichtig die Butter dazugeben und alles zu einem glatten Teig rühren.
Backen:
6.       Den Teig vorsichtig in die Financier-Form (oder eine andere kleine Kuchenform) geben und nach Belieben in jede Mulde zwei halbe Haselnüsse draufgeben.
7.       Für 10-15 Minuten backen. Dann den Ofen ausschalten, die Tür öffnen, aber die Financiers noch weitere 5 Minuten im Ofen lassen.

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